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<title>Die Vereinigung der Kader des Bundes VKB</title>
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<description><![CDATA[Die Vereinigung der Kader des Bundes VKB|Vereinigung der Kader des Bundes]]></description>
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<image><title>Die Vereinigung der Kader des Bundes VKB</title>
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<title>Was gut ist, soll man nicht ändern - die Analyse der Einzelantworten der VKB-Mitgliederumfrage</title>
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<description><![CDATA[Ende 2025 hat die Vereinigung der Kader des Bundes eine Umfrage unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Dabei erhielt sie wertvolle Erkenntnisse über deren Bedürfnisse...]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 21:07:36 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><strong><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ende 2025 hat die Vereinigung der Kader des Bundes eine Umfrage unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Dabei erhielt sie wertvolle Erkenntnisse über deren Bedürfnisse und Anliegen. Sie kann diese Erwägungen nun in die weitere Arbeit und die Planung ihrer Aktivitäten einfliessen lassen. Beispielsweise kann die VKB nun ihre Kommunikation nach diesen Erfahrungswerten ausrichten und so ihre Aufgabe als Interessenvertretung noch besser ausführen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Neben den messbaren quantitativen Fragen stellte die VKB ihren Mitgliedern Ende letzten Jahres Fragen, die sie qualitativ beantworten konnten, mit kurzen oder längeren Antworten. Diese Angaben haben wir im folgenden Artikel ausgewertet. Das war im Einzelnen nicht ganz einfach, weil einige Antworten schwer verständlich waren. Im Gegensatz zu den empirischen Daten mussten wir die konkreten Aussagen aus der Befragung genauer analysieren und interpretieren. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Bei dieser ersten Voranalyse handelt es sich also um einen Werkstattbericht, der aufzeigen soll, welchen Sujets wir in den nächsten Monaten und Jahren folgen werden. Die Analyse folgt mehreren Themenfeldern, welche die Struktur der Umfrage widerspiegeln.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir, das Komm-Team, die Geschäftsleitung, der Zentralvorstand und unsere französischsprachigen Kollegen vom Sprachdienst, danken allen Teilnehmenden nochmal für ihre Antworten. Wir haben gelernt: Es sind keine grossen Änderungen an unserer Politik nötig, aber gerne nehmen wir punktuelle Anpassungen aufgrund der Feedbacks der Umfrage vor. Wir hören Ihnen zu, und Ihre Sorgen sind unsere Sorge. Wir wissen, dass Sie viele Entwicklungen betreffen. Mit diesen werden wir uns auseinandersetzen und uns bemühen, sie innerhalb unserer Möglichkeiten in Ihrem Sinne zu beeinflussen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 1: Kommunikation</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Näher am Geschehen</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Seit geraumer Zeit beherrschen Themen wie die unter Spardruck stehenden Arbeitsbedingungen des Bundespersonals und die Sparmassnahmen des Bundes im Allgemeinen sowie Reorganisationen die Berichterstattung der VKB. Die Mitglieder wünschen sich ergänzend dazu auch eine regelmässige Berichterstattung über die politischen Geschäfte, die Bundesbern beschäftigen, über technische Entwicklungen sowie Portraits über «VKB-Mitglieder, die in die Gesellschaft hineinwirken». Mit diesen und anderen Themen rennen die Mitglieder offene Türen in der Redaktion der VKB ein, haben wir doch immer wieder in den VKB-Mitteilungen oder auf der Homepage Berichte über Vorstösse im Parlament publiziert. Wir haben zudem in unserer letzten Ausgabe ein Mitglied aus dem Kanton Neuenburg vorgestellt, dessen Leidenschaft die Schokolade ist und der anderen VKB-Mitglieder einen Rabatt auf sein bis zu 120 Produkte umfassendes Sortiment gewährt. Das Ziel unserer Kommunikation ist, Ihnen eine Stimme zu geben und Ihre Sorgen und Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">«Wir müssen für den Erhalt unserer Errungenschaften kämpfen und nicht nur erklären, was sich in den nächsten Monaten zu unserem Nachteil entwickeln wird», fordert ein Mitglied stellvertretend.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Mögliche oder beabsichtige Massnahmen</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die Planung des Vorstands sieht eine Überarbeitung der Homepage und mittelfristig eine Auffrischung der VKB-Mitteilungen vor. Wir wollen uns dabei von modernen Corporate-Design-Konzepten inspirieren lassen. Dabei erwägen wir die Integration von rechtefreien Bildern und sehen vor, dass sich Mitglieder und Vorstand vermehrt mit eigenen Fotos an der Berichterstattung beteiligen. Das gibt eine illustrative Breite, was gerade Mitglieder wünschen, die sich noch nicht an KI-generierte Bilder gewöhnt haben. «Die jetzigen Beiträge sind noch oft in Juristendeutsch», beklagt sich zudem ein Mitglied. Wir wollen uns um eine einfachere, alltagsnahe Sprache sowie einen praxisbezogenen Duktus bemühen und bei der Überarbeitung der Homepage auch ein lesbares Schriftbild anstreben.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Inhaltlich ist es uns wichtig, den aktuellen newsigeren Kurs weiterzuverfolgen und mit thematischer Breite und inhaltlicher Tiefe zu verbinden. Die Mitglieder unterstützen diesen Weg. So schreibt eines: «Die Newsbeiträge haben sich sehr verbessert. Gerne diese Tendenz beibehalten.» Ein wichtiges Element dafür ist der Service am Leser/an der Leserin, beispielsweise mittels weiterführenden Links zum jeweiligen Thema. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Und wir sehen die Stärken und Schwächen unserer Medien. Die Printausgabe wirke informativ, ansprechend, positiv und modern, die Homepage stehe für konservative Zurückhaltung und ein «leises Auftreten». Sie wird aber auch als nicht up to date bezeichnet. Wir sollen und wollen unsere Mitglieder häufiger schneller über Newsletter zu aktuellen Fragen informieren. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Langfristige Überlegungen</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir versuchen auch, eine Geländekammer weiter zu denken. So wünschen wir uns wie einige Mitglieder die Integration der italienischen Sprache in unsere Medien und könnten uns vorstellen, den Erscheinungsrhythmus der VKB-Mitteilungen mit einer zusätzlichen elektronischen, kürzeren Version zu erhöhen. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir fordern an dieser Stelle unsere Mitglieder aufgrund eines Feedbacks auf, Vorschläge für ein neues Logo einzureichen – eines, das in möglichst vielen Landessprachen funktionieren kann. Wenn wir ein Muster aufnehmen und weiterbearbeiten, bedanken wir uns beim Einsender/der Einsenderin mit einem Geschenk. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Log und Kritik an der Kommunikation</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die Noten, welche die Mitglieder unserer Kommunikation geben, sind fast durchs Band gut. Die Informationen seien auf den Punkt gebracht, «die Kommunikation konzentriert sich auf die wesentlichen Themen.» Ausgewogenheit, Professionalität, eine angemessene Kanalstrategie, hohe Objektivität, sowie der Wille, eine Position zugunsten der Bundeskader zu haben und zu vertreten, prägen gemäss der Umfrage unsere Arbeit. «Es ist ein Verband, der Themen sachlich angeht und in der Lage ist, kritische Aspekte zu schildern. Der Ton ist ausgewogen. Meinungen sind soweit möglich auf Fakten gestützt.» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir nehmen aber auch Kritik ernst, wenn sie seriös ist. Wir sehen, wie schwierig es ist, in der Kommunikation allen gerecht zu werden. Einzelne Mitglieder bemängeln die Objektivität unserer Berichterstattung, wir jammerten zu viel über Löhne und Anstellungsbedingungen. Sie monieren, dass wir die Kritiker des Bundespersonals zu sehr ins Gebet nehmen und verlangen «Neutralität»: «Sie schiessen zu viel gegen die SVP, wenn diese zu Recht einen überbordenden ineffizienten Verwaltungsapparat kritisiert.» Andere kritisieren, dass unsere Kommunikation zu nahe an derjenigen des Bundes sei. Ein Leser beklagt sich wiederum, wir seien zu wenig kritisch und vertraten eine heile Welt in der Bundesverwaltung.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Über unsere Arbeit berichten</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Über eines herrscht breite Einigkeit: «Tue Gutes und sprich davon.» Viele Mitglieder geben uns ein Mandat, noch häufiger, noch intensiver und noch klarer darzustellen, nach innen wie nach aussen, was wir zugunsten des Bundespersonals machen, wie wir politische Geschäfte und Entwicklungen begleiten. Wir sollen unsere «Rolle aufzeigen, wie (wir) den Mitarbeitenden bei Arbeitskonflikten helfen können.» Wir sollen aufzeigen, was wir erreicht haben – und durchaus auch, woran wir weshalb gescheitert sind, beispielsweise an den Verhandlungen mit den Personalverantwortlichen des Bundes. «Das ist sicher nicht einfach», schreibt ein Mitglied, «aber diese Themen betreffen mich alle direkt.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 2: Für oder wider Digitalisierung</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Seit Jahren begleitet uns die Digitalisierung als Megathema. Wir versuchen, in möglichst vielen Bereichen unserer Arbeit den Schritt hin zur digitalen Welt zu unternehmen, sei es bei unseren Kommunikationsmitteln oder bei der Mitgliederversammlung.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die meisten Mitglieder begleiten uns auf diesem Weg. So schlagen einige den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz, eine Präsenz auf Instagram oder die Entwicklung einer VKB-App vor. Viele Mitglieder wünschen sich den Verzicht auf die Mitteilungen in der Papierversion: «Ich würde nur noch digital kommunizieren.» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Es gibt naturgemäss auch Gegenstimmen: «Die gedruckte Ausgabe sicher nicht abschaffen!», verlangt jemand, stellvertretend für eine starke Minderheit. Sie schätzen die «gedruckte Ausgabe als Pendellektüre» und «sorgfältig aufbereitete VKB-Mitteilungen». Andere sind sich im Klaren, dass sich digitale Dienstleistungen nicht aufhalten lassen, wollen aber, dass der Wechsel langsam erfolgt: «Bitte behalten sie die Mitgliederzeitschrift in gedruckter Form. Ich lese diese gerne und konzentriere mich auf die wertvollen Hinweise. Bei all den digitalen Informationen würde eine rein digitale Ausgabe bei mir in der Informationsflut untergehen. Wichtige Dinge konsumiere ich offline.» Das gilt auch für physische Treffen zur Förderung der Kontakte.&nbsp; «Die Mitgliederversammlung physisch ist unbedingt beizubehalten!» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Damit liegen viele auf der Linie des Vorstandes, der jetzt nicht von heute auf morgen alles vollständig digitalisieren will, aber gleichzeitig signalisiert, dass er stetig in diese Richtung schreiten will. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 3: Ihre Wahrnehmung von der VKB</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir wollten von Ihnen auch wissen, wie Sie uns als Organisation wahrnehmen, wie Sie uns bewerten und mit welchen Worten Sie uns charakterisieren würden. Hier stellen wir generell zwei Stossrichtungen fest. Die eine schätzt zwar unsere Bemühungen, ist aber enttäuscht über die effektiven Ergebnisse, die wir damit erreichen. Die VKB wirke, als ob sie sich nicht aus ihrer Komfortzone trauen würde. Sie wirke verstaubt, veraltet, brav und bürokratisch, sie entferne sich immer stärker von ihren Mitgliedern, wirke zu intellektuell. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die VKB habe aber noch immer ihre Daseinsberechtigung, lesen wir aus vielen Antworten. Ein Mitglied stellt seine ambivalente Haltung zu seiner VKB mit den Worten dar: «Langweilig und wenig effizient, aber dringend notwendig.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der gute Wille ist fast unbestritten</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die positiven Stimmen überwiegen. So heisst es oft ähnlich wie: «Danke für euren Einsatz», «Gerne weiter so!», «Gutes besser machen ist nicht einfach», «Bitte machen Sie weiter so!», wir sollen «am Ball bleiben» und «VIELEN DANK FÜR IHREN EINSATZ». Wir seien ein kleiner, aber aktiver Verband, «modern, hilfsbereit, nah an den Mitgliedern», gut organisiert, seriös engagiert und motiviert, vertrauenswürdig, klar und mit Standpunkt, kompetent und neutral. Einige Mitglieder fühlen sich von uns inspiriert: «Dank Ihrem Wirken bin ich über wichtige Themen informiert und kann gewisse Situationen in der Bundesverwaltung gelassener oder vorausschauender betrachten.» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die VKB setze zurecht auf Digitalisierung und Modernisierung, ohne dass jedoch die älteren Mitglieder auf der Strecke bleiben. Wir seien wichtig für die Berufstätigen als Vernetzungsplattform und Interessenvertretung und setzten uns für die Anliegen aller Altersgruppen ein, inklusive der Pensionierten. Die VKB könne eine Brücke vom Arbeitgeber Bund zu seinen Angestellten bauen, um neue Vereinbarungen zu treffen und bestehende durchzusetzen. «Denn das ist schwieriger». Klar sei: «Diese Rolle muss die VKB spielen.» Wir seien insgesamt «eine Organisation, die es verdiene, unterstützt zu werden.» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Unausgeglichene Mitgliederstruktur</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Es heisst aber auch: Die VKB sei «stark pensioniertenlastig und sehr rentnerfreundlich», überaltert, «eher was für die älteren Semester». Sie «scheint eher ein Club für Pensionierte zu sein». So schreibt ein Mitglied: «Wir haben mehr Pensionierte in der VKB als Aktive, wie mit scheint. Tatsächlich ist es ein Verhältnis von 60 zu 40 zugunsten der Aktiven, wobei der Anteil der Pensionierten während vielen Jahren stetig zugenommen hat. Das zeigt sich besonders deutlich an der Beteiligung an der Mitgliederversammlung, an der unsere beruflich aktiven Mitglieder regelmässig eine klare Minderheit bilden.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Diese Struktur wirke sich dann auch auf das Auftreten aus: Es überwiegen Adjektive wie «altmodisch», «(zu) konservativ, wenig innovativ,</span> <span style="font-family:Arial,sans-serif">nicht zu dynamisch, altbacken». Auch die Schwerpunktsetzung widerspiegle diese Struktur: Es gebe viel weniger Anlässe für Mitglieder im Erwerbsleben: «Veranstaltungen sollten so stattfinden, dass auch berufstätige Mitglieder teilnehmen können. Sie richten sich vor allem an die Pensionierten, was nicht optimal ist, und auch keine jüngeren Personen werden motiviert, aktiver teilzunehmen.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Zudem wirke die VKB elitär und sei zu weit weg von Arbeitswelt auf das VBS und das BAZG konzentriert («Es wäre gut, das Spektrum zu erweitern...») sowie zu «männer-lastig». Vielmehr sollte er versuchen, Frauen und jüngere Kader abzuholen. Die jüngere Generation sei schmerzlich untervertreten: «Es wäre erfreulich, wenn vermehrt auch jüngere Personen in den Leitungsgremien vertreten wären.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Unzufriedene Pensionierte</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Naturgemäss sieht das die erwähnte starke Minderheit der pensionierten Mitglieder ganz anders und beklagt sich über zu wenig Anlässe, zu wenig Einsatz für ihre Interessen und dass das reichhaltige und qualitativ hochstehende Angebot an Dienstleistungen der VKB für die Senioren nicht ausreichend sei. Sie wünschten sich ein viel intensiveres Angebot an Ausflügen und Aktivitäten, die mit dem Kernauftrag der VKB, der Interessenvertretung, wenig zu tun haben. Im immer deutlich werdenden Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, sich für die Situation der Bundesangestellten einzusetzen, und diesen Forderungen muss sich der Vorstand angesichts einer knappen Mittel das weitere Vorgehen gut überlegen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 4: Politische Haltung der VKB</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ein wichtiges Element für die Mitglieder wie auch für den Vorstand ist die Haltung, die Frage also, wie wir auftreten, welches Profil wir präsentieren. Gerade in einer Zeit, da der Druck auf das Bundespersonal stetig steigt und nicht nur wir Zweifel an einem bedingungslosen Festhalten des Arbeitgebers Bund an einer Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe haben, ist die Frage des angemessenen Tones wesentlicher denn je. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die einen wollen mehr Profil</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Dabei unterstützen die Mitglieder mehrheitlich die aktuelle Linie des Vorstandes. &nbsp;Während sich die VKB während vielen Jahre eines zurückhaltenden Duktus befleissigt hat, besteht heute ein riesiges Delta zwischen dem Schein einer fruchtbaren Sozialpartnerschaft, bei der niemand sich übergangen fühlen muss, und einer Realität, in der das Personal in jedem Politikbereich den Kürzeren zieht. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">In dieser Situation fordern viele VKB-Mitglieder den Vorstand auf, Kante zu zeigen und bedauern ein zu wenig scharfes Profil. «Treten Sie bitte proaktiver auf, ich bin mir aber bewusst, dass das im Nebenamt kaum möglich ist... schade.» Die VKB sei zu wenig pointiert, zu wenig bissig angesichts der Abbaupläne des Bundes. Sie dürfte «auch mal kämpferischer sein» und «weniger diskret, ausgewogen und regierungstreu agieren.» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Vielmehr, so verlangt das Mitglied weiter, sollte die VKB personalfeindliche Beschlüsse des Parlamentes bekämpfen und «direkter und klarer Forderungen stellen und an den Arbeitgeber adressieren, sowie kritisieren, wo er den Interessen der Kader nicht genug Rechnung trägt.» Die Vereinigung soll wie eine Gewerkschaft einen «Fighting spirit» entwickeln. «Dieses Element sehe ich überhaupt nicht.» Auch Mitglieder, die sich sonst für die Sozialpartnerschaft und die Lösung von Problemen am Verhandlungstisch aussprechen, möchten nun, dass ihr Personalverband beim Auftritt einen Zacken zulegt. «Vielleicht muss man seine Positionen mit einer entschlosseneren Sprache deutlich machen.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die anderen wollen Zurückhaltung und leise Töne</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Weniger häufig sind die Äusserungen, die dem Vorstand nahelegen, am früheren Kurs festzuhalten, also trotz aktueller Entwicklungen moderat zu bleiben, sachlich, professionell, ausgewogen und objektiv die Interessen des Personals zu vertreten, ohne zu polemisieren, «aktiv, aber nicht aufdrängend» berechtigte Kritik mit Bedacht ausdrücken. Sie fordern einen korrekten, weniger «gewerkschaftlich»-forschen Kurs, im Wissen, dass die VKB bei ihrer Vertretung der Interessen der Mitglieder einen «Hochseilakt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer» vollzieht. Sie sei dabei geneigt, sich über jeden Reformversuch zu beschweren, der auf Einsparungen abzielt. Das sei nicht angemessen. «Wir befinden uns eindeutig in einer privilegierten Position, was unsere Arbeitsbedingungen angeht, und ich finde es unangebracht, sich von vornherein über jede Kritik zu diesem Thema zu beschweren.» Das Mitglied erkennt hier einen Linksdrall. Die VKB sollte sich bewusst sein: «Als Kader sind wir auch Arbeitgeber.» Sie soll sich durch ihre moderate Haltung gegenüber den anderen Personalverbänden hervorheben.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 5: Schwerpunkte und klare Ziele</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Für uns als Interessenvertretung ist es zentral zu wissen, welche Schwerpunkte wir für unsere Arbeit setzen sollen und wie unsere Mitglieder unseren «Erfolg» bewerten. Dabei war schon im Vornherein klar, dass unsere aktiven Mitglieder aktuell vor allem die schlechter werdenden Arbeitsbedingungen und die Lohnpolitik bewegen. «Ich wünsche mir einen wirksameren und entschlosseneren Kampf gegen den Abbau unserer sozialen Errungenschaften.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir als VKB thematisieren diese Anliegen bekanntermassen regelmässig in unseren Medien. Es geht dabei um bröckelnde Lohnnebenleistungen wie Ferienansprüche, um ein neues Lohnsystem mit Spareffekt für den Arbeitgeber und generell um die Stellung der Sozialpartnerschaft in einer Welt, in der die Mittel knapper werden.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Bund verliert seine Attraktivität</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die Mitglieder kritisieren, dass die Sparmassnahmen «belastend», aber auch schwierig zu beeinflussen seien. Ein Mitglied schreibt: «Wenn nur noch gestrichen wird, sind die guten Leute irgendwann weg.» Und wer unzufrieden und gut ausgebildet sei, verlasse den Bund in Richtung Privatwirtschaft: «Man sollte auf diese Signalwirkung hinweisen.» Das war offenbar ein versteckter Hinweis auf die PWC-Studie vom vergangenen Sommer, die Belege für die sinkende Attraktivität des Bundes geliefert hatte. «Ich weiss nicht, wieviel wirklich gut ausgebildete Personen ihren Kindern derzeit einen Berufseinstieg bei Bund empfehlen würden», schreibt ein Mitglied. Ein anderes aus der Westschweiz klagt: «Viele Vorteile, die in der Privatwirtschaft existieren, gibt es beim Bund nicht und werden auch nie diskutiert: Beteiligung an den Kosten für Krankenversicherung, Fitness, Kinderbetreuung, hohe Jahresboni usw.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span lang="IT-CH" style="font-family:Arial,sans-serif">Kampf gegen den Abbau</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">«Es wird beim Personal gespart und gekürzt. Wo und wie setzt sich die VKB ein?», fragt ein Mitglied enttäuscht. Die Forderung ist klar: Der Kaderverband müsse Einfluss auf politische Herausforderungen nehmen und sich dafür einsetzen, dass Bund und Personalverbände gemeinsam eine vernünftige Lösung finden und der Verlauf der Verhandlungen transparent ist. «Nach aussen ist wenig bekannt und spürbar. Der Abbau der Lohnnebenleistungen müsse aufhören.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Gegen das Beamtenbashing</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ebenfalls Teil dieser Kritik ist jene an den generellen Vorhaltungen gegenüber «Bundesbeamten». Mehrere Mitglieder bezeichnen diese Haltung als «Beamtenbashing» (O-Ton aus einer Eingabe). Es wird fast ausschliesslich von der politischen Rechten formuliert, bei der die SVP die Meinungsführerschaft hat. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die politische Gegenseite und die Öffentlichkeit nähmen Bundesangestellte demzufolge als ineffizienten Kostenfaktor, als ein Heer von trägen Privilegierten. Es ist naheliegend, dass unter diesen Umständen sich nicht nur vermeintlich dünnhäutige Menschen beleidigt fühlen, sondern auch jene, die sonst mit Kritik gut umgehen können. Niemand stehe auf und wehre sich für die Angestellten des Bundes. «Aufklärung tut not!», so die Forderung, die VKB müsse dieser Entwicklung begegnen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die VKB weist in ihren Medien regelmässig kritisch, aber sachlich auf diese politischen Kampagnen hin und rückt die Arbeit und die Verdienste des Bundespersonals ins rechte Licht. Sie setzt sich am Verhandlungstisch und in der Öffentlichkeit gegen zu weit gehende Abbaumassnahmen ohne Kompensation ein und kritisiert den schleichenden Reallohnabbau. Auch die sinkende Attraktivität des Arbeitgebers Bund bereitet der VKB Sorge, denn ohne gute Kaderleute kann ein so grosser Verwaltungsapparat nicht effizient geführt werden. Diese Haltung ist den Mitgliedern bewusst: «Der Vorstand setzt sich uneigennützig und erfolgreich für uns Fussvolk ein. (…) Der Nutzen ist aber nicht erkennbar, die Bekanntheit des Vereins in der Bundesverwaltung klein.» Besonders schwierig ist es unter diesen Umständen, dem «Beamtenbashing» zu begegnen, einem subjektiven, aber weit verbreiteten Narrativ, dem mit Objektivität schwierig zu begegnen ist.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Selbst zu «beamtig» unterwegs?</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Uns schmerzt es auch, wenn einige Mitglieder uns eine elitäre Haltung und eine zu grosse Nähe und Loyalität zum Arbeitgeber zusprechen. Sie zweifeln an unserem Einsatzwillen. Wir seien selbst im «Beamtenmodus» unterwegs, «sehr schweizerisch: kämpferisch, aber sehr schnell kompromissbereit.» Ein Mitglied warf uns sogar Standesdünkel und Arroganz vor. Das sind Vorwürfe, die wir in den nächsten Monaten und Jahren gerne entkräften wollen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der Topos des «zahnlosen Tigers»</span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Kurzum: Viele Mitglieder anerkennen den Willen der VKB, sich für sie einzusetzen, und sind sich der Schwierigkeit der Lage, beispielsweise in den Verhandlungen, durchaus bewusst. Sie sehen in der VKB am Ende des Tages einen «zahnlosen Tiger», ohne Einfluss, wenig relevant und kaum effektiv, ebenfalls ein Topos, das sich in vielen Antworten wiederholt. «Zu zögerlich, zu wenig griffig, zu beamtenhaft» seien wir. «Wir werden wahr-, aber nicht ernstgenommen von den Entscheidungsträgern». Stellvertretend folgender Eintrag:</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; margin-left:47px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">«Wir brauchen eine Speerspitze der Interessenvertretung der Kader. Wo ist die VKB, wenn Professoren von Avenir Suisse und der Uni Luzern behaupten, wir würden zu viel verdienen? Wer bietet Paroli und verteidigt die Kader des Bundes als das, was sie sind: Das Rückgrat des Erfolgsmodells Schweiz, loyal, diskret, leistungsbereit.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ein Mitglied brauchte für uns das Bild eines Don Quichote, der gleichermassen engagiert wie verzweifelt und erfolglos gegen einen übermächtigen Gegner ankämpft. Wir nehmen diese Kritik sehr ernst und müssen uns überlegen, wie wir unsere Positionen mit grösserem Impact adressieren zu können. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Einige wenige Mitglieder stellen immerhin in der letzten Zeit eine Verbesserung fest. Und auf dieses Vertrauen wollen wir bauen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify">In einem zweiten Artikel setzen wir diese Ausführungen fort.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Analyse der Einzelantworten der VKB-Mitgliederumfrage, Teil 2</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/138079</link>
<description><![CDATA[Fortsetzung....]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 21:08:09 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 6: Aktive und Senioren</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">In einem Abschnitt baten wir die Mitglieder, sich zu den Aktivitäten der Delegierten für Senioren und Aktive zu äussern, ihnen ihre Wünsche und Vorstellungen anzubringen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Aktive Mitglieder wünschen sich vermehrt Informations- und Vernetzungsanlässe auch mal über den Mittag anstelle am Abend sowie welche für Mitglieder unter 50 Jahren und Frauen. Diese Anlässe würden mit «aktuellen Inputreferaten neuen Wind einbringen.» Ein Mitglied schlug vor, die Zahl der Anlässe zu erhöhen und für jüngere Angestellte sportliche Treffen oder einen Stammtisch zu lancieren. Die Anlässe für die Aktiven sind gerade für die Antwortenden aus der Westschweiz ein besonderes Anliegen. Die Veranstaltungen fänden ausschliesslich in der Deutschschweiz auf Deutsch statt. «Es gibt fast nie Anlässe für die Latins, deshalb gehe ich nicht hin und weiss nicht, wie lange ich noch Mitglied sein will.» Sie fordern mehr Anlässe und Kommunikation auf Französisch. Ein Mitglied bezeichnete die Veranstaltungen als «ein kleines Vernetzungsding für die Deutschschweizer.» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Auch der Delegierte für Senioren erhielt einige konstruktive Anregungen. «Ausflüge für uns Pensionierte sind top», schwärmt ein Mitglied, ein anderes schreibt: «Danke für eure Bemühungen, auch für Pensionierte! ;-)» So wünscht sich ein Mitglied noch mehr Baustellenbesichtigungen, ein anderer schlägt vor, pro Jahr 3 bis 4 Kantonshauptstädte mit Führungen zu besuchen, sowie Bahnhöfe, alte Festungsanlagen sowie Talsperren zu besichtigen. Auch seien Verbesserungen am Anmeldetool für Anlässe nötig, wie verschiedene Mitglieder monieren. Insgesamt umschreibt ein Mitglied die Aktivitäten der VKB mit den Worten: «Eine gute Informationsplattform für Pensionierte, die sich noch mit dem Arbeitgeber Bund verbunden fühlen.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 7: Berufliche Vorsorge</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Im Rahmen der Umfrage haben wir festgestellt, dass wir unsere älteren Mitglieder noch stärker darin unterstützen müssen, dass sie sich mit ihren Anliegen zur beruflichen Vorsorge direkt an die Bundes-Pensionskasse PUBLICA wenden. So wünschenswert es auch wäre, dass die VKB als Personalverband einen Einfluss zum Beispiel auf einen Teuerungsausgleich nimmt: Die PUBLICA hat eigene Organe, in welcher aktive und pensionierte Angestellte des Bundes Einsitz nehmen. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die Organe der PUBLICA sind es, die über die Möglichkeit eines Teuerungsausgleichs beschliessen. Sie müssten dies auf der Basis des letzten konsolidierten Deckungsgrades der Kasse tun. In der Regel gilt für alle Pensionskassen in der Schweiz, dass ein Teuerungsausgleich unter einem Deckungsgrad von 115 Prozent schwierig ist. Natürlich hätten auch der Arbeitgeber Bund und der Bundesrat die Möglichkeit, ausserplanmässig Geld für einen Teuerungsausgleich für die Pensionierten einzuschiessen. Doch angesichts der schwierigen Finanzlage des Bundes ist auch dieser Weg nahezu aussichtslos. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Dennoch adressieren die Pensionierten ihre durchaus berechtigte Forderung nach einem Teuerungsausgleich aus ihrer Verzweiflung heraus verständlicherweise an ihren Personalverband. «Ich bin seit bald 15 Jahren in Rente. Bisher gab es keine Erhöhung der Rente, obschon die Lebenshaltungskosten gestiegen.» Viele fordern «endlich» die Anpassung der Pensionen an die Lebenshaltungskosten. Die VKB sollte «endlich» dafür einstehen, dass die Bedingungen im PUBLICA-Reglement eingehalten werden. «Als Pensionierter fühle ich mich abgehängt», klagt ein pensioniertes Mitglied über seine Situation, ein anderer wirft die Frage auf: «Wie sieht es mit Teuerungsausgleich bei den Pensionierten aus???» Die Personalverband VKB, so die Kritik, mache zu wenig.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ein anderes Mitglied stellt dagegen richtigerweise fest: «Es ist sicher nicht die Schuld der VKB, sondern eher der PUBLICA, welche Gelder nicht mit grossem Erfolg angelegt hat.» Tatsächlich konnte die PUBLICA seit vielen Jahren die Renten nicht der Teuerung anpassen. Ein Mitglied aus der Westschweiz schildert, dass er als Rentner mit Kindern in Ausbildung in einer besonders heiklen Lage sei und Schwierigkeiten habe, den Lebensunterhalt seines Haushalts zu bezahlen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Nun: Obschon nicht die VKB, sondern die PUBLICA allein über einen Ausgleich entscheidet, werden wir weiterhin wie seit vielen Jahren die Kasse kritisch begleiten, die schlechte Performance der Vorjahre ansprechen und die Forderungen unserer Mitglieder so weit möglich an die PUBLICA übermitteln. Denn auch uns ist klar, dass unsere Mitglieder unter der schlechten Lage der Kasse leiden. Wir unterstützen sie darin, dass sie ihre Fragen und Forderungen an der richtigen Stelle anbringen können, bei den Organen der PUBLICA. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Themenfeld 8: Was Sie uns sonst noch mitgeteilt haben</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir haben uns im Rahmen dieser Analyse der freien Antworten unserer Umfrage vor allem mit Lob und Kritik auseinandergesetzt. In Ihren Antworten waren auch «neutrale» Tipps und Tricks aus verschiedenen Bereichen. Wir werden sie gerne berücksichtigen und versuchen, sie in unsere zukünftige Arbeit einzubauen. Darunter sind spannende Anregungen wie auch solche, die wir zwar nicht teilen, aber dankbar sind, dass Sie sie angesprochen haben.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Seltener als gedacht wurden unsere Dienstleistungen und Vergünstigungen angesprochen. Es fehle eine klare Übersicht, monierte ein Mitglied, ein anderer forderte, dass wir Rekachecks auf die Liste nehmen. Wir werden uns beides überlegen. Und auch, dass wir vom selben Produkt verschiedene Anbieter auf der Liste haben sollen, also beispielsweise mehrere Versicherer: «Das würde Konkurrenz ermöglichen.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ausserdem postuliert ein Mitglied von der VKB eine aktivere Vernetzung zwischen pensionierten und aktiven Mitgliedern, ein anderes wünscht sich, dass sie sich für eine Weiterbeschäftigung bis zum 70. Altersjahr beim Bund einsetzt, </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ein weiteres Thema ist das Gewicht der höheren Führungskader innerhalb der VKB. Mehrere Mitglieder wollen eine noch klarere Positionierung als Kaderorganisation. Einzelne wünschen sich eine Mitgliedschaft erst ab Lohnklasse 28 statt wie bisher schon ab 18. Es gibt jedoch auch die Gegenbewegung, die findet, die VKB sollte das ganze Bundespersonal im Fokus haben: «Ohne zufriedene Mitarbeitende können wir als Kader auch nicht bestehen!» </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:justify"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.4px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Interessant sind schliesslich Anregungen, wie eine Job-Börse für Pensionierte einzurichten und neben den beruflich Aktiven und Pensionierten als quasi dritte Stakeholder-Kategorie die Über-50jährigen mit ihren spezifischen Bedürfnissen zu führen. Schliesslich fordern einzelne Mitglieder eine engere Zusammenarbeit mit den anderen Personalverbänden. Dazu könnte eine regelmässige Seite in den VKB-Mitteilungen gehören, die über die Aktivitäten der verbündeten Organisationen berichten. «Wir sollten geeinter auftreten, vor allem, wenn die Politik wieder generell auf die Beamten losgeht.»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein neues Kleid für das Rüstungsunternehmen des Bundes RUAG</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/138013</link>
<description><![CDATA[Ein Staat, der sich für einen Krieg rüsten will, sollte sich im Frieden darauf vorbereiten. Zu dieser Wehrbereitschaft gehört unter anderem eine funktionierende...]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 20:38:26 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px">Ein Staat, der sich für einen Krieg rüsten will, sollte sich im Frieden darauf vorbereiten. Zu dieser Wehrbereitschaft gehört unter anderem eine funktionierende Ausstattung der Armee mit Waffensystemen und Munition. In der Schweiz ist dafür die RUAG MRO AG zuständig. Das Unternehmen soll nun reformiert und gestärkt werden.&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die RUAG MRO, das bundeseigene Rüstungsunternehmen, gerät zwar selten, aber doch in einer wohl unangenehmen Regelmässigkeit in die negativen Schlagzeilen und in den Fokus der Politik. In den letzten Jahren war die Zahl der Unstimmigkeiten auffällig hoch. Es sei an den Hackerangriff erinnert, dem das Unternehmen ab 2014 während langer Zeit ausgesetzt war. Er war Grund für die Aufteilung des Unternehmens in einen vor allem zivil tätigen internationalen und einen nationalen, in erster Linie auf die Armee ausgerichteten Teil (siehe Kasten).&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Aktuell ächzt das Unternehmen unter einem Betrugsskandal. Ein früherer Kadermann soll mit dem Verkauf von Ersatzteilen aus alten Leopard-Panzern der Armee der RUAG einen Schaden von rund 60 Millionen Franken verursacht haben. Dabei erwies sich die RUAG laut einem Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Ständerates als schludrig und unvorsichtig. Dabei hätten der Bundesrat und insbesondere die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd in einem «haarsträubenden» Ausmass ihre Verantwortung nicht wahrgenommen, hiess es.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Die Arbeit der RUAG für die Armee</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die RUAG hat seit ihrer Gründung die Aufgabe, ihrer Hauptkundin, der Schweizer Armee, «bedarfs- und termingerechte, kostenoptimierte, hochstehende und robuste Leistungen» zu erbringen. Konkret hält sie laut dem Bericht zur Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens «Anpassen der Rechtsform der RUAG MRO Holding AG» 130 Systeme der Armee fit und entwickelt sie weiter. Zum Produkt- und Dienstleistungsportfolio zählen Teilsysteme und Komponenten für Ketten- und Radfahrzeuge, Kampfjets, Militärhubschrauber und für die Flugabwehr. Hinzu kommen Informations- und Kommunikationslösungen. Sie stellt die nötige Ingenieurs- und IKT-Kompetenz für die Armee bereit.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">In der Regel begleitet sie die Systeme von der Einführung bis zur Ausserdienststellung, inklusive allfälliger Nutzungsverlängerungen und Modernisierungen. Dabei hat sie nicht nur grundsätzlich rentabel, sondern auch effektiv und effizient zu arbeiten. Sie muss fähig sein, sich den verändernden Bedürfnissen der Armee nach Kompetenzen und Leistungen anzupassen. Deren Interessen sind der Leitstern der RUAG. Sie generiert rund 80 Prozent ihres Umsatzes mit der und für die Armee, nur maximal 20 Prozent kommen aus dem Ausland.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Rüstungsunternehmen als Sicherheitsfaktor</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Gerade in einer angespannten sicherheitspolitischen Lage und einem Krieg in global betrachtet unmittelbarer Nähe ist das gute Funktionieren eines staatlich kontrollierten Rüstungsunternehmens wichtig. «Die geopolitische Lage verlangt eine intensivere politische Steuerung, als dies bei einer privatrechtlichen AG möglich ist», so die Analyse des Bundesrats. In einer klassischen AG sei die Festlegung der Unternehmensstrategie eine «unentziehbare Kompetenz des Verwaltungsrates» und kein Aktionärsrecht.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die RUAG sei jedoch mit ihren Dienstleistungen zugunsten der wichtigsten Waffensysteme für die Armee unverzichtbar. Sie müsse im Fall einer Krise oder gar eines bewaffneten Konflikts einen entscheidenden, robusten Beitrag an die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz leisten können. Es sei zentral, dass sie als Materialkompetenzzentrum (MKZ) die Versorgung der Armee mit Gütern und Dienstleistungen in allen Lagen sicherstelle. Dabei habe sie einen regen Austausch mit dem Ausland. Die Schweiz müsse aufgrund ihrer kleinen nationalen Rüstungsindustrie oft Systeme extern beschaffen und im industriellen Ausmass instandhalten. «Sie kann diese (jedoch) aus Sicherheitsüberlegungen nicht durch den ausländischen Originalhersteller betreuen lassen.» Auch deshalb sei eine starke und dynamische RUAG nötig.</span></p><p><span style="font-size:14px">Dafür brauche es einen Neustart für das krisengeschüttelte Unternehmen und eine entsprechend griffige Steuerung, betont das Departement VBS.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Die Geschichte enttäuscht und frustriert&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Im erklärenden Bericht zeigt sich der Bundesrat unverhohlen enttäuscht über die Entwicklung der RUAG seit ihrer Gründung 1998. Damals hatte der Bund seine Rüstungsunternehmen vereinigt und mit grosser Autonomie in die wirtschaftliche Freiheit entlassen. Er wollte damit im Wesentlichen eine schweizerische Rüstungsindustrie erhalten, die den Bedarf der Armee decken kann. Dies entsprach dem Zeitgeist der Entpolitisierung von staatlichen Dienstleistungen und Organen. «Die Erwartungen haben sich aber nicht erfüllt».&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">So sei die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft, um Auslastungsdefizite und einen Nachfragerückgang infolge der veränderten geopolitischen Lage von damals, nicht zustande gekommen. Das gelte auch für die Möglichkeit, dass Dritte in das Unternehmen einsteigen könnten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">«Eine Diversifizierung der Tätigkeit ist zwar erfolgt, aber mit der Konsequenz, dass neue Risiken entstanden und sich ein Teil der Tätigkeiten immer weiter vom gesetzlich definierten Zweck und Kernauftrag entfernten.» Der Cyberangriff von 2014 und die in der Folge festgestellten Mängel im IT-Bereich seien ein Ausdruck davon.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Ausserdem habe der Einfluss der Politik auf das Unternehmen zugenommen und dessen Freiheit durch öffentlich-rechtliche Bestimmungen überformt. Die Politik strebte eine intensivere Steuerung von ausgegliederten Unternehmen des Bundes an. Zusehends stehen laut Martin Dumermuth, ehemaliger Direktor des Bundesamtes für Justiz (BJ), sicherheits- und rüstungspolitische Fragen heute vermehrt im Zentrum politischer Diskussionen. Er hat ein aktuelles Gutachten zur Frage ausgearbeitet.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Zu starker politischer Einfluss</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Ein stärkerer Steuerungswille, beispielsweise im Rahmen der strategischen Ziele des Bundesrates, stehe in Spannung mit privatrechtlichen Grundprinzipien. So habe sich die RUAG «quasi unter der Hand zu einer Gesellschaft gewandelt, die bei genauer Betrachtung nurmehr wenig mit einer privatrechtlichen AG gemein hat.» Vielmehr weist Dumermuth darauf hin, dass die Divergenz zwischen Soll und Ist-Zustand so gross sei, dass die RUAG MRO zu einer spezialgesetzlichen AG (sui generis) gewandelt habe. Sie habe ihr rechtliches Kleid gesprengt, was Rechtsunsicherheit geschaffen habe. Deshalb müsse das Rüstungsunternehmen einen neuen Rahmen erhalten, während der Bund es weiterhin als Alleinaktionär beherrsche. Auch das Parlament habe im Übrigen nach einer Reihe von negativen Meldungen eine Reform gefordert.</span></p><p><span style="font-size:14px">Dumermuth unterstreicht in seinem Gutachten die Vorteile einer Rechtsformänderung für die zukünftige Entwicklung der Schweizer Rüstung und der Armee. Der Bundesrat und das VBS hatten das Gutachten unter dem Eindruck des sich anbahnenden Panzerskandals in Auftrag gegeben. Wenn eine konfliktive Lage schnell zunimmt, müsse ein Staat schnell reagieren und seine Armee verteidigungs-, also kriegsfähig ausrüsten können, so die Prämisse. Daraus folgt: Der Bund brauche Instrumente, die mit «der gelebten Praxis und den sicherheitspolitischen Anliegen» besser umgehen als die bisherigen. Es habe sich erwiesen, so das Fazit, dass sich die privatwirtschaftliche AG dem Bund diese Einflussmöglichkeiten nicht geben könne. Somit sei klar: Die bisherige Rechtsform sei für die Erfüllung des Auftrags der RUAG nicht geeignet, eine Weiterführung sei nicht angebracht.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Totalrevision des Gesetzes lanciert</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat arbeitet aktuell an einer Totalrevision des Bundesgesetzes über die Organisation des Rüstungsunternehmens des Bundes (BGRB). Grundlage für die Reform ist die rüstungspolitische Strategie.</span></p><p><span style="font-size:14px">Das Hauptziel: «Die Schweiz stärkt ihre industriellen Kernfähigkeiten und Kapazitäten im Inland zu Gunsten der Einsatz- und Durchhaltefähigkeit der Armee», das zentrale Handlungsfeld: «Die Identifikation und Priorisierung von sicherheitsrelevanten Schlüsseltechnologien und industriellen Kernfähigkeiten und Kapazitäten».<br>Im Zentrum des Vorhabens steht die Umwandlung der heutigen RUAG MRO Holding AG von der aktuell privatwirtschaftlichen in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft öffentlichen Rechts. Erfolgreiche Vorbilder dazu gebe es in Deutschland.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Ende März, nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe, ist die Vernehmlassungsfrist abgelaufen und der Bundesrat analysiert nun die Antworten. Sein Ziel ist, die Umwandlung der RUAG nach der Gutheissung des neuen Gesetzes durch das Parlament per 1. Januar 2028 umzusetzen. Dabei vermeidet er eine aufwändige Neugründung des Unternehmens, vorgesehen ist deshalb eine einfache Umwandlung. Die heute geltenden Rechtsverhältnisse der RUAG MRO und ihre Rechtsfähigkeit würden dadurch nicht verändert. «Das Unternehmen bleibt dasselbe, nur haben sich einige rechtliche Rahmenbedingungen geändert.»</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Lösungsansatz: Spezialrechtliches Unternehmen</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Hintergrund der Reform ist die Überzeugung, dass die Form der spezialrechtlichen gegenüber einer «klassischen» AG «den veränderten geopolitischen Veränderungen und sicherheitspolitischen Bedürfnissen besser Rechnung» trägt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Struktur einer privaten AG reicht dafür nicht aus. Letztlich geht es dabei vor allem um den Zugriff des alleinigen Eigners Bund auf die Entwicklung und Arbeit des riesigen Konzerns, also um ein «wirksameres und präziser umschriebenes Steuerungsinstrument».&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die vorgesehene Rechtsform einer spezialgesetzlichen AG sei verwandt mit der weit verbreiteten öffentlich-rechtlichen Anstalt. Beide hätten gemeinsam eine grosse Autonomie, ohne dass die Einflussmöglichkeit des Eigners geschmälert würde. Die Spezial-AG sei generell näher an der Form einer privaten AG und könne, wie der Name impliziert, mit einer spezifischen Struktur entsprechend den Bedürfnissen ausgestattet werden. «Sie erlaubt es, für die konkreten Anforderungen massgeschneiderte Lösungen zu schaffen, indem punktuell vom Obligationenrecht abgewichen wird.» Zudem befähige sie den Bund mehr noch als heute, zur Wahrung der Schweizer Sicherheitsinteressen Entscheidungen zu fällen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat erhält in einem sehr eng gesteckten Rahmen ein Weisungsrecht. Es ist eine «ultima ratio», ein subsidiäres Mittel, wenn andere – wie etwa die Generalversammlung – im Fall einer realen Bedrohung der Sicherheit der Schweiz nicht zum Ziel führen, wenn also elementare Sicherheitsinteressen tangiert sind. Das Recht ist notabene dem Gesamtbundesrat zugestanden, nicht dem einzelnen Departement. Der Verwaltungsrat und dann die Unternehmensleitung müssen die Weisungen im Alltag umsetzen. Doch ein Weisungsrecht weicht stark vom Usus bei privatrechtlichen AGs ab, Aktionäre haben diese Befugnis im OR nicht.</span></p><p><span style="font-size:14px">Das Unternehmen hat den Eigner zu konsultieren, wenn es eine Tochter gründen oder sich an einem anderen Unternehmen beteiligen möchte. Der Bundesrat hat sich wiederum an seinen strategischen Zielen zu orientieren. Es ist auch nicht vorgesehen, dass der Bund instruierbare Vertreter in den Verwaltungsrat delegiert. Diesen drohe ein Rollenkonflikt, wenn sie dem Bund und dem Unternehmen gegenüber verpflichtet gleichermassen wären. Ausserdem schmälere eine solche Delegation die Verantwortung des Verwaltungsrates. Schliesslich gewährt der Bund auch in Zukunft den Angestellten der RUAG die Kaderlohnbestimmungen für die bundesnahen Unternehmen, dies, obschon sie ja nicht Teil der zentralen oder dezentralen Verwaltung ist.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Schliesslich biete eine AG die Möglichkeit, innerhalb bestimmter Grenzen Dienstleistungen zugunsten Dritter anzubieten, wovon auch die Armee profitieren könnte. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten sich zudem Dritte an ihr beteiligen, wenn das gewünscht sei.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Integration ist keine Alternative</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Nicht weiterverfolgt hat der Bund die Alternative, die RUAG wieder zurück in die zentrale Bundesverwaltung zu holen und sie ins Departement VBS zu integrieren. Dies hätte auf den ersten Blick angesichts der engen Verbundenheit zwischen dem Kunden Armee – deren Aufträge 80 Prozent ihres Umsatzes ausmachen - und der RUAG als wichtiger Ausrüsterin Sinn ergeben. Auch hätte der Bund mit dieser Rechtsform die höchste Einflussmöglichkeit auf die Politik des Unternehmens.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Doch die Nachteile dieses Modells seien erheblich. Das Gutachten setzt auf die personalpolitische Flexibilität, welche die nun vorgeschlagene Rechtsform der RUAG geben würde. Wären die Mitarbeitenden öffentlich-rechtlich angestellt wie das Personal der zentralen Bundesverwaltung, so das Argument, könnten das Unternehmen und der Bund als Eigner nicht schnell genug mit personalpolitischen Massnahmen bei sich verändernder Auftragslage reagieren. Dasselbe gelte für die Infrastruktur und den Immobilienbereich.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Auch würde eine Integration ins VBS die Grenzen zwischen Besteller und Leistungserbringer verwischen, was zu Interessenskonflikten und Unstimmigkeiten bei Beschaffungen führen könnte. Die Einbindung der RUAG und der damit verbundene Personalzuwachs würden den Bundeshaushalt ausserdem stark anschwellen lassen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Schliesslich könnte eine zu enge Verbindung zur Bundesverwaltung der RUAG die Möglichkeit nehmen, mit ausländischen Unternehmen, mithin privaten, zu kooperieren. Für viele Aufgaben, die spezifisches Knowhow erfordern, legten Rüstungsunternehmen ihre Kräfte über Grenzen hinweg zusammen. Dies sei bei der Instandhaltung und der Wartung moderner Waffensysteme üblich. Als Beispiel nennt der Bericht ein Joint-Venture der RUAG mit der deutschen Rheinmetall bei einer spezialisierten Fabrik für Munition.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Auch keine Anstalt des Bundes</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die Form einer öffentlich-rechtlichen Anstalt hat der Bundesrat ebenfalls verworfen. Diese sei nicht nur weniger flexibel, die Öffentlichkeit nehme sie auch als weniger unternehmerisch und dynamisch wahr als eine spezialrechtliche Aktiengesellschaft. Diese stehe für Innovation und Effizienz. Gutachter Dumermuth relativiert diese Aussage allerdings: «Die Anstalt und die spezialgesetzliche AG sind nicht so weit voneinander entfernt, wie das oft angenommen wird.»</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Alles spricht für diese Lösung</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Flache Hierarchien, eine einfache Umsetzung, kurze Entscheidungswege und vereinfachte Beschaffungsverfahren ermöglichten Flexibilität und Reaktionsfähigkeit, schliesst der Bundesrat seine Ausführungen zugunsten der neuen Rechtsform. Sie entspreche zudem der aktuellen Logik von bundesnahen Grossunternehmen wie der SBB, die der Eigner zwar in die unternehmerische Freiheit entlassen hat, aber im Hintergrund weiterhin die Fäden in der Hand hält.&nbsp;</span></p><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1" style="width:100%"><tbody><tr><td><p><span style="font-size:14px"><strong>Speziell ist die Personalpolitik</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Ein wesentlicher Pfeiler der Reform betrifft das Personal der RUAG. Dieses bleibt zwar weiterhin privatrechtlich beim zukünftigen Unternehmen angestellt. Angestellte der RUAG und ihrer Töchter, die für einen Einsatz der Armee relevante Leistungen erbringen, können jedoch neu zum militärischen Einsatz befohlen werden. Andererseits erhält das Unternehmen die Möglichkeit, dienstpflichtige Schlüsselpersonen in bestimmte militärische Verbände umzuteilen. Damit kann es ihre Leistungserbringung im Bedarfsfall in allen Lagen sicherstellen. Vorbild dafür sind die Angestellten der Armeelogistikcenter. Wer nicht dienstpflichtig ist, aber eine bedeutende Aufgabe für die Erfüllung des Auftrags erhält, kann neu wie die Mitarbeitenden der Militärverwaltung militarisiert und ebenfalls zu einem militärischen Einsatz befohlen werden. «Damit erbringen sie für einen Einsatz der Armee unentbehrliche Leistungen.» Dafür braucht es allerdings eine spezielle, individuelle Vereinbarung im Arbeitsvertrag. Das neue Gesetz gibt schliesslich Mitarbeitenden im Gegenzug das Recht, soweit organisierbar, eine militärische Karriere in ihrem eigenen Verband zu verfolgen, auch wenn sie in der Folge für das Unternehmen im Ereignisfall nicht als Arbeitskraft zur Verfügung stehen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Das neue Gesetz verpflichtet die «neue» RUAG zudem, mit dem Personalverbänden einen Gesamtarbeitsvertrag auszuhandeln und zu vereinbaren. Entsprechende Regelungen sind heute schon gültig.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Schliesslich hat der Bund Lehren aus dem Panzerskandal gezogen und explizit einen Artikel zum Whistleblowing vorgesehen. Angestellte, die Unregelmässigkeiten melden wollen, erhalten ausdrücklich Schutz.</span></p></td></tr></tbody></table><p><br></p><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1" style="width:100%"><tbody><tr><td><p><strong><span style="font-size:14px">Der lange Weg der RUAG Schweiz</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die RUAG entstand als «Rüstungsunternehmen-Aktiengesellschaft» 1998. Sie ist das Fusionsprodukt der zuvor unselbstständigen öffentlich-rechtlichen Unterhalts- und Produktionsanstalten der Armee für Munition, Kanonen, Flugzeugen und Fahrzeuge. Sie erhielt so eine unabhängige Kriegsmaterialproduktion in der neutralen Schweiz aufrecht. Von Beginn an war es die Idee, durch die privatrechtliche Form die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft und die Beteiligung von Privaten zu ermöglichen sowie der Holding maximale unternehmerische Freiheit einzuräumen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Vorläuferin der RUAG waren zuerst die Kriegstechnische Abteilung der Armee und später die Gruppe für Rüstung im damaligen Bundesamt für Rüstungsbetriebe im Eidgenössischen Militärdepartement gewesen. Diese wurde 1996 in die heutige Armasuisse, die sich vor allem um das Beschaffungswesen kümmert, und in die RUAG überführt, die seither die eigentliche Rüstungsproduktion verantwortet.</span></p><p><span style="font-size:14px">Seit ihrer Gründung hat sie verschiedene strukturelle Änderungen mitgemacht, unter anderem 2001 die Überführung in eine Holdingstruktur. Der Konzern hatte historisch eine starke Luft- und Raumfahrtsparte mit Standorten in Deutschland und Verbindungen mit Airbus sowie der früheren Oerlikon Contraves. Um 2020 erlebte der Konzern eine erste grössere Reorganisation. Im Kern stand eine Aufteilung der Aktivitäten in einen in- und einen ausländischen Konzernteil.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die auf die Schweiz konzentrierte RUAG MRO Holding hat verschiedene Tätigkeitsgebiete, welche der Sicherung der sicherheitspolitischen Souveränität der Schweiz dienen. Sie ist stärker militärisch orientiert, eng an die Schweizer Armee gebunden und hat höhere Sicherheitsvorgaben. Sie ist an mehreren Unternehmen beteiligt und hat Standorte im In- und Ausland. Sie beschäftigt über 2500 Angestellte.</span></p></td></tr></tbody></table><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Swissmedic muss über die Bücher</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/138012</link>
<description><![CDATA[Der Bund muss bei Swissmedic zu viel Geld einschiessen und will das ändern. Das Institut baut nun in zwei Jahren 45 Vollzeitstellen ab. Auch eine Gesetzesänderung...]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 20:35:18 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px">Der Bund muss bei Swissmedic zu viel Geld einschiessen und will das ändern. Das Institut baut nun in zwei Jahren 45 Vollzeitstellen ab. Auch eine Gesetzesänderung soll dazu beitragen, dass das Heilmittelinstitut finanziell gesundet.</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic soll in Zukunft selbsttragend sein, wenn es nach dem Willen der Bundespolitik geht. Das Institut, Teil der dezentralen Bundesverwaltung, kümmert sich um die Sicherheit von Medikamenten. Es hat sich nach vielen lukrativen Jahren zu einer finanziellen Belastung für den Bund entwickelt. Seit Jahren steigt nämlich der Bundesanteil am Budget. Er überstieg 2023 gemäss dem Bericht «Finanzierung über Gebühren und Abgaben statt über Bundesbeiträge» des Eidgenössischen Departements des Inneren EDI erstmals 20 Millionen Franken.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Neue Finanzierungsgrundlage für Swissmedic&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Unter diesen Umständen hat der Bundesrat beschlossen, beim Institut die Handbremse zu ziehen, die finanzielle Situation von Swissmedic nachhaltig zu stabilisieren, die Deckungslücke zu schliessen und die Vorgabe des Institutsrats, dass die Reserven nicht unter 30 Millionen Franken sinken dürfen, zu erfüllen. Zusammen mit dem Departement EDI hat Swissmedic einen Massnahmenplan erarbeitet. Auf diesem fusst die Motion der Finanzkommission des Ständerates.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Das Ziel der <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254413  " href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254413%20%E2%80%83">Motion</a>: Sämtliche Leistungen von Swissmedic sollen fortan mittels Gebühren und Abgaben gedeckt werden können. Das heisst konkret: Das Institut soll seine Aufgaben aus der Einführung einer Aufsichtsabgabe und einer Registrierungsgebühr auf Medizinprodukte finanzieren. Beide Ertragsquellen sollen in die Überwachung und Aufsicht sowie in strafrechtliche Massnahmen und die Rechtssetzung fliessen. Die entsprechende Revision des Heilmittelgesetzes und der Gebührenverordnung könnte Swissmedic insgesamt über 25 Millionen Franken mehr Ertrag einbringen. In einem weiteren Schritt sollen bestehende Gebühren und Abgaben überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Wichtig dabei: Die Erträge des Instituts sind von der Geschäftsentwicklung der Branche abhängig.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Massnahmen auf der Ausgabenseite&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Ausgabenseitig sind Sparmassnahmen vorgesehen, um den Betriebsaufwand zu senken. In den nächsten zwei Jahren will Swissmedic seine Sachkosten um 6 Millionen Franken reduzieren und 45 von total 520 Vollzeitstellen (Sollbestand Ende 2024) streichen. Dieser Abbau soll gemäss der Mitteilung möglichst sozialverträglich und mit Abfederungsmassnahmen umgesetzt werden. Das Institut will sich laut Mitteilung in der Folge noch stärker auf seine gesetzlichen Aufgaben fokussieren: die Zulassung von Produkten, die Erteilung von Bewilligungen und die Marktüberwachung.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Aktuelles System greift nicht mehr</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Swissmedic kümmert sich als verselbstständigtes Organ des Bundes selbst um seine Finanzierung und führt eine unabhängige Rechnung. Die Hälfte seiner Mittel kommt heute aus Aufsichtsabgaben und ein Drittel aus Verfahrensgebühren. Aktuell trägt der Bund einen Anteil von 17 % an die Ausgaben des Instituts bei. Ein Teil der Dienste im Bereich Medizinprodukte ist dabei gänzlich vom Bund zu tragen: die Rechtsetzung, der Vollzug von strafrechtlichen Bestimmungen und die eigentliche Überwachung. Grundlage dieser Regelung ist das Heilmittelgesetz.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Die Rechnung geht nicht auf</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Das Institut konnte in den ertragreichen Jahren Reserven anlegen. Es darf diese für die Deckung von Verlusten und die Erneuerung und Transformation der IT-Infrastruktur einsetzen. Ende 2024 wies es rund 115 Millionen an Reserven auf, doch stellen die Verantwortlichen fortan ein strukturelles Defizit für das Institut fest. So schloss die Rechnung 2024 mit einem Minus von 23,4 Millionen Franken. Hauptgrund sind sinkende Erträge. Der Fehlbetrag war doppelt so gross wie ursprünglich angenommen. Für das Jahr 2025 befürchten die Verantwortlichen ein Minus von gegen 30 Millionen Franken.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">In kurzer Zeit ist naturgemäss auch der Bundesbeitrag stark angestiegen. Er erreichte Ende 2023 den Betrag von 20 Millionen Franken und blieb seither stabil auf dieser Höhe. Besonders empfindlich zugenommen haben laut einem Bericht von Swissmedic die Kosten für den Bereich Medizinprodukte. Hier ist die Deckung seit geraumer Zeit nicht mehr gewährleistet. Entscheidend für die Kostenexplosion waren zuerst die Anpassung an die EU-Bereichsregelungen und deren Übernahme. Anschliessend kamen zusätzliche Kosten nach dem Scheitern der Verhandlungen zu einem institutionellen Rahmenabkommen hinzu, namentlich wegen neuer Regulierungen und dem Aufbau und dem Betrieb der neuen nationalen Datenbank Swissdamed. Diese soll ein den EU-Regelungen angepasstes Transparenz- und Sicherheitsniveau garantieren. Ausserdem hat das Institut bedeutende Mittel in die Digitalisierung seiner Systeme und Prozesse investiert.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Betriebsaufwand war in der Folge gestiegen. Die Reserven drohten deshalb schneller zur Neige zu gehen als gedacht.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px">Knappes Ja im Ständerat</span><br></strong></p><p><span style="font-size:14px">In der ersten Woche der Frühlingssession 2026 hiess der Ständerat die Motion seiner Finanzkommission mit 25 zu 21 Stimmen gut. Die Kritiker bemängelten vor allem das Vorgehen: Der Entscheid komme zu früh, man sollte die Revision des Heilmittelgesetzes abwarten. Die Folgen seien ungeklärt; zusätzliche Gebühren könnten Medtech-Firmen belasten, und Innovationen hemmen. Zudem müsste die zuständige Kommission einbezogen werden. Die Vorlage liegt nun im Nationalrat.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ohne Externe kommt die Bundesverwaltung nicht nach</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137717</link>
<description><![CDATA[Externe Berater sind beim Bund eine Realität. Das Budget für ihre Dienste ist eindrücklich. Doch sind diese angesichts des Stellenabbaus beim Bund sinnvoll?]]></description>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 20:32:32 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In einer gewissen Regelmässigkeit sprechen Parlamentsmitglieder und Medien die Aktivitäten von externen Arbeitskräften beim Bund an. In einer Zeit zunehmenden Drucks auf die Bundesverwaltung und anhaltenden Forderungen nach Stellenabbau wird dieses Thema virulenter denn je. In diese Phase fällt nun erneut ein <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254740" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254740">Vorstoss</a> zum Thema, ein Postulat von Mitte-Nationalrat Thomas Rechsteiner.</p><p>Rechsteiner bezeichnet den Einsatz der Externen in der Bundesverwaltung als <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«Fass ohne Boden<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->». Er verlangt einen detaillierten Bericht über die Kosten für <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«Beratungen und externe Dienstleistungen<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->» der letzten zehn Jahre. Besonders intensiv setze die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Deza externe Kräfte ein. Diese vergebe <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«für eine Vielzahl von teilweise marginalen Themen immer wieder externe Aufträge an ihr genehme NGO und Beratungsunternehmen.<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->»</p><p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%25257BC%25257D%2525253C!%2525252D%2525252D%2525257BC%2525257D%252525253C!%252525252D%252525252D%252525257BC%252525257D%25252525253C!%25252525252D%25252525252D%2525252525253Cmeta%25252525252520charset%2525252525253D%25252525252522UTF-8%25252525252522%25252525252520%2525252525252F%2525252525253E%25252525252D%25252525252D%25252525253E%252525252D%252525252D%252525253E%2525252D%2525252D%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p>Rechsteiner begründet seine Forderung mit dem Wachstum der Tätigkeiten der Bundesverwaltung. Zugleich wies der Budgetposten für Externe letztes Jahr Kosten von 673 Millionen Franken auf. Zum Vergleich: Die Personalkosten der Bundesverwaltung betrugen rund 6,5 Milliarden Franken. Der Posten Externe entspricht also immerhin 10 Prozent der gesamten Personalkosten. Rechsteiner wirft die Frage auf: <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«Weshalb werden externe Berater den gut qualifizierten Mitarbeitenden der Bundesverwaltung vorgezogen?<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->» Er verlange Transparenz und Kostenwahrheit.</p><p><strong>Spezifisches Wissen von aussen</strong></p><p>Der Bundesrat weist den Auftrag und die allgemeine Kritik zurück, die Forderungen seien längst erfüllt. Externe Mandate würden nur <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«punktuell vergeben, um vorgegebene Aufträge zu erfüllen.<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->» Damit gleiche der Bund situativ mit externen Kräften intern fehlendes spezifisches Wissen aus. Das könne unter diesen Umständen, vor allem bei temporären Belastungsspitzen, durchaus <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«sinnvoll und wirtschaftlich sein.<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->» So bauten externe Fachleute mit beauftragten Studien zu spezifischen Fragen nötieeges Know-how aus. Das sei im Übrigen nicht neu. Entsprechend habe der Bundesrat auf ähnliche Fragen in der Vergangenheit geantwortet. </p><p>Wer genaueres wissen wolle, könne sich über grössere Aufträge der letzten Jahre auf der Beschaffungsplattform simap.ch informieren.</p><p>Aufträge mit einem Umfang von über 50‘000 Franken müssten mindestens einmal jährlich in elektronischer Form publiziert werden. Die <a data-cke-saved-href="https://www.bkb.admin.ch/de/berichterstattung" href="https://www.bkb.admin.ch/de/berichterstattung">Liste sei online greifbar</a> und umfasse neben Beratungs- und Unterstützungsdienstleistungen im engeren Sinn Managements- und Organisationsberatung sowie Coaching, politikorientierte Beratung und verschiedene Studien und Gutachten.</p><p>Hinzu kommen neben Informatikdienstleistungen aller Art vielfältige Aufträge zum Beispiel für Transporte, Sprachdienste, Forschung, Kommunikation, Aus- und Weiterbildung sowie Gebäude- und Betriebsunterhalt. Schliesslich werden tatsächlich Mandate für die Umsetzung und Begleitung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit vergeben, dem Tätigkeitsgebiet der Deza.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Treten an Ort bei der Mitarbeiterzufriedenheit</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137737</link>
<description><![CDATA[Die aktuelle Umfrage unter den Angestellten des Bundes zeigt: Sie sind zufrieden, aber die Versuche, sie noch zufriedener zu machen, fruchten nicht.]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 16:30:22 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%25257BC%25257D%2525253C!%2525252D%2525252D%2525257BC%2525257D%252525253C!%252525252D%252525252D%25252525253Cmeta%252525252520charset%25252525253D%252525252522UTF-8%252525252522%252525252520%25252525252F%25252525253E%252525252D%252525252D%252525253E%2525252D%2525252D%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p><span style="font-size:14px">Alle Jahre will es der Arbeitgeber Bund wissen. Die jährliche Personalbefragung gibt Noten in verschiedenen Bereichen. Die Ausgabe 2025 war noch eine Stichproben- oder Teilerhebung, mit der Teilnahme von rund 1500 Mitarbeitenden im vergangenen Herbst. Nächstes Jahr ist dann wieder eine Vollbefragung aller Angestellten vorgesehen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Laut dem&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.news.admin.ch/de/newnsb/gQE0As8EY8m4z6fHswtxD" href="https://www.news.admin.ch/de/newnsb/gQE0As8EY8m4z6fHswtxD">Bericht des Bundesrates</a>&nbsp;zeigt die Personalbefragung 2025 - wie schon jene der Vorjahre - ein «positives Bild». Die Ergebnisse bewegten sich im Rahmen der Vorjahre. Wie schon in den Vorjahren weist der Bundesrat auf die weiterhin schlechten Noten für die höchsten Chefs und den Wissenstransfer hin.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Oberste Chefs in der Kritik</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Die weiterhin schwache Bewertung der obersten Leitung ist auffällig. Eine Kategorie, die sich seit Jahren um rund 62 Punkte bewegt, bei einem Maximum von 100 Punkten. Dieser Aspekt ist seit langem das Sorgenkind des Arbeitgebers Bund. Er schwankt nicht gross, scheint kaum beeinflussbar zu sein. Er findet sich aber auch nie in den Massnahmen des Arbeitgebers zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. </span></p><p><span style="font-size:14px">Besonders schlecht schneidet die Aussage «Die oberste Leitung geht die für die Verwaltungseinheit dringlichen Probleme an» ab. Das ist noch immer der einzige Wert der ganzen Befragung unter 60. Auch bei «Die oberste Leitung geniesst bei ihren Entscheiden mein Vertrauen» ist das Ergebnis seit Jahren nicht zufriedenstellend.</span></p><p><span style="font-size:14px">Im Gegensatz dazu sind die Bewertungen der direkten Vorgesetzten mit rund 70 Punkten weiterhin gut.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Vermittlung von Wissen harzt</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Kritisiert wird auch der mangelnde Wissenstransfer im Allgemeinen, genauso wie die Übermittlung von Informationen in die nächstniedrige Stufe. Diese Schwachpunkte gibt es allerdings auch nicht seit kurzem. Die Übermittlung von Informationen und Erfahrungswerten ist dabei gerade im Hinblick auf die anlaufende Pensionierungswelle der Babyboomer-Generation zentral.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Attraktivität des Arbeitgebers unter Druck</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Sorgen macht dem Bundesrat offensichtlich der «leichte Rückgang» bei der Arbeitgeberattraktivität. Bei der Aussage «Die Bundesverwaltung erfüllt meine Ansprüche an eine ideale Arbeitgeberin» ist eine Abnahme um zwei Punkte zu verzeichnen. Dieser Effekt ist angesichts einer zunehmenden Konkurrenz um die besten Arbeitskräfte nicht zu unterschätzen. Massnahmen in diesen Themenbereichen sind Bestandteil der aktuellen Personalstrategie und werden weiter vorangetrieben, schreibt der Bundesrat etwas zerknirscht.</span></p><p><span style="font-size:14px">Ein genauer Blick auf die Ergebnisse zeigt von 2024 auf 2025 einen leichten Rückgang der Arbeitszufriedenheit, sie bewegt sich aber im Schwankungsbereich der Vorjahre. Etwas deutlicher zu abgenommen von 76 auf 73 Punkte hart wie erwähnt die Attraktivität des Bundes, genauer die Frage, ob man seinen Arbeitgeber anderen Interessierten weiterempfehlen würde.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Es gibt auch gute Nachrichten&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Wichtige Werte wie jene des Commitments an den Arbeitgeber auf der einen und der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben auf der anderen Seite haben sich nicht geändert.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Eine gute Nachricht ist die nach wie vor hohe Motivation, die Kategorien Bindung und Commitment mit je 79 Punkten, der Leistungswille mit 84 sogar deutlich höher. Motivierte Mitarbeitende leisten mehr, sind loyaler und widerstandsfähiger. Sie stecken auch mal was ein, wenn es sein muss, und gerade in einer Phase erhöhten Drucks auf die Arbeitsbedingungen und einem massiven Imageproblem des „Beamten“ ist diese Resilienz dringend nötig.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Gute, ja sehr gute Noten geben die Bundesangestellten weiterhin für das mobile Arbeiten, die sich bei 80 Punkten bewegt.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Massnahmen ohne Wirkung</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Summasummarum: Seit einiger Zeit praktiziert der Arbeitgeber Bund ein Treten an Ort. Grosse Schwankungen in den einzelnen Kategorien sind selten, eine Ausnahme bildete die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben im Nachgang der Corona-Pandemie, Stichwort Normalisierung der mobilen Arbeit. </span></p><p><span style="font-size:14px">Sonst jedoch weisen die Bundesangestellten eine nach wie vor grosse Treue gegenüber ihrem Arbeitgeber auf. Dies, trotz der angekündigten Sparmassnahmen, trotz Stellenabbau und trotz nicht gerade rosiger Aussichten im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen. </span></p><p><span style="font-size:14px">Allerdings heisst das im Umkehrschluss auch: Alle Massnahmen, die der Bund seit vielen Jahren ergreift, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern, fruchten faktisch nicht. Das zuständige Personalamt gibt sich Mühe, mit verschiedenen Ansätzen Gegensteuer zu geben - aber das schlägt sich nur in unauffälligen Wellenbewegungen in der Umfrage nieder. </span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat will seine Bemühungen weiterverfolgen und sie wo nötig intensivieren. Dafür kann er sich weiterhin nach der aktuellen Personalstrategie richten.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Parlament behandelt Deckel für Bundes-Stellenplan</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137942</link>
<description><![CDATA[Der Bund beschäftigt aktuell 39‘000 Mitarbeitende. Dabei soll es auch bleiben, wenn es nach dem Willen der bürgerlichen Parlamentsmehrheit geht.]]></description>
<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 12:09:49 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%25257BC%25257D%2525253C!%2525252D%2525252D%252525253Cmeta%2525252520charset%252525253D%2525252522UTF-8%2525252522%2525252520%252525252F%252525253E%2525252D%2525252D%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p><span style="font-size:14px">Es ist das wiederholende Motiv der bürgerlichen Bundespersonalpolitik: Es habe zu viele Beamte und ihre Zahl wachse sogar. Drum: Deckel drauf oder noch besser reduzieren! Aktuell beten Ständerätin <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254154" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254154">Esther Friedli</a> und Nationalrat <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253246" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253246">Thomas Aeschi</a>, beide SVP, mit jene einer Motion dieses Mantra.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Aktuelle Zahl der Stellen sei genug</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Die nicht sehr originelle Idee: Der Bundesrat soll eine Obergrenze für die Stellenzahl der Bundesverwaltung fixieren, das wären aktuell 39‘000 Vollzeitäquivalente. Dies, unahängig davon, ob die Politik der Verwaltung wie bisher immer mehr Aufgaben zur Erledigung überantwortet oder nicht.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Weil Bundesangestellte angeblich so viel Geld verdienen würden, so das Argument, wäre mit der Plafonierung ein wichtiger Schritt für die Gesundung des gebeutelten Bundeshaushalts getan. Die Obergrenze ermögliche stattdessen, </span><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%2525253Cmeta%25252520charset%2525253D%25252522UTF-8%25252522%25252520%2525252F%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E-->«<span style="font-size:14px">Prioritäten zu setzen und ineffiziente Strukturen abbauen, ohne die Funktionalität zu gefährden.</span><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%2525253Cmeta%25252520charset%2525253D%25252522UTF-8%25252522%25252520%2525252F%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E-->»</p><p><span style="font-size:14px">Friedlis Vorstoss liegt nun dem Ständerat zur Debatte vor. Der Nationalrat hatte die gleichlautende Motion von Aeschi im Dezember 2025 mit 98:92 Stimmen angenommen.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Effizienz wäre eigentlich sinnvoll..</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Wenig überraschend teilt der Bundesrat in seiner Antwort zwar die Sorge der Initianten um die Effizienz der Arbeit der Bundesverwaltung und um eine umsichtige Personalpolitik. Ein Deckel jedoch erschwere die rasche Bewältigung der neuen Aufgaben, welche die Politik dem Bund ständig zuweist. </span>«<span style="font-size:14px">Eine dauerhafte Plafonierung des Personalbestands steht im Widerspruch zum heutigen Führungsmodell des Bundes und könnte die Aufgabenerfüllung der Bundesverwaltung empfindlich beeinträchtigen.</span>»</p><p><span style="font-size:14px"><strong>... ein Deckel aber kontraproduktiv</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Eine Deckelung könne den Spareffekt aufheben oder gar das Gegenteil der Sparabsicht bewirken, dann nämlich, wenn für die Erledigung von Aufgaben externe Mitarbeitende beauftragt werden - was mutmasslich teurer zu stehen käme als die weggesparten Bundesangestellten. Selbst eine explizite Personalbremse statt einem Deckel sei als personalpolitische Massnahme zu starr. Der Bundesrat lehnt deshalb beide Ansätze ab. </span>«<span style="font-size:14px">Derartige Massnahmen behindern die Aufgabenerfüllung bzw. den Fortgang politischer Entscheide.</span>»</p><p><strong><span style="font-size:14px">Das Parlament hätte es in der Hand</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Ausserdem verweist der Bundesrat darauf, dass der Stellenanstieg einerseits mit einer Zunahme der zugetragenen Aufgaben zusammenhänge und andererseits die Zahl der Bundesangestellten im Verhältnis zu den zu bewältigenden Aufgaben fast stabil geblieben sei. Der Bund konnte den Anteil der Personalkosten an den ordentlichen Gesamtausgaben trotz wachsender Anforderungen stetig leicht senken. In den letzten Jahren konnte die Bundesverwaltung zudem ihre Effizienz fortlaufend erhöhen, unterstreicht der Bundesrat.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sparen ja, aber nicht am falschen Ort</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137929</link>
<description><![CDATA[Für die Freisinnigen in Bundesbern spart der Bund mit dem laufenden Entlastungspaket 27 zu wenig forsch. Der Bundesrat teilt diese Meinung, sieht aber das Sparpotenzial...]]></description>
<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:51:43 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><strong>Für die Freisinnigen in Bundesbern spart der Bund mit dem laufenden Entlastungspaket 27 zu wenig forsch. Der Bundesrat teilt diese Meinung, sieht aber das Sparpotenzial nicht in den gleichen Bereichen wie die FDP.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Gerade erst hat das Bundespersonal zähneknirschend die schmerzlichen Massnahmen des Entlastungspakets 27 (EP27) zur Kenntnis genommen. Damit fordert Bundesbern von den Angestellten der Eidgenossenschaft ein Sparopfer von bis zu 300 Millionen Franken im Jahr. Noch ist das Paket noch gar nicht durch das Parlament, schon braut sich in der Ferne das nächste Unwetter zusammen. Die FDP hat im einer Fraktionsmotion den Bundesrat aufgefordert, das nächste Sparpaket zu schnüren, das EP29. Der Sprecher Nationalrat Alex Farinelli (TI) betonte in seiner Präsentation, dass auch das neue Sparregime erneut primär bei den Ausgaben ansetzen soll.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Der Trend zeigt weiter hinauf</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Grund für die Neuauflage des noch gar nicht umgesetzten Streichpakets: Das aktuelle EP könne das strukturelle Defizit zwar kurzfristig abbremsen, aber mittelfristig nicht beheben. «Die finanzielle Misslage des Bundes spitzt sich zu.» Es müssten noch mehr Ausgabeposten gestrichen werden. Genauso mögliche Alternativen wie höhere Steuern schliessen die Motionäre von vornherein als «unbefriedigend» aus.</span></p><p><span style="font-size:14px">Vielmehr argumentieren die Motionäre, dass dort besonders effektiv gespart werden soll, wo das in einem «realistisch» sei – offensichtlich bei den Ausgaben, im Wesentlichen beim Bundespersonal. Denn angesichts des „ungebremsten“ Wachstums der Bundesverwaltung gebe es dort ganz viel Potenzial. Der Text schweigt sich allerdings bei der Ursache des Wachstums, der stetig zunehmenden Aufgaben, die das Parlament der Verwaltung aufträgt, aus. Auch die Transferausgaben – im Volksmund Subventionen - haben die Motionäre im Fadenkreuz. Auch «Auswüchse im Sozialstaat» seien ein Grund, um den Rotstift in diesem Bereich ansetzen zu können. Schliesslich heisst es: «Regulierungen, die den KMU und dem Mittelstand das Leben erschweren und keinen Nutzen haben, müssen eliminiert werden.» Auch hier ist nirgends plausibel erklärt, was die Bundesverwaltung davon profitieren soll. Kurzum: «Konsequente Ausgabendisziplin und strukturelle Reformen» sollen die Bundesfinanzen stabilisieren.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Armee und AHV sind die Treiber</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat beantragt Ablehnung und möchte die verschiedenen Debatten im Parlament sowie ihre Kostenfolgen für die Zukunft abwarten. Er verweist in seiner Antwort auch auf die eigentlichen Hintergründe der finanziellen Schieflage des Bundes und damit auch des EP27: die Erhöhung der Armeeausgaben und der Ausbau bei der AHV. Diese zusätzlichen Ausgaben soll das EP27 ermöglichen, ohne dass der Bundeshaushalt vollends ins Negative kippt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Ständerat habe als Erstrat den angestrebten Spareffekt von ursprünglich 3 auf noch 2 Milliarden Frankem reduziert. Die Debatte in den Eidgenössischen Räten läuft noch, nach dem erneuten Entscheid des Nationalrates ist der Ball nun wieder in der kleinen Kammer. Deshalb bleibe der starke Druck auf die Bundesfinanzen vorerst bestehen. Denn aktuelle Schätzungen zeigten schon im Voranschlag 2027 und in den Finanzplanjahren 2028 - 2030 erneut grössere Defizite. «Bleiben diese bestehen, wird der Bundesrat zwar tatsächlich rasch neue Bereinigungsmassnahmen vorlegen müssen.»</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Hoffnung auf Korrektur</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Dennoch gelte es, erst die Debatte im Parlament und die Umsetzung des EP27 abzuwarten. Der Bundesrat äussert seine Hoffnung, dass in der Folge das Parlament die Entscheidung der kleinen Kammer, mit dem Sparen etwas sparsamer umzugehen, wieder im Sinne des Bundesrates und der sogenannten Expertenkommission Gaillard zu korrigieren und beim Sparen Härte zu zeigen. Alternative setzt er auf Kürzungspotenzial bei den Subventionen, auch in jenen Bereichen, auf die er selbst in der Vergangenheit verzichtet hatte, «aus Rücksicht auf die Kantone sowie auf jüngere Volksentscheide.»</span></p><p><span style="font-size:14px">Zudem betont der Bundesrat, dass die in der Motion genannten Sparmöglichkeiten nicht wirklich welche seien. Der Bundesrat entgegnet den Motionären, dass das Bundespersonal mit den 180 Millionen Franken im Jahr bereits ein grosses Sparopfer leiste, zwei Drittel des Spareffekts im Eigenbereich des Bundes. Und sein Anteil sei mit nicht einmal 8 Prozent des Bundeshaushaltes, 6,5 Milliarden Franken. Der Bundesrat unterstreicht, dass das Personal auch weiterhin in diesem Rahmen sein Sparopfer leisten werde.</span></p><p><span style="font-size:14px">Und die Deregulierung, über die der Bund durchaus nachdenke, nutze der Wirtschaft, nicht aber dem Bundeshaushalt. Schliesslich seien strukturelle Reformen zwar gerade im Bereich der AHV sinnvoll, aber sie seien zu komplex, um einfach ein Punkt in einem Sparpaket zu sein.&nbsp;</span></p><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1" style="width:100%"><tbody><tr><td><p><strong><span style="font-size:14px">Eine gute Nachricht ohne Wirkung</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Fast am selben Tag wie die Antwort auf die Anfrage zu einem Entlastungspaket 29 veröffentlichte der Bundesrat eine Mitteilung zum provisorischen Abschluss 2025 der Bundeskasse. Diese verzeichnete unter dem Strich ein Plus von 260 Millionen Franken (sic!). Der Finanzierungsüberschuss rühre von «temporäre Mehreinnahmen aus dem Kanton Genf» her, konkret: höheren Gewinnsteuereinnahmen von 1,5 Milliarden (sic!) Franken. Das Budget hatte noch ein Minus von 800 Millionen Franken vorgesehen. Bei den ordentlichen Einnahmen wich die Rechnung wegen höheren Gewinnsteuereinnahmen gegenüber dem Budget um die Kleinigkeit von rund 2 Milliarden Franken ab.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Trotz dieser an sich ja guten Nachricht schiebt der Bundesrat in seiner Mitteilung umgehend nach, dass die Vorarbeiten am Voranschlag 2027 einen unverminderten Bedarf nach Sparmassnahmen und das geschnürte Entlastungspaket 27 belegten. «Die Lage der Bundesfinanzen bleibt angespannt» und es seien «weiterhin strukturelle Defizite zu erwarten.» Ohne die vorgesehenen Massnahmen fehlten mittelfristig mindestens 2 Milliarden Franken im Bundeshaushalt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Entscheidende Faktoren für die weitere Entwicklung seien die oben erwähnte Kürzung der Kürzungen durch den Ständerat um rund 900 Millionen Franken gegenüber dem EP27, respektive die nächsten Schritte des Nationalrates als Zweitrat, sowie die Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung von Armee und Sicherheit. Kurzum: «Die angespannte Haushaltslage zwingt auch die Verwaltung zu einer konsequenten Priorisierung.»</span></p></td></tr></tbody></table><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das Signal der Basis: Mehr Service, mehr Schlagkraft</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137800</link>
<description><![CDATA[Die Mitglieder der VKB unterstützen digitale Formate, insbesondere Online-Mitgliederversammlungen und setzen weiterhin einen Schwerpunkt auf berufliche Vorsorge,...]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 16:41:28 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><strong>Die Mitglieder der VKB unterstützen digitale Formate, insbesondere Online-Mitgliederversammlungen und setzen weiterhin einen Schwerpunkt auf berufliche Vorsorge, Lohnfragen und Anstellungsbedingungen. Dies sind die zentralen Erkenntnisse aus der Mitgliederumfrage, welche die VKB zwischen Anfang November und Mitte Dezember online durchgeführt hat.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Die Mitgliederumfrage 2025 der Vereinigung der Kader des Bundes VKB ergibt ein vielschichtiges Bild über Erwartungen, Zufriedenheit und Bedürfnisse der Mitglieder. Sie liefert klare Aussagen für die strategische Weiterentwicklung der VKB. Die Antworten belegen eine Kombination aus dem Bedürfnis nach Stabilität und dem Wunsch nach gezielt modernisierten Angeboten. Kurzum: Die Mitglieder sind mit unserer Arbeit generell zufrieden. Sie wünschen sich mehr Transparenz, stärkere Sichtbarkeit und eine Erweiterung der Serviceleistungen. Die neue Umfrage 2025 lässt einen klaren Längsschnitt zu, da sie sich in vielen Punkten mit der Welle von 2021 vergleichen lässt. Viele Entwicklungen kontrastieren mit den Ergebnissen von 2021.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Eine Stichprobe mit klaren Konturen</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Rund 670 Mitglieder haben die Umfrage 2025 abgeschlossen, der Anteil der Französischsprachigen entspricht 17 Prozent und damit fast genau der Sprachverteilung innerhalb der VKB. Die Kommunikationszelle der VKB führte die Umfrage im Herbst 2025 über rund sechs Wochen durch. Die Beteiligung erreichte ihre Spitzenwerte direkt nach der Aufschaltung auf der Webseite und nach dem Versand der VKB-Mitteilungen Mitte November. Die Abbruchquote ist jedoch in beiden Gruppen minimal, beide schlossen die Umfrage nahezu vollständig ab.</span></p><p><span style="font-size:14px">In der deutschsprachigen Stichprobe hat es einen höheren Anteil Pensionierter und Führungskräfte, unter den Französischsprachigen dominieren die Fachkader. Bei beiden Gruppen bilden die 51- bis 65-Jährigen die deutliche Mehrheit. Schliesslich entspricht auch der Frauen­ anteil von je 10 Prozent demjenigen der Gesamtheit der Mitglieder. Unter den total rund 670 Antwortenden waren rund 290 Pensionierte – was in etwa dem Gesamtanteil von 43 Prozent an den Mitgliedern entspricht.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Die Digitalisierung der VKB schreitet voran</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Die eindrücklichsten Verschiebungen gegenüber früheren Jahren betreffen die Digitalisierung. Über beide Sprachgruppen hinweg zeigt sich ein starkes Interesse an digitalen Formaten. Eine grosse Mehrheit der Antwortenden, aggregierte 84 Prozent, befürwortet eine Online-Mitgliederversammlung. Das ist gegenüber 2021 fast eine Verdoppelung. In der Romandie ist die Zustimmung mit 89 Prozent sogar nochmal deutlich höher. Der grösste Teil der Antwortenden wäre auch bereit, an einer hybriden Mitgliederversammlung teilzunehmen. Gegenüber der Umfrage 2021 hat sich die Kluft zwischen den Generationen verkleinert.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Zustimmung Online-Mitgliederversammlung</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Seit jeher findet die Mitgliederversammlung physisch im Hotel Bellevue Bern statt und weist ein deutliches Übergewicht an pensionierten gegenüber aktiven Mitgliedern auf. Die Geschäftsleitung bemüht sich schon seit einer Weile, die Mitgliederversammlung auf eine ausgeglichenere Basis zu stellen. Es ist naheliegend – und anlässlich der Versammlungen während der Corona-Pandemie belegt – dass die Möglichkeit, sich an einer Versammlung auch online zu beteiligen, durch viele Bevölkerungsgruppen hinweg geschätzt wird. Die Bereitschaft zur Teilnahme an einer Online-Versammlung liegt nun gemäss der Umfrage gesamthaft bei 78 Prozent der Mitglieder – das ist ein starkes Signal für diese Option und deutlich höher als erwartet.</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Mehrheit der Antwortenden nimmt digitale Entwicklung als vernünftig und notwendig wahr. Gleichzeitig mahnen insbesondere ältere Mitglieder, dass eine digitale Versammlung technisch klar geführt, transparent und niederschwellig sein müsse, damit niemand ausgeschlossen werde. In den offenen Antworten finden sich Hinweise darauf, dass sich einige Pensionierte generell durch die zunehmende Digitalisierung überfordert fühlen oder befürchten, den Kontakt zum Verband zu verlieren, falls Printangebote stark reduziert würden.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Digital kommunizieren, ja, aber nicht nur</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Aktive Mitglieder interessieren sich primär für berufliche Entwicklung, Weiterbildung, klare Kommunikation und sinnvolle digitale Dienstleistungen. Sie wünschen sich kurze, präzise Informationen, gute Erreichbarkeit, einen zeitgemässen Webauftritt und ein professionell gepflegtes Informationswesen. Dies deckt sich mit Resultaten in früheren Jahren, ist nun aber nochmal belegt. Die Umfrage zeigt zum Beispiel, dass fast 90 Prozent der Antwortenden beider Sprachgruppen den Newsletter regelmässig lesen und dass fast gleich viele mit ihm zufrieden sind. Besonders beliebt sind Aktualitäten, gefolgt von Fachbeiträgen. Veranstaltungshinweise sind nur bedingt ein Thema.</span></p><p><span style="font-size:14px">Weniger intensiv besuchen die Mitglieder die Webseite der VKB, die Homepage www.vkb-acc.ch. Fast alle Antwortenden gaben an, dass sie die Webseite bestenfalls einmal im Monat anschauen. Deutlich nachgefragter sind allerdings die VKB-Mitteilungen. Gegen 90 Prozent der Mitglieder beider Sprachgruppen lesen mindestens teilweise jede der total vier Ausgaben. Nur jedes 20. Mitglied gab an, die hochwertige Publikation nie zu lesen. Die Leserinnen und Leser sind vor allem mit der Themenwahl, respektive Relevanz, aber auch mit der Länge und Ausführlichkeit zufrieden. Weniger gut kommt die Gestaltung an, vor allem bei den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern.</span></p><p><span style="font-size:14px">Die VKB fragte, wie sich die Mitglieder die (digitale) Zukunft der VKB-Mitteilungen vorstellen. Das Ergebnis ist eindeutig: Eine digitale Ausgabe findet eine Mehrheit, rund 57 Prozent brauchen sie. Auch für einen totalen Verzicht auf Print ist eine Mehrheit bereit, aber mit rund 62 Prozent ist die Zustimmung (noch) nicht signifikant. Die VKB soll, wenn es nach den Antwortenden geht, auf eine hybride Lösung setzen – digital für jene, die es wollen, Print für jene, die es brauchen. Eine zentrale Erkenntnis: Die Hälfte der antwortenden Pensionierten gibt an, das E-Paper, das wir zur Verfügung stellen, regelmässig zu lesen. Dies, obschon es gar nicht einfach ist, dieses online für den Download zu finden. Viele Pensionierte stehen mit «einem Fuss» in der digitalen Welt, bevorzugen aber weiterhin analoge Formate.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Senioren haben eigene Bedürfnisse</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Pensionierte formulieren ihre Anliegen deutlicher entlang einer sozialpolitischen und finanziellen Logik. Viele äussern Unzufriedenheit mit der Rentenentwicklung oder stellen fest, dass sie sich und ihre Anliegen zu wenig repräsentiert fühlen. Nachvollziehbarerweise ist die berufliche Vorsorge für vier von zehn Pensionierten das Thema Nr. 1, während es bei den Aktiven nur bei einem Viertel top gesetzt ist. Der Erhalt der langfristigen Kaufkraft ist für die Pensionierten eine besondere Sorge: das Thema Teuerung, respektive deren fehlender Ausgleich, wird deutlich häufiger genannt als in früheren Jahren. Die erfolgreichen Ausflüge und Anlässe des VKB-Seniorendelegierten werden besonders häufig gewünscht.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Romands wollen sichtbar sein</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die französischsprachige Stichprobe ist kleiner, lässt aber dennoch signifikante Aussagen zu. Gleichzeitig zeigt sich in der Romandie analog den Werten von 2021 Handlungsbedarf, insbesondere bei der Kommunikation. So wünschen sich drei von vier antwortenden Französischsprachigen mehr Inhalte auf Französisch. Ein Drittel der französischsprachigen Antwortenden kritisiert die Übersetzungsqualität. Sie beschreiben sie als inkonsistent, unpräzise oder «nicht sorgfältig».&nbsp;Die bisher ergriffenen Massnahmen zugunsten unserer Zweisprachgikeit müssen wir weiterführen und verstärken.</span></p><p><span style="font-size:14px">Dazu kommt der Wunsch nach eigenen Veranstaltungen und stärkerer Sichtbarkeit der VKB in der Westschweiz. Diese aus den Vorjahren wiederholten Hinweise zeigen, dass in der internen, wie externen Kommunikation ein professionelleres zweisprachiges Vorgehen notwendig ist – nicht nur im sprachlichen Sinn, sondern auch im regionalen Angebot.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Aktive wollen sich vernetzen</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die Vernetzungs- und Informationsanlässe, welche die VKB vor geraumer Zeit für berufsaktive Mitglieder lanciert hat, sind willkommen. Rund 70 Prozent der Antwortenden gaben zu Protokoll, dass sie an einer Vernetzung im beruflichen Umfeld recht bis sehr interessiert seien. Auf die Anlässe angesprochen, wünschte sich eine überwiegende Mehrheit entweder bis zu vierteljährlich eine Veranstaltung, wobei der Anteil jener, die grundsätzlich dagegen sind, mit 7 Prozent verschwindend klein ist. Die Romands sind – möglicherweise im Einklang mit ihrem Wunsch nach mehr Veranstaltungen in ihrer Region – noch interessierter an diesem Format als Deutschsprechende. Die Priorisierung der Themen folgt der Logik der allgemeinen Schwerpunkte: Digitalisierung, Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Reorganisationen sind nachgefragt. Unterschiedlich bewerten die Sprachgruppen Inhalte zu Leadership/Führung, was bei den Deutschsprachigen stärker gewichtet ist</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Tue Gutes und sprich davon</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Ein durchgehendes Motiv gerade der offenen Antworten ist der Wunsch nach stärkerer Sichtbarkeit. Die Mitglieder erwarten sichtbare Wirkung — heute noch stärker und klarer formuliert als 2021. Sie wollen wissen, wofür der Verband steht, was er erreicht und für welche Forderungen er einsteht. «Montrez plus ce que l’ACC fait pour défendre ses membres.» Konkret wünschen sich 85 Prozent der Mitglieder «regelmässige kurze Updates über Verhandlungsergebnisse» – ein Wert, der klar über früheren Erhebungen liegt. Man kann daraus den Schluss ziehen, dass die Mitglie-<br>der sich nicht nur interessieren, sondern auch mitbekommen, dass die VKB sich wirklich engagiert.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Fazit: Was die VKB an Learnings mitnimmt</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die Bedürfnisse der Mitglieder sind nicht homogen – und widersprechen sich bisweilen sogar. Drei gesellschaftliche Bruchlinien<br>treten klar hervor: </span></p><p><span style="font-size:14px">• Aktive versus Pensionierte: Aktive priorisieren Karriere, Weiterbildung und digitale Informationen; Pensionierte fokussieren auf Vorsorge, Teuerung, Seniorenanlässe und Printangebote.<br>• Deutsch versus Französisch: Die inhaltlichen Prioritäten sind ähnlich, aber die Anforderungen an regionale Relevanz und sprachliche Qualität unterscheiden sich deutlich.<br>• Digitalaffin versus traditionell: Die Unterschiede sind geringer als erwartet. Viele ältere Mitglieder scheinen gegenüber den Vorjahren den digitalen Anschluss mitvollzogen zu haben. Sie brauchen die digitalen Angebote aktiv. Dies stellt der bisherigen Digitalstrategie der VKB gute Noten aus, zeigt aber auch die Grenzen einer rein digitalen Zukunft.</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Mitglieder bekennen sich deutlich zu ihrem Milizverband VKB und würden eine Professionalisierung, die mit einer starken Erhöhung des Mitgliederbeitrages einherginge, nicht mittragen. Die VKB muss also ihre Möglichkeiten als Milizorganisation berücksichtigen und gleichzeitig seinen Mitgliedern die Grenzen der Einflussnahme aufzeigen – etwa, dass die VKB nicht direkt auf die PUBLICA einwirken kann und dass der Ressourceneinsatz beispielsweise für umfangreichere Informationskampagnen oder Politlobbying limitiert ist. Zu wünschen wäre natürlich, dass die Mitglieder selbst ein wesentliches Engagement beispielsweise im Bereich der sozialen Medien leisten würden.</span></p><p><span style="font-size:14px">Konkret sind vier Ziele mittelfristig realistisch umzusetzen:</span><br></p><p><span style="font-size:14px">• eine hybride Mitgliederversammlung<br>• bessere Präsenz in der Romandie<br>• mehr Transparenz und Sichtbarkeit<br>• Vorsorgeinformation ausbauen</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Verband soll sich von einer klassischen Kadervereinigung hin zu einer modernen, differenzierten Dienstleistungs- und Interessenplattform entwickeln. Es steht die Frage der Wirkung im Zentrum: «Was bringt mir der Verband konkret?» Dieser Wandel zeigt, dass die Kommunikationsqualität inzwischen nicht nur eine technische, sondern eine strategische Frage ist.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Wir sagen Danke!</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die Geschäftsleitung und der Zentralvorstand der VKB, welche die Umfrage lanciert haben, bedanken sich herzlich bei den Mitgliedern, die sich an der Umfrage beteiligt haben. So konnten wir einerseits Hinweise darauf bekommen, was wir tun können, um Ihre Bedürfnisse zu befriedigen, was Sie von uns erwarten und wie Sie unsere Arbeit bewerten. Es ist uns auch eine grosse Freude, dass wir in den offenen Antworten viel Zuspruch erhalten haben, viel Unterstützung für unsere ehrenamtliche Arbeit. Unsere Mitglieder wissen, was sie an ihrer VKB haben, sie wissen, dass wir uns innerhalb unserer Möglichkeiten für ihre Interessen einsetzen. Sie geben uns auch zahlreiche Ideen und Hinweise, wie wir unsere Arbeit optimieren können, um uns dann mit noch mehr Schlagkraft für die Interessen der Kader des Bundes einzusetzen. Das stellt uns auf und gibt uns Schub für die nächsten Jahre.</span></p><p><span style="font-size:14px">Jahre, in denen der Wind weiterhin kalt ins Gesicht der Bundesangestellten bläst. Wir wissen, liebe Mitglieder, dass Sie sehr wertvolle Arbeit für die Schweiz und ihre Bevölkerung leisten. Das gilt nicht zuletzt auch für die Führungs- und Fachkader. Wir sind es, die Ihnen danken müssen. Und wenn Sie uns bei unserer Arbeit unterstützen wollen, werben Sie Mitglieder, fragen Sie in Ihrer Abteilung, ob uns noch jemand ein Mandat geben will, uns für seine Anliegen zu engagieren. Posten Sie unsere Social Media-Posts weiter, nehmen Sie an unseren Vernetzungs- und Informationsanlässen teil, geniessen Sie die faszinierenden Angebote unserer Delegierten für Senioren und für die Aktiven, teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen, als Geschichte für die VKB-Mitteilungen und für die Homepage, oder wenn Sie zum Beispiel an einem Anlass teilnehmen als Post für unseren Linkedin-Account. </span></p><p><span style="font-size:14px">Seien Sie Teil unserer Vereinigung, unterstützen Sie uns dabei, Sie zu unterstützen.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ist «Zurück in die Büros» ein personalpolitischer Rückschritt? </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137441</link>
<description><![CDATA[Homeoffice polarisiert. Das mobile und flexible Arbeiten hat für Arbeitnehmende und Arbeitgebende viele Vorteile gezeigt. Doch birgt es auch Risiken. Ein SVP-Nationalrat...]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 16:24:56 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px">Homeoffice polarisiert. Das mobile und flexible Arbeiten hat für Arbeitnehmende und Arbeitgebende viele Vorteile gezeigt. Doch birgt es auch Risiken. Ein SVP-Nationalrat will die Flexibilität einschränken. Der Bundesrat will an ihr festhalten, aber durchaus nicht blauäugig.&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">SVP-Nationalrat Thomas Burgherr hat sich ein weiteres Mal mit dem Bundespersonal und dessen angeblichen Privilegien beschäftigt. In seiner Motion 25.3482 – «Homeoffice in der Bundesverwaltung überdenken» fordert er den Bundesrat auf, die personalpolitische Zeit zurückzudrehen und das Homeoffice für Angestellte des Bundes einzuschränken. In seiner Begründung spricht Burgherr von nachteiligen «Schattenseiten von zu viel Homeoffice», welche die Privatwirtschaft festgestellt und darauf reagiert hat.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Burgherr betont zwar, es gehe ihm nicht darum, «das Homeoffice zu verbieten oder ganz einzuschränken». Vielmehr sollte auch der Bund vermehrt auf die Vorteile der «physischen Präsenz für die Firmenkultur, für die Führungskultur, für die Effizienz und Innovation sowie für den sozialen Austausch» setzen.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px">Der SVP-Vertreter argumentiert sogar mit dem Arbeitnehmerschutz, denn Homeoffice führe dazu, dass kranke Angestellte von zu Hause aus arbeiten, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Diese fehlende Trennung von Privatleben und Arbeit sei ungesund. Allerdings – wie viele dieser Angestellten sich krank zur Arbeit begeben würden, könnten sie nicht im Homeoffice arbeiten, spricht Burgherr nicht an.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Bund sei attraktiv genug&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Er wiederholt dafür das Narrativ, dass der Bund gar nicht auf attraktive Arbeitsbedingungen für die Rekrutierung von Angestellten angewiesen sei, weil er schon «sehr gute Löhne bezahlt und mit weiteren Vorteilen auftrumpfen kann».&nbsp;</span><br><br></p><p><strong><span style="font-size:14px">Auftragserfüllung auch im Homeoffice zentral&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat hält in seiner Antwort fest, dass er die Liberalisierung der Arbeitsformen der letzten Jahre als Gewinn versteht und sich aus diesem neuen Verständnis von Arbeit Chancen für Arbeitgebende wie auch Arbeitnehmende ergeben. Er will flexible Arbeitsformen gezielt einsetzen und hat dies auch zum Beispiel in einem Zielbild zu ihrer Ausgestaltung festgehalten.&nbsp;<br>Diese Regelungen bezüglich mehr Flexibilität von Arbeitsort und Arbeitszeitmodell sind auch in die einschlägigen personalpolitischen Reglemente eingeflossen. Doch die Förderung hängt von den konkreten Aufgaben ab. «Die Aufgabenerfüllung steht immer im Zentrum. Ein Rechtsanspruch auf die freie Wahl des Arbeitsortes besteht nicht.»&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Nicht nur Chancen, auch Risiken&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Und wichtig: «Die Erfahrungen mit flexiblen Arbeitsformen in der Bundesverwaltung sind insgesamt positiv.» Natürlich ist sich der Bundesrat der Risiken von Homeoffice bewusst. Diesen trage der Bund durch entsprechende Regelungen in verschiedenen Bereichen Rechnung, insbesondere in Bezug auf den Gesundheitsschutz.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bund sensibilisiere Vorgesetzte wie Mitarbeitende zunehmend mit Massnahmen gerade im Zusammenhang mit der Gesundheit am Arbeitsplatz. Und in Bezug auf soziale Aspekte und psychische Gesundheit zeigt sich der Bundesrat mit dem Motionär einig, «dass eine regelmässige Anwesenheit am Arbeitsplatz für den optimalen Austausch im Team und die Entwicklung der Unternehmenskultur notwendig ist».&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px">Ein besonderer Ansatz&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px">Einen neuen Ansatz bringt Burgherr abschliessend mit der Stärkung des «dezentralen» Arbeitens in Hubs und Coworking-Spaces. «Sie verbinden gewisse Vorteile von Homeoffice und klassischem Büro und gleichen Nachteile aus.» Wie der Bund diese Zwischenlösungen fördern soll, führt er jedoch nicht weiter aus.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px">«Telearbeit in der Bundesverwaltung» wird evaluiert&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat will also im Grundsatz an flexiblen Arbeitsformen festhalten, ist sich aber ihrer Risiken bewusst. Dabei könnte er sich auf eine Evaluation der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle (PVK) stützen, deren Publikation für das erste Quartal 2026 erwartet wird. Die Abklärungen hatten die Geschäftsprüfungskommissionen der Räte in Auftrag gegeben. «Der Bundesrat will das Ergebnis abwarten und gestützt auf diesen Bericht und die politische Würdigung allfällige Massnahmen prüfen.»&nbsp;</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorstoss verlangt: Bund soll Anreize in der beruflichen Vorsorge aufgeben</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137689</link>
<description><![CDATA[Ein Vorstoss des Aargauer SVP-Nationalrates Andreas Glarner könnte den Versicherten des Bundes die Freude an den guten Prognosen der PUBLICA madig machen.]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 20:58:16 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Dieser hat in der Wintersession 2025 in der Motion «Pensionskassenbeiträge des Bundespersonals den KMU-Betrieben der Privatwirtschaft anpassen» gefordert, dass die Beiträge des Bundes an die berufliche Vorsorge auf das Niveau von jenen der Privatwirtschaft sinken sollen. Das hiesse auch, dass die Versicherten im Ruhestand entsprechend weniger Rente erhalten. Konkret würden nach Glarner Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen Spar- und Risikobeiträge zwischen 7% des Bruttolohnes (für Personen ab 25 Jahren) und 18% (für Personen ab 55 Jahren) einzahlen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Es drohen Folgen für die Rekrutierungsbemühungen des Bundes als Arbeitgeber. Glarner verlangt, dass die Beiträge paritätisch, also halb-halb eingezahlt werden, auch bei den Kaderfunktionen. Der Bund zahlt heute oft einen höheren Anteil als die Mitarbeitenden, so dass die Beiträge für Führungskräfte ab Alter 55 über 37% der Lohnsumme betragen können. In diesem Modell übernimmt der Bund zwei Drittel dieses Beitrages. «Weitergehende Spar- und freiwillige Sparbeiträge sind nicht vorgesehen», betont Glarner. Dabei zielt er auf die Beiträge des Bundes, die ein besonderer Anreiz für die Rekrutierung sind und welche die Attraktivität der Arbeitgeberin Bundesverwaltung ausmacht. Gemäss der Vergleichsstudie des Unternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) über die Anstellungsbedingungen der Bundesverwaltung sind es gerade diese Beiträge, die den Bund gegenüber der Privatwirtschaft konkurrenzfähig bei der Suche nach neuen Mitarbeitenden, vor allem Führungskräfte, halten. Mit den Boni der Privatwirtschaft kann der Bund mit seinen engen finanziellen Mitteln jedoch kaum mithalten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Glarner moniert in seiner Motion, dass die Privatwirtschaft durch die grosszügigen Beitragszahlungen des Bundes in die berufliche Vorsorge und damit für einen würdigen Ruhestand Nachteile erleide. Auf die Boni, die in der PwC-Studie ein wesentlicher Faktor sind, geht er nicht ein.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Aus diesen Gründen sind die Verzinsungen für 2025 deutlich besser als in den Vorjahren. Die Versicherten erhalten nicht nur einen höheren Zins, die Verzinsung kann auf soliden Beinen stehen, und dies ermöglicht ein kontinuierliches Wachstum der Guthaben.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size: 14px;">Attraktivität des Arbeitgebers Bund gefährdet</span></strong></p><p><span style="font-size:14px;">Mitte Februar 2026 dann nahm der Bundesrat Stellung zur Motion. Grundsätzlich sah er vor allem ihre Nachteile, die Die Anstellungsbedingungen des Bundes hätten erwiesenermassen Vor- und Nachteile, und die berufliche Vorsorge, respektive die im Vergleich zur Privatwirtschaft grosszügigen Beiträge des Bundes, gehörten zu den wichtigsten Vorteilen einer Anstellung bei der Bundesverwaltung. «Diese schaffen einen gewissen Ausgleich zur in diesem Funktionsspektrum gegenüber vergleichbaren Arbeitgebern tieferen Entlöhnung.» Das gelte insbesondere für die Kaderleute des Bundes. Das im Vergleich gute Angebot an die Kaderleute des Bundes bei der Vorsorge sei zentral. Der Bund habe noch weitere Massnahmen ergriffen, um die Nachteile gegenüber der Privatwirtschaft gerade im Zusammenhang mit der Entlöhnung auszugleichen.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat unterstreicht in seiner Antwort ausserdem, dass nur 12 Prozent der Versicherten insgesamt – also auch der Privatwirtschaft – mit dem gesetzlichen Minimum vorsorgeversichert seien. «Die überwiegende Mehrheit der Arbeitgeber der Privatwirtschaft geht bei der beruflichen Vorsorge über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinaus.» Wie der Bund auch, leisten die meisten Arbeitgeber in der Schweiz einen höheren Beitrag an die berufliche Vorsorge ihrer Mitarbeitenden als das Gesetz vorschreibt.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Das heisst aus Sicht des Bundesrates, dass eine Senkung der Pensionskassenbeiträge für die Bundesangestellten auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum die Attraktivität des Bundes als Arbeitgeber gegenüber anderen «erheblich verschlechtern» würde. Man kann sich ausmalen, wie schlecht sich das bei der Rekrutierung von Fachkräften auswirken würde. Ausserdem wäre eine starre Regelung wie von Glarner gewünscht «jegliche Flexibilität bei der Ausgestaltung der beruflichen Vorsorge nehmen würde.»</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die PUBLICA ist im Aufwind –  und mit ihr Ihre Vorsorge </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137670</link>
<description><![CDATA[Nach einigen sehr düsteren Jahren sieht die Pensionskasse des Bundes PUBLICA Licht am Horizont. Der Deckungsgrad hat zugenommen und mit ihr die Verzinsung.]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 20:48:37 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px">Auf diese für sie sehr gute Nachricht haben die Versicherten der PUBLICA schon lange gewartet. Nach jahrelangen, sehr schlechten Eckwerten für die Versicherten haben die Verantwortlichen der Kasse nun in einer Mitteilung erfreuliche Zahlen für den erwarteten Abschluss 2025 und für die weitere Verzinsung der Guthaben verkündet. &nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Ursache des Aufschwungs bei PUBLICA sind die ausgesprochen guten Anlageerträge für 2025, so die Mitteilung. Bis Ende Oktober 2025 hätten sie eine Performance von rund sechs Prozent erzielt. Die Deckungsgrade der elf Vorsorgewerke bewegen sich unter diesen Umständen in einer Bandbreite von 109 bis 115 Prozent. «Damit verfügen die Vorsorgewerke über eine solide&nbsp;Grundlage für die Festlegung der Verzinsung 2025», so die PUBLICA in der Mitteilung.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Unter diesen Umständen konnte die paritätische Vertretung der Arbeitgebenden und der Arbeitnehmenden die Zinszuschläge der Vorsorgewerke von PUBLICA für das unterdessen abgelaufene Jahr 2025 deutlich heben. Diese Bestimmung des Zinssatzes findet gewöhnlich im vierten Quartal aufgrund eines Antrages der Kassenkommission statt. Wichtige Faktoren sind der Deckungsgrad, die Performance der Anlagen und der Versichertenbestand. Diese Kennzahlen zeigen laut der Mitteilung auf, wie stabil ein Vorsorgewerk finanziert ist und welcher Spielraum für eine Verzinsung besteht.&nbsp;</span>​​​​​​​<br></p><p><span style="font-size:14px">Aus diesen Gründen sind die Verzinsungen für 2025 deutlich besser als in den Vorjahren. Die Versicherten erhalten nicht nur einen höheren Zins, die Verzinsung kann auf soliden Beinen stehen, und dies ermöglicht ein kontinuierliches Wachstum der Guthaben.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Mehr als doppelt so viel Zins beim Bund&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Das weitaus grösste Vorsorgewerk, das Vorsorgewerk Bund, hat sein Vorsorgeguthaben für 2025 nun mit 4% verzinst. Über diesem Wert liegen die Verzinsungen beispielsweise des Vorsorgewerks des ENSI mit 4,65%, der ETH-Bereich gibt wie andere Institutionen des Bundes 3,5%. 2024 hatte das Vorsorgewerk Bund 1,5% gewährt, jenes des ETH-Bereichs 3%, die Versicherten des ENSI erhielten rund 3,5%.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Blick in die Zukunft&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Dass der Deckungsgrad mindestens einiger Werke sich der Marke von 115 Prozent nähert, nährt die Hoffnung vieler Bezügerinnen und Bezüger auf einen Teuerungsausgleich. Die Faustregel besagt, dass die Organe der Kasse ab einer sicheren Deckung von 115% eine Anpassung der Auszahlungen gewähren können. Aufgrund der Teuerung der letzten Jahre ist eine Anpassung längst überfällig. Diesen Entscheid fällen die Organe der Kassen völlig unabhängig vom Arbeitgeber oder von Sozialpartnern.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die PUBLICA wird genauere Informationen zur finanziellen Entwicklung und zur Anlageperformance im Geschäftsbericht Ende April 2026 publizieren.&nbsp;</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Grosse Leidenschaft Schokolade</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137712</link>
<description><![CDATA[Béat-Henri Alber ist ein engagiertes Mitglied der VKB, der Schokolade und Früchte, private Initiative und Vereinswesen verbindet. In seiner Schokolademanufaktur...]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 16:25:34 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><strong>Béat-Henri Alber ist ein engagiertes Mitglied der VKB, der Schokolade und Früchte, private Initiative und Vereinswesen verbindet. In seiner Schokolademanufaktur am Neuenburgersee stellt er Köstlichkeiten aus Kakao und Zucker her. Aber nicht nur.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Ein VKB-Mitglied versüsst den anderen Mitgliedern das Leben: Béat-Henri Alber aus dem Neuenburgischen Gorgier hat ein aussergewöhnliches Hobby. Er produziert in seinem Atelier Schokolade und andere Süssigkeiten – in kleinen Mengen zwar, dafür umso vielfältiger. Bei einem Besuch in seiner Schoggiküche im Elternhaus oberhalb des Sees schätzt er sein Sortiment auf rund 120 unterschiedliche Produkte. </span></p><p><span style="font-size:14px">Es ist der Tag vor dem Herbstputz. Alber muss seine Manufaktur – einen Raum, kaum grösser als ein Hotel-Einzelzimmer – bis auf den letzten Millimeter reinigen. Nicht nur putzen, wirklich säubern. Das verlangt die Lebensmittelverordnung. Denn an diesem Tag startet er seine Feiertagsproduktion, einen der Höhepunkte seines Betriebs. </span></p><p><span style="font-size:14px">Alber produziert Schokolade – vor allem. Die Geschichte seiner Leidenschaft namens Chocorange beginnt mit einem mit Schokolade überzogenen Orangenschnitz. Er wollte damals seine Freundin mit einer süssen Überraschung verwöhnen, erinnert er sich, und liess sich zeigen, wie es geht. Und es gelang. «Allerdings: Die Freundin war irgendwann nicht mehr da, die Schoggi ist geblieben», sagt Alber lakonisch.</span></p><p><span style="font-size:14px">Als er noch beim Bund, beim SECO, arbeitete, konnte er sein Hobby nur in kleinem Ausmass betreiben und seine Schöggeli als Gratis-Müsterli verteilen. Was als Geschenk aus Leidenschaft begonnen hatte, baute er nach seiner Pensionierung zu einem Powerhobby aus. </span></p><p><span style="font-size:14px">Wichtig ist ihm, mit den besten und wertvollsten Ausgangsprodukten zu arbeiten. Die Schokolade, die er verarbeitet, stammt vom Schwyzer Familienunternehmen Felchlin. Diese bezieht es seinerseits von Genossenschaften von Bauern aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die Nachfahren ehemaliger Sklaven sind.</span></p><p><span style="font-size:14px">«Ich habe mit Felchlin wirklich eine gute Wahl getroffen. Dank ihnen bin ich sicher, dass mein Produkt aus einem fairen und sicheren Handel stammt», unterstreicht Alber. Schritt für Schritt baute Alber auch seinen Maschinenpark aus.</span></p><p><span style="font-size:14px">In seiner Manufaktur stehen mehrere Geräte, zum Beispiel eine Rösttrommel. «Ich mache alles selbst», betont er, auch das Rösten von Kakaobohnen, Nüssen oder auch Kaffeebohnen. Die Rohstoffe werden rotierend erhitzt. Dieser Vorgang arbeitet die unterschiedlichen Aromen heraus. Eines der wichtigsten Instrumente ist ein drehender Kessel, der einer Betonmischmaschine verblüffend ähnlich sieht, ein sogenannter Röstkessel.</span></p><p><span style="font-size:14px">Zuerst waren es überzogene Orangenschnitze. Heute, rund 15 Jahre nach seiner ersten Produktion, umfasst sein Sortiment etwa 120 Produkte –Osterhasen, Weihnachtskugeln und vieles mehr. «Ich mache, was Sie wollen», sagt er und zeigt, wie er mit einer speziellen Form Schokoladeherzen herstellt. Eine Maschine dreht die Form so, dass eine dünne Schokoladenschicht in Herzform entsteht. Letztes Jahr habe er 500 Kilogramm Schokolade sowie 250 Kilogramm Früchte und Nüsse verarbeitet.</span></p><p><span style="font-size:14px">Aktuell hat der Schoggi-Aficionado etwas Neues entdeckt: Coffola, ein Produkt einer Genfer Firma. Es schmeckt wie Schokolade mit Mokkaaroma, hat aber keine Schokolade drin. «Sie ersetzen den Kakao durch Kaffee.» Alber, der in seiner Jugend und als junger Erwachsener professionell Kaffee geröstet hat, ist davon angetan. Es sei ein handwerkliches Produkt aus Milch, Kakaobutter, Rohrzucker und Kaffee, erklärt Alber. Selbst herstellen darf er es aus markenrechtlichen Gründen zwar nicht – aber man merkt: Hier redet ein Fan.</span></p><p><span style="font-size:14px">Ob Macadamianüsse, Milch-Alpenblumensalz oder ein Strauss aus Karamell und Salzblüten aus den Alpen: Seine Produkte stellt er stets frisch her und verkauft sie auf Märkten, an Degustationen oder im Direktverkauf über seine Homepage. Das direkte, ungeschönte Feedback der Menschen sei ihm wichtig, sagt er abschliessend, und fliesse nicht selten sofort in sein nächstes Meisterstück ein. Und weil es ihm vor allem um die Sache geht, spendet er einen Teil seines Gewinns für einen guten Zweck.</span></p><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1" style="width:100%"><caption><p style="text-align:left"><br></p></caption><tbody><tr><td><p><strong><span style="font-size:14px">Angebot für VKB-Mitglieder: Chocorange&nbsp;– Schokolade-Manufaktur</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Chocorange bietet Schokoladeliebhabern mit Leidenschaft und Liebe himmlische Schokoladenkreationen, ein unvergessliches Genusserlebnis.<br>Handgemacht aus feinster Schokolade, werden unsere Schokoladenkreationen im Einklang mit unseren Werten hergestellt, die auf Qualität und Herkunft der Zutaten basieren.</span></p><p><span style="font-size:14px">Mit der Verwendung von Schokolade der renommierten Firma Felchlin garantiert Chocorange nicht nur ein wertvolles und köstliches Produkt, sondern auch eine ethische Haltung.</span></p><p><strong><span style="font-size:14px"><u>Vorteile für Mitglieder der VKB</u><br>10% Rabatt auf Online- und Telefonbestellungen</span></strong></p><p><span style="font-size:14px"><u>Bestellen und als VKB-Mitglied vom Rabatt profitieren</u><br>Klicken Sie auf https://www.chocorange.ch/index.</span></p><p><span style="font-size:14px">Weitere Informationen finden Sie auf der Website https://www.chocorange.ch/presentation und <strong><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/138054/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI2LTAxLTAxX18yMDI2LTEyLTMxIiwiaSI6Mn0=" href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/138054/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI2LTAxLTAxX18yMDI2LTEyLTMxIiwiaSI6Mn0=">im internen Bereich der VKB-Homepage (Login).</a></strong></span></p></td></tr></tbody></table><p><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wechsel und Austausch? Das klingt doch gut! </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137440</link>
<description><![CDATA[SVP-Nationalrat Thomas Burgherr wünscht sich ein Kader des Bundes, das auch Privatwirtschaftsluft geschnuppert hat.Er spricht von einer «geschlossenen Staatskarriere,...]]></description>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 19:59:10 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"></span><strong><span style="font-size:14px;">SVP-Nationalrat Thomas Burgherr wünscht sich ein Kader des Bundes, das auch Privatwirtschaftsluft geschnuppert hat.</span><br></strong></p><p><span style="font-size:14px">Er spricht von einer «geschlossenen Staatskarriere, wenn jemand in eine Kaderstellung bei der Bundesverwaltung eintritt und dort bis zur Pension bleibt. Dieses aus seiner Sicht nachteilige Verharren beim Arbeitgeber gemeint sind generell Laufbahnen in öffentlichen Verwaltungen will SVP-Nationalrat Thomas Burgherr mit einer Motion aufbrechen. Er möchte, dass der Wechsel von Führungskräften von der Privatwirtschaft in die Kaderpositionen des Bundes gefördert werde. Und umgekehrt, möglicherweise vor allem umgekehrt, ist doch die Suche nach Kaderleuten für die Privatwirtschaft aktuell ein wesentliches strategisches Ziel. «Es geht insbesondere darum, geschlossene Amtsund Staatskarrieren zu verhindern.» Viele Topkader des Bundes hätten nie in hoher Führungsverantwortung in der Privatwirtschaft gearbeitet.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>«Die Fortführung des Milizgedankens»&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Nicht akademische Qualifikationen sollen entscheidend sein, sondern Austausch und Wechsel zwischen den Bereichen. Das stärke den Praxisbezug und verbinde Staat und Gesellschaft. «Es wäre eine Fortführung des Milizgedankens.» Eine grössere Durchlässigkeit würde bei der Verwaltung das Verständnis für die Funktionsweise von Unternehmen verbessern und vor allem den Beschäftigten in der Verwaltung den Wechsel zurück in die Privatwirtschaft erleichtern.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Mischkarrieren – also Laufbahnen, die zwischen öffentlichem und privatem Sektor wechseln – könnten aus seiner Sicht die Qualität von politischen Prozessen und die Effizienz von Verwaltungshandeln erhöhen. Sie würden ausserdem die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz der Verwaltung weiter stärken. «Unternehmerisches, agiles und innovatives Denken sowie vielfältige strategische und operative Führungsverantwortung auf höchster Stufe sind heute mehr denn je auch beim Staat gefragt.» Das lerne man «nicht in Lehrbüchern oder an der Uni, sondern in der unternehmerischen Praxis.» Wer beim Staat arbeite, sei jedoch in seiner Binnenperspektive eingeschlossen und müsse «ausbrechen.»&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Bundesrat: Ja, schon, aber...&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Der Staat sei wie die Privatwirtschaft auch grossen Herausforderungen ausgesetzt. Eine stärkere Durchlässigkeit zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft sei da von Vorteil, schliesst Burgherr. Der Bundesrat bestätigt in seiner Antwort, dass Durchlässigkeit grundsätzlich sinnvoll und für beide Seiten wertvoll ist, gerade auch auf der Ebene der Spitzenkader. Er betont, dass die Türen der Bundesverwaltung für Kader der Privatwirtschaft offenstehen und sie sich jederzeit über das Online-Stellenportal der Bundesverwaltung bewerben können. &nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Es sei seine Aufgabe, so der Bundesrat, gut qualifizierte (Spitzen) Kräfte für die Bundesverwaltung und ihre Arbeit für die Gesellschaft zu rekrutieren. Dabei könne der Bund aber kaum mit den hohen Vergütungen mithalten, die grosse Unternehmen für ihr Führungspersonal bezahlen. Das hatte eine gross angelegte Vergleichsstudie des Unternehmens PwC kürzlich belegt. Hier weise die Bundesverwaltung strukturelle Defizite auf, so der Bundesrat, «insbesondere weil beim Bund keine variablen Vergütungsteile bestehen.» Er verweist dabei indirekt auf die Anmerkung von Burgherr in seinem Vorstoss, dass die «Vergütungshöhe nicht Teil dieser Förderung» sein soll.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Es drohten Interessenskonflikte&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat schliesst, dass Topkader der Bundesverwaltung gelegentlich in die Privatwirtschaft wechselten. Dabei drohten aber Interessenskonflikte, da die Kaderleute von ihrer Stelle beim Bund Insiderwissen, Netzwerke und strategische Kenntnisse mitnehmen können, die einem neuen Arbeitgeber einen unzulässigen Vorteil verschaffen könnten. Diesem Problem könne man mit Karenzfristen begegnen, diese würden aber eine Hürde bei einem Wechsel in die Privatwirtschaft bedeuten und die berufliche Mobilität einschränken.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Kurzum: Der Bundesrat teilt zwar den Geist hinter Burgherrs Vorstoss, es ist ihm aber klar, dass die an sich erwünschte Durchlässigkeit so nicht hergestellt werden kann: «Allfälligen Förderungsbemühungen in diesem Bereich – über interessante Arbeitsinhalte und konkurrenzfähige Arbeitsbedingungen hinaus – sind daher Grenzen gesetzt.» Der Bundesrat beantragt folgerichtig Ablehnung.&nbsp;</span><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Besuchs- und Eventplanung Senioren VKB 2026 </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137668</link>
<description><![CDATA[Aus heutiger Sicht sind nachstehende Besuche im Jahr 2026 geplant. Die Planung kann aber, je nach Situation angepasst, gekürzt oder erweitert werden. ]]></description>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 19:51:43 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Besuch der Baustelle der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels in Göschenen</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bau der neuen Tunnelröhre dauert insgesamt zehn Jahre. Die Vorarbeiten in Göschenen und Airolo sind seit dem Frühling 2020 im Gange. Im Februar 2025 starteten die zwei Tunnelbohrmaschinen für den Haupttunnel. Läuft alles nach Plan, treffen sich die beiden Bauteams 2027 in der Mitte des Gotthards und können den Durchschlag feiern.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Wir haben die Gelegenheit, diese interessante Baustelle zu besuchen. Ein VKB-Mitglied, das im BAV verantwortlich für die Leitung der Sektion AlpTransit war, hat uns diesen Besuch ermöglicht. Zudem wird uns der ehemalige Abschnittsleiter ATG AG über das Projekt aus erster Hand informieren.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Besuch wird im Jahre 2026 noch zwei Mal durchgeführt, da ein sehr grosses Interesse daran besteht. Die beiden Daten sind bereits ausgebucht. Bei weiterem Bedürfnis kann der Besuch nochmal wiederholt werden.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Besuch von Generalproben des Tonhalle Orchesters Zürich&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">In der Saison 2025/26 können die Mitglieder und Angehörige des VKB an insgesamt drei Generalproben teilnehmen. Im Jahr 2026 sind folgende Proben geplant:&nbsp;Die erste Generalprobe dieses Jahres ist mit dem TonhalleOrchester mit Konzerten von Adès, Bruch und Mendelssohn. Die Solistin ist Janin Jansen an der Violine und Paavo Järvi als Dirigent. Diese Generalprobe findet am Mittwoch, 11. März 2026 statt.&nbsp;<br>Die nächste Generalprobe umfasst Stücke von Strauss, Martinu und Tschaikowsky. Dies mit dem Tonhalle Orchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada mit der Cellistin Sol Gabetta. Diese Generalprobe findet am Samstag, 6. Juni 2026 statt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Einblick in das bedeutendste Kloster der Schweiz: Einsiedeln</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Wir werden den Besuch des Klosters Einsiedeln mit einer Klosterführung und Besichtigung der Staatsbibliothek auf Grund des grossen Interesses am 15. April 2026 wiederholen. Nach einem reichen Mittagessen im Hofspeisesaal bietet uns ein Pater Lorenz nach Möglichkeit gerne Einblick in den Alltag und in die reiche Geschichte des Klosters. Das Kloster ist das Zuhause von Mönchen, Lernort für rund 370 Schülerinnen und Schüler sowie Arbeitsplatz von rund 180 Personen. Aus diesem Grund sind nur wenige Räume des Klosters zu besichtigen. Aber dafür lohnt es sich umso mehr, diese mit einem fachkundigen Führer zu besuchen. Die Führungen durch die Klosterkirche und die Stiftsbibliothek bringt uns in Berührung mit der über 1000-jährigen Geschichte, der gelebten Spiritualität sowie der lebendigen Kultur des Klosters.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Energiezentrale Forsthaus Bern&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Wir planen auch einen Besuch in der Energiezentrale Forsthaus Bern ist. Sie ist ein hochmodernes Gesamtsystem, das aus Kehricht, Holz und Erdgas Strom, Dampf und Fernwärme erzeugt. Im Rundgang durch die imposante Anlage wird uns der komplexe Kreislauf erklärt. Die Anlage deckt rund einen Drittel des Strombedarfs der Stadt Bern, sowie etwa 12 % des Wärmebedarfs. Auf dem zweistündigen Rundgang durch die Energiezentrale Forsthaus werden wir in eindrücklicher Weise erfahren, wie der gesamte Ablauf ist, um lokale Energie zu erzeugen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Inside Flughafen Zürich&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Auf einer zweistündigen Führung lernen wir den Flughafen Zürich von einer neuen Seite kennen. Diesmal geht es um eine Flughafenführung, die sämtliche Abläufe im Flughafen umfasst, und nicht nur um die Gepäcksortieranlage. Hier erfährt man alles Wissenswerte über den Weg vom Check-in bis zum Boarding und um alle Abläufe am Flughafen. Im Dock E sind die Flugzeuge zum Greifen nah und von der Zuschauerterrasse E haben Sie eine grossartige Aussicht auf die Flugpisten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Die Juragewässer-Korrektur(en)&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Im Schlossmuseum Nidau bei Biel zeigt die Führung durch die Ausstellung, die Jura Gewässerkorrektion. Lange Zeit waren die Menschen im Seeland den Wassermassen schutzlos ausgeliefert. Mit der Juragewässerkorrektion (insgesamt waren es eigentlich mindestens drei Projekte zwischen 1868 und 1973) gelang es, die Hochwassergefahr zu bannen. Dieses Jahrhundertwerk, eines der grössten Infrastrukturvorhaben in der Schweiz, verwandelte das einst unfruchtbare Gebiet in eine blühende Landwirtschaftsregion. Anlässlich einer Führung durch die Ausstellungen vermittelt ein VKB-Mitglied einen umfassenden Überblick über die Schöpfer, die Bauwerke und die Auswirkungen auf Mensch und Natur.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Generelles zu den Besuchen&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Termine der Besuche werden laufen fixiert und mit weiteren Newslettern kommuniziert.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Beim Anmelden für einen Besuch, bitte vorgängig auf der Webseite des VKB anmelden. Nur so erhält man ein Bestätigung-Mail der Anmeldung.&nbsp;<br>Wenn man bei einem Besuch auf einer Warteliste ist, kann man nicht am Besuch teilnehmen. Falls ein bestätigter Teilnehmer absagt, dann rutscht der Erste auf der Wartelist nach und kann dann teilnehmen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Bitte beachten, dass für den Eintrag auf der Warteliste auch eine Bestätigung per Mail versendet wird, dies ist aber keine Bestätigung für den Besuch.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Falls man an einem Besuch nicht teilnehmen kann, bitte so rasch als möglich abmelden. Entweder ein E-Mail auf peter. hinterma@bluewin.ch oder ein Telefon oder WhatsApp auf 079 698 99 32 – vielen Dank!&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong><a data-cke-saved-href="https://www.vkb-acc.ch/events" href="https://www.vkb-acc.ch/events">www.vkb-acc.ch/events</a></strong></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Bund will bei seiner Kommunikation abbauen </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137439</link>
<description><![CDATA[«Man kann nicht nicht kommunizieren» – das erste von fünf Axiomen, geprägt vom Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Dieses Grundprinzip der Kommunikation...]]></description>
<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 11:43:35 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px;">«Man kann nicht nicht kommunizieren» – das erste von fünf Axiomen, geprägt vom Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Dieses Grundprinzip der Kommunikation sieht die Politik offensichtlich anders. Beim Bund brauche es das nicht. Der Bundesrat lenkt ein.&nbsp;</span><br></strong></p><p><span style="font-size:14px;">Fachleuten fällt es schon seit geraumer Zeit auf: Der Bund schreibt seit Jahren kaum noch Kommunikationsstellen für ausgebildete Profis aus. Dafür sieht man ab und zu Stellen für Hochschulpraktikantinnen und Social-Media-Manager. Dennoch scheinen die vorhandenen Kommunikationsstellen weiterhin besetzt werden zu können. Der Verdacht liegt nahe, dass Mitarbeitende aus verwandten Bereichen oder aus anderen Abteilungen diese Positionen übernehmen, wenn Vorgesetzte ihnen eine neue Aufgabe zuteilen. Sie können durchaus über eine vertiefte Kommunikationsausbildung verfügen, müssen es aber nicht.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Seit Jahren drängen Sparpolitiker und Teile des Parlaments darauf, dass die ohnehin nicht besonders öffentlich präsenten Kommunikationsaktivitäten der Verwaltungseinheiten auf unterschiedlichen Ebenen unter das Sparregime fallen – und gestrichen werden. Tatsächlich streicht der Bundesrat nun, wie vom Parlament gewünscht, 6,25 Millionen Franken pro Jahr bei der Öffentlichkeitsarbeit. Das hat er kürzlich in einer Mitteilung angekündigt. Das heisst: Die Behördenkommunikation des Bundes muss aufgrund des Sparauftrags kürzer treten.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Kommunikation schafft Vertrauen&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Ein kurzer Exkurs zur strategischen Kommunikation von Behörden im Allgemeinen und des Bundes im Besonderen. Zunächst: Der Bund verfügt über keine übergreifende, für alle Teile geltende einheitliche Kommunikationsstrategie. Er hat jedoch mehrere Strategien oder strategieähnliche Ansätze, die eine hohe Kohärenz aufweisen und sich beispielsweise in der Information der Bundeskanzlei zu Abstimmungen oder in der Standortwerbung im Ausland niederschlagen. Dahinter steht unter anderem die Erkenntnis: Je besser sich der Staat erklärt, je klarer er kommuniziert und je breiter das Publikum ist, an das er sich richtet, desto grösser sind Verständnis und Vertrauen in der Bevölkerung – gerade, aber nicht nur, in Krisenzeiten. Denn die Kommunikation&nbsp;des Staates kann auch als demokratischer Grundpfeiler verstanden werden.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Laut einem Bericht der OECD stärkt die Kommunikation von Behörden die Transparenz und die demokratische Legitimation. Wer einen Sachverhalt versteht und weiss, was der Staat in einem bestimmten Bereich tut, kann staatliche Dienstleistungen nachvollziehen und gewinnt Vertrauen in den Staat. Das gilt erst recht im Kontext von Krisen. Menschen akzeptieren staatliche Massnahmen eher. Kommunikation hat dann nicht nur informative, sondern auch psychologische Effekte – gerade, wenn Inhalte schwer nachvollziehbar sind. Strategisch eingesetzt unterstützt Kommunikation die Gestaltung von Politik und staatlichen Leistungen. Der Staat steht über seine Informationsarbeit in einem Dialog mit der Bevölkerung.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Kritik an der Kommunikation des Bundes&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der letzte grössere Überblick über die Öffentlichkeitsarbeit des Bundes stammt aus dem Jahr 2019 und geht auf einen Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates zurück. Der Fokus lag damals vor allem auf der Konzentration bestehender Ressourcen sowie auf der Harmonisierung des Einsatzes sozialer Medien. Der Bericht hält fest, dass sich die Behördenkommunikation in erster Linie an Medienschaffende richtet, die als Mittler die Botschaften des Bundes an die Bevölkerung weitertragen sollen. Gefordert wurden konkrete Vorgaben, eine bessere Koordination zwischen den Departementen sowie Kostentransparenz.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bund sei zwar beauftragt, neben der Medienarbeit auch die klare, korrekte, kohärente und qualitativ hochwertige Information der Bevölkerung sicherzustellen – entsprechend den Vorgaben der Bundeskanzlei. Diese seien jedoch wenig konkret. Die bestehenden Strukturen hätten Optimierungsbedarf. Die direkte Kommunikation mit der breiten Bevölkerung sei stark zentralisiert, vorsichtig und wenig dialogisch. Die Bundeskommunikation müsse direkter, engagierter und verständlicher werden.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Entscheidend sind dabei weniger die Kosten für die Kommunikation, sondern die Verwendung der Mittel. Wenn vor allem Stellen mit erklärender, kontinuierlicher Kommunikationsarbeit wegfallen oder befristet werden, leidet die Fähigkeit des Staates, komplexe Vorhaben verständlich und konsistent zu vermitteln.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Sparen mittels Opfersymmetrie&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Technisch betrachtet wird der Sparauftrag proportional auf alle Teile der Bundesverwaltung überwälzt. Als Referenz für die linearen Kürzungen dient die Staatsrechnung 2024. Die Bundeskanzlei erhielt den Auftrag, bis 2027 einen neuen Schlüssel für den schrittweisen Rückzug der Behördenkommunikation auszuarbeiten.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Interessant dabei: Gegenüber dem Vorjahr hatte der Bund bereits 2023 rund 5 Millionen Franken weniger für die Öffentlichkeitsarbeit im engeren und weiteren Sinn aufgewendet, insgesamt noch 105 Millionen Franken. Etwa zwei Drittel entfielen auf die Direktinformation, der Rest auf Medienarbeit und Kampagnenkommunikation. Zum Vergleich: 2019 betrug der Posten Öffentlichkeitsarbeit noch 80 Millionen Franken.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat relativiert, dass die Kürzungen für das kommende Jahr vor allem den Sachaufwand betreffen. Der Personalaufwand habe 2024 sogar um 14 Vollzeitäquivalente (VZÄ) oder 4,2 Millionen Franken auf rund 428 Stellen zugenommen. Allerdings flössen die zusätzlichen Mittel vorwiegend in die Übersetzungsdienste, in gezielte Schwerpunktsetzungen – etwa im Bereich Digitalisierung – sowie in befristete Stellen. Das mag vielleicht nach viel klingen, doch die Kommunikation der Bundeskanzlei, der sieben Departemente beziehungsweise der Generalsekretariate und der 42 Ämter machte 2024 lediglich 0,7 Prozent (2023: 0,8 Prozent) des gesamten Bundesaufwands aus. Neben den Übersetzungen sind auch die Aufwände für Informatik und interne Kommunikation in diesen Kosten enthalten.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Weniger als die Hälfte liefert Content&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat schlüsselt in einem Bericht die rund 430 Stellen für den Austausch mit der Bevölkerung auf. Denn bei Weitem nicht alle sind im engeren Sinn für die Produktion von Inhalten verantwortlich. Etwa ein Viertel der Stellen entfällt auf Informationschefinnen und Mediensprecher. Rund 90 Stellen besetzen Web-Spezialistinnen, über 50 die Übersetzungsdienste. Es verbleiben 174 Stellen, die tatsächlich den Tätigkeitsfeldern «Spezialistin Kommunikation» (130) – also den «Content Creating» und «Storytelling» im engeren Sinn – sowie «Fachspezialist» (44) zugeordnet sind.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die stärksten Kürzungen verzeichneten das EDI als Folge des Abbaus beim Bundesamt für Gesundheit nach der Corona-Pandemie sowie das EFD im Bereich der Kampagnenkommunikation. Im personellen Plus sind hingegen die Landesversorgung im WBF sowie das VBS. Letzteres ist allerdings auf die Schaffung neuer Verwaltungseinheiten wie des Staatssekretariats für Sicherheitspolitik zurückzuführen, die eigene Kommunikationszellen inklusive Übersetzungsdiensten erhalten haben.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Auffällig ist, dass viele Schwankungen beim Stellenetat durch kurzfristige Entwicklungen wie Abstimmungen oder Projekte verursacht werden, sowohl beim Stellenaufals auch beim Stellenabbau. Solche Stellen – ebenso wie Tätigkeiten im Bereich der sozialen Medien – sind häufig nicht auf langfristige Wirkung ausgelegt und wenig geeignet, eine nachhaltige Bindung zum Publikum aufzubauen.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Fazit: Einerseits, andererseits ...&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die Befunde des GPK-NR-Berichts von 2019 scheinen weiterhin gültig zu sein. Noch immer hält sich der direkte Austausch der Verwaltungseinheiten mit der Bevölkerung in Grenzen. Das überrascht wenig, wenn man berücksichtigt, dass rund 130 Vollzeitstellen im engeren und etwa 180 im weiteren Sinn für die Produktion von Informationen zugunsten einer breiten Öffentlichkeit zuständig sind. Pro Verwaltungseinheit ergibt sich damit nur eine geringe Zahl von Kommunikationsfachleuten. Allerdings ist die Vergleichbarkeit über mehrere Jahre hinweg schwierig, da sich Aufgaben und Zuschnitt der Kommunikationsabteilungen verändern.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Eine öffentliche Verwaltung kann ein legitimes Interesse daran haben, direkt mit der Bevölkerung zu kommunizieren und damit ihre Kommunikation teilweise selbst zu steuern. Auf diesem Weg kann sie ihre Arbeit erklären und Verständnis schaffen. Ein auch nur teilweiser Rückzug aus der bundeseigenen Content-Produktion erscheint deshalb kaum zweckdienlich. Ob es hingegen sinnvoll ist, selbst gewissermassen kleine Medienunternehmen zu&nbsp;betreiben, wie es Corporate-Communications-Ansätze lange anregten, steht auf einem anderen Blatt. Dafür müsste der Bund zahlreiche Fachkräfte aus der Medienwelt abwerben und würde mit privaten Medienhäusern konkurrieren – ein Konflikt, der kaum Gewinner hervorbringen dürfte.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Staat muss erklären. Sparen bei der staatlichen Kommunikation schwächt die Verständlichkeit staatlichen Handelns. Es ist also kein einfacher, neutraler Budgetentscheid. Es trifft ausgerechnet jene Funktionen, die langfristig Verständlichkeit, Vertrauen und demokratische Legitimation sichern.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Umstrukturierungen und Reorganisationen in der Verwaltung – Ablauf und Rechtsprechung sowie Rechtsschutz </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137438</link>
<description><![CDATA[Im ersten Beitrag zu Umstrukturierungen und Reorganisationen (VKB-Mitteilungen 4/2025) haben wir zur «Normalität» und «Allgegenwärtigkeit» von Reorganisationen...]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 20:05:49 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px">Im ersten Beitrag zu Umstrukturierungen und Reorganisationen (VKB-Mitteilungen 4/2025) haben wir zur «Normalität» und «Allgegenwärtigkeit» von Reorganisationen in der zentralen und dezentralen Bundesverwaltung, den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Informationspflicht sowie dem Informationsrecht, den Abschluss von Vereinbarungen sowie mögliche Massnahmen und Leistungen geschrieben.&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Beim vorliegenden Beitrag soll es um einen möglichen Ablauf von Umstrukturierungen oder Reorganisationen gehen. Weiter machen wir Angaben zur Rechtsprechung.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Grundsätze&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Umstrukturierungen und Reorganisationen dienen dazu, Verwaltungseinheiten oder Tätigkeitsbereiche den veränderten, aktuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten anzupassen. Gewisse Aufgaben fallen weg, sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder aus Folge technischer Entwicklungen (digitale Transformation). Diese Aufgaben setzen andere oder zusätzliche Anforderungsprofile und Fähigkeiten voraus, die mit den eigenen Mitarbeitenden nicht erfüllt werden können.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Regelmässig haben solche Umstrukturierungen und Reorganisationen einen Umbau oder Abbau von einer oder mehreren Stellen&nbsp;zur Folge. Umstrukturierungen und Reorganisationen müssen auf nachvollziehbaren betrieblichen Zielen und Überlegungen beruhen. Sie dürfen nicht vorgeschoben sein, um auf bestimmte Mitarbeitende Einfluss zu nehmen oder sie gar loszuwerden.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die getroffenen Massnahmen zur Bewältigung neuer Herausforderungen der Verwaltungseinheiten müssen in einem vernünftigen Verhältnis zum geplanten Umoder Abbau von Stellen stehen. Ein allfälliger Stellenabbau muss so umgesetzt werden, dass möglichst viele betroffene Angestellte auf einer zumutbaren Stelle weiterbeschäftigt werden können (Art. 104 BPV). Die betroffenen Mitarbeitenden sind verpflichtet, bei den eingeleiteten Massnahmen mitzuarbeiten und Eigeninitiative zu entwickeln, sei es bei der Suche nach einer zumutbaren anderen Stelle oder bei der beruflichen Umorientierung oder Weiterbildung zu den nachgefragten Stellenprofilen und neuen Fähigkeiten (Art. 104 Abs. 3 BPV).&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Übersicht Prozessschritte&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Folgende Prozessschritte können vorgesehen sein:</span><br></p><p><span style="font-size:14px">• Auftrag beziehungsweise Vorgabe der vorgesetzten Stelle,<br>• Planung der Massnahmen für den Personalabbau und -umbau,<br>• Antrag an die vorgesetzte Stelle,<br>• Genehmigung der Planung,<br>• Umsetzung des Personalabbaus und -umbaus,<br>• Abschluss mit Schlussbericht.</span></p><p><span style="font-size:14px">Ein geeignetes Controlling sowie interne und externe Kommunikationsmassnahmen begleiten diese Prozessschritte.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Projektorganisation</strong>&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Projektorganisationen von Umstrukturierungen und Reorganisationen (bestehend aus Projektauftraggeber, Projektaufsicht, ProjektleiterIn, TeilprojektleiterIn) sind stets abhängig vom Ausmass und den Auswirkungen der Umstrukturierung oder Reorganisation. Sind Bundesämter oder grosse Verwaltungseinheiten betroffen, ist immer die Departemensleitung und das jeweilige Generalsekretariat Auftraggeber sowie Vorgabestelle. Sind Teilbereiche eines Bundesamtes betroffen, so wird die Bundesamtsdirektorin oder der -direktor die Rolle des Auftraggebers wahrnehmen. Die Projektorganisationen sind immer hierarchisch organisiert, funktionieren regelbasiert und systematisch fokussiert auf die zu lösendenden Herausforderungen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Mitarbeitenden und die Sozialpartner sind frühzeitig miteinzubeziehen und entsprechend umfassend zu informieren (Art. 104b BPV). Sind mindestens fünf Stellen von einem Abbau oder einer Kündigung betroffen, so muss zusammen mit den Personalverbänden und dem Eidgenössischen Personalamt ein Sozialplan erstellt werden (vgl. Art. 105d BPV).&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Planung&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Eine umfassende und angemessene Planung von Umstrukturierungen und Reorganisationen muss verschiedene Aktivitäten umfassen, insbesondere die Konsequenzen betreffend Leistungen, Fremdleistungen, Prozessen, Grobstrukturen, Stellen und Finanzen:&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">1. Analyse IST-Situation: Anzahl IST-FTE und IST-Personalkosten je Produkt oder Leistung; aktuelle Prozesse und Organisationsstrukturen der betroffenen Produkte und Leistungen;&nbsp;Schlüsselfunktionsinventar.&nbsp;<br>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Definition künftiger Leistungsbedarf: Ausgehend von Strategie, Doktrin und künftigem Aufgabenportfolio; zukünftiger Leistungsbedarf und neue Produkte; notwendige neue Fähigkeiten definieren.&nbsp;<br>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Künftige Prozesse definieren: neue Prozesse.&nbsp;<br>4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Planung Strukturen und Ressourcenbedarf: Geplante Organisationsstruktur mit FTE und Personalkosten; geplante&nbsp;Investitions- und Outsourcing-Kosten.&nbsp;<br>5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Vergleich Personalressourcen IST – SOLL: Vergleich IST&nbsp;mit SOLL bzw. DELTA.&nbsp;<br>6.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Aufzeigen Differenzen und Konsequenzen: geplanter&nbsp;SOLL-Endzustand inklusive Konsequenzen und Bewertung &nbsp;möglicher Varianten.&nbsp;<br>7.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Planung Personalabbau bzw. -umbau: Entscheidgrundlagen für Personalmassnahmen inklusive Konsequenzen (etwa Leistungsverzicht, Investitionsbedarf, Kostenverlagerung, Auslagerung, etc.); Umsetzungsund Zeitplanung; Sicherstellung Wissenstransfer; Personalentwicklungsbedarf; Controllingkonzept; Kommunikationsmatrix.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Antrag und Genehmigung&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Antrag und Genehmigung für den Personalumbau oder -abbau sind von der auftragserteilenden Stelle, der jeweiligen Projektorganisation und den entsprechenden Verantwortlichkeiten abhängig. Dabei sind die zuvor erwähnten Grundsätze, die Machbarkeit und der Zeitplan angemessen zu berücksichtigen. Eine Planung kann mit Auflagen der auftragserteilenden vorgesetzten Stelle versehen werden.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Umsetzung der genehmigten Massnahmen&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Die Linienverantwortlichen der betroffenen Verwaltungseinheiten sind für die konkrete und regelbasierte Umsetzung der genehmigten Personalmassnahmen (Personalumbau und -abbau) zuständig.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Neue Stellen müssen ausgeschrieben und neu besetzt werden (Prozess für die Stellenausschreibung und -besetzung). Allenfalls können neue Leistungsprofile und Fähigkeiten mit entsprechenden Personalentwicklungsmassnahmen mit bestehenden Mitarbeitenden heranentwickelt werden. Falls bestehende Mitarbeitende nicht mit einer neuen Stelle betraut werden können oder eine Weiterentwicklung nicht möglich ist, kommt es zu einem Trennungsprozess (Art. 104e Abs. 3 BPV).&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Controlling und Schlussbericht&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Damit der Personalabbau oder -umbau im Rahmen von Umstrukturierungen und Reorganisationen die angestrebten Wirkungen erzielt, ist ein umfassendes Controlling durchzuführen. Es soll dabei ein ganzheitliches Set an Messindikatoren verfolgt werden. Regelmässig wird über den Personalabbau oder -umbau zuhanden der auftraggebenden Stelle ein Schlussbericht mit Ausführungen zum Auftrag, der Umsetzung, der Zielerreichung inklusive Kennzahlen und Erkenntnissen erstellt.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Merksätze aus der Rechtsprechung&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">«Gericht urteilt nicht über die Zweckmässigkeit von Umstrukturierungen und Reorganisationen»&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Frage, ob ein Amt oder eine bestimmte Stelle noch gebraucht wird, ob also eine Reorganisation angebracht ist, ist eine Frage der Verwaltungsorganisation. Über deren Zweckmässigkeit hat das Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich nicht zu entscheiden. Eigentliche Reorganisationen sind der gerichtlichen Überprüfung folglich weitgehend entzogen; geänderte Bedürfnisse der Verwaltung, die auf objektiven Gegebenheiten oder auf ordnungsgemäss zustande gekommenen Beschlüssen der zuständigen Behörden beruhen, sind grundsätzlich als sachliche Gründe im Sinne von Artikel 10 Absatz 3 Buchstabe d des Bundespersonalgesetzes (BPG) anzuerkennen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Das Bundesverwaltungsgericht beschränkt sich daher im Wesentlichen darauf, zu prüfen, ob die Reorganisation auf ernstlichen Überlegungen beruht und nicht einfach vorgeschoben ist, um auf diese Weise auf ein bestimmtes Arbeitsverhältnis Einfluss zu nehmen. Zu beurteilen ist, ob mit der Reorganisation wirklich betriebliche Ziele verfolgt werden und ob zwischen den getroffenen Massnahmen und den in der Folge vorgenommenen Kündigungen ein hinreichender Kausalzusammenhang besteht. Die betreffende Stelle muss aufgrund der Reorganisation weggefallen sein.</span></p><p><span style="font-size:14px">Ergibt sich jedoch, insbesondere gestützt auf einen Vergleich der Stellenbeschriebe, dass auch in Zukunft im Wesentlichen die gleichen Aufgaben zu erledigen sind oder erfüllt werden, ist der geforderte Kausalzusammenhang zu verneinen und eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses allein aufgrund der Reorganisation sachlich nicht gerechtfertigt. Eine blosse Stellenverschiebung – eine solche liegt vor, wenn anstelle einer wegfallenden Stelle eine neue Stelle mit im Wesentlichen gleicher Umschreibung und übereinstimmendem Anforderungsprofil in einer anderen organisatorischen Einheit geschaffen wird – stellt somit (für sich allein) keinen sachlichen Auflösungsgrund dar (BVGer vom 16. April 2019, A-4057/2018).&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Grosser Handlungs- und Ermessensspielraum der Verwaltungseinheiten bei Organisationsund Besoldungsfragen Dem Gesetzgeber kommt bei Organisationsund Besoldungsfragen grundsätzlich ein grosser Ermessensoder Gestaltungsspielraum zu. Die zuständigen Behörden können aus der Vielzahl denkbarer Anknüpfungspunkte die Tatbestandselemente auswählen, die für die Entlöhnung der Bediensteten massgebend sein sollen. Das Bundespersonalrecht enthält auf der Stufe BPG denn auch nur wenige Vorgaben zum Lohn. Dieser bemisst sich gemäss Artikel 15 Absatz 1 BPG nach den drei Kriterien Funktion, Erfahrung und Leistung. Näheres regeln die Ausführungsbestimmungen, namentlich die Bundespersonalverordnung (BPV). Der Lohn wird im Rahmen der in Artikel 36 BPV aufgeführten 38 Lohnklassen festgesetzt. Jede Funktion wird bewertet und einer dieser Klassen zugewiesen (Art. 52 Abs. 1 BPV). Vor ihrem Entscheid über die Zuweisung holt die zuständige Stelle das Gutachten der Bewertungsstelle nach Art. 53 BPV ein.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Für die Funktionsbewertung sind die nötige Vorbildung, der Umfang des Aufgabenkreises sowie das Mass der betrieblichen Anforderungen, Verantwortlichkeiten und Gefährdungen massgebend (Art. 52 Abs. 3 BPV). Grundlage für die Bewertung einer Funktion ist die Stellenbeschreibung (Art. 20 Abs. 1 VBPV). Darin werden die Anforderungen, der Aufgabenbereich sowie die Kompetenzen beziehungsweise Verantwortlichkeiten des Stelleninhabers zusammengefasst festgehalten. Die Bewertung hat nicht zuletzt auch aufgrund von Vergleichen mit anderen Stellen zu erfolgen (sogenannte Quervergleiche). Damit soll ein stimmiges, rechtsgleiches Einreihungsgefüge insbesondere innerhalb ein und derselben Verwaltungseinheit gewährleistet werden. Um eine nachvollziehbare Funktionsbewertung zu erleichtern, erliess das EPA Referenzfunktionen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Das Funktionsbild beleuchtet in einer neutralen Form die Ziele, Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortlichkeiten und Beziehungen zu anderen Stellen. Im Gegensatz zu den konkreten, individuellen Stellenbeschreibungen, die einen zeitlich begrenzten Zustand beschreiben und periodisch überprüft werden sollten, sind die Referenzfunktionen allgemeiner gehalten und beständiger (BVGer vom 19. Juli 2024, A-3304/2023).&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Artikel 52a Absatz 1 BPV regelt die Lohnfolgen im Falle einer Tieferbewertung einer Funktion. Aus welchen Gründen eine Tieferbewertung der Funktion vorgenommen werden kann, regelt das Bundespersonalrecht nicht. Damit wollte der Gesetzgeber den Behörden den erforderlichen Handlungsspielraum belassen. Ob und in welchem Umfang eine Tieferbewertung zu erfolgen hat, liegt entsprechend im Ermessen der Behörde. Die Praxis fordert ernstliche Überlegungen und sachliche respektive nachvollziehbare Gründe als Basis für die Einreihung einer Stelle in eine Lohnklasse. Massgeblich sind dabei die bei der Funktionsbewertung zu berücksichtigenden Kriterien nach Artikel 52 Absatz 3 BPV und Artikel 20 Absätze 1 und 2 VBPV. So steht es dem Arbeitgeber frei, die Stellen in der Verwaltung periodisch neu zu bewerten und ihre Einstufung zu überprüfen (BVGer vom 20. Dezember 2011, A-6864/2010).&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Rechtliches Gehör vor Erlass einer Kündigungsverfügung gewähren</span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Im Rahmen der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses darf die zuständige Behörde erst nach Kenntnisnahme der gesamten entscheidrelevanten Sachlage und erst nach Anhörung der betroffenen Person zu einer definitiven Entscheidung gelangen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ist verletzt, wenn eine Entlassung schon vor der Anhörung faktisch feststeht. Damit der Arbeitnehmer sein Anhörungsrecht ausreichend wahrnehmen kann, hat er nicht bloss die ihm zur Last gelegten Tatsachen zu kennen, sondern er muss darüber hinaus auch wissen, mit welchen Massnahmen er zu rechnen hat. Um dies sicherzustellen, wird die Gewährung des rechtlichen Gehörs in der Praxis regelmässig mit einem Verfügungsentwurf verbunden, in dem insbesondere die Kündigungsmotive erläutert werden und die Auflösung des Arbeitsverhältnisses in Aussicht gestellt wird.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Es liegt in der Natur der Sache, dass bei der Arbeitgeberin zu diesem Zeitpunkt grundsätzlich bereits die Absicht besteht, das Arbeitsverhältnis aufzulösen, ansonsten der Arbeitnehmer dazu nicht angehört werden müsste. Ebenso wenig lässt sich verhindern, dass die Arbeitgeberin regelmässig auf ihrem ursprünglichen Willen beharren wird. Entscheidend ist, dass der Beschluss zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses im Zeitpunkt der Gewährung des rechtlichen Gehörs noch nicht endgültig gefasst worden ist, folglich nicht ausgeschlossen ist, dass die Arbeitgeberin auf ihr Vorhaben zurückkommt (BVGer vom 16. April 2019, A-4057/2018).&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Dr. iur. Hans Wipfli, Rechtsanwalt&nbsp;</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das doppelte Sparopfer des Staatspersonals </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137436</link>
<description><![CDATA[Die PwC-Vergleichsstudie zu den Löhnen und Arbeitsbedingungen der Bundesangestellten hat dem Arbeitgeber Bund im Sommer 2025 insgesamt gute, wenn auch keine herausragenden...]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 19:53:46 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px;">Die PwC-Vergleichsstudie zu den Löhnen und Arbeitsbedingungen der Bundesangestellten hat dem Arbeitgeber Bund im Sommer 2025 insgesamt gute, wenn auch keine herausragenden Noten ausgestellt. Der Bundesrat nutzt die Studie nun, um sein Sparregime gegenüber dem Personal zu unterlegen – und beantwortet zugleich die Frage, die sich bei der Präsentation der Studie viele gestellt hatten: Hat das neue Lohnsystem ebenfalls einen Spareffekt? Die Antwort fällt deutlich aus: Ja – und zwar erheblich.&nbsp;<br></span></strong></p><p><span style="font-size:14px;">In seinem kürzlich erschienenen zusammenfassenden Bericht präzisiert der Bundesrat verschiedene Punkte, die er bei der Vorstellung der Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) nur angeschnitten hatte. Die Ergebnisse bestätigen, so die Landesregierung, das Erfahrungswissen und die Resultate früherer Untersuchungen. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Bundesverwaltung auf dem Arbeitsmarkt eine «ansprechende» Position einnimmt. Sie bietet angemessene und konkurrenzfähige Anstellungsbedingungen, um die für die Auftrags- und Aufgabenerfüllung erforderlichen Mitarbeitenden rekrutieren zu können.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Kein Anspruch auf Platz eins&nbsp;</strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Bei den höchsten Lohnklassen wurden Defizite festgestellt. Der Bundesrat bezeichnet diese jedoch als «vertretbar» und betont: &nbsp;«Die Bundesverwaltung darf in diesem Funktionsbereich nicht den Anspruch erheben, lohnpolitische Marktführerin zu sein.» Höhere Arbeitgebersparbeiträge in die berufliche Vorsorge könnten einen Teil der tieferen Entlöhnung ausgleichen. Entscheidend sei, dass das Niveau der Leistungen gehalten werde und möglichst keine Einbussen erfolgten. Wichtig sei, dass das Gesamtpaket der Anstellungsbedingungen dem Vergleichsmarkt entspreche und keinen unlauteren Wettbewerb verursache.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Unter diesen Umständen sieht der Bundesrat keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, um die Attraktivität des Bundes als Arbeitgeber grundlegend zu erhöhen. Dabei berücksichtigt er sowohl die demografische Entwicklung als auch die bevorstehenden Pensionierungen der geburtenstarken Jahrgänge.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>«Anpassungen» bei den Arbeitsbedingungen&nbsp;</strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Mit den Ergebnissen der Studie unterlegt der Bundesrat die Sparopfer, die er vom Personal im Rahmen seiner Sparbemühungen und des Entlastungspakets verlangt. Bis 2027 sollen die Mitarbeitenden insgesamt 100 Millionen Franken zur Reduktion des Bundeshaushalts beitragen, indem sie auf bestimmte Anstellungsbedingungen und Vergütungen verzichten. Im Vergleich zur Privatwirtschaft und zu halböffentlichen Unternehmen bestehe hier noch Spielraum, argumentiert die Landesregierung.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Konkret werden im Rahmen des Entlastungspakets 27 rund 60 Millionen Franken oder etwa 1,0 Lohnprozente bei den generellen Lohnmassnahmen und beim aufsummierten Teuerungsausgleich gekürzt. Weitere 5 bis 10 Millionen Franken pro Jahr schlagen durch niedrigere Leistungsprämien zu Buche. Zusätzlich müssen die Mitarbeitenden nun einen Viertel der Risikoprämien in der beruflichen Vorsorge selbst tragen – was Lohneinbussen von durchschnittlich rund 400 Franken pro Jahr und maximal bis zu 1200 Franken bedeutet. Mit der Neuregelung von Treueprämien und Dienstaltersgeschenken werden weitere 17 Millionen Franken eingespart, vor allem zulasten langjähriger Mitarbeitender. Auch die ältesten Mitarbeitenden beteiligen sich am Sparregime, indem sie auf einen Teil der bezahlten siebten Ferienwoche verzichten. Erwarteter Spareffekt: 9 Millionen Franken.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Für 2026 liegen die Lohnmassnahmen mit einem Teuerungsausgleich von minimal 0,1 Prozent unter den Absprachen mit den Personalverbänden – eine Nullrunde konnte zwar vermieden werden, doch die Teuerung und Rückstände aus Vorjahren bleiben bestehen.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Ein Schritt auf die Kader zu&nbsp;</strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Das erkannte Defizit bei den höheren Lohnklassen über Klasse 28 scheint den Bundesrat zu beschäftigen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, Verschlechterungen der Vergütung im höheren und höchsten Kader zu vermeiden, um Nachteile bei der Rekrutierung zu verhindern. Im neuen Lohngefüge ist deshalb für höhere Lohnklassen ein stärkerer Zuschlag vorgesehen. Für tiefe und mittlere Lohnklassen bleiben nur maximale Erhöhungen in der Höhe der bisherigen Ortszuschlagsstufe 13 – Zuschläge, die in der Privatwirtschaft nicht üblich sind, werden im neuen System abgeschafft.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Das aus dem Hut gezauberte Kaninchen&nbsp;</strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Politische Brisanz zeigt sich im Schlussabschnitt der Bilanz: Obwohl der Bundesrat stets betont hatte, mit der «Optimierung des Lohnsystems» sei kein Spareffekt beabsichtigt gewesen, legt er nun erstmals konkrete Zahlen vor. Demnach ergibt sich ein Entlastungspotenzial von rund 35 Millionen Franken – rund 0,5 Prozent der Lohnsumme. Dies übertrifft den Beitrag des Personals durch die generellen Sparmassnahmen. Ob dieser Betrag vollständig erreicht wird, soll erst 2031 nach einer genauen Evaluation festgestellt werden.<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Kommentar: Arbeiten aus Idealismus&nbsp;</strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Personalverbände hatten es vermutet, jetzt herrscht Gewissheit: Das neue Lohnsystem wirkt faktisch als zusätzliches Sparinstrument – neben dem eigentlichen Sparregime. Durch flachere Lohnentwicklung, feste Lohnbänder und Reallohnverluste trägt das Personal doppelt bis dreifach zum Sparen bei.&nbsp;<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Zugleich postuliert der Bundesrat, dass der Bund lohnpolitisch keine Spitzenposition anstreben soll. Dabei belegte die Studie, dass die Bundesverwaltung ihre Angestellten bislang höchstens im guten Mittelfeld entlöhnt. Für neue Mitarbeitende wirkt dies wenig attraktiv, für bestehende Mitarbeitende bedeutet es Einschnitte bei Lohn und Arbeitsbedingungen. Lebensarbeitsstellen sind längst nicht mehr Realität – was bleibt, ist Idealismus als zentrale Motivation.&nbsp;<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>VKB-Mitteilungen 1/26</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/137435</link>
<description><![CDATA[In diesem Heft stehen Sie im Zentrum. Eine breit angelegte Mitgliederumfrage mit rund 700 Teilnehmenden liefert wertvolle Hinweise darauf, was Sie von uns erwarten:...]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 18:33:26 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<category>Publikationen</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px">In diesem Heft stehen Sie im Zentrum. Eine breit angelegte Mitgliederumfrage mit rund 700 Teilnehmenden liefert wertvolle Hinweise darauf, was Sie von uns erwarten: mehr Engagement bei Lohn, Arbeitsbedingungen und Vorsorge, verständliche Kommunikation unserer Leistungen, Offenheit für digitale und hybride Formate sowie eine stärkere Präsenz in der Westschweiz. Die Ergebnisse und unsere Schlüsse daraus lesen Sie in diesem Heft.</span><br></p><p><span style="font-size:14px">Ein weiteres Thema sind die personalpolitischen Grossbaustellen des Bundes: Entlastungspaket 27, neues Lohnsystem und die PwC-Vergleichsstudie. Der Bundesrat beziffert den Spareffekt des neuen Lohnsystems erstmals konkret.</span></p><p><span style="font-size:14px">Zum Schluss porträtieren wir ein Mitglied mit besonderer Leidenschaft: Chocolatier Béat-Henri Alber – dessen Pralinés bald auch mit VKB-Rabatt erhältlich sind.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vertrauensarbeitszeit ja, aber nur, wo nötig</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/136394</link>
<description><![CDATA[Nur jede zehnte Person, die neu darauf Anspruch hätte, entscheidet sich für die Vertrauensarbeitszeit. Ihre Neuregelung kostete 2024 den Bund 5,3 Millionen.]]></description>
<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 10:44:52 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">In einer Welt, in der Politikerinnen und Politiker an der Zahl ihrer Vorstösse gemessen werden, werden die wirklich bedeutenden Themen rar. Stattdessen gelangen Punkte auf die Traktandenliste, die für die Allgemeinheit wohl nicht besonders zentral sind. Zum Beispiel die erweiterte Vertrauensarbeitszeit seit einer Revision der Bundespersonalverordnung (BPV).</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Freiburger SVP-Nationalrat Nicolas Kolly hat festgestellt, dass einige Bundesangestellte ihre Arbeitszeit nicht auf Basis einer Stempeluhr abrechnen, sondern auf der Basis von Vertrauen. Das heisst, sie werden für mögliche und wohl auch regelmässig zu erwartende Mehrarbeit pauschal entschädigt. Im Gegenzug gibt es keine Auszahlung von Überzeit und keine Kompensation. Zu erwarten ist eine effizientere Auftragserfüllung.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die Zahl der möglichen Berechtigten hat seit der Revision zugenommen, da das Modell bereits ab Lohnklasse 18 statt wie früher ab Lohnklasse 24 möglich ist. Kolly verlangte in der Fragestunde Auskunft vom Bundesrat über die Effekte der Revision.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Dieser beziffert die Zahl der möglichen Nutzniesser auf rund 1300. Etwa zehnmal so viele hätten Anspruch auf die Regelung, machten aber keinen Gebrauch davon. Der Bundesrat stellt aufgrund erster Erkenntnisse fest, «dass die grosse Mehrheit die herkömmliche Zeiterfassung als vorteilhafter erachtet». Der Bund fördere das neue Modell zudem nicht aktiv. Über einen Wechsel des Arbeitszeitmodells entscheidet letztlich der Vorgesetzte nach Massgabe der Bedürfnisse und Möglichkeiten. «Es handelt sich hierbei um eine Führungsaufgabe, die nicht delegiert werden kann», so der Bundesrat, weshalb die direkten Vorgesetzten die Leistung überwachen müssten.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die betreffenden Mitarbeitenden erhalten in der Regel sechs Prozent ihres Gehalts zusätzlich und in selteneren Fällen zusätzliche freie Tage. Der Bund habe den Mehraufwand der betroffenen Angestellten mit 5,3 Millionen Franken entschädigt. Die meisten von ihnen arbeiten im EDA und im VBS.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bund zentralisiert Verwaltung weiter – Synergien statt Stellenwachstum</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135948</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat will ähnliche Aufgaben bündeln. Ein Vorstoss im Nationalrat drängt auf Einsparungen und Effizienz in Bereichen wie Finanzen, Personal und IT.]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 21:51:12 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat führt bereits ähnlich arbeitende Dienststellen in unterschiedlichen Departementen in der Bundesverwaltung zusammen. So antwortet er auf einen <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254167" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254167">Vorstoss</a> des Nationalrates der Lega dei Ticinesi, Lorenzo Quadri. Dieser hatte verlangt, dass durch diese Zusammenlegung Personal und Kosten eingespart werden, Doppelspurigkeiten behoben und Synergien genutzt werden können. Er könne sich eine Zentralisierung in den Bereichen Finanzen, Personal, Übersetzungen und IT-Support vorstellen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Hintergrund des Vorstosses sei die ständige Zunahme der Vollzeitstellen in der Bundesverwaltung. Sie werde nächstens 40’000 Vollzeitstellen erreichen, ebenso steige der Aufwand für externe Beratungsmandate.</span></p><p><span style="font-size:14px">In der Wintersession hat der grüne Solothurner Nationalrat Felix Wettstein den Vorstoss bekämpft, worauf die Debatte nun auf eine andere Session verschoben ist. Die Finanzkommission des Ständerates doppelte in der Zwischenzeit nach und gab unterstützend selbst eine <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254412" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254412">Motion</a> mit der Forderung nach einer "Zentralisierung gemeinsamer Verwaltungsdienste zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung" ein. Die Begründung folgt Quadris Idee und der Kritik an der mangelnden Zentralisierung: "Diese Struktur führt zu hohen Kosten, ungleicher Qualität und unnötiger Komplexität bei der Steuerung und Koordination." Internationale Erfahrungen sprächen bei einer Zusammenlegung von Diensten um bis zu ein Drittel tiefere Kosten durch mehr Effizienz. Zentralisierung ermögliche Konzentration auf die Kernaufgaben. Erste Schritte in diese Richtung seien schon eingeleitet.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat teilt Quadris Meinung, dass eine Konzentration der verschiedenen Funktionen Synergien und Skaleneffekte ermöglichen würde. Er habe schon im Rahmen des Entlastungspakets 2027 in den verschiedenen Bereichen Entlastungsmassnahmen beschlossen. "Diese Massnahmen werden grossmehrheitlich bis 2028 umgesetzt sein.“ Der Bundesrat werde dann über weitere Massnahmen und Zentralisierungen entscheiden.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wenn das Bundespersonal in Bern parkiert</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/136253</link>
<description><![CDATA[Nach vielen anderen beruflichen Anreizen stellt die Politik dem Bundespersonal nun auch noch das Parkieren in Bern infrage.]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 21:28:27 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<span style="font-size:12px"></span><p><span style="font-size:14px;">In der Fragestunde der Wintersession äusserte SVP-Nationalrat Andreas Glarner - ein Politiker, der bisher mit anderen Themen in den Schlagzeilen war, als mit Vorstössen gegen die Interessen des Bundespersonals - an dessen Parkplätzen. Der Bund beanspruche allein in Bern 2600 Plätze, der Titel seines Vorstosses zeigte, dass es ihm vor allem um die Parkiermöglichkeiten des Personals geht. Er forderte den Bundesrat auf, die Details der Parkplatzbewirtschaftung offenzulegen und dabei vor allem die Finanzierung anzusprechen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat betonte in seiner Antwort, dass die Plätze dem Bund gehörten und Kosten lediglich für die Reinigung und wo nötig die Schneeräumung anfielen. Die Einnahmen aus der Parkplatzbewirtschaftung und der Vergabeprozess seien in einem Reglement geregelt. So seien 2300 Plätze für die Bundesverwaltung und deren Gäste reserviert, 300 würden zu Marktpreisen an Dritte vermietet. Die internen Plätze kosteten je nach Situation - konkret: ob draussen oder drinnen und abhängig von der Dauer - zwischen 65 und 170 Franken pro Monat. Bei der Vergabe hätten die Fahrzeuge für Magistratinnen und Magistraten sowie die Dienstfahrzeuge der Bundesverwaltung Vorrang, dann diejenigen der Gäste und am Ende der Kaskade die Fahrzeuge von Mitarbeitenden der Bundesverwaltung. Erst dann kämen überhaupt Dritte zum Zug.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Maximal minimaler Teuerungsausgleich </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/136252</link>
<description><![CDATA[Das Parlament spricht dem Bundespersonal faktisch nur 0,1 Prozent Lohn zu. Die Teuerung wird damit höchstens halb ausgeglichen – eine Trauergeschichte.]]></description>
<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 07:19:18 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Bereits die Entscheide der beiden Finanzkommissionen (FK) hatten Böses erahnen lassen. Während die FK des Ständerates die Lohnmassnahmen gar komplett streichen wollte, war diejenige des Nationalrates immerhin noch bereit, 0,1 Prozent mehr Lohn zu gewähren. Die beiden Kammern konnten sich jetzt immerhin auf dieses minimalistische Resultat verständigen. Mit dieser Beinahe-Nullnummer kann die Teuerung – gemäss den letzten Prognosen liegt diese bei 0,2 Prozent – gerade mal zur Hälfte ausgeglichen werden. Von den Restanzen der Vorjahre ganz zu schweigen.</span></p><p><span style="font-size:12px;"><strong>Auswirkungen auf den ETH-Bereich</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Mit dem Entscheid des Parlaments zur Kürzung der Lohnmassnahmen des Bundespersonals ist auch der Entscheid über die Lohnmassnahmen für das Personal im ETH-Bereich gefallen. Auch dort werden die Lohnmassnahmen - trotz einier anfänglichen Einigung auf 0,5 Prozent – auf 0,1 Prozent heruntergekürzt. Denn gemäss der Personalverordnung des ETH-Bereichs (PVO-ETH), dürfen die Lohnmassnahmen des ETH-Bereich nicht über diejenigen des Bundes hinausgehen.</span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>0,5% mehr Lohn für das Bundespersonal sind das Mindeste</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135782</link>
<description><![CDATA[Für die Verbände des Bundespersonals ist klar: Die 0,5% für generelle Lohnmassnahmen, die sie mit der zuständigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter ausgehandelt...]]></description>
<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 17:04:16 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:12px">Für die Verbände des Bundespersonals ist klar: Die 0,5% für generelle Lohnmassnahmen, die sie mit der zuständigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter ausgehandelt haben, sind angemessen. Sie stellen sich gegen die Kürzungsanträge der Finanzkommissionen der beiden Parlamentskammern.</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Der Bundesrat hat nach Verhandlungen mit den Sozialpartnern Mittel in der Höhe von rund 34 Millionen Franken für Lohnmassnahmen im Voranschlag eingestellt, das entspricht 0,5%. Die Sozialpartner haben sich hinter die Vereinbarung gestellt, doch die Finanzkommissionen von National- und Ständerat wollen selbst diesen Betrag aus dem Voranschlag herausstreichen oder auf einen symbolischen Wert von 0,1% reduzieren. Ausgangspunkt der Verhandlungen war 1%.</span></p><p><span style="font-size:12px">Mit dem Minderheitsantrag Herzog betonen die Sozialpartner, dass die 0,5 Prozent durchaus moderat und bereits das Resultat einer Sparrunde im Zusammenhang mit dem Entlastungspaket 2027 (EP27). «Eine weitere Kürzung durch das Parlament stellt faktisch eine doppelte Sparmassnahme dar», schreibt zum Beispiel die Gewerkschaft Transfair in einem Argumentarium.</span></p><p><span style="font-size:12px">Der nun vereinbarte Betrag ermögliche immerhin eine leichte Reduktion der Teuerungsrestanz der Vorjahre. Dieses Delta zwischen ausgeglichener und nicht ausgeglichener Teuerung beträgt mittlerweile 1,5% - faktisch entsprich das einem Reallohnverlust für das Bundespersonal, bei ungewöhnlich hoher Teuerung und rasant steigenden Krankenkassenprämien.</span></p><p><span style="font-size:12px">Aktuell geht das Seco von einer Teuerung für das Jahr 2026 in der Höhe von 0,2% aus, der Wert könnte je nach wirtschaftlicher Entwicklung vielleicht sogar höher sein. Mit einer Kürzung wäre das nicht mehr möglich, dann wäre ein weiteres Jahr die Teuerung nicht vollständig ausgeglichen. Schliesslich halten die Personalverbände auch fest, dass die 0,5% im Vergleich zu den ebenfalls moderaten Teuerungsausgleichen der Privat- und Gesamtwirtschaft deutlich moderater ist. </span><span style="font-size:12px">«Für das Bundespersonal wäre eine solche Kürzung ein weiterer Schlag in Zeiten, in denen die Bedingungen auch so schon herausfordernd sind.» </span></p><p><span style="font-size:12px">So mahnt Transfair: «Die Kürzungen missachten die Sozialpartnerschaft in der Bundesverwaltung.» Das Parlament drohe, einmal mehr von den Sozialpartnern ausgehandelte Lösungen zu übersteuern. Diese</span><span style="font-size:12px">&nbsp;wiederholten Übersteuerungen stellten die</span><span style="font-size:12px">&nbsp;Sozialpartnerschaft in Frage. Das sei schlecht für die Vertrauenswürdigkeit des Bundes als Arbeitgeber und Gift für eine funktionierende Sozialpartnerschaft, ausserdem respektlos gegenüber dem Personal und den Sozialpartnern. Mit wem sollen die Personalverbände über Löhne und über Sparmassnahme verhandeln, wenn das Parlament Verhandlungsresultate immer wieder missachte und die Sozialpartnerschaft mit Füssen trete? Ein Grundpfeiler des Erfolgsmodells Schweiz sei jedoch eine gelebte Sozialpartnerschaft, in der Lösungen am Verhandlungstisch und nicht auf der Strasse erzielt werden.</span><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Aus- und Weiterbildung als Lösungsansatz gegen den Fachkräftemangel </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135513</link>
<description><![CDATA[Der Fachkräftemangel stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor grosse Herausforderungen. Weiterbildung und lebenslanges Lernen gelten dabei als Schlüssel, um Mitarbeitende...]]></description>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 12:38:21 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;"><strong>Der Fachkräftemangel stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor grosse Herausforderungen. Weiterbildung und lebenslanges Lernen gelten dabei als Schlüssel, um Mitarbeitende fit für die Zukunft zu machen.&nbsp;<br></strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Weiterbildung. Spezialisten betonen schon seit einer Weile den Wert des lebenslangen Lernens. Sie gilt als Erfolgsrezept: für die Mitarbeitenden, um ihre Karriere voranzutreiben, aber auch für die Unternehmen, die so ihre Mitarbeitende befähigen und damit ihr Humankapital erhöhen können. Für viele HR-Abteilungen jedoch ist die Weiterbildung weniger zentral, es besteht gemäss einem Artikel der NZZ eine «Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.» Bei der Rekrutierung spielen etwa weder die Qualität noch die Reputation der besuchten Bildungsinstitutionen eine grosse Rolle, noch welchen Typ Abschluss man hat.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Es bleibt jedoch das Narrativ der Notwendigkeit kontinuierlichen Lernens, einer fundierten Ausbildung und dann einer stetigen und den Bedürfnissen angepassten Weiterbildung. «Wir müssen sie wertschätzen», unterstreicht zum Beispiel der Schweizerische Arbeitgeberverband. Die Schweiz habe ein effektives Bildungssystem. Dieses könne zum Beispiel die komplexen Tätigkeiten der modernen Arbeitswelt bewältigen, selbst ohne akademische Ausbildungen. Der Arbeitgeberverband setzt dabei nicht auf die Förderung der akademischen Berufe beispielsweise der Medizin, der Erziehungsoder Rechtswissenschaften, sondern auf die höhere Berufsbildung. Also die Weiterbildung aus der klassischen Berufslehre.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:12px;">Mittel gegen Fachkräftemangel?&nbsp;</span><br></strong></p><p><span style="font-size:12px;">Lebenslanges Lernen ist auch die Antwort auf den steten Wandel der Anforderungen des Arbeitsmarktes, dem die Arbeitswelt seit jeher unterworfen ist. Nun aber nimmt es im Zeitalter des Fachkräftemangels neue Dimensionen an. «Durch gezielte Weiterbildungsangebote können Arbeitnehmer ihre Kompetenzen kontinuierlich erweitern und somit ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten oder verbessern.» Der Arbeitgeberverband nennt die Weiterbildung als besonders wirksames Instrument zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, auch, aber nicht nur, um die Fähigkeiten der Mitarbeitenden stetig den Bedürfnissen der Arbeitgeber anzunähern.&nbsp;<br>Hier sind die Wirtschaft und die Bildungsunternehmen gefragt. Sie sind auch zu ihrem Eigennutzen interessiert, ihren Mitarbeitenden die nötigen Möglichkeiten anzubieten, damit diese ihre Kompetenzen verbessern können. Doch auch die Angestellten selbst müssen sich ihrer Verpflichtung bewusst sein, insbesondere ältere, gerade jene auf Kaderpositionen. Viele hatten bisher vor allem von ihren schon im Jugendalter erworbenen Fähigkeiten gezehrt. Nun, im Falle eines Stellenverlustes oder des Wunsches nach einem Stellenwechsel, stellen sie plötzlich fest, dass ihr Fachwissen, ihre Lebenserfahrung, ihre Arbeitsmoral und ihr Sinn für Treue zum Arbeitgeber nirgends mehr gefragt sind. Das gilt erst recht für ihre ursprüngliche Berufsausbildung, die in sehr vielen Fällen nicht mehr aktuell ist und sich der Kompetenzrucksack immer weiter vom nachgefragten Wissen entfernt. Dabei wäre gerade die Einstellung dieser Menschen «Ü50» (Über-50-) als Mittel gegen den Fachkräftemangel sehr wirksam. Auch wenn sie die Sozialversicherungen etwas stärker belasten, überwiegen die Vorteile.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:12px;">Und wie steht es mit der Digitalisierung?&nbsp;</span></strong><br></p><p><span style="font-size:12px;">Die Digitalisierung, die einen grossen Anteil am immer schnelleren Wandel der Arbeitswelt hat und deren Bewältigung heute nachgerade existenziell für eine arbeitstätige Person ist, ist zugleich ein wichtiges Instrument für eine optimale Weiterbildung. Digitalisierung kann dazu beitragen, Arbeitsprozesse zu optimieren und Automatisierung zu ermöglichen, schreibt das Unternehmen Nexaria in einer Studie. «Allerdings darf die Digitalisierung nicht als Allheilmittel betrachtet werden.»&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Besondere verwegene Prognosen setzen auf eine höhere Effizienz und Arbeitsproduktivität durch künstliche Intelligenz. Die NZZ bestätigt allerdings in ihrem Artikel die tagtägliche Beobachtung vieler kritischer ZeitgenossInnen, dass KI bisher nirgends wirklich in einem grossen Ausmass einen wirklichen Mehrwert geschaffen und menschliche Arbeitskraft erfolgreich und verbessert ersetzt hat – vorausgesetzt, das sei überhaupt erwünscht. «Diese Fortschritte waren in den letzten Jahren allerdings rückläufig.»&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px;"><br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Lohnverhandlungen Bund: Einigung auf 0,5 Prozent Teuerungsausgleich, aber ...</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135649</link>
<description><![CDATA[Die Personalverbände und Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter haben an der heutigen Lohnverhandlung eine sozialpartnerschaftliche Einigung erzielt.]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 12:57:33 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Der Teuerungsausgleich für das Bundespersonal soll 0,5 Prozent betragen. So die Einigung zwischen den Personalverbänden, zu denen auch die Vereinigung der Kader des Bundes VKB gehört, und dem Bund. Die Kürzungsanträge aus den Finanzkommissionen sorgen aber für Irritation bei den Personalverbänden, wie diese in einer Mitteilung schreiben. Die Verbände fordern das Parlament nun auf, das Verhandlungsergebnis zu respektieren<br></span></p><p><span style="font-size:12px;">Eine Lohnerhöhung von 0,5 Prozent ist kein herausragendes Resultat, betonen die Personalverbände. Damit kann die Teuerung auf den Löhnen ausgeglichen werden – gemäss aktuellen Prognosen wird die Jahresteuerung 2025 bei 0,2 Prozent liegen, viel mehr aber auch nicht. Damit ist nur ein kleiner Abbau der aufgelaufenen Teuerung aus den Vorjahren möglich. Kommt hinzu: Für die Privatwirtschaft rechnet die UBS gemäss ihrer Lohnumfrage mit Lohnerhöhungen von 1,0 Prozent für 2026.</span></p><p><span style="font-size:12px;">Bereits durch das «Entlastungspaket» 2027 (EP27) kommt es für das Bundespersonal zu substanziellen Verschlechterungen bei den Anstellungsbedingungen. Und auch das Verhandlungsresultat steht in direktem Zusammenhang mit dem EP27: Die Personalverbände haben dabei eine Kürzung der Lohnmassnahmen von 1,0 auf 0,5 Prozent in Kauf genommen, um weitergehende Kürzungen bei den Anstellungsbedingungen verhindern zu können.</span></p><p><span style="font-size:12px;">Die Personalverbände sind deshalb irritiert von den Anträgen der beiden Finanzkommissionen, die die Mittel für den Teuerungsausgleich kürzen wollen. Damit missachtet das Parlament die Sozialpartnerschaft in der Bundesverwaltung und übersteuert das Verhandlungsresultat zwischen Verbänden und Bundesrat massiv. Die Verbände appellieren deshalb an das Parlament, das Verhandlungsergebnis zu respektieren und dem Bundesratsantrag (Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent) zu folgen.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Fachkräftemangel in der Schweiz:  bittere Wahrheit oder fatale Legende? </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135511</link>
<description><![CDATA[Die Zahl der offenen Stellen steigt stetig, die Arbeitgeber leiden unter einem eklatanten Fachkräftemangel.&nbsp;Drei mögliche Mittel dagegen: Wer schon einen...]]></description>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 12:10:04 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><strong>Die Zahl der offenen Stellen steigt stetig, die Arbeitgeber leiden unter einem eklatanten Fachkräftemangel.&nbsp;Drei mögliche Mittel dagegen: Wer schon einen Job hat, soll mehr arbeiten, die Branchen sollen mehr ausbilden und die Berufsbildung soll attraktiver gestaltet werden.&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:12px">«Der Schweiz fehlen bald Hunderttausende Arbeitskräfte», titelt die NZZ in einem Artikel. Konkret drohe in den nächsten zehn Jahren eine Lücke von 400 000 Beschäftigten. Andere Zahlen gehen noch steiler nach oben. Auf der anderen Seite erleben viele Menschen weiterhin den Frust, dass ihre offensichtlich nicht abwegige Bewerbung bestenfalls mit knappen Worten und rasch abgelehnt wird, wenn sie überhaupt eine Antwort erhalten. Viele Rekrutierer scheinen um jeden Preis nach der absolut perfekten Lösung zu suchen und lassen dafür viele mögliche Interessentinnen und Interessenten links liegen, Menschen über 50 Jahren zum Beispiel, Wiederoder Quereinsteigerinnen. Auch das ist einem NZZ-Artikel zu entnehmen (siehe Artikel Seiten 4 bis 7). Ist es also Tatsache oder doch nur ein Narrativ, dass die Betriebe händeringend nach Mitarbeitenden suchen und um jeden Kandidaten kämpfen? Die Interpretation liegt einmal mehr im Auge des Betrachters/der Betrachterin.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px"><strong>Demografischer Wandel&nbsp;</strong></span></p><p><span style="font-size:12px">Da wäre einmal der demographische Wandel. Während auf der einen Seite die Geburtenraten sinken – die Schweiz ist ja eines der wenigen Länder Europas, in denen aktuell noch immer knapp mehr Menschen auf die Welt kommen als sterben – verlassen nun geburtenreiche Kohorten der Vergangenheit, die sogenannten Babyboomer, das Arbeitsleben in die wohlverdiente Rente. In konkreten Zahlen: Die durchschnittliche Kinderzahl pro Mutter liegt bei 1,3 und sinkt weiter. Ganz zu schweigen vom steigenden Anteil kinderloser Menschen. Laut dem Schweizerischen Arbeitgeberverband sind schon heute rund 120 000 Stellen unbesetzt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Das schrumpfende Arbeitskräftepotenzial ist im Wesentlichen eine Folge der rasch fortschreitenden Alterung der Bevölkerung. So ist zwischen 2010 und 2021 die Zahl der Menschen im Rentenalter um 300 000 auf 1,62 Millionen gestiegen. Die Pensionierung der Baby-Boomer-Generation führt zu einem massiven Verlust an Fachwissen und Erfahrung.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">In maximal zehn Jahren, so diese Statistik, werden per Saldo fast eine halbe Million Menschen mehr den Arbeitsmarkt verlassen als Junge nachrücken, mittelfristig rechnet der Arbeitgeberverband sogar damit, dass 1,3 Millionen Erwerbstätige fehlen könnten. Die stagnierende Migration eingerechnet ist zwar kurzfristig eine zunehmende Erwerbsbevölkerung zu verzeichnen. Doch der westlichen Welt droht mittelund langfristig ein sinkendes Wachstumstempo. Konkret geht die OECD in Zukunft von einem Null-Wachstum aus, allein wegen des demografischen Effekts, und das nicht für eine Weile, sondern für mehrere Jahrzehnte.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Strukturelle Hintergründe&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">In der Studie «Querschnittsprüfung der Massnahmen gegen Fachkräftemangel in ausgewählten Berufen» stellt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) fest, dass bisher ergriffene Massnahmen des Bundes den Fachkräftemangel nicht zu beheben vermögen. Weder könnten sie die notwendige Zahl an Lehrstellen schaffen und besetzen helfen, noch die Berufe attraktiver machen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">So richtig durchgeschlagen hat der Mangel im Nachgang der Covid-Pandemie. Nach einem kurzen Abschwung hat die Konjunktur stark wieder Fahrt aufgenommen und die schon zuvor prekäre Lage auf dem Arbeitsmarkt verstärkt. Die Folge: Vier von zehn Unternehmen melden mitunter grössere Probleme bei der Rekrutierung. Auch hier: Tendenz steigend.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Die Untersuchung der EFK beschäftigt sich mit drei ganz konkreten und stark betroffenen Berufsfeldern: der Maschinenindustrie mit Metallarbeiterinnen und Mechanikern, der IT-Branche und der Elektrobranche, also Elektronikerinnen und Elektronikern. Sie räumt ein, dass die Unterschiede zwischen den Berufen und Tätigkeiten gross sind. Und die Branchen haben unterschiedliche Schwierigkeiten. So interessieren sich zu wenige Jugendliche für Berufsabschlüsse der Maschinenindustrie, weil diese ein Imageproblem hat und sie diese in einen Zusammenhang mit Fabrikarbeit bringen, schreibt die EFK.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Das ist auch deshalb ein Problem, weil gerade diese Tätigkeiten durchaus Jugendliche mit einem guten Schulniveau brauchen, jene, die in der Realität aufgrund dessen besserer gesellschaftlichen Position eher ins Gymnasium gehen. Deren Fehlen wirkt sich dann direkt auch auf die Zahlen an Berufsfachschulen und höheren Fachschulen aus.&nbsp;<br>Mit ähnlichen Problemen hat die Elektrobranche zu kämpfen. Der Berufsnachwuchs verlässt sie oft aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen – beispielsweise wegen fehlenden adäquaten sanitären Anlagen auf Baustellen. Bei der IT-Branche wiederum wirkt sich die exponentiell ansteigende Nachfrage stark aus. Hinzu kommt: «Die Entwicklungen im IT-Bereich sind rasant und verlangen Weiterbildungen über die gesamte Laufbahn. Das Kompetenzniveau zu halten ist schwierig und kostspielig.»&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Fachkräfte- und andere Initiativen&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Die Fachkräfteinitiative ist ein Instrument des Bundes mit dem Ziel, gezielte Weiterbildungsprogramme zu lancieren und die Teilzeitarbeit zu fördern – dies ist gegenläufig zu Forderungen beispielsweise des Arbeitgeberverbandes (siehe weiter unten im Artikel). Als wichtige Faktoren propagiert die Initiative den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke, gezieltes Recruiting und einen wertschätzenden Bewerbungsprozess. Sie wurde 2011 lanciert, zeitigte gemäss der EFK jedoch keine messbaren Ergebnisse, auch, weil sie von Beginn an gar keine messbaren Ziele enthalten hatte: «Die Massnahmen des Bundes haben trotz erheblicher Investitionen keine nennenswerten Auswirkungen auf die Lösung des Fachkräfteproblems.»&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Die Fachkräfteinitiative wollte das vorhandene Potenzial der einheimischen Erwerbsbevölkerung besser ausschöpfen, die Qualifikationen der Menschen stärken, damit sie mehr Impact in ihre Berufstätigkeit bringen können. Zudem sollte auch der Zustrom in die höheren Berufsausbildungen steigen. Sie ist jedoch nicht unumstritten, das Staatssekretariat für Migration zum Beispiel hält fest, dass diese gar nicht für die Behebung der Fachkräftemangels erlassen wurde, sondern um inländische Arbeitskräfte fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Wenn sie jedoch gegen den Fachkräftemangel wirke, umso besser. 2018 wurde die Kampagne ohne klare Ergebnisse eingestellt.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Branche und Unternehmen in der Pflicht&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Den Fachkräftemangel anzugehen, ist notabene nicht primär die Aufgabe des Bundes. Er muss vielmehr dafür sorgen, dass die Unternehmen und Branchenverbände, die in dieser Frage im Lead sind, die richtigen Bedingungen haben. Es seien diese, die die Ausund Weiterbildung des Personals sowie angemessene Arbeitsbedingungen gewährleisten müssten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Diese Position vertritt übrigens auch das Beratungsunternehmen Nexaria in seiner Studie. Das Ziel der Unternehmen müsse sein, durch Ausbildung langfristig eine qualifizierte Arbeitskräftebasis aufzubauen. Durch gezielte Ausbildungsprogramme oder Stipendien könnten sie Talente frühzeitig identifizieren und fördern. Dabei sind in jeder Phase eine ansprechende Betriebskultur und Wertschätzung entscheidend. «Dafür sollten jüngere Führungskräfte im Umgang mit älteren Mitarbeitenden im Betrieb geschult werden, sodass kein Generationenkonflikt herrscht.»&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Vorhandenes besser einsetzen&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Ihr folgte ein zweites, breiter aufgestelltes Programm mit einem stärkeren Fokus auf die Bekämpfung des Fachkräftemangels. Insbesondere nahm die Kampagne den Faktor der demographischen Entwicklung auf. Sie wollte im Kern die Konkurrenzfähigkeit von älteren Arbeitskräften sichern, schwer vermittelbaren Stellensuchenden den Schritt in den Arbeitsmarkt ermöglichen und in der Schweiz lebende Ausländer besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Es folgten mehrere konkrete Massnahmen aus verschiedenen Bereichen.&nbsp;Allein, die Branchenverbände stellten auch hier keinen «signifikanten Einfluss auf die Lösung der Probleme ihrer Branche» fest.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Das Imageproblems der Berufsbildung&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Der EFK beklagt in der Studie insbesondere, dass die Berufsbildung im Vergleich zur Hochschulausbildung ein schlechteres Image anhafte. Diese Aussage wird in der Studie mehrfach wiederholt. Dabei stehen auch die Betriebe und Branchen in der Verantwortung, die es nicht fertigbringen, genug Nachwuchs auszubilden und damit nachzuziehen. Branchenverbände und Unternehmen sehen ihrerseits die Berufsbildung im Vergleich zu Universitätsabschlüssen im Nachteil. Sie wollen den Wert der Abschlüsse erhöhen, beispielsweise aktuell mit einem Professional Bachelor und Master.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Berufsberatungen trügen ebenfalls zum Imagemangel bei, da sie den Wert der Berufsbildung zu wenig betonen, vor allem gegenüber leistungsstarken Schülerinnen und Schülern. Laut Nahtstellenbarometer 2023 wählen 46 % der Jugendlichen eine berufliche Grundbildung, 36 % entscheiden sich für eine gymnasiale Matura oder Fachmittelschule – in der Romandie, im Tessin und bei jungen&nbsp;Frauen sogar mehrheitlich. Dadurch fehlen diesen anspruchsvolleren Berufsausbildungen geeignete Kandidaten. Rund 90 % der Jugendlichen werden bei der Wahl stark von den Eltern beeinflusst, etwa die Hälfte zusätzlich von Lehrpersonen oder Freunden.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Akademiker profitierten von der Gesellschaft&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Der Arbeitgeberverband äussert auch konkrete Kritik. Er beklagt, dass Menschen mit einer akademischen Ausbildung kleinere Pensen und Teilzeitarbeit vorziehen. So lohne sich deren Ausbildung auf gesellschaftliche Kosten nicht. Wie die ebenfalls stark nachgefragten Stellen nach Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung wie Ingenieuren oder lebenswichtigen Jobs wie Ärztinnen mit inländischen Arbeitskräften besetzt werden sollen, auf diese Frage bleibt der Verband jedoch eine Antwort schuldig.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Auch argumentiert er, dass Akademikerinnen wegen der langen Ausbildungszeit und der tiefen Steuereinzahlungen die gesellschaftlichen Kosten nicht zurückbezahlen könnten. Der Verband möchte dafür die Berufsund Studienberatung in allen Schultypen in der Grundausbildung beliebt machen. «Es gilt, insbesondere jungen Frauen, frühzeitig geeignete Berufsbilder und die Vorteile der Berufsbildung zu vermitteln.»&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Der Verband kritisiert, dass der Entscheid für eine bestimmte akademische Ausbildung oft vom persönlichen Interesse geleitet sei und nicht vom zukünftigen Bedarf des Arbeitsmarktes. Diese Studien würden oft abgebrochen, was ineffizient sei und den Übergang in den Arbeitsmarkt erschwere. Mit Zwangsinstrumenten wie einer Amortisierung der Studienkosten und zusätzlichen Kostenbeteiligungen sollen «Studienrichtungen eingeschlagen werden, die im Arbeitsmarkt gefragt sind und die Gesellschaft nicht für unnötige Bildungskosten aufkommen muss.» Wie dies den Fachkräftemangel beheben soll, ist dem Text nicht zu entnehmen, ist doch dieser ein Nachfragemarkt für die Wirtschaft. Es ist zunehmend nicht der Betrieb, der aus einer Reihe von Arbeitnehmenden auswählt, sondern die Arbeitskraft, die aus einem reichen Angebot von offenen Stellen auswählen kann.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:12px">Verschiedene Faktoren können entscheiden&nbsp;</span><br></strong></p><p><span style="font-size:12px">Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hält in einer Stellungnahme abschliessend fest, dass neben der Ausund Weiterbildung verschiedene weitere Faktoren die Ausstattung der Stellen mit Fachkräften beeinflussten. Als mögliche Gegenmassnahmen seien die Kompetenzförderung innerhalb des Unternehmens, Lohnerhöhungen, die Flexibilisierung der Arbeitszeit, Homeoffice-Möglichkeiten oder auch die Optimierung des Rekrutierungsprozesses erkannt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Eine schwierig zu behebende Ursache des Arbeitskräftemangels ist gewissermassen der Mangel selbst. Denn aufgrund des Mangels müssen die vorhandenen Mitarbeiter häufig Überstunden leisten und sind einer höheren Arbeitsbelastung ausgesetzt. Dies kann zu einem Anstieg des Stresslevels, Burn-out und einem Verlust an Motivation führen. Der Angestellte kann Beruf und Familienleben noch schwieriger in Einklang bringen als ohnehin schon. Und dies zu einer Kündigung führen, was wiederum die Zahl der freien Stellen zusätzlich erhöht und die Betroffenen nicht selten auch noch aus dem Arbeitsprozess fallen.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Folgen des Fachkräftemangels&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Viele Projekte und Innovationen werden verzögert oder gar eingestellt, weil die qualifizierten Mitarbeiter fehlen. Das ist ein deutlicher Wettbewerbsnachteil. Mehr noch: Der Angebotsmarkt der Angestellten kostet die Unternehmen: mehr Lohn, aufwändige Arbeitsbedingungen, Aufwände für eine gezielte Personalentwicklung sowie eine verstärkte Förderung der Ausund Weiterbildung von Fachkräften. «Fachkräfte haben mittlerweile eine grosse Auswahl an Jobangeboten und können sich die besten Arbeitsbedingungen und Gehälter aussuchen», so die Bilanz der Autoren von Nexaria.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Eine Statistik aus ihrer Studie belegt ebenfalls, dass die IT-Branche, das Ingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau, sowie die Gesundheitsund Pflegebranche besonders stark betroffen sind. Auch in der Gastronomie, im Bauund Baunebengewerbe sowie im Detailhandel werden vermehrt Fachkräfte gesucht. Hinzu kommen Elektriker, Sanitärund Heizungstechniker sowie Schreiner und Zimmerleute. Es zeigt sich also, dass der Fachkräftemangel durch das Band alle Bereiche der Arbeitswelt betrifft, nicht nur Handwerk oder akademische Berufe.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Ein typisches Beispiel für den Angebotsmarkt aus Sicht der Angestellten ist die erwähnte IT-Branche. Wegen der begehrten Arbeitskraft herrscht eine hohe Fluktuation. Fast jeder zweite Mitarbeitende hat 2021 in einer Umfrage ausgesagt, dass er in den zwei folgenden Jahren den Job wechseln wolle. Denn die Nachfrage nach seinen Kenntnissen ist gross.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">Ist mehr Arbeit eine effektive Gegenmassnahme?&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Die Krise ist offensichtlich, mindestens in einigen Branchen, doch erfolgversprechende Rezepte sind dünn gesät. Als mögliche Gegenmassnahme stellt sich der Arbeitgeberverband die Zunahme der Arbeitszeit vor. Seit Jahren ist gerade in wohlhabenden Ländern wie der Schweiz die produktive Zeit gesunken, um nahezu 14 Tage pro Jahr als noch vor zehn Jahren. Der Arbeitgeberverband beklagt auch mehr Ferientage der Mitarbeitenden, höhere Abwesenheiten und dass die Angestellten weniger Überstunden leisten. Wenn jemand mehr arbeiten will, so die Forderung, soll der Arbeitgeber dafür bessere Rahmenbedingungen erhalten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Ein effektives Element seien auch flexible Arbeitszeiten. Das gilt zugunsten der Arbeitnehmenden, und noch viel mehr der Betriebe, denen das Gesetz heute zu strenge Regelungen auferlege. So sollen berufstätige Eltern «nach der mit den Kindern verbrachten Zeit die liegengebliebene Arbeit auch am Abend – ausserhalb der ordentlichen Bürozeiten – beenden können.»&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Die Schweizerische Nationalbank dagegen schlägt laut der NZZ vor, die Zahl der Arbeitenden in der Bevölkerung zu erhöhen oder dass, wer arbeiten kann, länger arbeiten soll. So sollen vor allem Familien ihre Arbeit besser mit dem Privatleben vereinbaren können. Dafür brauche es mehr, nahe und erschwinglichere Betreuungsplätze. «Kindertagesstätten und Horte verursachen hohe Haushaltskosten. Damit sinkt die Motivation, dass beide Elternteile, insbesondere Mütter, einer Arbeit nachgehen.» Das zusätzlich verdiente Geld müsse noch immer fast komplett für die externen Betreuungskosten aufgewendet werden. Hier nimmt der Arbeitgeberverband auch seine eigenen Mitglieder in die Verantwortung und betont, dass diese in ihren Betrieben familienfreundliche Arbeitsbedingungen bereitstellen und den Familien bei Engpässen flexible Lösungen anbieten müssten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Das Problem an vielen dieser Vorschläge: Abgesehen davon, dass Mehrarbeit kurzfristig wirken kann, aber langfristig kontraproduktiv sein kann und gegenläufig ist zu allen gesellschaftlichen Trends – Stichwort Work-Life-Balance, Teilzeitarbeit und New Work – sind sie der Gesamtproduktivität nur zuträglich, wenn die Mehrarbeit auch entsprechend entlöhnt wird. Danach sieht es heute nicht aus – Stichwort Gender Pay Gap.&nbsp;</span></p><p><strong><span style="font-size:12px">JungseniorInnen, Inklusion und Zuwanderung&nbsp;</span></strong></p><p><span style="font-size:12px">Ein höheres Rentenalter ist ein weiterer Ansatz, auf den der Arbeitgeberverband setzt. Die Schweiz habe ein tiefes Rentenalter und selbst wenn Angestellte und Arbeitgeber es ausdrücklich wollten, sei eine Weiterbeschäftigung kaum möglich. Hinzu komme «ein veraltetes Verständnis einer Karriere». Doch ältere Mitarbeitende gerade in höheren Positionen sollten nicht einfach mit 65 den Hut nehmen, sondern zuvor schon langsam Aufgaben abgeben und dafür länger arbeiten zu können.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Selbst wenn das für eine grosse Zahl von JungseniorInnen attraktiv klingen würde: Es wirkt angesichts der oft schlechten Erfahrungen von Menschen über 50 bei Bewerbungsverfahren mindestens widersprüchlich. Die Realität ist nicht selten, dass diese Kohorten Vollzeit arbeiten (müssen) bis zu einem Augenblick, wenn sie mehr oder weniger freiwillig aus dem Arbeitsprozess ausscheiden.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">In eine ähnliche Richtung gehen Überlegungen, Menschen mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen im Arbeitsmarkt zu halten, unabhängig davon, ob die Einschränkungen schon länger vorherrschen oder beispielsweise eine Folge der Arbeitstätigkeit selbst sind. Aktuell fielen diese Menschen zu schnell und zu einfach aus dem Arbeitsmarkt. Sie sollten jedoch zu ihrem eigenen Vorteil und derjenigen der Sozialversicherungen so lange wie möglich durch Prävention im Arbeitsleben bleiben können. «Ein möglichst umfassender Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit ist ein Schlüsselelement für ein inklusives Arbeitsumfeld.» Betroffene sollten andernfalls wiedereingegliedert werden können. Die Betriebe sollen sich auf ihre Ressourcen fokussieren und nicht auf ihre etwaigen Defizite durch die Einschränkungen. Dafür&nbsp;gebe es Organisationen, welche die Betriebe bei der konkreten und individuellen Betreuung unterstützen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Ausserdem wird eine höhere Zuwanderung angesprochen. Diese kann gezielte Integrationsmassnahmen von in der Schweiz lebenden Migrantinnen und Migranten erfordern, wie Sprachkurse, Anerkennung von ausländischen Abschlüssen oder gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten. Für die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland braucht es dafür jedoch eine effektive Informationspolitik und faire Arbeitsbedingungen. Zuwanderung und Arbeitsmigration müssten jedoch vom Arbeitsmarkt getrieben sein. Die Forderung bleibt generell politisch schwer durchsetzbar – mit Fokus auf die EU und erst recht gegenüber Drittstaaten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Überhaupt gibt es gegen den Fachkräftemangel wenig überraschend kein Allheilmittel (siehe den Artikel dazu). Eine enge Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter ist gefragt, und oft müssen die Unternehmen von ihrem hohen Ross absteigen, auf dem sie während Jahrzehnten seit dem Ende des Wirtschaftswunders und den Wirtschaftskrisen der 1970er-Jahre sassen. Es müssen verschiedene Instrumente zur Verfügung stehen. Mit Zwang kommt man genauso wenig weiter, wie bei der Anstellung von motivierten Bewerberinnen und Bewerbern wählerisch zu sein.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px"><em>Albert Steck, Wachstum in Gefahr: Der Schweiz fehlen bald hunderttausende Arbeitskräfte, Neue Zürcher Zeitung vom 21.7.2025&nbsp;</em></span><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Die VKB freut sich über die Wahl ihres Mitglieds Benedikt Roos zum Chef der Armee </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135512</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat Mitte September Divisionär Benedikt Roos, Kommandant Heer, per 1. Januar 2026 zum neuen Chef der Armee ernannt. Er folgt Korpskommandant Thomas...]]></description>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 12:15:03 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Bundesrat hat Mitte September Divisionär Benedikt Roos, Kommandant Heer, per 1. Januar 2026 zum neuen Chef der Armee ernannt. Er folgt Korpskommandant Thomas Süssli als CdA nach.&nbsp;<br></strong></p><p>Der Präsident der SMBK (Sektion Militärisches Berufskader) der VKB, Brigadier a D Peter Candidus Stocker, freut sich umso mehr, dass eines seiner Mitglieder Chef der Armee wird: «Bänz, wie er genannt wird, ist seit vielen Jahren ein guter Kamerad für mich. Er hat alle Stufen eines Milizund Berufsoffiziers durchlaufen. Er kennt die Armee und hat als Armeeplaner auch den Rüstungsprozess kennengelernt. Er ist mit Leib und Seele ein Troupier. Er kennt aber auch unseren Beruf und wird sich sicher tatkräftig dafür einsetzen. In der Erfüllung seiner Aufgabe kann er auf uns im VKB und speziell auf unsere Sektion SMBK zählen. Bänz, wir alle wünschen Dir viel Erfolg.»&nbsp;<br></p><p>Der aus Basel stammende Benedikt Roos ist 60 Jahre alt und ist 1997 als Berufsoffizier in die Armee eingetreten. Nach verschiedenen Funktionen und Ausbildungen übernahm er im Sommer 2024 mit der Beförderung zum Brigadier die Führung der Mechanisierten Brigade 11. Nach Einsätzen als Chef Armeeplanung, Stellvertreter Chef Armeestab sowie Kommandant der Zentralschule vertraute der Bundesrat ihm die Führung des Kommandos Heer an und ernannte ihn zum Divisionär. Roos wird als CdA den Departementsbereich Verteidigung führen. Dieser umfasst den Armeestab, das Kommando Operationen, das Kommando Ausbildung, die Logistikbasis der Armee und das Kommando Cyber.&nbsp;<br></p><p>Am gleichen Tag wie die Ernennung von Benedikt Roos zum CdA gab der Bundesrat auch seine Wahl für den neuen Direktor Nachrichtendienst des Bundes bekannt. Serge Bavaud, ebenfalls Mitglied der VKB, wird per 1. November 2025 den scheidenden Christian Dussey ersetzen. Aktuell ist Bavaud noch für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten in Algerien als ausserordentlicher Botschafter tätig. Der 52-jährige Freiburger Bavaud arbeitet seit 1999 beim Bund. Er hatte bisher Aufgaben sowohl beim EDA als auch im VBS inne. In der Armee ist Bavaud Oberst. Neben seinen guten Kenntnissen der Abläufe beim Bund sprach auch seine Erfahrung im diplomatischen Dienst für seine Wahl zum neuen Chef des Nachrichtendiensts.&nbsp;<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Umstrukturierungen und Reorganisationen in der Verwaltung – Fluch oder Segen?</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135281</link>
<description><![CDATA[Die VKB stellt sich in einer mehrteiligen Serie in ihren «Mitteilungen» dem Thema Reorganisationen. Die zentrale Frage im ersten Teil: Gehören Umstrukturierungen...]]></description>
<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 14:30:34 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die VKB stellt sich in einer mehrteiligen Serie in ihren «Mitteilungen» dem Thema Reorganisationen. Die zentrale Frage im ersten Teil: Gehören Umstrukturierungen und Reorganisationen zum «Grundrauschen» einer guten Verwaltung?</strong></p><p>Reorganisationen finden in der zentralen oder dezentralen Bundesverwaltung praktisch immer und überall statt. Kaum ist die eine Umstrukturierung oder Reorganisation einigermassen aus der Projektphase in eine genehmigte Struktur überführt worden, kommt bereits eine neue Führungsperson, und das Ganze beginnt wieder von vorne.</p><p>Damit gehören Umstrukturierungen und Reorganisationen zu unserem Alltag - dennoch sind wir alle überrascht, wenn es uns persönlich trifft. Oftmals schaffen es die Führungskräfte nicht, ihre Mitarbeitenden in einer Umstrukturierung oder Reorganisation optimal zu begleiten und zu unterstützen. Die entsprechenden fachlichen und persönlichen Kompetenzen fehlen nicht selten bei den Kadern und bei den Mitarbeitenden der HR-Abteilungen. So können gute Rahmenbedingungen und das notwendige Vertrauen in die Linie nur schwer etabliert werden.</p><p>Zu viele oder schlecht vorbereitete und umgesetzte Umstrukturierungen beziehungsweise Reorganisationen verunsichern die&nbsp;Mitarbeitenden und benötigen zusätzliche Ressourcen der involvierten Führungspersonen und der betroffenen Organisationen. Damit steht die Kommunikation der angestrebten Umstrukturierungs- oder Reorganisationsziele und deren Umsetzung wie auch das Reporting nach dem Abschluss im Zentrum.</p><p>Gerade eine transparente Berichterstattung über erfolgte Reorganisationen erfolgt in den seltensten Fällen.</p><p><strong>Voraussehbare rechtliche Rahmenbedingungen sind gegeben</strong></p><p>Es gibt dennoch rechtliche Vorgaben für ein sorgfältiges und voraussehbares Vorgehen bei Umstrukturierungen und Reorganisationen, sowohl für die betroffenen Mitarbeitenden als auch für die in der Verantwortung stehenden Führungspersonen.</p><p>Die Bundesverwaltung muss bei Umstrukturierungen und Reorganisationen alle Möglichkeiten ausschöpfen, bevor sie einer angestellten Person ohne deren Verschulden kündet (Artikel 19&nbsp;Absatz 1 und 2 Bundespersonalgesetz [BPG]). Kommt es trotzdem zu einer Kündigung, so muss die verantwortliche Führung das berufliche Fortkommen seiner ehemaligen Mitarbeitenden unterstützen, zum Beispiel durch Outplacement oder Schulungen.</p><p><strong>Änderung eines einzelnen Arbeitsvertrages ist kein Reorganisationstatbestand<br></strong></p><p>Umstrukturierungen und Reorganisationen in einem umfassenderen Kontext verstanden, müssen abgegrenzt werden von Änderungen eines einzelnen Arbeitsvertrages im Zusammenhang mit der Funktion im Arbeitsbereich sowie im Arbeitsort, wenn diese dienstlich erforderlich und zumutbar sind. Als dienstlich erforderlich gelten Gründe, die sich auf das Dienstverhältnis auswirken können. Dazu gehören etwa personelle Spannungen oder ein gestörtes Vertrauensverhältnis. Ebenso kann eine Vertragsänderung gerechtfertigt sein, wenn die Verhältnisse objektiv betrachtet eine sorgfältige Aufgabenerfüllung nicht mehr zulassen oder im bisherigen Arbeitsbereich die erforderliche Vertrauensgrundlage für die notwendige Zusammenarbeit ganz oder zumindest teilweise fehlt.</p><p>Der neue Aufgabenbereich oder der neue Arbeitsort muss für die betreffende Person, neben der organisatorischen Erforderlichkeit, auch zumutbar sein. Die Zumutbarkeit ist gegeben, wenn die Funktion im neuen Arbeitsbereich höchstens drei Lohnklassen tiefer eingereiht ist als die gegenwärtige und wenn der Arbeitsweg zwischen Wohnort und neuem Arbeitsort mit dem öffentlichen Verkehrsmittel von Tür zu Tür höchstens zwei Stunden für den Hinweg und zwei Stunden für den Rückweg pro Tag beträgt.</p><p><strong>Umstrukturierungen und Reorganisationen</strong></p><p>Die in Artikel 19 BPG enthaltenen Grundsätze bei Umstrukturierungen und Reorganisationen werden in den Artikeln 104 ff. der Bundespersonalverordnung weiter konkretisiert (Artikel 104 f. BPV). Die Umsetzung soll sozialverträglich erfolgen und gewissen ökonomischen Grundsätzen genügen. Ein unbedingter Anspruch auf eine Weiterbeschäftigung besteht nicht. Reorganisations- und Umstrukturierungsvorhaben sind so zu konzipieren und zu planen, dass möglichst viele betroffene Mitarbeitende in der Bundesverwaltung weiterbeschäftigt werden können. Die betroffenen Mitarbeitenden sind verpflichtet, durch Eigeninitiative einen Beitrag&nbsp;zu leisten. Dies umfasst zum Beispiel die aktive Suche nach einer zumutbaren Stelle innerhalb und ausserhalb der Bundesverwaltung, berufliche Umorientierung oder Weiterausbildung. Das Ziel ist, dass die Weiterbeschäftigung tatsächlich realisiert werden kann. Die Anforderungen an eine zumutbare Stelle sind in Artikel 104a BPV vorgegeben: die Tieferbewertung der neuen Stelle, beziehungsweise eine tiefere Lohnklasse, Arbeitsweg zur neuen Arbeitsstelle oder persönliche Fähigkeiten für die neue Stelle.</p><p><strong>Umfassende Information</strong></p><p>In Artikel 104b BPV wird eine offene, frühzeitige und umfassende Information der Mitarbeitenden und der Personalverbände über bevorstehende Umstrukturierungen und Reorganisationen und die beabsichtigten Massnahmen verlangt. Sind mindestens fünf Stellen von einem Abbau oder einer Kündigung betroffen, so muss zusammen mit den Personalverbänden und dem Eidgenössischen Personalamt ein Sozialplan erstellt werden (vgl. Art. 105d BPV).</p><p><strong>Abschluss einer Vereinbarung</strong></p><p>Wer von einer Umstrukturierung oder einer Reorganisation im Sinne eines Personalabbaus betroffen ist, schliesst mit seiner Verwaltungseinheit eine Vereinbarung ab. Die Vereinbarung enthält die zu ergreifenden Massnahmen, die Leistungen des Arbeitgebers und die Folgen der Verletzung der zuvor erwähnten Mitwirkungspflichten (Art. 104c BPV).</p><p>Der Abschluss solcher Vereinbarungen (über-)fordert die beteiligten Mitarbeitenden, die involvierten HR-Verantwortlichen und die Führungskader oftmals gleichermassen. Kann innerhalb von sechs Monaten keine zumutbare Stelle gefunden werden, droht die Kündigung (Art. 104e Abs. 3 BPV).</p><p><strong>Mögliche Massnahmen und Leistungen</strong></p><p>Zur sozialen Absicherung der Mitarbeitenden sind verschiedene Massnahmen und Leistungen vorgesehen. Dazu können gehören: Lohngarantien, externe Stellenvermittlung, befristete Beteiligung an Folgekosten bei der Zuweisung eines neuen Arbeitsortes (Art. 105 BPV). Diese Massnahmen und Leistungen bei Umstrukturierungen und Reorganisationen sind (auch) im Einzelfall analog anwendbar, sofern die BPV keine eigenen entsprechenden Regelungen vorsieht (Art. 105 Abs. 3 BPV).<br></p><p><em>In den nächsten VKB-Mitteilungen beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:<br>– konkreter Ablauf einer Umstrukturierung oder Reorganisation<br>– Rechtsschutz, beziehungsweise Rechtsprechung zu Umstrukturierungen und Reorganisationen</em></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Human Resources: Eine Abteilung zwischen den Fronten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/135280</link>
<description><![CDATA[Wer irgendwo angestellt ist, weiss von ihrer Existenz, hat mindestens einmal mit ihnen direkt zu tun, bekommt jedoch sonst nicht viel von ihnen mit: den Personalabteilungen,...]]></description>
<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 14:19:32 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Wer irgendwo angestellt ist, weiss von ihrer Existenz, hat mindestens einmal mit ihnen direkt zu tun, bekommt jedoch sonst nicht viel von ihnen mit: den Personalabteilungen, neudeutsch Human Resources HR. Sie sind je nach Perspektive die Fürsprecherinnen der Mitarbeitenden oder Erfüllungsgehilfen der Chefetage.<br></strong></p><p>Die NZZ hat die HR-Abteilungen und ihre Mitarbeitenden in einem Artikel mal als Feindbild der Angestellten bezeichnet. Nicht, dass es explizit so gestanden wäre, doch vermutlich sind damit durchs Band alle gemeint, ohne Unterschied, ob sie in einem privaten Unternehmen oder der öffentlichen Hand, in einem grossen oder kleinen Betrieb wirken.<br></p><p>Die heutige Arbeitswelt ist weitestgehend eine Welt der Angestellten. Je nach Statistik sind zwischen 80 und 85 Prozent der Erwerbstätigen unselbstständig erwerbend, also stehen in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis – unabhängig davon, ob sie in leitender Funktion tätig sind oder für die Putzequipe arbeiten.<br></p><p><strong>HR ist mehr als Verwaltung<br></strong></p><p>Wer nun irgendwo in einem Arbeitsverhältnis steht, ist in der Regel Teil einer Personalverwaltung, denn jedes Dossier muss irgendwie bewirtschaftet werden. Diese Aufgabe obliegt in der Regel den HR-Abteilungen oder HR-Fachleuten, auf jeden Fall einer spezia-<br>lisierten Stelle innerhalb eines Betriebs. Diese hat üblicherweise einen recht intensiven Kontakt mit den Mitarbeitenden. Dieser Kontakt ist nicht selten einseitig, beispielsweise über interne Kommunikation, beispielsweise mit Aufforderungen zur Einhaltung der Arbeitszeit oder Gesundheitstipps.<br></p><p>Dass die Mitarbeitenden sich direkt selbst an die HR-Abteilung wenden, beispielsweise als Anlaufstelle für Sorgen, ist selten. Und wenn doch, bleibt es oft beim Zuhören. Die Mitarbeitenden haben bestenfalls ab und zu die Möglichkeit, ihren Ärger oder vereinzelt auch ihre Freude anlässlich von Mitarbeiterumfragen auszudrücken, zum Beispiel an der Work-Life-Balance. Das ist beim Bund nicht anders als woanders.<br></p><p><strong>Angestellte bleiben trotz Kritik motiviert<br></strong></p><p>Trotz dieser widrigen Umstände und trotz des oft eklatanten Mangels an Verträglichkeit von Arbeit und Privatleben weisen die allermeisten Angestellten eine hohe Motivation auf. Das zeigen&nbsp;alljährlich die Umfragen des Eidgenössischen Personalamtes EPA. So antworten seit langem im Schnitt 85 Prozent der Befragten und mehr, dass sie bereit seien, für die Bundesverwaltung eine überdurchschnittliche Leistung zu erbringen. Demgegenüber stehen bei der Zufriedenheit zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben Werte von 75 Prozent und bei derjenigen gegenüber der obersten Führung sogar nur bei rund 60 Prozent.</p><p>Mit stoischer Ruhe lassen sich viele Angestellte des Bundes auf ihre Arbeitsbedingungen ein, denn wer will schon weg vom Bund? Aus Sicht der Personaler herrscht keine akute Gefahr, dass ihnen die Leute, also die Human Resources, davonrennen.</p><p><strong>Gut gemeint ist schlecht gemacht</strong></p><p>Das ist gar nicht so ironisch gemeint, wie es vielleicht tönt. Nicht selten wollen die Fachleute mit ihrer fundierten Ausbildung im Personalwesen ehrlich das Beste für ihre Schützlinge, einen kulturellen Wandel einführen, aber in der Realität sieht es anders aus. In ihrem natürlichen Spannungsfeld stehen sie systematisch auf Seiten der Arbeitgeber, der Chefs, und sind keineswegs die Fürsprecher der Mitarbeitenden, als welche sie sich vielleicht sogar gerne selbst sehen würden. Die NZZ fasst zusammen: «Die HR-Abteilung ist nicht neutral.»</p><p><strong>Vertrauen und sensible Daten</strong></p><p>Das heisst auch: Wer ehrlich und offen ist und sich mit Hoffnung auf deren Empathie der HR-Fachperson anvertraut, muss immer damit rechnen, dass diese Gutmütigkeit ihm oder ihr schaden kann. Diese Illusion der Neutralität kann bei den Schützlingen statt Vertrauen vielmehr Entfremdung auslösen.</p><p>Dieses Vertrauen zwischen Personalern und Angestellten ist jedoch wesentlich. Sie verfügen über zum Teil hochsensible persönliche Daten und begleiten die Mitarbeitenden in verschiedenen Bereichen inklusive Gesundheitsfragen. Psychologisches Wissen ermöglicht, ob gewollt oder nicht, Macht über andere. Das kann beispielsweise bei undurchsichtigen Tests bei Bewerbungsverfahren auffallen.</p><p><strong>Fachleute im Sandwich</strong></p><p>Das erwähnte Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Macht erschwert die Positionierung der HR-Abteilungen innerhalb einer Organisation. Die NZZ zeichnet das Bild von gläsernen Angestellten und einer systemischen Parteilichkeit, einer unangenehmen Sandwichposition zwischen Management und Belegschaft. Unangenehm deshalb, weil die Abteilung, gerade, weil sie als Stabsstelle oft etwas ausserhalb des Organigramms steht, der Kritik von beiden Seiten ausgesetzt ist, verstärkt durch die nicht selten emotionale Aufladung vieler Fragen.</p><p>Mit ihrer Verantwortung für die Führungsentwicklung sind die HR-Fachleute zudem nicht nur entscheidend bei der Einstellung allein, sondern greifen stark ins Leben der Mitarbeitenden ein, können über Erfolg und Misserfolg entscheiden.</p><p><strong>Undurchsichtige Auswahlkriterien</strong></p><p>Überhaupt steht hinter ihrer scheinbar nur begleitenden Funktion bei Bewerbungsverfahren oft ein starker Einfluss auf das Verfahren durch ihre wesentliche Funktion bei der Vorselektion. Von aussen betrachtet ist oft unklar, welche Kriterien entscheidend waren für den Einzug in die engere Wahl, die Möglichkeit, für diese Vorselektion der eingegangenen Bewerbungen auch noch Künstliche Intelligenz zu verwenden, erhöht die Transparenz nicht gerade. Unter diesen Bedingungen wirken Anstellungen immer zufälliger, sicher für die Verlierer der Bewerbungsrunde, vielleicht aber auch für die Linienvorgesetzten, die sich nicht sicher sein können, nach welchen Kriterien hier gesiebt wurde.</p><p>Die NZZ legt den Finger auf die aus ihrer Sicht keineswegs objektiven Auswahlkriterien vieler HR-Stellen. Diese wählten oft den Weg des geringsten Widerstandes und zögen stromlinienförmige Bewerbende solchen vor, die zum Beispiel eine bunte, also wechselhafte Karriere mit vielen Hochs und Tiefs, unterschiedlichen Arbeitgebern und vielleicht auch etwas schwierigeren Trennungssituationen aufweisen. Zukunftsträchtige Eigenschaften, sogenannte Future-Skills, wie Lernfähigkeit, Agilität und soziale Kompetenz – mit diesen Faktoren haben Bewerber verloren. Entscheidend für die Auswahl sind vielmehr Altersvorgaben, Arbeitsjahre und vielleicht noch Sprachkenntnisse.</p><p>Die NZZ schreibt lakonisch dazu «Tatsächlich wird in der Schweiz konservativ und konventionell rekrutiert.» Das heisst, entscheidend sind die vermeintlich objektiven Fakten aus dem Lebenslauf. Da wird nicht links und rechts geschaut und erst recht werden keine zukünftige Entwicklungspotentiale als Möglichkeit erwogen.</p><p>Dies ist laut NZZ nicht Hörensagen, es ist das Ergebnis einer Umfrage unter den HR-Fachleuten. Wer also einen kerzengeraden, einen ecken- und kantenlosen Lebenslauf hat, hat bessere Chancen als jemand, der oder die vielleicht auch mal etwas ausprobiert hat, verschiedene Karrieren begonnen und beendet hat, vielleicht auch Rückschläge erlebt hat oder schlicht nur in einem vielleicht etwas weniger schillernden Beruf tätig war.</p><p><strong>Unorthodoxe Informationssammlung</strong></p><p>Die HR-Abteilungen setzen bei ihrer für schicksalsträchtigen Entscheidfindung auf persönliche Erkundigungen, die sie auf intransparenten Wegen beschaffen, so die NZZ. Vielmehr sammeln die Rekrutierer nach persönlichen Auskünften aus dem Umfeld des Bewerbers/der Bewerberin. Diese Informationen werden in der</p><p>Regel ohne das Wissen und das Einverständnis der Kandidierenden eingeholt. Das sei zwar nicht zulässig, gelte in der Branche aber bestenfalls als «Kavaliersdelikt».</p><p><strong>Heikle Position trotz Fachkräftemangel</strong></p><p>Unter diesen Umständen macht der Autor eines Artikels einen Exkurs und denkt über das Phänomen des Fachkräftemangels nach. Obschon die Erfahrung aus unzähligen Rekrutierungsverfahren belegt, dass viele Unternehmen tatsächlich Mühe haben, Stellen und Aufgaben mit Arbeitskräften zu besetzen, stellten sich bei näherem Hinsehen doch einige kritische Fragen. Es falle deutlich auf, dass die Arbeitgeber auf der einen Seite über Fachkräftemangel klagen, in der Realität jedoch offensichtlich wird, dass berufliche Quereinsteiger, Menschen über 50 und einsteigende Frauen kaum bis keine Chancen auf die angeblich so schwer zu besetzenden Stellen haben.</p><p>Positiv formuliert kann man von Perfektionismus sprechen, von zu hohen Ansprüchen. Möglicherweise spielt dabei auch die Illusion eines «perfect match» à la Tinder rein. Also lieber die Taube auf dem Dach, statt den Spatz in der Hand; lieber eine goldeierlegende Wollmilchsau zu suchen, die perfekt irgendwelchen Vorgaben entspricht, als jemand anzustellen, der oder die zwar viel anderes Humankapital mitbringt, andere Anforderungen aber noch aufzubauen wären.</p><p>Schlimmstenfalls – denn eine kurzfristige Lösung ist oft nicht nachhaltig – stellt das Unternehmen eine glattgebügelte Person ein, die sich gut verkaufen kann, nur, damit die Stelle besetzt ist, im Idealfall auch noch aus dem Ausland, um Lohnkosten zu sparen. Der NZZ-Autor schreibt von einer «Checklisten-Mentalität» bei der Erstauswahl. Eine Selektion, bei der zum Beispiel junge unerfahrene HR-Leute in einer irrationalen Projektion der aus ihrer Sicht nicht den Ansprüchen genügenden Eltern auf ältere Bewerbende diese ablehnen und jüngere Bewerbende vorziehen.</p><p>Erfahrene Personaler würden nicht in diese Altersfalle tappen, so die NZZ weiter. «Ein Klagelied über den Fachkräftemangel singen und gleichzeitig untypische, aber motivierte Kandidaten systematisch aussortieren: In Zeiten hoher Zuwanderung hat diese Heuchelei auch politische Sprengkraft.» Die Folgen dieses Vorgehens sind wenig überraschend: «Die berufliche Mobilität ist stark eingeschränkt.»</p><p>Das Fazit ist ernüchternd: «Die Rekrutierungspraxis in der Schweiz ist widersprüchlich.» Das gilt durchs Band durch alle Arbeitgeber.</p><p><strong>Digitalisierung ist zentral</strong></p><p>Neben den Auswahlkriterien verändert auch die Digitalisierung die Arbeit der HR wesentlich. Sie ist gerade im Bereich des Personalwesens besonders weit fortgeschritten. Viele Routinen wurden digitalisiert. Die Bewerbenden passen sich zusehends dieser Entwicklung an, sie müssen das, um mit der «Konkurrenz» mithalten zu können. Doch die Digitalisierung schafft auch eine Blackbox. Nicht (nur) die digitalisierten beruflichen Fähigkeiten werden zusehends ein Argument auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch, dass sich die Bewerbenden den Mechanismen der digitalisierten Bewerbungsverfahren anpassen.</p><p>Dabei entwickeln sich nicht selten fast absurde Situationen. So ist allen Beteiligten klar, dass der Bewerber/die Bewerberin den Lebenslauf pimpt, dem anpasst, was das Gegenüber mutmasslich lesen und hören will. Die Gegenseite weiss dabei um die begrenzte Glaubwürdigkeit des Geschriebenen. Hauptsache, man kann der Linie ein Dossier vorlegen. Dabei seien die Lebensläufe in den einschlägigen Portalen wie Linkedin näher an der Realität, weil sie nicht ständig der Nachfrage angepasst werden.</p><p>Unter diesen Umständen kann ein Kriterium über die Karriere und Zukunft eines Menschen entscheiden, das vielleicht mit den eigentlichen beruflichen Fähigkeiten der Bewerbenden gar nichts zu tun. Eben, das Alter zum Beispiel, oder die Fähigkeit, aus eigener Kreativität oder mittels Künstlicher Intelligenz einen opportunistischen Lebenslauf einzureichen. Dabei sollte die Digitalisierung das Leben der Menschen vereinfachen und nicht erschweren.</p><p><strong>Fazit: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht</strong></p><p>Die Abteilungen leisten weitgehend unbestritten wertvolle Arbeit. Sie fördern Karrieren, setzen sich gegen Diskriminierung ein, übernehmen Aufgaben, welche die Linienvorgesetzten nicht selten überfordern – schlicht, weil diese die verschiedenen Aspekte des Personalwesens, namentlich die psychologischen und rechtlichen, einfach nie gelernt haben.</p><p>Das HR der Zukunft misst sich daran, ob es bestehende Probleme ernsthaft angeht, ob es eine (gewisse) Unabhängigkeit gegenüber den Arbeitgebern wahren und ob es sich erfolgreich für transparente und faire Bewerbungsverfahren einsetzen kann, gerade in Zeiten Künstlicher Intelligenz. Einfach wird es nicht, wird es wohl&nbsp;nie, einen ehrlichen Mittelweg zu finden und die unterschiedlichen, zum Teil gegenläufigen Aufgaben ehrlich auszuüben.</p><p><em>– Christian Severin, Der falsche Freund: Wie das HR zum Feindbild der Mitarbeiter wurde, Neue Zürcher Zeitung, 14.6.2025<br>– Moritz Kaufmann, Fachkräfte-Heuchelei, Tool-Gläubigkeit, Aktivismus: Fünf Gründe, warum niemand das HR mach. Neue Zürcher Zeitung, 14.6.2025<br>- Christian Severin und Dominic Steinmann, Tolle Soft Skills, aber kein Job-Interview: Viele Firmen wählen Bewerber nach konservativen Kriterien aus, Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2024</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Chancen, Grenzen und Risiken von künstlicher Intelligenz </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/134935</link>
<description><![CDATA[Vor VKB-Mitgliedern erklärte KI-Expertin Anna Wiedemann Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor – zwischen Entlastung und Ethik. ]]></description>
<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 17:13:08 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Die künstliche Intelligenz ist seit einigen Jahren in aller Munde. Viele nutzen KI jeden Tag, andere haben Angst davor. Doch ist die Nutzung von KI im öffentlichen Sektor sinnvoll? Sind die diesbezüglichen Sorgen berechtigt? Diesen und weiteren Fragen wollte die VKB anlässlich eines Informations- und Vernetzungsanlass Ende Oktober auf den Grund gehen. Zu diesem Zweck lud sie die KI-Expertin Anna Wiedemann, Professorin an der Berner Fachhochschule, für einen Vortrag ein.</span><br></p><p data-pm-slice="1 1 []">«<span style="font-size:14px;">Der Bundesrat erkennt den Handlungsbedarf an, geht jedoch vorsichtig vor. Er hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD beauftragt, bis Ende 2026 Vorschläge für mögliche Regulierungsansätze für KI zu erarbeiten…</span>»<span style="font-size:14px;">. Mit diesem Zitat startete die Referentin ihren Vortrag.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Doch was ist eigentlich die Definition von künstlicher Intelligenz? Die Europäische Kommission kommt zu folgender Definition: &nbsp;</span>«<span style="font-size:14px;">Systeme, die intelligentes Verhalten zeigen, indem sie ihre Umgebung analysieren und – mit einem gewissen Grad an Autonomie – Massnahmen ergreifen, um bestimmte Ziele zu erreichen.</span>»<span style="font-size:14px;">&nbsp;KI kommt innerhalb Europas im öffentlichen Sektor gegenwärtig zum Beispiel bei der Bereitstellung von Informationen oder bei der Beantwortung von Bürgeranfragen zur Anwendung. Die Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen eine wirkliche Entlastung für die Mitarbeitenden darstellt. </span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Gleichzeitig zeigt die KI auch gerade in diesem Bereich ihre Grenzen. So müssen  gerade komplizierte Bürgeranliegen meistens von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter beantwortet werden, weil die KI keine Antwort darauf hat. Dies wiederum setzt voraus, dass die Mitarbeitenden sehr gut ausgebildet sein müssen. In einigen Bereichen ist der Einsatzbereich der KI aber bereits viel weiter fortgeschritten. Zum Beispiel im Katastrophenmanagement, wo die Mustererkennung zur Informationsmodellierung zum Tragen kommt, oder in der Überwachung und in der Sicherheit, wo die Gesichtserkennung eine wichtige Rolle spielt.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Grundsätzlich wird zwischen schwacher und starker KI unterschieden. Schwache KI bezeichnet Systeme, die auf einzelne, klar definierte Aufgaben spezialisiert sind. Sie können beispielsweise Texte generieren, Bilder erkennen oder Sprachbefehle verarbeiten – ohne ein echtes Verständnis für den Inhalt. Starke KI hingegen ist ein hypothetisches Konzept. Sie würde wie ein Mensch eigenständig denken, lernen und Entscheidungen treffen – mit Bewusstsein, Kontextverständnis und allgemeiner Problemlösefähigkeit. Die Systeme der starken KI sind genau jene, die meistens ethische Debatten auslösen. Hingegen werden die schwachen KI-Systeme, wie zum Beispiel </span>«<span style="font-size:14px;">Siri</span>»<span style="font-size:14px;"> oder </span>«<span style="font-size:14px;">Alexa</span>»<span style="font-size:14px;"> meist weniger kritisch betrachtet.&nbsp;</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Wo sind die Grenzen und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz?&nbsp;</span><br></strong></p><p><span style="font-size:14px;">Dr. Wiedemann stellte unmissverständlich klar, dass KI oftmals zu grosse Erwartungen auslöst. So hat die öffentliche Verwaltung zu wenig qualifiziertes Personal, um KI-Systeme zu bewerten und flächendeckend zu implementieren. Ebenso erfordern technologische Entwicklungen strukturelle Anpassungen und neue Kompetenzen. Die grösste Herausforderung besteht im menschlichen Widerstand gegen Veränderungen, denn Menschen haben kulturelle Barrieren und meistens Skepsis gegenüber neuen Technologien. </span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Sie schloss mit dem Fazit, dass es für KI im öffentlichen Sektor viel Potential gibt. Dieses sieht sie vor allem in den sich wiederholenden Aufgaben oder in der Beantwortung von Anfragen via Chatbot. Es bleiben aber nach wie vor einige Herausforderungen bestehen. So bleibt die Frage offen, wie viel Regulation notwendig ist, ebenso der Wissensaufbau in der Verwaltung und die Klärung von ethischen Fragen.&nbsp;<br></span><br><span style="font-size:14px;">Die Informations- und Vernetzungsanlässe der VKB gehen weiter. Gerne werden wir Sie zeitgerecht über unsere nächsten Anlässe im Jahr 2026 informieren.&nbsp;</span><br></p><p><em><span style="font-size:14px">Die Geschäftsleitung bedankt sich herzlich bei Prof. Dr Anna Wiedemann für ihre interessanten Ausführungen.</span></em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Der neue PUBLICA-Direktor heisst Emmanuel Vauclair</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/134938</link>
<description><![CDATA[Die Kassenkommission hat per nächstem Frühling Emmanuel Vauclair zum Direktor der Bundes-Pensionskasse PUBLICA gewählt. Er folgt auf Doris Bianchi. Der 47 Jahre...]]></description>
<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 17:32:22 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Kassenkommission hat per nächstem Frühling Emmanuel Vauclair zum Direktor der Bundes-Pensionskasse PUBLICA gewählt. Er folgt auf Doris Bianchi. Der 47 Jahre alte Ökonom und diplomierte Pensionsversicherungsexperte gilt als ein profunder Kenner der beruflichen Vorsorge in der Schweiz.&nbsp;Vauclair führt als aktueller Geschäftsführer der Pensionskasse der SRG SSR bereits jetzt eine der grössten Pensionskassen der Schweiz. <br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Schmerzhaftes Sparopfer des Bundespersonals</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133965</link>
<description><![CDATA[Das Bundespersonal muss sich stark an den Sparmassnahmen des Bundes beteiligen. ]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 12:47:09 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%2525253Cmeta%25252520charset%2525253D%25252522UTF-8%25252522%25252520%2525252F%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p>Die bisher fehlenden 15 Millionen, die das Bindespersonal als Sparopfer leisten soll, will der Bundesrat in der beruflichen Vorsorge – der PUBLICA-Rente – als Beteiligung an der Risikoprämie leisten lassen <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/133408/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6M30=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/133408/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6M30=">(wir berichteten)</a>. &nbsp;Ab 1. Januar 2027 werden die Mitarbeitenden einen Viertel davon übernehmen müssen.</p><p>200 Millionen Franken soll der Bund zukünftig beim Personal einsparen, 100 Millionen Franken davon über Anpassungen bei den Anstellungsbedingungen. Das haben die Personalverbände und das Eidgenössische Personalamt ausgehandelt.</p><p>Eine der zentralen Fortschritte. Die Reduktion der Lohnmassnahmen, die das Parlamentt für 2025 beschlossen hat, wird auf den Sparbetrag angerechnet. Das gilt auch für die generellen Lohnmassnahmen für 2026. Dabei ist wichtig, dass trotz des reduzierten Ansatzes nicht nur die Teuerung ausgeglichen wird, sondern auch ein Teil der aufgeschobenen Kompensation der Vorjahre.</p><p>Allerdings hat das EPA sowohl die Ferienkürzung ab 60 Jahren wie auch die Kürzung der Treueprämie ab 20 Dienstjahren festgelegt.&nbsp;</p><p>Einen weiteren &nbsp;Teil der Sparvorgaben von mindestens 80 Millionen Fragen will der Bundesrat mit dem Abbau von bis zu 500 Stellen umsetzen. Der Stellenabbau soll maximal jede 70.te aktuelle Stelle beim Bund betreffen. Das Wachstum des Personalbestands würde damit abgebremst. Der Bundesrat nimmt an, den Abbau ohne Entlassungen bewerkstelligen zu können.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein Prozent ist nur manchmal ein Prozent</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133418</link>
<description><![CDATA[Die «Armeeausgaben» sollen 1% des BIP betragen. Doch was umfassen sie alles? Das ist Definitionssache.]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 13:14:23 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Generationen von Sozialwissenschaftlerinnen und Statistikern haben gelernt, dass es fast nichts gibt, worunter alle dasselbe verstehen. Jede einzelne Grösse, so klar sie auch scheinen mag, muss definiert werden. Es geht also immer um die Frage: Was verstehen wir gemeinsam unter diesem Begriff? Nicht anders verhält es sich offensichtlich bei den Armeeausgaben. Hat doch SP-Nationalrat Fabian Molina in einer Interpellation vom Bundesrat wissen wollen, was hier alles mitgezählt wird. Also, ob neben dem Offensichtlichen wie Rüstungsgütern und Treibstoff zum Beispiel auch Beiträge an die Sozialversicherungen und Infrastrukturkosten darunter zählen. Im Fokus stehen dabei auch sogenannt indirekte Kosten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px;">Natürlich hat die Frage einen Grund über die auf den ersten Blick erahnte Spitzfindigkeit hinaus. Anstoss für die Anfrage gab ein Parlamentsentscheid, wonach bis 2032 1% des Bruttoinlandprodukts der Schweiz für die Armee, eben als Armeeausgabe, reserviert werden sollte. Für Nicht-Sicherheitspolitiker: Dieselbe Messgrösse meinte der US-Präsident, wenn er zuerst 2, dann heute 5 Prozent von seinen europäischen Alliierten gefordert hat, um wenigstens eine Chance für eine weitere Bündnisunterstützung aus Übersee zu erhalten. Laut einer Aufstellung des Bundesrates aus dem Jahr 2019 betrugen die Ausgaben für die Gruppe Verteidigung und Armasuisse 0,67% des BIP. «Die schrittweise Erhöhung der Armeeausgaben auf ein Prozent des BIP richtet sich nach diesem Wert.»</span></p><p><span style="font-size:12px;">Wenig überraschend bestehen international unterschiedliche Berechnungsmethoden, was eine der Hauptaufgaben einer Statistik, nämlich die Herstellung von Vergleichbarkeit, verhindert. Der Bundesrat führt in seiner Antwort aus, dass alle Ausgaben der Gruppe Verteidigung und der Armasuisse unter diesen Begriff fallen. Hinzu kommen beispielsweise auch Kosten der Kantone und Gemeinden und Investitionen in Infrastruktur, welche nicht nur die Armee benützt. Nicht eingerechnet sind weitere öffentliche Ausgaben im breiteren Sinne. Diese würden um der allgemeinen Vergleichbarkeit Willen nicht eingerechnet. Entsprechend dieser Definition käme die Schweiz auf Armeeausgaben in der Höhe von 1 Prozent des BIP. Der Bundesrat betont, dass er in Erfüllung eines früheren Auftrages aus dem Parlament bereits einen umfangreichen Bericht zur Frage ausarbeitet. Dort sollten dann tatsächlich die verschiedenen Budgetposten aufgeführt sein.</span></p><p><span style="font-size:12px;">Es existiere keine international breit anerkannte und standardisierte Berechnungsmethode zur Bestimmung der Verteidigungsausgaben. Häufig sei die Referenz die Berechnung des internationalen sicherheitspolitischen Think-Tanks SIPRI. Der Bundesrat erklärt, dass es international Usus sei, dass die Länder den Umfang der Definition von Armeeausgaben selbstständig festlegen, abhängig von einer Vielzahl von Faktoren. Das handhabten zum Beispiel die Nato-Staaten nicht anders, so der Bundesrat. So rechne beispielsweise Grossbritannien Pensionen, Cyberabwehr und die Nachrichtendienste dazu, Frankreich und Italien beispielsweise Teile der die militärisch organisierten Polizei, die Gendarmerie, respektive die Carabinieri. Der Bundesrat stellt jedoch klar: «Die Vergleichbarkeit der Ausgaben einer Milizarmee mit jenen einer Berufsarmee ist generell eingeschränkt, da bei ersterer tendenziell weniger Kosten berücksichtigt werden.»&nbsp;</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Bund soll ein fairer Partner sein</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133414</link>
<description><![CDATA[Bauarbeiten, insbesondere energetische Sanierungen sind teuer, erst recht in den Volumina, in denen sie der Bund durchführt. Das braucht besondere Sorgfalt. ]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 10:56:40 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px">Gebäudesanierungen sind derzeit in aller Munde, zuletzt wegen der Abstimmung zum Eigenmietwert. Es sind bedeutende Bauprojekte mit einem hohen Potenzial für Kostenüberschreitungen. Deshalb hat sich FDP-Ständerat Hans Wicki beim Bundesrat in einer Interpellation erkundigt, wie es die bundeseigenen Betriebe und Verwaltungseinheiten mit der Zusammenarbeit im Bereich Modernisierung von Infrastrukturen halten. Er weist darauf hin, dass die öffentliche Hand eine besondere Verantwortung in diesem Bereich trage, Vorbild für nachhaltige Bau- und Sanierungsvorhaben sei. Er begründet seinen Vorstoss dadurch, dass es ein Ungleichgewicht habe zwischen den wenigen grossen Bauherren, welche die meistens umfangreichen Bundesaufträge bearbeiten können und oft kleineren Planungsbüros und ausführenden Bauunternehmen. Die Bauwirtschaft hat wiederholt ein faires Verhältnis gefordert &nbsp;es habe sich jedoch nichts geändert. «Weder Investor, Bauherrin noch Anbieter schaffen die steigende Komplexität und Anforderungen an die Nachhaltigkeit und damit verbunden die Modernisierung von Gebäude- und Infrastrukturmarkt alleine.» Deshalb sei eine enge Zusammenarbeit nötig. «Der Bund kann hier voraus gehen und die geforderte Vorbildfunktion übernehmen», ist Wicki überzeugt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">Der Bundesrat unterstreicht, dass verschiedene gesetzliche Regelungen dem Bund verschiedene Vorgaben machen, die unter anderem einen wirtschaftlichen Mitteleinsatz, Transparenz und einen diskriminierungsfreien Wettbewerb bei Ausschreibungen garantiert. &nbsp;Zwar hätten diese eine gewisse unternehmerische Handlungsfreiheit, grundsätzlich gälten die Vorgaben aber zum Beispiel auch für Bahn und Post.</span></p><p><span style="font-size:12px">Zur Nachhaltigkeit gehöre, dass der Bund als öffentlicher Bauherr Kostenrisiken minimiere, sowohl gegenüber den Auftragnehmenden, als auch gegenüber sich selbst. «Ohne hinreichenden Grund sollen nicht Risiken, die dem Verantwortungsbereich der Auftragnehmenden zuzurechnen sind, dem Bund als Bauherrn übertragen werden.» So verpflichte sich der Bund auch zur Einhaltung von Zahlungsfristen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px">In seltenen Ausnahmefällen können Vereinbarungen gemäss Usus angepasst werden oder die Parteien weichen davon ab, das geschieht auf projektspezifisch und fachlich begründeter Basis. «Eine systematische oder pauschale Abweichung ist (jedoch) weder vorgesehen noch gelebte Praxis.“ Ergänzungen gelten dann als zulässige Ausgestaltungen, «die im Rahmen der Vertragsgestaltung berücksichtigt werden müssen.» Das Ziel bleibe eine faire, ausgewogene und auf die konkreten Anforderungen abgestimmte Vertragsgrundlage. Dafür gebe es anerkannte Regelungen für partnerschaftliche und rechtskonforme Umsetzung von Bauvorhaben. Allerdings hätten auch der Bund und seine Betriebe unternehmerische Freiheiten, um ihre Aufgaben wirtschaftlich und nachhaltig auszuüben.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das «Rasiermesser» schneidet zu tief und zu wahllos</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133340</link>
<description><![CDATA[Mit Priorisierung, Digitalisierung und Automatisierung könne der Bund seine Stellenzahl parallel zu den Pensionierungen senken, sagt ein SVP-Politiker.]]></description>
<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 12:51:50 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px">Die Reihen der Mitarbeitenden des Bundes lichten sich wegen der Demographie ja schon, argumentiert SVP-Nationalrat Erich Hess in einer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253695" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253695">Motion</a>, und das sei gut so. Denn durch diese sogenannte natürliche Fluktuation werde es möglich, die Zahl der Bundesangestellten um 15 Prozent zu reduzieren, mindestens, </span><span style="font-size:12px">«</span><span style="font-size:12px">ohne die Funktionsfähigkeit der Verwaltung zu gefährden.</span><span style="font-size:12px">»</span><span style="font-size:12px"> </span></p><p><span style="font-size:12px">Er bezieht sich dabei auf Projektionen des Bundes, wonach in den nächsten zehn Jahren rund ein Drittel der Angestellten des Bundes diesen verlassen werden, insbesondere wegen Pensionierung. Die «Babyboomer»-Generation geht in die Rente. Sie, die in den Jahren nach dem Krieg geboren wurde und während vielen Jahrzehnten die Bundesverwaltung am Laufen hielt. «Damit bietet sich eine einmalige Gelegenheit, die Verwaltung schlanker und effizienter zu gestalten, ohne auf Entlassungen zurückgreifen zu müssen</span><span style="font-size:12px">»</span><span style="font-size:12px">, ist Hess überzeugt. </span></p><p><span style="font-size:12px">Er geht davon aus, dass eine «vorausschauende» Personalpolitik reicht, das gesteckte Ziel zu erreichen. Minus 30% Personen, minus 15% Stellen, die Rechnung scheint aufzugehen. </span></p><p><span style="font-size:12px">Eine Theorie, Ockhams Rasiermesser genannt, besagt, dass oft der einfachste Lösungsansatz der richtige ist, der zielführendste. Das würde auch hier stimmen, wenn man eine anonyme Masse von Arbeitenden vor Augen hat, so à la Modern Times, wo es nicht auffällt, wenn einige fehlen. «Strukturen optimieren, Kosten senken und gleichzeitig sicherstellen, dass zentrale Dienstleistungen weiterhin effizient erbracht werden.» So lautet wohl Hess‘ durchaus plausible Überlegung. <br> <br>Der Bundesrat beteuert in seiner Antwort, dass er gegen Effizienz, den Abbau von Doppelspurigkeiten und Aufgabenverzicht - Hess Vorgaben - ja gar nichts hätte. Sein ganzes Bestreben gehe in diese Richtung. Deshalb leiste das Bundespersonal auch ein Sparopfer von 300 Millionen Franken, eben durch den Verzicht auf Aufgaben und bessere Effizienz.</span></p><p><span style="font-size:12px">Der Bundesrat weist allerdings auch darauf hin, dass das angestiegene Stellensoll und das zusätzliche Aufgabenvolumen letztlich gerade in „personalintensiven Bereichen wie Armee, Polizei und Asylwesen) geschehen sei und «Eine angemessene personelle Ausstattung in diesen Bereichen bleibt jedoch auch in Zukunft zwingend erforderlich» sei. Und gerade diese Bereiche seien in den letzten Jahren mit einer deutlich höheren Zahl von Austritten konzentriert. <br></span></p><p><span style="font-size:12px">Unter diesen Umständen bezeichnet der Bundesrat die Kürzung der Stellen nach dem Rasiermesserprinzip - wer geht, wird einfach nicht ersetzt - als «starr». «Das würde der Komplexität der Aufgaben und den wachsenden Anforderungen an die Bundesverwaltung nicht gerecht werden.» Starr meint hier auch dysfunktional, denn die meisten Stellen und Tätigkeiten beim Bund sind ausgesprochen spezialisiert. Es ist eine Art Roulette, je nachdem wo jemand austritt, könnte er vielleicht gleichwertig intern ersetzt werden. Oder nicht. Und das oder nicht kann mindestens für existenzielle Aufgaben keine ernsthafte Option sein. Und überall ausnahmsweise externe zu holen, wäre wohl kaum im Sinne des Erfinders.  </span><br></p><p><span style="font-size:12px"></span><span style="font-size:12px">Allerdings kommt der Bundesrat dem Motionär insofern entgegen, dass er weiterhin eine vor- und umsichtige Personalentwicklung praktizieren will. «Dies bedingt ein differenziertes und bedarfsgerechtes Vorgehen, das Flexibilität wahrt und sicherstellt, dass der Bund seine Aufgaben weiterhin effizient und wirkungsvoll erfüllen kann.»</span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Jetzt beteiligt sich das Personal an den Risikoprämien</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133408</link>
<description><![CDATA[Die Bundesangestellten müssen neu im Rahmen des Sparregimes beim Bund einen Teil an die Risikoprämien der beruflichen Vorsorge zahlen.]]></description>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 19:53:26 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Es ist vollbracht: Seit dem 19. September hat die Schweiz das grösste Sparregime ihrer Geschichte. Es nennt sich Entlastungspaket 27. Der Bundesrat hat es nun verabschiedet und dem Parlament vorgelegt. Es soll in den nächsten Jahren zum Ausgleich des Bundeshaushaltes beitragen.</p><p>Gemäss einer Mitteilung umfasst das Entlastungspaket ein Volumen von 2,4 Milliarden im Jahr 2027 und rund 3 Milliarden in den Jahren 2028 und 2029. Das klingt nach viel, der Bund führt aber einen Haushalt in der Grösse von gegen 90 Milliarden Franken heute und von gegen 100 Milliarden Franken bis 2029.</p><p><strong>Das Defizit bleibt so oder so</strong></p><p>Der Bundesrat gibt auch zu bedenken, dass nicht zu erwarten ist, dass der Bund mit den beschlossenen Ausgaben im engeren Sinn den Budgetausgleich schaffen kann. Sie tragen nur dazu bei, den stetigen Anstieg der Ausgaben etwas zu bremsen. Trotz bereits ergriffener erster Sparmassnahmen rechnet der Bundesrat mit einem strukturellen Defizit von bis zu 4 Milliarden Franken bis 2029 und dann darüber hinaus.</p><p>Entlastungsprogramm ist das Ergebnis der Arbeit einer unabhängigen Expertenkommission rund um den früheren Chef der Eidgenössischen Finanzverwaltung, Serge Gaillard. Diese hatte den Auftrag einer detaillierten Aufgaben - und Subventionsüberprüfung erhalten.</p><p><strong>Weiteres Sparpotenzial beim Personal</strong></p><p>Während sich der Widerstand der Jugendorganisationen gelohnt und der Bundesrat auf Sparmassnahmen beim Programm Jugend und Sport verzichtet hat, schlägt das Programm beim Bundespersonal voll durch. Minus 300 Millionen bei den Eigenausgaben, von denen 190 Millionen Franken beim Personal auf der Streichliste bleiben, über die Hälfte will der Bundesrat bei den Anstellungsbedingungen der Mitarbeitenden streichen, konkret geht es dabei um Anpassungen bei den Treueprämien, der Ferienregelung und der beruflichen Vorsorge.</p><p>Das war schon bekannt. Neu fand der Bundesrat weiteres Sparpotenzial bei der Risikoprämie an die berufliche Vorsorge der Mitarbeitenden und lässt sie ab 2027 für einen Teil zahlen, konkret einen Viertel dieses Risikoanteils neben den eigentlichen Sparbeiträgen. Bisher zahlte allein der Bund diese Risikoprämien, ausserhalb der Bundesverwaltung ist aber ein Anteil der Angestellten an diese zukünftigen Leistungen für Tod und Invalididät aber üblich. <span style="font-size:12px">«</span>Mit dieser letzten Massnahme kann er das Entlastungsziel bei den Anstellungsbedingungen des Bundespersonals vollständig erzielen.<span style="font-size:12px">»</span> Der Spareffekt wird auf 15 Millionen Franken geschätzt. Der Schritt ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Bund und den Personalverbänden, urspünglich wären weitergehende Schritte vorgesehen gewesen, welche den Schaden für das Personal vergrössert hätten. &nbsp;<br></p><p><strong>Parlament ist am Zug </strong></p><p>Das Paket besteht aus 60 Einzelmassnahmen, von denen rund die Hälfte für die Umsetzung eine Gesetzesänderung im Rahmen eines Mantelerlasses brauchen. Die restlichen Massnahmen werden Gegenstand der regulären Budgetdebatte sein. Das Paket liegt jetzt dem Parlament vor, Erstrat ist der Ständerat in der Wintersession.</p><p>Das Paket untersteht dem fakultativen Referendum, ein Referendum und ein Volksentscheid sind deshalb denkbar. Ein Inkrafttreten der Gesetzesanpassungen ist Anfang 2027 geplant.</p><p><strong>Düstere Prophezeiung</strong></p><p>Die Umsetzung des Sparpakets wirkt sich laut dem Bundesrat positiv auf das Bruttoinlandsprodukt und die Beschäftigung aus. Wenn das Parlament oder das Volk nicht mitmachen, zeichnet der Bundesrat ein düsteres Bild von der Zukunft. Dann müssten mangels Alternativen andere, härtere Sparmassnahmen in schmerzlicheren Bereichen ergriffen werden, droht der Bundesrat. <span style="font-size:12px">«</span>Zu diesen Ausgabenbereichen gehören unter anderem die Bildung und Forschung, die Entwicklungszusammenarbeit, die Landwirtschaft und die Armee.<span style="font-size:12px">»</span> Er schätzt den allgemeinen Sparschnitt in einem solchen Fall auf 10 Prozent - sollte die Armee davon ausgenommen werden, müssten die übrigen Bereiche weitaus mehr einsparen. Anzunehmen sei eine starke Erhöhung der Mehrwertsteuer. Ohne Sparpaket trügen die Haushalte und Unternehmen so die negativen Folgen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Schweizer Aussennetz «unter einem Dach»</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133329</link>
<description><![CDATA[Im Ausland arbeiten offizielle, halboffizielle und inoffizielle Schweizer Stellen eng zusammen. Das EDA übernimmt dabei die Führungsaufgabe.]]></description>
<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 20:53:00 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p data-start="220" data-end="263">Für den Freiburger SVP-Nationalrat Pierre-André Page ist das Netz der schweizerischen Interessenvertretungen im Ausland verworren und verwirrend. Er stösst sich daran, dass es neben der eigentlichen diplomatischen Vertretung – der Botschaft – zahlreiche weitere permanente und temporäre Bundesstellen ausserhalb der Schweiz gibt, die naturgemäss einer Vielzahl von Behörden in Bern unterstellt sind. «Häufig sind die Aufträge dieser Organisationen ähnlich oder sie ergänzen sich.» Sie werben für die Schweiz, pflegen Kontakte zu Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und Start-ups. Deshalb hat er in einer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253437" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253437">Interpellation</a> eine bessere Koordination und Effizienz der Schweizer Vertretungen gefordert, konkret einen bereichsübergreifenden Steuerungsmechanismus. So könne mit geringeren Kosten die Sichtbarkeit des Landes erhöht werden.</p><p data-start="1251" data-end="1921">In seiner Antwort stellt der Bundesrat klar, dass die Aktivitäten der Schweizer Organe sehr wohl einer Strategie entsprechen, respektive den strategischen Vorgaben der beteiligten Departemente. Für die Zusammenarbeit des entsandten Personals sowie für die Positionierung der Schweizer Interessen ist das EDA zuständig. Diese Koordination gewährleiste Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren und einen effizienten Ressourceneinsatz. Sie gelte nicht nur für Vertretungen der Bundesstellen im engeren Sinn, sondern auch für Organisationen der dezentralen Bundesverwaltung wie Schweiz Tourismus und sogar für externe Partner wie Switzerland Global Enterprise (S-GE).</p><p data-start="1923" data-end="2689">Die Botschaften und Auslandsvertretungen bilden gemäss Bundesrat gewissermassen das Zentrum des Netzes der Schweizer Aktivitäten im Ausland. «Der einheitliche, kohärente Auftritt der offiziellen Schweiz wird durch den Missionschef bzw. die Missionschefin mittels Weisungsbefugnis gegenüber allen Akteuren sichergestellt.» Das sei keineswegs eine Einschränkung für die verschiedenen Organisationen. Vielmehr ermögliche dieser «Team-Switzerland-Ansatz» den Partnern im Gastland einen direkten Kontakt mit der offiziellen Schweiz. Das Konzept nennt sich «alle unter einem Dach» – gemeint ist bildhaft das Dach der Schweizer Vertretung. Die koordinierende Arbeit des EDA stärke unter diesen Umständen die Sichtbarkeit der Schweiz als vernetzte, verlässliche Partnerin.</p><p data-start="2691" data-end="3060">Unter diesen Umständen sehe der Bundesrat auch keine Notwendigkeit einer noch stärkeren Zentralisierung. Diese würde die Bewegungsfreiheit der verschiedenen Organisationen sowie ihren Mitteleinsatz einschränken. Die aktuellen Koordinationsinstrumente reichten aus und brächten den erwünschten Nutzen. Sie stellten eine kohärente und effiziente Auslandspräsenz sicher.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Widersprüche der Lohnungleichheit</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133328</link>
<description><![CDATA[Die Diskriminierung von Frauen beim Lohn ist für viele als moralisch verwerflich. Doch hat sie auch Folgen für die Steuereinnahmen des Staates und die Renten?]]></description>
<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 20:17:04 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Während in den letzten Monaten in der Wandelhalle vor allem Debatten rund um Sparpakete und Lohnsysteme tobten, sind Diskussionen rund um Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern und um den Gender Pay Gap in den Hintergrund gerückt. Respektive sie wären, wenn die grüne Nationalrätin Delphine Klopfenstein Broggini das Thema nicht wieder aufs Tapet gebracht und verband es  Argument ausgerechnet mit der Situation des Bundes mit dem Ungleichgewicht geratene Haushalt. Diese Sparbemühungen führten wiederum zu Kürzungen in wichtigen Bereichen. Ihr Narrativ: Die Lohngleichheit verursache Mindereinnahmen für den Bund, schrieb sie in ihrer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253610" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253610">Interpellation</a>.</p><p>Und das geht so: Wenn Frauen weniger verdienen, zahlen sie nicht so viel Steuern für die öffentliche Hand auf allen Ebenen und vor allem weniger in die Sozialversicherungen ein und das führe zu einem «nicht zu unterschätzenden wirtschaftlichen Verlust.» Nun wolle sie eben wissen, wie hoch dieser Verlust eben sei. Sie weist darauf hin, dass diese Frage in den aktuellen Finanzdebatten nur selten angesprochen werde. «Sie verdient jedoch eine ernsthafte Betrachtung.» Unzweifelhaft würde Lohngleichheit auch zu mehr Autonomie für die Frauen führen.</p><p>Der Bundesrat führt aus, dass er keine Zahlen zu dieser Frage habe, dass die dafür nötigen Daten nicht erhoben werden, nur schon, weil die Bundessteuerstatistik keine Unterscheide zwischen den Geschlechtern mache. Allerdings ist es dem Bundesrat auch klar, dass er grundlegende Aussagen machen kann: Zum Beispiel, dass je höher der Lohn einer Personengruppe ist, das auch die eEInahmen aus Einkommenssteuern und aus lohnabhängigen Sozialversicherungsbeiträgen sind. Allerdings könne es durchaus sein, dass eine individuelle Lohnerhöhung auf der einen Seite Kosten zum Beispiel bei Arbeitgebern auslösen könnte, die sich dann wiederum woanders auf die Einnahmen des Bundes auswirken oder allgemein preistreibend wirken könnten.</p><p>Die ebenfalls mögliche Alternative, Lohngleichheit herzustellen, die Löhne der Männer zu senken, sei kontraproduktiv.</p><p>Schliesslich rechnete der Bundesrat auch vor, dass die an sich auch von ihm gewollte Lohngleichheit im Eintretensfall negative Auswirkungen haben könnte. Der Grund dafür ist das progressive Steuersystem. «Eine gleichmässigere Verteilung der Lohneinkommen führt tendenziell zu geringeren Steuereinnahmen, weil die Steuerbelastung überproportional zum Einkommen steigt.» Je gleichmässiger eine gegebene Summe an Einkommen auf die Steuerpflichtigen verteilt sei, desto niedriger fielen tendenziell die Steuereinnahmen aus.</p><p>Unter dem Strich hält der Bundesrat aber fest, dass die Korrektur eines diskriminierenden Lohngefüges für Frauen zu gesamtwirtschaftlichen Produktivitätssteigerungen führen könne. «Lohndiskriminierung ist volkswirtschaftlich ineffizient, da sie unter anderem zu einer Fehlallokation der Arbeitskräfte führt und Bildungs- und Erwerbsanreize schwächt.» Ihre Beseitigung könne also positive Effekte auf die Einnahmen aus Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen haben.</p><p>Auch einverstanden ist der Bundesrat mit der Annahme der Interpellation, dass ein besseres Lohneinkommen tatsächlich aufgrund der so höheren Beiträge in die berufliche Vorsorge letztlich zu besseren Leistungen für die einzahlenden Frauen führen würde. «Dies kann ausgabenseitig zu einer geringeren Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen führen.»</p><p>Nun, die Quintessenz: Es ist kompliziert. Aber diskriminierende Lohnungleichheit schadet fast nur.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Lohnreform nun auch auf Verordnungsstufe</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/133082</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat die neue Bundespersonalverordnung genehmigt. Sie nimmt die zentralen Elemente des neuen Lohnsystems auf.]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 20:20:18 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Reform des Lohnsystems der Bundesverwaltung hat nun eine rechtliche Grundlage in der geänderten Bundespersonalverordnung. Der Bundesrat hatte sein Vorhaben im Frühling schon präsentiert und will es als Optimierung verstanden haben. Es soll sich künftig stärker an den Vergütungssystemen privater Unternehmen orientieren und insgesamt näher am Markt ausgerichtet sein. Ein entscheidendes Element der Reform ist der Verzicht auf ein automatisches Wachstum für alle Mitarbeitenden. Es soll fortan keine automatische Lohnerhöhung hin zum Maximum der jeweiligen Lohnklasse geben. Der Bundesrat führt neu den Begriff des Ziellohns ein. Diesen erreicht eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter bei konstant guter Leistung. Dieser entspricht jedoch nicht dem Lohnklassenmaximum und liegt deutlich darunter. </span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Bundesrat hält fest, dass aufgrund des nun angehobenen Einstiegslohnes ein Mitarbeitender mit einer sehr langen Berufskarriere beim Bund und ausgesprochen guten Bewertungen auf den gleichen Gesamtlohn kommen könne wie heute.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Angestelltenverbände des Bundespersonals kritisieren, dass es fast unmöglich ist, das Lohnmaximum unter diesen Umständen zu erreichen – also während einer so langen Dienstzeit und konstant hervorragenden Bewertungen.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Im neuen BPV ist auch die neue Personalbeurteilung geregelt sowie eine allgemeine Rückzahlungspflicht von Abgangsentschädigungen, wenn Angestellte eine neue Erwerbstätigkeit aufnehmen.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Sie tritt auf den 1. Januar 2026 in Kraft, einzelne Bestimmung auf den 1. Januar 2027 in Kraft. </span></span></span></span></span></span></span></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Zahl der Staatsbediensteten steigt</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/132618</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat sieht im Voranschlag 2026 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan Einnahmen von 89,6 Milliarden  und Ausgaben von 90,2 Milliarden Franken vor.]]></description>
<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 12:22:01 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Nettoschulden im Voranschlag des Bundes steigen 2026 um 600 Millionen Franken auf 143,1 Milliarden Franken. Dies steht in der Botschaft des Bundesrates zum Voranschlag 2026. Er prognostiziert Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von je rund 90 Milliarden Franken.</p><p>Der Bundesrat erwartet für nächstes Jahr ein unterdurchschnittliches Wachstum der Wirtschaft.&nbsp;Der Voranschlag 2026 des Bundeshaushalts mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan&nbsp;2027–2029 basiert auf den Konjunkturprognosen der Expertengruppe des Bundes vom Juni dieses Jahres. Diese erwartet für die Jahre 2025 und 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von rund 1,25 Prozent. Die Teuerung dürfte dabei weiter zurückgehen und gegen 0 tendieren. Insgesamt wird mit einem nominalen Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent im Jahr 2025 und 1,7 Prozent im Jahr 2026 gerechnet.&nbsp;<br></p><p><strong>Personalausgaben und Stellenplan auf Rekordwert</strong><br></p><p>Die Personalausgaben von 6,7 Milliarden Franken machen 7,4 Prozent der ordentlichen Gesamtausgaben des Bundes aus. Sie wachsen im Voranschlag 2026 um 2,0 Prozent. Dieses Wachstum ist auf das Stellenwachstum und die vorsorglich eingestellten Mittel für generelle Lohnmassnahmen zurückzuführen.<br></p><p>Es sind 378 neue Stellen geplant. Fast zwei Drittel der neu geplanten Vollzeitstellen sind auf das Wachstum im Departement VBS zurückzuführen.<br></p><p>Für generelle Lohnmassnahmen sind im Voranschlag 2026 Mittel im Umfang von 0,5 Lohnprozenten oder rund 34 Millionen Franken eingestellt. Die Teuerungsprognose für das Jahr 2025 betrug 0,1 Prozent. Sie dient als Grundlage für die Lohnmassnahmen 2026. Der Bundesrat legt die definitive Höhe der Lohnmassnahmen jeweils im November nach den Verhandlungen mit den Sozialpartnern und in Kenntnis der Lohnabsichten der anderen Arbeitgeber fest.&nbsp;<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Personalverbände: «Optimierung» ist ok, aber keineswegs optimal </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/132048</link>
<description><![CDATA[Neben unbestrittenen Vorteilen birgt das neue, «optimierte» Lohnsystem der Bundesverwaltung auch zum Teil gewichtige Verschlechterungen für die Mitarbeitenden.]]></description>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 11:30:13 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In ihrer Stellungnahme zur Ämterkonsultation «Optimierung des Lohnsystems für das Bundespersonal» betont die Vereinigung der Kader des Bundes die hohe Qualität des aktuellen Lohnsystems und dessen hohe Zustimmung durch die Mitarbeitenden. Die VKB wies aber auch auf die Notwendigkeit hin, das System angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen anzupassen. «Wir anerkennen deshalb das vorgeschlagene neue Lohnsystem.»&nbsp;<br></p><p>Mit den anderen Personalverbänden begrüsst die VKB vor allem die «Einführung eines Mindestlohns pro Funktionsstufe und die Anhebung der Anfangslöhne, insbesondere für jüngere Arbeitnehmende.» Die Erhöhung sei vor allem für die Rekrutierung zentral und dort vor allem für jene von jungen Talenten zu Beginn ihrer Karriere attraktiv. Wie die VKB begrüsst auch die PVB eine gewisse Harmonisierung der Lohnpolitik und die generelle Besitzstandswahrung der Einkommen – also auch dann, wenn sie heute das Zielband übersteigen.&nbsp;<br></p><p>Die degressive Lohnentwicklung und den Ersatz des «stark umstrittenen» Ortszuschlages samt der Angleichung des Lohngefüges entsprechend der Ortszuschlagsstufe 13 bewerten die Personalverbände und mit ihnen die VKB positiv. Die Integration des Ortszuschlags in den Lohn sei sinnvoll. Ebenso wie die Gewährleistung des Maximallohnes für jene, welche diesen erreicht haben.&nbsp;<br></p><p><strong>Bedingungen müssen erfüllt sein&nbsp;</strong><br></p><p>Die vorgesehene Lohnentwicklung sieht die VKB positiv, solange das System für die Führungskräfte und für die Mitarbeitenden «transparent, nachvollziehbar und begründbar» sei. Wichtig ist dem Verband, dass die Handhabung auch dann einheitlich und gleich geschehe, wenn es einmal zu einer individuellen Übersteuerung durch die Linie käme. Dafür sei ein besonderes Controlling zu gewährleisten.&nbsp;<br></p><p>Die VKB geht davon aus, dass eine umsichtige Regelung der Ausführungsbestimmungen, sowie der Anwendung und Umsetzung des neuen Lohnsystems entscheidend für seine Akzeptanz sein werden. Dabei sei eine gute und frühzeitige Information wichtig. Die VKB fordert die Verantwortlichen auf, hierfür eine umfassende und zeitgerechte Schulung der Führungskräfte anzustossen.&nbsp;<br></p><p><strong>Kritik der Personalverbände am Ziellohn&nbsp;</strong><br></p><p>Kritisch beurteilt die VKB mit den anderen Personalverbänden den Umstand, «dass das Lohnbandmaximum von den Mitarbeitenden nur noch selten erreicht werden kann.» Die Verbände kritisieren zum Teil vehement das Abrücken vom Maximallohn zugunsten eines Ziellohns. Der Maximallohn bestehe zwar formal weiterhin, sei jedoch kaum noch erreichbar.&nbsp;<br></p><p>Der Verband Transfair rechnet zum Beispiel vor, dass es nach dem Zeitpunkt des Erreichens des Ziellohnes 20 Jahre mit durchgehend sehr guter Leistung bräuchte, um den maximalen Lohn zu erzielen. Das ernüchternde Fazit: «Faktisch wird der Maximallohn also unerreichbar.» Der Ziellohn führt für Transfair dazu, dass die Angestellten «in Zukunft deutlich weniger verdienen können als bisher.»&nbsp;<br></p><p>Die PVB bezweifelt die Aussage des Bundesrates, dass bei einer langen Karriere der Gesamtverdienst eines Angestellten fast gleich hoch sein werde wie zuvor. Insbesondere stösst sich die PVB daran, dass Kader vom gegenüber dem heutigen Maximal- verdienst tieferen Ziellohn ausgenommen sind. Die PVB und Transfair warnen: Die tieferen Hürden zum Maximallohn gepaart mit tendenziell besseren Bewertungen führten zu einer «Umverteilung von den tieferen Lohnklassen zu den hohen Kadern».&nbsp;<br></p><p><strong>Das Ausserordentliche wird das Normale&nbsp;</strong><br></p><p>Alle Personalverbände warnen vor Motivationsverlust durch sinkende Aufstiegschancen und Einkommensperspektiven. Die VKB hält im Zusammenhang mit den tendenziell schlechteren Lohnaussichten fest: «Das wird sich langfristig negativ auf die Motivation und Akzeptanz auswirken.» Die PVB kritisiert auch den Zwang zu ausserordentlichen Leistungen. «Es ist nicht nachvollziehbar und kann nicht angehen, warum eine gute Leistung nicht zum Maximallohn führt.»<br></p><p><strong>Sägen auf dem Ast, auf dem man sitzt&nbsp;</strong><br></p><p>Die PVB zeigt sich auch «entrüstet», dass entgegen früherer Beteuerungen die Reform des Lohnsystems nun doch einen Beitrag zu den Sparbemühungen des Bundes liefern solle. Andernfalls seien diese Spareffekte dem Entlastungspaket des Bundes anzurechnen. Denn das sei eine «Kehrtwende». Und unnötig, da die Studie des Unternehmens PWC ja ergeben hat, dass der Bund gegenüber der privaten und öffentlichen Konkurrenz vergleichbare Löhne habe, bestenfalls. «Der Bundesrat gefährdet mit diesem mittelfristigen Lohnsenkungsprogramm nicht nur die Arbeitsbedingungen des Bundespersonal, sondern auch seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt.»&nbsp;<br></p><p><strong>Kritik an unklarer Umsetzung und Zielvereinbarungspraxis&nbsp;</strong><br></p><p>Unklar bleibt laut der VKB die Wirkung des neuen Lohnsystems auf die Monopolberufen wie Berufsmilitärs oder Angehörige des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit. Hier erhofft sich die VKB mehr Klarheit in den Detailregelungen. Die PVB stellt ebenfalls fest, dass viele Fragen wie jene nach den Details des neuen Zielvereinbarungs- und Beurteilungsprozess noch unklar sind. Sie fordert in vielen Fragen mehr Klarheit, schreibt sie in einer Mitteilung. «Flexiblere Prozesse sind nicht automatisch fairere Prozesse».&nbsp;<br></p><p>Auch heikle Punkte in der BPV-Revision&nbsp;<br></p><p>Die Reform des Lohnsystems des Bundes steht im Zentrum der Revision der Bundespersonalverordnung. In ihrer Erklärung hierzu unterstreicht die VKB ihre Sorge, dass die Veränderungen zum Nachteil gerade der mehr- und langjährigen Mitarbeitenden sein werden, gerade für jene in Monopolberufen. «Wir befürchten, dass insbesondere die Mitarbeitenden ‘in der Mitte ihrer Berufskarriere’ zu den grossen Verliererinnen und Verlierern des neuen Lohnmodels gehören werden.»&nbsp;<br></p><p>Die VKB begründet ihre Sorge auch in der Stellungnahme zur BPV-Revision damit, dass erfahrenere Mitarbeitende immer ausserordentliche Leistungen erbringen müssen, um mit einer Lohnentwicklung belohnt zu werden. Wenn sie in ihrer Karriere sogar noch weiter sind, stiessen sie rasch an einen neuen Plafond, «ohne jegliche Perspektive für den Rest ihrer Berufskarriere.»&nbsp;<br></p><p>Die VKB fordert für diese Härtefälle «sachgerechte Lösungen» und äussert Zweifel, dass es bei gewissen Spezialfunktionen bei den Monopolberufen überhaupt möglich sei, dass «ein marktkonformer Modellverlauf» sowie eine korrekte, individuelle Einordnung gefunden werden könne.&nbsp;<br></p><p>Die VKB fordert den Arbeitgeber auf, die Dauer der Überführung in das neue Lohnsystem zum Beispiel bei Spezialfällen sowie für besondere Berufskategorien und Monopolberufe von zwei auf vier Jahre zu erhöhen. Sie wiederholt jedoch auch, dass die höheren Einstiegslöhne sehr wohl auch Vorteile haben, insbesondere für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger böten sie eine zusätzliche Sicherheit.&nbsp;</p><p><strong>Ein Rechenmodell</strong> – Warum die Zahlen nicht aufgehen :Ein Rechenmodell mit LK20 zeigt den Unterschied zwischen dem Maximum inklusive Ortszuschlag von 137 650 Franken, den entsprechenden Ziellohn von 129 047 Franken, also eine Differenz von 8603 Franken. Der jährliche Anstieg ist auf 645 Franken gedeckelt, so dass es allein 13 Jahre vom Ziel- zum Maximallohn dauert. Ganz zu schweigen von den 20 Dienstjahren, die es schon braucht, um den Ziellohn zu erreichen. Dieser oder diese Angestellte muss also total in diesem Beispiel 33 Jahre für den Bund an dieser Stelle arbeiten, um auf der obersten Stufe der Leiter anzukommen. Das ist angesichts der viel kürzeren Verweilfristen an Stellen heutzutage und den regelmässigen Stellenwechseln fast illusorisch, gerade für jüngere Mitarbeitende.&nbsp;<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommunikation lohnt sich – öffentliche Kommunikation lohnt sich noch viel mehr</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131610</link>
<description><![CDATA[Ein Unternehmen unter Spardruck verzichte als Erstes auf die Kommunikation, heisst es landauf, landab – schliesslich könne jede und jeder kommunizieren, dazu...]]></description>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:39:19 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Ein Unternehmen unter Spardruck verzichte als Erstes auf die Kommunikation, heisst es landauf, landab – schliesslich könne jede und jeder kommunizieren, dazu brauche es keine Fachleute. Der Bund schien in den letzten Jahren denselben Weg einzuschlagen. Die Antwort des Bundesrates auf einen Vorstoss aus dem Parlament spricht aber eine andere Sprache.<br></strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">In seiner Anfrage spricht Mitte-Nationalrat Thomas Rechsteiner von 400 «Medienbeamten» – gemeint sind damit die Kommunikationsfachleute der Bundesverwaltung. Sie bringen die Botschaften ihrer jeweiligen Departemente und Ämter sowie deren Verantwortungsträger in die Öffentlichkeit. Sie sorgen dafür, dass die Bevölkerung Entscheide und Verfahren versteht und nachvollziehen kann – und dass jene, die Aufträge erteilen, auch erkennen, was jene, die sie umsetzen, daraus machen. In genau diesen Kommunikationsstellen sieht Rechsteiner Sparpotenzial, wie bereits im Vorjahr (Vorstoss 24.7932) geäussert.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Rechsteiner beziffert die Kosten für diese Stellen auf 110 Millionen Franken und kritisiert, die Ausgaben seien im Vergleich zum Personalbestand überdurchschnittlich gewachsen. Der Bundesrat hält dagegen: Zwar belaufen sich die Gesamtkosten für sämtliche</span></p><p><span style="font-size:14px;">Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit für 2024 auf 105 Millionen Franken – ein Anstieg um gut 20 Millionen Franken über zwei Jahrzehnte. Dies betreffe jedoch sowohl Personal- als auch Sachaufwände und insbesondere den Mitteleinsatz von über 50 Verwaltungseinheiten, inklusive der Bundeskanzlei. Die eigentliche Presse- und Informationsarbeit machte 2024 lediglich rund einen Drittel dieser Summe aus – 32,3 Millionen Franken.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ein grosser Teil des Kostenwachstums sei auf Aufgaben zurückzuführen, die erst später der Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet wurden – etwa die Kommunikation des Verteidigungsbereichs oder das Zentrum Digitale Medien, das Dienstleistungen für die gesamte Bundesverwaltung anbietet. Auch neue Aufgaben des Bundes hätten Mehrkosten verursacht. So etwa beim Bundesamt für Strassen (Astra), das nicht nur für Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Nationalstrassennetzes zuständig ist, sondern seit Kurzem auch für die zugehörige Kommunikation. Allein dieser Bereich habe 2024 rund 7 Millionen Franken Kosten verursacht.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Rechsteiners Forderung, die Öffentlichkeitsarbeit durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) zu verschlanken, kann der Bundesrat nicht erfüllen. Digitalisierung und KI hätten bislang keine Kosteneinsparungen ermöglicht – auch wenn punktuell positive Effekte feststellbar seien. Der Einsatz dieser Mittel stecke «noch in den Kinderschuhen». Die Abteilungen sammelten erste Erfahrungen. Es sei derzeit (noch) nicht möglich, dass KI diese Aufgaben selbstständig übernehme.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat betont weiter, dass Kommunikation mit dem Aufkommen von Internet und sozialen Medien stark an Bedeutung gewonnen und sich inhaltlich verändert habe. «Dies führte zu einem Ausbau in diesen Bereichen.» Mehrbelastungen durch Krisen, Konferenzen, Abstimmungen oder Präventionskampagnen beeinflussten ebenfalls die Kosten – diese Entwicklungen seien durch die Kommunikationsabteilungen kaum beeinflussbar.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Besonders kritisiert Rechsteiner die Kommunikationspraxis des Generalsekretariats des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements: Die Mailbox werde angeblich nur bis 15 Uhr betreut – trotz «hohem Personalbestand». Er sorgt sich, dass dringende Medienanfragen ausserhalb der Bürozeiten unbeantwortet blieben. Der Bundesrat widerspricht: Die Mailbox werde bis am Abend bedient und sei mit einer Notfallnummer verbunden. Zudem stünden Medienschaffenden auch am Wochenende Pikettkontakte zur Verfügung.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Rechsteiner stört sich zudem an angeblich fragwürdigen Präventions- und Sensibilisierungskampagnen. Der Bundesrat rechnet vor: 2024 wurden dafür 6 Millionen Franken ausgegeben – rund 6 Prozent der Gesamtkosten. Diese Kampagnen betrafen unter anderem Themen wie Antibiotikaresistenzen, Organspende, Berufsbildung oder IT-Sicherheit. Der Bundesrat hält fest: «Mit solchen Kampagnen erfüllt die Bundesverwaltung gesetzliche Aufträge.» Zudem sei die Sensibilisierung der Bevölkerung für gesellschaftlich relevante Themen essenziell.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Rechsteiners Ideal von Kommunikation scheint ein «unbürokratischer Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern» zu sein – kurze, bündige Antworten «innert nützlicher Frist». Der Bundesrat hält dagegen: Zentrale Aufgabe bleibe die Information der Öffentlichkeit – über soziale Medien wie auch über klassische Medienarbeit. «Digitale Kanäle ergänzen die Medienarbeit – sie ersetzen sie nicht.» Deshalb sei die Aufgabe aufwendiger geworden. Hinzu komme: Die Risiken von KI und sozialen Medien – Desinformation, Manipulationskampagnen – verursachten sogar zusätzliche Kosten. «Offizielle, faktenbasierte Kanäle, denen die Bevölkerung vertraut, werden künftig noch wichtiger.»</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das Bundespersonal erhält neue Unterstützung im Umgang mit dem Sparregime</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131609</link>
<description><![CDATA[Das Bundespersonal erhält Rückendeckung: Nationalrätin Greta Gysin macht sich im Parlament mit zwei Vor­ stössen gegen Abbaumassnahmen in der Bundesverwaltung...]]></description>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:29:43 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><span style="font-size:14px">Das Bundespersonal erhält Rückendeckung: Nationalrätin Greta Gysin macht sich im Parlament mit zwei Vor­ stössen gegen Abbaumassnahmen in der Bundesverwaltung stark – und fordert Antworten vom Arbeitgeber Bund. </span></strong></p><p><span style="font-size:14px">Das Bundespersonal steht unter politischem Druck und war selten so dringend auf Verbündete angewiesen wie jetzt. Die grüne Tessiner Nationalrätin Greta Gysin hat sich zu einer engagierten Fürsprecherin der Mitarbeitenden des Bundes gemausert. Gleich in zwei kritischen Vorstössen hat sie vom Arbeitgeber Bund Stellungnahmen im Zusammenhang mit Abbaumassnahmen in der Bundesverwaltung eingefordert. Die Anfragen betrafen den Leistungs- und Personalabbau im Bundesamt für Statistik (BfS) sowie im Bundesamt für Gesundheit (BAG). Sie reagierte damit auf die bundesrätlichen Sparpläne in den beiden Ämtern. Kurz nach seiner Antwort auf den Vorstoss stellte der Bundesrat diese Pläne auch öffentlich vor.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Fakten gegen Fake News </strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Gysin betonte einleitend die grosse Bedeutung des BfS als Dienstleister für die Führung des Staates. Seine Erhebungen und Auswertungen seien von hoher Qualität und bildeten eine Basis für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheide unterschiedlichster Akteure. «Gerade in Zeiten von alternativen Fakten ist es unerlässlich, dass unsere Gesellschaft sich auf neutral erhobene, qualitativ hochwertige und breit verfügbare Daten verlassen kann», betonte Gysin. Sie äusserte sich besorgt, dass das BfS&nbsp;aufgrund des Spardrucks und steigender Kosten Leistungen kürzen muss. «Genauso Sorge bereiten die Auswirkungen dieser Leistungseinschränkungen dem Personal.» Sie schlug vor, Optimierungspotenziale zu prüfen und Doppelspurigkeiten zu reduzieren.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Rund 4 Prozent weniger </strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat hatte in seiner Antwort bestätigt und später wiederholt, dass das BfS von seinen aktuellen 720 Vollzeitstellen allein bis Ende dieses Jahres 30 streichen müsse, möglichst über natürliche Fluktuation. «Entlassungen sind nicht ausgeschlossen, werden jedoch als letztes Mittel vorbehalten.» Das Amt müsse Produktionshäufigkeit, Detaillierungsgrad und Publikationen fokussieren und bestimmte Aufgaben gänzlich streichen. Es müsse bestimmte Projekte, Entwicklungen und Aktivitäten verzögern.</span></p><p><span style="font-size:14px">Wie die ganze Bundesverwaltung optimiert das BfS seine Arbeit laufend und vermeidet Doppelspurigkeiten, indem es zum Beispiel Daten mehrfach nutzt, stellt der Bundesrat klar. Bisher getätigte, weniger invasive Massnahmen im Amt hätten jedoch nicht den nötigen Spareffekt erzielt. «Es geht jetzt darum, finanziell tragfähige Massnahmen umzusetzen und ohne Wissensverlust weiterhin qualitativ hochstehende Dienstleistungen bereitzustellen.» Das Amt&nbsp;versuche, Synergien insbesondere bei der Automatisierung von Datenverarbeitungsprozessen zu finden und zu nutzen, «namentlich durch die Harmonisierung der Daten oder mit Hilfe von Datenwissenschaft und künstlicher Intelligenz». Die notwendige Prioritätensetzung werde sich auch auf statistische Leistungen des Amtes für Dritte auswirken.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Auch das BAG muss sparen </strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Nicht nur der geplante Leistungs- und Personalabbau beim BfS, auch derjenige beim BAG löst bei Gysin Besorgnis aus. Ausgehend von einer Medienmitteilung zählt Gysin mehrere vorgesehene Massnahmen auf, die weggespart werden sollten. Im Zentrum ihrer Kritik steht die Aufhebung der pädiatrischen Datenbank SwissPed-Dose. Der Bundesrat begründet den Verzicht auf die Datenbank mit bestehenden, oft kostenlosen Alternativen in der Schweiz und in den Nachbarländern. Generell verteidigt er die Sparvorgaben. Der vom Bundesrat verordnete Aufgabenverzicht sei eine Folge der verknappten Ressourcen, verstärkt durch neue «Aufgaben, Gesetzesvorlagen und Arbeiten zur Umsetzung von Volksinitiativen, die ihm aufgetragen wurden».</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat führt aus, dass das BAG noch vor zehn Jahren lediglich 14 Bundesgesetze betreut habe, heute seien es 24, bald kämen drei neue hinzu. Weitere Aufgaben seien dazugekommen, etwa der Umgang mit übertragbaren Krankheiten oder die Gewährleistung der Versorgungssicherheit mit Medikamenten. Diese Bereiche geniessen dabei höchste Priorität, unterstreicht der Bundesrat.</span></p><p><span style="font-size:14px">Das BAG habe die Digitalisierung der Meldeverfahren verbessert und den administrativen Aufwand gesenkt. Der Bundesrat betont, dass das Amt seine Hausaufgaben im Zusammenhang mit Sparmassnahmen gemacht habe. «Es hat sämtliche Aufgaben hinsichtlich der Mittelzuteilung überprüft und das Optimierungs- und Synergiepotenzial – soweit möglich – ausgeschöpft.» Digitalisierung und Kostendämpfung soll nun ermöglichen, dass das BAG seine für die Volksgesundheit notwendigen Aufgaben sichert. Im Herbst 2025 steht das BAG im Fokus der Revision des Epidemiengesetzes und ist später verantwortlich für die Digitalisierung der Meldeprozesse.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Weitere Massnahmen seien unumgänglich </strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat räumte ein, ihm sei bewusst, dass Aufgabenverzicht und der Abbau von Stellen «zu einem Know-how-Verlust beim BAG führten». Gysin hatte in ihrer Anfrage von jahrelang aufgebauten Projekten und Bereichen gesprochen, die nun eingestellt werden sollten. Sie hatte auch die Sorge geäussert, dass weitere Sparmassnahmen folgen würden, und hoffte, dass die betroffenen Mitarbeitenden eine Anschlusslösung innerhalb der Bundesverwaltung erhielten.</span></p><p><span style="font-size:14px">Wie schon in der Antwort auf die Anfrage im Zusammenhang mit dem BfS bereitet der Bundesrat die Öffentlichkeit und das Personal darauf vor, dass der bisher vollzogene Abbau mittels natürlicher Fluktuation nicht mehr ausreichen wird. Der Sozialplan der Bundesverwaltung werde auch für das BAG gelten, und das Amt werde&nbsp;versuchen, für das betroffene Personal geeignete Alternativen zu vermitteln.</span></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Bange um die Qualität </strong></span></p><p><span style="font-size:14px">Während sich Greta Gysin vor allem um das Personal des BfS kümmert, sorgt sich ihr Parlamentarierkollege aus dem Tessin und Mitte-Nationalrat Giorgio Fonio um die Qualität der öffentlichen Statistik, konkret um die Arbeit des BfS. Es bereitet Datengrundlagen für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen vor. Das Amt liefere mit seinen Kompetenzbereichen für Datenmanagement, künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmenentwicklung eine wichtige Basis für die fachliche Grundlage, Effizienz und Leistungsfähigkeit der restlichen Bundesverwaltung.</span></p><p><span style="font-size:14px">Fonio hält fest: «Ausreichende Ressourcen sind zentral, um genaue, zuverlässige und zugängliche Daten zu gewährleisten; sie sind auch essenziell für eine effiziente Verwaltung.» Diese Voraussetzung sei infolge der Abbaumassnahmen gefährdet, da dadurch das zentrale Element der Arbeit – die Datenharmonisierung – beeinträchtigt werde. Das Amt drohe sein breites Fachwissen in Bereichen wie der Datenwissenschaft und der KI zu verlieren und könnte dieses Wissen nicht länger als zentrale Dienstleistung anbieten.</span></p><p><span style="font-size:14px">In seiner Antwort verweist der Bundesrat darauf, dass das BfS die nötigen Grundlagen erhalten hat, um seine koordinatorischen Aufgaben in verschiedenen Bereichen wahrzunehmen. Die Regelungen sehen vor, dass auch Verwaltungseinheiten statistische Tätigkeiten mit ihren eigenen Daten und für ihre eigene Arbeit selbst erheben und nutzen. Damit dies möglich ist, brauche es die koordinierenden Aufgaben des BfS. Zugleich räumt die Landesregierung auch ein: «Aufgrund der angespannten Finanzlage ist jedoch eine gewisse Reduktion der Koordinationstätigkeiten wahrscheinlich.»</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat bestätigt, dass das «Once-only»-Prinzip wie geplant verwirklicht werden soll, wonach Bürger und Unternehmen Daten nur einmal an Behörden übermitteln müssen. Das Programm «Nationale Datenbewirtschaftung» werde bis 2026 fortgeführt – jedoch ohne zusätzliche Mittel. Es werde innerhalb des bestehenden Budgets des BfS und bereits zugeteilter IKT-Mittel finanziert, damit zumindest der Basisbetrieb gewährleistet ist.</span></p><p><span style="font-size:14px">Trotz Fachkompetenz in Datenwissenschaft und KI kann das BfS wegen knapper Ressourcen seine Dienstleistungen nicht umfassend anbieten, hatte Fonio kritisiert. Der Bundesrat setzt laut seiner Antwort auf bestehende Strukturen wie das Kompetenznetzwerk für künstliche Intelligenz und das Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft, um Wissensaustausch und Dateninnovation in der Verwaltung zu fördern. Bis Mitte 2026 sollen das BfS und der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung der Bundeskanzlei Vorschläge zur künftigen Organisation, Koordination und Finanzierung der KI-Aktivitäten erarbeiten, um bestehende Kompetenzen gezielt zu sichern und weiterzuentwickeln.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Ein engagierter und nahbarer Direktor segelt sein Amt erfolgreich durch den Sturm</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131608</link>
<description><![CDATA[Traditionell lädt die VKB an ihre Hauptversammlung namhafte Referenten ein, die etwas zu sagen haben. Diesmal war es der nicht mehr ganz so neue Direktor des BAZG,...]]></description>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:23:10 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Traditionell lädt die VKB an ihre Hauptversammlung namhafte Referenten ein, die etwas zu sagen haben. Diesmal war es der nicht mehr ganz so neue Direktor des BAZG, Pascal Lüthi.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Pascal Lüthis Thema an der Hauptversammlung der Vereinigung der Kader des Bundes von Mitte Mai im Berner Hotel Bellevue: «Transformation des BAZG – aktuelle und zukünftige Herausforderungen.» Der Westschweizer, seit eineinhalb Jahren Direktor des Bundesamtes für Zoll und Grenzschutz BAZG, hatte nach seinem nicht immer ganz einfachen Start in seinem zum Zeitpunkt seines Dienstantritts geschüttelten Amt auch einige Hürden zu überwinden. Von denen sprach er einige in seinem humorigen, flüssigen und mit Anekdoten gewürzten Vortrag an.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Lüthi eröffnete seinen Vortrag mit einer herzlichen Begrüssung. Er sprach das Publikum als «Liebe Kolleginnen und Kollegen» an und betonte dabei seine persönliche Verbindung zur Bundesverwaltung. Er erwähnte, dass er bereits die Zeit der Akklimatisierung hinter sich gebracht habe, in der alles für ihn noch Premiere war. Er sei in Bundesbern und dessen Alltag angekommen.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Eine einzigartige Aufgabe </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Er führte aus, dass das BAZG tagtäglich «für umfassende Sicherheit an der Grenze für Bevölkerung, Wirtschaft und Staat» sorge. Dies belegte er mit seinen Präsentationsfolien, welche die vielfältigen Aufgabenbereiche illustrierten. Sein Amt sei zuständig für den Grenzschutz gegenüber Personen und Waren, sowie für die Verarbeitung von Steuern und Abgaben. Besonders betonte Lüthi, dass das sein Amt für das ineinander greifende Zusammenspiel von Zoll und Sicherheitsaspekten stehe – einen Ansatz, der in dieser Form weltweit fast einzigartig sei. Nur die USA verfolge mit ihrer Behörde «Customs and Border Protection» ein ähnliches Konzept.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Das BAZG ist eine der grösseren Organisationen der Bundesverwaltung. Und doch sei es für viele kaum sichtbar. «Normalerweise sind wir diskret unterwegs», so Lüthi. Diese diskrete Arbeitsweise sei tief in der DNA des Amtes verankert. Allerdings komme es doch ab und zu in die Schlagzeilen. Mit rund 4500 Mitarbeitenden sei das BAZG eine Organisation, die 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr ihre Dienstleistungen erbringe. Diese permanente Einsatzbereitschaft bringe grosse Herausforderungen mit sich – insbesondere für das Management. Die Aufgaben seien breit gefächert, vielseitig und oft hochkomplex. Der Direktor gab schmunzelnd zu: Der Zolltarif sei ihm bis heute noch weitgehend ein Buch mit sieben Siegeln, trotz seines fundierten Wissens.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Ein Monster in der Endphase </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Ein zentrales Thema seines Referats war die Totalrevision des Zollgesetzes. Dieses umfassende Werk umfasst rund 500 Seiten und wurde auch schon als «Monstergesetz» bezeichnet. Die Totalrevision des Zollgesetzes sei in die Schlussgerade eingebogen und sei ein Kraftakt gewesen. Derzeit führe er Gespräche mit den Wirtschaftskommissionen, um noch bestehende Differenzen auszuräumen. Der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens stehe nun kurz bevor. Ein Referendum und eine Abstimmung gegen das Revisionsvorhaben halte er für unwahrscheinlich – «es ist schlicht zu kompliziert».</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Potenzpillen im Fadenkreuz </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Lüthi illustrierte anhand konkreter Beispiele die tägliche Praxis: In der täglichen Arbeit spielt neben dem klassischen Zollrecht auch der Vollzug «nichtzollrechtlicher Erlasse» eine wichtige Rolle. So kontrollierten seine Leute etwa den Import von Medikamenten – besonders würden die «kleinen blauen Pillen» aktenkundig. Hier seien die Zahlen beeindruckend hoch.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Auch aktuelle Dossiers wie die Einführung der E-Vignette sprach er an. Lüthi berichtete mit einem etwas frustrierten Unterton, dass</span></p><p><span style="font-size:14px;">er momentan parallel die elektronische, wie auch die klassische Klebevignette führen müsse, das sei doppelter Aufwand, denn, «es gibt keinerlei Verbindung zwischen den beiden.» Zwar steige die Nutzung der E-Vignette langsam, doch die Klebevignette sei in den rund 40 Jahres ihres Bestehens fast schon zu einem Kulturgut in der Schweiz geworden. Er scherzte, man solle vielleicht eine besonders hässliche Farbe für die physische Vignette wählen, damit niemand mehr auf die Idee komme, sie auf die Windschutzscheibe zu kleben.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Ein wenig appetitliches Thema </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Auch das Thema Fleischschmuggel kam zur Sprache. Das sei eine ausgesprochen «grusige» Sache – dabei verwendete Lüthi das schweizerdeutsche Wort dafür. Der Fleischschmuggel sei gut organisiert und erziele riesige Umsätze.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Sein Amt nehme ausserdem etwa 65 Millionen Franken ein – pro Tag. Das summiere sich am Jahresende auf rund 24 Milliarden Franken. Das BAZG trägt also einen Drittel bis einen Viertel der gesamten Einnahmen des Bundeshaushaltes bei. Im Schnitt gingen ihr 70 zur Fahndung oder Verhaftung ausgeschriebene Personen in die Fänge. Seine Leute entdeckten pro Tag fünf gefälschte Ausweise, elf verbotene Waffen, 18 illegale Medikamenten- und Dopingsendungen und 3 Kilo Drogen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Lüthi blieb weiter bei den Zahlen. Täglich verzeichne das BAZG rund 2,1 Millionen Grenzübertritte, ein Volumen, das die zentrale Rolle der Schweiz in Europa unterstreiche und etwa für das Doppelte der gesamten Grenzübertritte der USA stehe. Die Schweiz sei damit eine zentrale Verkehrs-Drehscheibe für ganz Europa. Lüthi lud das Publikum zum Nachdenken ein: «Stellen Sie sich vor, wir würden die Grenzen wirklich schliessen – ich müsste mir gut überlegen, wie ich das managen könnte.» Aber eines sei sicher, so Lüthi mit einem Augenzwinkern: «Es gäbe einen Stau von Stuttgart bis Mailand.»</span></p><p><span style="font-size:14px;">Eine zentrale Aufgabe seiner Arbeit sei die Transformation des Amtes – ein Prozess, der ihn persönlich stark präge. Dabei liess er durchblicken, dass der Gesamtkomplex der Veränderung für sein Dafürhalten äusserst umfangreich sei. «Wenn es schon halb so viele Baustellen wären, würde mich das genügend motivieren», erklärte er mit feiner Ironie in der Stimme. Ein zentrales Ziel sei es, das neue Zollgesetz kohärent mit den übrigen Reformen zusammenzuführen und umzusetzen.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Sparmassnahmen setzen Druck auf </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Blickt Lüthi in die Zukunft, zeichnen sich bereits neue Herausforderungen ab. «Sparmassnahmen und mögliche Anpassungen bei den Löhnen beschäftigen das Amt ebenso wie die Nachfolgeplanung.» Diese stehe im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung und sei lange vernachlässigt worden, da andere Prioritäten im Vordergrund standen. Heute stelle er fest, dass es bei mittleren und höheren Kadern kaum natürliche Nachfolgelösungen für frei werdende Stellen gebe. Hier müsse das Amt künftig verstärkt investieren. Dabei spielten kulturelle Entwicklungen und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) eine grosse Rolle. Allerdings sei noch unklar, wie sich diese konkret entwickeln und wie man sie sinnvoll in die Arbeitsprozesse des Amtes integrieren könne. «Ich werde mich fit machen für diese technologische Entwicklung», betonte Lüthi mit Blick in die Zukunft.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Er habe das Amt in einer unruhigen Zeit übernommen, sagte Lüthi, und unterstrich: «Ich bin dennoch glücklich hier.» Er nehme den Druck wahr, der auf den Kolleginnen und Kollegen laste und sei sich bewusst, dass Vertrauen in die Führung nicht selbstverständlich sei. Doch es sei ihm gelungen, ein gewisses Grundvertrauen zu etablieren – jenes Mindestmass an Vertrauen, das man in eine Führungskraft haben sollte. «Aber ich glaube, ich habe es geschafft, dieses Minimalvertrauen aufzubauen.»</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Gesucht war ein Mensch </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Zum Abschluss erzählte er eine Anekdote aus seinem Bewerbungsgespräch mit Bundesrätin, respektive Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter. Sie habe keineswegs ein beschönigendes Bild von der ausgeschriebenen Stelle gezeichnet, sondern vor allem die anzugehenden Probleme aufgezeigt. Auf seine für sie offensichtlich überraschende Frage, was für eine Persönlichkeit sie sich als nächsten Direktor vorstelle, habe sie nach einer kurzen Bedenkfrist geantwortet, sie brauche jemanden «Normalen» – einen Menschen mit Respekt, Energie und dem Willen. «Das Herzblut, das in dieser Organisation steckt, ist einer der Gründe, weshalb ich meine Aufgaben entwickeln konnte.»</span></p><p><span style="font-size:14px;">Zum Abschluss verabschiedete sich VKB-Zentralpräsident Hans Wipfli von seinem Gast mit ein paar persönlichen und lobenden Worten. Der Personalverband habe festgestellt, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Direktor im Vergleich zu dessen Vorgänger deutlich vereinfacht und verbessert habe. Man treffe sich regelmässig. Wipfli resümierte: «Wir sind sehr happy mit unserem Direktor.»</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Bundesrat verordnet dem Statistikamt eine Diät </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131603</link>
<description><![CDATA[Das Bundesamt für Statistik ist im Fokus der Sparpolitik des Bundesrates. Mit einem Abbau von Dienstleistungen soll die Streichung von 40 Stellen und eine Budgetkürzung...]]></description>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 17:54:06 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"></span><strong><span style="font-size:14px;">Das Bundesamt für Statistik ist im Fokus der Sparpolitik des Bundesrates. Mit einem Abbau von Dienstleistungen soll die Streichung von 40 Stellen und eine Budgetkürzung von 13 Millionen Franken möglich sein..</span></strong></p><p><span style="font-size:14px;">Die Sorge der Tessiner Nationalrätin Greta Gysin erweist sich als berechtigt. Nur wenige Wochen nach seiner kurzen Antwort auf ihren Vorstoss umriss der Bundesrat ausführlich seine Vorstellungen über die Zukunft des Bundesamtes für Statistik in einer Medienmitteilung. Das Amt, so das Fazit, müsse seine Aufgaben reduzieren, mithin auf die Erhebung von mehreren Statistiken verzichten.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Sparmassnahme werde es dem Amt erlauben, seinen Personalbestand bis 2028 um bis zu 40 Stellen und das Budget um 13 Millionen Franken pro Jahr zu reduzieren. Der Bundesrat begründet den Sparbefehl mit einem strukturellen Defizit in der Höhe von 20 Millionen Franken im Amt, eine Summe unter anderem aus zusätzlichen nicht finanzierten Aufgaben, die dem Amt auferlegt wurden, und höheren IKT-Kosten.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Zwar habe das Amt in den letzten Monaten eine Reihe von Massnahmen ergriffen. Es habe Statistiken und Leistungen vereinfacht, angepasst oder schrittweise eingestellt sowie bei Aufgaben den Zeitfaktor und die Häufigkeit revidiert.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Einen Teil des Abbaus habe das Amt bereits umgesetzt, weitere Massnahmen mit Spareffekt würden folgen. Diese wirkten sich aber auch auf die Dienstleistungen aus. «Nutzerinnen und Nutzer der BfS-Dienste müssen beispielsweise mit längeren Antwortzeiten rechnen.» Weiteres Kürzungspotenzial habe das Amt bei den Leistungsprämien, bei der Wartung insbesondere der IT, beim Ausbildungsbudget und bei personalbezogenen Veranstaltungen gefunden.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Auf der Streichliste stehen zudem ergänzende Erhebungen zur landwirtschaftlichen Betriebszählung, beispielsweise über die Berufsbildung der Bauern oder zum Einsatz erneuerbaren Energien. Die vier Mal im Jahr erhobene Statistik der neu gebauten Wohnungen soll wegfallen, die jährliche Erhebung jedoch bleiben, und das Reiseverhalten soll nicht mehr statistisch erhoben werden.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ausserdem sieht der Plan Streichungen bei Anlässen vor, bei der Einordnung und Analyse von Statistiken sowie generell bei der Durchführung von Erhebungen in allen Themenbereichen. Schliesslich beschränkt der Bundesrat die Unterstützung der Kantone und Gemeinden durch das BfS, indem es die Entwicklung der Leerwohnungszählung, von welcher diese bisher wegen ihrer grösseren Aussagekraft profitiert hatten, stoppen muss.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Das Innendepartement muss in den nächsten 12 Monaten einen Bericht und Vorschläge für die Anpassung der Bundestatistikverordnung vorlegen. Darin sollen unter anderem Wege aufgezeigt werden, wie das Amt seine Arbeit auch mit alternativen Datenquellen oder durch den Einsatz neuer Methoden, auch aus dem Bereich der KI, kompensiert. An einer Umsetzung wären rund 30 Bundesämter und die Sozialpartner beteiligt.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Viele Baustellen für die amtliche Kommunikation</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131612</link>
<description><![CDATA[SP-Nationalrätin Nadine Masshardt kritisiert die Öffentlichkeitsarbeit des Astra, insbesondere im Kontext der Abstimmung zur Erweiterung des Nationalstrassennetzes....]]></description>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 10:42:02 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>SP-Nationalrätin Nadine Masshardt kritisiert die Öffentlichkeitsarbeit des Astra, insbesondere im Kontext der Abstimmung zur Erweiterung des Nationalstrassennetzes. Sie beanstandet, dass das Bundesamt mehrere Millionen an PR-Agenturen vergeben habe.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat entgegnet: Das Astra habe keine externe Kommunikationsunterstützung für Abstimmungskampagnen beauftragt. Grundsätzlich beteilige sich kein Bundesamt an solchen Kampagnen. Die Aufträge an Agenturen seien im Zusammenhang mit Bauprojekten erfolgt – zur Information der betroffenen Bevölkerung, Kantone und Gemeinden. Diese Kommunikation sei aufgrund der Projektvielfalt und -komplexität nötig, die Transparenz zentral. «In der heutigen Gesellschaft geniesst behördliche Transparenz einen hohen Stellenwert», so der Bundesrat. Die ein- gesetzten Mittel würden verhältnismässig und effizient verwendet. Die externen Kommunikationsmandate mach- ten lediglich zwei bis drei Promille der Projektkosten aus. Die Aufträge seien öffentlich einsehbar. 2024 habe das Astra rund 7 Millionen Franken für projektbezogene Informationen ausgegeben – finanziert aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat kompensiert ein tieferes Lohnziel und kleinere Anstiege durch einen höheren Einstiegslohn</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131613</link>
<description><![CDATA[Lange erwartet und mit Spannung verfolgt: Der Bundesrat hat seinen Entwurf für ein neues, optimiertes Lohnsystem in der Bundesverwaltung vorgelegt. Es soll sich...]]></description>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:59:25 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Lange erwartet und mit Spannung verfolgt: Der Bundesrat hat seinen Entwurf für ein neues, optimiertes Lohnsystem in der Bundesverwaltung vorgelegt. Es soll sich künftig stärker an den Vergütungssystemen privater Unternehmen orientieren und insgesamt näher am Markt ausgerichtet sein, verspricht die Landesregierung. </strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Das vorliegende Reformvorhaben hat gemäss der Mitteilung keinen direkten Zusammenhang mit den laufenden Sparpaketen im Personalbereich. Mittel- bis langfristig dürften sich die Lohnkosten der Bundesverwaltung mit der Systemumstellung dennoch verringern, erwartet der Bundesrat. Nach ein paar Jahren soll eine Überprüfung zeigen, ob sich die erwarteten Effekte auch tatsächlich eingestellt haben. Dabei begleitet eine paritätisch zusammen- gesetzte Gruppe den Prozess. Der Bundesrat hält in einem internen Schreiben auch fest, dass niemand wegen der Umstellung weniger verdienen werde. Der Bundesrat plant die Umsetzung zum Jahreswechsel 2025/2026.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ein entscheidendes Element der Reform des Lohnsystems ist der Verzicht auf ein automatisches Wachstum für alle Mitarbeitenden. Es soll fortan keine automatische Lohnerhöhung hin zum Maximum der jeweiligen Lohnklasse geben. Zwar ändert sich der Lohn heute abhängig von der individuellen Leistungsbeurteilung mal langsamer, mal schneller. Doch der Lohnverlauf kennt nur eine Richtung: nach oben.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat führt neu den Begriff des Ziellohns ein. Diesen erreicht eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter bei konstant guter Leistung. Dieser entspricht jedoch nicht dem Lohnklassenmaximum und liegt deutlich darunter. Unter dem Strich bedeutet das, dass die Lohnentwicklung künftig in kleineren jährlichen Schritten erfolgen wird, rechnet der Bundesrat der Öffentlichkeit vor. Bei konstanter sehr guter Leistung hätten die Mitarbeitenden auch Aussicht auf das Lohnmaximum. In diese Überlegungen sind selbstredend parallel dazu einwirkende Lohnmassnahmen nicht einbezogen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Eine vorteilhaftere Lösung sieht der Bund jedoch für die höheren Kader vor: ihr Ziellohn entspricht dem Maximallohn. Sie haben bedeutend bessere Chancen, dieses Maximum zu erreichen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Diese für ihre Angestellten schlechten Nachrichten versüsst die Landesregierung diesen mit tendenziell höheren Anfangslöhnen für Neueingestellte. Damit kommt der Bundesrat auch den Bedürfnissen der Personalabteilungen bei der Rekrutierung entgegen, denn sonst würde die Attraktivität des Arbeitens beim Bund, ohnehin schon zusehends unter Druck, weiter sinken. Um ein Ungleichgewicht zu vermeiden, werden umgekehrt die Löhne bestehender Angestellter überprüft und bei Bedarf erhöht.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Das heisst auch: Wer schon das Lohnmaximum erreicht hat, bleibt auf diesem, sein oder ihr Lohn wird nicht auf den neu definierten Ziellohn gesenkt. Auch die Erteilung von Prämien bleibt weiterhin möglich.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat stellt zwar klar: Die Lebenslöhne (Salär über eine ganze Karriere) seien in allen Lohnklassen stabil. Im internen Schreiben präzisiert der Bund, dass «in einer langen Karriere der Gesamtverdienst annähernd gleich bleiben wird wie bis anhin.“ Der Bundesrat geht davon aus, dass für Angestellte mit langjährigem Arbeitsverhältnis mit dem Bund «die höheren Löhne zu Beginn der Karriere den im Vergleich zu den aktuellen Lohnklassenmaxima tieferen Ziellohn kompensieren.»</span></p><p><span style="font-size:14px;">In den Auswirkungen auf das Personal unklar ist die Streichung des Ortszuschlages. Dieser sollte eigentlich die regionalen Unterschiede der Lebenshaltungskosten ausgleichen. «Er ist auch aufgrund der zunehmenden Mobilität nicht mehr zeitgemäss», gibt der Bundesrat zu bedenken. Der bisherige Ortszuschlag werde in den Grundlohn integriert. Konkret erhöht der Bund das Lohnmaximum und hat als Referenz für den integrierten Ortszuschlag den höchsten und häufigsten Ansatz gewählt.</span></p><p><span style="font-size:14px;">In einem nächsten Schritt müssten die rechtlichen Grundlagen im Bundespersonalrecht angepasst werden, schliesst der Bundesrat. Das EPA soll die Sensibilisierung, Schulung und Information der Mitarbeitenden, Führungskräfte und HR-Fachleute sicherstellen<br></span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Neuer Prozess für die Beurteilungen</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat hat im Einzelnen den im Vorfeld als ineffektiv verstandenen Beurteilungsprozess ersetzt. Neu führen Vorgesetzte und Mitarbeitende einen vereinfachten und flexibleren Prozess entlang der jeweiligen Stellenbeschreibungen. Die Gespräche lassen auch Raum für weiterführende Ausführungen. Bei der Bewertung wird eine «gute» Zielerfüllung vorausgesetzt. Nur, wer die Erwartungen (deutlich) übertrifft, kann eine bessere Bewertung erhalten. Werden die Anforderungen nicht vollumfänglich erfüllt, ist allerdings auch eine Tieferbewertung möglich.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title> Engagierter Einsatz der VKB unter zunehmend schwierigeren Umständen </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131602</link>
<description><![CDATA[An der Mitgliederversammlung von Mitte Mai im Berner Hotel Bellevue legten Zentralvorstand und Geschäfts­leitung Rechenschaft über das vergangene Vereinsjahr...]]></description>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 17:49:09 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>An der Mitgliederversammlung von Mitte Mai im Berner Hotel Bellevue legten Zentralvorstand und Geschäfts­leitung Rechenschaft über das vergangene Vereinsjahr der VKB ab.</strong><br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Vereinigung der Kader des Bundes blickt als Verein zwar auf ein ordentliches Jahr zurück. Die VKB konnte ihre Mitgliederzahl einigermassen halten und hatte trotz eines Ausbaus des Angebots in verschiedenen Bereichen wie der Kommunikation ein gutes Finanzjahr.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Zentralpräsident Hans Wipfli berichtete über die intensiven Diskussionen anhand mehrerer Treffen mit der Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, Bundesrätin, beziehungsweise Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter. Deren Verhandlungsposition mit den Personalverbänden sei geprägt von den beiden Hüten, die sie anhabe. Einerseits trete sie als selbsternannte Sparfüchsin auf, die mit allen Mitteln einen ausgeglichenen Bundeshaushalt erreichen wolle. «Andererseits muss sie als oberste Personalchefin darum besorgt sein, dass sich das Bundespersonal unter diesen Rahmenbedingungen wohl fühlt.» Die Lohnverhandlungen des vergangenen Jahres hätten sich, gelinde gesagt, als&nbsp;recht schwierig erwiesen. «Wir erhielten, was sie uns zugestanden hat – aber nicht mehr.»</span></p><p><span style="font-size:14px;">Weiterhin hinke der Bund beim Teuerungsausgleich hinterher. Besonders schwierig hätten es die vielen pensionierten Mitarbeitenden, denn deren Rentenbezüge konnten von der zentralen Bundes-Pensionskasse, der PUBLICA, seit vielen Jahren nicht mehr angepasst werden. Das habe im Wesentlichen zwei Gründe: Die PUBLICA habe einerseits während einiger Jahre eine tiefe Performance gehabt, was sich auch in einem ungenügenden Deckungsgrad manifestiert habe. Zwar habe sich die aktuelle Situation etwas verbessert, für einen Teuerungsausgleich für die Pensionierten reiche es aber nicht. Es bestehe andererseits auch beim Eigner und Arbeitgeber, dem Bund, nicht der notwendige politische Wille.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Nichtsdestotrotz fänden weiterhin regelmässige Gespräche zwischen den Personalverbänden und der Bundesrätin statt, so Wipfli. Das sei Teil der gemeinsamen Absichtserklärung. So werden sich die Personalverbände auch dieses Jahr für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzen. Sie begleiteten auch engagiert die aktuellen politischen Debatten und Entwicklungen – wie jene über die Revision des Lohnsystems des Bundes und über das Entlastungsprogramm.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Schliesslich verwies Wipfli darauf, dass der Bund in den nächsten Jahren einen demografischen Wandel durchleben werde. In kurzer Zeit werde jede und jeder fünfte Mitarbeitende den Bund in die Rente verlassen, mittelfristig werde sogar die Hälfte des heutigen Personalstamms das AHV-Alter erreicht haben. Auf diese enormen Veränderungen müsse der Bund reagieren und sich den Veränderungen des Arbeitsmarkts anpassen – zum Beispiel, indem er versuche, die Mitarbeitenden länger zu halten.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Zuvor hatte Wipfli im Geschäftsbericht einen breiten Abriss über die geo- und bundespolitische Situation gegeben und die engagierte Arbeit der VKB zugunsten der Kader des Bundes hervorgehoben. Seinen mündlichen Bericht und die Beiträge der Angehörigen des Zentralvorstands und der Geschäftsleitung haben die</span></p><p><span style="font-size:14px;">Mitglieder im statutarischen Teil der Generalversammlung gutgeheissen. Auch die Rechnung und das Budget mit einem gleichbleibenden Mitgliederbeitrag haben die Anwesenden genehmigt. Damit haben die aktiven Mitglieder der VKB die Möglichkeit, für nur 70 Franken im Jahr – oder nicht einmal 9 Franken pro Monat – die vielfältigen Dienstleistungen der VKB in Anspruch zu nehmen. Dies gilt für die Teilnahme an Informations- und Vernetzungsanlässen zu aktuellen Themen der heutigen Arbeitswelt sowie an der Hauptversammlung samt reichhaltigem Apéro riche und professionellem Impulsreferat im Frühling. Pensionierte Ex-Mitarbeitende des Bundes bezahlen nur 35 Franken im Jahr – oder rund 3 Franken pro Monat.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Schliesslich wählten die Anwesenden per Akklamation und einstimmig den Vertreter der Instruktorenvereinigung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (VIBABS), Markus Bieri, in den Zentralvorstand. Bieri bedankte sich und würdigte die leidenschaftliche Milizarbeit des Zentralvorstands, die er bereits während einiger Monate kennenlernen durfte.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wie benützen wir KI?</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129132</link>
<description><![CDATA[Sie wissen, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, dass wir uns die Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben haben. Sowohl unser aktiven, wie auch unsere pensionierten...]]></description>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:46:06 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Sie wissen, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, dass wir uns die Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben haben. Sowohl unser aktiven, wie auch unsere pensionierten Mitglieder sollen von den Vorteilen profitieren, welche die binäre Welt mit sich bringt. Das heisst aber nicht nur, dass uns per E-Mail an <a data-cke-saved-href="mailto:office@vkb-acc.ch" href="mailto:office@vkb-acc.ch" style="color:#954f72; text-decoration:underline">office@vkb-acc.ch</a> für allgemeine Fragen und die Kommunikationszelle mittels <a data-cke-saved-href="mailto:komm-team@vkb-acc.ch" href="mailto:komm-team@vkb-acc.ch" style="color:#954f72; text-decoration:underline">komm-team@vkb-acc.ch</a> direkt anschreiben können. Es heisst auch, dass Sie unsere Mitteilungen als PDF herunterladen und in aller Ruhe lesen können. Es heisst zudem, dass wir unsere Dienstleistungen nacheinander digital abrufbar machen. Schliesslich werden wir in den nächsten Monaten wieder eine Mitgliederumfrage lancieren, die ebenfalls mindestens zum Teil online ablaufen wird. </span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Mehr noch: Vielleicht haben Sie auch bemerkt, liebe Mitglieder, dass wir Künstliche Intelligenz benutzen. Erst noch im Hintergrund und unauffällig, in Zukunft aber sicher auch etwas offensichtlicher. Was uns aber wichtig ist: Am Ende jedes Vorgangs gibt ein Mensch der Arbeit des Computers sein ok. Ein Beispiel sind – da sind wir gewiss nicht die einzigen – die Übersetzungen. Ein junges frisches Team von zweisprachigen Mitgliedern unseres Komm-Teams schaut sich die Texte, die wir für unsere Mitteilungen mit dem Marktführer Deepl übersetzt haben, genau an. Und nach Herstellung des Heftes kontrollieren sie die Druckfahnen nochmal. So nimmt uns KI viel Arbeit ab, doch wir verwenden sie vorsichtig, kontrolliert und gezielt. Dies Kontrollen zeigen übrigens auch, wie gut die KI heute tatsächlich ist – selten tauchen in einem sogar langen, KI-übersetzten Text mehr als zwei, drei Fehler auf, abhängig allerdings davon, wie spezifisch der Inhalt ist. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">​​​​​​​Sie sehen vermehrt in unseren Publikationen, dass wir KI-generierte Bilder brauchen, offensichtliche Zeichnungen wie auch künstlich generierte aber realistisch wirkende Fotos. Wo nicht offensichtlich, schreiben wie die Fotos mit Chat GPT als Quelle an. Dabei möchten wir die Illustration als zusätzliches kreatives Element vermehrt und mit mehr Gewichtung nutzen.</span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Schliesslich verwenden wir KI auch zur Optimierung der Texte. Es ist uns wichtig, dass möglichst viele Stimmen vorkommen, möglichst viele Personen zu Wort kommen. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass Sie, lieber Leser, ein verständliches, konzises und angemessenes Produkt erhalten. Deshalb kontrolliert KI manchmal unsere Texte und optimiert sie in Bezug auf Rechtschreibung, Verständlichkeit und Formulierungen. Diese Unterstützung hilft uns ebenfalls, Ihnen mit angemessenem Aufwand gute Kommunikationsprodukte zu liefern.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Dienstfahrzeuge sind kein Luxus</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131670</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat verteidigt das Recht von Berufsmilitärs auf ein Geschäftsauto. Die Regelung sei notwendig für das Funktionieren des militärischen Alltags.]]></description>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 10:46:13 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Der Luzerner Sozialdemokrat Hasan Candan stösst sich an den Dienstwagen der Berufsmilitärs und hat einen entsprechenden Vorstoss im Nationalrat eingereicht. Er stellt darin fest, dass er diese «Dienstflott» für «nicht gerechtfertigt» halte. Er begründet seine Position mit den «umwelt- und klimapolitischen Zielsetzungen des Bundes und der Diskussionen um den Staatshaushalt» und moniert eine «umweltbelastende und teure Regelung».</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat rechnet in seiner Antwort vor, dass der Bund bei rund 1800 Berufsmilitärs der von Candan angesprochen Kategorien 1700 Dienstfahrzeuge führt. Diese würden im Schnitt alle 6,5 Jahre, respektiv nach rund 200'000 Kilometern ersetzt. Der Bundesrat schätzt den durchschnittlichen faktischen Wert der Fahrzeuge auf total 24 Millionen Franken. Der Bund gebe jährlich 12 Millionen Franken für die Beschaffung von neuen Dienstfahrzeugen aus und habe Unterhaltskosten von rund 2,5 Millionen Franken.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Grund für die spezielle Regelung sei der erhöhte Mobilitätsbedarf des militärischen Personals. «Konkret müssen sie jederzeit und an jedem Ort in der Schweiz die Miliz begleiten und ausbilden sowie die Einsätze der Armee sicherstellen können.» Daher müssten sie die Ausbildungs- und Einsatzorte zu jeder Tages- und Nachtzeit selbstständig erreichen können. Das sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gewährleistet. Unter diesen Umständen weist der Bundesrat auch Candans Forderung nach einer Kontrolle im Einzelfall als weder angezeigt noch notwendig, die Regelung sei sehr wohl zeitgemäss, gerechtfertigt, notwendig und entspreche den Bedürfnissen der Armee.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Schliesslich unterstreicht der Bundesrat, dass die Halter der Dienstfahrzeuge sich auch in einem wesentlichen Ausmass an deren Finanzierung beitragen. Ausserdem schreibe die entsprechende Verordnung vor, dass als persönliches Dienstfahrzeug grundsätzlich elektrisch betriebene Fahrzeuge zu beschaffen seien.<br>Der Nationalrat hat die für Ende Juni geplante Diskussion über die Interpellation verschoben.<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Renten sind Sache der PUBLICA </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131601</link>
<description><![CDATA[Trotz wiederholter Bemühungen der VKB bleibt ein Teuerungsausgleich für die Renten von früheren Bundes­ angestellten aus – mangelnde politische Unterstützung...]]></description>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 17:43:22 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Trotz wiederholter Bemühungen der VKB bleibt ein Teuerungsausgleich für die Renten von früheren Bundes­ angestellten aus – mangelnde politische Unterstützung und die finanzielle Situation der PUBLICA stehen einer Lösung im Weg. </strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">In den vergangenen Jahren hat die Vereinigung der Kader des Bundes VKB die unbefriedigende Situation der pensionierten Mitarbeitenden des Bundes im Zusammenhang mit dem Ausbleiben des Teuerungsausgleichs auf die Renten wiederholt vorgebracht. Diese Vorstösse erfolgten im Einklang mit den anderen Berufsverbänden und waren sowohl an die Leitung des Finanzdepartements als auch an die Direktorin der Bundes-Pensionskasse PUBLICA gerichtet.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Beide Instanzen nahmen unsere Anliegen zwar auf und äusserten Verständnis für die Grundproblematik, jedoch haben sie keine Massnahmen getroffen, um den Pensionierten den lang verdienten Ausgleich der ständigen und zeitweise starken Teuerung zu gewähren. Für die Durchsetzung dieser Anliegen fehlt im Übrigen auch eine breite politische Unterstützung in den Parteien und im Parlament.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Erschwerend kommen zwei entscheidende Faktoren hinzu. Besonders belastend ist die schwierige finanzielle Situation der PUBLICA. Sie weist seit vielen Jahren eine ungenügende Deckung der Verbindlichkeiten auf und leidet unter fehlenden Reserven. Zeitweise verzeichnete sie sogar eine deutliche Unterdeckung. Zur Erinnerung: Ein Teuerungsausgleich ist generell erst möglich bei einem Deckungsgrad von 15 Prozent über Volldeckung, also von 115 Prozent. In den letzten Jahren bewegte er sich für die PUBLICA und die meisten ihrer Teile in einem Bereich zwischen 105 und 110 Prozent, mit einem Tiefpunkt in der Pandemie von 94 Prozent.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der zweite Hemmschuh ist das strukturelle Defizit des Bundeshaushaltes. Die schlechten Prognosen lassen momentan politisch keine ausserordentlichen Erhöhungen der Rentenleistungen zu. Diese Situation wird in den nächsten Jahren wohl unverändert bleiben. Allerdings gewährleistet der Bund wenigstens den Ist-Zustand der Renten. Dabei liegt die generelle Zuständigkeit in Bezug auf Renten bei den Organen der PUBLICA.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Anzumerken ist in diesem Zusammenhang auch die sich ständig verschlechternden Anstellungsbedingungen für aktive Angestellte der Bundesverwaltung und die schlechte Prognose der Rentenentwicklung für jüngere Arbeitnehmende in den kommenden Jahrzehnten. Die «Querfinanzierung» der laufenden Renten durch die noch erwerbstätigen bzw. beitragszahlenden Arbeitnehmenden des Bundes ist eine Realität. Diese Entwicklungen erschweren die politische Durchsetzbarkeit des Teuerungsausgleichs auf die Bundesrenten.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Diese Ursachen für das bisherige Ausbleiben der Rentenanpassung sind Aspekte, in denen die Personalverbände wenig oder keinen Einfluss nehmen können. Insbesondere sind die Personalverbände bestenfalls mit der Bundesverwaltung in einem geschäftlichen Austausch, sie haben aber keine formalisierten Bande mit der Pensionskasse. Insofern haben die Personalverbände kaum eine Handhabe, politischen Druck bei der PUBLICA aufzusetzen. Dennoch versuchen wir es immer wieder.</span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>NUR FÜR VKB-MITGLIEDER neue Dienstleistung der BEKB: Optimieren, sanieren und dabei sparen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131600</link>
<description><![CDATA[Die BEKB hat ihr Angebot an Vorzugskonditionen für unsere VKB-Mitglieder, die bei der PUBLICA sind, ersetzt. Neu bieten wir zusammen mit der BEKB für unsere Mitglieder...]]></description>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 07:55:16 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Beiträge VKB</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px">Die BEKB hat ihr Angebot an Vorzugskonditionen für unsere VKB-Mitglieder, die bei der PUBLICA sind, ersetzt. Neu bieten wir zusammen mit der BEKB für unsere Mitglieder mit Eigenheim ein neues Angebot für Hypotheken an, die im Zusammenhang mit <a data-cke-saved-href="https://www.bekb.ch/de/privatkunden/ hypotheken-und-kredite/energetische-sanierung" href="https://www.bekb.ch/de/privatkunden/%20hypotheken-und-kredite/energetische-sanierung">nachhaltigem Bauen</a> respektiv nachhaltiger Renovation stehen: Myky. Myky ist ein gemeinsames Angebot mehrerer Kantonalbanken, darunter der BEKB, sowie der Gebäudeversicherung des Kantons Bern. Die Festhypothek Myky und die Saron-Rollover-Hypothek Myky bieten attraktive Zinsvorteile. Ein Beispiel für ein finanziertes Projekt könnte der Einbau einer Wärmepumpe sein. Der Grund für den Wechsel ist, dass ein Mitglied de facto aufgrund seiner Zugehörigkeit zur PUBLICA die Vorzugskonditionen schon erhält. Hinzu könnten unter Umständen weitere Vorteile für nachhaltige Investitionen kommen. Wichtige Information: Das Angebot der Berner Kantonalbank gilt ausschliesslich für Liegenschaften im Kanton Bern.</span></p><p><span style="font-size:12px">Die grossen Vorteile mit einer Myky-Hypothek: Der Myky-Sanierungsrechner zeigt Ihnen, wann welche Sanierungsmassnahmen bei Ihrem Zuhause sinnvoll sind, was sie kosten und welche Fördermittel Sie erhalten. Myky hält auch Projektvorlagen bereit, damit Sie Ihr Vorhaben korrekt und effizient gemäss einer Checkliste umsetzen können. Und wenn Sie einen Experten brauchen: Im Expertennetzwerk von Myky finden Sie eine Fachperson In deiner Nähe.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Er komponierte das Lied vom Tod</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131371</link>
<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 3. Juli durfte eine Gruppe von VKB-Senioren die Generalprobe des Tonhalle-Orchesters unter dem Titel Tribute Ennio Morricone besuchen.]]></description>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 19:55:14 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Ennio Morricone – der legendäre italienische Komponist, der Filmgeschichte schrieb.&nbsp;Er prägte mit seinen einzigartigen Kompositionen die Welt des Kinos wie kaum ein anderer. In einem Leben voller Leidenschaft und Widerstände fand er seinen ganz eigenen Stil, der Generationen von Filmbegeisterten bis heute tief im Herzen berührt.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Morricones Art zu komponieren war so einzigartig wie seine Musik selbst. Oft begann er nicht mit der Melodie, sondern mit dem Bild. Er sah Szenen des Films, liess sie in seinem Kopf nachwirken und fand dann die musikalischen Noten, die den Film nicht nur untermalten, sondern ihm eine neue Dimension gaben. Anders, als viele Komponisten seiner Zeit, beschränkte er sich nicht darauf, die Handlung zu begleiten. Stattdessen versuchte er, in die Psyche der Figuren einzudringen und das Unsichtbare hörbar zu machen – die innersten Ängste, Hoffnungen und Konflikte. Das ist vielleicht ein Teil des Geheimnisses, warum seine Werke auch eigenständig funktionieren, oft sogar den eigentlichen Film überragen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Einer seiner ersten und bis heute wohl bekanntesten Soundtrack ist „Spiel mir das Lied vom Tod“ – ein Werk, das einige der berühmtesten Musikstücke der Filmgeschichte hervorgebracht hat. Hier geht Morricone mit einfachen, fast minimalistisch anmutenden Melodien vor, die jedoch von ungeheurer Tiefe und emotionaler Wucht sind. Mit der Mundharmonika als Leitmotiv schafft er eine düstere, melancholische Atmosphäre, die den Tod fast wie eine tragische Hauptfigur des Films erscheinen lässt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Morricone verstarb im Juli 2020 im Alter von 91 Jahren, doch seine Musik lebt weiter. Sie hallt in den Kinosälen, in den Herzen der Menschen, die sie gehört haben, und in der Welt des Films wider. Sein Schaffen ist eine Hommage an die Kraft der Töne und die Grenzenlosigkeit der Kreativität. Morricone verstand, dass Musik eine Erzählkunst ist, die Geschichten erzählt, die das gesprochene Wort oft nicht ausdrücken kann.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Das Programm in der Tonhalle in Zürich wurde in enger Absprache mit seiner Witwe Maria und seinem Sohn Giovanni zusammengestellt und viele Kompositionen wurden erstmals öffentlich gespielt. Die Zielsetzung war, dass der Rahmen des Konzertes intim und das Publikum nahe an seiner Musik sein soll, um die ganze Vielfalt erleben zu können. Die VKB-Senioren haben die Möglichkeit erhalten, Anfang Juni einer Generalprobe beizuwohnen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Dirigent Frank Strobel verstand es, die vielfältigen Werke von Ennio Morricone in verschiedene Teile aufzugliedern, aber so, dass doch alles in einem Zusammenhang stand. Die aufgegführten Werke waren sehr vielfältig und eindrücklich. Sie zeigten die ganze Breite des Schaffens von Morricone auf. Das Tonhalle Orchester wurde unterstützt von einem Vokal-Chor von 20 Personen sowie von der Sopranistin </span><span style="font-size:14px">Gan-ya Ben-gur</span><span style="font-size:14px;"> Akselrod und dem Solo-Bratschisten Gilad Karni.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Beim Zuhören der bekannten Filmmusik-Werke musste man die Augen schliessen und sah den Film vor den geistigen Augen. Es war ein einmaliges Erlebnis, das alle Zuhörer betroffen machte. Ennio Morricones Musik lässt sprechen, wo Worte scheitern.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Gemeinsam mit dem Orchester steigern Chor und Gesang die emotionale Intensität, ohne dabei zu stark in den Vordergrund zu drängen. Die menschlichen Stimmen bringen eine Intimität in die Musik, die tiefer berührt, als jedes Instrument allein.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die zuhörenden VKB-Mitglieder in der Tonhalle waren von der Aufführung sichtlich erfreut und emotional berührt.<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Agilität fängt bei einem selbst an. Genauso wie Führung.</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131164</link>
<description><![CDATA[Die VKB hat erneut den HR-Chef der TX Group zu einem Referat eingeladen. Diesmal sprach er zu den VKB-Mitgliedern über Agilität. ]]></description>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 21:07:38 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%25253Cmeta%252520charset%25253D%252522UTF-8%252522%252520%25252F%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p>Die VKB hat – nicht zuletzt aufgrund der letzten Umfrage unter den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung – im Rahmen ihrer Informations- und Vernetzungsanlässe eine Vortragsreihe zum Thema Führung lancierte. In diesem Rahmen sprach Peter Mantsch, Leiter HR der TX Group (früher Tamedia AG), zur Bedeutung von Agilität und Instrumenten, wie man diese umsetzten kann.</p><p>Er betonte gleich zu Beginn seiner Ausführungen, dass Agilität an sich keine Raketenwissenschaft ist. Eigentlich bedeute dieses Wort nichts anderes als Anpassungsfähigkeit. Agilität habe nichts mit Chaos zu tun. Im Gegenteil, eine Struktur und gute Rahmenbedingungen seien die Voraussetzungen für agile Arbeitsmethoden, wenn das Ergebnis von Erfolg gekrönt sein soll.</p><p>Er brachte zu Beginn ein Beispiel aus den Streitkräften im Baltikum. Der Führungsstil dieser Armeen habe sich im Laufe der Jahren stark verändert, den Soldaten werde inzwischen nur noch das Ziel vorgegeben, wie sie es jedoch erreichen, besprechen sie im Team.</p><p>In diversen Übungen habe sich gezeigt, dass die Ergebnisse wesentlich besser sind. Im militärischen Umfeld spreche man diesbezüglich von Auftragstaktik, aber es bedeute nichts anderes als Agilität. Betrachtet man laut Referent Mantsch das sicherheitspolitische Umfeld, mache diese Herangehensweise durchaus Sinn, denn die Waffensysteme und die Art der Kämpfe hätten sich massiv verändert, was wiederum eine grosse Anpassungsfähigkeit voraussetze. </p><p>Bei Agilität und agilem Arbeiten handle es sich keineswegs um ein ausschliesslich neumodisches Phänomen. Der Begriff existiere bereits seit knapp 70 Jahren und tauche seither schon in den unterschiedlichsten Facetten und Abwandlungen auf.</p><p>Doch spätestens seit Beginn der <a data-cke-saved-href="https://www.agile-heroes.com/de/magazine/was-ist-agile-transformation/" href="https://www.agile-heroes.com/de/magazine/was-ist-agile-transformation/">Digitalisierung</a> erhielt Agilität immer mehr an Bedeutung und Popularität, weshalb der Begriff aus dem modernen Projektmanagement kaum noch wegzudenken sei. Verschiedene IT-Firmen hätten im Rahmen von Projekten im Bereich der Softwareentwicklung auf agile Arbeitsmethoden gesetzt, um Kosten und Zeit einzusparen.</p><p>Da die Ergebnisse dadurch besser wurden, setze man weiterhin darauf. In der heutigen Zeit spiele auch die <a data-cke-saved-href="https://www.agile-heroes.com/de/magazine/was-ist-agile-transformation/" href="https://www.agile-heroes.com/de/magazine/was-ist-agile-transformation/">Agile Transformation</a> von modernen Unternehmen eine grosse Rolle in der Entwicklung der Agilität. Dieser Megatrend in der Arbeitswelt bringe bislang unbekannte Herausforderungen mit sich, bei denen das Konzept der Agilität eine Renaissance im ganz grossen Stil erfahre.</p><p>Wirklich neu sei dabei vor allem, dass sehr viele Unternehmen nicht nur einzelne Teams mit Agilität vertraut machen wollen, sondern ihre gesamte Organisation.</p><p>Ein Vorteil von agilen Arbeitsmethoden ist, so Mantsch, dass man schnell erkenne, welche Teammitglieder wirklich performen und welche nicht. Ebenso erkenne man die Stärken und Schwächen der Mitarbeitenden schneller. Wer Agilität einführen möchte, muss sich Zeit dafür nehmen, denn höchstwahrscheinlich werde sie oder er in ihren/seinem Team zu Beginn auf Widerstände stossen, die es zu überwinden gelte, was unter Umständen viel Zeit in Anspruch nehmen könne. </p><p>Eine Möglichkeit sei zum Beispiel, den Mitarbeitenden einmal pro Monat einen Tag für Testungen von Tools, Apps oder ähnlichem zur Verfügung zu stellen. Auch allgemeine Themen wie die Zusammenarbeit im Team könnten so besprochen werden. Die Deutsche Bahn gebe im Raum München beispielsweise die Schichtpläne der Tramfahrer nicht mehr vor. Die Mitarbeitenden erhalten Zeit, sich selbst zu organisieren und geben den fixfertigen Schichtplan der vorgesetzten Stufe ab. Diskussionen seien seither nicht mehr an der Tagesordnung.</p><p>Vermutlich funktioniere Agilität nicht in jedem Umfeld so, aber es steckt sehr viel Potential drin, wie die anwesenden VKB-Mitglieder von Peter Mantsch erfahren durften. <br><br></p><hr><p>Die Geschäftsleitung bedankt sich herzlich bei Dr. Peter Mantsch für seine interessanten Ausführungen. Es war ein Abend, der allen einen grossen Mehrwert gebracht hat.</p><hr><p>Die erfolgreiche Reihe der Informations- und Vernetzungsanlässe der VKB geht weiter: Frau Prof. Dr. Anna Wiedemann von der Berner Fachhochschule BFH wird am 30. Oktober 2025 in diesem Rahmen ein Referat halten. Sie beschäftigt sich darin mit den Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung. </p><p>Sie werden zu gegebener Zeit auf unserer Homepage <a data-cke-saved-href="http://www.vkb-acc.ch/" href="http://www.vkb-acc.ch/">www.vkb-acc.ch</a> weiterführende Informationen erhalten und sich anmelden können.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sicherheit gibt&#039;s halt nicht gratis</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131161</link>
<description><![CDATA[42 Prozent der Mitarbeitenden des Bundes arbeiten im Sicherheitsbereich. Unter ihnen sind auch Berufsmilitärs mit speziellen dienstlichen Anforderungen.    ]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 11:54:19 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px">Fast jeder und jede zweite Angestellte des Bundes arbeitet im Sicherheitsbereich. Da sind neben der Armee der Zivilschutz, wie auch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit und das Fedpol. Insgesamt sind aktuell 42 Prozent des Personals, also knapp 16’400 Vollzeitstellen, diesem Bereich zugeordnet. So antwortet der Bundesrat auf eine Anfrage der SP-Nationalrätin Jacqueline Badran. Diese wollte das bundesstaatliche Sparregime der Forderung nach einer Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz gegenüberstellen. Badran hatte den Anteil der Sicherheit am Gesamtpersonaletat deutlich tiefer eingeschätzt.</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bundesrat betont, dass das Sparregime, im Behördendeutsch Entlastungspaket 27 genannt, eben erst der Möglichkeit diene, neben der finanziellen Stärkung der AHV auch die Wehrbereitschaft der Streitkräfte zu verbessern. Dafür müsse sich der Bund ein beschleunigtes Armeewachstum leisten. Er weist auch darauf hin, dass frühere Sparvorgaben jenseits des EP27 die Armee schon zu einem wirtschaftlicheren Betrieb verpflichtet hatten,&nbsp;</span>«<span style="font-size:14px">um die steigenden Rüstungsausgaben teilweise armeeintern zu kompensieren.</span>»</p><p><span style="font-size:14px">Badrans Vorstoss zielte offensichtlich auf angebliche </span>«<span style="font-size:14px">geldwerte Privilegien</span>»<span style="font-size:14px"> von </span>«<span style="font-size:14px">Armee-Kadern</span>»<span style="font-size:14px"> und insbesondere auf deren Abschaffung. Sie stellte sich vor, so die Sparvorgaben realisieren zu können.</span></p><p><span style="font-size:14px">Naturgemäss weist der Bundesrat den Vorwurf zurück, dass das Berufsmilitär </span>«<span style="font-size:14px">„Privilegien</span>»<span style="font-size:14px"> geniesse. Vielmehr müsse es besondere Anforderungen erfüllen und stehe unter einem besonderen Druck, für die Erfüllung des Auftrages beruflich und privat flexibel zu sein. </span>«<span style="font-size:14px">Es erfasst dabei keine Arbeitszeit, hat kein Anrecht auf Kompensation von Mehrarbeit, Überzeit und Gleitzeit und erhält keine Vergütungen für Sonntags- und Nachtarbeit, Überzeit und Gleitzeit.</span>»<span style="font-size:14px"> Im Weiteren sei das Berufsmilitär der Versetzungspflicht unterstellt. Ihm könne jederzeit eine andere Funktion oder ein anderer Arbeitsort zugewiesen werden.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Im Gegenzug beteilige sich der Bund einerseits stärker an der Finanzierung der beruflichen Vorsorge. Von diesem Sonderbeitrag in der Höhe von 10 Millionen Franken pro Jahr profitierten 2100 Mitarbeitende. Ausserdem erhielten Berufsmilitärs pauschal zusätzliche Kompensationstage. Schliesslich erhielten sie zwar ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt. Würden sie dieses aber auch privat nutzen, müssten sie sich an den Kosten beteiligen.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein neues gesetzliches Fundament für das Personalwesen des Bundes</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/131153</link>
<description><![CDATA[Die Revision des Bundespersonalgesetzes ist beschlossen. Es gibt im Bundes-Personalwesen Anpassungen bei beruflicher Vorsorge, Datenschutz und Digitalisierung.]]></description>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 21:42:20 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Mit 40 zu 0 Stimmen hiess der Ständerat kürzlich als Zweitrat die Revision des Bundespersonalgesetzes (BPG) gut und bestätigte diese Entscheidung dann in der Schlussabstimmung. Der Nationalrat hatte sie im März angenommen.&nbsp;</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat hatte die Revision im Sommer letzten Jahres vorgelegt. Ihre Hauptpunkte sind die berufliche Vorsorge, ein gestärkter und modernisierter Datenschutz und die Digitalisierung. Die Revision verhindert, dass die Arbeitsverhältnisse des Personals des Bundes dem Obligationenrecht unterstellt werden. Das hatte die SVP verlangt und im Nationalrat im März dieses Jahres eine Abfuhr erlitten. Sie hatte «ungerechtfertigte Privilegien» kritisiert und gefordert, dass die Bundesangestellten jenen der Privatwirtschaft gleichgestellt werden.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Ein zentraler Punkt der Revision betrifft die berufliche Vorsorge im Zusammenhang mit Publica, der Pensionskasse des Bundes. Die bisherige Regelung, die dem Bundesrat umfassende Genehmigungsrechte für Änderungen der Vorsorgereglemente der dezentralen Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung einräumt, soll vereinfacht werden. Künftig konzentriert sich der Bundesrat auf die finanziellen Bestimmungen, während die Kassenkommission Publica als oberstes Organ über die Leistungsbestimmungen wacht. Diese Entflechtung der Aufgaben schafft Klarheit und vereinfacht die Prozesse, insbesondere im Hinblick auf einen vermeintlichen Normenkonflikt zwischen dem BPG und dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Das revidierte Gesetz definiert zudem den Schutz von Whistleblowern und nimmt Anpassungen im Bereich von Disziplinarmassnahmen vor. Zudem bringt es die Flexibilisierung bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Dann regelt das BPG neu das Profiling, insbesondere das Profiling mit hohem Risiko. Damit kann der Bund als Arbeitgeber moderne Rekrutierungsmethoden wie die gezielte Suche nach Talenten über soziale Medien weiterhin nutzen, schrieb der Bundesrat. Die fortschreitende Digitalisierung im Personalwesen sieht zudem vor, dass Arbeitsverträge künftig auch mit elektronischen Signaturen rechtskräftig abgeschlossen werden können. Insgesamt soll die Effizienz in der Umsetzung des Bundespersonalrechts zunehmen.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die geplanten Änderungen tragen laut dem Bundesrat den Bedürfnissen der heutigen und künftigen Arbeitswelt Rechnung.<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Zu Besuch in der Zukunft des Bauens</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/130524</link>
<description><![CDATA[Der aktuelle Ausflug des VKB-Delegierten Senioren führte die Mitglieder in die Robotic Fabrication Laboratory der ETH Zürich.]]></description>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 07:06:53 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<strong></strong><p><span style="font-size:14px;">Das Robotic Fabrication Laboratory (RFL) der ETH Zürich auf dem Hönggerberg-Campus ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der digitalen Fertigung im Bauwesen. Die etwas umständliche Bezeichnung bedeutet, dass in den Bereichen der Architektur und digitalen Herstellung von Teilen vor allem das 3-D Druckverfahren eingesetzt wird.<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">In diesem Bereich werden mit robotischen Systemen experimentelle Materialien und neue Bauprozesse untersucht, um für künftige Ausführungen von Bauten und anderen Systemen neue und innovativere Materialien und Prozesse zur Verfügung zu haben. Dies nicht nur im kleinen Bereich, sondern auch mit sehr grossen Objekten.<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Die 2017 eröffnete Anlage bildet eine zentrale Infrastruktur für Forschung, Lehre und industrielle Kooperationen der ETH Zürich.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die </span><span style="font-size:14px">VKB hat das</span><span style="font-size:14px;">&nbsp;RFL dieses Jahr zwei Mal mit je 20 Mitgliedern besucht. Die Teilnehmenden verfolgten eine kompetente Führung durch die Produktionshalle und die verschiedenen Exponate interessiert und haben diese geschätzt.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Das wahrscheinlich interessanteste Objekt ist der im 3-D Druckverfahren hergestellte Turm, der nun in Mulegns (GR) montiert wurde. Die ETH Zürich fertigt den höchsten 3D-gedruckten Bau der Welt. Mit dem weissen Turm in Mulegns wollen die Forschenden Innovationen in Richtung Marktreife bringen.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Im Weiteren ist auch das Dach des Gebäudes sehr interessant hergestellt. Es zeigt anschaulich auf, welche gestalterischen und technischen Möglichkeiten das digitale Bauen heute bietet. Es besteht aus einer Folge von fünf kuppelartigen Wölbungen und setzt sich zusammen aus über 48'000 einzelnen Kanthölzern mit Längen bis zu 3,10 Meter. Die Hölzer wurden zu 168 Fachwerkträgern zusammengefügt, die sich bis zu einer Länge von 14,70 Meter zwischen den gebogenen Kastenträgern der primären Stahlstruktur spannen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Besonderheiten der Installation auf dem Hönggerberg sind zusammengefasst:<br>1. Skalierung für Bauprojekte in 1:1<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das RFL erlaubt robotische Experimente und Prototypenbau in Originalgröße (1:1) – ein Alleinstellungsmerkmal im akademischen Kontext.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Labor hat eine Raumhöhe von 22 m, was die Herstellung großer Bauelemente oder sogar ganzer Gebäudeteile ermöglicht.<br>2. Roboter auf Portalsystem<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Portalsystem ist mit einem mehrachsigen Industrieroboter ausgestattet, der Bewegungen auf einer Fläche von 45 x 17 Metern ermöglicht, wodurch eine sehr hohe räumliche Flexibilität entsteht.<br>3. Interdisziplinäre Forschungsumgebung<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Integration von Architektur, Robotik, Materialwissenschaft und Bauingenieurwesen.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Enge Zusammenarbeit mit anderen Professuren und Instituten an der ETH Zürich und mit Partnern aus Industrie und Forschung weltweit.<br>4. Offene und wandelbare Infrastruktur<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Modularer Aufbau erlaubt schnelle Umstellungen für verschiedene robotische Systeme oder neue Experimente.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Labor ist als Experimentierplattform und nicht als reine Produktionsstätte konzipiert.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Das Robotic Fabrication Lab der ETH Zürich ist einzigartig durch seine Kombination aus skalengetreuer Anwendung, robotergestützter Forschung, modularer Infrastruktur und interdisziplinärer Zusammenarbeit.&nbsp;<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Statistisch fehlen noch 20 Jahre bis zur Gleichstellung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/130073</link>
<description><![CDATA[Schritt für Schritt kommt die Bundesverwaltung der Gleichstellung der Geschlechter näher. Der Bundesrat zeigt auf, wie und wie weit.]]></description>
<pubDate>Thu, 22 May 2025 17:41:36 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Vertretung der Frauen in den Top-Kadern hat zugenommen. Nur leicht, aber immerhin. So antwortet der Bundesrat auf eine Interpellation der Zuger Grün-Alternativen Manuela Weichelt. Diese hatte den Bund dazu aufgefordert, in Bezug auf die Anstellung von Frauen in den Top-Kadern des Bundes <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«eine Vorreiterrolle zu spielen<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->». Der Anteil von etwas über einem Viertel im obersten Kader ist laut Weichelt ungenügend.</p><p>Der Bundesrat präzisiert in seiner Stellungnahme von Ende April, dass der Anteil der Frauen in den Lohnklassen über 30 stetig steige. Er habe allein im Jahr 2024 um 1,5 Prozentpunkte auf neu 28,7 Prozent zugenommen. Der Wert schliesst den Bereich Verteidigung sowie das uniformierte, bewaffnete Personal der Grenzwache aus.<br>Der Bundesrat weist darauf hin, dass die Privatwirtschaft einen Richtwert von 20 Prozent für börsenkotierte Unternehmen kenne.</p><p>Der Bund habe sich im Bewusstsein seiner Vorreiterrolle höhere Ziele gesetzt und diese regelmässig definiert. So will der Bundesrat für die höchsten Kaderstellen bis Ende 2027 einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent erreichen. Früher war der Zielwert noch bei 27 Prozent gelegen. Zuletzt nahm der Anteil der höchsten Lohnklassen im Schnitt jeweils um rund einen Prozentpunkt pro Jahr zu. «Der Bundesrat wird auch in Zukunft einen ambitionierten, aber auch erreichbaren Sollwert festlegen.<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->»</p><p>Massnahmen zur Förderung der Frauen in höheren Kaderpositionen und zur Erreichung der Chancengleichheit sind zahlreich und greifen auf verschiedenen Ebenen. So sind Bewerbungen von Frauen auf ausgeschriebene Stellen besonders willkommen, Job- und Topsharing sowie flexible Arbeitsformen wie Homeoffice sind möglich, und Führungskräfte werden explizit aufgefordert, bei Anstellungen Frauen zu berücksichtigen – und zwar auf allen Stufen.</p><p>Abschliessend verweist der Bundesrat auf verschiedene Programme für die Personalentwicklung mit Fokus auf die Frauen, ergänzt durch Mentoring und Netzwerke für weibliche Führungskräfte.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat sieht keine Notwendigkeit für interne Stellenbörse</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129870</link>
<description><![CDATA[Eine Nationalrätin fordert eine zentrale Personalbörse beim Bund. Der Bundesrat findet die bestehenden Instrumente für die interne Stellensuche ausreichend.]]></description>
<pubDate>Fri, 16 May 2025 10:11:30 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Immer wieder wunderten sich Mitarbeitende beim Bund in der Vergangenheit, warum es so schwierig ist, intern einfacher an Stellen über Abteilungs- und Departementsgrenzen hinweg zu gelangen – selbst wenn sie zwar gerne beim Bund bleiben wollen, aber nicht mehr an ihrem aktuellen Arbeitsplatz. Nicht selten verliessen gute Fachkräfte unter diesen Umständen die Bundesverwaltung, sobald sie ein anderes attraktives Angebot erhielten. Die Folge: Die Personalabteilungen mussten immer wieder aufwändig neue Kräfte von aussen rekrutieren.</span></p><p><span style="font-size:12px;">Aktuell sieht die Regelung nur vor, dass der Arbeitgeber lediglich für von Stellenabbau betroffene Mitarbeitende zumutbare Stellen finden muss. Allerdings sind solche Bemühungen – wenn überhaupt – auf die Ebene des jeweiligen Departements beschränkt. Unter diesen Umständen drohen Mitarbeitende ihre Anstellung zu verlieren, obwohl es noch passende Stellen in anderen Verwaltungseinheiten gäbe. Das rief Greta Gysin auf den Plan: Die grüne Tessiner Nationalrätin schlug in einem parlamentarischen Vorstoss eine zentrale Personalbörse für die Bundesverwaltung vor.</span></p><p><span style="font-size:12px;"><strong>Unverschuldetes Ausscheiden</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Gysin begründete ihren Vorschlag mit den sich abzeichnenden Stellenkürzungen beim Bund aufgrund verschiedener Sparkampagnen. Diese könnten neu sogar Entlassungen ermöglichen: «Durch die wiederholten Kürzungen erreichen nun aber mehr und mehr Ämter einen kritischen Punkt, an dem diese nicht mehr ohne Personalabbau bewältigt werden können.» Solche «abgebauten» Mitarbeitenden sollten verwaltungsintern Lösungen finden können, statt unverschuldet ihre Anstellung beim Bund zu verlieren. Gysin geht davon aus, dass es trotz Sparkurs weiterhin Verwaltungseinheiten mit passenden freien Stellen gibt. Dem steht der Fachkräftemangel gegenüber, der die Personalsuche zusätzlich erschwert. Laut Gysin ist eine koordinierte Lösung auf Stufe Bundesverwaltung nötig.</span></p><p><span style="font-size:12px;"><strong>Massenpensionierungen sollen Erleichterung bringen</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Der Bundesrat sieht dies – naturgemäss – etwas anders. Er habe sich zu einer sozialverträglichen Umsetzung der geplanten Sparmassnahmen im Personalbereich verpflichtet, wie er in seiner Antwort schreibt. «Sollte es im Zuge von Umstrukturierungen und Reorganisationen zu einem Stellenabbau kommen, steht nicht die Kündigung von Mitarbeitenden im Vordergrund, sondern deren Weiterbeschäftigung.» Dazu verpflichte ihn auch der Sozialplan, den der Bund 2016 mit den Sozialpartnern ausgehandelt hat.</span></p><p><span style="font-size:12px;">Der Bundesrat betont, dass der umfassende Personalverlust durch die bevorstehenden Pensionierungen der geburtenstarken Jahrgänge auch Vorteile habe: «Die natürliche Fluktuation schafft Spielraum für einen allfälligen Stellenabbau.» Und: «Sie könnte dazu führen, dass über drei Jahre hinweg eine hohe Anzahl an Stellen neu zu besetzen ist.» Dies gebe Anlass zur Hoffnung, «wirtschaftlich oder betrieblich bedingte Kündigungen weitgehend vermeiden zu können.»</span></p><p><span style="font-size:12px;"><strong>Instrumente wirken bereits</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Schon jetzt würden daher die Dossiers betroffener Mitarbeitender mit deren Einverständnis gezielt an Personalverantwortliche anderer Departemente weitergeleitet, so der Bundesrat. Ziel sei es, innerhalb der gesamten Bundesverwaltung nach internen Anschlusslösungen zu suchen. Die bestehenden Instrumente und Abläufe erachtet der Bundesrat als durchaus wirkungsvoll. «Angesichts des begrenzten Umfangs möglicher Stellenreduktionen und der beschriebenen Ausgangslage sieht er daher keine Notwendigkeit für die Einrichtung einer zentralen Personalbörse.»<br></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Militärversicherung: Die häufigsten Unfallursachen sind Sport, Stürze und Verkehrsunfälle</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129776</link>
<description><![CDATA[Die Statistik mit Informationen und Zahlen zum Versicherungsjahr 2024 der Militärversicherung ist erschienen.]]></description>
<pubDate>Tue, 13 May 2025 21:35:54 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Immer häufiger melden sich Milizangehörige der Armee und des Zivilschutzes bei der Militärversicherung (MV). Die Zahl der sogenannten Bagatellfälle hat gemäss der heute, am 13. Mai, publizierten Zusammenfassung der Suva, welcher die MV untersteht, deutlich zugenommen. Die Suva hält in ihrer Mitteilung jedoch auch fest, dass die Zahl der schweren Fälle stabil geblieben ist und dass die überwiegende Mehrheit der Meldungen nicht auf Unfälle, sondern auf Krankheiten zurückgeht. Diese machen 80 Prozent der Fälle aus.</p><p>Insgesamt beschäftigte sich die MV im letzten Jahr mit rund 50’000 neuen Fällen. Über alles hinweg hat deren Zahl gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent zugenommen. Von den rund 170 Millionen Franken, welche die MV an Versicherungsleistungen auszahlen musste, hat die Suva knapp die Hälfte für medizinische Behandlungen und rund 40 Prozent für Rentenleistungen aufgewendet. Deren Höhe betrug 68 Millionen Franken – mit abnehmender Tendenz, wie die Suva klarstellt: „Die Zahl der Rentenbezüger nimmt altersbedingt ab, und es gibt weniger schwere Fälle.“ Die restlichen rund 14 Prozent entfallen auf Taggeldleistungen, insgesamt 23 Millionen Franken.</p><p>Die zusätzlichen Bagatellfälle betreffen Angehörige der Armee und des Zivildienstes. Es handelt sich um Krankheiten oder Unfälle, die während der Dienstzeit auftreten und in der Regel rasch abklingen. Etwa ein Viertel der Unfälle geschieht beim Sport, gefolgt von klassischen Stolper- und Sturzunfällen sowie Verkehrsunfällen und Unfällen im Zusammenhang mit Mobilität. Bei den Unfällen sind am häufigsten das Gesicht und die Zähne betroffen, gefolgt von Verstauchungen, Zerrungen sowie Bänder- oder Sehnenrissen an Knie, Unterschenkel oder Knöchel – mit je 6 Prozent der Fälle. Die meisten Krankheiten betreffen den Bewegungsapparat, insbesondere Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle und Gelenkbeschwerden.</p><p>Die Suva führt auf Geheiss des Bundes seit 2005 die Militärversicherung als eigenständiges Organ. Die bei der MV versicherten Personen sind sowohl gegen Krankheit als auch gegen Unfall versichert. Die MV legt grossen Wert auf Vorsorge sowie auf die Vermeidung von Unfällen und Krankheiten. „Für eine möglichst sichere Dienstzeit ist eine gezielte Präventionsarbeit wichtig“, erklärt Martin Rüfenacht, Direktor der Militärversicherung. Diese leistet mit Schulungen, Analysen und partnerschaftlicher Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit der Dienstleistenden.</p><p>Alle bei der Militärversicherung versicherten Personen sind sowohl gegen Krankheiten als auch gegen Unfälle abgesichert. Finanziert wird die MV durch den Bund, durch Prämien von aktiven und pensionierten Berufsmilitärs sowie Zeitmilitärs und durch Regresseinnahmen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das Geld geht von den Aktiven zu den Rentenbeziehenden</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129349</link>
<description><![CDATA[Die PUBLICA Geschäftsbericht 2024 belegt die Umverteilung von Vermögenserträgen: die Jungen subventionieren die Alten.]]></description>
<pubDate>Mon, 12 May 2025 16:28:04 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA erzielte 2024 konsolidiert über alle Vorsorgewerke eine Netto-Anlagerendite von 5,9 Prozent. Per Ende 2024 ist der Deckungsgrad der Sammeleinrichtung PUBLICA auf 104,6 Prozent gestiegen. Ein Dauerproblem bildet die Umverteilung von Vermögenserträgen.<br></span></p><p><span style="font-size:12px;">Die berufliche Vorsorge basiert auf dem Grundsatz, dass alle Versicherten ein eigenes Guthaben aufbauen, mit dem ihre späteren Rentenleistungen finanziert werden. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Rahmenbedingungen jedoch grundlegend verändert. Die Lebenserwartung ist stark gestiegen, dafür sind die Zinsen gesunken. Da die früher versprochenen Rentenleistungen nicht ausreichend finanziert werden können, kommt es zu einer Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Rentenbeziehenden.</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Diese Umverteilung ist ein grundsätzliches Problem der beruflichen Vorsorge.<br></span></p><p><span style="font-size:12px;">Umverteilung bedeutet, dass die Rendite aus der Bewirtschaftung des Vermögens nicht in einem angemessenen Verhältnis zwischen den versicherten Personen (Aktiven) und Rentenbeziehenden aufgeteilt wird.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px;">PUBLICA wird im Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Somit entspricht eine langfristige systematische Umverteilung von Vermögenserträgen zwischen Versicherten und Rentenbeziehenden nicht dem Finanzierungssystem.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px;">Die Vermögenserträge werden benötigt, um die Guthaben der versicherten Personen und das Vorsorgekapital der Rentenbeziehenden zu verzinsen sowie allfällige Änderungen in der Rückstellungspolitik zu finanzieren. Versicherungstechnische Gewinne oder Verluste, beispielsweise der Tod eines Rentners ohne Rentenfolge, werden bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px;">2020 betrug das Total der Umverteilung bei PUBLICA seit 2013 1077 Millionen Franken<br>2021 keine Umverteilung<br>2022 595 Millionen Franken<br>2023: 65 Millionen Franken.&nbsp;<br>2024: 354 Millionen Franken. </span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Das ergibt ein neues Total der Umverteilung seit 2013: 1737 Millionen Franken.</span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Bund erhält ein neues Lohnsystem</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129422</link>
<description><![CDATA[Lange erwartet und nicht nur willkommen: Der Bundesrat hat seinen Entwurf für ein neues, «optimiertes» Lohnsystem für die Bundesverwaltung eingereicht. ]]></description>
<pubDate>Tue, 13 May 2025 21:37:44 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Ein entscheidendes Element der Reform des Lohnsystems ist der Verzicht auf ein automatisches Wachstum. Der Bundesrat hat in einer Mitteilung die Eckpunkte seines Plans festgehalten. Es soll fortan keine automatische Lohnerhöhung hin zum Maximum der jeweiligen Lohnklasse geben. Zwar änderte sich der Lohn abhängig von der individueller Leistungsbeurteilung mal langsamer, mal schneller. Doch der Lohnverlauf kannte&nbsp;nur eine Richtung: nach oben.</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Neu soll die Lohnentwicklung einem systembasierten Modellverlauf folgen, der bei konstant guter Leistung zum Ziellohn führt. Dieser entspricht jedoch nicht dem Lohnklassenmaximum. Nut bei konstant sehr guten Leistungen könnten die Angestellten das Maximum weiterhin erreichen.</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Unter dem Strich bedeutet das, dass die Lohnentwicklung künftig in kleineren jährlichen Schritten erfolgen wird, rechnet sich der Bundesrat aus und der Öffentlichkeit vor. Diese Nachricht versüsst die Landesregierung ihren Angestellten mit tendenziell höheren Anfangslöhnen.</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Mittel- bis langfristig dürften sich die Lohnkosten der Bundesverwaltung mit der Systemumstellung verringern, verspricht sich der Bundesrat. Nach ein paar Jahren soll eine Überprüfung zeigen, ob sich die erwarteten Effekte auch tatsächlich eingestellt haben.</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Kritisch zeigen sich auch die Gewerkschaften. Sie erkennen hinter den Anpassungen eine Umverteilung von den unteren zu den oberen Lohnklassen. So liege der künftige Ziellohn zehn Prozentpunkte unter dem heutigen Maximum. Wer das Maximum noch nicht erreicht hat, erhalte künftig weniger Lohn. Das gilt nicht für das höhere Kader, für welches der Ziellohn auf Höhe des heutigen Maximums festgesetzt wird. Das ist angesichts der Ergebnisse der Vergleichsstudie von PWC vom Herbst 2024, wonach die höheren Kaderlöhne der Bundesverwaltung nicht mit denjenigen der Privatwirtschaft mithalten können<br>«Ein solcher Mechanismus ist für die Verbände der IG Bundespersonal nicht akzeptabel», schreiben die Gewerkschaft. Die neuen Beamtenlöhne dürften also noch einiges zu reden geben.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar: Wir kämpfen weiter! – eine Einordnung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129279</link>
<description><![CDATA[Die VKB setzt sich weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen für die Kader- und Fachkräfte des Bundes ein. Die geplante Erhöhung der Eintrittsschwelle in den...]]></description>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 20:45:45 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die VKB setzt sich weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen für die Kader- und Fachkräfte des Bundes ein. Die geplante Erhöhung der Eintrittsschwelle in den Kaderplan betrifft die Vorsorgebeiträge der Kader – mit klaren Nachteilen für diejenigen, die aus dem Plan herausfallen. Dies trifft sie besonders hart, da sie bereits durch den Wegfall der siebten Ferienwoche nach dem 60. Lebensjahr benachteiligt werden.</p><p>Die VKB kämpft dafür, dass die Löhne der Kaderangestellten, die im Vergleich zur Privatwirtschaft ohnehin nicht besonders hoch sind, nicht weiter an Boden verlieren. Sie setzt sich dafür ein, dass die Angestellten mit höheren Löhnen nach ihrer wertvollen Arbeit für das Wohl der Bevölkerung einen verdienten Ruhestand geniessen können. Die VKB ist der einzige Personalverband, der sich speziell um die Interessen der Kader kümmert. Deshalb engagiert sie sich besonders dafür, den Schaden für ihre Mitglieder so gering wie möglich zu halten.</p><p><strong>Ein Schuss ins eigene Bein?</strong></p><p>Der Bundesrat wähnt sich derzeit in einer starken Verhandlungs- position, reitet er doch auf einer Welle von Sparforderungen aus dem Parlament ausgerechnet beim Kern der Bundesverwaltung, dem Personal. Angespornt von einer einseitigen Studie eines Wirtschaftsinstituts prasselt ein Vorstoss nach dem anderen im Finanzdepartement ein, die alle dasselbe Narrativ bedienen: Der Bund sei ein Schlaraffenland für seine Angestellten. Deshalb müsse die Attraktivität des Bundes als Arbeitgeber gesenkt werden, höchstens auf jene der «Privatwirtschaft» - als ob es diese als einheitliches Konstrukt gäbe.</p><p>Zu beachten ist, dass sich der Kampf um Arbeitskräfte in den nächsten Jahren verschärfen wird. Zum einen gehen geburtenstarke Jahrgänge, die sogenannten Babyboomer, in den Ruhestand. Zum andern können heute schon schweizweit über&nbsp;100 000 offene Stellen nicht besetzt werden: Fachkräftemangel. Die Bundesverwaltung muss daher bei den Anstellungsbedin- gungen wettbewerbsfähig bleiben, sonst wird sie offene Stellen nicht mehr besetzen können.</p><p>Klar, wer jahrelang Beamtenwitze hört, beginnt irgendwann, sie zu glauben. Wer als erfolgreicher Unternehmer – ob in einem KMU oder einem Grossbetrieb – durch die Herausforderungen des Marktes navigiert, mag versucht sein, seine eigene Lebensrealität auf die Bundesverwaltung zu übertragen. Und vielleicht glaubt er, dass der Bund effizienter und günstiger arbeiten könnte, wenn er ihn wie ein Unternehmen führen würde. Aber es ist nicht hilfreich, alles über einen Kamm zu scheren.</p><p><strong>Das könnte sich rächen</strong></p><p>Ein weniger attraktiver Arbeitgeber zieht nicht mehr die besten Leute an – genau das ist ja das unverhohlene Ziel der Sparpoli- tik. Mit mittelmässigen Mitarbeitenden kann der Bund aber nicht mehr die beste Leistung für die Bevölkerung erbringen. Die Folge: Der Service public leidet, Fehler häufen sich, die Bevölkerung wird unzufrieden.</p><p>Und wer, glauben Sie, wird dann den berechtigten Unmut der Bürger aufgreifen und gegen den Bundesrat richten? Wer wird dem Bund Missstände und Inkompetenz vorwerfen? Wer wird dann einen Vorstoss nach dem anderen lancieren und das oh- nehin schon belastete System weiter beschäftigen? Und wem wird unter diesen Umständen die Sympathie der Wählerinnen und Wähler sicher sein?</p><p>Genau.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat: Sparen beim Bundespersonal ja, aber es doch nicht ausbluten!</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129351</link>
<description><![CDATA[Aktuell versuchen eidgenössische Ratsmitglieder, sich gegenseitig mit immer radikaleren und ausgefalleneren Sparmassnahmen beim Bundespersonal zu übertreffen.]]></description>
<pubDate>Fri, 02 May 2025 20:13:57 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Auf der einen Seite ordnet der Bundesrat Sparmassnahmen in der Höhe mehrerer Milliarden Franken an. Auf der anderen Sei- te muss er ein politisches Sperrfeuer gegen noch weiterführende Abbau-Bemühungen legen. So geschehen bei der Antwort auf einen Vorstoss von Mitte-Nationalrat Thomas Rechsteiner, Vertreter aus einer politischen Ecke, die sich bisher noch nicht so aktiv auf Kosten des Bundespersonals profiliert hatte.<br>Narrative werden nicht besser, wenn man sie wiederholt</span><br></p><p><span style="font-size:12px;">Dessen Motion trägt den lapidaren Titel «Bundespersonal. Wachstum stoppen». Er moniert, wie so viele vor ihm, dass die&nbsp;stetige Zunahme der Stellen beim Bund inakzeptabel sei. Sie stiegen schneller an als die Bevölkerung – was das eine mit dem anderen zu tun hat, präzisiert er allerdings nicht. Das Wachstum sei «eine ungesunde und für den Steuerzahler teure Entwicklung.» Als ob die Zunahme aus heiterem Himmel käme und kei- nen Zusammenhang mit einer nicht enden wollenden Zunahme von Aufgaben hätte, die dem Bund auferlegt wurden.&nbsp;Auch Rechsteiner pflegt das Narrativ vom überbezahlten Beamten, das ein Luzerner Wirtschaftsinstitut in die Welt gesetzt hat. Ein Narrativ, die eine Studie der Wirtschaftsberatungsfirma&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:12px;">PWC relativiert hat. Er kritisiert sogar, dass der Bund für die Bewältigung seiner öffentlichen Aufgaben zugunsten der gesamten Bevölkerung die besten Angestellten suche und – noch immer – finde. «Gut qualifizierte Fachkräfte ziehen es vor, beim Bund zu arbeiten.» Das heisst, nach ihm sollen die besten Kräfte lieber für die Privatwirtschaft als für die Landesverwaltung arbeiten.</span></p><p><strong><span style="font-size:12px;">Vergleich von Äpfeln und Birnen</span></strong></p><p><span style="font-size:12px;">Der Bundesrat verweist in seiner Antwort auf seine aktuellen Sparbemühungen, in deren Rahmen auch das Bundespersonal ein bitteres Sparopfer leisten muss: bis zu 300 Millionen Franken im ganzen Eigenbereich des Bundes, davon bis zu 180 Mil- lionen beim Personal allein im Rahmen des Entlastungspakets 27. Er zeigt sich auch befremdet über den konstruierten Zusam- menhang zwischen Bundesstellen und Bevölkerungszahl: «Ein direkter Zusammenhang lässt sich nicht herstellen, da die Auf- gaben der Bundesverwaltung oft nicht proportional zur Bevöl- kerungsentwicklung wachsen.» Zumal sich auch die Struktur der Bundesverwaltung stetig ändere. Im Übrigen stimme die Grun- dannahme nicht einmal, weil das Bevölkerungswachstum relativ fast doppelt so stark angestiegen sei.</span></p><p><strong><span style="font-size:12px;">Anteil höchstens stabil</span></strong></p><p><span style="font-size:12px;">Auch Zahlen, ja, können relativ sein. So hätten die Personalaus- gaben 2003 im Vergleich 8,8 Prozent der Gesamtausgaben betragen, 2023 jedoch 7,8 Prozent – sie seien also bestenfalls stabil geblieben. Und ebenfalls im Vergleich habe die erwähnte PWC-Studie ergeben, dass die Bundeslöhne bestenfalls gleich hoch seien, bei den höheren Lohnklassen, auf die der Vorstoss wohl besonders abzielt, sogar darunter liegen. Nur bei den tieferen Löhnen sei der Bund grosszügiger. Dabei sei klar, dass der Bund nicht Äpfel und Birnen vergleichen werde. Die Vergleichsgruppe (a.k.a. die Konkurrenz) seien natürlich private Grossun- ternehmen und nicht KMU.</span></p><p><span style="font-size:12px;"><strong>Kein Ausbluten der Bundesverwaltung</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Die verschiedentlich angedachte Personalbremse erachtet der Bundesrat als kontraproduktiv. Sie würde den legislativen Pro- zess deutlich erschweren und das Vertrauen in die Arbeit der Bundesbehörden und des Parlamentes bedrohen. Sie würde Bundesrat und Verwaltung bei der Aufgabenerfüllung behindern und die Bearbeitung und Umsetzung von Vorlagen verzögern oder gar verunmöglichen. Und sie drohte sogar eine weitere Aufblähung des Bundeshaushalts: «Die Plafonierung könnte durch Vergabe von Arbeiten an Dritte unterlaufen werden, was die angestrebten Einsparungen verhindern bzw. teilweise gar zu Mehrausgaben führen könnte.» Das wäre dann wohl das Gegen- teil dessen, was der Urheber des Vorstosses will.</span></p><p><span style="font-size:12px;">Der Bundesrat lehnt daher eine Plafonierung des Personalbe- standes ab, genauso wie jene der Löhne. Einerseits, weil diese eben laut PWC keineswegs gross von jenen der «Privatwirt- schaft» abweichen und weil der Bund seine Attraktivität als Ar- beitgeber unbedingt bewahren müsse. «Er muss in einem kompetitiven Umfeld die für die Auftrags- und Aufgabenerfüllung erforderlichen Mitarbeitenden rekrutieren und halten können.»</span></p><p><span style="font-size:12px;">Ganz zu schweigen davon, dass er beispielsweise per Gesetz unter Massgabe seiner Möglichkeiten sogar zur Beibehaltung der Kaufkraft und somit zur Entrichtung eines Teuerungsausgleichs verpflichtet sei.</span></p><p><span style="font-size:12px;"><strong>Das «parlamentarische Mantra»</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Schliesslich verweist der Bundesrat auf die seit 2023 laufende Umgestaltung des Lohnsystems in Richtung mehr Markt, weni- ger Automatismen. Ein Teil des zusätzlichen Personals sei eine Folge von exogenen, von der Politik nicht beeinflussbaren Fak- toren wie Kriegen und Krisen, welche die Zahl der Asylgesuche erhöhten. Und der Bundesrat wiederholt wohl schon zum x-ten Mal in einer Antwort auf einen Spar-Vorstoss, dass das Wachs- tum der Bundesverwaltung nicht zuletzt «zurückzuführen (ist) auf entsprechende Beschlüsse der Bundesversammlung, die dem Bund in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Aufgaben übertragen hat.» Die ständigen Wiederholungen lassen aller- dings daran zweifeln, dass dieses mahnende Mantra gegenüber Parlamentsmitgliedern auf besonders viel Verständnis stösst.<br></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Eine Kandidatur für die Zukunft</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129274</link>
<description><![CDATA[Markus Meyer kandidiert auch für die Interessen der Mitglieder der VKB für die Wahlen in die Kassenkommission PUBLICA.]]></description>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 21:40:33 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die VKB unterstützt Dr. Markus Meyer als Kandidaten für den Wahlkreis 1 in die Kassenkommission PUBLICA. Wir sind überzeugt, dass Herr Meyer die Interessen unserer Mitglieder in der KaKo engagiert und kompetent vertreten wird.</p><p>Markus Meyer, geboren 1965, ist offizieller Kandidat und seit über 20 Jahren Zentralpräsident von SwissPersona – einer Organisation, mit der die VKB seit Langem erfolgreich zusammenarbeitet. SwissPersona hat sich als verlässliche Partnerin im Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen der Bundesangestellten bewährt.&nbsp;</p><p>Nach einer Berufslehre als Maurer und dem Abschluss der Erwachsenenmaturität absolvierte Markus Meyer ein Jurastudium als Werkstudent. Heute ist er als Rechtsanwalt bei Bracher &amp; Partner tätig.</p><p>Seine politische Laufbahn umfasst 16 Jahre im Gemeinderat von Roggwil sowie 16 Jahre im Grossen Rat des Kantons Bern. Herr Meyer engagiert sich seit jeher konsequent für faire und zeitgemässe Arbeitsbedingungen.</p><p>Auch in der beruflichen Vorsorge verfügt Markus Meyer über umfangreiche Erfahrung: Er war sechs Jahre Präsident der grossrätlichen Kommission für Pensionskassen und engagierte sich in verschiedenen Gremien der beruflichen Vorsorge. Unter anderem präsidierte er neun Jahre lang die Pensionskasse des Personals der Einwohnergemeinde Köniz.</p><p>Sein Credo: "Bei allen zu fällenden Entscheiden haben das Wohlergehen der Kasse, der Rentnerinnen, der Rentner und der Versicherten im Vordergrund zu stehen."&nbsp;Es sei ihm wichtig, die technischen Grundlagen einer Pensionskasse nach sachlichen und nicht nach politischen Kriterien festzulegen. "Nur eine gesunde Pensionskasse ist eine gute Pensionskasse."</p><p>In seiner Freizeit liest Markus Meyer gerne und treibt Sport.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sparpaket «entlastet» den Bundeshaushalt und belastet die Privathaushalte der Angestellten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129133</link>
<description><![CDATA[Schritt für Schritt erhöht der Bundesrat den Spardruck auf das Personal. Er will nun 35 zusätzliche Millionen Franken Sparpotenzial bei den Arbeitsbedingungen.]]></description>
<pubDate>Fri, 02 May 2025 20:25:10 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das Personal ist angehalten, im Rahmen des Entlastungspakets 27 seinen Beitrag zu den Sparbemühungen des Bundes zu leisten – so das Mantra des Bundesrates. In den letzten Mona- ten hat er schrittweise vorgestellt, wie er sich dieses Sparregime vorstellt. Diese Massnahmen kommen zusätzlich zu den bereits beschlossenen Ausgabenreduktionen im Bundeshaushalt hinzu.</p><p>In seinem Entscheid von Mitte Februar konkretisiert der Bundesrat seine Vorstellungen, wie er an den Anstellungsbedingungen für das Personal schrauben könnte. Das Ziel: Das Personal soll zunächst auf 70 Millionen Franken pro Jahr verzichten, ab 2027 dann sogar auf 100 Millionen Franken – nochmals: PRO JAHR.</p><p>So senkt der Bundesrat die Mittel für Lohnmassnahmen im Jahr 2026 von den vorgesehenen 1 Prozent auf 0,5 Prozent. Dadurch erhöht sich der Reallohnverlust entsprechend. Zudem kürzt der Bundesrat die Mittel für Leistungsprämien in den nächsten drei Jahren. Dies steigert den Spareffekt um 10 Millionen Franken im Jahr 2026 – mit weiter steigender Tendenz. Weitere Einsparungen verspricht sich die Landesregierung durch Aufgabenverzicht und Effizienzsteigerungen.</p><p><strong>Schlimmste Einschnitte verhindert</strong></p><p>Die Personalverbände haben den Massnahmen nach harten Verhandlungsrunden zähneknirschend zugestimmt, da der Bun- desrat als Reaktion auf ihre Bemühungen zumindest ein etwas milderes Umsetzungstempo einschlägt. So verzichtet der Bund auf Kürzungen bei den Familienzulagen und bei der Lohnfortzahlung bei Krankheit, er lässt trotz Einsparungen bei den allgemeinen Lohnmassnahmen einen moderaten Teuerungsausgleich zu und verschiebt vor allem die Umsetzung der folgenschwersten Verschlechterungen beim Anstellungsrecht von 2026 auf 2027.</p><p>Immerhin rechnet der Bundesrat nun auch den Verzicht auf den Teuerungsausgleich für 2025 bereits dem Entlastungspaket an – 30 Millionen Franken, die nun nicht zusätzlich gekürzt werden.</p><p><strong>Der Sparkurs setzt sich fort</strong></p><p>Doch damit noch nicht genug: Weitere 35 Millionen Franken Sparpotenzial sucht der Bundesrat für die Zeit ab 2027, um sein Sparziel zu erreichen. Dabei plant er unter anderem, den Betrag der Treueprämien zu begrenzen, die siebte Ferienwoche für An- gestellte über 60 zu hinterfragen und die Eintrittsschwelle in den Kaderplan der beruflichen Vorsorge zu erhöhen.</p><p>Diese Massnahmen beruhen auf einer Studie des Wirtschafts- prüfungsunternehmens PWC. Danach zahlt der Bund seinen Kaderangestellten grosszügige Beiträge zur beruflichen Vorsorge und gewährt älteren Angestellten besondere Vergünstigungen. Allerdings sind dies die einzigen echten Privilegien, die PWC bei den Arbeitsbedingungen identifizieren konnte.</p><p>Die IG Bundespersonal schliesst ihre Mitteilung mit der Feststellung: «Dass das Bundespersonal verwöhnt oder überbezahlt sei, ist ein Ammenmärchen.» Die IG Bundespersonal hat bereits ihren Widerstand gegen weitere Verschlechterungen angekündigt und&nbsp;will sich besonders für die Interessen der Bundesangestellten mit niedrigeren Löhnen einsetzen: «Diese sollen möglichst wenig darunter leiden.»</p><p>Der Bundesrat wird seine Pläne nun den Sozialpartnern zur Begutachtung vorlegen und Mitte 2025 entscheiden. Die Personal- verbände sind sich einig, dass sie weiterhin für die Interessen ihrer Mitglieder kämpfen werden, «um den Schaden für Personal und Verwaltung möglichst gering zu halten.»</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Auch wir können nicht nicht-kommunizieren</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/129131</link>
<description><![CDATA[2024 war für die Kommunikation der VKB ein besonderes Jahr.]]></description>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 06:18:32 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;">​​​​​​​<span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das Jahr vergangene Jahr war das Jahr, in dem wir unseren Kreis der Follower auf LinkedIn auf über 600 gehoben haben. Es war das Jahr, an dem wir das Layout und den Inhalt der Periodischen Mitteilungen optimiert haben. Wir, das ist mit dem Redaktor und Kommunikationsverantwortlichen ein insgesamt dreiköpfiges Komm-Team aus den Reihen der Geschäftsleitung. Dieses Team erhält für seine Arbeit Unterstützung von anderen Mitgliedern der Geschäftsleitung und des Zentralvorstandes. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">2024 war auch das Jahr, in dem die VKB und ihre Kommunikation die Digitalisierung voranbringen und den kollaborativen Charakter, den jede Kommunikation haben muss, fördern konnten. Kommunizieren ist keine Aufgabe für Einzelne, sondern für alle. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wir haben viele Artikel und die Aufschläge einiger Ausgaben illustriert und unsere thematische Breite vergrössert. Wir haben wie üblich vier Ausgaben der Periodischen Mitteilungen an unsere über 4000 Mitglieder verschickt. Wir haben rund 75 Beiträge geschrieben und auf der Homepage veröffentlicht. Wir haben etwa ein Dutzend Newsletter verfasst und ausgesandt und dabei eng mit den Delegierten für die Senioren und die Aktiven zusammengearbeitet. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Von Ende Februar 2024 bis Ende Februar 2025 wurden unsere Beiträge auf LinkedIn etwas über 16 000-Mal an unsere Follower ausgespielt. Im selben Zeitraum stieg unsere Zahl der Follower um etwa ein Drittel auf aktuell 630. Die meisten von ihnen stammen aus den Grossräumen Bern und Zürich; die am häufigsten vertretenen Tätigkeitsbereiche sind die Armee, die öffentliche Verwaltung und Hochschulen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Chef Kommunikation dankt allen, die einen Beitrag zu unserer Arbeit leisten, denn nur durch gute Kommunikation können wir unsere Botschaften unserem Zielpublikum zielführend und effektiv vermitteln. </span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein gelungener Start</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128846</link>
<description><![CDATA[Um die Bedürfnisse der aktiven Mitglieder besser zu erkennen und diesen gerecht zu werden, hat die VKB seit 2024 einen Delegierten Aktive, Yannick Buchter.]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2025 06:34:38 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p> <span style="font-size:14px;">Gestützt auf die Befragung der VKB-Mitglieder 2023 sowie die Bedürfnisse und Ansprüche der aktiven Mitglieder hat die VKB im vergangenen Jahr vier Informations- und Vernetzungsanlässe in Bern und Zürich durchgeführt. Dieses Format hat sich bewährt, die Feedbacks waren jeweils sehr positiv. Die Teilnehmenden schätzten es sehr, sich einem Impulsreferat zu einem aktuellen Thema zu informieren, sich auszutauschen, zu diskutieren und bei einem anschliessenden Apéro auch den gesellschaftlichen Austausch sowie die Vernetzung untereinander zu pflegen. Deshalb wird die VKB auch im Jahr 2025 an diesem Konzept festhalten.<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Den ersten Anlass am 31. Januar 2024 in der Bibliothek am Guisanplatz (BIG) in Bern bestritt Frau Prof. Dr. Jennifer Hehn (Berner Fachhochschule, BFH) mit einem Referat zum Thema «Design Thinking – Innovationskraft im öffentlichen Sektor» Diese Veranstaltung mit dem gleichen Thema hat sie am 29. August 2024 an der ETH Zürich wiederholt.<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Dr. Peter Mantsch, Leiter HR bei der TX Group AG (ehemals Ta- media AG) und Dozent an mehreren Fachhochschulen, referierte am 20. Juni im Hotel Ambassador in Bern zum Thema «Wie Füh- rungskräfte das Vertrauen der Mitarbeitenden gewinnen». Am 21. November 2024 hielt er am gleichen Ort ein Referat zum Thema «Wie Führungskräfte ihre Mitarbeitenden erfolgreich mo- tivieren». Leider machten uns der starke Schneefall und die dar- aus entstandenen Strassenverhältnisse einen Strich durch die Rechnung. Die allermeisten angemeldeten Mitglieder schafften es nicht rechtzeitig zum Vortrag, weshalb dieser im Jahr 2025 wiederholt wird.<br></span></p><p><span style="font-size:14px;">Alle Präsentationen zu diesen Anlässen hat die VKB auf ihrer Web- site öffentlich zugänglich gemacht. Solche Veranstaltungen sollen für unsere Mitglieder – als Führungs- und Fachkader mitten in diesen herausfordernden Zeiten – einen individuellen Mehrwert generieren.</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Konzentration auf das Wesentliche</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128831</link>
<description><![CDATA[Unser neuer Delegierter Senioren Peter Hintermann hat die Ausrichtung der Informationsveranstaltungen und Besuche auf aktuelle Themen fokussiert.]]></description>
<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 19:50:08 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Im Jahr 2024 hat der Delegierte Senioren für fünf Themenbereiche Veranstaltungen organisiert.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><br><u>Generalproben in der Tonhalle Zürich</u></span></p><p><span style="font-size:14px;">Der VKB konnte im Jahr 2024 erstmals an 3 Generalproben teilnehmen, was die Mitglieder sehr geschätzt und rege genutzt haben.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die erste Generalprobe am 14. Februar umfasste Werke von Schostakowitsch und Brahms mit dem Tonhalle-Orchester und dem&nbsp;Solisten Kian Soltani auf dem Cello. Er konnte mit seinem Cellospiel die Besucher fesseln. 27 Personen nahmen am Anlass teil.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die zweite Generalprobe am 13. März war auf die Cellistin Sol Gabetta zugeschnitten. Das Tonhalle-Orchester spielte unter der Leitung von Pavo Järvi Stücke von Debussy, Saint-Saëns und Sibelius. 49 Teilnehmer wohnten der Probe bei. Sol Gabetta war wie immer ein Genuss zu hören.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die dritte Generalprobe fand mit 46 Teilnehmern am 24. April statt und wurde von den Brüdern Lucas &amp; Arthur Jussen bestritten. Ein absolutes Highlight, wie sie das Klavierkonzert von Mozart spielten und das Publikum faszinierten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><u>Justizvollzugsanstalt Witzwil (JVA)&nbsp;</u></span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Mitglieder der VKB besuchten die JVA Witzwil am 17. Mai und am 1. November. Der Direktor der JVA stellte jeweils in einer interessanten Übersicht die Geschichte, den heutigen Stand und die laufenden Herausforderungen dar. Anschliessend konnten die Teilnehmer einen Rundgang durch die Gebäude und das Gelände machen, mit dem Abschluss im Witzwiler Laden, der die lokalen Produkte der JVA verkauft. Danach trafen sich die Mitglieder im Restaurant zum Wilden Mann in Ins für ein Mittagessen. Es kamen 30 Teilnehmer im Mai und 27 Teilnehmer im November.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><u>BKW: Rückbau des Kernkraftwerks Mühleberg</u></span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Rückbau des KKM konnte aus Sicherheitsgründen nicht vor Ort in Mühleberg besucht werden, dafür gab es einen sehr interessanten Vortrag am Hauptsitz der BKW in Bern durch Herrn Patrick Miazza – Leiter Verfahren &amp; Behörden. Wir führten den Besuch am 2. Juli durch und wiederholten ihn am 16. Oktober. Anschliessend gab es ein Mittagessen im Personalrestaurant der BKW, wo die Teilnehmenden nochmals mit den Verantwortlichen diskutieren konnten. Beide Besuche waren ausgebucht mit je 30 Personen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><u>Bundesamt für Metrologie METAS</u></span></p><p><span style="font-size:14px;">Das METAS ist der Ort, an dem die Schweiz am genausten ist. Es ist gewissermassen der Hüter der Masseinheiten für die Schweiz. Der Besuch beim METAS beinhaltete zuerst einen Vortrag über die Tätigkeiten. Anschliessend folgte eine Führung durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche. Der Besuch fand am 15. November statt. Am 18. März 2025 haben wir den Besuch wiederholt. Das Besuchskontingent von 20 Personen war beide Male ausgebucht.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;"><u>Fondation Beyeler, Henri Matisse Ausstellung</u></span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Fondation Beyeler zeigte im Herbst 2024 die erste Henri-Matisse-Retrospektive im deutschsprachigen Raum seit fast 20 Jahren. Die VKB konnte eine Führung am 2. Dezember durchführen und die Werke des Künstlers ausführlich betrachten. An der Führung konnten 20 Personen teilnehmen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Führungen und Besuche waren durchwegs gut bis sehr gut besucht. Wenn der Bedarf für eine Wiederholung gegeben war, konnten wir das jeweils problemlos durchführen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Rückmeldung über die Besuche war durchwegs positiv und die Teilnehmenden würdigten den Aufwand für die Organisation.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Rückblick auf 2024 aus Sicht der VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128829</link>
<description><![CDATA[Globale Krisen, kriegerische Auseinandersetzungen und Terroranschläge sowie wirtschaftliche Unsicherheiten dauern an.]]></description>
<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 19:38:55 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Verschiedene Ereignisse, welche im Jahr 2023 und früher ihren Anfang genommen hatten, dauern an. Der Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine dauert unvermindert an, der Krieg im Gazastreifen dehnte sich in den Libanon mit einer Bodenoffensive aus, in Syrien musste der Diktator nach Russland flüchten, die Regimes in Irak und Iran sind angeschlagen und instabil.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Schweizer Politik stand 2024 stark im Zeichen der klammen Bundesfinanzen: Um die Schuldenbremse einhalten zu können, musste der Bundesrat 2024 gegenüber dem früheren Finanzplan 2 Milliarden Franken sparen. Das daraus resultierende heftige Ringen zwischen den Akteuren mit unterschiedlichsten finanziellen Begehrlichkeiten wurde begleitet von harten Debatten im Parlament und breiten Diskussionen in den Medien. Betroffen waren – wie bei früheren Sparprogrammen – die schwach gebundenen Ausgaben. Unter diese fallen auch die Personalkosten mit den Löhnen für die Bundesangestellten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ursachen der schwierigen finanziellen Situation des Bundes waren unter anderem die Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Krieg. Letzterer hatte nicht nur eine verstärkte Aufnahme von Geflohenen zur Folge, er war 2022 mit ein Grund für die Erhöhung des Armeebudgets auf 1 Prozent des BIP bis 2030, respektive 2032. Die von Bundesrat und Parlament im Berichtsjahr im Rahmen der Armeebotschaft vorgenommene Erhöhung des Zahlungsrahmens 2025–2028 der Armee sowie die Aufstockung beim Rüstungsprogramm 2024 um mehrere Milliarden verschärfen die Situation der Bundesfinanzen weiter.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der sich in den vergangenen Jahren im Parlament aufgebaute Druck gegenüber den Anstellungsbedingungen der Angestellten des Bundes (u.a. Postulate Bauer [23.3087] und Nantermond [23.3070]) hat sich weiter erhöht und ist nun vollends durchgeschlagen. Mit dem strukturellen Defizit bei den Bundesfinanzen werden mit den vom Bundesrat beschlossenen Sparmassnahmen die Anstellungsbedingungen schrittweise massiv verschlechtert (kein voller Teuerungsausgleich, kein Ausgleich der in den Vorjahren aufgelaufenen Teuerung, allgemeine Querschnittskürzungen im Personalbereich, Kürzungen bei den Leistungsprämien). Weitere Kürzungen bei der Besoldungsstruktur und den übrigen Anstellungsbedingungen werden folgen.&nbsp;</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kultur und Wissen dank der VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128662</link>
<description><![CDATA[Die VKB laden ihre Mitglieder zu weiteren Generalproben und Besuchen ein. Melden Sie sich an.]]></description>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 06:26:50 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px">Am 14. Mai ist ein weiteres Konzert in der Tonhalle Zürich geplant.</span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Die <strong>zweite Generalprobe</strong> umfasst das Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms und ein Tanzspiel, “der holzgeschnitzte Prinz”</span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"> von Bela Bartok.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Das <strong>Violinkonzert in D-Dur, op. 77</strong> von <strong>Johannes Brahms</strong> ist eines der bedeutendsten Werke des romantischen Violinrepertoires. Das Konzert ist ein Musterbeispiel der Spätromantik und es zeigt Brahms’ typische kompositorische Handschrift: dichte Strukturen, eine komplexe Verarbeitung musikalischer Themen und ein ausgewogenes Zusammenspiel von Solovioline und Orchester.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Der <strong>"Der holzgeschnitzte Prinz" </strong>ist eine Tanzpantomime von <strong>Béla Bartók</strong>, die 1914–1916 komponiert und 1917 uraufgeführt wurde. Das Werk verbindet Musik, Tanz und szenische Elemente und gehört zu Bartóks Meisterwerken.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong style="color:#96607d; text-decoration:underline"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19868?fte=1" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19868?fte=1" style="color:#96607d; text-decoration:underline">Anmeldung Generalprobe Tonhalle vom 14.</a>&nbsp;Mai hier.</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></p><hr><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:&quot;Aptos Display&quot;,sans-serif">Besuch des Vitra Campus in Weil am Rhein</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Der Vitra Campus in Weil am Rhein ist ein einzigartiges Architektur- und Designzentrum, das moderne Architektur, Designgeschichte und innovative Produktion vereint. Er gehört zum Schweizer Möbelhersteller <strong>Vitra</strong> und ist eine weltweit bekannte Attraktion für Architektur- und Designliebhaber.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Der Rundgang, der ca. 1 Stunde dauert, gibt uns einen guten Überblick über die Geschichte der Firma Vitra und die Entstehung des Vitra Campus in Weil am Rhein, auf dem die Bauten der weltweit bekannten Architekten stehen. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Die Führung umfasst neben der Besichtigung des Feuerwehrhauses auch Teile des nicht-öffentlichen Vitra Campus, wie die Produktionshallen, den Dom und die Petrol Station. Der Besuch wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/23482" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/23482" style="color:#96607d; text-decoration:underline"><strong><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Anmeldung für den Vitra Campus 19. Mai hier.</span></strong></a></span></span></span></span></span></span></span></p><hr><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:&quot;Aptos Display&quot;,sans-serif">Wiederholung des Besuches de Robotic Fabrication Laboratory an der ETH Zürich</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das Robotic Fabrication Laboratory (RFL) gehört zum&nbsp;Institut für Technologie in der Architektur&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das RFL ist ein wegweisender Ort für die Erforschung und Umsetzung der Bauweise der Zukunft.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif">Das RFL besitzt</span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"> ein hochmodernes Forschungsgebäude, das speziell für die Integration von robotischer Fertigung und Architektur entwickelt wurde, und es zeichnet sich unter anderem durch die Besonderheiten von</span></span></span></span></span></span></span></span></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Integration von Architektur und Robotik und</span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Einzigartige Roboterinfrastruktur aus</span></span></span></li></ul><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif">Das Gebäude beherbergt einen der weltweit größten robotischen Fertigungsräume, in dem Roboter auf einer Schiene entlang einer 20 m langen und 10 m breiten Halle fahren können.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Die bemerkenswertesten Projekte des Instituts sind einerseits die erstellte Holzdecke des gesamten Produktionsgebäudes und andererseits der Weisse Turm im Dorf Mulegns.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:14px"><span style="text-align:start"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Roboto"><strong style="color:#96607d; text-decoration:underline"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/23462" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/23462" style="color:#96607d; text-decoration:underline">Anmeldung für den die ETH Zürich vom 4.</a>&nbsp;Juni hier.</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Besuch des Robotic Fabrication Laboratory der ETHZ</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128463</link>
<description><![CDATA[Das Robotic Fabrication Laboratory gehört zum Institut für Technologie in der Architektur an der ETH Zürich. Es erhielt einen Besuch von Mitgliedern der VKB.]]></description>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 20:10:35 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%253Cmeta%2520charset%253D%2522UTF-8%2522%2520%252F%253E%2D%2D%3E--></p><p><span style="font-size:14px;">Am 24. März trafen sich 20 Mitglieder der VKB&nbsp;auf dem Hönggerberg der ETH Zürich. Das Interesse am Besuch des Produktionszentrums des Instituts&nbsp;für Technologie in der Architektur&nbsp;war gross.&nbsp;Zuerst erhielten die Besuchenden Erklärungen der ganze Produktionsanlage, der wichtigsten Projekte und der Ideen des Instituts. Dabei wurde&nbsp;stark&nbsp;auf die Fragen der Teilnehmer eingegangen, was auch sehr rege benutzt wurde.Anschliessend erfolgte der Rundgang durch die Produktion, die Ausstellung und die Büroräume.</span></p><p><span style="font-size:14px;"></span><span style="font-size:14px;">Das&nbsp;Robotic Fabrication Laboratory (RFL)&nbsp;der ETH Zürich ist ein hochmodernes Forschungsgebäude, das speziell für die Integration&nbsp;von&nbsp;robotischer Fertigung und Architektur entwickelt&nbsp;wurde, und&nbsp;es zeichnet sich unter anderem durch folgende Besonderheiten aus:</span></p><p style="margin-left: 40px;"><span style="font-size:14px;">Integration von Architektur und Robotik (3-D-Druck):&nbsp;Das RFL ist ein Ort, an dem Architektur, Ingenieurwesen und Robotik zusammengeführt werden, um neue Bauweisen zu erforschen. Es ermöglicht die Entwicklung und Erprobung von Bauprozessen, die ohne Robotik nicht umsetzbar wären.</span></p><p style="margin-left: 40px;"><span style="font-size:14px;">Einzigartige Roboterinfrastruktur: Das Gebäude beherbergt einen der weltweit grössten&nbsp;robotischen Fertigungsräume, in dem Roboter auf einer Schiene entlang einer 20 Meter langen und 10 Meter breiten Halle fahren können. Diese Konfiguration ermöglicht die Arbeit an grossformatigen Bauprojekten.</span></p><p><span style="font-size:14px;"></span><span style="font-size:14px;">Zusammengefasst ist das Robotic Fab Lab der ETH Zürich ein wegweisender Ort für die Erforschung und Umsetzung der Bauweise der Zukunft.&nbsp;Es gibt verschiedene&nbsp;Projekte,&nbsp;die zum heutigen Zeitpunkt noch keine konkrete Umsetzung haben, bei denen es aber um Machbarkeit von neuen&nbsp;Techniken und Ideen geht. Die Gruppe konnte das im Rundgang anhand von verschiedenen Ausstellungsobjekten sehen. Die Roboteranlage in der grossen Halle&nbsp;ist beeindruckend&nbsp;und ermöglicht Objekte von bis zu mehreren Metern Länge herzustellen.</span></p><p><span style="font-size:14px;"></span><span style="font-size:14px;">Die bemerkenswertesten Projekte des Instituts sind einerseits die erstellte Holzdecke des gesamten Produktionsgebäudes und andererseits der Weisse Turm im Dorf Mulegns.</span></p><p><span style="font-size:14px;"></span><span style="font-size:14px;">Das&nbsp;Dach der Produktionshalle des Instituts für Technologie und Architektur der ETH Zürich auf dem Hönggerberg ist besonders bemerkenswert, weil es eine innovative Holzbauweise nutzt. Es handelt sich um eine freitragende Holzkonstruktion, die durch eine spezielle Gitterschalenstruktur gekennzeichnet ist. Diese Bauweise ermöglicht eine grosse Spannweite ohne zusätzliche Stützen. Die Struktur wurde mit modernen digitalen Planungs- und Fertigungsmethoden entwickelt, was sie zu einem herausragenden Beispiel für den Einsatz von Holz im zeitgenössischen Ingenieurbau macht.</span></p><p><span style="font-size:14px;"></span><span style="font-size:14px;">Der 30 m hohe Weisse Turm&nbsp;(Tor Alva)&nbsp;im Dorf Mulegns am Julierpass soll die Möglichkeiten für das nachhaltige Bauen in der Zukunft aufzeigen.&nbsp;Der&nbsp;Weisse Turm&nbsp;ist ein einzigartiges Bauwerk, das vollständig im&nbsp;3D-Druck-Verfahren&nbsp;aus Beton gefertigt wurde. Knapp drei Monate benötigten die beiden Industrieroboter, um sämtliche Einzelteile des Weissen Turms zu drucken. Diese wurden dann zu einer Bauhalle im Juliertal transportiert, wo&nbsp;sie zu grösseren Elementen zusammengebaut wurden. Anschliessend kamen sie dann in einer zehnminütigen Fahrt auf die Baustelle im Bündner Dorf Mulegns.&nbsp;Mit einer geplanten Höhe von 30 Metern wird er nach seiner Fertigstellung im Herbst 2025 das höchste 3D-gedruckte Bauwerk der Welt sein.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Insgesamt ist der Weisse Turm ein Beispiel für die Fusion von digitaler Technologie, Architektur und Kunst, das zeigt, wie 3D-Druck die Bauindustrie revolutionieren kann.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Es war ein spannender Besuch, der nochmals wiederholt wird, da viele weitere Mitgileder der VKB ihr Interesse geäussert haben.&nbsp;</span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Leichte Erholung bei der PUBLICA im letzten Jahr</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128461</link>
<description><![CDATA[Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA hat 2024
mit einem Deckungsgrad von über 104 Prozent und einer Netto-Anlagerendite von rund 6 Prozent abgeschlossen.]]></description>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 06:34:31 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA erzielte 2024 konsolidiert über alle Vorsorgewerke eine Netto-Anlagerendite von 5,9 Prozent. Den grössten Beitrag steuerten die Aktien bei, den zweitgrössten die Edelmetalle. Positiv entwickelten sich auch Immobilien Schweiz und private Infrastrukturanlagen, negativ hingegen die Immobilien Ausland und teilweise ausländische Obligationen. </span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Alle Anlageklassen mit Ausnahme von Immobilien Ausland und teilweise ausländischen Obligationen haben 2024 positiv angeschnitten. Deshalb hat PUBLICA im Geschäftsjahr 2024 positive Renditen erzielt: Das geschlossene Vorsorgewerk erreichte eine Performance von 4,3 Prozent, die offenen Vorsorgewerke wuchsen um 6 Prozent. Die Vermögensverwaltungskosten betrugen 0,3 Prozentpunkte. </span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der konsolidierte Deckungsgrad über alle Vorsorgewerke lag per Ende 2024 bei 104,6 Prozent. Die offenen Vorsorgewerke lagen bei 104,3 Prozent, das geschlossene Vorsorgewerk erreichte sogar über 110 Prozent. Von den offenen Vorsorgewerken war Ende Jahr keines mehr in Unterdeckung.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Renditetreiber Aktien und Edelmetalle</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Den grössten positiven Einfluss auf das konsolidierte Gesamtvermögen von PUBLICA hatten im Jahr 2024 die Aktien. Mit einer Netto-Jahresrendite von 14,5 Prozent steuerten sie einen positiven Beitrag von 4,7 Prozent zur Gesamtrendite von rund 6 Prozent bei. Am besten rentierten Aktien in Nordamerika mit 24 Prozent, gefolgt von Pazifik mit gut 14 Prozent und in Schwellenländern mit 13 Prozent. In der Schweiz lagen die Aktienrenditen knapp bei 7 Prozent,&nbsp;in Europa ohne die Schweiz bei 10 Prozent. </span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Aus Diversifikationsgründen investiert PUBLICA einen Teil des Vermögens in Edelmetalle wie Gold und Silber. Edelmetalle hatten 2024 den zweitgrössten Einfluss auf das konsolidierte Gesamtvermögen von PUBLICA und haben mit einer Rendite von 33 Prozent entwickelten sich sehr gut.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">​​​​​​​</span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Immobilien Schweiz: positive Wirkung</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Mit einer Jahresrendite von insgesamt einem Prozent steuerten die Obligationen einen leicht positiven Betrag von 0,4 Prozent zur Gesamtrendite bei: Schweizer Obligationen rentierten mit 5 Prozent am besten, gefolgt von Staatsanleihen Schwellenländer in lokalen Währungen mit gut 2 Prozent und ausländischen Unternehmensanleihen mit knapp einem Prozent. Die Staatsanleihen Schwellenländer verzeichneten mit einem Minus von 6 Prozent innerhalb des Obligationen-Portfolios den tiefsten Wert.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das Ergebnis der Immobilien Schweiz ist auch im Jahr 2024 positiv: Die direkt gehaltenen Schweizer Immobilien wurden leicht aufgewertet und rentierten per Jahresende mit knapp 5 Prozent. Aufgrund des höheren Zinsniveaus bei vielen Industrieländern erlitten die ausländischen Immobilienfonds insbesondere zu Beginn des Jahres eine weitere Abwertung auf minus 6,5 Prozent.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Aktienanteil beeinflusst Rendite</strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Schweizer Pensionskassen-Index der UBS weist eine Jahresrendite von 7,6 Prozent auf. Die Rendite 2024 der PUBLICA ist tiefer aufgrund eines höheren Anteils an Immobilien International sowie an ausländischen Obligationen im Portfolio.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Weitere Details zum Jahresergebnis 2024 veröffentlicht PUBLICA im Geschäftsbericht am 24. April 2025.</span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:18px;"><br></span></p><hr><p><span style="font-size:18px;"><br></span></p><p><strong><span style="font-size:14px">Die VKB kämpft um jedes Prozent</span></strong></p><p><span style="font-size:14px"><span style="line-height:16.866666793823242px"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Bei den Altersrenten gibt es keinen Anspruch auf Anpassung an die Preisentwicklung. Das Gesetz überlässt es den Pensionskassen, nach Massgabe ihrer Möglichkeiten selbst zu entscheiden, ob und in welchem Ausmass die Altersrenten angepasst werden.&nbsp;Gemäss dem Bundespersonalgesetz verfügen die Vorsorgewerke erst dann über freie Mittel, wenn sie eine Schwankungsreserve von mindestens 15 Prozent aufgebaut haben. Beträgt der Deckungsgrad des Vorsorgewerks also 115 Prozent<em>, </em>so dürfen die Rentenbeziehenden eine Anpassung der Renten an die Teuerung aus den Vermögenserträgen von PUBLICA erwarten. Je tiefer darunter die Deckung liegt, desto kleiner ist der Spielraum für Anpassungen. In den Jahren mit tiefer Unterdeckung war an eine solche nicht zu denken.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px">Klar ist: Die Renten sind gesichert und können nicht gekürzt werden. Genauso unbestritten ist, dass sie wegen der Teuerung und des fehlenden Teuerungsausgleichs an Kaufkraft verlieren.&nbsp;<span style="line-height:16.866666793823242px"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die VKB hat zusammen mit den anderen Berufsverbänden die Thematik des fehlenden Teuerungsausgleich der Pensionierten bei der 2. Säule mehrmals bei den entsprechenden Stellen reklamiert.&nbsp;Aufgrund der Unterdeckung bei PUBLICA ist ein ordentlicher Teuerungsausgleich aktuell schwierig. Der theoretisch möglichen ausserordentlichen Teuerungsausgleich durch die ehemalige Arbeitgeberin Bund scheint aufgrund der sehr schlechten Bundesfinanzen ebenso unrealistisch.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:16.866666793823242px"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">So wird die VKB an diesem Thema dranbleiben und versuchen, Verbesserungen herbeizuführen.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="line-height:16.866666793823242px"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Wer motiviert ist, kann auch nach den Sternen greifen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/128453</link>
<description><![CDATA[VKB-Mitglieder haben an einem Informations- und Vernetzungsanlass erfahren, wie Mitarbeitende erfolgreich motiviert werden können.]]></description>
<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 22:19:31 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%25253Cmeta%252520charset%25253D%252522UTF-8%252522%252520%25252F%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p><span style="font-size:14px">Die VKB hat&nbsp;– nicht zuletzt aufgrund der letzten Umfrage unter den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung – im Rahmen ihrer Informations- und Vernetzungsanlässe eine Vortragsreihe&nbsp;zum Thema Führung lanciert.&nbsp;Am 1. April 2025&nbsp;sprach Dr. Peter Mantsch, Leiter HR der TX Group (früher Tamedia AG) zur Bedeutung von&nbsp;Motivation der Mitarbeitenden durch ihre Führungskräfte.</span></p><p><span style="font-size:14px">Dr. Mantsch betonte gleich zu Beginn seiner Ausführungen, dass die Motivation der Mitarbeitenden eine grosse Auswirkung auf die Arbeitsleistung hat. Hohe Motivation führt zu einer höheren Produktivität und zu mehr Kontinuität in einer Organisation. Das Risiko bei Demotivation hingegen besteht in ungenügenden Leistungen sowie in einer hohen Fluktuation. Da Führungskräfte gegenüber ihrer Organisation eine hohe Verantwortung tragen, liegt es an ihnen, diese Risiken zu minimieren und für eine hohe Motivation der Mitarbeitenden zu sorgen. </span></p><p><span style="font-size:14px">Soweit so logisch, aber wie setzt eine Führungskraft dies nun in der Realität um?</span></p><p><span style="font-size:14px">Es gibt kein Patentrezept, welches alle&nbsp;Risiken ausschiesst oder minimiert. Ebenso muss an dieser Stelle betont werden, dass die Motivation von Mitarbeitenden nicht zu jeder Zeit gleich hoch sein kann, denn natürlich spielen auch Geschehnisse ausserhalb des Arbeitsplatztes eine nicht zu unterschätzende Rolle.&nbsp;Genauso kann es sein, dass sich&nbsp;die&nbsp;Arbeitsbedingungen einer Organisation verschlechtern, was zu einer weniger hohen Motivation führen kann.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Zentral für Führungskräfte ist es also, dass sie sich auf den Bereich konzentrieren, den sie beeinflussen können.&nbsp;Durch gezielte Anreize und Anerkennung kann die Motivation gesteigert, beziehungsweise hochgehalten werden. So ist es von zentraler Bedeutung, mit den Mitarbeitenden Ziele zu vereinbaren und regelmässig zu überprüfen, wo sie in der Zielerreichung stehen. Sollte ein&nbsp;ursprünglich&nbsp;festgelegtes Ziel aufgrund veränderter Umstände keinen Sinn mehr ergeben, muss dieses&nbsp;entfernt&nbsp;oder&nbsp;durch ein anderes ersetzt werden.</span></p><p><span style="font-size:14px">Ebenso wenig macht es Sinn, Leistungsprämien mittels Giesskannenprinzip zu verteilen. Sie sind eben nur dort eingesetzt zu werden, wo Leistung honoriert werden soll, dafür dann nach Möglichkeit mit höheren Beträgen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Relevant ist hierbei, die Vielfalt von möglichen Anreizen zu nutzen.&nbsp;Diese müssen nicht zwingend monetär sein. Auch ein zusätzlicher Urlaubstag, die Ermöglichung einer Weiterbildung oder die Ausgestaltung des Arbeitsplatztes sind Möglichkeiten. &nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Oftmals investieren Führungskräfte viel Zeit und Nerven in das Ausmerzen von Schwächen ihrer Mitarbeitenden. Dieses Vorgehen macht aber nicht in jeder Konstellation Sinn. Zielführender ist es oftmals, die Stärken zu fördern&nbsp;und&nbsp;die Teammitglieder mit ihnen entsprechenden Aufgaben zu betrauen. Ebenso sollte die Personalentwicklung mittels Massnahmen oder Weiterbildungen&nbsp;auf die Stärken ausgerichtet sein.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Führungskräfte müssen sich genügend Zeit einplanen, um mit den ihnen anvertrauten Mitarbeitenden zu sprechen. Nur so können Sie fühlen, wie es diesen geht und was ihnen wichtig ist. Nur so kann ein Arbeitsumfeld geschaffen werden, in welchem die Mitarbeitenden gerne zur Arbeit kommen. Regelmässige Feedbacks – auch ausserhalb der vereinbarten Ziele – sind dabei unerlässlich.</span></p><p><span style="font-size:14px">Abgerundet wurde der Anlass mit einem Apéro&nbsp;riche&nbsp;im Hotel Ambassador.​</span></p><p><span style="font-size:14px">Die VKB-Reihe geht weiter:&nbsp;Dr. Peter Mantsch wird am&nbsp;26.&nbsp;Juni&nbsp;2025&nbsp;ein weiteres Referat im Rahmen der Informations- und Vernetzungsanlässe der VKB halten, diesmal zum Thema «Agilität im Arbeitsalltag der öffentlichen Verwaltung». Unsere Mitglieder werden zu gegebener Zeit auf unserer Homepage&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.vkb-acc.ch/" href="http://www.vkb-acc.ch/">www.vkb-acc.ch</a>&nbsp;weiterführende Informationen erhalten und sich anmelden können.</span></p><p><em><span style="font-size:14px">Die Geschäftsleitung bedankt sich bei Dr. Mantsch für sein Engagement, dem Team des Hotels Ambassador für seine Arbeit und den Anwesenden für die Teilnahme an diesem Anlass.</span></em></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Nationalrat verabschiedet zeitgemässes Personalgesetz für den Bund</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/127465</link>
<description><![CDATA[Der Nationalrat hat Anfang März die Revision des Bundespersonalgesetzes im Verhältnis 2 zu 1 gutgeheissen. Der Bundesrat möchte damit mehrere Themen neu regeln.]]></description>
<pubDate>Sun, 09 Mar 2025 20:48:22 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat hatte im letzten Sommer ein umfassendes Paket für eine Neuauflage des Bundespersonalgesetzes (BPG) lanciert. Darin regelt er in mehreren Themenfeldern Bestimmungen neu (wir hatten in den Periodischen Mitteilungen 4/24 berichtet). Sie betreffen unter anderem die berufliche Vorsorge, den Datenschutz insbesondere bei Rekrutierungen und die Anstellungsverträge. Das Ziel sind ein modernes rechtliches Fundament für das Personal sowie Effizienz im Personalwesen in der Zukunft.</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Klarheit und Effizienz in der 2. Säule</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Erstens schaffen die Anpassungen in der beruflichen Vorsorge Klarheit und vereinfachen die Prozesse. Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA leidet aktuell am tiefen Zinsniveau und an höheren Kosten wegen der höheren Lebenserwartung der Pensionierten. Die Folge sind geringere Auszahlungen und eine niedrige Verzinsung der angesparten Gelder. </span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Eine entschlackte und flexiblere Führung der Kasse und höhere Beiträge seien mögliche Mittel zum Erhalt des Leistungsniveaus. Deshalb möchte der Bundesrat im BPG seine Einflussmöglichkeiten reduzieren, die er zum Schutz der Versicherten (über eine Mitsprache bei den Beiträgen) und der Steuerzahlenden (bei Zuschüssen des Bundes in die Kasse im Fall einer Notlage) hat. Der Bundesrat kümmert sich weiterhin um die Höhe der Spar- und Risikobeiträge, die Voraussetzungen für die Aufnahme sowie den Beginn und das Ende der Versicherungspflicht. Er genehmigt zudem Reglemente, sofern es sich um Änderungen der finanziellen Bestimmungen handelt. </span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Die Kassenkommission PUBLICA heisst Anpassungen in Reglementen gut, die sich mit den Leistungsbestimmungen befassen. Sie werden dem Bundesrat nicht mehr unterbreitet. Die Kommission wacht als oberstes Organ über das finanzielle Gleichgewicht. Sie stellt sicher, dass die vorgesehenen Leistungen ausreichend finanziert sind. Die paritätischen Organe sind für den Erlass, die Änderung und die Aufhebung von Vorsorgereglementen zuständig. Die Trennung von Leistungs- und Finanzierungsbestimmungen löst einen Normenkonflikt, schafft Klarheit über Aufgaben, Kompetenzen und Zuständigkeiten und ermöglicht eine effizientere Steuerung. </span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Dem Bundesrat bleibt dabei ein gewichtiger Hebel für eine Intervention bei Bedarf, da er mit der Beeinflussung der Finanzierung der Vorsorge auch einen Rahmen für die Leistungen setzt. Dies gilt erst recht zum Beispiel für Einmaleinlagen, welche das Parlament auf Antrag des Bundesrates im normalen Budgetverfahren genehmigen muss.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Aktuell bietet neben der PUBLICA eine Vielzahl anderer Einrichtungen berufliche Vorsorge an. Ihre finanzielle Lage und damit auch die Höhe der Beiträge variieren stark. Der aktuelle Deckel von 13,5 Prozent gilt einhellig als unzureichend, um die Kosten der Vorsorgewerke und damit die Leistungen langfristig zu decken. Die Kosten vor allem kleinerer und kleinster Werke mit vielen älteren Mitarbeitenden sind ungesund hoch. Eine Erhöhung des Maximums auf 14 Prozent hat der Bundesrat jedoch vertagt.</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Modernere Rekrutierung</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Zweitens sind für die Rekrutierung vor allem von jungen, techaffinen Fachkräften im Zeitalter der Digitalisierung die Anpassungen des neuen Datenschutzgesetzes unerlässlich. Die Einführung des Profilings und die transparente Regelung der Datenbearbeitung, insbesondere im Kontext von Assessments und der Personalsuche über soziale Medien, brauchen eine gesetzliche Grundlage, um Rechtssicherheit zu schaffen. </span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Soziale Medien arbeiten mit Algorithmen, welche ausgehend von persönlichen Daten Profile erarbeiten, mit denen dann Stellenangebote oder im Fall von Assessments von zukünftigen Führungskräften ein fundiertes Auswahlverfahren und effektive Karriereentwicklungen verbunden werden können. Die fortgeschrittene Form davon ist das Profiling. Diese Technik verbindet vielerlei Daten zu einem Persönlichkeitsprofil, das tiefe Einblicke in den Charakter von Personen ermöglicht. Auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Personalbereich wird nun geregelt.</span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Elo-Unterschriften anerkannt</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Drittens treibt die Vorlage auch die Digitalisierung im Personalbereich voran. Nun werden elektronische Signaturen für Arbeitsverträge und andere Bestätigungen rechtskräftig möglich – unter Einhaltung der höchsten Sicherheitsanforderung und Priorisierung des Prinzips der Schriftlichkeit. </span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Whistleblowing klarer geregelt</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Viertens schafft die Neuregelung klare Verhältnisse im Bereich des Whistleblowings. Insgesamt werden der Schutz der Anonymität und die Sicherheit für Personen, die eine Meldung machen, erhöht. Unter die Meldepflicht fallen nun nur «Verbrechen und Vergehen, die einen Zusammenhang mit einer Aufgabe des Bundes oder einer Tätigkeit des Arbeitgebers aufweisen.» Als typisches Beispiel führt die Botschaft Subventionsbetrug zulasten einer Verwaltungseinheit auf, nicht abgedeckt ist zum Beispiel die Kenntnis eines Falles von häuslicher Gewalt. Angestellte geniessen nach einer Meldung einen Kündigungs- und Diskriminierungsschutz, unabhängig vom weiteren Ausgang. Zentral ist dabei, dass die Meldenden die Information im Rahmen ihrer Arbeit als Bundesangestellte erfahren haben und mit der Meldung kein Eigeninteresse verfolgen. Schliesslich sollen Vertrauensstellen des Bundes nicht mehr verpflichtet sein, Verbrechen und Vergehen zu melden, wenn sie Informationen im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit erhalten. Diese Verschwiegenheit gilt als Basis für die Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit des Handelns der Vertrauensstellen.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;"></span><strong><span style="font-size:14px;">Moderne und raschere Massnahmen</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Fünftens hält der Bundesrat die Abschaffung von Massnahmen mit bestrafendem und disziplinierendem Charakter, wie Lohnkürzungen und Bussen, für zeitgemäss und praxisgerechter. Vielmehr sollen im Konfliktfall raschere Versetzungen oder die vereinfachte Zuteilung eines neuen Aufgabenkreises möglich sein, damit zerrüttete Vertrauensverhältnisse keinen weiteren Schaden anrichten. Schliesslich werden die Fristen bei personalrechtlichen Massnahmen angepasst. </span><br></p><p><strong><span style="font-size:14px;">Flexiblere Gestaltung</span></strong><br></p><p><span style="font-size:14px;">Sechstens schliesslich sind die Flexibilisierung von befristeten (Leih-)Arbeitsverträgen und die Anpassung der Frist bei gerichtlichen Entschädigungen im Falle von ungerechtfertigten Kündigungen vorgesehen. Sie dienen sowohl den Interessen der Arbeitnehmenden wie auch den Arbeitgebenden.</span><br></p><p><span style="font-size:14px;">Der Nationalrat hat nach kurzer Debatte in der ersten Woche der Frühlingssession mit 131 Stimmen gegen 62 (vor allem von der SVP) den Antrag auf eine Rückweisung der Gesetzesnovelle abgelehnt und dann in der Schlussabstimmung durchgewunken.<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ganz viel Dank für etwas mehr Zeit</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/127427</link>
<description><![CDATA[Die VKB bedankt sich bei jenen, welche mit dem Ja zur Beibehaltung der indirekten Presseförderung grosse Teile der Schweizer Mitgliederpresse gerettet haben.]]></description>
<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 11:19:46 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;">Ja ja, liebe Prozessoptimiererinnen und Stante-pede-Digitalisierer. Wir sehen ja ein, dass wir irgendwann auch unseren Haupt-Infokanal, unser traditionelles Verbandsorgan, die Periodischen Mitteilungen vollständig digitalisieren müssen. Aber hey, so von heute auf morgen ist das schwierig, und wir haben eine Leserschaft, die aus vielerlei Gründen mit einem Printprodukt glücklicher ist - wie zum Beispiel unsere Mitgliederumfrage vor zwei Jahren ergeben hat. Und in einem Umfeld steigender Transport- und Druckpreise kostet uns das Jahr für Jahr ein Heidengeld – das entspricht fast einem Drittel unseres Budgets für die Information unserer Mitglieder.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Reichhaltig, bunt und vielseitig</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Warum ist es so wichtig, und weshalb sind wir so dankbar, dass der Nationalrat diese Woche ein Einsehen hatte und die indirekte Presseförderung - also die Verbilligung der Posttarife, respektive der Vertriebskosten - auch für die Verbands- und Stiftungspresse beizubehalten? Weil wir wie fast 1000 andere Organisationen auf die Subventionen angewiesen sind, um unseren Mitgliedern unsere Dienstleistungen möglichst preiswert und mit hoher Qualität anzubieten. 20 Millionen Franken - dies der Betrag, den der Bund pro Jahr aktuell auszahlt. Dies soll nach dem Willen des Parlaments nun auch weiterhin so sein – dies, nachdem der Nationalrat zu Beginn für eine Streichung gestimmt hatte. Und dies, übrigens, obschon die Streichung auch Teil der Anträge der Kommission Gaillard ist.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Indirekt ist die Presseförderung, weil der Bund der Post Mittel zuschiesst, um deren Tarife zu senken. Allerdings lassen ihre stetigen Preiserhöhungen diesen rascher wachsen, als ihn der Staat senken kann. Die Zahl der Nutzniesser ist entsprechend der Diversität des Schweizer Vereinswesens zwar deutlich abnehmend, aber noch immer enorm – im Oktober 2024 zählte das Bundesamt für Kommunikation BAKOM 870 unterstützte Titel, 43 weniger als im Vorjahr und 54 weniger als 2022. Insgesamt publizierten diese gegen 100 Millionen Exemplare ihrer Organe, rund 7 Millionen Stück weniger als 2023.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Aus irgendeinem Grund für uns ehrenamtlichen Vereinsverantwortlichen unerfindlichen Grund haben die Sparapostel in Bundesbern die Mitgliederpresse als Sparpotenzial entdeckt. Dabei ist sie in der Schweiz allgegenwärtig, ein wichtiger Bestandteil unseres berechtigterweise als Pfeiler unserer Gesellschaft geltenden Vereinswesens. Deshalb geniesst sie den Schutz des Staates und ist deshalb – noch immer und hoffentlich noch lange – reichhaltig und vielfältig. </span></p><p><span style="font-size:14px;">Zu dieser Kategorie gehören die semiprofessionellen Publikationen grösserer Verbände genauso wie die im Ehrenamt produzierten regelmässige Informationsorgane von kleineren Gruppierungen aus dem Special-Interest-Bereich. Die Liste reicht vom A Bulletin (nach eigenen Angaben eine «Kleinst-Zeitschrift aus der vollalternativen Ecke») bis zum ZV Info des Vereins Öffentliches Personal Schweiz. </span></p><p><span style="font-size:14px;"><br><strong>2 Rappen mit grossem Gewicht</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Auch die VKB-Mitteilungen, welche die Mitglieder der Vereinigung der Kader des Bundes etwa alle drei Monate im Briefkasten haben, gehören zur Mitgliederpresse. Aktuell entlastet uns der Bund mit fast 2900 Franken im Jahr, verteilt auf unsere beiden sprachregionalen Ausgaben mit übers Jahr verteilt total gegen 16'000 Exemplaren. Im 2025 werden unsere Publikationen mit 22 Rappen pro Exemplar subventioniert, das ist 2 Rappen mehr gegenüber 2024. Man beachte, dass die Versendung eines B-Post-Briefes heute 1 Franken kostet. Die Druckkosten machen zwar dabei einen Löwenanteil aus, doch auch der Vertrieb schenkt für viele Vereine ein, so auch für uns.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Jeder Franken, den wir mehr für die Vertriebskosten zahlen müssen, erhöht den Druck auf unsere bewusst tief gehaltenen Mitgliederbeiträge. Unsere Dienstleistungen inklusive Teilnahme an der Mitgliederversammlung samt reichhaltigem Apéro und vier Verbandsmitteilungen pro Jahr kosten 70 Franken für aktive Mitarbeitende, 35 Franken für pensionierte. Es ist uns wichtig, dass sich jeder Franken des Beitrags für unsere Mitglieder rechnet.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Noch nicht sofort, aber bald</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Noch halten wir an unseren hochwertigen VKB-Mitteilungen fest. Aber hey, natürlich digitalisieren wir so schnell es geht, aus Überzeugung wohlgemerkt. Schon setzen immer stärker auf unseren Webauftritt, auf dem wir unsere Berichte und Informationen zeitnah und regelmässig aufschalten, unsere sozialen Medien wie unseren Kanal auf dem Berufsnetzwerk Linkedin und unsere Newsletters. Denn wir wissen auch: Die Förderung ist auf sieben Jahre befristet. Spätestens dann ist wohl nicht nur für viele Printtitel auch der Vereinspresse Schicht im Schacht. Dann ist der Moment gekommen, wenn wir nur noch digital kommunizieren werden und unsere Mittel effektiver einsetzen, einfach nicht schon morgen. Aber sicher überübermorgen. Versprochen. <br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>SVP-Nationalrat will Lohnmassnahmen deckeln</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/127020</link>
<description><![CDATA[Es klingt auf den ersten Blick sozial: Wer beim Bund viel verdient, soll wenigstens vorübergehend keinen Teuerungsausgleich erhalten, damit mehr für die Geringverdiener...]]></description>
<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 21:24:55 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Es klingt auf den ersten Blick sozial: Wer beim Bund viel verdient, soll wenigstens vorübergehend keinen Teuerungsausgleich erhalten, damit mehr für die Geringverdiener bleibt. Dies ist die Forderung des neuen Waadtländer SVP-Nationalrats Yvan Pahud. Doch beim zweiten Hinsehen wird klar: Er will den Arbeitgeber Bund für Kaderleute unattraktiv machen.<br></p><p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%253Cmeta%2520charset%253D%2522UTF-8%2522%2520%252F%253E%2D%2D%3E--></p><p data-start="568" data-end="908">Natürlich handelt es sich um eine Sparmassnahme, und der Grund dafür ist offensichtlich: die prekäre Lage der Bundesfinanzen. Pahud fordert, dass Bundesangestellte mit einem Monatslohn von 10.000 Franken und mehr keine Lohnmassnahmen mehr erhalten sollen. Dies mit dem Ziel, „die hohen Löhne zu begrenzen und die niedrigen Löhne aufzuwerten.“</p><p data-start="910" data-end="1081">Die Massnahme soll, so der Text weiter, auf die Jahre 2026 bis 2028 beschränkt sein und nur dann greifen, wenn der Voranschlag und die Staatsrechnung ein Defizit aufweisen.</p><p data-start="1083" data-end="1126"><strong data-start="1083" data-end="1126">Reservierte Mittel „unverhältnismässig“?</strong></p><p data-start="1128" data-end="1467">Pahud wiederholt, dass der Bund in den nächsten Jahren insgesamt 6 Milliarden Franken sparen müsse und die Personalausgaben 8 Prozent des Gesamtbudgets ausmachten. Für Lohnmassnahmen seien allein für 2025 93 Millionen Franken reserviert. Dann würden sie gemäß einer Projektion des zuständigen Departements auf 280 Millionen Franken steigen.</p><p data-start="1469" data-end="1785">Sein Schluss: „Angesichts der besorgniserregenden Lage der Bundesfinanzen ist es unverhältnismäßig, für die kommenden Jahre Lohnmassnahmen für die hohen Löhne vorzusehen.“ Pahud ist der Meinung, dass die Gutverdiener unter diesen Umständen einen „bescheidenen Beitrag zur Sanierung der Bundesfinanzen leisten sollen“.</p><p data-start="1787" data-end="1829"><strong data-start="1787" data-end="1829">Bundeskader verdienen real oft weniger</strong></p><p data-start="1831" data-end="2069">Dann verweist er auf den eigentlichen Ursprung seiner Unzufriedenheit: dass die Bundesverwaltung, welche das Funktionieren eines ganzen Landes ermöglichen soll, bessere Löhne zahlt als „insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“.</p><p data-start="2071" data-end="2363">Dabei hatte eine Studie des renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers ergeben, dass vergleichbare Firmen der Privatwirtschaft ihren Kadern im Schnitt genauso viel bezahlen wie der Bund. Wenn man die weit verbreiteten variablen Lohnbestandteile dazuzählt, sogar mehr.</p><p data-start="2365" data-end="2674">Der Bundesrat kann der Motion jedoch nichts abgewinnen, wie er in seiner Antwort schreibt. Die Forderungen widersprächen nicht nur der Personalpolitik des Bundes, welche auch die Durchhaltefähigkeit des Bundespersonals sowie die Rekrutierung von dringend benötigten Fach- und Kaderkräften in den Fokus stellt.</p><p data-start="2676" data-end="2702"><strong data-start="2676" data-end="2702">Wenn schon, dann allen</strong></p><p data-start="2704" data-end="3087">Pahuds Vorstellungen drohten sogar, rechtliche Regelungen zu verletzen. Denn das Bundespersonalgesetz schreibe dem Bund einen angemessenen Teuerungsausgleich entsprechend seinen Möglichkeiten vor. Diesen einem Teil der Angestellten vorzuenthalten, sei im Sinne des Gebots der Rechtsgleichheit rechtlich umstritten. Allen Mitarbeitenden sei die gleiche Kaufkrafterhaltung zu gewähren.</p><p data-start="3089" data-end="3398">Tatsächlich wirke sich der allgemeine Spardruck auch auf den Stellenplan und die Anstellungsbedingungen des Personals aus, das mehrere hundert Millionen an die Budgetkürzungen beiträgt. Klar: „Weitere Massnahmen würden die Position des Arbeitgebers Bundesverwaltung auf dem Arbeitsmarkt empfindlich schwächen.“</p><p data-start="3400" data-end="3438"><strong data-start="3400" data-end="3438">Zuerst Reallohnverlust ausgleichen</strong></p><p data-start="3440" data-end="3796">Im Übrigen sei zwar eine sofortige Erhöhung des Reallohns nur für die niedrigen Einkommen, wie von der Motion gefordert, theoretisch möglich. Angesichts der wirtschaftlichen Situation sei dies jedoch unrealistisch, zumal die aktuell hohe Teuerungsdifferenz von 1,5 Prozent zuerst ausgeglichen werden müsste, um überhaupt eine Reallohnerhöhung zu erreichen</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Unsere Events, Ausflüge und Events 2025 für die Seniorinnen und Senioren der VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126882</link>
<description><![CDATA[Auch nächstes Jahr hat unser Delegierter Senioren, Peter Hintermann, verschiedene Besuche im kulturellen, technischen und im allgemeinen Interesse geplant.]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 21:08:54 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das Jahr 2025 beginnt mit Besuchen in der <strong>Tonhalle Zürich</strong>. Es stehen übers ganze Jahr hinweg drei Generalproben auf dem Programm. Im Februar laden wir Sie ein, sich mit uns das Stabat Mater von Soli, Chor und Orchester anzuhören, im Mai ein Konzert des Tonhalle Orchesters mit Werken von Brahms und Bartok und im Juli dann eine Hommage an Ennio Morricone mit einem exklusiven Programm seiner Filmmusik.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Im März ist die Wiederholung des Besuches im <strong>METAS</strong> (Eidgenössisches Institut für Metrologie) geplant. Das METAS ist der Ort, an dem die stets pünktliche Schweiz am genausten ist. Es ist gewissermassen der Hüter der Masseinheiten für die Schweiz. Mit seiner Tätigkeit und seinen Dienstleistungen sorgt es dafür, dass hierzulande mit der Genauigkeit gemessen und geprüft werden kann, wie es für die Belange von Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft erforderlich ist.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ebenfalls im März organisieren wir für Sie einen Besuch des <strong>Robotic Fabrication Labotatory (RFL)</strong> geplant. Das <strong>RFL</strong> der ETH Zürich gehört zur Professur für Architektur und Digitale Fabrikation und ist ein weltweit führendes Zentrum für Forschung und Entwicklung im Bereich robotischer Fertigungstechnologien. Hier geht es um das Thema des <strong>3D-Druck </strong>und weiterer Themen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Weiter ist ein Besuch im <strong>Centre Albert Anker</strong> in Ins geplant. Das Museum selbst befindet sich im ehemaligen Wohnhaus von Albert Anker, das sorgfältig restauriert wurde, um Einblicke in das Leben des Künstlers und in die Zeit, in der er lebte, zu bieten. Es zeigt eine Vielzahl von Ankers Gemälden, Zeichnungen und persönlichen Gegenständen sowie eine Sammlung von Fotografien und Erklärungen, die seine Karriere und seine Bedeutung als Künstler beleuchten.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wir besichtigen ausserdem die <strong>Stadt Genf</strong>. Die Stadt des Reformators Jean Calvin ist eine der bekanntesten und internationalsten Städte der Schweiz und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights, die wir kennenlernen möchten.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wie wird das Wetter gemacht? <strong>SRF Meteo</strong> bietet regelmässig Führungen an, bei denen Sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Wetterstudios werfen können. Dabei erfahren Sie, wie die Wettervorhersagen erstellt werden, welche Technologien und Instrumente dabei zum Einsatz kommen, und wie die verschiedenen Wetterdaten gesammelt und verarbeitet werden.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das <strong>Vitra Design Museum</strong> lockt uns ins Ausland – ins grenznahe Weil am Rhein. Der Vitra Campus ist ein Magnet für Design- und Architektur-Liebhaber. An kaum einem anderen Ort weltweit finden sich so viele Ikonen zeitgenössischer Architektur wie auf dem Vitra Campus.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Weitere Besuche und Events sind in der Planung. Eventuell kann es auch einzelne Verschiebungen oder andere Besuche geben. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wir hoffen, dass damit viele VKB-Mitglieder ein interessantes Thema finden, für das sich ein Besuch lohnt!</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Roboto"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif"><span style="font-size:medium">Infos: komm-team@vkb-acc.ch</span></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Wir erhalten öffentliche Mittel und wollen das Beste daraus machen»</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126873</link>
<description><![CDATA[Der ETH-Bereich steht aktuell noch stärker im Fokus der Öffentlichkeit als sonst schon.]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 20:47:43 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Einerseits ächzen auch die technischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen des Bundes unter dem allgemeinen Spardruck. Andererseits wird der ETH-Rat mit dem aufgegleisten Programm «FIT for the future» auch die Organisation neu entwickeln. Präsident Michael Hengartner sagt im Interview mit den VKB-Mitteilungen, dass der Bereich in einem iterativen Prozess steckt. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Herr Hengartner, der ETH-Rat hat die Verdreifachung der Studiengebühren für ausländische Studierende beschlossen, die zum Zweck des Studiums in die Schweiz ziehen. Warum? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die beiden ETH in Zürich und Lausanne haben hervorragende Studienangebote. Sie gehören zu den besten Hochschulen weltweit und sind dadurch begehrt. Die Schweiz finanziert die Hochschulausbildung hauptsächlich mit Steuergeldern. Den Rest tragen die Studierenden, beziehungsweise deren Eltern. Dahinter steht eine Art Vertrag zwischen den Generationen. Wir sind hauptsächlich in Studiengängen aktiv, in denen Fachkräftemangel herrscht. Die Arbeitgebenden nehmen unsere Abgänger und Abgängerinnen also mit Handkuss. Sie wissen, dass unsere Abschlüsse von hoher Qualität sind. Wenn die jungen Menschen dann einen guten Job haben, können sie die Kosten ihrer Ausbildung über ihre eigenen Steuern wieder zurückzahlen. So führen sie den Generationenvertrag weiter. Viele Studierende aus dem Ausland kommen im Wissen um den Wert unserer Ausbildung deshalb zu uns. Die Politik hat nun beschlossen, dass diese Studierenden einen höheren Beitrag an ihre Ausbildung bezahlen sollen. Das Argument ist, dass diese internationalen Studierenden eben noch nicht Teil des Sozialvertrags sind. Sie werden nun ab Herbstsemester 2025 drei Mal mehr bezahlen als Schweizer Maturandinnen und Maturanden. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Leidet nicht die Attraktivität darunter? Und wie wird sich das auf die Zahl der Studierenden auswirken?</strong><br>Auch wenn die Studiengebühren dreimal so hoch sind, ist eine Ausbildung an den beiden ETH noch immer extrem preiswert. Wir sprechen von 2200 Franken pro Semester. Wenn Sie das mit einer gleichwertigen Hochschule im Ausland vergleichen, bleiben wir sehr attraktiv. Studierende, welche die neuen Bedingungen schon im Voraus kennen, können sich organisieren. Es wird aber eine Herausforderung sein für jene, die schon da sind, die ihr Studium möglicherweise schon mit einem knappen Budget angetreten haben, deren Eltern die höheren Studiengebühren nicht finanzieren können und die jetzt mittendrin überrascht werden durch diese Erhöhung. Diese Studierenden möchten wir unterstützen, um sicher zu stellen, dass wir keine Härtefälle generieren. Wir wollen weiterhin die besten Köpfe und nicht die dicksten Portemonnaies in unseren Vorlesungssälen haben. Ich bin aber überzeugt: Die allermeisten werden das stemmen können, mit der Unterstützung ihrer Eltern oder ihrer Regierung. Kurzum: Ich erwarte keinen grossen Einbruch bei der Anzahl der Studierenden. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Der Bund muss überall sparen – auch der ETH-Bereich ist davon betroffen. Das zeigen auch die Forderungen der Kommission Gaillard. Konkret hat ihnen der Bundesrat bereits einen Sparauftrag gegeben: Neben jährlich</strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>100 Millionen aus der Querschnittskürzung für die ganze Bundesverwaltung, sollen sie 2025 zusätzliche 100 Millionen sparen. Das Parlament hat die Reduktion dann ein wenig reduziert. Dennoch sind die Aussichten nicht rosig. Wie gehen Sie damit um? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wir wissen nicht genau, was auf uns zukommt. Wir wissen aber, dass 2025 ein sehr schwieriges Jahr für uns sein wird. Wir müssen schauen, dass wir unsere Aktivitäten aufrechterhalten können, ohne drastische Kürzungsmassnahmen ergreifen zu müssen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Das Parlament entscheidet, nicht der Bundesrat, nicht seine Sparkommission, nicht ein Beratungsunternehmen, wieviel Geld Sie am Ende des Tages erhalten werden. Mit welchen Argumenten versuchen Sie, bösere Sparschnitte zu verhindern? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das Parlament wollte von uns – zu Recht – wissen, wofür wir das Geld brauchen, was der Return on Investment sein würde. Offenbar waren unsere Antworten überzeugend, dass eine moderate Erhöhung des Zahlungsrahmens 2025 bis 2028 des ETH-Bereichs sinnvoll sei. Die Mittel müssen nun jedes Jahr in den Budgetdebatten neu ausgehandelt werden. Ja, diese Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation schaffen einen Mehrwert für die Schweiz. Jeder Franken, der in den ETH-Bereich geht, generiert fünf weitere Franken BIP in unserem Land. Unsere Absolventinnen und Absolventen, die Startups und das Wissen, das wir generieren: sie sind ein grosser Gewinn für die Schweiz. Bedenken Sie, dass wir mit den Mitteln, die wir haben, zwei internationale Spitzenhochschulen führen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Bei der Spardiskussion hat der Bundesrat die Reserven des ETH-Bereichs als Rechtfertigung für die Forderung angeführt. Wie verteidigen Sie diese Reserven? Ist es legitim, sie in die Spardebatte reinzunehmen? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wir haben Reserven, um beispielsweise unsere Infrastrukturprojekte und wichtige Neubauprojekte zu finanzieren. Diese Mittel müssen wir über mehrere Jahre ansparen. Zudem brauchen wir Reserven für Unerwartetes: Die ETH Lausanne heizt und kühlt ihren Campus mit Wasser aus dem Genfersee. Nun hat die Quaggamuschel die Wasserleitungen befallen. Wir müssen daher dringend die gesamten Kühlanlagen ersetzen. Wenn die Muscheln die Leitungen verstopfen und die Anlage ausfällt, müssten wir den Campus schliessen. Die Sanierung kostet uns rund 60 Millionen Franken. Diese sind nicht budgetiert. Ähnlich sah es aus mit den stark gestiegenen Preisen für Energie aufgrund des Kriegs in der Ukraine. Die Kosten hatten sich hier von 75 auf 150 Millionen verdoppelt. Auch dies mussten wir aus den Reserven finanzieren. An unserer Initiative im Bereich Künstliche Intelligenz mussten wir Abstriche machen und sie teilweise aus diesen Reserven finanzieren. Das alles sind aber Ausgaben und Investitionen, die wir unbedingt jetzt tätigen müssen und nicht erst in ein paar Jahren. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Der Bundesrat sprach in einer Medienmitteilung von Reserven in der Höhe von fast 1,5 Milliarden Franken. Das ist ein stolzes Polster.</strong><br>Diese Zahl bezieht sich auf 2019. 2024 sind wir bei rund 900 Millionen Franken. Mit den erwarteten Defiziten aufgrund der Kürzungen des Bundes werden wir unsere Reserven in wenigen Jahren aufgebraucht haben. Die Aussicht darauf, nicht mehr über diese Reserven zu verfügen, macht uns grosse Sorgen. Was, wenn wir in ein für die Schweiz neues, relevantes Gebiet investieren wollen, aber das Geld dafür nicht mehr haben? Was, wenn wir dringende Ausgaben tätigen müssen?</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Wie ich denken viele bei ETH vor allem an Wissenschaftlerinnen und Forscher. Wenn der Kuchen kleiner wird: Wie wichtig sind für Sie die administrativen und technischen Fachkräfte und Kader? Wie kriegen Sie diese Ansprüche unter einen Hut? Die erste Möglichkeit wäre Stellen abzubauen und Leute zu entlassen. </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der ETH-Rat teilt den beiden ETH und den vier Forschungsanstalten die Mittel des Bundes zu und sagt ihnen: «Ihr kennt eure Institution, ihr wisst am besten, wie ihr es gut investiert.» Wir fragen unsere Mitarbeitenden an Workshops: «Wie können wir unsere Prozesse effizienter machen?» Ich bin überzeugt: Wenn wir es noch besser machen als bisher, können wir aus den bestehenden Mitteln noch mehr herausholen. Auch dann, wenn wir Stellen, die wegen Pensionierungen wegfallen, nicht mehr besetzen. Wir kaufen gemeinsam ein, wir treten gemeinsam auf dem Markt auf und bekommen so bessere Verhandlungskonditionen. Leute zu entlassen, muss ultima ratio bleiben. Unsere Mitarbeitenden sind unsere Stärke, sowohl die Forschenden als auch unsere administrativen und technischen Mitarbeitenden – auch sie haben exklusive Fähigkeiten und sind kaum zu ersetzen. Wir müssen diesen Experten optimale Arbeitsbedingungen ermöglichen. Und ja, das ist unter diesen Umständen schwierig. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Sie haben mit «FIT for the Future» ein Reorg-Programm mit acht strategischen Zielen aufgesetzt. Was ist der Hintergrund, was sind die Ziele, die Sie mit einer Organisationsentwicklung erreichen wollen? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wir haben die Ambition, die beachtlichen Mittel, welche die Steuerzahler uns geben, der Gesellschaft mit dem grösstmöglichen Wirkungsgrad zurückzugeben: durch Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Wir können uns immer verbessern, und wir müssen es erst recht, wenn wir wie jetzt finanziell unter Druck stehen. Wir sind auch extern unter Druck wegen der Herausforderungen, die auf die Schweiz zukommen, zum Beispiel Digitalisierung, Klimawandel, Energiewende oder eine ständig alternde Gesellschaft. Viele Vertreter aus der Wirtschaft, von KMU, aus der Politik und Gesellschaft wünschen von uns Lösungsansätze für ihre Herausforderungen. Wir sind hier, um Grundlagen zu erarbeiten und zu präsentieren, damit zukunftsgerichtete Entscheide möglich sind. Diesen Auftrag möchten wir so gut wie möglich erfüllen. Wir haben viele Kompetenzen im ETH-Bereich. Sie sind aber oft über unsere sechs Institutionen verteilt. Und es gibt sie auch ausserhalb des Bereichs, an Universitäten, Fachhochschulen, Spitälern etwa oder in den Behörden. Wir müssen diese Fähigkeiten zusammenbringen. Und, wenn etwas Neues auf uns zukommt, müssen wir entsprechend neue Kompetenzen aufbauen können. Wir möchten noch agiler werden und Entwicklungen noch schneller voraussehen können. «FIT for the Future» heisst wirklich so, weil wir uns so aufstellen wollen, dass wir auch in zwanzig Jahren noch top sind. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Welche Veränderungen stossen Sie mit «FIT for the Future» konkret an? Können Sie Beispiele angeben?</strong></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>​​​​​​​</strong>Wir müssen uns auf der strategischen Ebene viel besser koordinieren. Ein Beispiel: Unsere Institutionen müssen Vierjahrespläne eingeben, die der ETH-Rat beurteilt und gutheisst. Es wäre aber sinnvoller, wenn die Institutionen sich schon bei der Erarbeitung dieser Pläne absprechen würden, wenn diese Bemühungen schon von Beginn an koordiniert würden. So hätten wir nicht sechs autonome Pläne, sondern eine gemeinsame, übergreifende Vision. Wir müssen diese Bemühungen koordinieren. Das heisst aber auch, dass die Institutionen einen Teil ihrer Autonomie abgeben müssen. Ein zweites Beispiel: Wir haben zwei starke, thematisch breit aufgestellte Hochschulen und vier starke, aber thematisch fokussierte Forschungsanstalten. Eine Zusammenlegung der vier Forschungsanstalten unter einem gemeinsamen Dach würde, neben der ETH Zürich und der EPF Lausanne, eine starke dritte Säule im ETH-Bereich schaffen: Sie würde die Kräfte von PSI, WSL, Empa und Eawag kombinieren und ihre thematische Erweiterung auf neue, für die Schweiz wichtige Themenbereiche ermöglichen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Wo stehen Sie in der Entwicklung des Reorg-Projekts? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Im März 2024 haben wir uns auf eine Art Verfassung geeinigt und dies auf einer A4-Seite festgehalten. Wir haben unsere Stärken und Schwächen analysiert und dann bestimmt, was wir verändern müssen. Dieses Papier hat eine sehr hohe Flughöhe. Die Frage ist nun, wir kriegen wir das alles auf den Boden? In den nächsten Monaten werden wir intensiv über mögliche Umsetzungsansätze diskutieren. Hier sind wir uns noch nicht überall einig. Der Teufel steckt eben oft im Detail. Viele fragen sich: «Das klingt grundsätzlich gut, aber was heisst das konkret für mich?» Wir müssen uns jetzt darauf verständigen, wie wir genau zusammenarbeiten und uns strategisch koordinieren wollen, um eine starke Einheit aus unseren Forschungsanstalten zu machen, wobei gleichzeitig die jetzigen Stärken erhalten bleiben sollen. Das ist ein iterativer Prozess. Ich bin viel unterwegs, um das Gespräch mit unseren Institutionen, der Politik, den Kantonen, Verbänden, oder unseren Sozialpartnern zu suchen, um zu zeigen, wo wir stehen, und um Inputs und Feedbacks aufzunehmen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Das Programm braucht griffige Massnahmen. Wollen Sie dabei die Mitarbeitenden integrieren in die Konzeption und Umsetzung?</strong></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong></strong>Ich versuche, diese Organisationsentwicklung in kleinere, verdaubare Einheiten herunterzubrechen. Das gilt zum Beispiel für die Verbesserung der Prozesse. Wenn hier jemand einen guten Vorschlag hat, können wir ihn sofort umsetzen. So haben wir kleine Zwischenerfolge, die uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben diesen Herbst eine Konsultation im ETH-Bereich durchgeführt. Die Rückmeldungen bildeten die Grundlage für den Richtungsentscheid des ETH-Rats vom Dezember. Wir wollten wissen, welche Inputs sie haben, welche Anliegen wir mitnehmen können. Wir sind akademische Institutionen, keine Autofabrik. Wir sind es gewohnt, Lösungen im Diskurs zu erarbeiten. Am Ende wird der ETH-Rat, das strategische Organ des ETH-Bereichs, den Entscheid fällen müssen. Aber wir tun es erst, nachdem wir alle Institutionen und Stakeholder angehört haben und das Beste aus dem breiten Wissen, das innerhalb des Bereichs vorhanden ist, herausgeholt haben. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Was auch immer Sie tun, sie sind eine öffentliche Hochschule und gehören dem Bund. Was Sie tun, ist immer ein Objekt der Politik. Wie wirkt sich das auf Ihre Arbeit aus? </strong></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong></strong>Ich habe enge regelmässige Austausche mit Bundesrat Parmelin, den Behörden, dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und dem Parlament. Wir sind ein kleines Land, die Wege sind kurz, die Prozesse schlank. Wenn wir einen guten Job machen und zeigen, dass wir das tun, gewinnen wir in der Politik einen Vertrauensvorschuss. Wir erhalten öffentliche Mittel und wollen das Beste daraus machen. Es ist mir wichtig, dies dann auch zu belegen. Wir tauschen uns deshalb mit den Parlamentsmitgliedern aus, erklären ihnen, was wir tun und was wir an Mehrwert liefern. Wir holen ihre Bedürfnisse ab. Sie vertreten oft verschiedene Stakeholder und sind ein Sprachrohr für die Bedürfnisse der Gesellschaft. Das ist ein wesentlicher Teil unseres Auftrags. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der ETH-Bereich steht vor schwerwiegenden Herausforderungen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126545</link>
<description><![CDATA[Die aktuell grössten Herausforderungen für den ETH-Bereich sind der wachsende Spardruck aus der Politik und das kürzlich lancierte Programm «Fit for the future»]]></description>
<pubDate>Sat, 08 Feb 2025 11:47:59 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;">​​​​​​​<strong></strong><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Eine neue Struktur soll zu mehr Flexibilität und Wirkung bei der Umsetzung der Schwerpunkte des ETH-Bereichs führen, schreibt der Bund in einer Mitteilung. Heute besteht der ETH-Bereich aus den beiden technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne sowie aus vier Forschungsanstalten – dem Paul-Scherrer-Institut (PSI), der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (Empa), der Eawag (früher Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Die Forschungsanstalten sollen sich zu einer rechtlichen Einheit verbinden und umgekehrt einfacher neue Einheiten aufbauen und integrieren können. Sie würden ihre Marken und ihre Standorte behalten. Damit entstünde ein ETH-Bereich mit total drei Pfeilern und einer stärkeren Führung der Gesamtinstitution. Überhaupt sollen die Teile gemeinsam Aufwände senken können, insbesondere die administrativen und technischen. Zudem liegt die Idee </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">von Aktionsplattformen ausserhalb und innerhalb des Bereichs auf dem Tisch. Und der ETH-Rat möchte in der Westschweiz ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Digitalisierung aufbauen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Mit einer Sparoffensive konfrontiert </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Mindestens so viel Kopfzerbrechen bereitet den Verantwortlichen der allgemeine Spardruck. Der ETH-Bereich ist besonders stark von den aktuellen Sparnahmen des Bundes betroffen. Er musste schon im Budget 2024 Kürzungen vornehmen. Dabei war das Parlament noch gütig und erkannte, dass der Bereich wegen der Schwierigkeiten nach dem Ausstieg der Schweiz aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon Europe und dem eklatanten Fachkräftemangel bei gleichzeitig weiterhin steigenden Studierendenzahlen besonders unter Druck stand. Für 2025 ist wie für die ganze Bundesverwaltung eine zwei-prozentige Querschnittskürzung vorgesehen – was für den ETH-Bereich rund 100 Millionen Franken entspricht – sowie zunächst 100 Millionen Franken einmalig. Diese Kürzung würde das Parlament in der Herbstsession auf 50 Millionen reduzieren. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Reserven sind politisch umstritten </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Bei seinem Sparbefehl bezieht sich der Bundesrat auch auf die vorhandenen Finanzreserven des ETH-Bereichs. Wer solche Reserven aufweise, könne durchaus auch mit weniger Mitteln aus- kommen und soll von diesen zehren, so das Argument. Die Aufgabenerfüllung sei durch die Budgetkürzung nicht gefährdet. Der ETH-Rat weist allerdings nach, dass er von den Mitteln lediglich über etwa einen Viertel frei verfügen kann, dass ein grosser Teil der Mittel in Infrastrukturvorhaben gebunden ist. Die Reserven sind im Lauf des Jahres 2024 unter eine Milliarde Franken gefallen, allein im Jahr 2023 flossen 180 Millionen Franken in unter- schiedliche Investitionen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Leistungsabbau ist Realität </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die BFI-Botschaft (Bildung, Forschung und Investition) hatte gezeigt, dass zwischen den Vorstellungen des ETH-Rats über den Finanzbedarf für die Jahre 2025 bis 2028 und den gesprochenen Mitteln des Bundes ein Delta von über einer Milliarde Franken besteht. Die Kürzungen führen zu einem strukturellen Defizit, das nicht längerfristig mit den Reserven ausgeglichen werden kann. Der ETH-Rat hat unter diesem Spardruck beschlossen, verschiedene Leistungen zu reduzieren oder ganz zu streichen und bestimmte Investitionen in Forschungsinfrastrukturen und strategischen Forschungsprojekte zu sistieren oder zu verschieben. Er verzichtet auf Projekte etwa in den Bereichen Gesundheit und Digitalisierung sowie auf zwei neue Forschungsinfrastrukturen, welche der Nationalfonds noch als besonders wertvoll beurteilt hatte. Zudem senkt er Investitionen in die Swiss AI Initiative. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Schliesslich wird die ETH Zürich die Zahl der Professuren nicht erhöhen dürfen, um den stetig steigenden Studierendenzahlen gerecht werden zu können. Damit wird das Betreuungsverhältnis schlechter, was sich mittelfristig auf die Qualität der Lehre aus- wirken wird. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Erhöhung der Studiengebühren </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Als Sofortmassnahme beschloss der ETH-Rat per Herbstsemester 2025 die Studiengebühren für ausländische Studierende, die aus dem Ausland in die Schweiz zum Studium kommen, zu verdreifachen. Damit trug der ETH-Rat dem Willen des Parlaments Rechnung und bot Hand für eine rasch umsetzbare Lösung. Im Sinne einer Abfederung sollen bereits immatrikulierte Studierende ihren Abschluss in Bachelor oder Master noch ohne die Erhöhung machen können. Andererseits werden die Studiengebühren generell an den Landesindex der Konsumentenpreise und damit an die Teuerung gebunden. Sie werden alle vier Jahre angepasst. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Das weitere Vorgehen </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Von August bis Oktober 2024 fand eine Vorkonsultation der Institutionen und Sozialpartner statt. Im Dezember 2024 hat der ETH-Rat einen Richtungsentscheid gefällt und eine Projektgruppe beauftragt, einen Vorschlag auszuarbeiten, wie der ETH-Bereich von morgen konkret aussehen soll. Für die zweiten Jahreshälfte 2025 sind eine Anhörung im ETH-Bereich sowie eine Ämterkonsultation vorgesehen. Der Rat entscheidet Ende 2025/Anfang 2026, wie das Gesamtprojekt aussehen soll und legt nun seine Vorschläge dem Bundesrat zur Genehmigung vor. Das Parlament hat dann das letzte Wort. Die Einsparungen werden sich auch konkret auf das Personal auswirken. Das WSL muss gemäss einer Medienmitteilung voraussichtlich rund 30 Stellen abbauen, dass ist rund 10 Prozent des Gesamtbestandes des Instituts. </span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Aufgaben- und Subventionsüberprüfung zur Entlastung des Bundeshaushalts</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126542</link>
<description><![CDATA[In den nächsten Jahren werden im Bundeshaushalt strukturelle Defizite von bis zu 2,6 Milliarden erwartet. Dazu kommen Mehrfinanzierungen für die 13. AHV-Rente.]]></description>
<pubDate>Sat, 08 Feb 2025 10:46:03 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Bundesrat will mit verschiedenen Massnahmen diese finanzpolitisch unerfreuliche Situation in den Griff bekommen, beziehungsweise die Defizite bereinigen und wieder Handlungsspielraum gewinnen. </span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Bundesrat hat am 8. März 2024 die Expertengruppe Gaillard beauftragt, eine Aufgaben- und Subventionsüberprüfung durchzuführen. Diese hat ihren Bericht am 4. September 2024 mit verschiedenen Empfehlungen abgeliefert und ein Entlastungspotential von 4 bis 5 Milliarden Franken für die kommenden Jahre identifiziert. </span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">An seiner Sitzung vom 20. September 2024 hat der Bundesrat festgelegt, welche Entlastungsmassnahmen aus dem Bericht der Expertengruppe er weiterverfolgen will. Der Bundesrat will hauptsächlich Massnahmen auf der Ausgabenseite ergreifen, er sieht aber auch einnahmenseitige Massnahmen vor. Anfang 2025 soll die Vernehmlassung dazu eröffnet werden. </span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Zum einen gibt es bereits konkrete Vorstellungen zu geplanten Steuererhöhungen und Massnahmen der Ausgaben- und Subventionsüberprüfung, zum anderen sollen weitere Eckwerte zur Entlastung des Bundeshaushaltes für die kommenden Jahre vorgeschlagen werden. Gewisse Massnahmen können ohne Gesetzesanpassungen umgesetzt werden, andere benötigen Gesetzesrevisionen. </span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Inkraftsetzung eines sogenannten Mantelerlasses ist auf den 1. Januar 2027 geplant. Insbesondere im Personalbereich und im Wirkungsbereich der VKB als Personalverband sind besonders folgende Vorhaben erwähnenswert: </span></span></span></span></span></span></span></strong></p><ul><li style="margin-left:8px"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Erwägungen für den Verzicht auf indirekte Presseförderung auch für die Verbandsund Stiftungspresse (VKB-Mitteilungen und andere Kommunikationsprodukte), 25 – 50 Millionen Franken, </span></span></strong></li><li style="margin-left:8px"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Erhöhung der Nutzerfinanzierung im ETH-Bereich, 78 bis 156 Millionen Franken, </span></span></strong></li><li style="margin-left:8px"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Erhöhung der Nutzerfinanzierung im Bereich internationale Mobilität Bildung, 2027: 6 bis 13 Millionen Franken, </span></span></strong></li><li style="margin-left:8px"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Diverse Massnahmen im Eigenbereich, unter anderem Personalaufwand, 100 Millionen (2026) bis 300 Millionen Franken (ab 2028, Anpassungen der Besoldung sowie von Anstellungsbedingungen). </span></span></strong></li></ul><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Nun werden die konkreten Vernehmlassungsunterlagen aufzeigen, wie der Bundesrat sich die Umsetzung der verschiedenen Massnahmen, mit oder ohne Gesetzesänderungen, vorstellt. Die entsprechende Botschaft zuhanden des Parlamentes soll der Bundesrat im Herbst 2025 verabschieden, sodass das Parlament im Jahr 2026 über die Eckwerte des Entlastungspaketes entscheiden kann. </span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">So oder so kann gesagt werden, dass die bisherigen guten Rahmenbedingungen für das Bundespersonal, wie allgemeine und besondere Lohnmassnahmen (Beispiele: Teuerungsausgleich und Ausgleich der aufgelaufenen Teuerung), neues Besoldungssystem und Arbeitgeberbeiträge an die 2. Säule, stark unter Druck stehen werden bzw. die Attraktivität des Arbeitgebers Bund sich merkbar verschlechtern wird!</span></span></span></span></span></span></span></strong></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Eine Studie gibt Anstoss zur Digitalisierung der VKB </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126540</link>
<description><![CDATA[Digitalisierung ist ein Megatrend, sie ist eine Notwendigkeit, unvermeidbar und unausweichlich. Auch die VKB kann sich dem Megatrend nicht entziehen.]]></description>
<pubDate>Sat, 08 Feb 2025 10:41:16 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong></strong>Weite Teile der Gesellschaft stecken in einem Prozess der Digitalisierung, laut der Online-Enzyklopädie Wikipedia einem «fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, der durch die Entstehung immer leistungsfähiger digitaler Techniken und Technologien ausgelöst worden ist.» Zentral sind digitale Infrastrukturen und Anwendungen, digitale Geschäftsmodelle und neue Kundenerwartungen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Mit der Digitalisierung geht eine tiefgreifende Reform aller Bereiche von Aktivitäten einher. Mit dieser Transformation tun sich schon mit reichhaltigen Mitteln ausgestattete Organisationen wie die öffentliche Hand oder Firmen schwer. Wie viel schwieriger kann sich ein solcher Prozess für kleinere Organismen mit beschränkten Ressourcen wie die VKB gestalten? Dennoch hat sich die VKB vor kurzem nun dieser wohl grössten Herausforderung ihre über 75-jährigen Geschichte gestellt. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Breite Analyse der Möglichkeiten und Ziele </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ergänzend dazu liegt nun ein Papier von VKB-Zentralpräsident Hans Wipfli im Rahmen einer CAS-Ausbildung an der Berner Fachhochschule vor. Es ist eine Analyse der Möglichkeiten, eine Untersuchung der Aufgaben und eine Projektion der notwendigen Schritte zur Erreichung des Zieles der Digitalisierung der VKB. Dabei fordert Wipfli eine ausführliche Strategie, die sich dann in mehrere Bereiche der Arbeit der VKB wie die Mitgliederadministration oder die Kommunikation auswirken würde. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Bei den Überlegungen steht die aussergewöhnliche Struktur der VKB im Vordergrund. Im Gegensatz zu den anderen Sozialpartnern des Bundes ist die VKB eine Milizorganisation ohne Profikomponente, ohne festangestelltes Führungs- und Unterstützungspersonal, ohne feste Infrastruktur und nur mit begrenzen finanziellen Mitteln. Vielmehr führt ein kleiner, aber schlagkräftiger Nukleus in Form einer Geschäftsleitung mit unterstützendem Zentralvorstand die notwendigen Arbeiten durch. Dieses Kader garantiert die Aussenbeziehungen, die Mitgliederbetreuung und die verschiedenen Aufgaben des Vereins. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Diese Voraussetzungen schränken nicht nur die bisherigen Aufgaben wie die Präsenz in der Öffentlichkeit oder eine intensive Mitgliederbetreuung ein, sondern auch die die effiziente Umsetzung der Digitalisierung auf allen Ebenen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ausserdem erschwert die Mitgliederstruktur die Arbeit an der Entwicklung des Vereins. Die beiden Hauptgruppen, die Aktiven und die Pensionierten, haben unterschiedliche und sich zum Teil widersprechende Interessen. Vielmehr sind die Kontakte zwischen Verein und Mitgliedern weitgehend auf die Mitgliederversammlungen oder spezifische Anlässe beschränkt. Selten kommen mehr als 3 Prozent der Mitglieder an die Hauptversammlung und jene, die kommen, sind zu 85 Prozent Pensionierte – die aktiven Mitarbeitenden kann die VKB bisher kaum einbinden. Eines der wenigen Kontaktgebiete ist die Kommunikation, die regelmässig erscheinenden Mitteilungen und die jährlichen Rechnungen. Neu kommen Informations- und Vernetzungsveranstaltungen hinzu, die jedoch nur einen geringen Austausch ermöglichen. Das Fazit des Autors der Studie: «Ein regelmässiger und standardisierter Austausch bzw. eine moderne, gelebte Beziehung in der ‹Digitalen Welt› findet nicht statt.» </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Den Weg bereits eingeschlagen </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ungeachtet dieser schwierigen Ausgangslage hat ein erneuerter und verjüngter Vorstand vor wenigen Jahren den Weg der Digitalisierung eingeschlagen. Eine interne Arbeitsgruppe hat eine Reihe von Massnahmen erarbeitet, welche die VKB dann umzusetzen begonnen hat. Die aktuell geltende Vision des Vereins spricht von einem «digitalisierten Kaderverband», betont Wipfli in seiner Arbeit. So brauchen die Verantwortlichen zunehmend digitale und kollaborative Kommunikationstools wie Microsoft Teams. Allerdings sei es, so Wipfli selbstkritisch, mit dem technologischen Fachwissen vieler Protagonisten der Organisation nicht weit her. Auch in die Motivation, die technologischen Möglichkeiten auch tatsächlich nutzenbringend und regelmässig zu nutzen, müsse man investieren. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Aus Erfahrung und Daten lernen </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wipfli spricht einer breiten Ausbreitungsstrategie entlang der aus der Wirtschaft bekannten Modells der Customer Experience das Wort. Dafür stehen ökonomische Modelle zur Verfügung, jene der digitalen Reife zum Beispiel. Wichtig sei es nur schon, die Möglichkeiten der digitalen Organisation zu kennen, um ihre Vorteile nutzen zu können. Klar sei auch, dass die Digitalisierung nicht Selbstzweck sei. Die ganzen Anstrengungen, alle Produkte, alle Prozesse und die internen Abläufe der VKB-Organe müssten sich an den Bedürfnissen und Forderungen der Mitglieder orientieren. Als primär betroffene Geschäftsfelder macht Wipfli die Führung, Administration, Kommunikation, Dienstleistungen und den Eventbereich aus. Als erste Bedingung dafür dazu müssten die Verantwortlichen die Möglichkeit haben, Mitgliederdaten auszuwerten und in die Überlegungen einzubeziehen – beispielsweise die Aktivitäten auf der Website. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Kulturwandel anstossen – und zwar sofort </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Digitalisierung ist jedoch nicht nur ein technologischer Prozess. Es ist mindestens so sehr auch eine kulturelle Veränderung, das ganze Mindset der Beteiligten muss sich ändern. Zwar habe der Verein diesen Wandel angestossen. Doch müsse der Wandel nun konsequent vorangetrieben werden. Kein einziger Bereich darf vom Wandel ausgeschlossen sein, ausgehend von Vision und Strategie über die Förderung der Lernbereitschaft bis hin zur Aussenwirkung wie die Kommunikation. Und natürlich müssen diese Entwicklungen dann auch in der Organisation der alltäglichen Arbeit Niederschlag finden. Und der Transformationsprozess müsse gemangt werden, ihm müsse eine Roadmap zugrundliegen, ohne welche die Massnahmen im Sand zu verlaufen drohen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">An Transaktionen und an der Kommunikation – wobei damit jede Form eines irgendwie gearteten Austausches gemeint ist – hängt Wipfli seine Argumente besonders auf. Gerade in diesen Bereichen, wie auch in den Dienstleistungen und den Events bestehe aufgrund der naturgemässen Hinwendung an Mitglieder und Dritte ein besonderes hohes Potenzial und Bedürfnis, Mehrwert zu schaffen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Zwar sei nun klar geworden, dass die Digitalisierung der Organisation, der Prozesse und der Produkte eine Lösung für die Zukunft sein könne. «Mit dem Erkennen des Wandlungsbedarfs, dem Erwecken der Wandlungsbereitschaft und der fortlaufenden Befähigung zur Ausrichtung auf eine Digitale Organisation sind die ersten Schritte zur Einleitung eines kulturellen Wandels gemacht.» Jedoch sei die Umsetzung noch immer mit den sehr beschränkten Kapazitäten der Vereinigung konfrontiert. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ein Ansatz ist aus Wipflis Sicht eine parallele Struktur aus der bestehenden Hierarchie, welche die täglichen Geschäfte erledigt, und einer agilen Netzwerkorganisation, welche die mit der Weiterentwicklung hin zu einer Digitalen Organisation beschäftigt. Die beiden Bereiche müssten in einem ständigen Austausch stehen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Ein Tool, sie alle zu bedienen </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Konkret müsse es bei den Massnahmen um die Erstellung einer einheitlichen digitalen Plattform gehen, auf welcher die Kundenbedürfnisse ausgewertet werden können, um ihnen dann wie aus einer Küche auch gleich die notwendigen Angebote machen zu können. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">So brauche die Website der VKB dringend eine grundlegende Auffrischung, trotz vermehrter Anstrengungen, sie zu verbessern, wirke sie noch immer verstaubt. Der Zugang zu Informationen und Dienstleistungsangeboten müsse vereinfacht werden. Das </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Instrument dazu müsse der Einsatz eines Tools sein, das alle Kommunikationsmassnahmen und -kanäle bündelt, sie koordiniert und optimiert bedienen kann. Dies immer im Sinne und entsprechend den Bedürfnissen der Mitglieder. Damit müsse die VKB den Weg weiter beschreiten, den sie schon mit dem Ausbau des Kommunikationsbereichs begonnen hat. Ein Ausbau ist zum Beispiel mittels Blogs oder Kurzvideos denkbar. Auf der anderen Seite denken die Verantwortlichen jetzt schon über eine mindestens teilweise Ablösung der Periodischen Mitteilungen, dem traditionellen Hauptkommunikationsmittel der VKB nach. Grund dafür ist der mögliche Wegfall oder Reduktion der indirekten Presseförderung für die Verbandsund Stiftungspresse. «Die Produktion und der Vertrieb der vierteljährlich erscheinenden VKB-Mitteilungen kosten pro Jahr rund 85'000 Franken, mit dem Wegfall der Vertriebsunterstützung durch den Bund wird wohl auch in diesem Bereich auf ein digitales Produkt umgestellt werden müssen.» Die Streichung der indirekten Presseförderung für Vereinsorgane würde die VKB aktuell rund 3000 Franken kosten. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">In dieselbe Richtung geht auch die optimierte Anwendung der bestehenden internen VKB-Microsoft-Plattform. Ihre Anwendungen und Dienste sollten noch einheitlicher und konsequenter genutzt werden. Dafür brauche es neben einer Digitalisierungsstrategie vor allem eine intensive Weiterbildung der Nutzenden. Schliesslich ist auch eine stärkere Verlagerung der ebenfalls etwas verstaubt wirkenden Mitgliederversammlung in die digitale Welt angedacht – dabei müssten aber die Mitwirkungsrechte der Mitglieder immer gewahrt bleiben. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Fazit: Die VKB muss ihre Kernleistungen verwesentlichen </strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das Ziel müsse es sein, so das Fazit, «Kern-Leistungen» der VKB zu «verwesentlichen». Sobald die wichtigsten Stakeholder und die Digitalisierungspotentiale erkannt sind und die möglichen Technologien gezielt eingesetzt werden könnten, müsse es darum gehen, die eigentliche Veränderungsphase anzustossen, «in welcher Lösungen generiert und Verhaltensweisen ausprobiert werden sowie Probleme in Teilprojekten gelöst werden». Die weitere Entwicklung müsse in einem Rückkopplungsprozess permanent optimiert haben. Dabei sei jedoch klar, dass die Veränderungen schrittweise und nicht alle auf einmal umgesetzt werden können, angesichts der knappen Möglichkeiten, welche die VKB nun mal aufweist. Das Ziel des Weges sei auch schon in Sicht, so der Autor: Die VKB müsse am Ende dieses Weges eine digitale Organisation sein. «Die Arbeit soll als Anstoss und Ausgangspunkt dienen, um die GL und die Mitglieder zu überzeugen, dass die angesprochene Weiterentwicklung notwendig und unumgänglich ist.» </span></span></span></span></span></span>​​​​​​​</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sparpaket: 59 Massnahmen für ein gebremstes Budgetwachstum</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126434</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat einen grossen Sparbedarf im Bundeshaushalt festgestellt. Er hat ein Massnahmenpaket in die Vernehmlassung gegeben. Überraschungen hat es kaum.]]></description>
<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 20:45:40 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Hinter dem Kürzel EP27 für das grosse Bundes-Sparprogramm steht eine lange Liste von Massnahmen. Sie alle haben das Ziel, innert weniger Jahre den Bundeshaushalt wieder in Balance zu bringen. Das Ziel für das umfassende Entlastungspaket hatte der Bundesrat schon im Herbst letzten Jahres gesetzt: Der Bundeshaushalt muss bis 2027 um bis zu 3,6 Milliarden Franken entlastet werden. </span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Dieses Unterfangen ist nicht ganz einfach zu erreichen, müssen doch laut einer <a data-cke-saved-href="http://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-103967.html" href="http://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-103967.html">Mitteilung</a> über die Hälfte der rund 60 vorgeschlagenen Massnahmen, total deren 36, die Hürde einer Gesetzesänderung nehmen. Allerdings möchte der Bundesrat diese Änderungen ebenfalls als Paket vorlegen. Dieses bildet den Inhalt der nun lancierten Vernehmlassung unter den interessierten Gruppierungen. Die restlichen Massnahmen möchte der Bundesrat in den regulären Budgetprozess einfliessen lassen. Das Ziel sei, dass die ersten einfach umzusetzenden Massnahmen schon 2026 budgetrelevant sind.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Er habe zwar noch Anpassungen an der ersten Fassung des Sparpakets vorgenommen, diese seien aber klein, so der Bundesrat. Insbesondere betont er, dass keine einzige Massnahme aus dem ersten Paketsentwurf gestrichen werde. Die grösste sei der Verzicht auf zusätzliche Bundesbeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung. Dieser Schritt habe einen Spareffekt von immerhin 800 Millionen Franken. Dadurch werden die Eltern mutmasslich einen der grössten Sparbeiträge für das Paket leisten. Das Paket kennt bewusst fast keine Tabus, auch zentrale Bereiche wie die soziale Wohlfahrt, der Verkehr und der Sektor Bildung und Forschung lassen Federn. Ausnahmen sind die Verteidigung und – quasi als finanzpolitisches Exotikum – die 13. AHV-Rente.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Entgegen der Kritik vor allem von links und von Personalverbänden setzt der Bundesrat weitestgehend – rund 90 Prozent des Gesamtvolumens – auf Kürzungen bei den Ausgaben und weniger auf zusätzliche Einnahmen. Denn: «Die Defizite sind im Wesentlichen auf ein zu starkes Ausgabenwachstum zurückzuführen.» Dabei schwört der Bundesrat – wenig überraschend – auch das Personal auf seine Verpflichtung ein, seinen Beitrag an die Sparmassnahmen zu leisten: «Der Bundesrat erachtet es als wichtig, dass alle Aufgabenbereiche einen Beitrag leisten.» Konkret soll die Bundesverwaltung ihre Dienstleistungen an die Bevölkerung mit 300 Millionen Franken weniger erbringen. Dabei sieht der Bundesrat insbesondere Sparpotenzial im Personalbereich. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Er verweist in einem Bericht, dass die Ausgaben für die Bundesverwaltung im engeren Sinne 15 Prozent des Bundesbudgets umfassen, dass also jeder siebte Franken in diesen Bereich fliesst. Und er betont, dass von diesen 15 Prozent zwei Drittel auf das VBS und das EFD entfallen, und dort zu einem grossen Teil auf die personalintensiven Bereiche Armee und den Zoll und Grenzschutz – sowie auf Rüstung, Instandhaltung, Immobilien und Informatik. Auch diese Posten lasten schwer auf dem Budget dieser Departemente. Dabei stellt der Bundesrat klar, dass die Rüstung und Investitionen der Armee von der Sparvorgabe ausgenommen sind und dort somit kein Spareffekt zu erzielen ist.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">«Rund 100 Millionen Franken sollen durch Anpassungen bei den Lohnmassnahmen und Anstellungsbedingungen erbracht werden. Die restlichen 200 Millionen Franken sollen durch Aufgabenverzichte und Effizienzsteigerungen eingespart werden», wiederholt der Bundesrat seine Pläne vom Herbst. Sein Ziel ist es, von diesen total 300 Millionen Franken Sparziel pro Jahr 60 Prozent, also 180 Millionen, direkt bei den Personalkosten gekürzt werden. Das entspricht umgerechnet einem Minus von 2,7 Prozent in den Eigenausgaben – dies, nachdem das Personal schon 2024 und 2025 ein empfindliches Sparopfer von bis zu 2 Prozent geleistet hat. Was genau das konkret bedeutet und welche Teile der Bundesverwaltung wie den Gürtel enger schnallen müssen, will der Bundesrat bis im Frühling definieren. Gut möglich, dass diese neuen Massnahmen auch Gesetzesänderung nach sich ziehen, die dann ebenfalls in die Botschaft für das EP27 integriert würden.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die meisten Kürzungen im Eigenbereich der Bundesverwaltung bräuchten keine Gesetzesänderung und könnten demzufolge relativ schnell umgesetzt werden. Dasselbe gilt für die 78 Millionen Franken, die der Bundesrat im ETH-Bereich mit – wie er es ausdrückt – der «Stärkung der Nutzerfinanzierung» herausholen will. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Bundesrat rechnet vor, dass die Ausgaben im Eigenbereich – als Summe von Globalbudgets und Einzelkrediten – im Jahr 2027 von ursprünglich vorhergesehenen 10,78 Milliarden Franken auf 10,58 Milliarden Franken gedrückt würden. Das entspräche noch einem Minus von 2%, Und dass sie im Finanzplan 2028 von 10,91 Milliarden auf 10,61 Milliarden sänken, also um die erwähnten 300 Millionen Franken oder 3%. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Dabei geht der Bundesrat klar von einem stetigen Anstieg der Kosten aus, es gehe ihm also vor allem drum, den offenbar unvermeidlichen Anstieg des Aufwandes zu reduzieren. Konkret wäre die Zunahme OHNE Reduktion allein von 2027 auf 2028 134 Millionen Franken, MIT der Bremswirkung beträgt sie noch 34 Millionen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Vernehmlassung dauert bis Anfang Mai. Der Bundesrat möchte das Entlastungspaket 27 dem Parlament in dessen Wintersession vorlegen und die angepassten gesetzlichen Regelungen auf Anfang 2027 in Kraft treten lassen.</span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"></span></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Generalproben in der Tonhalle Zürich für VKB-Mitglieder</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/126361</link>
<description><![CDATA[2025 können Mitglieder und Angehörige der VKB wiederum an drei Generalproben teilnehmen! Es sind noch etliche Plätze frei.]]></description>
<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 11:26:31 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p align="left"><strong>25. Februar 2025, 19h: </strong>Die <strong>erste </strong>Generalprobe ist ein bekanntes Stück: <a rel="noopener noreferrer" data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19508?fte=1" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19508?fte=1" target="_blank"><strong>Stabat Mater von</strong></a> <a rel="noopener noreferrer" data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19508?fte=1" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19508?fte=1" target="_blank"><strong>Antonin Dvořák</strong></a> (Link zur Anmeldung) für Soli, Chor und Orchester. Das Stabat Mater ist ein beeindruckendes und tief bewegendes sakrales Werk, das zu den bedeutendsten Vertonungen des mittelalterlichen lateinischen Gedichts gehört. Es wurde zwischen 1876 und 1877 komponiert, in einer Zeit, in der Dvořák persönliche Verluste erlebte. Das Stabat Mater ist ein Meisterwerk der Chormusik und des geistlichen Repertoires, das durch seine Kombination aus ergreifender Emotionalität, meisterhafter Kompositionstechnik und spiritueller Tiefe besticht.</p><p><strong>14. Mai 2025, 10h:</strong> Die <strong>zweite </strong>Generalprobe umfasst das <a rel="noopener noreferrer" data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19868?fte=1" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/19868?fte=1" target="_blank"><strong>Violinkonzert D-Dur op. 77</strong></a> von Johannes Brahms und ein Tanzspiel, “Der holzgeschnitzte Prinz<strong>”</strong> von Bela Bartok. Das Violinkonzert in D-Dur, op. 77 von Johannes Brahms ist eines der bedeutendsten Werke des romantischen Violinrepertoires. Es wurde 1878 vollendet und ist dem Geiger und Freund von Brahms, Joseph Joachim, gewidmet. Joachim spielte auch die Uraufführung des Konzerts am 1. Januar 1879 in Leipzig. Das Konzert ist ein Musterbeispiel der Spätromantik und es zeigt Brahms’ typische kompositorische Handschrift: dichte Strukturen, eine komplexe Verarbeitung musikalischer Themen und ein ausgewogenes Zusammenspiel von Solovioline und Orchester.<br>Der <strong>"</strong>Der holzgeschnitzte Prinz<strong>"</strong> ist eine Tanzpantomime von Béla Bartók, die 1914–1916 komponiert und 1917 uraufgeführt wurde. Das Werk verbindet Musik, Tanz und szenische Elemente und gehört zu Bartóks Meisterwerken.<br>"Der holzgeschnitzte Prinz" ist ein Paradebeispiel für Bartóks Fähigkeit, folkloristische Einflüsse in eine moderne Tonsprache zu integrieren. Es gilt als ein bedeutendes Werk der frühen modernen Musik und wird oft im Kontext von Ballett und Orchesterkonzerten aufgeführt.</p><p><strong>3. Juli 2025, 10h: </strong>In der <strong>dritten </strong>Generalprobe<strong> </strong>wird das Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung des renommierten Dirigenten Frank Strobel ein besonderes Konzert mit dem Titel <a rel="noopener noreferrer" data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/20385?fte=1" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/20385?fte=1" target="_blank"><strong>"Filmsinfonik: Tribute Ennio Morricone"</strong></a> präsentieren. Dieses Konzert ist dem legendären italienischen Komponisten Ennio Morricone gewidmet, der für seine unvergesslichen Filmmelodien bekannt ist. Auf dem Programm stehen sowohl bekannte Klassiker als auch weniger bekannte Werke aus Morricones persönlichem Archiv, die in der Schweiz erstmals aufgeführt werden. Frank Strobel, ein Experte für Filmmusik, wird das Orchester dirigieren und dem Publikum die Möglichkeit bieten, die emotionale Tiefe und Vielfalt von Morricones Kompositionen live zu erleben.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Personalpolitik 2024 des Bundes - Rückblick und Ausblick</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/125608</link>
<description><![CDATA[Das rigorose Sparen prägte die Personalpolitik des Bundes im Jahr 2024. Besser sehen die Aussichten für 2025 nicht aus. 
]]></description>
<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 11:27:06 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. August 2024 die Botschaft zur Änderung des Bundespersonalgesetzes (BPG) verabschiedet. Neben Anpassungen in der beruflichen Vorsorge will er den Datenschutz stärken und die Digitalisierung im Personalwesen vorantreiben.<br></p><p>An seiner Sitzung vom 20. Dezember 2024 hat der Bundesrat beschlossen, dem Bundespersonal für das Jahr 2025 einen Teuerungsausgleich von einem Prozent zu gewähren. Aufgrund der Kürzungsbeschlüsse des Parlaments war der volle Ausgleich der Teuerung nicht möglich. <br></p><p><strong>Auch 2025 spart der Bundesrat beim Personal</strong><br></p><p>Neben der Auslandshilfe musste das Bundespersonal einen Beitrag leisten zur Kompensation der höheren Armeeausgaben. Die Räte hatten sich schon früher beim Voranschlag 2025 auf eine Querschnittskürzung um 40 Millionen Franken geeinigt. Und dem Eidgenössischen Personalamt (EPA) standen für Lohnmassnahmen 30 Millionen Franken weniger zur Verfügung. Deswegen konnte der Bund keinen vollen Teuerungsausgleich gewähren. <br></p><p><strong>Entlastungspaket Anstellungsbedingungen </strong></p><p>Der Bundeshaushalt steht insbesondere wegen den steigenden Ausgaben für die Altersvorsorge und für die Armee vor grossen Herausforderungen. Die ordentlichen Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen. </p><p>An seiner Sitzung vom 20. September 2024 hat der Bundesrat festgelegt, welche Entlastungsmassnahmen er aus dem Bericht der von ihm eingesetzten Expertengruppe «Ausgaben- und Subventionsüberprüfung» weiterverfolgen will. Er hat entschieden, dass auch das Bundespersonal einen Beitrag leisten muss. Dieser beläuft sich auf 180 bis 200 Millionen Franken und soll im Zeitraum 2026–2028 realisiert werden. </p><p>Mindestens 100 Millionen Franken müssen durch Entlastungen bei den Anstellungsbedingungen erbracht werden. Der verbleibende Teil soll durch Aufgabenverzichte und Effizienzsteigerungen erzielt werden. </p><p>Das EPA hat mögliche Massnahmen in drei Handlungsfeldern identifiziert, die den Entlastungsauftrag erfüllen. Es geht um die generellen Lohnmassnahmen (Teuerungsausgleich), die Besoldungsstruktur und übrige Anstellungsbedingungen. </p><p>An seiner Sitzung vom 16. Oktober 2024 hat der Bundesrat das EFD (EPA) beauftragt, die Massnahmen aus den Handlungsfeldern generelle Lohnmassnahmen und übrige Anstellungsbedingungen in Zusammenarbeit mit der Bundeskanzlei und den Departementen zu konkretisieren, dazu mit den Personalverbänden Verhandlungen zu führen und dem Bundesrat bis spätestens Ende März 2025 Anträge zu stellen.<br></p><p><strong>Sparpolitik und Konkurrenzfähigkeit des Bundes</strong><br></p><p>Die demographische Entwicklung und die Austritte der geburtenstarken Jahrgänge stellen zahlreiche Arbeitgeber, auch die Bundesverwaltung, vor grosse Herausforderungen. Um diesen erfolgreich zu begegnen, ist es wesentlich, dass trotz Sparpolitik die Anstellungsbedingungen in der Bundesverwaltung als Gesamtpaket attraktiv und konkurrenzfähig bleiben.<br></p><p><strong>Aussichten für 2025<br></strong>Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes senkt ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum der Schweiz im Jahr 2025 leicht auf 1,5 Prozent, die Prognose vom September beträgt 1,6 Prozent. <br></p><p>Damit würde die Schweizer Wirtschaft nach zwei Jahren mit verhaltenem Wachstum im kommenden Jahr schwächer wachsen als im historischen Mittel. Dieses bewegt sich um 1,8 Prozent.<br></p><p>Als massgebliche Wachstumsstütze dürfte sich dabei die Binnennachfrage erweisen. Im Zuge gesunkener Hypothekarzinsen sollte sich die Bautätigkeit weiter beleben. Daneben sind für das kommende Jahr weitere Beschäftigungsanstiege zu erwarten sowie ein stärkerer Rückgang der Inflation als bisher prognostiziert (2025: 0,3 Prozent, die Prognose von September beträgt 0,7 Prozent. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte würden davon profitieren.<br></p><p>Der Bundeshaushalt wird weiterhin im Zeichen des Sparens stehen. Und die Diskussionen um das Entlastungspaket werden die Personalpolitik dominieren.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Voller wird das Glas wohl nicht werden</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/125468</link>
<description><![CDATA[1,5 Prozent Teuerungsausgleich würde das Bundespersonal verdienen. 1 Prozent erhält es nun. Und keinen Ausgleich der Restanz. Es hätte schlimmer enden können.]]></description>
<pubDate>Sun, 22 Dec 2024 10:39:37 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die bundesrätliche Botschaft für die Angestellten der Bundesverwaltung ist irgendwie eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Die Mitarbeitenden erhalten ein Prozent Teuerungsausgleich für 2025, das entspricht 60 Millionen Franken. Das ist zwar deutlich weniger, als die Personalverbände sich gewünscht hätten, aber immerhin etwas mehr als wonach es einen Moment lang in Bundesbern gleich. Von einem vollen Ausgleich der Teuerung, wie die Personalvertretungen schon seit einiger Zeit immer wieder folgen waren die Diskussionen von Beginn an weit entfernt. <br></p><p>Zu schwer lastet der Spardruck auf den Lohnverhandlungen, zu klein ist die Manövriermarge, welche der Bundesrat und die zuständige Finanzministerin zu haben scheinen. Der Referenzwert für die Teuerung für das auslaufende Jahr 2024 beträgt 1,1 Prozent – da ist die kumulierte Teuerung der letzten Jahre jedoch nicht dabei. Die Personalverbände hatten den Ausgleich 2024 plus denjenigen der aufgelaufenen Teuerungsrestanzen gefordert. <br></p><p>Es war von Beginn an klar, dass die eigentlich im Budget vorgesehenen 1,5 Prozent Teuerung und allgemeine Lohnmassnahmen nicht zu finanzieren sind. Ursprünglich hatten die Finanzkommissionen der Räte die Daumenschrauben noch viel stärker anziehen wollen. Vor dem Entscheid lag ein bundesrätlicher Antrag für 0,75 Prozent auf dem Tisch. <br></p><p>Doch der Bundesrat kommt dem Personal in einer anderen Forderung entgegen: Das Delta zum vollständigen Ausgleich von 30 Millionen Franken rechnet der Bundesrat an das Entlastungspaket zu den Anstellungsbedingungen ein. Damit beträgt der vom Parlament beschlossene einzusparende Betrag bis 2027 nicht mehr mindestens 100 Millionen, sondern noch 70 Millionen. Nicht eingerechnet ist allerdings die ausbleibende Restteuerung der Vorjahre. «Die Frage nach dem Umgang mit der bis Ende 2023 aufgelaufenen Teuerungsrestanz wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen.» <br></p><p>Die an den Lohnmassnahmen eingesparten «nur» 30 Millionen hat das Bundesparlament auch im Voranschlag 2025 aufgeführt. Die Räte hatten sich schon früher auf eine Querschnittskürzung um 40 Millionen Franken geeinigt. Es ist seit dieser Woche unter Dach und Fach. Neben dem Personal sind es vor allem die Bevölkerungen des Auslands, welche die Konsequenzen des Spardrucks zu fühlen bekommen werden, denn die gross Verliererin der Debatte sind die Auslandshilfe, die Entwicklungszusammenarbeit, und das Asylwesen – allein in diesen Bereichen hat das Parlament ein Sparpotenzial von 300 Millionen Franken gefunden. Mit dem Ziel, genug Geld für die Armee und die Landwirtschaft freizumachen.   </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bericht zum Informations- und Vernetzungsanlass vom 21. November 2024</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/124839</link>
<description><![CDATA[Liebe VKB-MitgliederWie Sie alle mitbekommen haben, herrschten am Donnerstag, 21. November 2024 prekäre Witterungsverhältnisse. Davon blieb auch unser geplanter...]]></description>
<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 16:07:52 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Liebe VKB-Mitglieder</span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wie Sie alle mitbekommen haben, herrschten am Donnerstag, 21. November 2024 prekäre Witterungsverhältnisse. Davon blieb auch unser geplanter Anlass nicht verschont. Aufgrund der Verhältnisse auf Strasse und Schiene schafften es nur fünf 5 angemeldete Mitglieder, am Informations- und Vernetzungsanlass teilzunehmen. </span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Geschäftsleitung dankt Dr. Peter Mantsch, dass er den Anlass trotzdem durchgeführt hat. Wir werden versuchen, den Vortrag im nächsten Jahr unter besseren Bedingungen zu wiederholen, damit alle interessierten Mitglieder vom Wissen und Können des Referenten profitieren können. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auf einen detaillierten Bericht und ebenso auf die Befragung der Teilnehmenden.</span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">​​​​​​​</span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Vielen Dank für Ihr Verständnis und freundliche Grüsse</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Geschäftsleitung VKB </span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Zu Besuch in der Justizvollzugsanstalt Witzwil</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/124795</link>
<description><![CDATA[Eine Gruppe von Mitgliedern der VKB hat die Berner Justizvollzugsanstalt für männliche Insassen in Witzwil besucht.]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 09:38:41 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Justizvollzugsanstalt Witzwil ist eine Strafanstalt im Kanton Bern. Sie liegt in der Gemeinde Gampelen, in der Nähe des Neuenburgersees und in unmittelbarer Nähe der Freiburger Haftanstalt Bellechasse. Die Anstalt für männliche Insassen ist bekannt für ihre Verbindung zu landwirtschaftlicher und handwerklicher Arbeit und zählt zu den grössten Vollzugsanstalten in der Schweiz.&nbsp;Zum zweiten Mal besuchte der VKB mit über 20 Mitgliedern am 1. November 2025 die Justizvollzugsanstalt Witzwil. Das Thema interessiert viele Personen, da die meisten keine klare Vorstellung haben, wie der offene und geschlossene Strafvollzug in der Schweiz funktioniert.</p><p><strong>Kombination aus offenem und geschlossenem Vollzug</strong></p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Witzwil bietet sowohl offenen Vollzug, der mit geringerem Sicherheitsaufwand und mehr Bewegungsfreiheit für die Insassen verbunden ist, als auch geschlossenen Vollzug mit strengeren Massnahmen.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Witzwil hat Insassen sämtlicher Deliktskategorien!<br>Der offene Strafvollzug ist in der Schweiz die Regel, sofern behördenseitig eine Flucht-und Rückfallgefahr verneint werden kann (oder sich zumindest in einem aus übergeordneten Sicherheitsüberlegungen im vertretbaren Rahmen bewegt).<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Im offenen Vollzug übernehmen die Insassen oft landwirtschaftliche und handwerkliche Arbeiten im Freien, was als Teil ihrer Resozialisierung dient.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Diese Mischung ermöglicht es, unterschiedliche Bedürfnisse und Sicherheitsstufen zu berücksichtigen.<br>Fokus auf Resozialisierung<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein zentrales Ziel von Witzwil ist die Wiedereingliederung der Insassen in die Gesellschaft.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Durch die Arbeit, den Erwerb neuer Fertigkeiten und die Integration in strukturierte Abläufe wird den Insassen ein sinnstiftender Alltag geboten.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dies soll die Rückfallquote senken und die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben nach der Haft erhöhen.</p><p>Die Anstalt wurde 1895 gegründet und hat eine lange Tradition im Vollzugssystem der Schweiz. Das Modell der Verbindung von Strafe und Arbeit (Massnahmen) in einem handwerklichen Umfeld ist ein Markenzeichen von Witzwil. Im Jahre 1985 wurde die JVA Witzwil umfassend saniert.<br>Der Kanton Bern wird männliche Insassen aus&nbsp;verschiedenen Vollzugsanstalten in den kommenden Jahren in Witzwil zusammenziehen. Das heisst: In der JVA Witzwil wird in den nächsten Jahren erheblich investiert werden. Es werden rund 200 neue Plätze entstehen.</p><p><strong>Kennzahlen von Witzwil</strong></p><p>In Witzwil sind heute über 180 Plätze für den Strafvollzug vorhanden, davon 140 im offenen Vollzug. Witzwil hat pro Jahr fast 60'000 Vollzugstage, wobei ein Vollzugstag 340 Franken kostet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist rund 6 Monate. Der Ausländeranteil beträgt rund 50 Prozent. Bei der Beurteilung dieser Grösse ist zu berücksichtigen, dass in Witzwil nur Insassen ohne Rückfall- und Fluchtgefahr sind.<br>Einbindung in die Region.</p><p>Die Anstalt ist ein wichtiger Bestandteil der Region und arbeitet eng mit der lokalen Gemeinschaft zusammen. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die in Witzwil produziert werden, gelangen teils auch in den regionalen Markt, was der Anstalt eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung verleiht. Ein kleiner öffentlicher Verkaufsladen der lokalen Produkte ist auch am Eingang der JVA vorhanden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat will keine Dauerausnahme an den Grenzen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/124333</link>
<description><![CDATA[Die höhere Präsenz von Mitarbeitenden von Zoll und Grenzschutz an den Grenzen in diesem Sommer soll eine Ausnahme bleiben, betont der Bundesrat. ]]></description>
<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 16:27:25 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Dass das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG) in den Sommermonaten 2024 aus verschiedenen Gründen (UEFA-Europameisterschaft 2024, Olympische und Paralympische Spiele in Paris) weitaus mehr geleistet hat als üblich, hat Begehrlichkeiten geweckt. SVP-Nationalrat Thomas de Courten und die FDP-Fraktion haben im Parlament Vorstösse eingereicht mit dem Ziel, das Amt personell aufzustocken. Insbesondere soll es präsenter an den Grenzen sein, die Sicherheitssituation im Land verbessern, die Zollgrenze bewachen und die «illegale Migration und die grenzüberschreitende Kriminalität» bekämpfen.</p><p>Hintergrund der Vorstösse sind gezielte und verstärkte Waren- und Personenkontrollen, die das BAZG während dieser Zeit an den neuralgischen Grenzübergängen und im grenznahen Gebiet durchgeführt hatte. Die Motionäre weisen darauf hin, dass das Amt seine Aufgaben mit den bestehenden Personalressourcen erfüllt habe. Diese aussergewöhnliche Dienstleistung an den Grenzten soll zur Normalität werden, weswegen das BAZG dafür zusätzliche Ressourcen erhalten sollte. Der Bundesrat soll, so die Forderung, die Situation regelmässig evaluieren und berichten.</p><p>Nein, findet der Bundesrat, es soll keine feste Aufstockung von Aufgaben und damit auch von Ressourcen geben. Die Leistungen des BAZG an der Grenze seien unbestritten, auch schon im Normalbetrieb. Da die Schweiz nicht Mitglied der Europäischen Zollunion ist, führe das Amt weiterhin Zollkontrollen und Personenkontrollen durch. Und zwar mehr Kontrollen als die Nachbarstaaten, welche die Binnengrenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt haben. Das Amt habe im Sommer den Kontrollbedarf mittels situationsgerechter Aufgabenpriorisierung und interner Verzichtsplanung mit dem bestehenden Personal bewältigt. </p><p>Seit Anfang September herrsche wieder Normalzustand. «Längerfristig liesse sich eine solche Verstärkung jedoch nicht aufrechterhalten.» Der Bundesrat sehe aufgrund der aktuellen Bedrohungslage deshalb keinen Grund, die Verstärkung zu verlängern. Für den Erhalt der inneren Sicherheit seien ohnehin die Kantone zuständig.</p><p>Auch rechnet der Bundesrat den Motionären entgegen deren Angaben vor, dass die Kontrollen in Bezug auf die «irreguläre Migration» keinen Effekt gehabt hätten. Das BAZG habe im Juli und August etwa einen Drittel weniger Personen aufgegriffen als ich den Vorjahresmonaten. «Auch die Anzahl der aufgegriffenen mutmasslichen Schlepper lag unter dem Wert des Vorjahres.»</p><p>Der Bundesrat ist entsprechend der Ansicht, dass eine Verlängerung dieser Massnahmen und eine erneute Berichterstattung nicht zielführend sind und keinen Mehrwert bringen. Aus diesen Gründen beantragt er dem Parlament Ablehnung beider Vorstösse. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Switzerland first bei Stellenbesetzungen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/124167</link>
<description><![CDATA[SVP-Nationalrat Piero Marchesi möchte, dass der Bund bei der Personalsuche Prioritäten setzt. Im Zweifelsfall soll der Pass über die Auswahl entscheiden.]]></description>
<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 16:25:40 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%257BC%257D%25253C!%25252D%25252D%2525253Cmeta%25252520charset%2525253D%25252522UTF-8%25252522%25252520%2525252F%2525253E%25252D%25252D%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p>Inländervorrang im engeren Sinn - also nicht einmal Geburt oder jahrelanger Wohnsitz in der Schweiz sollen einem Stellenbewerber/einer Stellenbewerberin für einen Posten in der Bundesverwaltung reichen. Das wünscht der Tessiner SVP-Nationalrat Piero Marchesi mit seiner <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244231" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244231">Motion</a>. Die entsprechende Verordnung oder gar das Bundespersonalgesetz sollen entsprechend geändert werden.&nbsp;</p><p>Danach soll der Schweizerpass das Eintrittsticket in die Bundesverwaltung sein, wenn es zu einer Ausmarchung bei gleichwertigen Lebensläufen und Fähigkeiten kommt. Dabei fasst Marchesi den Inländervorrang in der Bundesverwaltung eng - bezieht ihn also ausschliesslich auf die Nationalität. Er beklagt, dass Niedergelassene gegenüber Schweizerbürger den Vorzug erhalten. Und er findet: „Die Schweizer Nationalität sollte sinnvollerweise als Pluspunkt gelten.“ Er schränkt allerdings durchaus auch ein: „Der Inländervorrang darf selbstverständlich nicht dazu führen, dass schlechter qualifizierte Personen angestellt werden.“</p><p>Er hebt in seiner Begründung die Attraktivität der öffentlichen Verwaltung, ihrer guten Löhne und Sozialleistungen hervor. Die Stellen genössen ein hohes Ansehen.</p><p>Die Bedingung soll auch für Unternehmen gelten, die dem Bundespersonalgesetz unterstehen.&nbsp;</p><p><strong>Kaum Personal von ausserhalb</strong></p><p>Wenig überraschend empfiehlt der Bundesrat in seiner Antwort vom 13. November die Ablehnung der Motion. Wenig überraschend deshalb, weil ein genereller Vorrang aufgrund des Diskriminierungsverbots gegen das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU verstiesse und gesetzwidrig wäre.&nbsp;</p><p>Es seien nur einige ganz spezielle Ausnahmen möglich, also Arbeitsverhältnisse, die nur Personen mit Schweizer Bürgerrecht zugänglich sind - in der Armee zum Beispiel, bei der Polizei oder im Nachrichtendienst.&nbsp;</p><p>Der Bundesrat rechnet dem Nationalrat aus dem Tessin vor, dass mit Ausnahme einiger spezieller Bereiche wie dem EDA-Lokalpersonal im Ausland 95 von 100 Bundesangestellten Schweizer Nationalität seien. Von den 5 Angestellten mit ausländischem Pass stammen 4 aus einem EU- oder EFTA-Land.&nbsp;</p><p>Somit kommt jeweils nur eine Person von 100 aus dem Nicht-EU/EFTA-Ausland. Dieser Personenkreis darf nur angestellt werden, wenn auf dem inländischen Arbeitsmarkt - unter diesen fallen zum Beispiel auch niedergelassene EU-BürgerInnen - keine geeigneten Personen zur Verfügung stehen.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Personensicherheitsprüfungen für Führungs- und Kaderangestellte: notwendiges Übel oder unnötige Schikane?</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123654</link>
<description><![CDATA[Führungs- und Fachkader, welche eine sicherheitsrelevante Tätigkeit für den Bund ausüben, müssen im Bewerbungsverfahren oder bei einer Anstellung periodisch...]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 21:37:14 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Führungs- und Fachkader, welche eine sicherheitsrelevante Tätigkeit für den Bund ausüben, müssen im Bewerbungsverfahren oder bei einer Anstellung periodisch wiederkehrend eine so genannte Personensicherheitsprüfung (PSP) absolvieren. Nur so können sie die angestrebte Funktion erhalten oder den aktuellen Job weiter ausüben. Es gibt dabei zwei Arten von Prüfung.</strong></p><p>Ziel der Personensicherheitsprüfung gemäss Informationssicherheitsgesetz ISG (Artikel 27 i. V. m. Artikel 5) ist es, das Risiko einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Beeinträchtigung wesentlicher Sicherheitsinteressen des Arbeitgebers Bund zu erkennen und zu verhindern. Diese Prüfungen werden nicht nur für Ange- stellte des Bundes durchgeführt. Es können auch Drittpersonen wie Mitarbeitende der Kantone oder Angehörige der Armee geprüft werden.</p><p><strong>Mehrere Formen von Prüfung</strong></p><p>Je nach Sensitivität der Funktion oder Zugängen zu besonders vertrauenswürdigen Informationen ist zwischen zwei Prüfungen zu unterscheiden:</p><p>• die Grundsicherheitsprüfung wiederholt sich nach 5 bis spätestens 10 Jahren. Sie umfasst die Prüfung verschiedener Register<br>und Datenbanken, beispielsweise des Strafregisters;<br>• einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit einer Wieder- holung nach 3 bis spätestens 5 Jahren. Sie erhebt zusätzliche Daten und Informationen, beispielsweise von den Steuerbehörden oder stellt persönliche Befragungen an.</p><p>Neben der Personensicherheitsprüfung gibt es die Vertrauenswürdigkeitsprüfung. Dabei geht es um den Schutz wesentlicher Interessen des Bundes auch bei Personen, die keine sicherheitsrelevante Tätigkeit ausüben. Sie soll einen finanziellen Schaden oder Reputationsschaden für den Bund vermeiden.</p><p><strong>Personensicherheitsprüfung</strong><br>Die PSP stellt eine vorbeugende Massnahme zum Schutz vor «Innentäterinnen» und «Innentätern» dar. Sie hat zum Ziel, das Risiko einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Beeinträchtigung wesentlicher öffentlicher Interessen, das mit der Ausübung einer sicherheitsempfindlichen Tätigkeit durch eine bestimmte Person verbunden ist, zu identifizieren. Es liegt jedoch allein in der Verantwortung der auftraggebenden oder anstellenden Behörde oder Organisation zu entscheiden, ob sie ein allfälliges erhöhtes Risiko tragen will, ob sie es mit bestimmten Auflagen reduzieren will oder ob sie es durch Nichtanstellung oder Kündigung vermeiden will.</p><p>Die Beurteilung, ob einer Person Vertrauen entgegengebracht werden kann, wird demnach in erster Linie durch die für die Auswahl verantwortlichen Personen im direkten Gespräch mit der Bewerberin oder dem Bewerber stattfinden, ergänzt durch bestimmte Bewerbungsunterlagen. Für die meisten Stellenbesetzungen, Übertragungen von militärischen Funktionen oder Beschäftigungen bei militärischen Aufträgen reichen die im direkten Auswahlverfahren erhobenen Daten aus. Zudem entsteht bei Vertrauensmissbrauch in den meisten Fällen kein erheblicher Schaden für die öffentlichen Interessen.</p><p>Muss jedoch mit einem Schaden gerechnet werden, so kann eine PSP Risikofaktoren aufzeigen, die sich aus dem Vorleben oder dem Umfeld der geprüften Person ergeben. Auch eine Beurteilung des Sicherheitsrisikos durch die zuständige Fachstelle PSP, die zu einer Sicherheitserklärung führt, entbindet die Linienvorgesetzten nicht von ihrer Führungsverantwortung und von ihrer Pflicht, Personalrisiken zu identifizieren und zu bewältigen. Die PSP hat deshalb eine ähnliche Ausprägung wie ein Assessment, das der Arbeitgeber vor der Anstellung einer Führungs- oder Schlüsselperson oft in Auftrag gibt.</p><p><strong>Gewährleistung des Grundrechtsschutzes</strong><br>Als staatliche Massnahme der Informationssicherheit muss die PSP risikogerecht und wirtschaftlich eingesetzt werden. Da sie zwangsläufig mit einem erheblichen Eingriff in die Persönlichkeits- rechte der zu prüfenden Personen verbunden ist, muss sie zudem hohen Anforderungen an die Verhältnismässigkeit genügen; die- ser verfassungsmässige Grundsatz muss jederzeit gewährleistet sein (Artikel 36 Absatz 3 BV).<br>Daten über die Ausübung verfassungsmässiger Rechte dürfen nur dann bearbeitet werden, wenn ein konkreter Verdacht besteht, dass die zu prüfende Person diese Rechte ausübt, um eine Tätig- keit vorzubereiten oder auszuüben, welche die Interessen des Bundes erheblich beeinträchtigen können.</p><p><br><strong>Prüfungszweck und -inhalt</strong><br>Die PSP dient zur Beurteilung, ob ein Risiko für die Informations- sicherheit bestehen könnte, wenn eine Person im Rahmen ihrer Funktion oder eines Auftrages eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit ausübt. Zu diesem Zweck werden sicherheitsrelevante Daten über die Lebensführung der zu prüfenden Person, insbe- sondere über ihre engen persönlichen Beziehungen und familiären Verhältnisse, ihre finanzielle Lage und ihre Beziehungen zum Ausland, bearbeitet.</p><p>Es geht insbesondere darum, die Wahrscheinlichkeit einzuschätzen, dass eine bestimmte Person vorsätzlich oder fahrlässig die Informationssicherheit des Bundes verletzen wird. Gestützt darauf wird eine Beurteilung des Risikos vorgenommen bzw. eine Prognose über ungewisse künftige Sachverhalte gestellt. Die Risikobetrachtung basiert nicht nur auf harten Fakten, vielmehr liegt es in der Natur der Sache, dass die aus den erhobenen Daten gezo- genen Schlussfolgerungen auch Annahmen und Vermutungen sein können.</p><p>Nachdem sie von der Beurteilung des Risikos durch die zuständi- ge Fachstelle PSP Kenntnis genommen hat, entscheidet allein die verpflichtende Behörde oder Organisation, ob sie ein allfälliges erhöhtes Risiko tragen, ob sie dieses mit bestimmten Auflagen reduzieren oder ob sie es durch Nichtanstellung oder Kündigung vermeiden will.</p><p><br><strong>Funktionenliste und zu prüfende Personen</strong></p><p>Eine PSP wird durchgeführt...</p><p>(a) bei Angestellten des Bundes, externen Mitarbeitenden und&nbsp;Angehörigen der Armee, die eine Funktion ausüben, die in einer Liste der verpflichtenden Behörde aufgeführt ist und die Ausübung einer sicherheitsrelevanten Tätigkeit beinhalten,<br>(b) Angestellten eines Kantons, die eine sicherheitsrelevante Tätigkeit ausüben,<br>(c) Drittpersonen, die für eine verpflichtende Behörde oder Organisation einen Auftrag ausführen, der die Ausübung einer sicherheitsrelevanten Tätigkeit einschliesst oder<br>(d) Personen, die aufgrund eines völkerrechtlichen Vertrags einer PSP unterzogen werden müssen.</p><p><strong>Einwilligung und Mitwirkung</strong><br>Die Durchführung der PSP erfordert grundsätzlich die ausdrück- liche Einwilligung der betroffenen Person. Die Fachstellen PSP haben dabei eine implizite Aufklärungspflicht. In der Praxis wird diese Pflicht wahrgenommen, indem die betroffene Person vor der Prüfung ein Merkblatt erhält, das die rechtlichen Grundlagen der PSP samt Datenerhebung aufführt und das Prüfverfahren erläutert. Einzig im Bereich der Armee und des Zivilschutzes darf eine PSP ohne Zustimmung der betroffenen Person durchgeführt werden. Diese Ausnahme ist notwendig, weil andernfalls Angehörige der Armee oder des Zivilschutzes sich ihrer Dienstpflicht entziehen könnten, indem sie die Durchführung der Prüfung durch Verweigerung der Einwilligung verhindern würden.</p><p>Im Rahmen der Mitwirkungspflicht hat die zu prüfende Person an der Sachverhaltserhebung mitzuwirken. Diese beinhaltet neben der Auskunftserteilung anlässlich der Befragung auch weiterführende und für den Zweck der PSP hilfreiche Unterlagen einzureichen. Insbesondere notwendig ist die Mitwirkung zur Abklärung der persönlichen Umstände und Verhältnisse, zu welchen die Fachstellen keine Anhaltspunkte haben und die für sie nicht ohne weiteres erkennbar sind.</p><p>Die befragte Person muss ihre Antworten wahrheitsgemäss erteilen. Die ganze Sicherheitsprüfung wäre illusorisch, wenn Fragen nach Alkohol- oder Betäubungsmittelmissbrauch, nach persönlichen Schulden, nach Nebenbeschäftigungen und ähnlichem unter Berufung auf die Grundrechte nicht beantwortet werden müssten und entsprechende Erkenntnisse aufgrund dessen nicht in die Beurteilung des Sicherheitsrisikos einfliessen würden.</p><p>Zwar ist es der zu prüfenden Person insbesondere anlässlich der Befragung unbenommen, bestimmte Fragen nicht beantworten zu wollen. Es ist dann aber Aufgabe der Fachstellen, die Auskunftsverweigerung oder auch die Verweigerung, weitere Dokumente einzureichen, zu würdigen, da ein gewisser Spielraum für Fragen zur persönlichen Geheimsphäre bestehen muss. Verweigert die zu prüfende Person die Mitwirkung indes in einem Ausmass, dass eine fachgerechte Beurteilung nicht möglich ist, so stellt die Fachstelle eine Feststellungserklärung aus.</p><p><strong>Zulässige Quellen bei der Datenerhebung</strong></p><p>Für die Grundprüfung können folgende Quellen konsultiert werden: Das Strafregister, die Akten der Strafbehörden, einschliesslich der Jugendstrafbehörden, und die Datensammlungen des NDB sowie der Polizei- und Sicherheitsbehörden des Bundes und der Kantone. Sie können alle Hinweise auf die Vertrauenswürdigkeit und die allfällige Vorbelastung einer Person enthalten. Den Fachstellen wird das Recht auf den Online-Zugang zum Nationalen Polizeiindex eingeräumt.</p><p>Selbstverständlich sind allfällige Ergebnisse im Hinblick auf die vorgesehene Tätigkeit der geprüften Person zu gewichten und in den entsprechenden Zusammenhang zu stellen. Die Informationen aus den Registern der Betreibungs- und Konkursbehörden werden benötigt, um die finanzielle Situation der zu prüfenden Personen im Hinblick auf ein allfälliges Sicherheitsrisiko wie beispielsweise Bestechlichkeit beurteilen zu können. Es dürfen auch Unterlagen und Ergebnisse früher durchgeführter PSP beigezogen werden.</p><p>Bei der erweiterten PSP können zusätzlich Daten aus den eidgenössischen und kantonalen Steuerregistern konsultiert werden. Sie können zusätzliche Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation der geprüften Personen liefern, etwa bei offensichtlichen Diskrepanzen zwischen Lebenshaltung und Steuerleistung. Die Daten aus den Registern der Einwohnerkontrolle werden nicht immer erhoben, weil sie oft nur einen begrenzten Mehrwert haben. Sie können aber situativ für die Beurteilung der persönlichen Situation der Betroffenen wichtige Hinweise liefern.<br>In der erweiterten Prüfung wird die finanzielle Situation der zu prüfenden Person detailliert geprüft. Deshalb können Daten bei Finanzinstituten und Banken, mit welchen die zu prüfende Person Geschäftsbeziehungen unterhält, systematisch erhoben werden. Die persönliche Befragung dient dazu, Sachverhalte anzusprechen, die aus den Registerabfragen nicht oder nur unklar hervorgehen.</p><p><strong>Persönliche Befragung und beteiligte Personen</strong></p><p>Das Informationssicherheitsgesetz sieht vor, dass die Fachstellen die zu prüfende Person unabhängig von der Prüfstufe persönlich befragen können, wenn sicherheitsrelevante Umstände im Rahmen der Datenerhebung entdeckt werden. Diese persönliche Befragung ist im Umfang auf die Daten eingeschränkt, die im Rahmen der betroffenen Prüfstufe erhoben werden dürfen. Eine Befragung kann auch dann stattfinden, wenn die Fachstelle PSP nicht genügend Daten über einen hinreichenden Zeitraum erheben konnte. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn sich die zu prüfende Person vor der Prüfung längere Zeit in einem Land aufgehalten hat, in dem keine oder keine zuverlässige Datenerhebung möglich ist.</p><p>Zur Abklärung besonderer sicherheitsrelevanter Umstände oder zum Erhalt ergänzender Daten über einen längeren Zeitraum kann die Fachstelle auch Drittpersonen befragen. Solche Befragungen dürfen nur mit dem Einverständnis der zu prüfenden Person und der betroffenen Drittpersonen durchgeführt werden. Das Einverständnis der betroffenen Drittperson bringt keine Pflicht zur Auskunftserteilung mit sich. Sie kann trotz des Einverständnisses jederzeit auf die Erteilung jeglicher Auskunft verzichten.</p><p>Dass bei Befragungen höchstpersönliche Fragen gestellt werden, liegt im Sinn der Sache. Die Relevanz der Fragen ergibt sich stets aus dem Kontext der Befragung oder Funktion, Aufgabe und&nbsp;persönlichen Situation der Person. So können gewisse Fragen gezielt auf Aspekte abzielen, die für die Risikobeurteilung unabdinglich sind. Andere hingegen dienen dem Gesprächsaufbau oder der Herstellung einer Gesprächskultur.</p><p>Es werden jedoch keinerlei Fragen ohne Bezug zum Auftrag gestellt. Grundsätzlich ist dabei nie gänzlich auszuschliessen, dass die Befragung durch die zu prüfende Person als unangenehm empfunden wird. Die Befragungen werden im Bewusstsein um diese Tatsache deshalb so angenehm, wie dies der Zweck der Befragungen erlaubt, durchgeführt. Nichtsdestotrotz gilt es, alle für die Beurteilung nötigen Informationen zu erheben.</p><p>Es kommt vor, dass die für die Beurteilung erforderlichen Daten nicht nur die geprüften Personen betreffen, sondern auch Drittpersonen. Dies kann beispielsweise bei Bankkontenauszügen einer verheirateten Person der Fall sein. Solche Personendaten dürfen ebenfalls bearbeitet werden, sofern sie untrennbar mit den Daten über die zu prüfende Person verbunden und für die Beurteilung des Risikos unerlässlich sind. Der Aufwand, der mit dem jeweiligen Einholen der Einwilligung der Drittperson zur Datenbearbeitung verbunden wäre, wäre für die Fachstellen PSP unver- hältnismässig gross. Aus Transparenzgründen sollen die Fachstellen PSP diese Drittpersonen aber über die Datenbearbeitung informieren.</p><p><strong>Ergebnisse der PSP und Rechtsschutz</strong></p><p>Die Fachstelle PSP stellt das Ergebnis der Beurteilung im Sinne einer Erklärung mit der nachstehenden Bedeutung aus</p><p>• Sicherheitserklärung: Es besteht kein Sicherheitsrisiko.<br>• Sicherheitserklärung mit Vorbehalt: Es besteht ein Sicherheitsrisiko, das mit Auflagen auf ein tragbares Mass reduziert werden&nbsp;kann. Die Fachstelle PSP empfiehlt entsprechende Auflagen.<br>• Risikoerklärung: Es besteht ein Sicherheitsrisiko.<br>• Feststellungserklärung: Für die Beurteilung des Sicherheitsrisikos sind nicht genügend Daten über einen hinreichenden Zeitraum vorhanden.</p><p>Die Erklärungen der Fachstellen PSP haben empfehlenden Charakter; es sind keine Verfügungen, sondern Realakte nach Artikel 25a Absatz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes.</p><p>Bevor die Fachstelle PSP eine der zuvor aufgeführten Erklärungen ausstellt, gibt sie der geprüften Person die Möglichkeit zur Stellungnahme (rechtliches Gehör).</p><p>Die geprüfte Person hat nach Erhalt der Erklärung 30 Tage Zeit um</p><p>(a) Einsicht in die Prüfungsunterlagen zu nehmen,<br>(b) die Berichtigung falscher Daten oder die Vernichtung nicht mehr aktueller Daten zu verlangen oder<br>(c) einen Bestreitungsvermerk anzubringen.</p><p>Ebenso kann innerhalb von 30 Tagen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht geführt werden.</p><p><strong>Fazit</strong></p><p><strong>​​​​​​​</strong>Bei der Personensicherheitsprüfung und der Vertrauenswürdig- keitsprüfung handelt es sich um Verwaltungsverfahren, welche gesetzlich geregelt sind, für welches ein öffentliches Interesse besteht und welche dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz entsprechen müssen.</p><p>Jede Führungs- oder Fachkaderperson der öffentlichen Verwaltung muss für die Ausübung bestimmter Funktionen und Wahrnehmung bestimmter Aufgaben damit rechnen, solche Verfahren zu beste- hen, beziehungsweise über sich ergehen lassen zu müssen.</p><p>Im Gegenzug dürfen die betroffenen Personen darauf vertrauen, dass die Verfahren regelkonform durchgeführt werden und die verfassungsmässigen Grundsätze konsequent eingehalten werden.</p><p><em>Falls Sie vor solchen Verfahren unsicher sind oder Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu den zuständigen Fachstellen PSP auf oder wenden sie sich an den Rechtskonsulenten der VKB – wir helfen unseren Mitgliedern gerne weiter.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>PUBLICA-Arbeitnehmendenvertretung gewählt</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/124211</link>
<description><![CDATA[Die Wahlen für die Delegiertenversammlung PUBLICA sind über die Bühne. Von den total 61 Delegierten des Wahlkreises 1 Bund vertreten 6 die VKB.]]></description>
<pubDate>Sat, 16 Nov 2024 16:57:01 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die wichtigste Aufgabe der Delegiertenversammlung ist die Wahl der Vertretung der acht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Kassenkommission PUBLICA, das oberste Führungsorgan der Pensionskasse des Bundes. Zudem wählen die Delegierten des Wahlkreises I alle vier Jahre das paritätische Organ des Vorsorgewerkes Bund. <br></p><p>Die Direktion der PUBLICA informiert die Delegiertenversammlung jährlich über den Geschäftsverlauf der Sammeleinrichtung PUBLICA. Die Delegiertenversammlung hat das Recht, Anträge an die Kassenkommission zu stellen.<br></p><p>Die bei PUBLICA versicherten aktiven Mitarbeitenden wählen regelmässig die Mitglieder der Delegiertenversammlung.<br> <br><strong>Die VKB holt sechs Sitze<br></strong></p><p>Die Wahlbeteiligung war mit rund 7 Prozent von fast 69‘000 wahlberechtigten Personen ausgesprochen bescheiden. Bisher hatte die Vereinigung der Kader des Bundes VKB In diesem Wahlkreis hatte die bisher 10 Sitze inne gehabt.<br></p><p>Bei den jüngsten Wahlen errang die VKB gemäss ersten Angaben noch sechs Sitze. Gewählt wurden Violetta Zairi, Séverine Egger, Stephan Oberhauser, Simon Dubach, Barbara Wyssbrod und Christian Bachofner. Nicht gewählt wurden Ralph Bühlmann, Yannick Buchter, Dominik Herren, Andreas Wyss, Hans Wipfli und Daniel Eggler.<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Es braucht keine Kakophonie</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/124201</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat das Tempo vorgegeben, die Finanzkommission des Nationalrates marschiert im Gleichschritt: Sie will 70 Millionen  Franken beim Personal sparen.]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 21:32:49 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat und seine Sparommission haben das Tempo vorgebgeben, die Finanzkommission des Nationalrates marschiert im Gleichschritt: Sie will 70 Millionen Franken beim Personal sparen.<br>Das Budget 2025 des Bundes liegt vor. Und das Parlament muss den Rotstift ansetzen. &nbsp;Seine Finanzkommission hat nun ihre Vorstellungen formuliert, wo sie die richtigen Posten zum Sparen erkennt. Nicht überall, wie es der Bundesrat mal vorgesehen, hatte, weil Armee und die Landwirtschaft vom Sparkonzert ausgenommen. Damit der Haushalt dennoch gekürzt werden kann, müssen die internationale Zusammenarbeit und im Asylbereich Haare lassen. Insgesamt sinken jene Ausgaben, bei denen der Bund überhaupt noch eine Entscheidungsmarge hat, um 1,4 Prozent. Der Bund spart bei den Beiträgen an die Arbeitslosenversicherung, bei der Einlage in den Bahninfrastrukturfonds sowie bei den Reserven des ETH-Bereich.<br></p><p>Und auch der Eigenbereich des Bundes steht unter Beschuss. Damit ist vor allem das Personal gemeint. Schon im Budget 2025 schnallt der Bund den Gürtel seiner Mitarbeitenden um 70 Millionen Franken enger. Das Abstimmungsergebnis in der Kommission war mit einem Verhältnis von 2 zu 1 deutlich. Und wohlverstanden, das ist zusätzlich zu den bis zu 180 Millionen Franken im Jahr, welche durch das Entlastungspaket als Vorschlag der Kommission Gaillard beim Personal sparen möchte. Doch nicht nur bei den Angestellten spart der Bund, auch bei den Beratern und externen Dienstleistern will der Bundesrat weniger ausgeben. Und zwar auch dort durchgehend in allen Departementen und Bereichen. Schliesslich hat die Kommission auch Sparpotenzial in einigen ausgewählten Bereichen gefunden, beispielsweise beim Büro für Konsumentenfragen.<br></p><p>Der Beschluss der bürgerlichen Mehrheit in der zuständigen Kommission ist zwar nur eine Etappe. Sie zeigt aber den Gegenwind für das Personal im Parlament. Die bürgerliche Mehrheit dort wird sich wohl kaum gegen die Empfehlung der Kommission richten. Zu deutlich ist das Ergebnis de Abstimmung in der Kommission, die zeigt, dass der Sparwut die Politik bis tief in die politische Mitte erfasst hat. &nbsp;Diese Umstände sind ein schlechtes Omen für die Lohnverhandlungen und die vorgesehenen Lohnmassnahmen für das Bundespersonal. Es droht eine weitere Runde ohne vollen Teuerungsausgleich.<br></p><p>Die Personalverbände bekämpfen die verschiedenen Sparkampagnen und fordern, dass wenn schon gespart werden muss, die verschiedenen Kampagnen nicht summiert werden. Ein Streichkonzert ist genug, es braucht keine Kakophonie.<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Stellen Sie sich doch einmal auf den Kopf!</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123184</link>
<description><![CDATA[(Update) Wer kennt das nicht: Da sitzt und brütet man an einem Problem und kommt beim besten Willen einfach nicht auf die Lösung. Design thinking ist ein modernes...]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 19:17:33 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong><em>(Update) </em>Wer kennt das nicht: Da sitzt und brütet man an einem Problem und kommt beim besten Willen einfach nicht auf die Lösung. Design thinking ist ein modernes Werkzeug für die erfolgreiche Bearbeitung von Projekten und Aufgaben. Die VKB hat im Rahmen ihrer Informations- und Vernetzungsanlässe zu diesem Themenfeld mehrere Vorträge mit der Fachhochschulprofessorin Jennifer Hehn organisiert.<br></strong></p><p>Der Alltag vieler Menschen ist von Problemen geprägt, mit denen sie sehr gut umgehen können. Sie wissen, wie sie diese Probleme lösen können und sie sind sich des Weges dazu durchaus bewusst. Doch was, wenn dies einmal nicht der Fall ist und man am Berg steht? Wenn es herzt, wenn das Oberstübli/das Gehirn nicht weiterkommt? Weil die Fragestellung zum Beispiel zu komplex, zu verhangen, zu undurchsichtig ist?<br></p><p>Die Professorin für Digitale Innovation & Transformation an der Berner Fachhochschule Jennifer Hehn war kürzlich als Referentin zu Besuch an einem Informations- und Vernetzungsanlass der VKB an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ETH. <br></p><p>Sie stellte die oben erwähnte schwierige Situation mit einem Szenario dar. Die Problemstellung: «Bauen Sie mir diesen Stuhl!» Ein Problem, das sich mit herkömmlichen Projektmechanismen lösen lässt, weil Lösung und Lösungsweg klar sind, es keinen Interpretationsspielraum gibt und man den Schwerpunkt auf die Umsetzung setzen kann.<br></p><p>Ihr Modell 2: «Bauen Sie mir einen Stuhl!». Der Unterschied? Es ist die Rede von «einem» Stuhl. Es soll zwar noch immer ein Stuhl sein, Problem und Lösung sind bekannt, der Lösungsweg ist aber vage. Welche Farbe soll der Stuhl haben? Ist er gepolstert oder nicht? Das Ergebnis ist im Kern vorstellbar, aber diffus. Hier bieten sich laut Hehn agile Methoden mit kurzen Sprints an, quasi um sich langsam, aber sicher an die Lösung heranzutasten. <br></p><p>Dann ihr Modell 3, ein vertracktes Problem: «Bauen Sie mir etwas, worauf ich sitzen kann.» Es braucht etwas, doch was? Hier ist nicht einmal klar, ob der Stuhl nun die richtige Lösung oder ob nicht auch eine Klobrille, ein Sattel oder ein Autositz gewünscht ist. Problem vage, Lösung unklar, Lösungsweg unklar. </p><p><strong>Der Mensch ist entscheidend </strong><br></p><p>Ausgehend von diesem Bespiel schlug Hehn als möglichen Einstieg in die Problemlösung Design thinking vor. Dieses stellte sie als Dreieck aus wirtschaftlichem Interesse, der technologischen und faktischen Machbarkeit sowie – als Ausgangspunkt – dem Menschen und seinen Bedürfnissen vor. Design thinking soll das vertrackte Problem in verdaubare Stücke zerlegen. Danach könnten sie mit den bekannten Methoden angegangen werden können. <br></p><p>Die Überlegung ist, einem Problem nicht mit den – potenziell ineffektiven – gängigen Mechanismen an den Leib zu rücken, sondern für jedes Problem ein eigenes Instrumentarium zusammenzustellen. Das Konzept beinhaltet auch, dass man interne Prozesse und Strukturen anpasst, das heisst infrage stellt. Alles ist dann maximal flexibel dem Eingehen auf das Problem untergeordnet. </p><p><strong>Nicht in allen Fällen praktikabel </strong><br></p><p>Es sei klar, dass Design thinking nicht überall funktioniere, es erst in bestimmten Bereichen seine Stärke ausspielen könne. Hehn verwies auf den oben erwähnten Fall, in dem überhaupt schon der Einstieg, das Be-«Greifen» des Problems, eine unüberwindliche Hürde darzustellen schien. Design thinking ist eine lösungsoffene Entwicklungsmethode für Ideen, die Möglichkeit, einen grossen Schritt zurückzutreten und das Problem neu anzudenken, unterschiedliche Sichtweisen einzunehmen und bisher nicht berücksichtigte Zugänge zu entdecken. <br></p><p>Dafür sei ein kleines, crossfunktioniales Team besonders geeignet, das sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe gehen kann. Design thinking komme aus dem Maschinenbau, den Ingenieurswissenschaften, erinnerte Professor Hehn. Der Ansatz baue auf Experimente, schnelle Verbesserungen, Tests und Anpassungen.</p><p><strong>Bedürfnisse und Lösungen</strong><br></p><p>«Wir sind darauf konditioniert, in Lösungen zu denken», warf sie ein und testete diese These gleich mit den Anwesenden. Und tatsächlich fragte bei einem gegebenen Szenario kaum jemand nach Bedürfnissen, sondern war sofort bereit, Vorschläge zu machen. «Gleich nach Lösungen zu suchen, schränkt die Kreativität ein», so Hehns Erfahrung. Die Menschen seien nicht mehr offen genug, andere Möglichkeiten evaluieren. Sie verlören ihren Innovationspielraum, hätten rasch einen Tunnelblick und kämen nicht aus dieser Isolation heraus.<br></p><p>Es sei klar, räumte Hehn schliesslich ein, dass Design thinking in öffentlichen Verwaltungen mit deren Fokus auf die breite Öffentlichkeit und unterschiedliche Nutzergruppen nicht immer erste Wahl sein könne. Ein Unternehmen – selbst ein grosses – könne solche Werkzeuge besser einsetzen. Jedoch könnten kreative Ansätze wie etwa die Entwicklung über Sprints und Prototypen punktuell durchaus auch ihren Platz in öffentlichen Verwaltungen haben.</p><p><strong>Die VKB-Reihe geht weiter<br></strong></p><p>Mit ihren Informations- und Vernetzungsanlässen hat die VKB ein für Aktive attraktives Angebot geschaffen, das ebenso Pensionierte anspricht. Wir wollen in Zukunft auch Themen aufwerfen, die beide Gruppen ansprechen – natürlich abhängig vom Bedürfnis unserer Mitglieder. Der nächste Informations- und Vernetzungsanlass findet am Donnerstag, 21. November 2024 in Bern statt. Dr. Peter Mantsch wird den Führungskräften der VKB verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre Mitarbeitenden motivieren können.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vereinsheftli werden ein rares Gut</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123181</link>
<description><![CDATA[20 Millionen Franken - dies der Betrag, den der Bund für die Vereins- und Stiftungspresse in der Schweiz pro Jahr aktuell bereit hält. Mit dem Geld bezahlt er...]]></description>
<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 19:55:51 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>20 Millionen Franken - dies der Betrag, den der Bund für die Vereins- und Stiftungspresse in der Schweiz pro Jahr aktuell bereit hält. Mit dem Geld bezahlt er einen Teil der Vertriebskosten. Während das Parlament über etwas mehr Presseförderung diskutiert, droht auf der anderen Seite eine vollständige Streichung des Beitrages für die Vereine. Das hiesse wohl auch eine Zäsur für viele Vereinsorgane.</strong></p><p>Die sogenannte Mitglieder- und Stiftungspresse: Sie ist in der Schweiz allgegenwärtig, geniesst den Schutz durch den Staat mittels indirekter Presseförderung und ist trotz dem auch hier verbreiteten Trend zur Medienkonzentration noch immer reichhaltig und vielfältig. Zu dieser Kategorie gehören die professionellen Publikationen grösserer Herausgeber wie auch im Ehrenamt produzierte regelmässige Informationsorgane. Die Liste reicht vom A Bulletin (nach eigenen Angaben eine «Kleinst-Zeitschrift aus der vollalternativen Ecke») bis zum ZV Info des Vereins Öffentliches Personal Schweiz. </p><p>Auch die VKB-Mitteilungen, welche die Mitglieder der Vereinigung der Kader des Bundes etwa alle drei Monate im Briefkasten haben, gehören zur Mitgliederpresse. </p><p>Indirekte Presseförderung heisst nicht, dass der Bund Geld an die Herausgeber, also die Vereine, zahlt, sondern der Post Mittel zuschiesst, um deren Tarife zu senken. Sie sehen, lieber Leser, lieber Leserin, hier sind die beiden Pferdefüsse: Einerseits ist die Zahl der Nutzniesser noch immer enorm - 2023 zählte der Bundesrat 913 Titel, elf weniger als im Vorjahr. Andererseits und deutlich schlimmer: Die Post erhält zwar Subventionen, um den Vertrieb der Publikationen zu verbilligen, doch ihre stetigen Preiserhöhungen lassen den Tarif rascher wachsen, als ihn der Staat senken kann. So schmilzt die beabsichtigte Unterstützung dahin wie Butter in der Sonne.</p><p>Zurück zur eigentlichen Debatte, die kürzlich im Nationalrat als Erstrat einen erneuten Höhepunkt hatte. Wie so oft in der Vergangenheit sind die Vereinspresse und ihre Unterstützung eine Art Nebenschauplatz der Debatte um die eigentliche Presseförderung, also jene von Lokal- und Regionalzeitungen im Wesentlichen. Die Frage, die auf dem Tisch lag: Soll auch die Mitglieder- und Stiftungspresse mehr Unterstützung erhalten - oder wenigstens bis auf Weiteres die bestehende bleiben? Denn die aktuellen Sparmodelle (wir berichteten) des Bundesrates sehen eine Streichung der ganzen Förderung der Vereinsmedien vor. </p><p>Eine entsprechende Kommissionsmotion hatte die indirekte Presseförderung für die Vereinspresse gut geheissen und sie sogar ausgeweitet auf private Drittanbieter, welche diese unter bestimmten, eng gesteckten Vorgaben verteilen. «Durch einen Wechsel des Anbieters könnte die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse Einsparungen erzielen und damit zusätzlich gestärkt werden», so die Kommission in ihrem Vorstoss. Die aktuell gute Ausgangslage für die Vereine und Stiftungen mit dem Ja zur Kommissionsmotion könnte also ziemlich bald wieder Makulatur sein. Dies dann, wenn das kürzlich geschnürte Sparpaket die zuvor beschlossenen Zuwendungen wieder wegstreicht. Ganz zu schweigen davon, dass auch das aktuell diskutierte Modell der Förderung zeitlich auf sieben Jahre begrenzt ist. Spätestens dann ist wohl nicht nur für viele kleinere Zeitungstitel, sondern auch für weite Teile der Vereinspresse Schicht im Schacht. </p><p>Die Subvention mag nur wenige Rappen pro Ausgabe und Exemplar betragen - 2024 zum Beispiel betrug die Förderung 20 Rappen pro Exemplar (gegenüber 18 Rappen im Jahr 2023), weshalb Sie sich, lieber Leser, liebe Leserin, fragen, warum das für uns von der VKB zum Beispiel ein Problem werden kann. Doch schon jetzt ist der Budgetposten Informationsorgan für viele Vereine ein bedeutender und viele müssen ihn mehrmals im Jahr hart mit den insgesamt stagnierenden Mitgliederbeiträgen erkämpfen. Die Druckkosten machen zwar dabei einen Löwenanteil aus, doch auch der Vertrieb schenkt ein - bei viermal etwas über 4000 Exemplaren pro Jahr sind das bei einem Totalausfall doch etwa über 3000 Franken, welche die VKB mit ihren bewusst tief gehaltenen Mitgliederbeiträgen zusätzlich finanzieren müsste. </p><p>Bisher hielten viele Vereine an der Printausgabe fest, so auch wir. Dies nicht zuletzt, weil dies dem stets geäusserten Willen der Mitglieder entspricht - wie zum Beispiel unsere Mitgliederumfrage vor zwei Jahren ergeben hat.</p><p>Auf der anderen Seite nehmen wir unser Ziel der Digitalisierung ernst und treiben den Wandel voran. Er umfasst jetzt schon auch unsere Kommunikation. Wir setzen immer stärker auf unseren Webauftritt, auf dem wir unsere Berichte und Informationen zeitnah und regelmässig aufschalten, unsere sozialen Medien wie unseren Kanal auf dem Berufsnetzwerk Linkedin und unsere mindestens einmal im Monat erscheinenden Newsletters an unsere Mitglieder. </p><p>Noch halten wir als viertem Standbein an unseren hochwertigen VKB-Mitteilungen fest. Doch wir überdenken regelmässig unsere Strategie. Es wird wohl der Moment kommen, wenn wir nur noch digital kommunizieren werden und unsere Mittel effektiver einsetzen, um Ihnen, lieber Leser, lieber Leserin, weiterhin gleichermassen professionelle wie ehrenamtliche Top-Kommunikation zu bieten.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Besuch von Generalproben des Tonhalle-Orchesters Zürich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123183</link>
<description><![CDATA[Der Delegierte für die Senioren der VKB hat nächstes Jahr wieder ein besonderes Zückerli für Sie bereit, liebe Mitglieder: drei exklusive Generalproben des Orchesters...]]></description>
<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 19:55:31 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Der Delegierte für die Senioren der VKB hat nächstes Jahr wieder ein besonderes Zückerli für Sie bereit, liebe Mitglieder: drei exklusive Generalproben des Orchesters der Tonhalle Zürich. </strong></p><p>Die Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG ist die Trägerin des Tonhalle-Orchesters Zürich und organisiert pro Saison mehr als 150 Konzerte unterschiedlichster Art. Das Zürcher Tonhalle-Orchester gehört zu den international renommiertesten Orchestern. In Ergänzung zu den Konzerten in Zürich geht das Orchester auf internationale Tourneen und trägt den Ruf Zürichs als lebendige Musikstadt in die Musikzentren der Welt hinaus.</p><p>Die Generalproben sind jeweils die letzten Proben vor dem eigentlichen Konzert. Je nachdem, wie der Dirigent zufrieden ist, unterbricht er das Spiel des Orchesters, wiederholt Stellen oder er lässt das Orchester das ganze Stück durchspielen. </p><p>In der Saison 2025 können die Mitglieder des VKB und ihre Angehörigen wiederum an drei Generalproben teilnehmen!</p><p>In dieser Spielsaison 2024/25 sind ganz unterschiedliche Proben geplant. Die erste Generalprobe ist ein sehr bekanntes Stück: Stabat mater von Antonin Dvorak für Soli, Chor und Orchester. Die zweite Generalprobe ist ein Violinkonzert von Johannes Brahms und ein Tanzspiel von Bela Bartok. Die dritte Generalprobe ist ein erstmaliges und exklusives Programm über die Filmmusik von Ennio Morricone.</p><p><br>Die drei Generalproben</p><p>1. Generalprobe<br>Datum    Dienstag, 25. Februar 2025, Generalprobe<br>Zeit     19.00 – ca. 22.00 Konzertsaal Tonhalle Zürich<br>    18.15 Einlass Konzertfoyer / 18.45 Einlass Konzertsaal<br>    Inkasso: Beitrag von Fr. 50.- / Abgabe Eintrittskarten</p><p>Leitung     Patrick Hahn, Tonhalle Orchester Zürich<br>Solisten    Sarah Wegener, Sopran<br>    Karen Cargill, Alt<br>    Benjamin Bruns, Tenor<br>    Christof Fischesser, Bass<br>Werk:     Dvorak, Stabat mater op. 58 für Soli, Chor und Orchester</p><p> <br>2. Generalprobe<br>Datum    Mittwoch, 14. Mai 2025, Generalprobe<br>Zeit     10.00 – ca. 13.00 Konzertsaal Tonhalle Zürich<br>    9.15 Einlass Konzertfoyer / 9.45 Einlass Konzertsaal<br>    Inkasso: Beitrag von Fr. 50.- / Abgabe Eintrittskarten</p><p>Leitung     Cristian Macelaru, Tonhalle-Orchester Zürich<br>Solist    Augustin Hadelich, Violine<br>Werke:     Brahms, Violinkonzert D-Dur op. 77<br>    Bartok, <!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->«Der holzgeschnitzte Prinz<!--{cke_protected}%3Cmeta%20charset%3D%22UTF-8%22%20%2F%3E-->», Tanzspiel in einem Akt</p><p>3. Generalprobe<br>Datum    Mittwoch, 3. Juli 2025, Generalprobe<br>Zeit     10.00 – ca. 13.00 Konzertsaal Tonhalle Zürich<br>    9.15 Einlass Konzertfoyer / 9.45 Einlass Konzertsaal<br>    Inkasso: Beitrag von Fr. 50.- / Abgabe Eintrittskarten</p><p>Leitung     Frank Strobel, Tonhalle-Orchester Zürich<br>Werke:     Ennio Morricone, PER UN’IMMAGINE</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Bund will beim Personal sparen und zugleich Personal anstellen können </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123175</link>
<description><![CDATA[Das Personal müsse seinen Beitrag an die Entlastung des Bundeshaushalts und an das gemeinsame Ziel des Budgetausgleichs leisten. Zu diesem nicht besonders überraschenden...]]></description>
<pubDate>Wed, 16 Oct 2024 14:15:35 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Das Personal müsse seinen Beitrag an die Entlastung des Bundeshaushalts und an das gemeinsame Ziel des Budgetausgleichs leisten. Zu diesem nicht besonders überraschenden Schluss kommt der Bundesrat anlässlich der Präsentation der vergleichenden Lohnstudie des Beratungsunternehmens PWC.</strong></p><p>Der Entscheid ist klar. Der Bundesrat will mit mehreren Massnahmen mindestens 100 Millionen im Jahr einsparen. Das Sparziel entsprechend den Vorgaben der Kommission Gaillard beläuft sich ja gesamthaft auf bis zu 200 Millionen Franken allein beim Personal. Durch «Anpassungen» der Anstellungs- und somit der Arbeitsbedingungen des Bundespersonals soll die Hälfte herausgerechnet werden können, wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt. «Der verbleibende Teil soll durch Aufgabenverzichte und Effizienzsteigerungen erzielt werden.»</p><p>Dem Bundesrat scheint aber nicht entgangen zu sein, dass die massenhaften Pensionierungen der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge (die «Boomer») einen bedeutend grösseren Einschnitt in den Bundesangestelltenbestand bewirken könnten. Deshalb reicht er nach der Ankündigung von «Anpassungen» bei den Arbeitsbedingungen gleich die Einschränkung nach, dass der Bund bei der Neubesetzung der durch Pensionierungen freiwerdenden Stellen vor grossen Schwierigkeiten (neudeutsch «Herausforderungen») steht. „Um diesen erfolgreich zu begegnen, ist es wesentlich, dass die Anstellungsbedingungen in der Bundesverwaltung als Gesamtpaket attraktiv und konkurrenzfähig bleiben.»</p><p>Die <a data-cke-saved-href="https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/90077.pdf" href="https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/90077.pdf">Studie</a> ergab, dass die Bundesverwaltung im Vergleich «konkurrenzfähige Anstellungsbedingungen bietet und auf dem Arbeitsmarkt gut positioniert ist». Und das sei wichtig, um auch in Zukunft die für die&nbsp; „Auftrags- und Aufgabenerfüllung erforderlichen Mitarbeitenden rekrutieren und halten zu können.» Dabei stellt die Studie klar, dass der Bund keineswegs, wie von den Postulanten impliziert, zu viel Lohn zahlt. Vielmehr befinde sich die&nbsp; «Gesamtvergütung für die überwiegende Mehrheit der Funktionen in der Bundesverwaltung auf einem ähnlichen Niveau, wie jene der Vergleichsgruppe.»</p><p>Dennoch zeige die Studie auch, dass «ein gewisser Handlungsspielraum für einen Beitrag des Bundespersonals zur Entlastung des Haushalts besteht.»&nbsp;Ausgemacht haben die PWC-Fachleute Sparpotenzial beim Teuerungsausgleich und bei der Lohnstruktur. Die Expertinnen haben noch weiteres Fett bei den Arbeitsbedingungen gefunden, den der Bund ihres Erachtens schadlos wegschneiden könnte.&nbsp; &nbsp; &nbsp;</p><p>Die Studienautoren räumen ein, dass nicht alle Sparschnitte gleichzeitig erfolgen können. Während der Teuerungsausgleich recht rasch unter die Räder geraten kann, sind tiefere Einschnitte in die Besoldungsstruktur nicht von heute auf morgen möglich. «Hier ergibt sich die Entlastungswirkung erst langfristig.» Der Bundesrat verweist dabei auf seine laufenden Bemühungen für die «Optimierung am Lohnsystem».</p><p>Das Eidgenössische Personalamt (EPA), das aufgrund verschiedener Vorstösse bürgerlicher Politiker die Vergleichsstudie&nbsp;beim Unternehmen PricewaterhouseCoopers AG (PwC) in Auftrag gegeben hatte, ist unter diesen Umständen nicht zu beneiden und steht zwischen Skylla und Charybdis, zwischen dem Druck von Stellenabbau und Stellenbesetzung gleichermassen. Doch der Bundesrat ist überzeugt: Das zuständige Amt habe die Möglichkeit, die Sparbefehle aus dem Bundeshaus umzusetzen, ohne die Anstellungsbedingungen insgesamt «unnötig» zu schwächen.</p><p>Der Bundesrat will die nötigen Massnahmen nun konkretisieren und den Inhalt des Entlastungspakets mit den Personalverbänden verhandeln. Eine umfassendere Einordnung der Ergebnisse der Vergleichsstudie will er in einem Bericht zuhanden des Parlaments umsetzen. In einem weiteren Schritt befasst sich der Bundesrat dann mit der erwähnten zweiten Hälfte des Sparpakets, mit jenem Teil, der Aufgabenverzichte und Effizienzsteigerungen umfassen soll.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorankündigung für unsere Mitgliederversammlung VKB 2025</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/122778</link>
<description><![CDATA[Die nächste Mitgliederversammlung der Vereinigung der Kader des Bundes, VKB, findet statt am:Donnerstag, 22. Mai 2025, um 17.15 Uhr im Hotel Bellevue-Palace BernKochergasse...]]></description>
<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 21:25:39 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die nächste Mitgliederversammlung der Vereinigung der Kader des Bundes, VKB, findet statt am:<br></p><p><strong>Donnerstag, 22. Mai 2025, um 17.15 Uhr </strong></p><p>im Hotel Bellevue-Palace Bern</p><p>Kochergasse 3-5, 3011 Bern </p><p>Als Gastreferent konnten wir <strong>Herrn Pascal Lüthi, Direktor Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG)</strong> gewinnen. </p><p>Er wird ein Referat zum Thema <strong>«Transformation des Bundesamtes für Zoll und Grenzschutz (BAZG) – aktuelle und zukünftige Herausforderungen» </strong>halten.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>BAZG darf neues Berufsbild nun umsetzen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/122592</link>
<description><![CDATA[Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit hat das Plazet für das neue Berufsbild «Fachspezialist/Fachspezialistin Zoll und und und Grenzsicherheit» erhalten.]]></description>
<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 13:56:17 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartementes (EFD), hat laut einer Mitteilung das weiterentwickelte Berufsbild des neuen Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) gut geheissen. Es beginnt nun die Schlussphase der Einführung des Projekts. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das neue Berufsbild hat gemäss der Mitteilung folgende Eckwerte:</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Die Grundausbildung soll zwei Jahre dauern, modular aufgebaut sein und keine Spezialisierung mehr enthalten.</span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Die Weiterbildungsmöglichkeiten wurden aktualisiert und verschiedene Laufbahnen für Fachspezialisten und Fachspezialistinnen Zoll und Grenzsicherheit erarbeitet.</span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Es soll die Möglichkeit bestehen, die Grundausbildung in Teilzeit zu absolvieren.</span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Quereinsteigende mit gleichwertiger anerkannter Ausbildung sollen eine verkürzte Grundausbildung absolvieren können. </span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Die persönliche Sicherheitsausbildung, die auch die Ausbildung an der Waffe umfasst, soll weiterhin Teil der Grundausbildung sein. Das BAZG setzt aber den Grundsatz um, dass sich die Bewaffnung und Uniformierung auf diejenigen Mitarbeitenden beschränkt, deren Auftrag dies verlangt.</span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Für bestehende Mitarbeitende gibt es eine Übergangsstrategie mit verschiedenen Optionen zur Entwicklung vom alten in neue Berufsbilder.</span></span></span></span></span></li></ul><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Der neue Beruf des/der «Fachspezialist/Fachspezialistin Zoll und Grenzsicherheit» widerspiegelt die beiden Stützen des zwischen 2019 und 2022 zusammengeführten neuen Amtes. Er ist eine Folge des Zusammengehens der zuvor getrennten Bereiche Zollverwaltung und Grenzwachtkorps, der Vereinigung der Berufe «Zollfachfrau/Zollfachmann» und «Grenzwächter/Grenzwächterin». </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:18.399999618530273px"><span lang="DE" style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das EFD hat laut der Mitteilung den Personalbedarf erarbeitet und die Rekrutierungskampagne angepasst. Der Beginn des ersten Lehrgangs mit dem neuen Berufsbild ist für 2026 geplant.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start">Mehr dazu in unseren nächsten VKB-Mitteilungen, Ausgabe 4/24  <br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein Alptraum des Bundespersonals wird wahr</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/122298</link>
<description><![CDATA[Sofort nach der Vorstellung der Sparvorschläge der Kommission hat der Bundesrat seine Prioritäten vorgestellt. Er spart 180 Millionen Franken beim Personal.]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 19:55:07 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das ging schnell. Keine drei Wochen nach der Präsentation der Sparmassnahmen der Kommission um den Ex-Chefbeamten Serge Gaillard hat der Bundesrat heute, am 20. September, schon seine Strategie mit rund 60 Posten vorgestellt. </p><p>Das Ding nennt sich Entlastungspaket und soll den Bundeshaushalt entlasten. Der Bundesrat ist auf einen grossen Teil der Vorschläge der unabhängigen Expertengruppe «Ausgaben- und Subventionsüberprüfung», die er im Frühling berufen hat, eingegangen. Und wie das politisch so üblich ist, ist er natürlich nicht auf Tutti gegangen und hat nur einen Teil der Massnahmen aufgenommen. Die Landesregierung bezeichnet das Paket sogar als "ausgewogen". </p><p><strong>Bundespersonal muss sich warm anziehen</strong></p><p>Vollständig auf die Vorschläge der Kommission eingegangen ist der Bundesrat jedoch bezogen auf das Bundespersonal. Im Eigenbereich der Bundesverwaltung, dessen Kern der Personalaufwand ist, will der Bundesrat künftig 300 Millionen Franken pro Jahr streichen, 180 Millionen Franken pro Jahr davon will der Bundesrat wie von der Kommission vorgeschlagen beim Personal abziehen. Umgerechnet gehen Beobachter von rund 1300 gefährdeten Stellen aus. </p><p>Weitere Abbaumassnahmen in verschiedenen anderen Bereichen können weitere Posten kosten, da auch dort das Personal generell einen wesentlichen Anteil des Aufwandes stellt. Insbesondere im Hinblick auf weitere politische Angriffe auf das Bundespersonal, über die auch die VKB immer wieder berichtet hat, müssen sich die Bundesangestellten deshalb warm anziehen – jedenfalls jene aktiven, deren Zahl schon allein wegen der zunehmenden Pensionierungen stetig sinkt. Vielleicht schneller, als den vielen sparpolitischen Hasardeuren lieb ist.</p><p>Die Personalverbände werden sich mit aller Kraft gegen diese Lawine von Sparmassnahmen auf dem Buckel des Bundespersonals stemmen.</p><p><strong>Sparen bremst Wachstum nur ab</strong></p><p>Der Bundesrat hält in seiner Medienmitteilung fest, dass ein wesentlicher Teil des Spardrucks auf höhere Ausgaben für die Altersvorsorge angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft und für die Verteidigung angesichts der geopolitischen Lage zurückzuführen ist. Diese und andere Gründe führten dazu, dass die Ausgaben schneller wachsen als die Einnahmen. </p><p>Mehr noch: Selbst bei vollständiger Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen, so der Bundesrat, würden die ordentlichen Ausgaben des Bundes noch immer um mehr als 2 Prozent pro Jahr wachsen – bei einem aktuellen Gesamtumfang von rund 82 Milliarden Franken. Insgesamt geht es um ein Sparziel von bis zu 4,5 Milliarden Franken pro Jahr. Demgegenüber rechnet der Bundesrat, dass die Ausgaben auch unter Sparregime kurz nach dem Jahr 2030 die 100-Milliarden-Franken-Grenze überschreiten.</p><p><strong>Bund spart ausgaben- wie einnahmeseitig </strong></p><p>Einig sind sich Auftraggeber – Bundesrat - und Auftragnehmer – Kommission - darin, dass ein Grossteil der «Entlastung» bei den Ausgaben realisiert werden soll. Der Bundesrat schlägt wie schon angekündigt aber auch einzelne Massnahmen bei den Einnahmen vor. <br>Bei den Ausgaben hat sich der Bundesrat auch als Feedback der Gespräche am Runden Tisch mit verschiedenen betroffenen Kreisen für Opfersymmetrie entschieden Das heisst, alle Bereiche der Bundesverwaltung sollen den Gürtel enger schnallen. Damit folgt der Bundesrat den Empfehlungen seiner Kommission. </p><p>Sparpotenzial findet der Bundesrat in der Anbindung des Bundesbeitrags an die AHV an die Mehrwertsteuer. Damit will er den stetig steigenden Aufwand für die AHV wegen der Alterung der Gesellschaft abbremsen. Er rechnet hier mit einer Entlastung von bis zu 600 Millionen Franken. «Weder die Höhe der ausbezahlten Renten noch die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente sind von dieser Entflechtung betroffen», stellt der Bundesrat klar. </p><p>Den Rotstift ansetzen will der Bundesrat zum Beispiel, wenn auch nicht im selben Mass wie die Kommission, bei den Medien. Er behält die indirekte Presseförderung zwar bei, halbiert dessen ohnehin knappes Budget aber von 50 auf 25 Millionen Franken. Dabei ist es dem Bundesrat ein Anliegen, die Lokal- und Regionalpresse vom Streichkonzert möglichst zu verschonen. Jedoch wird auch deren Förderbeitrag von bisher 30 auf 25 Millionen Franken gekürzt, während sich die Verbands- und Stiftungspresse die bisher gesicherten 20 Millionen Franken Unterstützung gänzlich ans Bein schmieren kann. Mit diesem Schritt möchte der Bundesrat die zukünftige Entwicklung der Medienförderung antizipieren, wie er schreibt. Übrigens profitiert auch die VKB bei der Versendung ihrer vierteljährlichen «Mitteilungen» von der Förderung, respektive Zustellvergünstigungen für die Verbandspresse. Die Auswirkungen sind noch nicht abzuschätzen.</p><p>Sparen will der Bundesrat zudem beim Gebäudeprogramm im Rahmen des Klimaschutzes - Umfang fast 400 Millionen Franken. Auch beim öffentlichen Verkehr sind laut Bundesrat mehrere 100 Millionen Franken Sparpotenzial zu finden. </p><p>Zukünftige Kosten in der Höhe von über 800 Millionen Franken jährlich für die familienergänzende Betreuung will der Bund auf die Kantone abwälzen und neu ordnen. Dies, obschon der Nationalrat einen entsprechenden Gesetzesentwurf gutgeheissen hätte. Schlimmstenfalls fällt die ganze Unterstützung aus.</p><p><strong>Kanton und Folgen von Volksentscheiden ausgenommen</strong></p><p>Weitere Klimamassnahmen wie die vom Volk beschlossenen Impuls- und Dekarbonisierungsprogramme will der Bundesrat jedoch beibehalten und zudem allenfalls andere – mithin günstigere - Klimamassnahmen vorziehen.</p><p>Von der Bundes-Sparoffensive ausgespart sind zudem die Kantone, respektive gemeinsame Zuständigkeiten der beiden Staatsebenen, Baubeiträge an Strafvollzugs- und Erziehungseinrichtungen oder solche an kantonale Hochschulen etwa. In diesen Bereichen will der Bundesrat die vereinbarten Beiträge weiterhin leisten. Die Expertengruppe hatte eine ersatzlose Streichung vorgeschlagen. Damit verzichtet der Bund auf einen Spareffekt von bis zu 275 Millionen Franken pro Jahr.</p><p>Einige Ausgabeposten, die auf Volksentscheide oder Abstimmungen zurückzuführen sind, möchte der Bundesrat im Gegensatz zur Kommission beibehalten, 55 Millionen für Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose zum Beispiel oder 26 Millionen für die Wohnbauförderung, sowie 25 Millionen Franken für projektgebundene Beiträge an kantonale Hochschulen im Rahmen der Pflegeinitiative.</p><p><strong>Zusätzliche Einnahmen entlasten zusätzlich</strong></p><p>Unter den einnahmeseitigen Massnahmen steht für den Bundesrat eine Steuererhöhung für Kapitalbezüge aus der Altersvorsorge im Vordergrund. Er rechnet auf diesem Weg mit Mehreinnahmen allein für den Bund von rund 220 Millionen Franken. Ausserdem möchte er künftig neu alle Importkontingente für landwirtschaftliche Güter versteigern, plus 80 Millionen pro Jahr. Weitere zusätzliche Steuereinnahmen will der Bundesrat angesichts etwa der bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Gunsten der AHV oder anderer fiskalischen Entwicklungen vermeiden, «Bevölkerung und Wirtschaft sollen nicht noch stärker belastet werden.»</p><p>Der Bundesrat möchte auf diesem Weg bis 2030 rund 3,6 Milliarden Franken pro Jahr sparen, danach mehr. Er will nun bis Ende Januar 2025 seine Pläne konkretisieren und in Form eines Sparpaketes für die nötigen Gesetzesänderungen Entwürfe einbringen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Manchmal muss es ein goldener Fallschirm sein</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121594</link>
<description><![CDATA[Abgangsentschädigungen für oberste Kader der Bundesverwaltung sind selten. Der Bundesrat räumt aber ein, dass sie unter Umständen sein müssen. ]]></description>
<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 20:46:03 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat schliesst Abgangsentschädigungen für Kaderangestellte unter gewissen Umständen nicht aus, auch wenn er sie generell vermeiden möchte. So entgegnet die Landesregierung dem Genfer MCG-Nationalrat Roger Golay als Antwort auf dessen <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243481#tab-panel-acc-4" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243481#tab-panel-acc-4">Motion</a>.</p><p>Golay, Mitglied der SVP-Fraktion, hatte in seiner Motion das Bild von «goldenen Fallschirmen in der Bundesverwaltung» sowie der bundesnahen Betriebe hoch beschworen und deren Verbot gefordert. Er akzeptierte jedoch Ausnahmen, «welche dies für eine friedliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfordern» oder wenn eine ausserordentliche Kündigung vorliegt. Gilay bezog sich auf einen aufsehenerregenden Fall einer hohen Bundesbeamtin, der Direktorin des Fedpol, im Frühling 2024. Beim Fall ging es um einen Totalbetrag von rund 340’000 Franken. Er forderte eine entsprechende Anpassung der Bundespersonalverordnung.</p><p><strong>Nur, wenn der Bund kündigt</strong></p><p>Der Bundesrat betont, dass die  Abgangsentschädigung nach Bundespersonalgesetz nur bei einer Kündigung eines Angestellten ohne dessen Verschulden infrage komme. Die meisten Kündigungen in der Bundesverwaltung werden jedoch mit Reorganisationen und Stellenstreichungen begründet.</p><p>In solchen Fällen gebe es bereits Mechanismen der sozialen Abfederung. Allerdings seien in Einzelfällen auch Abgangsentschädigungen unter diesen Umständen möglich, unter anderem dann, wenn die angestellte Person «in einem Beruf arbeitet, nach dem keine oder nur eine schwache Nachfrage besteht, das Arbeitsverhältnis lange gedauert oder die Person ein bestimmtes Alter erreicht hat.»</p><p>Eine weitere bedeutende Ausnahme sind Entschädigungen für oberste Kader. Sie sollen und diesen Fällen den sonst langwierigen und für beide Seiten schwierigen Prozess des Stellenwechsels erleichtern, zum Beispiel, wenn eine gedeihliche Zusammenarbeit nicht mehr gewährleistet ist oder wenn etwa die Departementsleitung wechselt und die neue kein Interesse mehr an einer Zusammenarbeit hat. «Diese Regelung trägt dazu bei, dass der Bund bei der Rekrutierung von Topkadern konkurrenzfähig bleibt.»</p><p>So oder so gelte, dass der Anstoss zur Kündigung vom Arbeitgeber, also vom Bund, ausgehen müsse. Wer von sich aus kündige, habe keinen Anspruch auf eine Entschädigung. Für Kader der bundeseigenen und bundesnahen Betriebe Gilt diese Regelung nicht. Diese kennen jedoch andere Massnahmen, die einen reibungslosen Wechsel ermöglichen und den Bedürfnissen der Kader entgegen kommen sollen, längere Kündigungsfristen etwa oder zeitlich begrenzte Lohnfortzahlungen.</p><p>All diese Regelungen ermöglichten, dass Fälle von Abgangsentschädigungen eine Ausnahme blieben und nur in begründeten Einzelfällen ausgerichtet würden, schliesst der Bundesrat seine Antwort, womit der Bund dem Wunsch des Motionärs entgegen komme. Somit sehe er keinen Grund, der Forderung von Golay zu entsprechen.</p><p><strong>46 Fälle für 7,5 Millionen</strong></p><p>Schon im Juni hatte sich SVP-Vertreter Rémy Wyssmann (Kanton Solothurn) an einer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20247268" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20247268">Fragestunde</a> über Abgangsentschädigungen für die obersten Kader der Bundesverwaltung mokiert. Damals hatte der Bundesrat dieselben Argumente der vereinfachten Kündigung und darauf hingewiesen, dass sie auch bei einer Vertragsauflösung im gegenseitigen Einvernehmen möglich ist. ins Feld geführt. Damals hatte der Bundesrat vorgerechnet, dass er zwischen 2013 und 2023 zwischen einem bis neun Fälle von Abgangsentschädigungen pro Jahr, total 46, gewährt mit einer Bandbreite an Kosten von 50'000 und 1,7 Millionen Franken pro Fall. Die Gesamtsumme über diese elf Jahre betrage knapp 7,5 Millionen Franken.</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>  Ein Blumenstrauss von Anlässen - bitte nichts verpassen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121953</link>
<description><![CDATA[Die Anlässe unseres Delegierten Senioren der folgenden Monate haben es in sich und das Anmeldeportal ist offen. Es hat noch Plätze.]]></description>
<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 14:02:22 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/17238" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/17238"><strong>16.Oktober 2024:&nbsp;BKW, Rückbau des Kernkraftwerkes Mühleberg</strong></a></p><p>Wiederholung des äusserst interessanten Vortrages des Rückbaus des KKM. Der ehemalige Leiter des Kraftwerkes informiert unsere Mitglieder - aktive wie passive - über den Stand und die Herausforderungen des Rückbaus. Wir können jederzeit Fragen stellen und der Vortragende geht ausführlich darauf ein. Leider kann der Besuch aus Sicherheitsgründen nicht am Standort Mühleberg erfolgen, sondern am Hauptsitz der BKW in Bern.</p><p><strong>-----</strong></p><p><strong><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/15682" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/15682"><strong>1. November 2024:&nbsp;Besuch der Justizvollzugsanstalt Witzwil</strong></a></strong></p><p>Wiederholung des Besuches der JVA Witzwil. Direktor Balz Bütikofer erklärt in einem Vortrag bei einem Kaffee die Geschichte, den Aufbau und die heutigen Herausforderungen der JVA Witzwil. Es werden heute Strafen an 166 erwachsenen Männern im offenen Vollzug vollzogen. Die Gefangenen werden in 26 Berufen in Landwirtschaft, Gewerbe und Versorgung geführt und gefördert. Der Direktor erklärt auf spannende Art und Weise die Erfolge und Probleme des offenen Strafvollzuges. Ein Besuch im hofeigenen Laden bildet den Abschluss des Besuches.</p><p>Einzelne der bereits ausverkauften Anlässe können möglicherweise in Zukunft wiederholt werden, weitere Anlässe folgen bald - bleiben Sie in unserem <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events" href="https://vkb-acc.ch/events">Eventbereich</a> informiert.</p><p>----</p><p>Verpassen Sie keinen dieser Anlässe, werden Sie VKB-Mitglied, und wenn Sie es schon sind: Unser Delegierter Senioren, Peter Hintermann, nimmt Sie mit auf eine spannende Reise. Anmeldung per Link im Titel des Anlasses.<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Telearbeit beim Bund, Teil 6: Schlusswort</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121133</link>
<description><![CDATA[Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit...]]></description>
<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 20:12:08 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><strong>Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit Homeoffice und Co. auseinanderzusetzen. So auch der Bund. Der Bundesrat hat auf eine Anfrage hin eine Auslegeordnung zum Thema vorgelegt.</strong></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em>Fortsetzung von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120674/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6NH0=" href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120674/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6NH0=">Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist,</a>&nbsp;von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120677/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6Mn0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120677/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6Mn0=">Teil 2: Die Empirie</a>,&nbsp;von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120694/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120694/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=">Teil 3: Potenzielle negative Folgen</a>,&nbsp;von Teil 4: Mobilität und Umwelt und&nbsp;von Teil 5. Rechtliche Regelungen</em></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der Bund entwickelt sich in Sachen mobilem Arbeiten weiter. Es beschäftigen sich noch etliche Vorstösse im Parlament mit der Frage.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">«Dem Bundesrat ist es wichtig, dass die Vorteile der Telearbeit möglichst umfassend genutzt werden können», unterstreicht dieser in seinem Bericht. Allerdings seien Optimierungen bereits im Gang und weiterführende Massnahmen deshalb zurzeit nicht angemessen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Bilanz der Studie ist klar: «Telearbeit ist sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden.» Die Covid-19-Pandemie habe dazu beigetragen, dass bestehende Hürden für den Einsatz von Telearbeit identifiziert und adressiert wurden. Nicht alle Tätigkeiten und Berufe seien gleichermassen für Telearbeit geeignet und letztlich müsse jeder Fall gesondert betrachtet werden. «Arbeit- nehmende und Arbeitgeber sind am besten in der Lage, an den jeweiligen Kontext angepasste Entscheidungen über den Einsatz und das Ausmass von Telearbeit zu treffen.» Die Diskussion über die Ausgestaltung der Telearbeit werde weitergehen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Eine gleichermassen wichtige, wie auch ernüchternde Erkenntnis ist, dass sich die Auswirkung von Telearbeit auf die Mobilität, dem vermuteten Haupteffekt, nicht bemessen lässt. Zu gross sind mögliche gegenläufige Faktoren wie Kompensationseffekte, mehr Freizeitverkehr etwa oder längere Arbeitswege. Dies lässt die Frage der Be- oder Entlastung von Verkehrsinfrastrukturen offen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Prognose mit Horizont bis 2050 des UVEK allerdings lässt hoffen. «Sind alle Annahmen erfüllt, hat Homeoffice insgesamt einen dämpfenden Effekt auf die Verkehrsleistung auf Strasse und Schiene.»</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Rechtliche Anpassungen gab es schon vor der Pandemie. Sie werden noch weiter, in vielen Bereichen stärker, expliziert, etwa beim Gesundheitsschutz (Arbeits- und Ruhezeiten), und die generellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die aktive Nutzung flexibler Arbeitsformen in der Bundesverwaltung werden weiter verbessert.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Alarmierende Sparvorschläge: Abbau von 1300 Stellen droht</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121935</link>
<description><![CDATA[Der kürzlich erschienene Bericht der Expertengruppe um Serge Gaillard zu den Sparmassnahmen beim Bund sind aus Sicht der Arbeitnehmenden ernüchternd.]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 19:56:11 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Stellenabbau und eine sparsame Besoldungspolitik: Das sind die Eckpunkte des Berichts zur Aufgaben- und Subventionsüberprüfung 2024. Das Kapitel 5.3. zum Personal hat es in sich. Das nicht ganz unerwartet Ziel ist die Senkung der Ausgaben in diesem Bereich und ein neues Ausgabenniveau bis 2030. Von 2026 bis 2028 sollen die Senkungsschritte um je 100 Millionen Franken erhöht werden, total also Reduktion von 600 Millionen Franken zustande kommen. Dabei sind die Einsparungen bei den Personalkosten mit einem Anteil von 60 Prozent die bedeutendsten schmerzhaftesten.&nbsp; &nbsp;</p><p>Der neue Plafond soll teuerungsbereinigt sein. Und damit noch nicht alles. Wenn das Parlament zusätzliche Ausgaben beschliesst, sollen diese mit dem bestehenden Budget erfüllt werden können - also auf Kosten anderer Posten gehen, die dann erst recht Federn lassen müssten. Dazu gehört, dass auch Reallohnerhöhungen andernorts kompensiert werden.</p><p>Eine kleine Konzession für die Arbeitnehmenden auf dem Papier: Ein Teuerungsausgleich sollte weiterhin möglich sein.</p><p><strong>Flexibilität durch Schrumpfkur?</strong></p><p>Strategisch hat die Kommission die Idee, dass die Departemente sich „gesund sparen“ sollen. Sie sollen so aufgestellt sein, dass sie <strong>„</strong>flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren“, dass sie also bei Bedarf punktuell Schwerpunkte bilden können.</p><p>Den Schlüssel für den Stellenabbau sieht die Kommission in den vielen bevorstehenden Pensionierungen der nächsten Jahre. Zur Erinnerung: Je nach Rechnung wird jede dritte Mitarbeitende beim Bund in den Ruhestand gehen. Die Expertengruppe sieht vor, dass die leer werdenden Posten nur zurückhaltend besteht und „Synergien bzw. Aufgabenpriorisierungen oder -verzichte“ geprüft werden.<br></p><p><strong>Spezialfälle Verteidigung und Asylwesen</strong></p><p>Eine brisante Aussage mit Diskussionspotenzial: Der Bereich Verteidigung hat in diesem Konzept eine Sonderrolle. Etwas diffus spricht die Expertengruppe davon, dass einerseits der Bereich Verteidigung ihren „Personalbestand und die übrigen Sach- und Betriebsausgaben auch der bundesweiten Ressourcensteuerung unterwerfen“ müsse. Sie müsse vielmehr in einem Verhältnis - die Kommission spricht gar von einem Wettstreit - zu derjenigen der anderen Departemente sein und also Aufgabe des Gesamtbundesrates verstanden werden. Andererseits sollen die Rüstungsausgaben von den Sparanstrengungen ausgenommen sein.</p><p>Ein weiterer Bereich ständiger Ressourcendebatten ist das Asylwesen. Hier zeigt sich die Expertengruppe überzeugt, dass dieses eine einmal gesetzte Obergrenze nicht überschreiten dürfe, innerhalb dieses Rahmens aber autonomer Ihre Ausgaben entscheiden dürfe.<br></p><p><strong>Gerichte und Kontrollorgane überdotiert?</strong></p><p>Eine auffällige Forderung ist ein Deckel für die Gerichte und die Finanzkontrolle. Hier habe der Bundesrat zwar keine direkte Eingriffsmöglichkeit, könne aber das Parlament in diese Richtung lenken, sprich, es disziplinieren. „Nur so können Bundesrat und Departemente glaubwürdig die nötigen Reserven aufbauen, um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.“ Die versteckte Kritik an der Ausgabenfreudigkeit geht weiter, und viele Passagen sind in diesem Abschnitt gefettet - also besonders hervorgehoben.*<br></p><p><strong>Drei von 100 Stellen sind gefährdet</strong></p><p>Die personelle und finanzpolitische Beschneidung der Personalpolitik in verschiedenen Bereichen innerhalb und ausserhalb der Bundesverwaltung habe einen starken Effekt: „<em>Insgesamt ergeben sich damit in den Jahren 2027 und 2030 Einsparungen von bis zu 300 Millionen, davon rund zwei Drittel im Personalbereich</em>.“ Einsparungen müsste das Parlement entweder in der Bundesverwaltung kompensieren oder ablehnen, so die Gruppe. Sie verspricht sich in diesem Bereich ein Kürzungspotenzial von<strong><em>&nbsp;</em></strong><em>rund 1300 Stellen</em> - das wäre immerhin nicht weniger als jede 30. der ganzen Bundesverwaltung.<br></p><p><strong>Mehr Dominanz in der Sozialpartnerschaft</strong></p><p>Schliesslich nimmt die Arbeitsgruppe indirekt auch die Gewerkschaften und Personalverbände ins Gebet. Sie sieht „gewisse Spielräume in der <em>Besoldungspolitik</em><strong>“, </strong>wie sie schreibt.<strong> </strong>Der Bundesrat überarbeite ja bereits das Lohnsystem des Bundes, müsse aber auch viel stärker dafür besorgt sein, eine nächste Besoldungsrevision dazu zu nutzen, „die jährlichen individuellen Lohnanstiege auf ein in der Privatwirtschaft und in den in Kantonen übliches Niveau zu begrenzen, ohne die Einstiegslöhne deshalb zu erhöhen.“<br></p><p>Kurzum: Das Lohnniveau des Bundes soll sich den Standards in der Privatwirtschaft annähern. Darauf, dass auch dort die Unterschiede riesig sind und ein arithmetisch möglicher Mittelwert in den meisten Fällen weit von der Lebensrealität der Unternehmen und Verwaltungen weg ist, geht der Bericht nicht ein. Die Kommission räumt zwar ein, dass „beim Vergleich auch auf die Qualifikation und die Anforderungen geachtet werden“ solle. Sie relativiert die Aussage jedoch gleich wieder, in dem sie einen Vergleich mit Branchen mit hohem Anteil an hochqualifizierten Mitarbeitenden - die entsprechen ohne Löhne zahlen (müssen) - ausschliesst.</p><p>Der Bundesrat hat den Bericht begrüsst.</p><p>* Deshalb übernimmt diese Zusammenfassung die Hervorhebungen in <em>kursiv</em>.</p><p><em>Eine ausführlichere Fassung dieses Artikels ist für die nächsten VKB-Mitteilungen geplant.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>VKB hat neue Dienstleistungspartner an Bord</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121494</link>
<description><![CDATA[Die Vereinigung der Kader des Bundes VKB kann ihren Mitgliedern neu auch Rabatte für die Marken Audi und Polestar gewähren. Eine Mitgliedschaft lohnt sich.]]></description>
<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 06:59:44 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Autoimporteur AMAG und das Unternehmen für Elektromobilität Polestar sind die neuen Dienstleistungsparnter der Vereinigung der Kader des Bundes (VKB). Aktive wie pensionierte&nbsp;Mitglieder der VKB können bei Polestar und AMAG Autos zu Sonderkonditionen kaufen. Das können auch Sie, lieber Leser, liebe Leserin. Bedingung dafür ist natürlich unter anderem, dass Sie <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitritt1" href="https://vkb-acc.ch/beitritt1">hier</a> eine Mitgliedschaft lösen. Wer schon Mitglied ist, folgt den Erklärungen im geschützten&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/login" href="https://vkb-acc.ch/login">internen Bereich</a> dieser Website.&nbsp;</p><p>Die Preisvorteile sind von verschiedenen Faktoren abhängig und können bedeutend sein. Damit erweitert die VKB ihre Palette von Vorteilen für ihre Mitglieder. Erstmals ist auf vielseitigen Wunsch auch ein Anbieter von ausschliesslich Fahrzeugen mit nachhaltigem Antrieb dabei. &nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Denken Sie einmal «Out of the box»!</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121429</link>
<description><![CDATA[Design thinking ist ein Werkzeug für die Bearbeitung von Projekten und Aufgaben. VKB-Mitglieder erfuhren an der ETH Zürich, wie sie dieses Instrument einsetzen.]]></description>
<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 20:23:50 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Alltag ist oft von Problemen geprägt, die wir gut kennen. Ebenso wissen wir, wie wir diese Probleme lösen können und den Weg dazu.&nbsp;Prof. Dr. Jennifer Hehn von der Berner Fachhochschule stellte diese Situation mit dem Befehl «Bauen Sie mir diesen Stuhl!» dar. Sie hielt ihren Vortrag am 29. August 2024 im Rahmen des Informations- und Vernetzungsanlasses der Vereinigung der Kader des Bundes VKB in Zürich.</p><p>Ihr Modell 2: «Bauen Sie mir einen Stuhl!». Der Unterschied? Es sollte zwar noch immer ein Stuhl sein, Problem und Lösung sind bekannt, der Lösungsweg ist aber vage. Welche Farbe soll der Stuhl haben? Ist er gepolstert oder nicht? Das Ergebnis ist vorstellbar, aber diffus. Hier bieten sich agile Methoden mit kurzen Sprints an.&nbsp;</p><p>Dann ihr Modell 3, ein vertracktes Problem: Es braucht etwas, doch was? «Bauen Sie mir etwas, worauf ich sitzen kann.» Hier ist nicht einmal klar, ob der Stuhl nun die richtige Lösung oder ob nicht auch eine Klobrille oder ein Autositz gemeint ist. Problem vage, Lösung unklar, Lösungsweg unklar.&nbsp;</p><p><strong>Der Mensch ist entscheidend</strong></p><p>Ausgehend von diesem Bespiel schlug Hehn als möglichen Einstieg in die Problemlösung Design thinking vor. Dieses stellte sie als Dreieck aus wirtschaftlichem Interesse, der technologischen und faktischen Machbarkeit sowie – als Ausgangspunkt – dem Menschen und seinen Bedürfnissen dar. Design thinking soll das vertrackte Problem in verdaubare Stücke zerlegen. Danach könnten sie mit den bekannten Methoden angegangen werden können.&nbsp;</p><p><strong>Nicht in allen Fällen praktikabel&nbsp;</strong></p><p>Es sei klar, dass Design thinking nicht überall funktioniere, es erst in bestimmten Bereichen seine Stärke ausspielen könne – wie im oben erwähnten Fall, in dem überhaupt schon ein Einstieg eine unüberwindliche Hürde darzustellen scheint. Design thinking ist eine lösungsoffene Entwicklungsmethode für Ideen, die Möglichkeit, einen grossen Schritt zurückzutreten und das Problem neu anzudenken, unterschiedliche Sichtweisen einzunehmen und bisher nicht berücksichtigte Zugänge zu entdecken.&nbsp;</p><p>Dafür sei ein kleines, crossfunktioniales Team besonders geeignet, das sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe gehen kann. Design thinking komme aus dem Maschinenbau, den Ingenieurswissenschaften, erinnerte Jennifer Hehn. Der Ansatz baue auf Experimente, schnelle Verbesserungen, Tests und Anpassungen.</p><p><strong>Bedürfnisse und Lösungen</strong></p><p>«Wir sind drauf trainiert, in Lösungen zu denken», warf sie ein und testete diese These gleich mit den Anwesenden. Und tatsächlich fragte kaum jemand nach Bedürfnissen, sondern war gleich bereit, Vorschläge zu machen. «Gleich nach Lösungen zu suchen schränkt die Kreativität ein», so ihre Erfahrung, die Menschen seien nicht mehr offen genug, keine anderen Möglichkeiten zu evaluieren, sie verlören ihren Innovationspielraum.</p><p>Es sei klar, räumte Hehn schliesslich ein, dass Design thinking in öffentlichen Verwaltungen mit ihrem Fokus auf die breite Öffentlichkeit und unterschiedliche Nutzergruppen nicht immer erste Wahl sein könne. Ein Unternehmen – selbst ein grosses – könne solche Werkzeuge besser einsetzen. Jedoch können kreative Ansätze wie etwa die Entwicklung über Prototypen, punktuell durchaus auch ihren Platz in öffentlichen Verwaltungen haben.</p><p><strong>Die VKB-Reihe geht weiter</strong></p><p>Mit ihren Informations- und Vernetzungsanlässen hat die VKB ein für Aktive attraktives Angebot geschaffen, das zum Teil Pensionierte anspricht. Wir wollen in Zukunft auch Themen aufwerfen, die beide Gruppen ansprechen – abgängig vom Bedarf unserer Mitglieder. Der nächste Informations- und Vernetzungsanlass findet am Donnerstag, 21. November 2024 in Bern statt. Dr. Peter Mantsch wird Führungskräften des VKB verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre Mitarbeitenden motivieren können. &nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Telearbeit beim Bund, Teil 5: Rechtliche Regelungen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121105</link>
<description><![CDATA[Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit...]]></description>
<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 20:14:05 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit Homeoffice und Co. auseinanderzusetzen. So auch der Bund. Der Bundesrat hat auf eine Anfrage hin eine Auslegeordnung zum Thema vorgelegt.</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;"><em>Fortsetzung von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120674/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6NH0=" href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120674/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6NH0=">Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist</a>,&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120677/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6Mn0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120677/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6Mn0=">Teil 2: Die Empirie</a></em>​​​​​, <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120694/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120694/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=">Teil 3: ​​Potenzielle negative Folgen</a> und Teil 4: Mobilität und Umwelt</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Telearbeit ist in einer Reihe von rechtlichen Bestimmungen geregelt, es gibt aber kein spezifisches Telearbeitsrecht. Die geregelten Fragen sind im Kern dieselben wie bei der Präsenzarbeit, zu Gesundheitsschutz und Arbeitszeitvorschriften zum Beispiel. Etwas spezieller verhält es sich in den seltenen Fällen von ausländischen oder im Ausland lebenden Mitarbeitenden. Hier sind Steuern und Sozialversicherungen betroffen. Gesetzliche Anpassungen gab es im Umfeld der Pandemie vor allem in drei Bereichen: Steuerrecht, grenzüberschreitende Arbeitsverhältnisse und Gesundheitsschutz.</span></p><p><span style="font-size:14px">Telearbeit berührt das Steuerrecht im Zusammenhang mit Abzügen, zum Beispiel von Berufskosten wie Abonnementen des öffentlichen Verkehrs oder Mehrkosten für die Verpflegung. Das geltende Recht fördert das Pendeln mit der Möglichkeit von bis zu unbegrenzten Abzügen. Der Bundesrat setzte sich für eine Vereinfachung und Harmonisierung der unterschiedlichen Arbeitsformen ein. Der Ansatz war ein Pauschalabzug unabhängig vom Arbeitsort. Auf einen Abzug der effektiven Kosten – der jene benachteiligt hätte, die nicht pendeln – hat der Bundesrat in seinem Vorschlag verzichtet.<br>Der neue Entwurf sieht nun vor, dass Fahrtkosten und die Wohn- kosten für auswärtigen Wochenaufenthalt weiterhin separat abgezogen werden. Dies vermeidet eine unbeschränkte Abzugsfähigkeit und berücksichtigt dennoch die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung, abhängig zum Beispiel vom Angebot des öffentlichen Verkehrs oder der Entfernung vom Arbeitsort. Kosten für auswärtige Verpflegung und weitere Berufskosten werden pauschal abgezogen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Ein Sonderfall waren während der Pandemie Grenzgängerinnen und Grenzgänger, denen das Gesetz die Möglichkeit geboten hat, im Homeoffice zu arbeiten. Die Ausnahme umfasste auch Fragen der Sozialversicherungen. Nach der Pandemie nun hat die Schweiz verschiedene Regelungen zu im Ausland wohnenden Erwerbstätigen mit Nachbarstaaten erlassen. Seit dem 1. Januar 2024 haben Grenzgängerinnen und Grenzgänger in Italien zum Beispiel die Möglichkeit, bis zu 25 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice zu leisten, ohne dass sich dies auf den Status als Grenzgänger auswirkt oder steuerrechtliche Auswirkungen hat.<br>Ein wesentliches Merkmal der Telearbeit ist die zeitlich flexible Verteilung der Arbeit über Tag und Woche. Diese Freiheit kann helfen, Privatleben und Beruf zu vereinbaren, gerade in Berufen, in denen das in der Regel schwieriger ist. Doch die freie Wahl der Arbeitszeit birgt auch Risiken, gegen die Gesundheitsschutz, Arbeits- und Ruhezeiten schützen. Im Detail jedoch debattiert Bundesbern über Homeoffice-spezifische Ausnahmen. So ist Sonntagsarbeit unter Umständen bewilligungsfrei möglich und kurze Tätigkeiten können erlaubt sein, ohne sich auf die Ruhezeit auszuwirken.</span></p><p><span style="font-size:14px">In seiner langfristigen Strategie für die «Ausgestaltung der flexiblen Arbeitsformen in der Bundesverwaltung» setzte der Bundesrat einen «längerfristigen Orientierungsrahmen für die weitere Entwicklung und die Nutzung der damit verbundenen Potenziale.» Das Prinzip: Das eine tun, das andere nicht lassen. Wo flexibles, orts- und zeitunabhängigen Arbeiten effizient eingesetzt werden können, ist es willkommen. Wichtig sind einheitliche und wirtschaftliche organisatorische, technische und infrastrukturelle Voraussetzungen. Entscheidend für den Grad der Flexibilisierung sind die Aufgaben. Der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben wird Vorrang gewährt. Der Nutzen flexibler Arbeitsformen steht für den Arbeitgeber Bund im Vordergrund. Doch sind die Vorgesetzten angehalten, natürlich unter Massgabe der Aufgabenerfüllung und der Einhaltung der betrieblichen Interessen, die Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeit und den Arbeitsort zu fördern. Seit dieser grundsätzlichen Zusage zu mobilem Arbeiten haben sich neue personalrechtliche Grundlagen in der Bundesverwaltung entwickelt.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Die neuen Regelungen beinhalten unter anderem&nbsp;<br>• eine Vereinbarung über die Orte, an denen die Arbeitsleistung erbracht wird<br>• eine grösstmögliche Wahlfreiheit für die Angestellten, jedoch kein rechtlicher Anspruch<br>• die Möglichkeit des Arbeitens im eigentlichen Büro, im Homeoffice, aber auch in Co-Working Spaces, Hub-Arbeitsplätzen oder flexiblen Teamräumen<br>• eine Online-Plattform zu mobilem Arbeiten mit Informationen über Grundlagen, Erfahrungsberichten, Aus- und Weiterbildungsangeboten sowie Antworten auf Fragen</span></p><p><span style="font-size:14px">Unter diesen Umständen und in Kombination mit Telearbeit hat beim Bund das Desksharing Einzug gehalten. Die Entwicklung fusst auf dem Unterbringungskonzept flexibler Arbeitsformen für die zivile Bundesverwaltung. Darin geht es auch um moderne Raumkonzepte und die optimale Interaktion zwischen Mitarbeitenden.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px">Hier sind die Stichworte:<br>• optimale Flächennutzung durch Multispace und Desksharing&nbsp;<br>• effiziente, produktive und bereichsübergreifende Zusammenarbeit an konzentrierten Campus-Standorten;<br>• flexible Gebäude und Infrastruktur als Reaktion auf sich ständig verändernde Situationen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Telearbeit beim Bund, Teil 6: Schlusswort<br>Fortsetzung von Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist<br>Fortsetzung von Teil 2: Die Empirie<br>Fortsetzung von Teil 3: Potenzielle negative Folgen<br>Fortsetzung von Teil 4: Mobilität und Umwelt<br>Fortsetzung von Teil 5. Rechtliche Regelungen</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bund entwickelt sich in Sachen mobilem Arbeiten weiter. Es beschäftigen sich noch etliche Vorstösse im Parlament mit der Frage.</span></p><p><span style="font-size:14px">«Dem Bundesrat ist es wichtig, dass die Vorteile der Telearbeit möglichst umfassend genutzt werden können», unterstreicht dieser in seinem Bericht. Allerdings seien Optimierungen bereits im Gang und weiterführende Massnahmen deshalb zurzeit nicht angemessen.<br>Die Bilanz der Studie ist klar: «Telearbeit ist sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden.» Die Covid-19-Pandemie habe dazu beigetragen, dass bestehende Hürden für den Einsatz von Telearbeit identifiziert und adressiert wurden. Nicht alle Tätigkeiten und Berufe seien gleichermassen für Telearbeit geeignet und letztlich müsse jeder Fall gesondert betrachtet werden. «Arbeit- nehmende und Arbeitgeber sind am besten in der Lage, an den jeweiligen Kontext angepasste Entscheidungen über den Einsatz und das Ausmass von Telearbeit zu treffen.» Die Diskussion über die Ausgestaltung der Telearbeit werde weitergehen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Eine gleichermassen wichtige, wie auch ernüchternde Erkenntnis ist, dass sich die Auswirkung von Telearbeit auf die Mobilität, dem vermuteten Haupteffekt, nicht bemessen lässt. Zu gross sind mögliche gegenläufige Faktoren wie Kompensationseffekte, mehr Freizeitverkehr etwa oder längere Arbeitswege. Dies lässt die Frage der Be- oder Entlastung von Verkehrsinfrastrukturen offen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Die Prognose mit Horizont bis 2050 des UVEK allerdings lässt hoffen. «Sind alle Annahmen erfüllt, hat Homeoffice insgesamt einen dämpfenden Effekt auf die Verkehrsleistung auf Strasse und Schiene.»</span></p><p><span style="font-size:14px">Rechtliche Anpassungen gab es schon vor der Pandemie. Sie werden noch weiter, in vielen Bereichen stärker, expliziert, etwa beim Gesundheitsschutz (Arbeits- und Ruhezeiten), und die generellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die aktive Nutzung flexibler Arbeitsformen in der Bundesverwaltung werden weiter verbessert.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat stösst Revision des Bundespersonalgesetzes an</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121353</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat die Revision des Bundespersonalgesetzes lanciert. Er will die berufliche Vorsorge neu regeln und die Digitalisierung vorantreiben.]]></description>
<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 12:24:06 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>An seiner Sitzung von Ende August 2024 hat der Bundesrat die Revision des Bundespersonalgesetzes (BPG) in die Wege geleitet und die entsprechende Botschaft verabschiedet. Die geplanten Änderungen tragen laut einer Medienmitteilung&nbsp;den Bedürfnissen der aktuellen wie der künftigen Arbeitswelt Rechnung. Sie erhöhen zudem die Effizienz in der Umsetzung des Bundespersonalrechts.</p><p>Die Novelle sieht Anpassungen in mehreren Bereichen vor. So soll es den aktuellen Anforderungen des neuen Datenschutzgesetzes (DSG) gerecht werden.&nbsp;Eine zentrale Neuerung betrifft zum Beispiel die Einführung einer gesetzlichen Grundlage für das sogenannte Profiling und das Profiling mit hohem Risiko. Damit kann die Bundesverwaltung als Arbeitgeberin moderne Rekrutierungsmethoden wie die gezielte Suche nach Talenten über soziale Medien auch weiterhin nutzen.</p><p>Ein weiterer zentraler Punkt der Revision betrifft die Pensionskasse des Bundes PUBLICA. Neu sollen die umfassenden Genehmigungsrechte des Bundesrates für Änderungen der Vorsorgereglemente der dezentralen Einheiten der Bundesverwaltung vereinfacht und beschränkt werden. Künftig konzentriert sich der Bundesrat auf die finanziellen Bestimmungen, während die Kassenkommission der PUBLICA als oberstes Organ über die Leistungsbestimmungen wacht. Diese Entflechtung der Aufgaben schaffe Klarheit und vereinfache die Prozesse, so die Mitteilung des Eidgenössischen Personalamtes EPA. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf einen "vermeintlichen Normenkonflikt" zwischen dem BPG und dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt der Revision liegt auf der Förderung der Digitalisierung im Personalwesen. Arbeitsverträge sollen in Zukunft unter anderem auch mit fortgeschrittenen elektronischen Signaturen rechtskräftig abgeschlossen werden können.</p><p>Mit den Gesetzesänderungen möchte der Bundesrat das Bundespersonalrecht an die modernen Anforderungen anpassen. Zudem will er die Rechtssicherheit für alle Beteiligten erhöhen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Telearbeit beim Bund, Teil 4: Mobilität und Umwelt</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120702</link>
<description><![CDATA[Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit...]]></description>
<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 14:09:43 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit Homeoffice und Co. auseinanderzusetzen. So auch der Bund. Der Bundesrat hat auf eine Anfrage hin eine Auslegeordnung zum Thema vorgelegt.</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;">Fortsetzung von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120674/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120674/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=">Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist</a>,&nbsp;von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120677/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6Mn0=" href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120677/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6Mn0=">Teil 2: Die Empirie</a> und&nbsp;von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120694/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120694/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=">Teil 3: Potenzielle negative Folgen</a></span></p><p><span style="font-size:14px;">Der wohl augenscheinlichste Effekt der Telearbeit ist die Vermeidung des Arbeitsweges, also weniger Stress, weniger Mobilitätskosten und weniger ineffiziente Zeit. Das Arbeiten an der Peripherie gilt zudem als kostengünstig. Aber eine Tendenz zu Umzügen zu Beispiel in touristisch attraktive Bergdörfer scheint Telearbeit nicht zu haben. Zu gross ist die Zahl der Bedürfnisse, die sonst noch zu berücksichtigen sind, bevor jemand einen solchen Schritt raus aus dem gewohnten Lebenswelt macht. Denken wir an Bildungs- und Einkaufsmöglichkeiten sowie an die ohnehin schon sehr kleinräumige Lebenswelt der Schweizer Bevölkerung, die es generell nicht gewohnt ist, über längere Entfernungen um- zuziehen. «Durch Telearbeit resultiert aber für mobile Haushaltstypen – etwa Einzel- und Paarhaushalte im jüngeren und mittleren Alter oder Familien mit kleinen Kindern – eine grössere Flexibilität.» Also doch: Ein wenig könnte die Peripherie profitieren.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Wenn im Rahmen der Pandemie über Mobilität diskutiert wurde, ging es häufig weniger um das Wohlbefinden der Pendelnden, sondern viel mehr um die Entlastung der Verkehrsinfrastrukturen, Schiene und Strasse. Sie sind auf Spitzenzeiten dimensioniert, was sich während der strengsten Phasen des Lockdowns deutlich zeigte, insbesondere am Morgen. Die Erkenntnis: Wenn weniger gependelt wird oder sich die Reisen besser über den Tag verteilen, «kann der Ausbau der Kapazitäten des Schienen- und Strassenverkehrs vermieden oder verringert werden.» Es gilt, die Entwicklung weiter genau zu beobachten.<br>Verschiedene Faktoren beeinflussen das Pendelverhalten der Bevölkerung – auch das hat sich während der Pandemie gezeigt. Deshalb ist es schwierig, breit gültige Aussagen zu machen.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Klar, je mehr Telearbeit, desto weniger Arbeitsweg: «Der verbreitete Einsatz von Homeoffice hat somit während der Pandemie zu einer spürbaren Entlastung der Verkehrsinfrastrukturen beigetragen.» Doch wenn beispielsweise in einem hybriden System sich die Präsenztage in den Büros auf bestimmte Wochentage konzentrieren, namentlich in der Mitte der Woche, dann nimmt der entlastende Effekt naturgemäss an diesen Tagen ab. An diesen Tagen belasten die Pendelnden die Verkehrsinfrastrukturen gleich wie sonst, und die Verkehrsträger müssen dennoch auf diese Spitzen dimensioniert werden – nun sogar an weniger Tagen, die es betrifft.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ganz zu schweigen davon, dass der Arbeitsverkehr (in der Grafik rot) zwar der offensichtlichste, aber nicht der häufigste Grund für Mobilität ist. Er ist einfach sehr stark konzentriert und geht schon sehr bald am Morgen erfahrungsgemäss in den – generell häufigeren Freizeitverkehr (blau) – über.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Unter diesen Umständen ist es schwierig, Prognosen zu machen. Versucht haben es die Fachleute des zuständigen Departementes dennoch und publizierten Verkehrsperspektiven bis 2050. Die Prognosen gehen davon aus, dass in Zukunft rund 40 Prozent der Tätigkeiten auch zu Hause erledigt werden könnten und von diesen die Hälfte auch tatsächlich zu Hause erledigt würden. Die Fachleute rechneten aus, dass gegenüber dem Referenzjahr 2017 jede Person 20 Prozent weniger Arbeitsweg zurücklegen würde. Die Szenarien gehen dabei auch von einem Rückgang des Anteils der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung aus, Stichwort Demographie. Auch würde wohl der Freizeitverkehr insgesamt und relativ zunehmen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Auch spezifisch auf die Rushhours konzentriert wird der Berufsverkehr zu Spitzenstunden einen etwas geringeren Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben, vor allem am Morgen und für Strasse wie Schiene. So ist klar, dass in Zukunft der Druck auf Schiene und Strasse abnehmen kann, auch, aber keineswegs nur wegen Homeoffice. Allerdings wird sich die Reduktion möglicher- weise als zu gering erweisen, um die gewünschte deutliche Entlastung in den Spitzenstunden zu bringen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Folgerichtig gehen die Fachleute auch davon aus, dass weniger Mobilität auch weniger Energieverbrauch und weniger damit verbundene Treibhausgasemissionen sowie weniger Lärm bedeutet. Und tatsächlich stellten die Fachleute für 2020 einen Rückgang der externen Kosten des Verkehrs um 15 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie fest. Klingt nach viel, entspricht aber in etwa der Zunahme zwischen 2010 und 2019. Die Prognosen gehen von einem Wert zwischen den Kosten von Pandemie und Vor-Pandemie aus.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Dabei erweist es sich, dass Telearbeit ein politisch und psychologisch relativ «schmerzloser» Ansatz für einen Umwelteffekt ist und schnell und kostengünstig umgesetzt werden kann. Es braucht weder grosse politische Debatten noch umfangreiche Investitionen. Allerdings gilt die Reduktion des Energieverbrauchs hier für den Transport und muss gesamtwirtschaftlich anders betrachtet werden. Stichworte sind Heizen, Lüften und Kühlen am Arbeitsplatz und der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ein Spareffekt entsteht erst, wenn auch der Einsatz von Energieressourcen reduziert wird, zum Beispiel durch die Konzentration und optimierte Nutzung von Arbeitsflächen. Wenn zwar Arbeits- plätze reduziert werden, jedoch mehr Räume für Sitzungen oder Entspannung reserviert werden, wird der Spareffekt genauso unterminiert, wie wenn sich der Arbeitnehmende zu Hause in der Dachkammer ein Büro einrichtet, das er zusätzlich beheizen muss. Die Studie stellt ernüchternde Prognosen: Die direkte Energieeinsparung in den Bereichen Treibstoffe, Wärme und Strom durch räumlich flexibles Arbeiten wurde auf 0,06 Prozent des Endenergieverbrauchs geschätzt. Die Einsparungen beim Pendelverkehr durch Homeoffice trugen zur Hälfte aller Einsparungen bei. Die Abnahme der benötigten Büroflächen durch Teilen von Arbeitsplätzen trug zu 40 Prozent der Einsparungen bei. <br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das Personal im Voranschlag 2025 des Bundes</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121208</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat am 22. August 2024 die Botschaft zum Voranschlag 2025 mit dem integrierten Aufgaben- und Finanzplan 2026-2028 verabschiedet.]]></description>
<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 11:37:12 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px; text-align:start">Im Bundesbudget 2025 sieht der Bundesrat Einnahmen von 85,3 Milliarden Franken und Ausgaben von 85,7 Milliarden Franken vor. Er geht dabei von einer Erholung der Schweizer Wirtschaft mit einem realen Wachstum von aktuell 1,2 auf 1,7 Prozent aus.&nbsp;Der Voranschlag 2025 und der integrierte Aufgaben- und Finanzplan&nbsp;2026–2028 basieren auf Konjunkturprognosen vom Juni dieses Jahres. Die Teuerung dürfte sich weiter normalisieren und von etwa 1,4 Prozent dieses Jahr auf 1,1 Prozent im Jahr 2025 sinken. Insgesamt rechnen Fachleute mit einem nominalen Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent.</p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start">Die Nettoschulden des Bundes sollen um 0,7 Milliarden auf 145,1 Milliarden Franken steigen.</p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><strong>Zwei neue Rekorde</strong></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start">Die Personalausgaben machen rund 6,6 Milliarden Franken oder 7,7 Prozent der ordentlichen Ausgaben des Bundes aus. Sie wachsen im Voranschlag 2025 um 141 Millionen oder 2,0 Prozent. Dieses Wachstum der Personalausgaben ist zu zwei Dritteln auf die generellen Lohnmassnahmen (Teuerungsausgleich) und zu einem Drittel auf das Stellenwachstum zurückzuführen.&nbsp;Der Stellenbestand belief sich 2024 auf rund 38'900 Vollzeitstellen. Er nimmt 2025 um gegen 470 Stellen zu. Nächstes Jahr wird die Bundesverwaltung also rund 39'370&nbsp;Vollzeitstellen aufweisen.</p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start">Für generelle Lohnmassnahmen sind im Voranschlag 2025 Mittel im Umfang von 1,5 Lohnprozenten oder rund 94 Millionen Franken eingestellt. Die Teuerungsprognose für das Jahr 2024 betrug zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Voranschlags 1,4 Prozent. <br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start">Der Bundesrat legt die definitive Höhe der Lohnmassnahmen jedoch jeweils im November nach den Verhandlungen mit den Sozialpartnern und in Kenntnis der Lohnabsichten der anderen Arbeitgeber fest.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«Die Verunsicherung schwindet von Tag zu Tag»</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121134</link>
<description><![CDATA[Seit dem 1. Januar 2024 ist Pascal Lüthi Direktor des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit. Er hat ein Amt übernommen, das eine komplexe Reorganisation durchlebt...]]></description>
<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 09:05:41 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:-0.5pt"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Seit dem 1. Januar 2024 ist Pascal Lüthi Direktor des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit. Er hat ein Amt übernommen, das eine komplexe Reorganisation durchlebt hat. Nun spricht Lüthi von vielen positiven Entwicklungen, aber auch von vielen Herausforderungen, die sich noch stellen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Herr Direktor Lüthi. Seit etwas mehr als einem halben Jahr stehen Sie nun dem BAZG vor. Wie haben Ihre Mitarbeitenden Sie aufgenommen? In welchem Zustand haben Sie Ihr Amt – das grösste der Bundesverwaltung und zentral für die Einnahmen des Bundes – vorgefunden? Mussten Sie (Sofort-)Massnahmen ergreifen, wenn ja welche?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ich wurde offen und herzlich empfangen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie verunsichert viele Mitarbeitende waren wegen der Ereignisse in der Vergangenheit, selbst solche mit einer langjährigen Berufskarriere. Aber ich habe auch gespürt, wie viel Energie die Mitarbeitenden haben, mit wieviel Herzblut sie an ihre Arbeit gehen. Sie sind motiviert.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Haben Sie auch seit Ihrem Amtsantritt eine Entwicklung wahrgenommen?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Schon im Jahr vor meinem Amtsantritt, als meine Stellvertreterin Isabelle Emmenegger das Amt interimistisch geführt hat, wurden wichtige und pragmatische Entscheide getroffen. So hatte ich bereits einen positiven Eindruck, als ich meine Arbeit begann. In der Zwischenzeit habe ich viele Mitarbeitende besucht. Ein direkter Austausch und ein direkter Zugang zu Informationen sind für mich und die Mitarbeitenden wichtig. Mein Fazit: Die Verunsicherung schwindet von Tag zu Tag. Obschon das Amt gross ist und unsere Aufgaben komplex sind, erkenne ich eine positive Entwicklung.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wie gut haben Sie sich bei der Übergabe informiert gefühlt, respektive wie fundiert ist Ihre Kenntnis der Situation aus Ihrer Sicht heute?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:-0.5pt"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Gewisse Aspekte und Herausforderungen waren mir schon bekannt. Der Bereich Sicherheit zum Beispiel, die Migration oder die Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden kannte ich von meinen früheren Tätigkeiten. Neu waren für mich die ganzen zolltechnischen Aspekte. Doch ich habe viel Expertise vorgefunden. Gleichzeitig werden zentrale Themen aktuell im Parlament diskutiert. Es war mir deshalb wichtig, mich rasch in der Materie zurecht zu finden und ich habe mich intensiv damit beschäftigt. So konnte ich bei Bedarf Rede und Antwort stehen. Ich spüre, dass im Parlament und bei den Vertretern der Wirtschaft grosse Erwartungen bestehen. Sie haben Erwartungen an uns und sie sprechen diese deutlich aus. Ich merke aber gleichzeitig auch, dass sie beeindruckt sind von unserer Arbeit und positive Rückmeldungen geben. Die Wirtschaft ist interessiert an einer engen Zusammenarbeit mit uns. Diese Leute sind am Puls des Geschehens, sie wollen vorwärts machen und ihr legitimes Anliegen ist es, dass die Bundesverwaltung sie nicht bremst.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Unterstützt die Politik Ihre Anliegen? </span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ich glaube, sie haben unseren Standpunkt verstanden. Politik, Wirtschaft, die Gewerkschaften – sie haben zwar alle grosse Erwartungen, aber sie unterstützen uns.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wie verändern sich die Berufsbilder im Laufe der Transformation des BAZG, welche Auswirkungen hat das auf die Organisation und die Mitarbeitenden, wo stehen Sie heute in diesem Thema und welches sind die anvisierten Zielbilder?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Das ist ein zentraler Aspekt. Denn das Berufsbild ist das Ausbildungsziel für den Nachwuchs. Wir wollen unsere neuen Mitarbeitenden für ihre zukünftigen Aufgaben befähigen. Wir müssen wissen und erarbeiten, wie wir ausbilden, welche Fähigkeiten wir in drei, fünf oder zehn Jahren brauchen. Während dieser Jahre der Ausbildung entwickelt sich alles weiter, die Digitalisierung schreitet voran. Diese und weitere Fragen sind Teil des aktuellen Projekts zur Weiterentwicklung des Berufsbilds. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Welche Schlüsse haben Sie aus diesen Analysen gezogen?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Für die heutigen Mitarbeitenden ändert sich vorerst nicht viel, schon gar nicht von heute auf morgen. Natürlich ist es auch für sie eine Übergangsphase, die wir genau anschauen und organisieren. Für die neuen Mitarbeitenden müssen wir die Ausbildung mit der Planung der Zukunft verbinden. Ich bin beeindruckt, wie sich das Amt konsequent an der Zukunft ausrichtet. Möglich, dass man früher von einer kürzeren Übergangsphase ausgegangen ist. Aber das Berufsbild ist solid. Das Projektteam kümmert sich darum, wo wir noch Verbesserungen vornehmen können, wo wir noch schrauben müssen. Die Herausforderung bleibt: Wir wollen die besten Leute rekrutieren, und wir müssen für sie attraktiv sein. Deshalb müssen wir ihnen eine Perspektive für eine permanente Weiterentwicklung und eine lange Berufskarriere bieten können. Das ist unser Schwerpunkt.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Nochmals zurück zum Anfang des Gesprächs: Sie haben mit den Mitarbeitenden gesprochen. Haben Sie ihre Sorgen nachvollziehen können?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Tatsächlich wurden wohl in der Vergangenheit die Befürchtungen vor einem Verlust von Fachwissen zu wenig beachtet. Es war mir wichtig, dies genau zu verstehen. Dabei hat das einheitliche Berufsbild gerade die Polyvalenz, ein vielfältiges Fachwissen der Mitarbeitenden an der Front zum Ziel. Es ermöglicht maximale Flexibilität, und das ist wichtig. Wir müssen permanent in der Lage bleiben, uns an Veränderungen anzupassen und zukünftige Probleme bewältigen zu können. Wir stehen immer wieder vor neuen Aufträgen, beispielsweise hat der Bundesrat Ende Mai entschieden, die Kontrollen an der Grenze vorübergehend zu verstärken. Dafür braucht es vielseitig einsetzbare Mitarbeitende. Das BAZG muss stets in der Lage sein, seinen Auftrag zu erfüllen. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wo können Mehrwerte für die Organisation und die Mitarbeitenden entstehen, welches könnten Motivationsfaktoren sein, beziehungsweise was würde die Motivation negativ beeinflussen?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Zoll und Grenzschutz waren bisher getrennte Bereiche. Unsere Fachleute lernen nun, komplexe Aufgaben aus beiden Aufgabenfeldern zu lösen. Ihre tägliche Arbeit ist eine zentrale Funktion und äusserst wichtig für den Bund. Mit der Zeit wird ein Teil der administrativen Arbeit verschwinden, nicht zuletzt als Folge der Digitalisierung. Und wie erwähnt ist es die grösste Herausforderung, unsere Mitarbeiten für unsere Aufgaben zu befähigen, während sich die Welt um uns herum ständig ändert. Dabei glaube ich, dass Transparenz sehr wichtig ist. Sie hilft, dass die Mitarbeitenden verstehen, warum und wie wir etwas machen oder verändern. Und eben, wenn wir effizient arbeiten, nützt das der Wirtschaft.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Sie sagten, Sie wollen Ihr Amt attraktiv für ältere, wie auch für jüngere Mitarbeitende machen. Wie stellen Sie sich das vor?  </span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Das ist für heutige und neue Mitarbeitende unterschiedlich. Grundsätzlich ist die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten ein zentraler Aspekt. Das BAZG ist ein attraktives Amt, es hat eine grosse Vielfalt an Berufen und ermöglicht den Mitarbeitenden langfristige Laufbahnen. Und die Arbeit verändert sich. Das eröffnet bestehenden Mitarbeitenden neue Perspektiven, kann aber auch Sorgen auslösen. So gab es auch Spannungen, weil Mitarbeitende in dieser Übergangsphase teilweise nicht immer jene Aufgaben ausführen können, für welche sie ursprünglich angestellt worden sind. Diese Mitarbeitenden wollen wir in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen. Menschen haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Wir möchten ihnen Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, eine Perspektive geben. Ein aktiver und offener Austausch erhöht das gegenseitige Verständnis und viele Bedenken konnten wir bereits entkräften. Und dann gibt es Menschen, die haben Angst vor der Zukunft. Ihnen sage ich: Das BAZG hat Platz für alle. Natürlich geschieht dieser Veränderungsprozess nicht von heute auf morgen. Wir nehmen uns die nötige Zeit dafür. Wir werden die Reformen nicht stoppen, aber wir planen ausreichend Zeit ein, um sie einzuführen und im Alltag zu verankern. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Es heisst, es gibt nichts Beständigeres als eine Betriebskultur. Wie steht es mit dieser? Wie wollen Sie diese ändern?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Mit der internen Kultur verhält es sich anders. An der Grenze gibt es noch zwei unterschiedliche Kulturen, jene der Grenzwacht und jene des Zolls. Sie können nicht während Jahrzehnten gewachsene Kulturen einfach von einem Tag auf den anderen zusammenlegen. Wir müssen vielmehr unsere bisherigen Kulturen respektieren, pflegen und schliesslich in eine neue, gemeinsame Kultur zusammenführen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einzelne Mitarbeitende Schwierigkeiten hatten, ihre eigene Tätigkeit zu formulieren, zu sagen, dass sie zum Beispiel Zöllnerinnen oder Zöllner sind. Das ist keineswegs in unserem Sinn. Sie sollen sich als Zöllnerinnen oder Zöllner fühlen, ihre angestammte Kultur beibehalten, sie sollen aber auch für eine neue Kultur offen sein und sich in diese Richtung entwickeln.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">In welchem Stadium befindet sich der Rechtsetzungsprozess, welche Grundlagen sind noch nicht vorhanden, welche Sie für die vollständige und erfolgreiche Transformation benötigen? Wann wird die Transformation abgeschlossen sein?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Sie sprechen das Programm DaziT an. Das Parlament hat uns dafür einen Sonderkredit von 393 Millionen Franken bereitgestellt und eine Frist bis Ende 2026 gesetzt. Das ist herausfordernd, aber wir sind auf Kurs. Das Programm ist ausserdem eng verknüpft mit dem neuen Zollgesetz. Nur zusammen bringen sie einen Mehrwert. Die Effekte werden sich auch nicht sofort einstellen. Die Wirtschaft ändert sich ja auch. Wir haben eine fünfjährige Vision und gehen davon aus, dass die stärksten Veränderungen in der Praxis noch bis etwa 2030 andauern werden. Bis dahin haben wir noch mehr neue Mitarbeitende, die nach dem neuen Berufsbild arbeiten. Die Zeit arbeitet für uns, wir sprechen von vielen Jahren, bis zum Abschluss der Transformation – wenn wir überhaupt einmal von einem Abschluss reden können. Das hindert uns aber nicht, den Prozess umzusetzen. Wer kann schon sagen, wo Wirtschaft und Technologie in fünf oder mehr Jahren sein werden, Kurzum: Wir sind in einer stetigen Veränderung.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Was ist für Ihren Führungsstil wichtig?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ich möchte meinen Mitarbeitenden auf allen Stufen Spielraum und Verantwortung geben. Deshalb sind mir auch die Besuche vor Ort so wichtig. Und auch der persönliche Austausch ist mir sehr wichtig. Führung hat mit Menschen und Klarheit zu tun. Ich erinnere mich an einen Fall. Es lag ein Problem vor. Die Mitarbeitenden sagten mir, dass sie darauf warten, dass der neue Direktor es löse. Diese Führungskultur ist nicht meine. Eine Führungskraft soll keine Angst vor Verantwortung und Risiken haben oder diese nach oben delegieren. Sie soll nicht schlechte Erfahrungen machen, wenn sie einen Entscheid fällt. Ich möchte nicht einfach drei Varianten vorgelegt bekommen, ich möchte, dass mir meine Führungskraft sagt, was sie will. Vielleicht stelle ich mal eine Frage. Aber wenn ich es nachvollziehen kann, werde ich in den allermeisten Fällen grünes Licht geben. Wenn nicht, dann hat die Führungskraft mich vielleicht noch nicht überzeugen können oder ich habe es nicht verstanden. Dann soll sie weitere klarere Erklärungen liefern.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wie steht es mit dem Rechtsetzungsprozess für das Zollgesetz?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der Nationalrat hat Anfang März dieses Jahres die Totalrevision des Zollgesetzes gutgeheissen. Dabei ist er grossmehrheitlich den Vorschlägen des Bundesrates und der Arbeitsgruppe Hofmann zwischen Bund und Kantonen gefolgt. Zwar hat der Nationalrat in einzelnen Punkten auch Änderungen gegenüber der Vorlage des Bundesrates beschlossen, etwa bei der Lockerung der Zollanmeldepflicht. Aber der parlamentarische Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Zurzeit berät die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates das Zollgesetz.</span></span></span></span></span></span></span></span></span><br><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">In diesem Herbst wird für gewisse Mitarbeitende, welche von einer Funktionsänderung oder einer Rückstufung betroffen sind, die zweijährige Besitzstandsgarantie auslaufen. Gewisse Mitarbeitende sind immer noch verunsichert und von den angeordneten Reorganisationsmassnahmen nicht überzeugt. Was empfehlen Sie diesen Mitarbeitenden, bzw. was können diese selbst dazu beitragen, um ihre Situation zu verbessern?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Es liegt in meiner Verantwortung, die Aufgabe zu erklären, den Prozess zu definieren, die Organisation so aufzustellen, dass sie funktionieren kann. Die Lohnklassen und Funktionen festzusetzen ist hingegen nicht meine Aufgabe. Wir erarbeiten diese zusammen mit dem EPA. Es ist mir aber ein Anliegen, Kohärenz zu schaffen von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen. Dies gilt insbesondere für die vielen speziellen Tätigkeiten in unserer Organisation, die nicht so einfach zu fassen sind. Ich will bereit sein für die Zukunft. Es gibt Mitarbeitende, die sehr zufrieden sind. Andere sind es gar nicht, und wieder andere würden zwar gerne mitziehen, sind aber verunsichert. Wir müssen jeden einzelnen Fall individuell angehen und zu lösen versuchen. Wichtig sind mir auch die Gespräche mit den Personalverbänden, um einige der entscheidenden Fragen zu regeln. Klarheit, Kohärenz und Fairness sollen uns dabei leiten. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Das Einsatzgebiet des BAZG erstreckt sich über die ganze Schweiz. Sie sind zentral und dezentral aufgestellt. Wird sich das im Laufe der Transformation verändern? Wo stehen Sie heute? Was würden Sie sich in diesem Zusammenhang wünschen, wenn die angespannte Budgetproblematik ausgeblendet werden könnte?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Tatsächlich verfügen wir über einen grossen «Immobilienpark». Wir sprechen zwar schon länger über Konzentration, meinen damit aber eine Konzentration der Standorte an der Grenze. Natürlich brauchen wir nicht an jedem Grenzübergang ein Gebäude. Das war früher vielleicht einmal anders. Wir müssen aber festlegen, wo wir uns dezentral konzentrieren wollen. Gleichzeitig müssen wir eine klare Vorstellung davon haben, wie viel Raum und wie viele Arbeitsplätze wir benötigen. Kommt hinzu: Viele Immobilien sind sanierungsbedürftig, die Arbeitsbedingungen sind vielerorts nicht optimal. Das ist angesichts der knappen vorhandenen Mittel herausfordernd. Deshalb müssen wir unsere Immobilienpolitik unseren Bedürfnissen und Möglichkeiten anpassen. Ich wünsche mir angepasste Immobilien, die dezentral, aber konzentriert sind und pragmatisch genutzt werden können. Ich bin kein Fan von Zentralisierung, aber es gibt nicht nur schwarz oder weiss, nicht nur zentral oder dezentral. Ein Amt wie unseres braucht einen zentralen Ort für gewisse Dienstleistungen, einen Ort, wo Menschen mit Fachwissen aus allen Ecken des Landes zusammenkommen und sich austauschen können. Wir haben ein Hauptquartier und dieses ist absolut geeignet für unsere Zwecke. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><br></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wir geben Ihnen das Schlusswort. Was möchten Sie Ihren Mitarbeitenden noch sagen?</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-align:start; text-indent:0cm"><span style="font-size:16px;"><span style="line-height:7.920000076293945px"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="line-height:17.280000686645508px"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Den Pensionierten sage ich: Sie waren und sind zu Recht stolz auf das, was die früheren Führungen erreicht haben. Sie waren zurecht bekannt für ihre Professionalität und ihre Kompetenzen. Und das alles wollen wir so weit wie möglich beibehalten. Und den aktiven und künftigen Mitarbeitenden sage ich: Auch wir können und sollen weiterhin stolz auf uns und unsere Arbeit sein. Und wer noch nicht beim BAZG arbeitet, soll zu uns kommen. Wir bieten viele Möglichkeiten an, sich zu entwickeln. Wir starten durch und wer nicht zu uns kommt, verpasst etwas.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Telearbeit beim Bund, Teil 3: Potenzielle negative Folgen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120694</link>
<description><![CDATA[Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit...]]></description>
<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 19:51:44 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><strong>Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit Homeoffice und Co. auseinanderzusetzen. So auch der Bund. Der Bundesrat hat auf eine Anfrage hin eine Auslegeordnung zum Thema vorgelegt.</strong></span></p><p><span style="font-size:12px;"><em>Fortsetzung von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120674/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6NH0=" href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/120674/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDI0LTAxLTAxX18yMDI0LTEyLTMxIiwiaSI6NH0=">Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist</a> und von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120677/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6Mn0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120677/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6Mn0=">Teil 2: Die Empirie</a></em></span></p><p><span style="font-size:14px;">​​​​​​​Natürlich gebe es auch bei Tätigkeiten, die eigentlich für die Telearbeit geeignet sind, potenzielle negative Folgen. Dazu gehören namentlich die stressende Vermischung von Privat- und Berufsleben und soziale Isolation – Stichwort kein Feierabendbier mit den Mitarbeitenden. Ausserdem drohe der wegfallende Zeitverlust durch das Pendeln durch versteckte Überzeit kompensiert, eventuell sogar überkompensiert werden.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Schwierig sei ausserdem der firmeninterne Wissenstransfer zum Beispiel durch Büropräsenz erfahrener Mitarbeitender. Schliesslich sei die Kommunikation auf Entfernung erschwert, sei es durch den Wegfall «nonverbaler» Kommunikation oder nur schon durch den hohen Koordinationsaufwand, eine Flut an E-Mails und Videokonferenzen. Dass übrigens gerade viele Vorgesetzte oft höheren Alters sind und plötzlich moderne Technologien nutzen mussten, die ihnen nicht ganz so geläufig sind, erschwerte die Arbeit zusätzlich.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Empirie hat Hinweise, dass «mit zunehmender Telearbeit die Produktivität zunächst häufig erhöht werden» kann. Unterschreitet die Präsenz des Beschäftigten in den Geschäftsräumlichkeiten jedoch eine gewisse Schwelle, beginnen die negativen Effekte zu überwiegen. Wo das Optimum liegt, ist je nach Branche, Betrieb und Tätigkeit unterschiedlich und muss im Einzelfall bestimmt werden.» Über alles hinweg betrachtet, setzt der Bericht das Optimum bei rund 40 Prozent Telearbeit an.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Erfahrung zeigt, dass die möglichen Auswirkungen der Telearbeit vielfältig sind. Sie betreffen offensichtliche Punkte wie die Möglichkeit, Büroräume aufzulösen und die Miete zu sparen oder die Verlagerung der Arbeitsorte von den Zentren in die Peripherie. Es gibt auch Folgen auf die lokale Gastronomie, wenn die Mitarbeitenden zu Hause kochen und nicht mehr im Lokal um die Ecke ihr Mittagessen einnehmen. Ähnliches gilt im Verhältnis zwischen Versandhandel und dem Dorflädeli.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Deutliche Effekte hat die Telearbeit auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit auf die bessere Ausschöpfung des Fachkräftepotenzials. Kurz: «So kann Telearbeit zu einer Intensivierung des Wettbewerbs um Arbeitskräfte beitragen.»</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Eignung einer Tätigkeit für Telearbeit hat offensichtlich und signifikant einen Zusammenhang mit einem hohen Bildungsabschluss und einem hohen Einkommen. Anders gesagt: Je kopflastiger eine Tätigkeit ist, desto eher ist sie für Telearbeit geeignet. Entsprechend haben die verhältnismässig zahlreichen intellektuellen Tätigkeiten beim Bund eine hohe Eignung für Telearbeit. Beiden Geschlechtern gemeinsam ist, dass der Anteil von Telearbeit von Erwerbstätigen mit Kindern auffällig höher ist. Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheint die Zufriedenheit zu erhöhen, wobei Telearbeit zu Hause andererseits in Verbindung mit Betreuungsaufgaben auch für einen höheren Stresslevel stehen kann. «Es bestehen zudem Hinweise, dass die Trennung von Berufs- und Privatleben im Homeoffice Müttern tendenziell schwerer fällt als Vätern.»</span></p><p><span style="font-size:14px;">Auch was die psychische und physische Gesundheit betrifft, ist sich die Empirie nicht ganz einig und hängt von zu vielen Faktoren ab, um eine klare Aussage zu machen. Allerdings ist klar: «Mangelhafte Rahmenbedingungen können mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen einhergehen.»</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein langer holpriger Weg in einem komplexen Transformationsprojekt, es gibt Licht am Horizont</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/121075</link>
<description><![CDATA[Wurde die Komplexität des Transformationsprojektes für ein neues BAZG unterschätzt? ]]></description>
<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 19:51:02 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Jahre der Reorganisation sind für die Angestellten des neuen Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit teilweise eine Zeit der Unsicherheit, des Frusts und der emotionalen Zerrissenheit. Veränderungen top down mit dem «Brecheisen» haben viel Kritik und Enttäuschung ausgelöst. Der neue Direktor will es nun mit Nähe und Verständnis richten.</span></span></span></span></span></span><br></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Langsam beruhigt und entspannt sich die Lage. Nach und nach kommt das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) nach dem Amtsantritt des neuen Direktors Pascal Lüthi zur Ruhe. Das belegt er im Interview (Seite 22). Doch zuvor hat es während Jahren im Amt ganz tüchtig geschüttelt. Das hat ein Bericht des externen Büros Bolz (siehe Kasten und Artikel in den VKB-Mitteilungen 2/2024) ergeben. Schon zuvor, im Jahr 2022 hatte ein Bericht der Geschäftsprüfungskommission viele Punkte aufgezeigt. «Zu ambitioniert und umfangreich» lautete die Kritik insbesondere an der früheren Führung und der Umsetzung der Reorganisation des Amts inklusive neuem Berufsbild.</span></span></span></span></span></span><br></span></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Verunsicherungen und Irritationen</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">In einem Brief an den Direktor vom 19. März 2024 hat die VKB von «massiven Verunsicherungen und Irritationen» unter ihren Mitgliedern, die beim BAZG arbeiten, berichtet. «Das harsche Tempo der Reorganisation, die teilweise schlechte Kommunikation und die für wichtige Elemente des Reorganisationsprojektes fehlende gesetzliche Grundlage haben sich insgesamt ungünstig ausgewirkt.»</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">So beklagten VKB-Mitglieder und Mitarbeitende des BAZG, vor allem in Genf, dass sie zwar neue Verträge mit tieferen Lohnklassen und anderen Leistungsbeschrieben erhalten hätten, aber nach dem alten Vertrag und Stellenprofil ihre alten Aufgaben ausüben müssen. Oder dass sie zwar eine Rückstufung in Kauf nehmen mussten, aber letztlich dieselben Aufgaben erledigen mussten. Hintergrund der Sorgen dieser «Reorganisationsverlierer» ist auch die Aussicht darauf, dass im Herbst 2024 die zweijährige Besitzstandsphase abläuft und die Rückstufungen umgesetzt werden.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Während geraumer Zeit hatte die VKB den Prozess begleitet. Mit den anderen Sozialverbänden sprach sie schon früh einen Sozialplan für die Betroffenen der Reorganisation an.</span></span></span></span></span></span><br></span></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Direktor sucht den direkten Kontakt</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Nach der einvernehmlichen Aufhebung des Arbeitsverhältnisses mit dem früheren Amtschef Christian Bock und der Interimsführung durch die stellvertretende Direktorin Isabella Emmenegger hat dann auf Anfang 2024 der frühere Kommandant der Neuenburger Kantonspolizei, Pascal Lüthi, das Amt des Direktors des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit übernommen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">In seinem ersten Quartalsbericht von Ende April 2024 schreibt Lüthi an seine Mitarbeitenden von lehrreichen Erfahrungen, die er anlässlich von Besuchen im Feld und Gesprächen mit Mitarbeitenden gesammelt hat. Er habe sich in verschiedene Themen und Dossiers eingearbeitet und das breite Aufgabenfeld seines Amtes kennengelernt. Das habe sich gelohnt. «Denn die Fakten zu kennen, schafft Klarheit. Und mit Klarheit kommt Kohärenz.» Ihm sei der Blick aufs Ganze wichtig. Das gelte auch für die Führung des Amtes. Er wolle das Amt in den nächsten Monaten und Jahren anhand von drei Schwerpunkten ausrichten: die Leistungsvereinbarung, das neue Berufsfeld und das Digitalisierungsprojekt DaziT. Diese seien zugleich auch die Orientierungshilfe für seine Mitarbeitenden.</span></span></span></span></span></span><br></span></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die zentralen Herausforderungen</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Als erstes spricht Lüthi die Leistungsvereinbarung an, in welcher das Finanzdepartement die Ziele für Lüthis Amt in Auftrag gibt und den Ressourcenrahmen vorgibt. Trotz herausfordernder Leistungsziele müsse das Amt auch weiterhin die begonnene Transformation umsetzen. «Wir müssen beides bestmöglich unter einen Hut bringen und die Zielkonflikte managen.» Konkret gehe es darum, gleichermassen in Projektgruppen und Weiterbildungen die Transformation voranzubringen, wie auch die eigentlichen Auf- gaben an der Front auszuführen. Er erachte es als seine Aufgabe, sein Team durch dieses Dilemma zu führen, so Lüthi.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Sein zweiter Schwerpunkt: das neue Berufsfeld und dessen Implementierung innerhalb des gesteckten zeitlichen Rahmens. Lüthi hält fest: «Wir gehen nicht zurück auf Feld eins, wir halten am neuen Berufsbild fest.» Über den konkreten Stand der Arbeiten der jeweiligen Projektgruppe könne er noch nicht informieren, obschon: «Mir ist bewusst, dieses Thema brennt unter den Nägeln.» Konzessionen geht Lüthi beim Programm Allegra ein, einer Weiterbildung für das bestehende Personal mit einer Sicherheitsausbildung im Zentrum. Diese soll bis auf Weiteres freiwillig bleiben, wie er auch im Interview mit den VKB-Mitteilungen betont. Die regionalen und lokalen Ebenen seien angehalten, die Praxisanwendung des neuen Profils gemäss ihren neuen Einsatzregeln sicherzustellen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Das Digitalisierungsprogramm DaziT versteht Lüthi als bisher gelungen und effektiv, punkto agiler Arbeitsmethoden etwa oder in Bezug auf die ausgebildeten Netzwerke. Die schrittweise Umstellung auf neue Anwendungen sei anspruchsvoll, dessen sei er sich bewusst, doch sei sie gut vorbereitet und werde gut umgesetzt. So habe das Amt einige wichtige Meilensteine «unter grossen Anstrengungen sowohl auf Seiten der Entwicklung wie auch auf Seiten der Umsetzung» erreicht. Angesichts enger zeitlicher Taktung und der rasanten Entwicklung von IT-Systemen sei es wichtig, Lerneffekte immer wieder in die nächste Entwicklungsphase zu integrieren. Für ihn sei klar: «Das BAZG ist auf Kurs.» Nun gelte es, das letzte Drittel der Umsetzung von DaziT erfolgreich abzuschliessen und die Digitalisierung konsequent voranzutreiben. «Das gelingt nur Hand in Hand.»</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wichtig ist Lüthi und seinem Amt auch der gesetzliche Rahmen, die Totalrevision des Zollgesetzes. Es befindet sich in der parlamentarischen Debatte. Lüthi äussert seine Hoffnung, dass die parlamentarischen Beratungen zügig vorangehen, möglichst bald eine Endfassung des Gesetzes vorliegt und die Arbeiten an den Ausführungsverordnungen ebenfalls rasch abgeschlossen werden können.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Abschliessend kündigt Lüthi weitere Gespräche mit den Mitarbeitenden auf verschiedenen Stufen, an verschiedenen Standorten und in verschiedenen Fachbereichen an. «Ihre persönlichen Rückmeldungen zeigen mir, wo die Organisation steht.»</span></span></span></span></span></span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"></span></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​<br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><strong><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Reorganisation während vielen Jahren</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ab 10. April 2019 wurde die alte Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) in das reorganisierte Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) überführt, 2022 war die Reform formell abgeschlossen. Die Leitsterne waren:</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">– ein neues Berufsbild, das kurz gesagt die Tätigkeiten von Zoll und Grenzwacht verbindet, </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">– eine höhere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen,</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">– mehr Effizienz und Tempo,</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">– sowie Digitalisierung im Rahmen des Programms DaziT.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Dann begann es zu knarren im Gebälk. Intern wurde angekreidet, die Reformschritte würden übereilt und im Hauruck-Verfahren umgesetzt. Aus dem Parlament erhob sich Kritik am hohen Tempo der «grössten Umstrukturierung in der Bundesverwaltung», der fehlenden Taktung mit der geplanten Zollgesetzrevision und der vermeintlich fehlenden Mitsprache. Es gab Zweifel an der Effektivität und an der Zweckmässigkeit des Unternehmens.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Besonders heikel erschienen die Uniformierung und Bewaffnung des zivilen Zollpersonals. Im Frühling 2023 trennte sich der Bundesrat nach sieben Jahren vom Direktor Christian Bock und ernannte Isabella Emmenegger zur Direktorin ad interim. Seit Anfang 2024 ist der frühere Kommandant der Neuenburger Kantonspolizei, Pascal Lüthi, Direktor des BAZG.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Telearbeit beim Bund, Teil 2: Die Empirie</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120677</link>
<description><![CDATA[Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit...]]></description>
<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 18:15:20 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px"><strong>Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit Homeoffice und Co. auseinanderzusetzen. So auch der Bund. Der Bundesrat hat auf eine Anfrage hin eine Auslegeordnung zum Thema vorgelegt.</strong></span></p><p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%253Cmeta%2520charset%253D%2522UTF-8%2522%2520%252F%253E%2D%2D%3E--></p><p><span style="font-size:12px;"><em>Fortsetzung von <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120674/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/120674/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6bnVsbH0=">Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist</a></em></span></p><p><span style="font-size:14px">Untersuchungen aus der Zeit vor der Pandemie gingen davon aus, dass rund 40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung einer Tätigkeit nachgeht, die für Homeoffice geeignet war. In erster Linie stehen administrative Aufgaben im Vordergrund: Information und Kommunikation, Kredit- und Versicherungsgewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.</span></p><p><span style="font-size:14px">Im Jahr 2001 gaben 6,6 Prozent der Erwerbstätigen an, zumindest gelegentlich Teleheimarbeit zu betreiben. Im Jahr 2019 waren es bereits 24,6 Prozent. In einzelnen Monaten während der Pandemie dann dürfte rund die Hälfte aller Erwerbstätigen zeitweise im Homeoffice gearbeitet haben. Durch den pandemiebedingten Schub erhöhte sich der Anteil der Erwerbstätigen, die zumindest gelegentlich Teleheimarbeit leisten, auf 39,6 Prozent im Jahr 2021. Im Jahr 2022 reduzierte sich dieser Anteil wieder leicht auf 37,1 Prozent.</span></p><p><span style="font-size:14px">Erwerbstätige, die vorwiegend Teleheimarbeit leisten, sind nach wie vor in der Minderheit. Ihr Anteil erreichte im Jahr 2021 mit 15,6 Prozent einen Höchststand. Er sank im Jahr 2022 wieder deutlich (auf 10,3 Prozent). Gemäss BFS ist im Jahr 2022 der Hauptarbeitsort für 71,3 Prozent der Erwerbstätigen (ohne Lehrlinge) nach wie vor ein fester Arbeitsort ausserhalb der Privatwohnung. Für 11,8 Prozent ist der Hauptarbeitsort zu Hause und 16,7 Prozent arbeiten normalerweise unterwegs oder an wechselnden Arbeitsorten.</span></p><p><span style="font-size:14px">Es wird erwartet, dass der Anteil von Homeoffice tendenziell noch sinkt. «Allerdings dürfte der Anteil wohl höher bleiben als vor der Pandemie.»</span></p><p><span style="font-size:14px">Der Bericht hält fest, dass ein entscheidendes Moment für erfolgreiche Telearbeit die Führungskultur ist. Wichtig sei es, die Arbeit- nehmenden verstärkt über Zielvorgaben zu führen. Dies vermeide den Missbrauch der geringeren Kontrolle der Telearbeit des Arbeitnehmenden durch den Arbeitgebenden. Dieser Kritik wurde seit jeher entgegen gehalten, dass sich Arbeitnehmende, wenn sie wollen, auch im Büro vor Arbeit drücken und die Arbeitsleistung reduzieren können. Vielmehr sei die fehlende Präsenzkontrolle und die höhere Autonomie der Beschäftigten konstitutiv für die Bildung einer neuen Kultur: «Charakteristisch für die Telearbeit sind das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmenden und die Stärkung der Autonomie der Beschäftigten.» Sie erhöhe die Motivation und damit die Leistungsbereitschaft. Praktisch könne Telearbeit zum Beispiel neben dem Zeitgewinn durch das ausfallende Pendeln und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch ermöglichen, ungestörter und fokussierter zu arbeiten – natürlich abhängig von der Tätigkeit und der Umstände.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Armee bereitet sich auf die Zukunft vor</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120671</link>
<description><![CDATA[Anfang Juni hat der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, die Vertreterinnen und Vertreter der Personalverbände zum halbjährlich stattfindenden Informationsanlass...]]></description>
<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 15:16:17 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Anfang Juni hat der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, die Vertreterinnen und Vertreter der Personalverbände zum halbjährlich stattfindenden Informationsanlass empfangen. Den Schwerpunkt des Gesprächs bildete das Projekt CODIGE.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">In seiner Einführung zeichnete Süssli ein düsteres Bild der aktuellen weltpolitischen Sicherheitslage: Anlässlich seiner Reise ins Baltikum, wo er an einer Übung der NATO teilgenommen hatte, führte er Gespräche mit hohen Militärs der Baltenrepubliken, die die Bedrohung aufzeigten, unter der diese Kleinstaaten direkt an der Grenze zu Russland leben. Russland werde als Bedrohung wahrgenommen, und zwar nicht erst seit dem Angriff auf die Ukraine und der damit einhergehenden Umstellung auf die Kriegswirtschaft.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size:14px;">Nachrichtendienstliche Hinweise verhiessen nichts Gutes. Die Verantwortlichen bereiteten sich auf einen russischen Angriff und einen langen Konflikt vor. Derweil versuche der russische Präsident Vladimir Putin Europa zu destabilisieren.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Lage sei deshalb verzwickt, so Süssli weiter, weil zwar die NATO gemäss Beistandspflicht in ihrer Charta zur Waffenhilfe für die drei Mitglieder im Baltikum verpflichtet wäre, aber zuerst die dafür nötigen Truppen zuführen müsste. Beobachter nehmen mit Sorge wahr, wie schwer sich Deutschland mit der Aufstellung der für eine Vorausstationierung in Litauen versprochenen Panzerbrigade tut.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Weiter drohe mit einer möglichen erneuten Wahl des früheren US-Präsidenten Donald Trump ein Rückzug der Amerikaner aus Europa. Gleichzeitig mache China auf der anderen Seite der Welt immer deutlicher, dass es sich das demokratische Taiwan einverleiben möchte, im Bedarfsfall auch mit Gewalt.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Dieses Europa wie auch die Schweiz müssten sich vorbreiten und stabil bleiben. Es gehe darum, die Verteidigungsbereitschaft trotz knapper Mittel sicherzustellen. Er erkenne einen höheren Verteidigungswillen im In- und Ausland und hoffe, dass die Parlamente nun auch bedeutende Mittel für den Verteidigungsbereich bereitstellen werden.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die Schweizer Armee habe einen Aufbauplan, mit dem sie sich schrittweise ausrüsten und auf die veränderte Sicherheitslage fit machen will. Es gehe nicht darum, eine grössere Armee zu haben, sondern eine besser ausgerüstete. Die anstehende Reform der Dienstpflicht sei ein wesentliches Element dieser Strategie. Ausserdem könne es nötig werden, Betriebsmittel für Investitionen freizumachen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Das Grossprojekt CODIGE ist Ausfluss dieser Bemühungen. Es beinhaltet bis zu 70 Massnahmen, von denen die Armeeführung 30 mit einem Gesamtumfang von 600 Millionen Franken bis 2030 bewilligt hat. Die Umsetzung wird auch das Personal betreffen. Ein leichter Abbau bei der Armee, wie auch in anderen Bereichen der Verteidigung ist Teil der Strategie – nicht zuletzt, weil die Armee auf veraltete Waffensysteme verzichten will. Doch stehen noch Gesetzesänderungen an, und der Prozess steht erst am Anfang.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Drohender Personalmangel auch bei der Armee</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Im zweiten Teil des Informationsanlasses behandelte Michael Zürcher, Chef Personal V, spezifisch den Personalbereich. Die Integration von Mitarbeitenden des Führungsnetzes Schweiz in das BIT sei erfolgt. Darunter gebe es Mitarbeitende, die das Führungsnetz der Armee verstärken werden. Wie die restliche Bundesverwaltung wird auch die Armee – insbesondere bei den zivilen Angestellten – von einer massiven Pensionierungswelle betroffen sein. Die Zahlen sprechen klare Worte: In den kommen- den 10 Jahren wird rund ein Drittel der zivilen Mitarbeitenden aus dem aktiven Berufsleben austreten. Ihr Durchschnittsalter ist deutlich höher als jenes der Berufsmilitärs.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die gute Nachricht: Der Personalbestand bleibt mit rund 9000 Vollzeitstellen recht stabil, wenn auch die Anzahl der zivilen An- gestellten in letzter Zeit gesunken ist. Erfreulich ist, dass die Fluktuationsrate sowohl bei den zivilen Mitarbeitenden wie auch beim Berufsmilitär mit 2,4 Prozent tief ist. Etwas anders sieht es bei den Piloten aus: Viele haben zur Zivilluftfahrt oder zur Rega gewechselt. Als Austrittsgründe haben sie die sehr hohe Belastung und weniger attraktive Anstellungsbedingungen genannt. Um hier gezielt entgegenwirken zu können, hat die Armee ein spezifisches Projekt aufgegleist, um die Attraktivität zu erhöhen.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><strong>Aufschwung beim Berufsmilitär</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Beim Berufsmilitär stellt die Armee nach einer Durststrecke wieder einen Anstieg der Absolvierenden der Berufsunteroffiziersschule fest. Allerdings fehlt noch immer ein Viertel des Sollbestandes und nach wie vor sind Abgänge auf dieser Ebene für alle Bereiche besonders schmerzhaft.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Weiter informierte Michael Zürcher über den Stand der rechtlichen Grundlagen mit der Gesamtrevision der «Verordnung des VBS über das militärische Personal (V Mil Pers)», die per 1. Oktober 2024 geplant ist.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die wesentlichen Inhalte dieser Gesamtrevision sind:<br>– die genauere Definition eines Arbeitszeitmodells «dienstlicher Bedarf» für Berufsoffiziere, Berufsunteroffiziere und Angehörige des militärischen Flugdienstes<br>– die Handhabung der Teilzeitarbeit für das Berufsmilitär analog derjenigen für das zivile Personal<br>– die Möglichkeit, dass Quereinsteiger Berufsoffiziere und Milizoffiziere als Berufsoffiziersanwärter werden können, sowie<br>– administrative Vereinfachungen.<br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Telearbeit beim Bund, Teil 1: Arbeiten, wo und wann es angebracht ist</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120674</link>
<description><![CDATA[Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit...]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 18:31:04 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><strong>Corona hat die Telearbeit nicht erfunden, doch während der Pandemie ist sie so richtig gross geworden. Alle Arbeitgeber waren wohl oder übel gezwungen, sich mit Homeoffice und Co. auseinanderzusetzen. So auch der Bund. Der Bundesrat hat auf eine Anfrage hin eine Auslegeordnung zum Thema vorgelegt.</strong></span></p><p><span style="font-size:14px;">Einige Wochen nach Ausbruch der Corona-Pandemie und unter dem Eindruck der in vielen Bereichen behördlich angeordneten Weiterführung des Arbeitslebens von zu Hause aus hatte die grüne Nationalrätin Isabelle Pasquier-Eichenberger den Bundesrat zu einer Stellungnahme zur Arbeit der Zukunft aufgefordert. Der Nationalrat hatte das Postulat 20.32651 gegen den Widerstand des Bundesrates unterstützt und den Fokus auf die Auswirkungen auf die Infrastruktur und die Gesellschaft im Ganzen gesetzt. Denn es war klar, die Pandemie würde abflauen, die neuen Arbeitsformen, vor allem die Telearbeit, würden bleiben.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Der Bundesrat hat diesen Bericht nun vorgelegt und macht darin einige bemerkenswerte Analysen insbesondere zum Schwerpunkt Telearbeit in unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen, zieht Lehren in Bezug auf Vor- und Nachteile und Schlüsse für die Zukunft. Unter Telearbeit wird im Folgenden jede Form regelmässiger Arbeit ausserhalb des eigentlichen Arbeitsortes bezeichnet, also neben dem zentralen Homeoffice auch die Arbeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und Lokalen sowie Coworking-Spaces. Besonders häufig ist das hybride Arbeiten, also eine Mischung verschiedener Formen und an abwechselnden Arbeitsplätzen.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Die ersten, aufgrund bereits früher gemachten Erfahrungen nicht unerwarteten Erkenntnisse: Tatsächlich ist der Anteil der Telearbeit zwar leicht zurückgegangen gegenüber dem Höhepunkt der Pandemie, dann aber auf hohem Niveau stabil geblieben. Auch hält die höhere gesellschaftliche Akzeptanz von Telearbeit trotz Entspannung der epidemiologischen Lage an. Es haben sich gleichermassen ein Nutzen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie auch Risiken herausgestellt. Zudem erwiesen sich nicht alle Berufe und Tätigkeiten gleichermassen für Telearbeit geeignet, so der Bericht.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Und: Telearbeit lässt sich nicht befehlen oder generell vereinbaren, sie ist immer als Einzelfall zwischen den Parteien zu verhandeln.</span></p><p><span style="font-size:14px;">Ein interessanter und ambivalenter Aspekt sind die Auswirkungen auf die Mobilität. Zwar nimmt der Berufsverkehr durch vermehrtes Homeoffice naturgemäss ab oder verteilt sich zum Beispiel auf weniger belastete Zeiten. Doch die Fachliteratur habe dafür neben vermehrtem Freizeitverkehr auch längere Arbeitswege festgestellt – wer ab und zu Hause arbeiten kann, ist auch bereit, an den anderen Tagen längere Wege auf sich zu nehmen. Wege, die er oder sie sonst vermeiden würde. So sei es schwierig, eine Mobilitätsbilanz anzugeben. Auch könne die Ausrichtung der Verkehrsinfrastrukturen auf Spitzenbelastungen den Gesamtnutzen der Telearbeit senken. Entsprechend gibt es für die Zukunft unterschiedliche, sich widersprechende Prognosen.</span></p><p><span style="font-size:14px;"><br></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kandidieren Sie für die PUBLICA-Wahlen der Delegiertenversammlung 2024! </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120670</link>
<description><![CDATA[Die Delegiertenversammlung (DV) der PUBLICA ist neben der Kassenkommission und dem paritätischen Organ ein wichtiges Organ, indem Sie als Vertreterinnen und Vertreter...]]></description>
<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 14:52:29 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Delegiertenversammlung (DV) der PUBLICA ist neben der Kassenkommission und dem paritätischen Organ ein wichtiges Organ, indem Sie als Vertreterinnen und Vertreter aller Versicherten Einfluss auf das Geschehen Ihrer Pensionskassen nehmen können. <br></strong></p><p>Die Delegiertenversammlung (DV) ist als zentrales Organ mit dem neuen PUBLICA-Gesetz im Jahr 2008 entstanden. Sie setzt sich aus 80 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller bei PUBLICA angeschlossenen Arbeitenden zusammen. </p><p>Die Delegiertenversammlung ist in 3 Wahlkreise unterteilt: <br>• Wahlkreis I: Vorsorgewerk Bund<br>• Wahlkreis II: dezentrale Bundesverwaltung inklusive ETHZ/EPFL <br>• Wahlkreis III: angeschlossene Organisationen </p><p>Die Anzahl der Sitze wird anhand des Deckungskapitals der einzelnen Vorsorgewerke am Gesamtkapital von PUBLICA ermittelt. </p><p>Die wichtigste Aufgabe der DV ist die Wahl der Vertretung der 8 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Kassenkommission PUBLICA, in das oberste Führungsorgan der Pensionskassen des Bundes. Die Direktion der PUBLICA informiert die DV jährlich über den Geschäftsverlauf der Sammeleinrichtung PUBLICA. Die DV hat das Recht, Anträge an die Kassenkommission zu stellen. </p><p>Aufgaben und Kompetenzen der DV-Mitglieder und die Anforderungen an diese:<br>– Teilnahme an den Sitzungen der DV <br>–  Verfolgen der Entwicklung des Pensionskassenwesens im Allgemeinen und von PUBLICA im Besonderen <br>–  Grundkenntnisse über das Pensionskassenwesen <br>–  Kenntnisse hinsichtlich der Interessen der Arbeitnehmenden <br>– Sicherstellung der Wahl der Vertretung der Arbeitnehmenden im paritätischen Organ der einzelnen Vorsorgewerke <br>– Vertretung der Arbeitnehmenden in der Kassenkommission – Das Recht, im Rahmen der Sitzungen der DV Anträge zu allen Belangen von PUBLICA zu stellen<br>– Recht auf Information über den Geschäftsgang der Pensionskassen<br>– Recht auf Information über die Tätigkeit der Kassenkommission, namentlich über die Anlagepolitik<br>– Recht auf Aus- und Weiterbildung im Pensionskassenwesen – Sicherstellen der Verbindung zwischen DV und Versicherten. </p><p>Organisatorische Hinweise: Für die Delegierten besteht Anspruch auf bezahlten Urlaub im Rahmen ihrer Tätigkeit für die DV (Art. 10 Geschäftsreglement DV PUBLICA). Spesen wie Reisekosten und Verpflegung sind durch den jeweiligen Arbeitgeber zu entschädigen. <br></p><p>Anfang Juni 2024 hat die Geschäftsstelle der PUBLICA über den genauen Ablauf der DV-Wahlen orientiert. Spätestens am 6. September 2024 müssen die unterzeichneten Wahlvorschlagslisten bei der Geschäftsstelle PUBLICA eingereicht werden. <br></p><p>Haben wir Ihr Interesse an einem persönlichen Engagement für die Delegiertenversammlung der PUBLICA geweckt, so zögern Sie nicht, sich mit uns über office@vkb-acc.ch in Verbindung zu setzen. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung. <br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Arbeitskollegin künstliche Intelligenz</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/120666</link>
<description><![CDATA[Ehrengast und Redner an der Mitgliederversammlung der VKB war dieses Jahr der Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation, Dirk Lindemann. In...]]></description>
<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 11:41:45 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Ehrengast und Redner an der Mitgliederversammlung der VKB war dieses Jahr der Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation, Dirk Lindemann. In seinem zweiteiligen Vortrag sprach er zuerst die digitale Transformation in der Bundesverwaltung und dann den möglichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in diesem Rahmen an.&nbsp;</strong></p><p>Dirk Lindemann schaute in die Runde und sah in viele gespannte Gesichter. Für die Mitglieder der VKB, die an die Mitgliederversammlung Mitte Mai in Bern ins Hotel Bellevue gekommen waren, war sein Thema wohl weitgehend unbekannt und bestenfalls diffus. Der Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation gab zuerst einen Überblick über seinen Bereich, bevor er sich seinem Hauptthema widmete: der Künstlichen Intelligenz (KI) und deren aktuellem und zukünftigem Einsatz in der Bundesverwaltung. Lindemanns Vortrag stand im grossen Rahmen der digitalen Transformation, dem strategischen Thema der Vereinigung der Kader des Bundes VKB der letzten Jahre.&nbsp;</p><p><strong>Von zu Haus aus geführt&nbsp;<br></strong>Lindemanns BIT bedient mit seinen 1600 Mitarbeitenden gegen 50 000 Kundinnen und Kunden, also die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung und der bundesnahen Betriebe. Und während sein Team lange ein «Mauerblümchendasein als Arbeitskolonne aus Nerds» geführt habe, habe Corona und das darauf folgende Homeoffice seine Mitarbeitenden und ihn auf die Bühne des Geschehens katapultiert.&nbsp;</p><p>Er habe seine Teams ja auch selbst von zu Hause aus geführt, erinnerte er sich. Es habe sich bestätigt, dass der Gesamtbetrieb Bund dank gut aufgestellter Infrastruktur auch unter diesen Umständen funktioniere. Dank dem BIT konnte die Bundesverwaltung auch ohne ständige Präsenz zeit- und ortsunabhängig arbeiten. Seither habe er übrigens auch selbst keinen fixen Schreibtisch, so Lindemann.&nbsp;</p><p><strong>Die Wichtigkeit der IKT&nbsp;<br></strong>Allerdings habe die Krisensituation auch gezeigt, wie existenziell die IKT-Infrastruktur (Informations- und Kommunikationstechnologie) heutzutage ist und dass ohne sie Kollaboration in grösserem Ausmass nicht möglich ist. Um diese zu gewährleisten, hat das BIT schon früh auf agile Konzepte gesetzt, sowie die personelle, fachliche und methodische Führung neu und projektorientiert organisiert. Das ist angesichts der ständigen grundlegenden Veränderungen in seiner Branche, angesichts von Beschleunigung und Wissensexpansion das Gebot der Stunde. «Meine Mitarbeitenden müssen immer schneller neue Dinge beherrschen.» Das BIT müsse eine Spitzenarbeit leisten, das sei er seinen Kunden, dem Bürger und internationalen Partnern schuldig.&nbsp;</p><p>Lindemann ging auch auf die Herausforderungen ein, mit denen sich das BIT auseinandersetzen müsse. Dazu gehöre – wie überall in der Arbeitswelt – der demographische Wandel. Ein wesentlicher Teil seiner Angestellten geht in den nächsten Jahren in Pension, der nachrückende Nachwuchs kompensiert die Abgänge nicht. Ein Ausweg sei neben intensiven Rekrutierungsbemühungen auch der Ansatz, mit dem bestehenden Staff auszukommen und dieses dazu zu befähigen, die nötigen Aufgaben zu bewältigen. «Und dies unter knappen Finanzen und immer wieder neuen Vorgaben», wie Lindemann betonte. Diese Beschränkungen verstehe er als «ganz grosse Chance, auch wenn es jetzt als Risiko erscheint.»&nbsp;</p><p><strong>Die Zukunft der digitalen Verwaltung&nbsp;<br></strong>Die Herausforderung sei, die digitalen Dienstleistungen des Bundes nicht nur 24/7 zu garantieren, sondern immer mehr Aufgaben auch gleich zu digitalisieren. Das gilt für den Aufbau wie den folgenden Support dieser Dienstleistungen. Diese dürfen laut Lindemann nicht beim Covid-Zertifikat halt machen. Dieses sei übrigens ein Erfolgsprodukt des BIT. Das Amt müsse sich auch Steuerformularen und vielem mehr annehmen. Dies organisatorisch zu bewältigen, heisse unter anderem, dass klassische Bürozeiten nun auch für die öffentliche Verwaltung aufgehoben seien, dass es wichtig sei, dass sich alle an den Errungenschaften beteiligen und sich darin wohl fühlen könnten. Lindemann will Medienbrüche vermeiden und die Barrierefreiheit voranbringen.&nbsp;</p><p>BIT-Direktor Lindemann blickte vor den Mitgliedern der VKB auch in die Zukunft und sprach gerade die aktiven Mitarbeitenden des Bundes unter ihnen an. Er skizzierte einen Bundesarbeitsplatz der nächsten Jahre und Jahrzehnte als cloudbasiert – die vorhandene Infrastruktur sei stabil und sicher – und die Dienste als «anytime, anywhere and on any device» verfügbar. Ihm sei es wichtig, den Betroffenen die Angst vor dem Schritt in die digitale Welt zu nehmen.&nbsp;</p><p><strong>Die KI hilft und schadet nicht&nbsp;<br></strong>Im zweiten Teil schloss er an seine Überlegungen zu Beginn seines Vortrages an. Lindemann stellte die Frage in den Raum, ob KI eine Chance oder ein Risiko sei und beantwortete sie kurz und knapp mit: «Es kommt drauf an.» Unter anderem darauf, wie man sie einsetze. KI sei sicher die grösste Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte, und zwar für die Arbeitswelt wie auch für das Privatleben. Das zeige nur schon der durchschlagende Erfolg von ChatGPT, einem System, das in einem ersten Schritt gesprochene Sprache verarbeitet – also zu «verstehen» gelernt hat – und daraus etwas Neues, neuen Content erschaffen kann. So kann KI auf Anweisung täuschend echt wirkende Bilder generieren.&nbsp;</p><p>Natürlich habe KI auch offensichtliche Nachteile. Der hohe Energieverbrauch der Maschinen gehört dazu. Oder die Missbrauchsgefahr von KI-generierten Texten und Fotos. Letzteres kommt aus dem Mechanismus, dass KI nur beherrscht, womit sie zuvor gefüttert und trainiert worden ist. Diesen Prozess beaufsichtigen zu können, sei entscheidend, so Lindemann. «Wer diese Informationen kontrolliert, wer das Modell trainiert hat, ist extrem wichtig für die Bundesverwaltung», sagte er. KI könne in verschiedenen Prozessen und Dienstleistungen eingesetzt werden. «Doch wir haben diese Fähigkeit bisher noch nicht», die Bundesverwaltung mache wie ein Kleinkind erst ihre ersten Schritte in diesem komplexen Bereich. Aber sie entwickle sich unentwegt.&nbsp;</p><p>Lindemann gab auch ein konkretes Beispiel, wie abhängig die Welt heute von Daten ist und wie stark KI im Alltagsleben, beispielsweise in der Verwaltung eines Flughafens funktionieren kann. Es gibt an Flughafen-Grenzen zum Beispiel KI-basierte Passleser. Wenn die nicht funktionieren, kann dies, wie schon geschehen, schon mal den ganzen Flughafen lahm legen.&nbsp;</p><p><strong>KI ist nichts als eine Maschine&nbsp;<br></strong>Abschliessend ging Lindemann auch auf die Frage ein, wie stark der Einfluss von KI in die Arbeitswelt auch der aktiven Bundesmitarbeitenden einwirken kann. Er stellte gleich klar: «KI wird unsere Arbeitskollegin sein, sie wird uns nicht unsere Jobs wegnehmen!» Vielmehr stehe die Automatisierung im Vordergrund, also die Übernahme einfacher, eintöniger und unkomplizierter Routinearbeiten. KI ersetze das Personal nicht, sondern erlaube ihm vielmehr, seine Fähigkeiten für komplexere, kreativere und verbindlichere Arbeiten zu einzusetzen.&nbsp;</p><p>Der Einsatz von KI, so beendete Lindemann seinen Vortrag, sei im Übrigen keineswegs eine Spielerei oder ein Spleen von Technikaffinen, sondern eine Notwendigkeit. Beispielsweise auch als Mittel gegen die erwartungsgemäss abnehmende Zahl von kompetenten Mitarbeitenden aufgrund der demographischen Entwicklung. Da es schwieriger sein werde Nachwuchs zu finden, könne KI einige der entstehenden Kapazitätsmängel stopfen.&nbsp;</p><p><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neues Ungemach für die Staatsbediensteten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/119960</link>
<description><![CDATA[Nach den vielen Angriffen der SVP gegen die Vertragsbedingungen des Bundespersonals hat nun der Präsident der GLP Schweiz sich des Dossiers angenommen.]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 08:16:46 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Lange blies dem Bundespersonal der kalte Wind vor allem von Richtung der SVP ins Gesicht. Einen Vorstoss nach dem anderen reichte die Partei ein, um die Bedingungen für die Angestellten der Eidgenossenschaft zu verschlechtern. Nun schiesst sich eine andere Partei auf die vermeintlich privilegierten Bundesberner ein: die GLP.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Niemand anderes als der Präsident der politisch schwer fassbaren Partei, Jürg Grossen, fordert mit einer </span><a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243780" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243780" style="color:#954f72; text-decoration:underline"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Motion</span></a><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif"> eine Anpassung der Bundeslöhne auf das Niveau der Privatwirtschaft. Die attraktiven Bedingungen des Arbeitgebers Bund, so klagt Grossen, konkurrenzierten die Unternehmen. Er kritisiert, dass höhere Löhne beim Bund „grundsätzlich nicht wünschenswert“, unfair und unangemessen seien, weil dieser beim Kampf um kompetente Mitarbeitende auf dem Arbeitsmarkt attraktiver sei und der Privatwirtschaft angesichts des Fachkräftemangels Personal entziehe. </span></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​</span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Grossen behauptet entgegen den Zahlen der Personalverbände, dass das Bundespersonal 2023 fast doppelt so viel mehr Lohn erhalten, als die Inflation wieder weggefressen habe. Die Privatwirtschaft, Kantone und Gemeinden, nicht aber der Bund, hätten eine Reallohnsenkung hinnehmen müssen. „Als einzige Berufsgruppe ist ihr Lohn real sogar höher als im Jahr 2020“, moniert Grossen.  </span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Neben der „Anpassung“ der Löhne auf das beabsichtigte Marktniveau verlangt Grossen bei deren Festlegung neben Qualifikation und Erfahrung als Kriterien auch den Lohn für eine vergleichbare Stelle bei einem anderen (privaten) Arbeitgeber.  Zudem fordert er, dass die Löhne der Bundesverwaltung nicht schneller wachsen sollten als jene der Privatwirtschaft.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Tiefere Löhne beim Bund wären auch ein Beitrag zu dessen Sparmassnahmen, so Grossen. Ein Verzicht auf höhere Löhne würde in einigen Jahren Einsparungen von mehreren hundert Millionen Franken pro Jahr bedeuten. Ergänzend der GLP-Nationalrat, dass allfällige Lohnanpassungen in der Bundesverwaltung erst beschlossen werden, wenn die entsprechenden Daten aus der Privatwirtschaft vorliegen, also etwa ein Jahr später.</span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE" style="font-family:Arial,sans-serif">Vertreterinnen und Vertreter der anderen bürgerlichen Parteien haben die Motion mitunterschrieben. Die Antwort des Bundesrates steht noch aus.</span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Führungskräfte investieren in das Vertrauen der Mitarbeitenden</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/119961</link>
<description><![CDATA[VKB-Mitglieder haben an einem Informations- und Vernetzungsanlass erfahren, wie sie das Vertrauen von Mitarbeitenden gewinnen und was es dazu braucht.]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 21:52:39 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die VKB lanciert – nicht zuletzt aufgrund der letzten Umfrage unter den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung – im Rahmen ihrer Informations- und Vernetzungsanlässe eine Vortragsreihe zur Führung. Als erster Referent sprach Dr. Peter Mantsch, Leiter HR der TX Group (früher Tamedia AG) zur Bedeutung von Vertrauen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Dr. Mantsch ging auf das Vertrauen im Alltag ein. Transparente Kommunikation, die Authentizität von Vorgesetzten und Empathie spielen bei der Gewinnung von Vertrauen eine grosse Rolle. Mitarbeitende haben im Alltag ein grosses Gespür, was die Fairness und die Vorbildfunktion von Führungskräften anbelangt.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Ursache des Verlusts von Vertrauen ist meistens fehlende Transparenz und die Inkongruenz zwischen dem Gesagten und dem tatsächlich Gelebten. Dies beeinträchtigt meistens die Teamdynamik und mindert somit die Arbeitsleistung.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Zentral für eine Vertrauenskultur in Organisationen ist die Partizipation der Mitarbeitenden, das Zulassen von Fehlern und die Messung von Vertrauen, beispielweise mittels einer Befragung bei den Mitarbeitenden. Dr. Mantsch betonte ebenso, dass Führungskräfte den Mut haben müssen, sich angreifbar zu machen, sich Diskussionen zu stellen. Sie sollten die Fähigkeit haben, sich selbst auch Fehler eingestehen zu können. Feedbacks zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden sollen jederzeit beidseitig erfolgen und dabei müssen beide Seiten aktiv zuhören, um Verbesserungspotential bei sich selbst zu erkennen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Wenn Vorgesetzte das Vertrauen ihrer Mitarbeitenden gewinnen wollen, müssen sie diesen Vertrauen entgegenbringen. Sie können zum Bespiel Verantwortung delegieren, die Mitarbeitenden durch die Bereitstellung von Ressourcen stärken und das eigenständige Handeln fördern.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Vertrauen zu gewinnen, ist eine kontinuierliche Entwicklung. Die Schaffung von Perspektiven für die Mitarbeitenden kann dabei ebenso entscheidend sein, wie Wertschätzung und Anerkennung.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die Geschäftsleitung bedankt sich ganz herzlich bei Dr. Peter Mantsch für seine sehr interessanten Ausführungen. Es war ein äusserst lehrreicher Abend.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Abgerundet wurde der Anlass mit einem Apéro Riche im Hotel Ambassador – herzlichen Dank für die hervorragende Bewirtung und die tolle Gastfreundschaft.​​​​​​​</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><strong><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die VKB-Reihe geht weiter</span></span></span></span></span></span></strong></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Dr. Peter Mantsch wird am 21. November 2024 ein weiteres Referat im Rahmen der Informations- und Vernetzungsanlässe der VKB halten, diesmal zum Thema «Motivation von Mitarbeitenden». Sie werden zu gegebener Zeit auf unserer Homepage&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.vkb-acc.ch/" href="http://www.vkb-acc.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline">www.vkb-acc.ch</a>weiterführende Informationen erhalten und sich anmelden können.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Den nächsten Vortrag im Rahmen der Informations- und Vernetzungsanlässe der VKB hält wieder Dr. Jennifer Hehn, Professorin für digitale Innovation und Transformation an der Berner Fachhochschule BFH, am 29. August 2024 im «Alumni Pavillon» der ETH Zürich. Sie wiederholt ihren Vortrag von Anfang Jahr über kreative Wege und Design Thinking im öffentlichen Sektor.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Über das stillgelegte Kernkraftwerk Mühleberg</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/119731</link>
<description><![CDATA[Die BKW ist die erste Betreiberin in der Schweiz, die ein Kernkraftwerk stillgelegt hat. Ab 2034 kann das Areal neu genutzt werden. Bis dahin wird das Kernkraftwerk...]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 16:16:39 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die BKW ist die erste Betreiberin in der Schweiz, die ein Kernkraftwerk stillgelegt hat. Ab 2034 kann das Areal neu genutzt werden. Bis dahin wird das Kernkraftwerk Mühleberg Schritt für Schritt zurückgebaut</p><p>Anmeldung unter:</p><p><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/14561" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/14561">https://vkb-acc.ch/events/view/event/14561</a></p><p>Wir laden unsere Mitglieder ein zu einem Vortrag von Herrn Stefan Klute, Leiter Stilllegung und Entsorgung der BKW, am Hauptsitz der Firma in Bern. Anschliessend sind Fragen und Antworten über den Rückbau und die Entsorgung des Kernkraftwerkes Mühleberg möglich. Eine Führung im Gelände ist wegen den sicherheitstechnischen Vorgaben leider nicht möglich. Anschliessend gemeinsames Mittagessen im Personalrestaurant der BKW.</p><p><em>Am BKW-Hauptsitz am Viktoriaplatz in Bern, <strong>DIENSTAG</strong>, 2. Juli, um 10 Uhr.</em></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Umbau des ETH-Bereiches ist lanciert</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/119338</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat den ETH-Bereich beauftragt, seine Struktur zu überprüfen. Zwischen den Institutionen des ETH-Bereichs besteht jetzt Konsens darüber, wie.]]></description>
<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 06:38:17 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der ETH-Bereich besteht aus den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH Zürich und EPF Lausanne sowie aus den vier Forschungsanstalten Paul-Scherrer-Institut (PSI), Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (Empa), die Eawag (früher Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Einig sind sich die Institutionen bei folgenden Punkten:</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">• &nbsp;Schaffung einer neuen Einheit zum Thema Digitalisierung</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">• &nbsp;Struktur für die Forschungsanstalten, welche die Integration neuer Einheiten vereinfacht</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">• &nbsp;Zusammenarbeit innerhalb des ETH-Bereichs und darüber hinaus verbessern</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">• &nbsp;Administrative Kosten reduzieren und die unterstützenden Dienste verschlanken</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">• &nbsp;Präsenz der Forschungsanstalten in der Westschweiz stärken. Die bestehenden Standorte bleiben erhalten</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">• &nbsp;Stärken des heutigen Systems beibehalten – insbesondere die wertvollen Brands der Institutionen und ihre Verbindungen zu den Stakeholdern.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><u><strong><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Was bedeutet das konkret?</span></span></span></span></span></span></span></strong></u></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">In diesem neuen Organisationsmodell würden die vier Forschungsanstalten aber unter einem Dach und einer Rechtspersönlichkeit zusammengeführt. Die beiden ETH behalten dabei ihre Rechtspersönlichkeit. Ein Direktorium würde die Gesamtinstitution leiten. Die Forschungsanstalten könnten dabei ihre «Brands» behalten und nach aussen weiterhin unter eigenem Namen auftreten.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Zusätzlich soll eine neue Einheit zum Thema Digitalisierung geschaffen werden, die vorzugsweise in der Romandie lokalisiert wäre. Die ETH wollen ihre Präsenz in der Westschweiz zu stärken.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Für die Forschungsbereiche der Anstalten sollte sich laut Ratspräsident Hengartner nicht viel ändern. Jedoch würden der administrative Bereich und die Support-Dienste zentralisiert.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Unklar ist, inwiefern mit dieser Zentralisierung ein Stellenabbau verbunden ist. Denn die Kosteneinsparungen im administrativen Bereich könnten sich auf das Personal auswirken. </span></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​</p><p style="text-align:start"><u><strong><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die nächsten Schritte</span></span></span></span></span></span></span></strong></u></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Der ETH-Rat soll den Richtungsentscheid noch 2024 fällen und entscheiden, welche Option er dem Bundesrat zur Umsetzung beantragen möchte. Zuvor wird er im ETH-Bereich eine interne Konsultation unter Einbezug der Personalverbände durchführen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Falls es zu einer Strukturanpassung kommen soll, wird der ETH-Rat anschliessend dem Bundesrat einen Antrag zur Einleitung eines Rechtsetzungsverfahrens stellen. Das Parlament hat dann das letzte Wort.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die VKB stellt sich dem Gegenwind</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/118762</link>
<description><![CDATA[Das schwierige wirtschaftliche Umfeld macht dem Bund und seinen Angestellten zu schaffen. Doch die Vereinigung der Kader des Bundes hält dem Gegenwind stand.]]></description>
<pubDate>Thu, 16 May 2024 21:27:29 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Gegen 100 Mitglieder und Gäste haben am 15. Mai 2024 an der Mitgliederversammlung der VKB im Berner Hotel Bellevue teilgenommen, leicht weniger als im Vorjahr. Die Versammlung umfasste auch dieses Jahr vor dem statutarischen Teil einen Vortrag - Dirk Lindemann, Direktor Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, sprach über «Die digitale Transformation in der Bundesverwaltung - Herausforderung für das Bundespersonal»<strong>&nbsp;</strong>– sowie zum Abschluss ein reichhaltiges Apéro, an dem die Mitglieder die Geselligkeit pflegen konnten.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><strong><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-weight:normal">Verhandeln mit einer «Sparfüchsin»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">In seinen Ausführungen zum Geschäftsjahr 2023 ging Zentralpräsident Hans Wipfli auf das schwierige Umfeld auf, in dem alle Teile der Gesellschaft und damit auch die Angestellten der Bundesverwaltung letztes Jahr arbeiten mussten. Er sprach unter anderem auch die schwierigen Lohnverhandlungen mit Finanzministerin Bundesrätin Karin Keller-Sutter an. Diese seien im Berichtsjahr alles andere als ausgeglichen und auf Augenhöhe geführt worden. «</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Lohnverhandlungen klingt immer nach zweiseitigen Gesprächen</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">»</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">, so Wipfli.&nbsp;</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Doch die Bundesrätin habe angesichts der finanziellen Schwäche des Bundes den Personalverbänden kaum einen Schritt entgegengekommen. «</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Sie bezeichnete sich als Sparfüchsin</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">»</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">, was klar den geringen Verhandlungsspielraum aufgezeigt habe.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Ein weiterer Reallohnverlust für die Bundesangestellten war die Folge. Noch werfen die Personalverbände das Handtuch nicht, sie hätten wieder ein gemeinsame Absichtserklärung beschlossen.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-weight:normal">Immer näher ans OR</span></span></span></strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Doch nicht nur die finanziellen Engpässe, auch die rechtlichen Entwicklungen liefen den Interessen des Personals zuwider, so Wipfli. So nähere sich das Bundespersonalgesetz schrittweise dem allgemeinen Obligationenrecht an. «</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das macht uns Sorgen, wir besuchen, dem entgegenzutreten.</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">»</span></span>&nbsp;<span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das Bundespersonal habe Anspruch auf Vorteile im Personalrecht, da s auch eine erhöhte Treuepflicht habe und der Bund dies von ihm auch zurecht erwarte.&nbsp;</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">«</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Wie will der Bund seine Attraktivität beibehalten oder fördern?</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">»</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">, fragte der Präsident in die Runde und meinte die zunehmenden Schwierigkeiten auch des Bundes bei der Personalrekrutierung. Die demographische Entwicklung und ständig steigende Anforderungen bildeten schon so erschwerte Bedingungen bei der Suche nach Fachkräften. Da kann der Verlust des Arguments von Sonderregelungen für Bundesangestellte nachteilig, ja fatal sein. Auch der Bund erwartet, in den nächsten etwa zehn Jahren die Pensionierung oder den Austritt von bis zu jeder und jedem dritten Angestellten.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-weight:normal">Viel Gutes für wenig Geld</span></span></span></strong></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Der Verein wies Ende 2023 einen&nbsp;</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">leicht rückläufigen Mitgliederbestand aus. Abschliessend rief Zentralpräsident Wipfli deshalb die Anwesenden auf, bei der Suche nach neuen Mitgliedern zu helfen, für die VKB zu werben, sie bei der Digitalisierung zu unterstützen, sich auf den Kommunikationskanälen in den periodischen Mitteilungen, Webseite, auf Sozialen Medien wie Linkedin und Newslettern regelmässig über die Aktivitäten und Anliegen der VKB zu informieren.&nbsp;</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">«</span></span><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Sagen Sie ihnen, was wir für wenig Geld Gutes zu tun.</span></span></span><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">»</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:16px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span lang="DE"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Das Tätigkeitsprogramm der VKB sieht im laufenden Jahr neben den traditionellen Ausflügen für die Senioren auch mehrere Veranstaltungen für aktive Bundesangestellte vor. Die VKB möchte ihre Bemühungen für diesen Kreis von Mitgliedern verstärken.&nbsp;</span></span></span><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">​​​​​​​</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:14px;"><span times="" new="" roman=""><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><em><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Zum Vortrag und den Ausführungen von Dirk Lindemann, Direktor Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, lesen Sie den ausführlichen Artikel in den nächsten VKB-Mitteilungen.</span></span></em><em>&nbsp;</em><em><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:black">Sie erscheinen Anfang August.</span></span></em></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>VKB schafft Mehrwert</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/118096</link>
<description><![CDATA[Es gibt viele Gründe, der VKB beizutreten. Mindestens 12 von ihnen stehen in jeder Ausgabe der VKB-Mitteilungen.]]></description>
<pubDate>Mon, 13 May 2024 06:36:10 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Es sind die Angebote im Rahmen unseres Dienstleistungsangebotes. Als VKB-Mitglied haben Sie Anspruch auf eine Reihe von Vergünstigungen und Angeboten. Sie betreffen Kranken-Zusatzversicherungen, Vorsorge, Rechtsschutz und vor allem Mobilität. So erhalten Sie über Kollektivverträge zusätzliche Vorteile bei Helsana und KPT. Wenn Sie arbeitsrechtliche Schwierigkeiten mit Ihrem Arbeitgeber (Bund) haben, steht die VKB Ihnen unter bestimmten Umständen bei. Und wir unterstützen Sie und beraten Sie im Bereich der Vorsorge: direkt gegenüber der Bundes-Rentenversicherung PUBLICA oder auch, wenn Sie finanzielle Fragen haben – zum Beispiel für Hypotheken der Berner Kantonalbank BEKB oder generellen Fragen beim VZ Vermögenszentrum. Unsere Mitglieder können bei der Zurich Insurance Group eine ganze Reihe von Vergünstigungen erwarten.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Schliesslich ist es uns ein Anliegen, Ihnen eine breite Palette von Vergünstigungen im Bereich der Mobilität zu ermöglichen, beispielsweise für den Kauf von Autos von Mercedes, bei Mazda oder bei BMW. Ein Ausbau der Palette ist vorgesehen.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Bei Fragen: Wenden Sie sich an unser <a data-cke-saved-href="mailto:office@vkb-acc.ch" href="mailto:office@vkb-acc.ch">Sekretariat</a>.</span></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>VKB besucht swissPersona</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/118101</link>
<description><![CDATA[Am 19. April 2024 fand vor beeindruckender Kulisse in Meiringen auf dem Flugplatz Unterbach die 104. Delegiertenversammlung von swissPersona statt. Gastredner Ständerat...]]></description>
<pubDate>Mon, 13 May 2024 06:34:42 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 19. April 2024 fand vor beeindruckender Kulisse in Meiringen auf dem Flugplatz Unterbach die 104. Delegiertenversammlung von swiss<em>Persona </em>statt. Gastredner Ständerat Werner Salzmann gab im Rahmen des Anlasses eine ausführliche sicherheitspolitische Lageanalyse ab. Die VKB dankt swiss<em>Persona </em>für die Gastfreundschaft und für die stets gute und zielführende Zusammenarbeit.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>SVP komponiert Streichkonzert</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/118032</link>
<description><![CDATA[Schon länger kämpft die SVP politisch gegen den Ausbau der Bundesverwaltung. Nun will sie 1000 Stellen streichen lassen. Sie weiss auch genau wo.]]></description>
<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 22:04:52 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Dass sich die SVP - sagen wir - mehr um das Wohl des ständig schrumpfenden und zu einem gut Teil vom Staat finanzierten Standes der Landwirtschaft kümmert, als um die für das Gesamtvolkswohl arbeitenden Bundesangestellten, ist nicht neu. Auch, dass sie das finanzielle Wohl von Gut- und Bestverdienenden aus der Privatwirtschaft näher ist als dasjenige der Pensionierten der öffentlichen Hand, ist heute Allgemeinwissen. Doch nun organisiert die Sünneli-Partei einen systematischen Husarenritt gegen diesen ihr unliebsamen Personenkreis.&nbsp;<br></p><p>Dies geschieht in einem Brief, in dem die Partei mehreren Forderungen aufstellt, welche das Ausgabenwachstum im Bundeshaushalt eindämmen sollten.<br><br><strong>Massiver Stellenabbau beim Bund</strong><br><br>Die Geschichte ist rasch erzählt. Der Bund erwartet hohe strukturelle Defizite von bis zu 4 Milliarden Franken. Auf dem Buckel verschiedener Personenkreise will die SVP nun einige Milliarden sparen. Wenig überraschend möchte die SVP den Rotstift insbesondere auch bei den Bundesangestellten ansetzen. Ein grosses Streichkonzert bei den Stellen&nbsp;- die Schätzungen belaufen sich auf 1000 Stellen weniger - soll den Bundeshaushalt um 1,5 Milliarden Franken entlasten. No need to say, dass die Aufgaben, welche das Parlament dem Bund aufgetragen hat, ja bestehen bleiben und in einem solchen entweder von Externen gemacht werden müssten oder Überstunden für die verbleibenden Bundesangestellten drohen. Ganz zu schweigen davon, dass solches Verhalten die Attraktivität des Bundes auf dem Arbeitsmarkt nicht gerade befördern würde.<br><br>Konkret im Fokus sind unter den 17 bei der SVP als überflüssig und zu streichen betrachteten Aufgaben (und damit verbundenen Posten) des Umweltschutzes, Kultur und Gesundheit, des Energiesparens und der Gleichstellung, Wenig überraschend also Bundesstellen, die nicht mit der Gewährung und Auszahlung von Subventionen im Landwirtschaftsbereich beschäftigt sind. Allerdings fordert die Partei die generelle Überprüfung der Ausgaben des Bundes. Was passiert, wenn darunter auch Bereiche sind, welche der SVP wichtig sind, steht nicht im Brief.<br><br><strong>Ein bunter Strauss von Budget-Posten</strong><br><br>SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi fährt fort, gemeint seien «all diejenigen Aufgaben, die nicht mehr zwingend die Eidgenossenschaft wahrnehmen muss, kann man wieder zurückgeben, zum Beispiel an die Kantone oder an private Anbieter.» Das heisst: Entweder sollen die zusätzlichen Kosten auf die Kantone überwälzt werden - Kosten, die diese übrigens in der Vergangenheit dem Bund übertragen hätten. Oder aber die staatlichen Aufgaben gleich direkt Privaten übergeben werden. Klar, die machen es ja billiger. Schon jetzt bilden externe «Beratungsmandate» einen auffälligen Teil des Bundesbudgets - und sind natürlich ebenfalls ein Dorn im Auge der Sparpolitiker.<br><br>Was sie allerdings an der Arbeit des Bundesamts für Statistik stört - ausser, dass diese vielleicht der SVP unleidige Aussagen empirisch fundieren könnte - und von Schweiz Tourismus (Macht die Schweiz für zu viele Menschen aus dem Ausland attraktiv?) stört, ist nicht intuitiv erklärbar. Ausserdem sollen auch Menschen in Not, welche in der Schweiz Aufnahme und ein Auskommen suchen, auf zwei Milliarden Franken Bundes-Unterstützung verzichten. Die derart halbierten Asylausgaben sollen ausreichen und mit einer härteren Asylpolitik flankiert werden.&nbsp;<br>Und im Wissen, dass dies in den Heimatländern dieser Menschen zu noch grösseren Problemen führt, will die SVP bei der Entwicklungshilfe eine weitere Milliarde Franken streichen.<br><br><strong>Die Debatte ist eröffnet</strong><br><br>Der Bund hat eine Gruppe von Fachleuten damit beauftragt, bis im Spätsommer Vorschläge zu unterbreiten, mit denen der Bund die vorausgesagten Defizite minimieren könnte. Dieser Fachgruppe will die SVP übrigens mit ihren selbstlosen Ratschlägen auf die Sprünge helfen.<br><br>Die ersten Reaktionen der anderen Parteien waren distanziert. Einige Punkte seien es wert, sie zu diskutieren, so FDP-Fraktionschef Damien Cottier. Der Fraktionspräsident der Mitte, Philipp Matthias Bregy, unterstrich, Einsparungen ja, aber «nicht entlang des parteipolitischen Programms der SVP.» Bregy hält es zudem für unmöglich, beim Bundespersonal gleich 1.5 Milliarden wegzusparen. «Das wäre nur möglich, wenn man zuvor die Aufgaben des Bundes neu gestalten und dem Bund gewisse Aufgaben wegnehmen würde.» Da man dies nicht machen werde, sei die Forderung unrealistisch.<br><br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Für die Chefs ist noch etwas Luft nach oben</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/117164</link>
<description><![CDATA[Die Personalbefragung 2023 des Bundes sieht Verbesserungspotenzial etwa bei den Fähigkeiten der obersten Leitung, im Zusammenhalt und der Eigenverantwortung.]]></description>
<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 20:27:57 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die regelmässige Personalbefragung unter den Mitarbeitenden – sie ist für die Bundesverwaltung ein Lackmustest für ihre Attraktivität als Arbeitgeberin. Eine gute 5, das ist in etwa die Note, welche die Angestellten ihrem Arbeitgeber Bund anlässlich der letzten Personalbefragung geben. Es ist die erste Vollbefragung nach zwei Stichprobenbefragungen und fast drei Jahren.</p><p>Wie in den Umfragen zuvor zeigen sich die Mitarbeitenden im Grossen und Ganzen überaus motiviert und stehen zu ihrem Arbeitgeber. Das Commitment und die Bindung bewegen sich seit längerem um 80 Prozent. Das ist wichtig: «Je höher die Identifikation und das Engagement ausgeprägt sind, desto stärker identifizieren sich die Mitarbeitenden mit den Werten und Zielen der Bundesverwaltung und engagieren sich für ihre Arbeitsaufgaben», so der Evaluationsbericht. Dabei gaben die Autoren vom Büro Empiricon zu bedenken, dass das Commitment und die Bindung zwar etwas gesunken seien, aber dennoch auf dem selben Niveau seien wie die meist private Konkurrenz.</p><p>Gute Werte wirkten sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Diese Werte sind nach wie vor hoch, seit mindestens zehn Jahren sind sie nicht unter 85 Prozent gefallen.</p><p><strong>Höchstwerte für mobiles Arbeiten</strong></p><p>Auffällig sind laut einer Mitteilung die leicht niedrigeren Werte gegenüber dem Coronajahr 2020. «Sie zeichnen aber weiterhin ein gesamthaft positives Bild», die Leute sind mit ihren Arbeitsbedingungen weitgehend zufrieden. Ausserdem lässt sich aus den guten Ergebnissen 2020 der Schluss ziehen, dass der Bund sich aus Sicht der Angestellten trotz der ausserordentlichen Situation angemessen und im Sinne der Mitarbeitenden verhalten hat. Mehr noch – die damals hoch gehaltenen Werte mobiles Arbeiten und Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben haben sogar tendenziell zugelegt. Der Themenbereich mobiles Arbeiten erreichte hohe 87 Prozent Zustimmung. Zum Vergleich: Im Coronajahr 2020 waren auch schon 82 Prozent der Befragten mit der Situation zufrieden. Auf der anderen Seite sinkt das Bedürfnis, mobil zu arbeiten. Die Bilanz: «Somit konnte die Lücke zwischen den Erwartungen der Mitarbeitenden und den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten deutlich verringert werden.»</p><p>Insbesondere fühlen die Mitarbeitenden sich von ihren Vorgesetzten wie vom Arbeitgeber in der Absicht unterstützt, wo möglich mobil arbeiten zu können. Die Infrastruktur sei gut und insgesamt sei auch die Möglichkeit jener angestiegen, die überhaupt mobil arbeiten können. Damit stiegen auch die Werte für die Identifikation mit dem Arbeitgeber und beim Engagement.</p><p><strong>Hoher Einfluss, tiefer Wert</strong></p><p>Die Ergebnisse erfreuen den Bundesrat, sind die Angestellten doch weitgehend zufrieden. Die schlechten Noten insbesondere für die Anpassungsfähigkeit der Organisation und für die höchsten Vorgesetzten können die Landesregierung jedoch nicht zufriedenstellen. Nach einem leichten Aufwärtstrend sind sie nun wieder knapp über 60 Prozent. Hier fallen eine nur bedingt konsequente Umsetzung von Entscheiden und vor allem das ungenügende Anpacken dringlicher Probleme negativ auf.</p><p>Auffällig ist dabei die Kritik, dass die Vorgesetzten die für die Verwaltungseinheit dringlichen Probleme zu wenig engagiert angehen, also zu wenig vorwärtsgewandt sind. Die Mitarbeitenden kritisieren aufwändige Arbeitsabläufe und Dokumente und zögerliche Entscheidungsprozesse. Deutlich negativ bewerten die Antwortenden das gemeinsame Verständnis für Veränderungen sowie die Fehlerkultur. Insgesamt ist das Vertrauen in die oberste Leitung zu wenig ausgeprägt. Besser schneiden einmal mehr die direkten Vorgesetzten ab.</p><p><strong>Viele Hausaufgaben</strong></p><p>In ihrer Bilanz schreiben die Autoren, dass die Umfrageergebnisse sich eigentlich gut mit den Zielen der Personalstrategie 2020– 2023 decken, dass also die ergriffenen Massnahmen gerade für mobiles Arbeiten und die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben greifen würden. Massnahmen, die Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse verbessern, müssten weiter geführt werden. Das Hauptaugenmerk hätten viele Verwaltungseinheiten auf die oberste Führung gerichtet, beispielsweise gebe es Massnahmen zur Etablierung einer neuen Führungskultur und Förderungen des Austauschens zwischen den Hierarchiestufen. Hier schreiben die Autoren: «Diese Massnahmen konnten offenbar noch zu wenig Wirkung entfalten, sind doch in beiden Themen die Werte gesunken. Es gilt daher, die Massnahmen weiter voranzutreiben.» Dies nicht zuletzt, weil die Personalstrategie 2024–2027 neue Schwerpunkte in den Fokus nimmt.</p><p><strong>Personalverbände wollen Details</strong></p><p>Die Departemente und Verwaltungseinheiten sind nun daran, ihre eigenen Ergebnisse zu analysieren und bei Bedarf spezifische Massnahmen einzuleiten. Das EPA analysiert die Ergebnisse auf Stufe Bundesverwaltung und prüft, ob bundesweite Massnahmen angezeigt sind.</p><p>Die Personalverbände und mit ihnen die VKB wünschen detailliertere Informationen vom Eidgenössischen Personalamt und in einem weiteren Schritt von den Verwaltungseinheiten.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die VKB kämpft für den Teuerungsgleich auf Renten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/117875</link>
<description><![CDATA[Die VKB hat die Thematik des fehlenden Teuerungsausgleichs der Pensionierten bei der 2. Säule wiederholt sowohl bei der Direktorin PUBLICA als auch bei der Vorsteherin...]]></description>
<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 18:13:11 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die VKB hat die Thematik des fehlenden Teuerungsausgleichs der Pensionierten bei der 2. Säule wiederholt sowohl bei der Direktorin PUBLICA als auch bei der Vorsteherin des EFD mehrmals reklamiert.</p><p>Gemäss dem Bundespersonalgesetz verfügen die Vorsorgewerke erst dann über freie Mittel, wenn sie eine Schwankungsreserve von mindestens 15 Prozent aufgebaut haben. Beträgt der Deckungsgrad des Vorsorgewerks also 115 Prozent<em>, </em>so dürfen die Rentenbeziehenden eine Anpassung der Renten an die Teuerung aus Vermögenserträgen von PUBLICA erwarten. Je tiefer darunter die Deckung liegt, desto kleiner ist der Spielraum für Anpassungen.</p><p>Ende 2023 nun betrug der Deckungsgrad bei der zentralen Pensionskasse des Bundes noch immer unter 100 Prozent. PUBLICA war in Unterdeckung.</p><p>Aufgrund der Unterdeckung bei PUBLICA und dem schlechten Anlagejahr 2023 kann, wie vorher beschrieben, nicht mit einem ordentlichen Teuerungsausgleich durch das Vorsorgewerk PUBLICA gerechnet werden. In den kommenden Jahren drohen im Bundeshaushalt grosse Defizite. Beim Entscheid über eine ausserordentliche Teuerungsanpassung hat der Bundesrat die allgemeine wirtschaftliche Lage, im Wesentlichen also die Höhe der Teuerung, und die finanziellen Verhältnisse des Bundeshaushalts<em> </em>zu berücksichtigen<em>. </em>Die finanziellen Mittel für eine ausserordentliche Teuerungsanpassung müsste er auf dem ordentlichen Budgetweg beim Parlament beantragen. Der Bundesrat hat deshalb Massnahmen beschlossen, um den Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Ein ausserordentlicher Teuerungsausgleich durch die ehemalige Arbeitgeberin Bund scheint aufgrund der sehr schlechten Bundesfinanzen ebenso unrealistisch.</p><p>So der so wird die VKB an diesem Thema dranbleiben und versuchen, Verbesserungen herbeizuführen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Alterung der Gesellschaft beschäftigt die PUBLICA</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/117845</link>
<description><![CDATA[Die Bundes-Rentenversicherung PUBLICA hat die krisenhafte Zeit recht gut bewältigt. Die Zukunft stellt sie aber vor ein neue Herausforderung: die Demographie.]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 10:28:17 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der konsolidierte Deckungsgrad der Bundes-Pensionskasse PUBLICA betrug <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/117633/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6MX0=" href="https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/article/117633/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6MX0=">wie zuvor berichtet</a>&nbsp;per Ende 2023 98,3 Prozent und die Netto-Anlagerendite betrug 3,9 Prozent. Von elf offenen Vorsorgewerken waren noch drei in Unterdeckung, letztes Jahr waren neun davon betroffen. Die geschlossenen Vorsorgewerke sind wieder zu über 100 Prozent gedeckt. Die beste Einheit verzeichnete damals eine Deckung von immerhin fast 113 Prozent. Und die wirtschaftliche Gesamtentwicklung der ersten Monate des Jahres legt nahe, dass der Wert insgesamt weiter angestiegen ist. &nbsp;</p><p>Die Führung der PUBLICA konnte gemäss dem Geschäftsbericht 2023 trotz der zeitweisen Unterdeckung Sanierungsmassnahmen bisher vermeiden, auch angesichts der entspannten finanziellen Situation der Kasse. Auf der anderen Seite ist die wirtschaftliche Zukunft der Welt und damit der Kasse unklar. Dabei stellt die Alterung der Gesellschaft eine zunehmend bedeutendere Herausforderung dar.</p><p><strong>Leichte Zunahme der Zahlenden</strong></p><p>Die demographische Entwicklung arbeitet generell gegen die Pensionskassen. Die durchaus problematische Umverteilung von Vermögenserträgen von den Aktiven zu den Rentenbeziehenden dauert an.</p><p>Letztes Jahr hat die Zahl der zahlenden Versicherten gegenüber den Rentenbeziehenden netto allerdings leicht zugenommen, um etwa 1400 auf 69'000. Unter ihnen waren etwa 40 Prozent Frauen. Das Plus der Versicherten ist auf eine Zunahme der angestellten Personen beim Bund und den bundesnahen Organisationen zurückzuführen. Ihnen standen 41'850 Pensionierte gegenüber, etwas mehr als die Hälfte Frauen. Die Zahl aller Rentenbeziehenden ist innert Jahresfrist um rund 70 gesunken, die Anzahl der ausbezahlten Altersrenten nahm jedoch leicht zu. Insgesamt waren knapp 111 000 Personen bei PUBLICA versichert.</p><p>Während Jahren steigt die Zahl der Pensionierten in den Vorsorgewerken, auch bei der PUBLICA. Ihr Anteil wird weiter zunehmen, da nun die Generation der Babyboomer kurz vor der Pensionierung steht. Das sind die geburtsstarken Jahrgänge der Zeit von nach dem Weltkrieg. Ihr Anteil in der Bevölkerung und unter den Versicherten ist deutlich grösser als jene der nachfolgenden Jahrgänge. &nbsp;</p><p>Weitere Faktoren prägen die Zukunft der Kasse. So liessen sich knapp 800 Personen bei PUBLICA letztes Jahr frühpensionieren. Das effektive Rücktrittsalter der PUBLICA-Versicherten in die Rente liegt seit Jahren stabil bei etwas mehr als 63 Jahren. Dies, obschon der vorzeitige Altersrücktritt finanziell unattraktiv ist, weil einerseits die Einzahlung in die AHV ja weitergeht und zudem die Frührente mit einer Rentenkürzung um mehr als 10 Prozent einher geht.&nbsp;</p><p>Weder die hohe Lebenserwartung noch die deutlich bessere Gesamtgesundheit der Bevölkerung scheinen den Willen zu einer früheren Pensionierung zu beeinflussen. Dabei könnten sie neu sogar über das Referenzalter hinaus arbeiten und den Bezug ihrer Rente aufschieben. Und weil das durchschnittliche Sterbealter seit vielen Jahren bei etwa 85 Jahren liegt, nehmen frühere Angestellte des Bundes im Schnitt 22 Jahren Renten der PUBLICA in Anspruch. Die PUBLICA zahlt schliesslich neben den klassischen Altersrenten unter anderem auch solche an Invalide, Ehegattinnen und Kinder.</p><p><strong>Umverteilung von Vermögenserträgen – die Jungen subventionieren die Alten</strong></p><p>Die berufliche Vorsorge basiert auf dem Grundsatz, dass alle Versicherten ein eigenes Guthaben aufbauen, mit dem ihre späteren Rentenleistungen finanziert werden. Die Vermögenserträge werden benötigt, um die Guthaben der versicherten Personen und das Vorsorgekapital der Rentenbeziehenden zu verzinsen sowie allfällige Änderungen in der Rückstellungspolitik zu finanzieren.</p><p>In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Rahmenbedingungen jedoch grundlegend verändert. Die Lebenserwartung ist stark gestiegen, dafür sind die Zinsen gesunken. Da die früher versprochenen Rentenleistungen nicht ausreichend finanziert werden können, kommt es zu einer Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Rentenbeziehenden. Ein Teil der einbezahlten Beiträge wird heute auch dazu benötigt, das Rentenniveau der Pensionierten aufrecht zu erhalten.&nbsp;</p><p>In ganzen Zahlen: Von den verteilten Mitteln der PUBLICA flossen 2023 rund 350 Millionen Franken zu den rentenbeziehenden Personen und 260 Millionen als Zinsgutschriften in die Altersguthaben der noch aktiv arbeitstätigen Versicherten. Insgesamt haben die Rentnerinnen und Rentner zu Lasten der Versicherten 65 Millionen Franken mehr erhalten. Diese Netto-Umverteilung war in den Vorjahren sogar tendenziell höher. 2022 wurden rund 600 Millionen Franken umverteilt, seit 2013 summierte sich der Betrag auf über 1,7 Milliarden Franken. &nbsp;</p><p>Umverteilung bedeutet also, dass die Rendite aus der Bewirtschaftung des Vermögens nicht in einem angemessenen Verhältnis zwischen den versicherten Personen (Aktiven) und Rentenbeziehenden aufgeteilt wird. Eine langfristige systematische Umverteilung von Vermögenserträgen zwischen Versicherten und Rentenbeziehenden entspricht nicht dem Finanzierungssystem.&nbsp;Die Umverteilung zu Lasten der Aktiven wird mutmasslich erheblich zunehmen. Das könnte sozialpolitischen Zündstoff bergen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wir kommunizieren für Sie und mit Ihnen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/116385</link>
<description><![CDATA[Helfen Sie uns bitte bei unserer Kommunikation, folgen Sie, teilen Sie!]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 22:16:51 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ihre Vereinigung der Kader des Bundes arbeitet ständig an der Verbesserung ihrer Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit und möchte ihre Präsenz in den sozialen Medien ausbauen. Dabei benötigen wir Ihre Unterstützung. Konkret bitten wir Sie, die VKB wie folgt zu unterstützen:</p><p><u>Beiträge teilen:</u><br>Teilen Sie unsere Beiträge in den Social-Media-Kanälen Ihrer Organisation. Unterstreichen Sie dabei gerne auch die wichtige Rolle der VKB als Organisation mit Fokus auf die Kader und Verantwortungsträgerinnen.<br>Ermutigen Sie Ihre Follower, mehr über die VKB zu erfahren, indem auch sie unseren Auftritten in den sozialen Medien folgen.<br>Bitte erwähnen/markieren Sie die VKB-Accounts auf den folgenden Plattformen: <br>LinkedIn: @VKB-ACC <br>Twitter/X: @VKB_ACC </p><p><u>VKB-Accounts in den sozialen Medien folgen:<br></u>Falls Ihre Organisation dies noch nicht getan hat, folgen Sie der VKB in den Social Media-Plattformen. Dies stärkt nicht nur unser Netzwerk, sondern hält Sie auch über die neuesten Entwicklungen und Initiativen unsererseits auf dem Laufenden.<br></p><p><strong>Folgen Sie uns auf:</strong><br><a data-cke-saved-href="http://http://www.vkb-acc.ch" href="http://http://www.vkb-acc.ch">Worldwide Web</a><br><a data-cke-saved-href="https://www.linkedin.com/company/vkb-acc " href="https://www.linkedin.com/company/vkb-acc ">LinkedIn</a>: <br><a data-cke-saved-href="https://twitter.com/vkb_acc" href="https://twitter.com/vkb_acc">Twitter/X</a> (aktuell inaktiv) </p><p><br>Schliesslich möchten wir Sie bitten, das VKB-Logo an sichtbarer Stelle auf der Homepage Ihrer Organisation zu platzieren. Diese visuelle Darstellung erhöht die Sichtbarkeit und Anerkennung unserer gemeinsamen Bemühungen.<br>Ihre aktive Teilnahme wird einen wesentlichen Beitrag zu unseren kollektiven Anstrengungen für eine stärkere und besser vernetzte Interessenvertretung leisten.</p><p>Wir wissen Ihre stetige Unterstützung zu schätzen. Gemeinsam können wir unsere Stimme und unseren Einfluss verstärken.<br>Sollten Sie Fragen haben oder zusätzliche Informationen benötigen, können Sie sich jederzeit gern an uns auf&nbsp;<a data-cke-saved-href="mailto:office@vkb-acc.ch" href="mailto:office@vkb-acc.ch">office@vkb-acc.ch</a> wenden.</p><p>Danke, dass Sie ein fester Bestandteil der VKB sind!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Deckungsgrad: Noch nicht ganz 100, aber nahe dran</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/117633</link>
<description><![CDATA[Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA hat das schwierige Jahr 2023 mit einem durchschnittlichen Deckungsgrad von 98,3 leicht höher abgeschlossen.]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 22:11:49 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA erzielte 2023 konsolidiert über alle Vorsorgewerke hinweg eine Netto-Anlagerendite von rund 4 Prozent. Den grössten Beitrag zu diesem beachtlichen Ergebnis haben Renditen aus Aktien und Obligationen beigesteuert. Die Aktien lieferten netto eine Jahresrendite von 8,5 Prozent, die Oblis immerhin eine von 4 Prozent. Positiv schlossen auch Edelmetalle. Aus Diversifikationsgründen investiert PUBLICA einen Teil des Vermögens in Edelmetalle wie Gold und Silber. Schliesslich waren auch Immobilien einträglich, allerdings nur jene in der Schweiz. Jene im Ausland performten gemäss Geschäftsabschluss 2023 negativ. Der konsolidierte Deckungsgrad ist insgesamt wieder leicht auf 98,3 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Erst ab einem Deckungsgrad von 115 Prozent können Rentenbeziehende eine Anpassung der Renten an die Teuerung aus Vermögenserträgen von PUBLICA verlangen. Die geschlossenen Vorsorgewerke der PUBLICA waren sogar zu 100,6 Prozent gedeckt.</p><p><strong>Neue Anlagestrategie greift</strong></p><p>Im Zuge einer Änderung ihrer Anlagestrategie hat PUBLICA den Anteil der Aktien von 28 auf knapp 32 Prozent erhöht, die Staatsanleihen von Schwellenländern gekürzt. Die Kasse hat begonnen, in die neue Anlageklasse «private Infrastrukturanlagen» zu investieren. Ausserdem hat sie den Anteil an Edelmetallen auf 3 Prozent erhöht.</p><p>Per 1. Januar 2024 hat PUBLICA die sieben geschlossenen Vorsorgewerke zu einem zusammengelegt. In den geschlossenen Vorsorgewerken sind rentenbeziehende Personen geführt, in den offenen sind sowohl berufstätige wie auch rentenbeziehende Personen versichert.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CESI und VKB – gemeinsam einstehen für die Interessen unserer Mitglieder</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/116384</link>
<description><![CDATA[Die VKB-Mitteilung haben mit dem Generalsekretär der Europäischen Union Unabhängiger Gewerkschaften (CESI), Klaus Heeger, gesprochen.]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 06:24:57 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Die Europäische Union Unabhängiger Gewerkschaften (CESI) ist die Vertretung von 40 Gewerkschafts- und Arbeitnehmendenorganisationen mit mehr als sechs Millionen Mitgliedern aus ganz Europa, vornehmlich im öffentlichen Dienst. Sie vertritt deren Interessen vor allem gegenüber den EU-Institutionen und dem Europarat und ist ein anerkannter sektoraler Sozialpartner. Gleichzeitig bietet CESI Fortbildung und Möglichkeiten des Netzwerkens für die Mitgliedorganisationen an. Aus der Schweiz sind neben unserer Vereinigung der Kader des Bundes VKB der Zentralverband Öffentliches Personal Schweiz Mitglied der CESI.</span></p><p><em>Klaus Heeger, nennen Sie bitte die Kernaufgaben und Ziele der CESI oder die grössten Herausforderungen, mit denen Sie konfrontiert sind.<br></em>Zusammen sind wir eine starke Gemeinschaft. Wir stehen ein für gute Arbeit, für Gewerkschaftspluralismus, für inklusiven sozialen Dialog und eine Alternative zu aktivistischen Einheitsgewerkschaften. Gemeinsam stehen wir vor grossen Herausforderungen. Ständig müssen wir uns neu gegen zumeist grössere europäische Einheitsgewerkschaftsverbände behaupten, die auch aufgrund von institutionellen Abhängigkeiten über grössere Ressourcen verfügen. Nicht zuletzt deshalb bin ich stolz, dass es die CESI seit 1990 – also seit nunmehr fast 35 Jahren – geschafft hat, beständig zu wachsen, sich zu festigen und sich zu einem im Brüsseler EU-Viertel respektierten, anerkannten und gefragten Interessensverband gemausert zu haben.</p><p><em>Wo sehen Sie die grossen Gemeinsamkeiten zwischen Ihrer CESI und unserer VKB?<br></em>Die CESI ist wie die VKB eine Interessenvertretung von Arbeitnehmern vor allem im öffentlichen Dienst. Wie die VKB ist die CESI eine freie, unabhängige Organisation, die politisch und konfessionell ungebunden ist. Wir pflegen parteiübergreifend Kontakte zu Vertretern aus der – in unserem Fall europäischen – Politik und kooperieren mit einer Reihe von Partnerorganisationen aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft. Wir folgen dabei allerdings strikt den Leitwerten der Toleranz, des zivilgesellschaftlichen Pluralismus und der liberalen Demokratie. Und so wie die VKB in der Schweiz als Verhandlungspartnerin im sozialen Dialog auftritt, so ist auch die CESI ein anerkannter europäischer sektoraler Sozialpartner, etwa im Bereich der Zentralverwaltungen. Im organisatorischen Selbstverständnis und auch in der Arbeitsweise gibt es zwischen der CESI und der VKB also grosse Schnittmengen.</p><p><em>Worin sehen Sie den Vorteil der Mitgliedschaft der VKB bei der CESI? Die Schweiz ist ja kein EU-Mitglied.<br></em>Die Schweiz ist zwar kein Mitglied der EU, und dennoch ergibt eine gewerkschaftliche Mitarbeit auf europäischer Ebene Sinn. Es gibt schliesslich grundlegende gegenseitige Abhängigkeiten in wichtigen Bereichen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. Abkommen zwischen der Schweiz und der EU regeln unter anderem die gegenseitige Aufenthaltsrechte für Bürger, Beschäftigte und Arbeitssuchende sowie deren Familien oder auch die gegenseitige Öffnung des öffentlichen Auftragswesens bei Beschaffungen von Verwaltungen und öffentlichen Diensten. Und grundsätzliche politische Strömungen in der EU und der Schweiz zum Beispiel zur Liberalisierungs- und Privatisierungsagenda bedingen sich gegenseitig. Eine gewerkschaftliche Interessenvertretung in Brüssel kann Auswirkungen der Brüsseler Politik und Gesetzgebung auf die Schweiz und deren Beschäftigten positiv entgegenwirken, auch im öffentlichen Dienst. </p><p><em>Kann uns von der VKB dann auch die Zusammenarbeit mit den 40 Mitgliedverbänden dienlich sein?</em>Die CESI kann als europäischer Dachverband Gewerkschaften aus ganz Europa vernetzen, Erfahrungsaustausche ermöglichen, und bei gemeinsamen Herausforderungen gegenseitige Unterstützung anbieten kann. Sie unterhält verschiede Gremien, über die diese sich einbringen können. Viele Mitglieder haben in ihren jeweiligen Ländern ähnliche Probleme – und profitieren so vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch.</p><p><em>Wenn wir uns stärker für die CESI engagieren möchten, was wäre für Sie sinnvoll?<br></em>Ihre engagierte Mitarbeit der verleiht der CESI Kraft, Leben, Kompetenz und Legitimität. Sie soll aber keine Einbahnstrasse sein. Auch Sie als Mitglied sollen profitieren, durch den Meinungsaustausch und das Netzwerken zum Beispiel. Sitzungen des Vorstands der CESI finden halbjährig statt. Alle Mitgliedsorganisationen dürfen einen Vertreter entsenden, um über Herausforderungen auf nationalstaatlicher Ebene zu berichten und Entscheidungen unter anderem zu neuen Positionen, Mitgliedschaften und strategischen Ausrichtungen der CESI zu treffen. Die Kommissionen der CESI diskutieren relevante nationalstaatliche Entwicklungen und arbeiten die inhaltliche Positionierung der CESI für die legislative Interessenvertretung in Brüssel und den europäischen sozialen Dialog aus.</p><p><em>Die VKB entsendet auch Delegationen an Anlässe der Europa-Akademie der CESI. Könnten Sie dieses Engagement kurz erklären?<br></em>Die Europa-Akademie ist die Trainings- und Fortbildungseinrichtung der CESI. Sie hält jedes Jahr eine Reihe von thematischen und projektbezogenen Workshops, Seminaren und Konferenzen ab. Ein Beispiel dafür war unser Symposium zur Digitalisierung der öffentlichen Dienste in Europa, das 2022 in Konstanz stattfand und an dem ebenfalls Vertreter der VKB teilnahmen.</p><p><br><em>Die CESI versteht sich wie die VKB auch eher als umsichtigen Interessenvertreter mit Augenmass denn als aktivistische Gewerkschaft. Warum?<br></em>Die CESI begreift sich als gewerkschaftliche Interessenvertretung mit Augenmass. Wir grenzen uns bewusst ab zu den meist aktivistischen Einheitsgewerkschaften um den Europäischen Gewerkschaftsbund EGB. Selbstverständlich stehen auch wir für gute Arbeit und sichere Arbeitsverhältnisse ein, setzen dabei prinzipiell aber eher auf konstruktive Kompromisse mit den Arbeitgebern. Wir sind uns bewusst, dass es den Beschäftigten immer nur so gut gehen kann, wie es dem Unternehmen oder in unserem Fall oft der Staatskasse geht. Und wir gehen davon aus, dass Arbeitgeber in vielen Fällen davon überzeugt werden können, dass Investitionen in gute Arbeitsbedingungen und -entlohnung deutliche Vorteile bringen. Unangebrachte überzogene Forderungen, die realitätsfern bleiben und zu unnötigen Eskalationen führen, lehnen wir deshalb ab.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Unterstützung bei Recherchen und vieles mehr</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/116382</link>
<description><![CDATA[Die Bibliothek am Guisanplatz (BIG) ist die zentrale Bibliothek der Bundesverwaltung. Hier finden Interne wie Externe Unterlagen für verschiedene Recherchen.]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 06:23:35 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Um ein geflügeltes Wort zu bemühen: Hier werden Sie geholfen. Viele Mitarbeitende der Bundesverwaltung sind rasch einmal in der Situation, Recherchen betreiben und Informationen sammeln zu müssen. Das Internet liefert hier bei Weitem nicht genug Inhalt. Dafür gibt es tatsächlich eine Fachbibliothek, die Bibliothek am Guisanplatz. Hier finden alle Angestellten des Bundes aber auch die breite Öffentlichkeit viele Publikationen aus mehreren Jahrhunderten zur Leihe und Einsichtnahme.</p><p><strong>Ursprung: die Militärbibliothek</strong></p><p>Ursprung der BIG ist einerseits die frühere Eidgenössische Militärbibliothek, die auch den Kern des Bestandes bildet. Andererseits wurden mit der Zeit auch die Spezialbestände der anderen Departemente oder deren Bibliotheken über ein Netzwerk integriert, so dass die Sammlung heute ein breites Spektrum von Themen abdeckt. Seit 2007 ist die BIG die Leitbibliothek der Bundesverwaltung und der Armee.</p><p><strong>Dereinst ein Waschhaus</strong></p><p>Nicht nur der Bestand der Bibliothek ist eindrücklich. Auch der Ort. Das alte Kleidermagazin und Waschhaus des eidgenössischen Zeughauses wurde zwischen 2004 und 2005 aufwändig umgebaut und ihrer neuen Bestimmung angepasst. Dabei behielt der architekturhistorisch bedeutende Bau jedoch seinen alten Charme mit den gut sichtbaren Holzpfeilern, während der Lehmboden stabilisiert wurde.</p><p>Bei einer Führung im Rahmen eines Informations- und Vernetzungsanlasses erfuhren die Mitglieder der VKB, dass in den Räumen und Gestell-Labyrinthen des Baus 1,5 Millionen Bücher und Zeitschriften eingelagert sind. Trotz der sehr gemütlich wirkenden Arbeitsplätze und des einladenden Empfangsbereiches hat die Laufkundschaft in den letzten Jahren namentlich wegen der Digitalisierung und Onlineangebote stark abgenommen. So verwenden Nutzerinnen und Nutzer viele Zeitschriften über Onlinedatenbanken. </p><p>Die Verantwortlichen bieten für interessierte Webinars zur Nutzung für den Umgang mit den verschiedenen Dienstleistungen der BIG an. Auch können die Mitarbeitenden spezifische Rechercheanfragen erfüllen - eine professionelle Dienstleistung allein für Bundesangestellte. Denn sie kommen für viele Suchen effizienter zu einer Antwort als Google. Und sie können Mitarbeitenden bei Bedarf bei einer eigenen Suche unter die Arme greifen, wenn diese - was immer häufiger geschieht - selbst Recherchen durchführen. Schulungen und die Möglichkeit, mittels nationaler Bibliotheksdatenbanken Fernleihen durchzuführen, runden das Angebot ab.</p><p><strong>Die Armee ist präsent</strong></p><p>Ein Blick in die Regalwelten im Kellermagazin zeigt die starke Präsenz des Militärs in der BIG. Meterweise reihen sich Reglemente zu den unterschiedlichsten Themen aneinander. Dort stehen auch verschiedene dingliche Exponate, Briefe von militärischer und politischer Prominenz etwa, oder ein Stück des Bandes, das die Demarkationslinie zwischen den beiden Koreas gekennzeichnet hat. Es ist ein Überbleibsel aus dem ältesten UN-Militärengagement der Schweiz.</p><p>Die ältesten Ausstellungsstücke sind rund 800 Jahre alt, unter den musealen Kleinoden ist ein handunterschriebener Brief von Karl dem Kühnen, dem Gegner der Eidgenossen in der Murtenschlacht von 1476.  <br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Die ETH Lausanne wagt die Quadratur des Kreises</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/116885</link>
<description><![CDATA[Die Leitung der ETH Lausanne lädt die Sozialpartner zweimal jährlich zu einem vertieften Austausch ein. Das erste Treffen 2024 hat kürzlich stattgefunden.]]></description>
<pubDate>Sat, 30 Mar 2024 09:13:55 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Es ist ein Kreuz: Einerseits verzeichnet die ETH Lausanne ein Wachstum auf verschiedenen Ebene, vor allem auch, was die die Anzahl der Studierenden anbelangt. Anderseits jedoch wurden ihr die finanziellen Mittel gekürzt. Die Konsequenz daraus ist, dass bis zu 50% der Projekte und Anträge, die in den Bereich Operations fallen, nicht realisiert oder umgesetzt werden.<br></p><p>Weiter arbeiten die Verantwortlichen intensiv an der Vereinfachung der Prozesse und dahinterstehenden IT-Systeme. Einen Augenmerk legen sie auf die Zusammenarbeit und auf die Betonung des Kerngeschäfts der ETHL.<br></p><p>Human Resources: Im Januar 2024 haben erstmalig alle Mitarbeitende einen «Lohnbrief» mit allen wesentlichen Informationen zu ihrem Gehalt erhalten. Dies geschah als Reaktion auf einen Input der VKB hin. Die Begleitung und Erfassung der Langzeitabwesenheiten - das heisst ab dem 31. Abwesenheitstag - erfolgt nunmehr systematisch.<br></p><p>Schliessung von Einheiten: Der HR-Prozess sieht eine rechtzeitige und enge Begleitung bis hin zu einem Outplacementangebot der betroffenen Mitarbeitenden vor. Im vergangenen Jahr waren 25 Personen von einer solchen Schliessung betroffen.<br> <br>Die ETHL sieht vor, die rechtliche Grundlagen zur Schaffung einer Personalkommission zu erarbeiten. Die notwendigen Vorarbeiten sind bereits erbracht, die finale Entscheidung wird gegen Ende März erwartet. Eine Herausforderung wird die Rollenklärung zwischen der Hochschulversammlung und der PeKo sein.<br> <br>Die ETHL legt schliesslich einen Schwerpunkt auf die Berufsbildung anbelangt. Sie will die Lernenden aller angebotenen Berufsbilder gleichermassen fördern. So sollen alle nach einer «Basislehre» in den verschieden Abteilungen rotieren können. DIe ETHL-Führung schafft dafür neue Stellen für die Berufsbildung.<br> <br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Personalausgaben in der Rechnung 2023 des Bundes</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/117162</link>
<description><![CDATA[Die Staatsrechnung 2023 weist ein Finanzierungsdefizit von 1,4 Milliarden Franken auf. Die Personalausgaben sind nur zu einem kleinen Teil dafür verantwortlich.]]></description>
<pubDate>Sat, 30 Mar 2024 09:36:17 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der Bund hat im Jahr 2023 weniger ausgegeben als budgetiert. Weil aber auch die Einnahmen niedriger waren als geplant, resultiert bei Gesamtausgaben von rund 81 Milliarden Franken netto eine Neuverschuldung von 1,4 Milliarden Franken. Zum Vergleich: Budgetiert war ein Aufwand von rund 86 Milliarden Franken, die Rechnung 2022 schloss mit Ausgaben von total 80,9 Milliarden Franken. </span></span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Im ordentlichen Haushalt 2023 beträgt das Finanzierungsdefizit rund 670 Millionen Franken und ist zum zweiten Mal hintereinander höher als konjunkturell zulässig wäre. Die Folge ist ein strukturelles Finanzierungsdefizit von 350 Millionen Franken.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Personalausgaben 2023: 6,2 Milliarden Franken</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die Personalausgaben in der Höhe von 6,23 Milliarden Franken nahmen gegenüber dem Vorjahr um 127 Millionen Franken zu, das ist ein Plus von rund 2 Prozent. Der durchschnittliche Stellenbestand in der Bundesverwaltung wuchs um 538 Stellen, das entspricht 1,4%. Ende letzten Jahres haben rund 38'600 Personen beim Bund auf Vollzeitstellen&nbsp;gearbeitet, gegenüber etwas über 38'000 Personen im Vorjahr - das ist ein neuer Rekord.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Generelle und individuelle Lohnmassnahmen</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.399999618530273px"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Auf den 1. Januar 2023 haben die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung einen Teuerungsausgleich von 2,5 Prozent erhalten. Gemäss Bundesamt für Statistik belief sich die Teuerung 2023 auf 2,1 Prozent.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der durchschnittliche Bruttolohn pro Vollzeitstelle stieg 2023 auf rund 129'600 Franken, auch das ist ein neuer Höchstwert.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:start"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der Bund hat einmalige Leistungsprämien in der Höhe von 21 Millionen Franken ausgerichtet. 26,4 Prozent der Angestellten haben eine Leistungsprämie erhalten.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Maschine übersetzt - ma non troppo</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115908</link>
<description><![CDATA[Die Übersetzungsdienste des Bundes stehen vor der Herausforderung KI. Der Bundesrat beruhigt: Nichts geht ohne menschliche Kontrolle raus.]]></description>
<pubDate>Sat, 23 Mar 2024 20:05:46 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Auf den ersten Blick ist es so praktisch und geht so schnell: Man hat irgendeinen Text in einer Amtssprache und möchte ihn rasch in eine andere übersetzt haben. Selbst im der Bundesverwaltung sind über 90 Prozent der produzierten Texte profaner Natur. Deshalb ist das Ansinnen nun auch nicht mit viel Fachwissen und Handwerk verbunden.</p><p>Also ist die Künstliche Intelligenz das Mittel der Wahl. Im Handumdrehen können Deepl und Co. Texte von X Sprachen in Y andere übersetzen. Relativ günstig, zack zack und insbesondere in der Bezahlvariante des Platzhirsches der Branche so gut wie fehlerfrei. Jedenfalls reicht es für den profanen Charakter der meisten Texte.</p><p>Praktisch oder nicht. Für Nationalrätin Silva Semadeni (SP, GR) vor fünf Jahren und aktuell dem Genfer SP-Ständerat <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234489" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234489">Carlo Sommaruga </a>gefährden die KI-Sprachalgorithmen den Beruf der Übersetzenden in der Bundesverwaltung. Nicht nur, dass sie ihren Job verlieren, dieser sei auch immer schlechter bezahlt und werde sogar ins Ausland ausgelagert. Zum Zeitpunkt der Einreichung des Vorstosses wurden laut Semadeni jede fünfte Übersetzung im Ausland gemacht - «zu wesentlich tieferen Lohnbedingungen.»</p><p>Sommaruga schloss dort an und passte die Anfrage der Aktualität an. Wie oft denn heute KI zum Einsatz käme, wollte er wissen. Denn auch in der Bundesverwaltung würden Online-Übersetzungshilfen zunehmend eingesetzt.</p><p>Der Bundesrat teilt diese Sorgen nicht, wie er in seiner Antwort schreibt. Es sei keine signifikante Zunahme des Auslandsanteils seit 2019 festzustellen. Zwar gebe es beauftragte Agenturen, doch nur sehr kontrolliert und einem grossen Teil in der Schweiz. Allerdings sei es nicht möglich, ausländische Anbieter einfach so von einer Ausschreibung auszuschliessen.</p><p>In der Kernfrage des Einsatzes von KI unterstreicht der Bundesrat, dass es dazu zwar keine Statistiken gebe. Aber: «Alle Dokumente, die veröffentlicht, verbreitet oder in einem offiziellen Kontext verwendet werden, müssen grundsätzlich von den Sprachdiensten der Bundesverwaltung übersetzt werden.» Diese könnten das am besten geeignete Hilfsmittel wählen.&nbsp;Klar sei, dass Übersetzungsprofis der Sprachdienste der Bundesverwaltung jede einzelne Übersetzung durch KI, Computer oder Maschine revidieren. Ausgenommen seien informelle Texte für Verständniszwecke und solche für den persönlichen Gebrauch.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Herausforderungen 2024 für die VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/116886</link>
<description><![CDATA[Geschäftsleitung und Zentralvorstand der VKB setzen sich auch im laufenden Jahr für Ihre Interessen ein.]]></description>
<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 07:38:27 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Eine Revision des Bundespersonalgesetzes, ein neues Lohnsystem, ein Bericht zur beruflichen Vorsorge in der Bundesverwaltung: Das alles wartet 2024 auf unsere VKB. Und das mit einem Parlament, in dem die Kräfte, welche dem Bundespersonal kritisch gegenüberstehen, stärker geworden sind. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Bundespersonalgesetz: Vorsicht vor Ratsdebatte</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Anpassungen bei den Personalverordnungen kommen regelmässig vor, zuweilen auch mehrmals pro Jahr. Der Prozess ist simpel und das letzte Wort hat jeweils der Bundesrat. Wird das Bundespersonalgesetz revidiert, wird es komplizierter. So hat nicht der Bundesrat das letzte Wort, sondern das Parlament. Entsprechend kommen solche Anpassungen weniger häufig vor.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Aktuell läuft aber eine solche Gesetzesrevision. Die VKB hat sich im Rahmen der Ämterkonsultation bereits eingebracht. Nun liegt das Geschäft beim Bundesrat. Inhaltlich sind – vorerst – wenig heikle Punkte im Gesetzesentwurf, wie Anpassungen bei der Auflösung von Arbeitsverträgen. Das Disziplinarverfahren soll aufgehoben werden. Die heikle Phase steht aber mit der parlamentarischen Debatte noch bevor. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Berufliche Vorsorge in Gefahr</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Inhaltlich wenig bedenklich ist die Gesetzesrevision auch deshalb, weil ein ganzer Teilbereich zur beruflichen Vorsorge ausgeklammert wurde. Aus dem Parlament gab es zuletzt mehrere Vorstösse, die eine Senkung der Arbeitgeberbeiträge forderten. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Viel zu reden gaben Studien des Instituts für Wirtschaftspolitik (IWP) in Luzern. Gemäss dem IWP seien die Löhne beim Bundespersonal um 12 Prozent höher als in der Privatwirtschaft. </span></span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Nach Ansicht der VKB sind diese Zahlen falsch, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden!</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ob die berufliche Vorsorge und die Beteiligung des Bundes vergleichbar sind mit der Privatwirtschaft oder nicht, ist nun Gegenstand einer Studie, die der Bund im Auftrag des Parlaments verfassen muss. </span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ein faktenbasierender Vergleich dürfte aufzeigen, dass diese beim Bund sicherlich angemessen sind, aber im Vergleich mit anderen Arbeitgebern keinesfalls überzogen.Von den Resultaten der Studie wird es abhängen, in welche Richtung sich die Vorsorgeleistungen des Bundes entwickeln.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">Wohin geht es mit dem Lohnsystem?</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Als Folge einer von der Finanzkommission angestossenen Überprüfung der Lohnentwicklung hat der Bund zudem die Arbeit an einem neuen Lohnsystem begonnen. Erste Eckpunkte sind bereits bekannt. Für die VKB ist ein neues System nicht notwendig. Bei einem Wechsel ist aber wichtig, dass dieses fair, transparent und nachvollziehbar sein muss.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Im selben Prozess soll auch der Ortszuschlag abgeschafft respektive in den Lohn integriert werden. Dieser Schritt wird von uns begrüsst – sofern die Umsetzung korrekt und ohne Einbussen für das Personal erfolgt.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">… und wohin mit der Sozialpartnerschaft?</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Parlament ist herausfordernd. Auch die Spielregeln der Sozialpartnerschaft müssen immer wieder neu diskutiert und ausgehandelt werden. In der Bundesverwaltung konnten zuletzt einige Verbesserungen erzielt werden, die dazu führen sollten, dass die VKB bei personalpolitischen Fragen stets frühzeitig einbezogen wird. Zudem wird die mit Finanzministerin Karin Keller-Sutter vor kurzem ausgehandelte Absichtserklärung für mehr Verbindlichkeit sorgen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif">So sieht es im ETH-Bereich aus</span></strong></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px; text-align:start"><span style="font-size:medium"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Diese Diskussionen stehen im ETH-Bereich noch aus. Die Zusammenarbeit mit dem ETH-Rat war zuletzt wiederholt frustrierend. Die Personalverbände haben deshalb eine Aussprache verlangt. Ziel muss auch hier sein: besserer und frühzeitiger Einbezug der Personalverbände und mehr Verbindlichkeit bei den Gesprächen und Verhandlungen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span>​​​​​​​<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Bundesrat hält an der Corona-Impfpflicht fest</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115929</link>
<description><![CDATA[Die Fähigkeit für einem raschen Einsatz im In- und Ausland stehe auf dem Spiel, würde der Bundesrat die Impfpflicht aufheben. Deshalb tut er es auch nicht.]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:35:20 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Als ob die Armee aktuell keine anderen Probleme hätte… Der Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor fordert in einem Vorstoss mit Hinweis auf die US-Army und ihres Personals die Aufhebung der Covid-Impfpflicht. Er könne nicht verstehen, wenn die Armee an der Impfpflicht festhalte.</p><p>Addor verwies auch darauf, dass die US-Armee die Eingliederung von Personen angestossen hat, die wegen der Verweigerung der Impfung entlassen wurden. Er erinnere an fünf Angehörige der Eliteeinheiten, die Armee oder zumindest ihre Einheit verlassen mussten. Deren Verlust habe einen gravierenden Verlust an Fachwissen verursacht, das „kurzfristig nur schwierig zu ersetzen ist“ und somit die Einsatzbereitschaft leide.</p><p>Der Bundesrat kehrt Addors Argument in sein Gegenteil um. Gerade die gesundheitliche Prophylaxe - unter anderem durch Impfungen - sichere die Einsatzfähigkeit des militärischen Personals. Grundsätzlich sinke auch das individuelle und kollektive Risiko gefährlicher Infektionserkrankungen. Und das geimpfte Personal könne unproblematisch und rasch auch im Ausland in Ländern mit rigoroserem Corona-Bestimmungen eingesetzt werden. Dies sei insbesondere bei zeitkritischen Einsätzen im Ausland wie etwa Evakuationen zwingend. „Eine Infektion mit dem Coronavirus kann die Einsatzbereitschaft massiv und über längere Zeit einschränken.“</p><p>Aus allen diesen Gründen halte der Bundesrat an der Impfpflicht an der Impfpflicht fest. Ja noch mehr: „Werden weitere gesundheitliche Risiken in Einsatzgebieten bekannt, gegen die mit Impfungen ein guter Schutz für die Gesundheit und den Erhalt der Einsatzbereitschaft erreichbar ist, so können weitere Impfauflagen angeordnet werden.“</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>BAZG: Reorganisation feiert bald Jubiläum</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114764</link>
<description><![CDATA[Am 10. April 2024, da jährt sich der Beginn der Reorganisation des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) zum fünften Mal. So heisst die frühere Eidgenössische...]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:34:16 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Am 10. April 2024, da jährt sich der Beginn der Reorganisation des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) zum fünften Mal. So heisst die frühere Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) heute. An diesem 10. April 2019 hat der Bundesrat die Weichen für die Weiterentwicklung des Amtes gestellt. Zwei Punkte standen bei der Lancierung der Reform im Vordergrund: die Stärkung der Fähigkeit, sich verändernden Umständen anzupassen und die beschleunigte Digitalisierung.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Neues Berufsbild</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Ein erstes Element war die Zusammenlegung der früheren Berufsbilder Grenzwächter/-in und Zollfachfrau/-mann zum «Fachspezialist/-in Zoll und Grenzsicherheit». Angestellte des BAZG sollten eine Ausbildung für die Kontrolle von Waren, Personen und Transportmitteln erhalten und sich dann auf einen dieser Bereiche spezialisieren können. Im Gegensatz zu früher sollten sie uniformiert und aufgabenbezogen bewaffnet sein. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Das neue Berufsbild gilt seither für neue wie auch frühere Mitarbeitende. Die Absicht liegt auf der Hand: Die Mitarbeitenden sollen flexibler einsetzbar sein und das Amt soll noch besser auf Lageveränderungen wie neue Migrationstrends reagieren können. «Der Bundesrat ist davon überzeugt, dass die geplante Anpassung der rechtlichen Grundlagen dem BAZG die erforderliche Flexibilität beim Ressourceneinsatz ermöglicht, um auch unter den sich verändernden Rahmenbedingungen den gesetzlichen Auftrag weiterhin erfüllen zu können.»</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Fortschreitende Digitalisierung</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Der zweite Punkt, das Amt für die Digitalisierung fit zu machen, erwies sich schon vor dem Start der Reform als schwierig. Das Ziel war die Einführung einfacher, einheitlicher und benutzerfreundlicher Prozesse im Waren- und Personenverkehr – konkret die Zoll- und Abgabenerhebung – und dies mittels Digitalisierung. Die Regulierungskosten können so gesenkt, die Einnahmen effizienter erhoben und die Sicherheit dank wirksameren Kontrollen erhöht werden. Dafür hatte die Zollverwaltung rund zwei Jahre zuvor das Transformationsprogramm DaziT lanciert – das Parlament hatte dafür 400 Millionen Franken gesprochen. Das Programm sollte das Personal administrativ entlasten. Beim Start stellt der Bundesrat für die Umsetzung eine Frist bis Ende 2026.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Mehr Effizienz, mehr Tempo</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Konkret sollen laut einer Mitteilung Formalitäten zeit- und ortsunabhängig elektronisch abgewickelt werden, etwa indem eine Warenanmeldung samt Begleitdokumenten digital eingereicht werden kann. Zudem muss eine Warenanmeldung nicht mehr an eine bestimmte Zollstelle übermittelt werden, so dass der Ort des Grenzübertritts frei wählbar ist. So entfalle der administrative Halt an der Grenze und der Übertritt werde beschleunigt. Kontrollen finden unter diesen Umständen nur noch risikobasiert und punktuell statt.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Der Bundesrat begründete die Reform mit der Zunahme des grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehrs. Die Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen sei wichtiger geworden, nicht zuletzt aufgrund des boomenden Online-Handels. «Konsumentinnen und Konsumenten, Reisende sowie die Wirtschaft und die Politik erwarten effiziente Grenzprozesse und effektive Grenzkontrollen.» Auf Gesetzesebene fand die Reform Niederschlag in der Totalrevision des Zollgesetzes und der Schaffung eines neuen Rahmengesetzes, welche der Bundesrat im August 2022 lancierte.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Eine Transformation von oben nach unten</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Zuvor hatte der Bundesrat im Juni 2020 die bereits erwähnte Umbenennung der EZV per 1. Januar 2022 beschlossen. Währenddessen begann es, im Gebälk immer lauter zu knarren. Auch die VKB und ihre Sektion der Grenzwachtoffiziere haben sich des Themas früh angenommen. VKB-Zentralpräsident Hans Wipfli nahm gegenüber den Grenzwachtoffizieren gemäss deren GV-Protokoll Stellung zur Entwicklung: «Er hat persönlich das Gefühl, dass die Transformation beim BAZG von oben nach unten befohlen wird und nicht alle Player miteinbezogen wurden.» </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Es geht um Stellen</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Mit den anderen Sozialverbänden sprach die VKB auch schon früh einen Sozialplan für die Opfer der Reorganisation an. Denn diese, das war klar, würde es geben. Bald war klar, dass das Projekt von den total 4500 betroffenen Stellen – ohne Entlassungen, wie es heisst – zur Einsparung von über 300 Stellen, davon 35 Kaderstellen, führen könnte. Im Fokus standen dabei jene 1500 Stellen, die von DaziT betroffen sind. Erfahrungsgemäss könne, so eine Mitteilung, mit dem administrativen Aufwand insbesondere dank der durchgängigen Digitalisierung jede fünfte Stelle eingespart werden, namentlich in den Bereichen Schaltertätigkeit und Datenpflege. Die meisten Mitarbeitenden könnten nach einer Weiterbildung andere Aufgaben innerhalb der BAZG übernehmen. Die nicht mehr nötigen Stellen sollen bis ins Jahr 2024 aufgehoben sein. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Kritik aus dem Parlament</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Die zuständige Kommission des Ständerates kritisierte Ende Mai 2022, dass die Reorganisation das Parlament vor vollendete Tatsachen stelle und die zuständigen Stellen «Entscheide trafen, deren Zweckmässigkeit in politischer Hinsicht fragwürdig ist», wie in einer Mitteilung stand. Sie hätten gewisse Aspekte der Zollgesetzrevision bereits vorgegriffen. Die Kommission wies darauf hin, dass die Zusammenlegung nüchtern betrachtet die grösste Umstrukturierung in der Bundesverwaltung sei. Sie forderte: «Zivile Zollbeamtinnen und -beamte sollen weder Waffe noch Uniform tragen müssen, und die Zahl jener Personen, die mit Sicherheitsaufgaben betraut sind und dafür Waffe und Uniform tragen und Zugang zu sensiblen Daten haben, nicht wesentlich erhöht wird.»</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><strong><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Der Kapitän ging von Bord</span></span></span></span></span></span></span></strong></p><p style="margin-bottom:1px; margin-right:13px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:-0.5pt"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Und dann kam im Frühling 2023 der grosse Knall. Der Bundesrat trennte sich von BAZG-Direktor Christian Bock und ernannte Isabella Emmenegger zur Direktorin ad interim. Bock war seit April 2016 Chef der EZV gewesen. Seine Arbeit im Zusammenhang mit dem Transformationsprogramm DaziT bezeichnete der Bundesrat gegenüber den Medien als besonderen Erfolg. Ende August 2023 gab der Bundesrat dann die Ernennung des Kommandanten der Neuenburger Kantonspolizei, Pascal Lüthi, zum Direktor des BAZG per 1. Januar 2024 bekannt.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:-0.5pt"><br></p><p style="margin-bottom:1px; margin-left:17px; margin-right:13px; text-indent:-0.5pt"><span style="font-size:5.5pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>Ein Teil der Kaderangestellten des BAZG sind in der Vereinigung der Grenzwachtoffiziere (</span></span></span><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/vereinigung_der_grenzwachtoffiziere_vgo-aog-aug_/teamPage/vgo-aog-aug/55173" href="https://vkb-acc.ch/vereinigung_der_grenzwachtoffiziere_vgo-aog-aug_/teamPage/vgo-aog-aug/55173" style='font-family:"Times New Roman",serif; color:#0563c1; text-decoration:underline'><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">VGO</span></span></span></a><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:108%"><span style='font-family:"Arial",sans-serif'>) organisiert. Sie ist eine Sektion der VKB. Der Verband hat rund 50 aktive Mitglieder und etwa 20 Pensionierte. Der Zentralvorstand der VKB ist sich einig, dass er aufgrund des erwähnten umfassenden Reorganisationsprojektes im Amt zusammen mit der VGO einen Schwerpunkt auf die Arbeit zugunsten der BAZG-Angestellten legen.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Notwendige Korrekturen bei der laufenden Reorganisation des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114763</link>
<description><![CDATA[Das Finanzdepartement als vorgesetzte Behörde des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat sich der breiten Kritik von Mitarbeitenden, Politik, Berufsverbänden...]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:31:32 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Das Finanzdepartement als vorgesetzte Behörde des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat sich der breiten Kritik von Mitarbeitenden, Politik, Berufsverbänden und Wirtschaft gestellt und das Berufsbild extern durch die Beratungsfirma bpc bolz+partner consulting überprüfen lassen. Der Bericht dazu samt einer Stellungnahme des EFD ist Mitte November 2023 erschienen.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Das EFD räumt in seinem Bericht über die laufende Reorganisation im BAZG ein, dass die Umsetzung des neuen Berufsbildes – es heisst offiziell Fachspezialist/in Zoll und Grenzsicherheit – Kritik intern wie extern erzeugt hat und sich deshalb die zuständige Bundesrätin Karin Keller-Sutter entschieden hat, die Entwicklung im Hinblick auf die Aufgaben- und Zielerfüllung des BAZG zu prüfen. Dabei gehe es nicht zuletzt um den Aufbau des erforderlichen Expertenwissens – und zwar insbesondere im zolltechnischen Bereich – und um den Erhalt der Attraktivität des Berufs für die Mitarbeitenden.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Die beauftragte Firma machte laut Stellungnahme des EFD eine Auslegeordnung zu den umstrittenen Aspekten des neuen Berufsbildes. Die Erkenntnis ist ernüchternd. Zwar sei das Berufsbild «grundsätzlich» beizubehalten. Denn es erfülle wichtige Bedingungen des flexibleren Personaleinsatzes und der fortschreitenden Digitalisierung sowie der beruflichen Perspektive mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungsoptionen. «Von einer Rückabwicklung, beziehungsweise Wiedereinführung von zwei Berufen, wird abgeraten.»</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Doch dann kommt das grosse Aber. Es zeige sich «deutlich», dass die Verantwortlichen «die Herausforderungen bei der Umsetzung des neuen Berufsbildes unterschätzt und dem Veränderungsmanagement zu wenig Bedeutung beigemessen» hätten. Die Autoren des Berichts bemängelten den fehlenden oder späten Einbezug von Fachleuten und Fachkräften aus den betroffenen Regionen, der Wirtschaft und der Sozialpartner. Eine Schwachstelle sei insbesondere «das schnelle Vorgehen zulasten einer ganzheitlichen Konzeption des Berufsbilds und einer nachvollziehbaren Kommunikation.»</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Nachvollziehbar war für die Fachleute jedoch die Kritik am frühen Start der Umschulung von Mitarbeitenden mit dem Programm ALLEGRA und der voreiligen Uniformierung und Bewaffnung – Massnahmen mit hoher Signalwirkung – noch bevor die Revision der notwendigen gesetzlichen Grundlagen umgesetzt worden sei. Dieses Vorgehen sei der «wesentliche Auslöser der internen Widerstände.» Die notwendige Übergangsphase sei zu wenig geplant worden, was zu viel Unsicherheit und Unverständnis geführt habe, so der Bericht.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Als Learnings stellen die Autorinnen und Autoren fest, dass die Verantwortlichen in Zukunft noch grössere Aufmerksamkeit auf die Rekrutierung von genügend Spezialistinnen und Spezialisten mit zolltechnischem Fachwissen legen müssten. Grundausbildung und Weiterbildung sollten genauso weiterentwickelt werden wie die Bedarfs- und Übergangsplanung. Schliesslich sollte ein Quereinstieg möglich sein.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><br></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Die Vorsteherin des Departementes hat nun auf den Bericht reagiert und den Direktor Pascal Lüthi beauftragt, die Reform aufgrund der obigen Erkenntnisse umzusetzen und das Berufsbild weiterzuentwickeln. Dies sollte in Absprache mit den Personalverbänden und der Wirtschaft sowie mit den regionalen Angehörigen des BAZG geschehen.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">&nbsp;</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Sie möchte bis Ende August 2024 einen Katalog von Vorschlägen für die Umsetzung erhalten. Ein wichtiges Element ist neben der einheitlichen Grundausbildung unter anderem die Beschränkung der Bewaffnung und Uniformierung auf jene Mitarbeitenden, deren Auftrag dies verlangt. Schliesslich müsse das Amt eine Übergangsstrategie erhalten. Ein zentrales Anliegen ist ihr zudem die Erhebung des quantitativen und qualitativen Personalbedarfs.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:1px; text-indent:0cm"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:112%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">&nbsp;</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bund und Personalverbände einigen sich auf Kontinuität</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115865</link>
<description><![CDATA[Die Sozialpartner der Bundesverwaltung haben eine Absichtserklärung für die Personalpolitik der nächsten vier Jahre unterzeichnet.]]></description>
<pubDate>Mon, 19 Feb 2024 18:11:48 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Bundesrätin Karin Keller-Sutter sichert den Personalverbänden des Bundes in einer Absichtserklärung einen klaren Rahmen von Sicherheiten zu. Dazu gehört die Absicht, die Teuerung möglichst auszugleichen. Auf diese und andere Zugeständnisse werden die Personalverbände die Bundesrätin bei Bedarf hinweisen. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>PUBLICA – Pensionskasse der Angestellten des Bundes</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115263</link>
<description><![CDATA[PUBLICA ist die Pensionskasse des Bundes in der Rechtsform einer öffentlich-rechtlichen Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Das PUBLICA-Gesetz regelt die...]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:32:40 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">PUBLICA ist die Pensionskasse des Bundes in der Rechtsform einer öffentlich-rechtlichen Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Das PUBLICA-Gesetz regelt die Struktur, nennt die Organe und ihre Aufgaben und Kompetenzen. Es regelt weiter die Rechnungslegung und die Vermögensanlage, die Verteilung und Verwendung der Erträge und die Aufteilung der Verluste.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">PUBLICA ist eine Vorsorgeeinrichtung, welche die klassischen Risiken Alter, Invalidität und Tod versichert und ist in das Register für berufliche Vorsorge eingetragen. Der Bund und seine Verwaltungseinheiten sind PUBLICA von Gesetzes wegen angeschlossen. Die Voraussetzungen und Modalitäten werden im Bundespersonalgesetz umschrieben. Organisationen, die dem Bund besonders nahe stehen, können sich der PUBLICA anschliessen.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">PUBLICA ist eine Sammeleinrichtung mit aktuell 18 Vorsorgewerken. Als Pensionskasse des Bundes und von Organisationen, die ihm nahestehen, betreut sie über 68‘000 versicherte Personen und rund 42‘000 Rentenbeziehende. Die versicherten und rentenbeziehenden Personen kommen aus der Bundesverwaltung, aus dem ETH-Bereich sowie weiterer dezentraler Verwaltungseinheiten und von rund 70 Organisationen. Mit einer Bilanzsumme von 39,4 Milliarden Schweizer Franken per 31. Dezember 2022 gehört sie zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. PUBLICA ist nicht gewinnorientiert und bewirtschaftet ihr Vermögen ausschliesslich im Interesse der Versicherten und Rentenbeziehenden.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Jedes Vorsorgewerk innerhalb der Sammeleinrichtung PUBLICA ist organisatorisch und wirtschaftlich unabhängig. Das paritätische Organ jedes Vorsorgewerkes entscheidet jeweils im vierten Quartal über die Verzinsung der Altersguthaben im laufenden Jahr sowie über die Verzinsung der Austrittsleistung für das folgende Jahr.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Die paritätischen Organe der Vorsorgewerke haben die Zinssätze für die Altersguthaben im Jahr 2023 sowie für die unterjährigen Austrittsleistungen im Jahr 2024 mit rund 1% festgelegt.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">PUBLICA verfügt über verschiedene Organe mit spezifischen Aufgaben. Die Kassenkommission ist das oberste Organ von PUBLICA und führt die Pensionskasse strategisch. Sie ist paritätisch zusammengesetzt und besteht aus 16 Mitgliedern – je acht Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden. Die Delegiertenversammlung setzt sich aus 80 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aller bei PUBLICA angeschlossenen Arbeitgebenden zusammen und ist in drei Wahlkreise unterteilt (Wahlkreis I: Vorsorgewerk Bund, 60 Vertretungen; Wahlkreis II: dezentrale Bundesverwaltung inkl. ETH-Bereich, 17 Vertretungen; Wahlkreis III: angeschlossene Organisationen, eine Vertretung). Die Anzahl Sitze wird anhand des Deckungskapitals der einzelnen Vorsorgewerke am gesamten Deckungskapital von PUBLICA festgelegt.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Die wichtigste Aufgabe der Delegiertenversammlung ist die Wahl der acht Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmenden in die Kassenkommission PUBLICA, das oberste Führungsorgan der Pensionskasse des Bundes. Zudem wählen die Delegierten des Wahlkreises I alle vier Jahre das paritätische Organ des Vorsorgewerkes Bund. Die Direktion PUBLICA informiert die Delegiertenversammlung jährlich über den Geschäftsverlauf der Sammeleinrichtung PUBLICA. Die Delegiertenversammlung hat das Recht, Anträge an die Kassenkommission zu stellen.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Die bei PUBLICA versicherten Personen wählen jeweils die Mitglieder der Delegiertenversammlung. Die nächsten Wahlen finden im November 2024 statt.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Für die Wahlen der Delegiertenversammlung sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, wir wollen wieder kompetente und integre Mitglieder der VKB nominieren können.</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wir danken Ihnen 500!!</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115981</link>
<description><![CDATA[500 Followerinnen und Follower des Linkedin-Accounts der Vereinigung der Kader des Bundes: Wir sind berührt.]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:31:59 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Stolz? Mehr als das. Wir fühlen uns dankbar für Ihre Treue, für Ihr Interesse an unserer Arbeit und unseren Anliegen. Danke auch, dass Sie akzeptieren, dass wir als Milizorganisation keine bezahlten Festangestellten haben, auch nicht für die Kommunikation, und wir Sie dennoch als unsere Followerinnen und Follower begrüssen dürfen. Dafür zahlen unsere aktiven Mitglieder übrigens nur einen Jahresbeitrag von 70 Franken - Mitgliederversammlung mit Gastreferat und Apéro übrigens inbegriffen..</p><p>Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten, versuchen, Ihnen die Position der Verantwortungsträger von Bund und Bundesbetrieben zu erklären. Aufzuzeigen, dass auch sie Angestellte in einem Grossbetrieb sind, die sich manchmal gegen ihren Arbeitgeber und dessen Vorgehen wehren müssen, gemeinsam, als Vereinigung.&nbsp;</p><p>Wir setzen uns zusammen mit unseren Partnerorganisationen dafür ein, dass ein Prozent Teuerungsausgleich im Vergleich zu anderen öffentlichen Arbeitgebern und zur Privatwirtschaft bescheiden ist. Und dafür, dass die Renten ebenfalls die Teuerung reflektieren sollen. Und wir sagen: 13 Prozent Prämienerhöhung für die Militärversicherung sind ein starkes Stück.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Mitgliederversammlung 2024, Mittwoch, 15. Mai 2024, 17.15 Uhr</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115706</link>
<description><![CDATA[Ankündigung Mitgliederversammlung 2024Am&nbsp;Mittwoch, 15. Mai 2024, 17.15 Uhr, findet die Mitgliederversammlung 2024 im Hotel Bellevue-Palace in Bern statt.Gastreferent:...]]></description>
<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 06:55:08 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ankündigung Mitgliederversammlung 2024<br></p><p>Am&nbsp;Mittwoch, 15. Mai 2024, 17.15 Uhr, findet die Mitgliederversammlung 2024 im Hotel Bellevue-Palace in Bern statt.</p><p>Gastreferent: Dirk Lindemann, Direktor Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT)</p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein Leitfaden für die Rechtsberatung der VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115494</link>
<description><![CDATA[Auf diesem Weg und unter diesen Bedingungen können Sie als Mitglied unsere Rechtsberatung und unseren Rechtsschutz in Anspruch nehmen.]]></description>
<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 14:53:28 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die kostenlose Rechtsberatung für alle aktiven, also berufstätigen, Mitglieder der VKB ist eine wichtige Dienstleistung für Sie. Die VKB bietet ihren Mitgliedern Auskunft und Beratung in Fragen des Arbeitsrechts (Bundespersonalrecht) und der beruflichen Vorsorge bei der Pensionskasse PUBLICA. Diese Beratung ist als «Erste Hilfe». gedacht. Wir dürfen Sie gegenüber der Arbeitgeberin zwar nicht vertreten, können Sie aber fundiert beraten. </span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Sollten Sie eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen, melden Sie sich über die Geschäftsstelle VKB per E-Mail: <a data-cke-saved-href="mailto:office@vkb-acc.ch" href="mailto:office@vkb-acc.ch">office@vkb-acc.ch</a>.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Praktische Hinweise für die E-Mail an die Geschäftsstelle bei der Rechtsberatung:</span></span></span></span></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Geben Sie uns bitte immer eine Telefonnummer / Mobilnummer für einen Rückruf an</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Schildern Sie den Sachverhalt mit eigenen Worten.</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Haben Sie konkrete Fragen, formulieren Sie sie bitte gleich.</span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:11px; margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beilagen sind sehr wichtig, damit wir Sie beraten können. Fügen Sie der Anfrage die für den Sachverhalt relevanten Dokumente gleich an (z. B. Arbeitsvertrag mit allfälligen Nachträgen, Pflichtenhefte/Stellenbeschreibung, Mitarbeiterbeurteilungen, Arbeitszeu</span></span></span></span><hr>​​​​​​​<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">genisse etc. je nach Sachverhalt). Die Unterlagen werden absolut vertraulich behandelt.</span></span></span></span></li></ul><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Rechtsschutzversicherung (Arbeitsrecht, Versicherungsrecht)</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein Rechtsstreit ist unangenehm, aber nicht immer zu vermeiden. Sollte es mit dem Arbeitgeber zu einer prozessualen Auseinandersetzung kommen, so sind VKB-Mitglieder finanziell auf der sicheren Seite. Die aktiven Mitglieder der VKB sind für den Fall von Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis (Arbeitsrecht, Versicherungsrecht) obligatorisch bei einer Kollektiv-Rechtsschutzversicherung versichert. Die Versicherung bestimmt den Anwalt. Massgebend ist das Reglement des Zentralvorstandes betreffend die Rechtsberatung und die Rechtsschutzversicherung der VKB vom 22. August 2022. Das Reglement ist als PDF auf unserer Homepage verfügbar. </span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Arbeitsrecht im Einzelnen sind über unsere Kollektiv-Rechtsschutzversicherung versichert:</span></span></span></span></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">gegen Mitglieder eingeleitete Disziplinaruntersuchungen nach Bundespersonalgesetz und Bundespersonalverordnung</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Administrativuntersuchungen (nach Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung), in welche Mitglieder involviert sind</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anhörungen vor Erlass einer Kündigungsverfügung (Art. 29 und 30 des Verwaltungsverfahrensgesetzes; Gewährung des rechtlichen Gehörs)</span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:11px; margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kündigungsverfügungen (mit Beschwerdeverfahren).</span></span></span></span></li></ul><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Praktische Hinweise für Gesuche um Beizug eines Anwalts</span></strong></span></span></span></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei rechtsschutzversicherten Fällen laufen oftmals schon Fristen. Nehmen Sie deshalb immer <strong><u>sofort</u></strong> mit uns Kontakt auf. Verspätete Gesuche um Rechtsschutz können Nachteile für Sie zur Folge haben.</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Per E-Mail wie bei der Rechtsberatung</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Geben Sie uns bitte immer eine Telefonnummer / Mobilenummer für einen Rückruf an</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Schildern Sie den Sachverhalt mit eigenen Worten </span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beilagen sind für unsere Anmeldung bei der Kollektiv-Rechtschutzversicherung sehr wichtig, damit wir die Versicherungsdeckung prüfen können. Alle für den Sachverhalt relevanten Dokumente sind anzuhängen (insbesondere: Arbeitsvertrag mit allfälligen Nachträgen, Pflichtenhefte/Stellenbeschreibung, Mitarbeiterbeurteilungen, Arbeitszeugnisse, Fristsetzungen, Vorladungen, Verfügungen etc. je nach Sachverhalt). Die Unterlagen werden absolut vertraulich behandelt.</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Falls Sie selbst eine Anwältin bzw. Anwalt mandatieren, ist der Fall nicht versichert!</span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:11px; margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Übrigen gilt das Reglement des Zentralvorstandes betreffend die Rechtsberatung und die Rechtsschutzversicherung der VKB vom 22. August 2022, abrufbar auf unserer <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/vorteile/detailview/article/84282/eyJlIjoiMjEyOTkzIiwiaSI6NH0=" href="https://vkb-acc.ch/vorteile/detailview/article/84282/eyJlIjoiMjEyOTkzIiwiaSI6NH0=">Homepage</a>. </span></span></span></span></li></ul>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Denken Sie mal «ausserhalb der Schachtel»!</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115372</link>
<description><![CDATA[Design thinking ist eines von vielen Werkzeugen für die Bearbeitung von Projekten. VKB-Mitglieder erfuhren, was sie von Maschineningenieuren lernen können.]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 21:24:58 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Stellen sie sich vor: Sie stehen vor einem Problem, das sie gut verstehen, deren Lösung sie kennen und den Weg dazu. Ruckzuck. Und sie haben das Problem gelöst. Professorin Jennifer Hehn von der Berner Fachhochschule stellte diese Situation mit dem Befehl «Bauen Sie mir diesen Stuhl!» dar. Sie hielt ihren Vortrag im Rahmen des vierten Informations- und Vernetzungsanlasses der Vereinigung der Kader des Bundes VKB in Bern von Ende Januar.</p><p>Ihr Modell 2: «Bauen Sie mir einen Stuhl!». Der Unterschied? Es sollte zwar noch immer ein Stuhl sein, Problem und Lösung sind bekannt, der Lösungsweg ist aber vage. Welche Farbe soll der Stuhl haben? Ist er gepolstert oder nicht? Das Ergebnis ist vorstellbar, aber diffus. Hier bieten sich agile Methoden mit kurzen Sprints an.&nbsp;</p><p>Dann ihr Modell 3, ein vertracktes Problem: Es braucht etwas, doch was? «Bauen Sie mir etwas, worauf ich sitzen kann.» Hier ist nicht einmal klar, ob der Stuhl nun die richtige Lösung oder ob nicht auch eine Klobrille oder ein Autositz gemeint ist. Problem vage, Lösung unklar, Lösungsweg unklar.&nbsp;</p><p><strong>Mensch steht im Zentrum</strong></p><p>Ausgehend von diesem Bespiel schlug Hehn als möglichen Einstieg in die Problemlösung Design thinking vor. Dieses stellte sie als Dreieck aus wirtschaftlichem Interesse, der technologischen und faktischen Machbarkeit sowie – als Ausgangspunkt – dem Menschen und seinen Bedürfnissen vor. Design thinking soll das vertrackte Problem in verdaubare Stücke zerlegen. Danach könnten sie mit den bekannten Methoden angegangen werden können.&nbsp;</p><p><strong>Nicht überall gleich sinnvoll</strong></p><p>Es sei klar, dass Design thinking nicht überall funktioniere, es erst in bestimmten Bereichen seine Stärke ausspielen könne – wie im oben erwähnten Fall, in dem überhaupt schon ein Einstieg eine unüberwindliche Hürde darzustellen scheint. Design thinking ist eine lösungsoffene Entwicklungsmethode für Ideen, die Möglichkeit, einen grossen Schritt zurückzutreten und das Problem neu anzudenken, unterschiedliche Sichtweisen einzunehmen und bisher nicht berücksichtigte Zugänge zu entdecken.&nbsp;</p><p>Dafür sei ein kleines, crossfunktioniales Team besonders geeignet, das sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe gehen kann. Design thinking komme aus dem Maschinenbau, den Ingenieurswissenschaften, erinnerte Hehn. Der Ansatz baue auf Experimente, schnelle Verbesserungen, Tests und Anpassungen.</p><p>Sie gab ein konkretes Beispiel aus ihrem eigenen Berufsleben. Sie erhielt den Auftrag, das eBusiness-Portal einer grossen Bank neu aufzusetzen – natürlich in der Theorie. Denn eine weitere Eigenschaft von Design thinking sei, wie der Name schon sagt, das An-Denken, das in die Wege leiten. Die Umsetzung obliegt dann nachfolgenden Projektgruppen oder der Linie. Das Modell gehe vom Menschen aus, frage nach seinen Bedürfnissen und entwickle ein Angebot.&nbsp;</p><p><strong>Bedürfnisse vs. Lösungen</strong></p><p>«Wir sind drauf trainiert, in Lösungen zu denken», warf sie ein und testete diese These gleich mit den Anwesenden. Und tatsächlich fragte kaum jemand nach Bedürfnissen, sondern war gleich bereit, Vorschläge zu machen. «Gleich nach Lösungen zu suchen schränkt die Kreativität ein», so Hehns Erfahrung, die Menschen seien nicht mehr offen genug, keine anderen Möglichkeiten zu evaluieren, sie verlören ihren Innovationspielraum.</p><p>Es sei klar, räumte Hehn schliesslich ein, dass Design thinking in öffentlichen Verwaltungen mit ihrem Fokus auf die breite Öffentlichkeit und unterschiedliche Nutzergruppen nicht immer erste Wahl sein könne. Ein Unternehmen – selbst ein grosses – könne solche Werkzeuge besser einsetzen. Jedoch können kreative Ansätze wie etwa die Entwicklung über Prototypen, punktuell durchaus auch ihren Platz in öffentlichen Verwaltungen haben.</p><p><strong>Die VKB-Reihe geht weiter</strong></p><p>Der Vortrag von Professor Jennifer Hehn zu Design thinking und der Innovationskraft im öffentlichen Sektor setzte eine Reihe der VKB fort. Zuvor hatten unsere Referentinnen und Referenten über New Work und der Förderung einer innovativen Verwaltungskultur gesprochen.&nbsp;</p><p>Mit ihren Informations- und Vernetzungsanlässen hat die VKB ein für Aktive attraktives Angebot geschaffen, das auch Pensionierte anspricht. Wir wollen in Zukunft auch Themen aufwerfen, die beide Gruppen ansprechen – abgängig vom Bedarf unserer Mitglieder. Zum Beispiel könnte es um die Zukunft der Führung in öffentlichen Verwaltungen gehen. Der Ausgangspunkt wären dann die Ergebnisse der aktuellen Personalbefragung des Bundes, welche den Führungskräften wahrlich kein gutes Zeugnis ausgestellt haben.</p><p>Waren Sie dabei und hat Ihnen der Anlass gefallen, dann geben Sie uns <a data-cke-saved-href="https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=jM-h1o52h0GnOLblDE3rShxBsT1MyAtHtXwywA62mNxUM0tPUEo3WVFWOUtKRUM3MjNHMUtGWllOMi4u" href="https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=jM-h1o52h0GnOLblDE3rShxBsT1MyAtHtXwywA62mNxUM0tPUEo3WVFWOUtKRUM3MjNHMUtGWllOMi4u">HIER</a> ein Feedback.&nbsp;</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Gute Nachrichten für die Versicherten der PUBLICA</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115172</link>
<description><![CDATA[Nach einer längeren Phase mit schlechten Nachrichten ist für die Versicherten der PUBLICA endlich Licht am Horizont zu sehen.]]></description>
<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 19:40:08 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif"></span></span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Es scheint nur ein Klacks zu sein – aber vielleicht doch mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA hat im Jahr 2023 über alle Vorsorgewerke hinweg eine Netto-Anlagerendite von rund 4 Prozent erzielt. Ein Lichtblick waren dabei die Aktien im Portfolio<strong>. </strong>Eine<strong> </strong>positive Performance wiesen auch einheimische Immobilien und Edelmetalle auf. Die Folge: Der Deckungsgrad ist wieder gestiegen – wenn auch leicht.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Konkret lag der konsolidierte Deckungsgrad über alle Vorsorgewerke lag per Ende 2023 bei 98,3 Prozent und damit leicht höher als der Vorjahrswert. Die geschlossenen Vorsorgewerke, in denen ausschliesslich rentenbeziehende Personen sind, hat sogar wieder die 100-Prozent-Grenze überquert. </span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Damit bewährt sich die neue Anlagestrategie der PUBLICA. Demnach hat sie den Anteil der Aktien von 28 auf knapp 32 Prozent erhöht sowie jenen der Edelmetalle von 2 auf 3 Prozent. Sie hat dafür Staatsanleihen von Schwellenländern schrittweise gekürzt. Schliesslich hat die Pensionskasse erste Investitionen in die neue Anlageklasse «private Infrastrukturanlagen» getätigt.<strong> </strong></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Aptos,sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Details zum Jahresbericht 2023 und Informationen zur weiteren Entwicklung will PUBLICA gemäss ihrer Mitteilung im Geschäftsbericht Mitte April 2024 publizieren.</span> </span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Die Personalverbände kämpfen weiter für die Militärversicherten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114768</link>
<description><![CDATA[Die Prämien der Militärversicherten werden um 13,2 Prozent teurer. Der Bundesrat setzte dies gegen den Widerstand der Personalverbände durch. ]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 21:24:20 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Militärversicherten ziehen den Kürzeren. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte gefordert, dass die Prämien die Kosten der Militärversicherung mindestens zu 90% decken sollen. Die Personalverbände waren von den aktuellen 80% Deckung ausgegangen und hatten die Schmerzensgrenze bei 83% angesetzt. Dieser Wert entspricht der aktuellen realen Deckung. Den Rest bezahlt der Bund. Der Bundesrat hat sich nun gänzlich auf die Seite des BAG gestellt und den Deckungsgrad auf 90% festgelegt.</p><p>Das heisst für die Angehörigen der Militärversicherung seit Anfang Jahr eine Prämienerhöhung von 50 Franken auf 430 Franken oder ein Plus von 13,2%. Das ist deutlich höher als die durchschnittliche Erhöhung für andere Krankenversicherte dieses Jahr. Sie gilt für aktive Berufsmilitärs und Pensionierte, die sich freiwillig weiter versichern lassen.</p><p><strong>Stark divergierende Positionen</strong></p><p>Das BAG hatte seine Position damit begründet, dass die Versicherten trotz dieser auf den ersten Blick hohen Prämie gegenüber privaten Versicherten Vorteile haben, da sie weder eine Franchise noch Selbstbehalt bezahlen müssen und dass ihre Versicherung freie Arztwahl und ein weitreichender Leistungskatalog umfasst.&nbsp;</p><p>Die Personalverbände waren angesichts des Spardrucks beim Bund von den „mindestens 80%“ aus dem Militärversicherungsgesetz ausgegangen und hatten maximal eine moderate Erhöhung von 4% eingeräumt. Damit hatten sie sich bereit gezeigt, den aktuellen Deckungsgrad von rund 83% auszugleichen. Dieser ist allerdings jetzt schon höher ist als derjenige privater Krankenversicherungen mit einem Wert von rund 67%.&nbsp;</p><p>Die Personalverbände hatten kritisiert, dass mit Sparmassnahmen wie diesen einzelne Personalkategorien stärker benachteiligt werden als andere, wie im vorliegenden Fall eben die Militärversicherten.&nbsp;</p><p>Die Absicht, über Prämien Mehreinnahmen zu generieren, um damit allgemeine Sparvorhaben durchzusetzen, ist laut den Personalverbänden nicht zielführend und widerspricht Sinn und Zweck der Militärversicherung. Sie hatten darauf hingewiesen, dass die Versicherten schon 2018 ein Prämienerhöhung von rund 16,5 Prozent einstecken mussten. Das lag schon damals weit über der Prämienerhöhung bei den privaten Versicherungen.</p><p><strong>Erbitterter Widerstand der Personalverbände</strong></p><p>Peter Candidus Stocker, der Delegierte für das Berufsmilitär im Zentralvorstand der VKB, betonte in einem Rundschreiben an die Mitglieder, dass er und andere Vertreter der VKB sich seit Mitte Mai 2023 auf verschiedenen Kanälen für die Interessen der Betroffenen eingesetzt haben. Kaum waren ihnen die Pläne zu Ohren gekommen, hätten sie sich beim BAG und parallel dazu mit dem Chef der Armee sowie dem Personalchef Verteidigung Kontakt aufgenommen. „Wir setzten uns ein für einen moderaten Anstieg.“&nbsp;</p><p>Ausserdem suchten die Vertreter des Berufsmilitärs das Gespräch mit der Direktorin des BAG, Anne Lévy. „Nach mehreren Wochen kam eine Antwort, die keine unserer Fragen beantwortete und nicht durch sie persönlich unterschrieben war“, so Stocker. Weitere Briefe blieben erfolglos, genauso wie eine Petition mit über 2000 Unterschriften. Die Betroffenen erhielten gar die Unterstützung von VBS-Vorsteherin Viola Amherd. „Sie teilte auch mit, dass sie sich einsetzen werde. Dieses Gespräch war für uns sehr wertvoll“, hält Stocker fest.</p><p><strong>Kompromisse wären möglich gewesen</strong></p><p>Schliesslich trafen sich die Verantwortlichen beider Seiten an einem runden Tisch. An der Unterredung nahm auch ein Vertreter des Vorstehers des Innendepartements teil. Laut Stocker hatte er den Auftrag, Bundesrat Alain Berset über die Argumente der beiden Seiten zu informieren. „Er nahm mit, dass wir für einen Kompromiss bereit wären. Nach diesem Gespräch hatten wir den Eindruck, dass es auch zu einem kommen könnte.“ Dieser Kompromiss hätte zum Beispiel einen Anstieg in zwei Schritten auf den Deckungsgrad von 90% beinhaltet.</p><p><strong>Grosse Enttäuschung über Entscheid</strong></p><p>Nun ist der Entscheid des Bundesrates für die Militärversicherten das Worst-Case-Szenario. Für Alt-Brigadier Stocker ist klar: „Persönlich bin ich über diesen Entscheid unseres Bundesrates enttäuscht.“ Das einzige Entgegenkommen des Arbeitgebers ist die Ankündigung, dass es in den nächsten 10 Jahren keine weitere Erhöhung des Deckungsgrades geben wird. Dennoch wollen er und Vertreter der Militärversicherten vorwärts schauen. „Wir müssen eine Lagebeurteilung vornehmen. Wir müssen vorausschauend analysieren, wie es bei einer weiteren Erhöhung des Deckungsgrades aussehen kann.“&nbsp;</p><p>Schliesslich erachtet er es auch als wichtig, die Bedürfnisse der Militärversicherten wie auch der Berufsmilitärs der Politik näherzubringen. Dies könnte helfen, weitere Nachteile zu verhindern. Denn es zeigt sich einmal mehr, dass die Politik sich keine Vorstellungen mehr über die Situation der Berufsmilitärs machen kann.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Allen Bemühungen der Personalverbände zum Trotz: Bundesangestellten droht auch 2024 Kaufkraftverlust</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114765</link>
<description><![CDATA[Das Bundesparlament bestätigt den Entscheid des Bundesrates: für die Lohnmassnahmen 2024 gibt es 1 Prozent Ausgleich - höhere Teuerung hin oder her.]]></description>
<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 21:20:51 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Der Bundesrat hat sich trotz intensiven Verhandlungen nicht erweichen lassen und hält an dem einen Prozent Teuerungsausgleich für die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung fest. Dies war von Beginn an sein Angebot gewesen, an diesem Wert haben er und die oberste Personalchefin, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, während drei Gesprächsrunden mit den Personalverbänden festgehalten und nun definitiv im Budget 2024 eingestellt.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Wie das Eidgenössische Personalamt schreibt, ist der Bundesrat sich dabei durchaus bewusst, dass die Teuerung aktuell bei über 2 Prozent liegt. Ein voller Teuerungsausgleich liege jedoch angesichts der sehr angspannten Finanzlage nicht drin. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><strong><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Ein Hauch eines Kompromisses</span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Dennoch: In einem Punkt zeigen sich der Bundesrat und Finanzministerin Karin Keller-Sutter konziliant. Angestellte bis Lohnklasse 11 erhalten eine einmalige eine Sonderzulage von 500 Franken. Das hatte die Bundesrätin anlässlich der letzten Verhandlungsrunde mit den Personalverbänden am 16. November 2023 in Aussicht gestellt. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Diese hatten in den Verhandlungen den vollen Teuerungsausgleich für das Bundespersonal gefordert, insgesamt 3 Prozent, zusammengesetzt aus der aktuellen Teuerung und den angesammelten Restanzen der Vorjahre sowie unter Berücksichtigung der rasant steigenden Krankenkassenprämien.</span></span></span></span></p><p>«<span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Der Umgang mit der aufgelaufenen Teuerung soll in den künftigen Lohngesprächen thematisiert werden</span><span style="font-family:AppleSystemUIFont">»</span><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">, stellt das EPA in Aussicht. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><strong><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Erst recht kein Kompromiss im ETH-Bereich</span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Noch schlimmer kommen die Angestellten des ETH-Bereichs davon. Sie erhalten nicht nur lediglich das eine Prozent mehr. Aufgrund der schwierigen Finanzlage bleibt ihnen sogar die Sonderzulage für die tiefsten Löhne verwehrt, in dessen Genuss die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung immerhin kommen. Der ETH-Rat spart damit auf Kosten des Personals. Diesem noch viel schlechteren Angebot konnten die Personalverbände erst recht nicht zustimmen, so dass auch diese Verhandlungen Ende November gescheitert sind. Der ETH-Rat hat die entsprechenden Beschlüsse Anfang Dezember gefällt.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><strong><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Wenig Widerstand im Parlament</span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Während der <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=62772​​​​​​​" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=62772%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B%E2%80%8B">Wintersession 2023</a> bestätigte das Parlament die Lohnmassnahmen 2024 – mit einem Gesamtumfang von rund 60 Millionen Franken für 2024 - und den Kaufkraftverlust für die Angestellten des Bundes im Rahmen der Debatte des Voranschlags 2024. In der Abstimmung zu diesem Punkt entschied sich der Nationalrat im Verhältnis zwei zu eins für die Vorlage des Bundesrates. Und die Gegner der Vorlage waren keineswegs für einen höheren Betrag für Lohnmassnahmen, sondern sogar für weniger.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">In der Debatte hatte der Bundesrat für seinen </span></span></span></span>«<span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Kompromiss</span><span style="font-family:AppleSystemUIFont">»</span><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont"> in beiden Räten wie auch schon in den vorberatenden Kommissionen immer wieder eine satte Mehrheit. Und wenn es dann doch kritische Stimmen gab, dann lag das an den noch weitergehenden Kürzungsforderungen der SVP. SVP-Ständerätin Esther Friedli (SG) lobte die zuständige Bundesrätin für ihr Verhandlungsgeschick, sie habe mit den Personalverbänden </span></span></span></span>«<span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">sehr gut verhandelt.</span><span style="font-family:AppleSystemUIFont">»</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-family:AppleSystemUIFont">Der Zuger Mitte-Ständerat Peter Hegglin stellte klar: «Das Personal muss den engeren finanziellen Spielraum mittragen.» Er wies darauf hin, dass die Teuerung in der letzten Zeit eine sinkende Tendenz habe und zum Zeitpunkt der Debatte nur noch leicht über dem Angebot von einem Prozent liege. «Das ist verantwortbar. Der Bund hat sehr gute Anstellungsbedingungen, und die Löhne liegen, je nach Vergleich, beträchtlich höher als in der Privatwirtschaft.» Er räumte aber ein, dass der Bundesrat schon 2023 «zurückhaltend» gewesen sei und nicht den vollen Teuerungsausgleich gewährt habe, obschon das Personal darauf «in der Regel» ein Anrecht habe.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-family:AppleSystemUIFont">Bundesrätin Keller-Suter betonte einerseits die enge Situation der Bundesfinanzen und andererseits, dass mit der beschlossenen Querschnittskürzung von 2 Prozent die Einsparung weiterer Mittel zugunsten eines vollen Teuerungsausgleichs schwierig sei. Sie stellte klar, dass das Plus von einem Prozent das letzte Wort sei. Sie betonte im Parlament sogar: «Die Personalverbände hatten dafür aufgrund der finanzpolitischen Lage des Bundes auch ein gewisses Verständnis.»</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-family:AppleSystemUIFont">Chancenlos war eine Forderung von Manuel Strupler (SVP), angesichts der angeblich «sehr hohen Durchschnittslöhne» gänzlich auf den Teuerungsausgleich zu verzichten. Der Grüne Felix Wettstein (SO) hatte vor einem Kaufkraftverlust gewarnt, «wenn wir keinen zumindest partiellen Teuerungsausgleich gewähren».</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><strong><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Fazit: Die Enttäuschung ist gross</span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Die Personalverbände zeigen sich schwer enttäuscht. Die VKB stellt klar, dass die Kaufkraft der Angestellten des Bundes, trotz angespannter Lage im Bundeshaushalt erhalten bleiben soll. Das eingestellte Prozent ist ungenügend und muss deutlich erhöht werden. Die Personalverbände werden sich auch nächstes Jahr mit aller Kraft zugunsten eines vollen Ausgleichs der angelaufenen Teuerung samt Restanzen der Vorjahre einsetzen.</span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kein Teuerungsausgleich auf den Renten der PUBLICA</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115262</link>
<description><![CDATA[Die Situation bezüglich der Renten und insbesondere der Teuerungsausgleich auf den Renten gibt im Umfeld der heutigen Teuerung immer wieder Anlass zu Diskussionen....]]></description>
<pubDate>Mon, 19 Feb 2024 18:15:20 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-top:8px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die Situation bezüglich der Renten und insbesondere der Teuerungsausgleich auf den Renten gibt im Umfeld der heutigen Teuerung immer wieder Anlass zu Diskussionen. Dabei ist es wichtig, nachvollziehen zu können, wie die entsprechenden Mechanismen funktionieren. Dazu einige Fakten, die im Zusammenhang mit den Renten der PUBLICA berücksichtigt werden müssen.</span></span></span></p><p style="margin-top:8px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><strong style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">AHV-Beziehende haben Ausgleich erhalten</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Das AHV-Gesetz sieht vor, dass die AHV-Renten («1. Säule») in der Regel alle zwei Jahre der Lohn- und Preisentwicklung angepasst werden. Für dieses Sozialwerk ist der Bund zuständig. Auf den 1. Januar 2023 wurden die AHV- und IV-Renten tatsächlich der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst.</span></span></span></p><p style="margin-top:8px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><strong style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Teuerungsausgleich in der zweiten Säule</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Bei den Altersrenten der Pensionskassen («2. Säule»), zumeist Stiftungen, gibt es jedoch keinen Anspruch auf Anpassung an die Preisentwicklung. Das Gesetz überlässt es den Pensionskassen, nach Massgabe ihrer Möglichkeiten selbst zu entscheiden, ob und in welchem Ausmass die Altersrenten angepasst werden. Seit dem 1. Januar 2005 ist beim Bund die Pensionskasse PUBLICA für den Erhalt der Kaufkraft der Renten zu zuständig.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Gemäss dem Bundespersonalgesetz verfügen die Vorsorgewerke erst dann über freie Mittel, wenn sie eine Schwankungsreserve von mindestens 15 Prozent aufgebaut haben. Beträgt der Deckungsgrad des Vorsorgewerks also 115 Prozent<em>, </em>so dürfen die Rentenbeziehenden eine Anpassung der Renten an die Teuerung aus Vermögenserträgen von PUBLICA erwarten. Je tiefer darunter die Deckung liegt, desto kleiner ist der Spielraum für Anpassungen. </span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ende 2022 nun betrug der Deckungsgrad bei der zentralen Pensionskasse des Bundes lediglich 96,2 Prozent. Das heisst: PUBLICA war in Unterdeckung.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><strong style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Geringe Teuerung, sinkende Hypozinsen bis 2021</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Eine günstige Entwicklung für die Rentenbeziehenden war die geringe bis gar negative Teuerung bis 2020: Ab 2011 lag sie fünfmal im negativen Bereich, zum Beispiel im Jahr 2020 selbst mit -0,7 Prozent. So blieb die Kaufkraft der Renten erhalten.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Im Jahre 2021 kam die Wende. Die Teuerung betrug im 2021 0,6 Prozent, 2022 stieg sie auf 2,8 Prozent. Für 2023 wird mit einer Teuerung zwischen 2,2 bis 2,4% gerechnet, Werte, welche die Schweiz seit vielen Jahren nicht mehr kennt.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><strong style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Ausserordentlicher Teuerungsausgleich durch den Arbeitgeber?</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ein ausserordentlicher Teuerungsausgleich liegt vor, wenn der (ehemalige) Arbeitgeber ihn von sich aus und ohne Verpflichtung finanziert. Erlauben die Vermögenserträge des Vorsorgewerks keine oder nur eine ungenügende Anpassung der Renten an die Teuerung, so können die Arbeitgeber auf den Renten ihrer ehemaligen Angestellten eine angemessene ausserordentliche Teuerungsanpassung beschliessen.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Beim Entscheid über eine ausserordentliche Teuerungsanpassung hat der Bundesrat die allgemeine wirtschaftliche Lage, im Wesentlichen also die Höhe der Teuerung, und die finanziellen Verhältnisse des Bundeshaushalts<em> </em>zu berücksichtigen<em>. </em>Die finanziellen Mittel für eine ausserordentliche Teuerungsanpassung müsste er auf dem ordentlichen Budgetweg beim Parlament beantragen.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der Bundeshaushalt schloss das Jahr 2022 jedoch mit einem hohen Defizit von 4,3 Milliarden Franken ab. Auch in den kommenden Jahren drohen grosse Defizite. Der Bundesrat hat deshalb Massnahmen beschlossen, um den Haushalt wieder ins Lot zu bringen.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Bei dieser Sachlage ist ein ausserordentlicher Teuerungsausgleich durch den Arbeitgeber schwer vorstellbar.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><strong style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="line-height:115%">Was macht die VKB?</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Die VKB hat zusammen mit den anderen Berufsverbänden die Thematik des fehlenden Teuerungsausgleich der Pensionierten bei der 2. Säule sowohl bei der Direktorin PUBLICA als auch bei der Vorsteherin des EFD mehrmals reklamiert.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Aufgrund der Unterdeckung bei PUBLICA und dem schlechten Anlagejahr 2023 kann, wie vorher beschrieben, nicht mit einem ordentlichen Teuerungsausgleich durch das Vorsorgewerk PUBLICA gerechnet werden. Einen ausserordentlichen Teuerungsausgleich durch die ehemalige Arbeitgeberin Bund scheint aufgrund der sehr schlechten Bundesfinanzen ebenso unrealistisch.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12px"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">So der so wird die VKB an diesem Thema dranbleiben und versuchen, Verbesserungen herbeizuführen.</span></span></span></p><div aria-label="Seitenumbruch" contenteditable="false" data-cke-display-name="pagebreak" data-cke-pagebreak="1" title="Seitenumbruch" style="page-break-after:always" class="cke_pagebreak"><br></div><p style="margin-bottom:11px"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die VKB in den sozialen Medien: Wir posten für Sie</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/115187</link>
<description><![CDATA[Die VKB heisst ihren 400. Linkedin-Follower herzlich willkommen. ]]></description>
<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 12:27:02 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Erst seit letztem Herbst ist die VKB in den sozialen Medien aktiv. Sie führt seither einen lebendigen Account auf dem Netzwerk LinkedIn. Und sie kommuniziert auf diesem Weg intensiv mit ihren Mitgliedern und jenen Zugewandten, denen der Einsatz der VKB für die Kader des Bundes und bundesnaher Betriebe genauso ein Anliegen ist.</p><p>Nun, am 27. Januar durfte die VKB ihren 400. Follower auf Linkedin begrüssen. Wor danken Ihnen, geschätzte Followerin, geschätzter Follower für ihr Interesse an unserer Arbeit. Wir freuen uns, Sie weiterhin über die Anliegen der Kader informieren zu dürfen, ihnen aufzuzeigen, dass auch Chefinnen und Chefs Vorgesetzte haben. Es ist deshalb nötig, deren Interessen als Arbeitnehmende zu vertreten.</p><p>Wir sind besonders stolz darüber, wie rasch der Kreis unserer Follower seit Ende 2023 zugenommen hat. Während es noch im November für einen Fünfzigerschritt, haben wir den letzten in nur fünf Tagen geschafft. Wir sind einfach sprachlos und bedanken uns!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Zwei Jahrzehnte PUBLICA mit vielen Hochs und Tiefs</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114759</link>
<description><![CDATA[Seit 20 Jahren gibt es die Pensionskasse des Bundes. In den letzten Monaten steht sie im politischen Fokus.]]></description>
<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 16:43:13 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Auf den 1. Juni 2003 wurde die damalige Eidgenössische Versicherungskasse EVK als Vorsorgeeinrichtung für das Bundespersonal aus der Bundesverwaltung ausgegliedert und als selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts errichtet. Am 1. Juli 2008 trat das Bundesgesetz über die Pensionskasse des Bundes, das PUBLICA-Gesetz in Kraft.<br></p><p>Über die ganzen Jahre nach ihrer Lancierung hinweg betrachtet, lässt sich festhalten, dass sich die Kasse in finanzieller Hinsicht gut entwickelt hat. Dabei waren die äusseren Bedingungen nicht günstig. Das anhaltend tiefe Zinsniveau und die stetig steigende Lebenserwartung haben die Kasse dazu gezwungen, den technischen Zinssatz und in der Folge den Umwandlungssatz in verschiedenen Schritten zu senken. So lag der technische Zins zu Beginn bei den offenen Vorsorgewerken bei 3,5 Prozent. Aktuell weist er lediglich bei 2,0 Prozent auf. Der zweite wichtige Eckwert, der Umwandlungssatz im Alter 65, startete bei 6,5 Prozent und ist auf knapp 5,1 Prozent gesunken.<br></p><p>Die Kasse konnte diese Anpassungen bisher ohne finanzielle Zuschüsse seitens der Arbeitgeber oder des Bundes bewältigen und das Leistungsniveau dennoch beinahe auf dem Stand von 2008 halten. Letzteres konnte sie aber nur durch die Anpassung der Sparbeiträge der versicherten Personen aufrecht erhalten. <br></p><p><strong>Die Nummer 1 im Land</strong><br></p><p>Die PUBLICA ist nicht gewinnorientiert und bewirtschaftet ihr Vermögen ausschliesslich im Interesse der Versicherten und Rentenbeziehenden. Sie ist eine Sammeleinrichtung mit total 18 Vorsorgewerken und die Pensionskasse des Bundes sowie von einer Reihe von Organisationen, die ihm nahestehen. PUBLICA weist insgesamt eine BIlanzsumme von rund 40 Milliarden Franken auf. Sie ist damit die grösste Pensionskasse des Landes. Die Zahl der aktiven Versicherten beträgt etwas über 67'000, jene der Rentenbeziehenden rund 42'000. <br></p><p><strong>Kein Teuerungsausgleich möglich</strong><br></p><p>Im Jahr vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, 2021, erreichte die PUBLICA mit einem Deckungsgrad von 108,0 Prozent den höchsten seit dem Wechsel vom Leistungs- auf das Beitragsprimat  2008 und den zweithöchsten seit Ausgliederung der aus der Bundesverwaltung 2003. Das aktuelle Zehnjahresmittel für die Deckung betrug bis dahin etwa 104 Prozent. Der Deckungsgrad erreichte nie die 115 Prozent, die es brauchte, um eine Teuerung aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln ausgleichen zu können - wie übrigens alle öffentlichen Pensionskassen in der Schweiz. <br></p><p>Bei den Altersrenten der Pensionskassen (zweite Säule) gibt es keinen Anspruch auf Anpassung an die Preisentwicklung. Das Gesetz überlässt es den Pensionskassen zu entscheiden, ob und in welchem Ausmass die Altersrenten angepasst werden. Die Folge: In den letzten Jahren haben die Renten der PUBLICA 3 Prozent an Kaufkraft verloren, spätestens seit der höheren Inflation seit dem Kriegsausbruch.<br></p><p><strong>Folgen des Krieges </strong></p><p>Die finanzielle Lage der PUBLICA war letzthin nicht so rosig, zeitweise fiel die Deckung sogar unter 100 Prozent, die PUBLICA war in Unterdeckung. Nun schreitet die finanzielle Konsolidierung der Kasse insgesamt jedoch voran, das Ziel ist, den Deckungsgrad trotz des schwierigen Finanzumfeldes mittelfristig wieder zu erhöhen. Eine Erholung wird nur möglich sein, wenn Inflation und Zinsen wieder sinken. Das könnte noch dauern. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CESI: Der wertvolle Aussenkontakt der VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114761</link>
<description><![CDATA[Seit vielen Jahren ist die VKB Mitglied des europaweiten Dachverbandes unabhängiger Arbeitnehmervertretungen CESI. Von der Allianz profitieren beide Seiten.]]></description>
<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 13:38:46 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Eine stetige Zunahme ihres Engagements in Debatten der politischen Organe Europas: Dies stellen die Verantwortlichen der European Confederation of Independent Trade Unions&nbsp;(<a data-cke-saved-href="http://www.cesi.org" href="http://www.cesi.org">CESI</a>) in ihrem Jahresbericht (im Anhang) fest. Die VKB ist Mitglied dieses Dachverbands. Es vereinigt sind grosse Anzahl von unabhängigen Arbeitnehmerorganisationen mit rund 5 Millionen Mitgliedern aus EU- und Nicht-EU-Staaten, die nicht Teil der zumeist linken grossen Gewerkschaftsverbände sind.</p><p><strong>Intensive Kontakte mit EU-Organen</strong></p><p>Mit mehr als 20 Positionsbezügen letztes Jahr setzte sich die CESI für die Interessen der Angestellten in Diskussionen mit EU-Organen, insbesondere mit der EU-Kommission und deren Abteilungen ein. Wichtige Themen waren für die CESI die Ausbildung von Nachwuchsfachkräften sowie die grüne Digitalwirtschaft ein. Sie beteiligte sich an politischen Vernehmlassungen und Verhandlungen mit Sozialpartnern. Die Organisation mit Sitz in Brüssel hat intensiv Kontakte mit der Kommission und Mitgliedern des Europaparlaments aufgebaut. «Dies zeigt einen funktionierenden Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsorganisationen innerhalb der CESI und bildet das Rückgrat einer effektiven Interessenvertretung der CESI», schreiben die Verantwortlichen im Jahresbericht.&nbsp;</p><p><strong>Konferenz mit VKB-Beteiligung</strong></p><p>Eine wichtige Aufgabe des Verbundes eher konservativ, christlich und liberal gesinnten Gewerkschaften neben der klassischen Lobbyarbeit sind Veranstaltungen. 2023 führte die CESI neben vielen Projekten fast&nbsp;50 interne und externe Veranstaltungen durch. Unter ihnen war der Abschluss des Programms zur Digitalisierung öffentlicher Verwaltungen (DiWork). An der entsprechenden <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/publikationen/detailview/article/113323/eyJlIjoiNDc5MDQiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDIzLTAxLTAxX18yMDIzLTEyLTMxIiwiaSI6MH0=" href="https://vkb-acc.ch/publikationen/detailview/article/113323/eyJlIjoiNDc5MDQiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDIzLTAxLTAxX18yMDIzLTEyLTMxIiwiaSI6MH0=">Konferenz</a> vom Oktober 2022 in Konstanz hatte auch eine <a data-cke-saved-href="https://youtu.be/1pz_Vti5xxo?si=G3sx_bGPCz1danHD" href="https://youtu.be/1pz_Vti5xxo?si=G3sx_bGPCz1danHD">Delegation der VKB</a> teilgenommen.&nbsp;</p><p>Wie auch dieses zeigen viele der Themen, die die CESI verarbeitet, dass sie grenzübergreifend EU Mitglieder und nicht Mitglieder betreffen. Somit ist auch das Interesse und die Beteiligung der VKB&nbsp; an den Aktivitäten der CESI erklärbar. Die beiden Organisationen können nur voneinander lernen. Der CESI-Generalsekretär und Vorstandsmitglieder der VKB haben sich in Gesprächen darauf geeinigt, dass sie die Zusammenarbeit verstärken und mittelfristig gemeinsame Veranstaltungen organisieren möchten.&nbsp;</p><p><strong>Win-Win-Situation</strong></p><p>Davon würden beide Seiten profitieren, denn auch die CESI ist interessiert, welche Probleme die Arbeitnehmenden in der Schweiz betreffen und welche Lösungsansätze es gibt. Dabei kann die CESI auf bedeutende finanzielle Mittel aus dem EU-Topf für solche Veranstaltungen zugreifen. Das Geld ist gut investiert, wie die vielseitigen Aktivitäten der Organisation zeigen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die neue Personalstrategie des Bundes: die Personalverbände sind an Bord </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114399</link>
<description><![CDATA[Alle vier Jahre gibt der Bundesrat der Bundesverwaltung eine Strategie, was diese bei ihrer Personalpolitik beachten soll. Die Fortsetzung des Berichtes.]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 15:58:05 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die neue Personalstrategie ist mit den Personalverbänden abgesprochen und in einer Absichtserklärung festgeschrieben. Im Vordergrund stehen die Gewinnung und das Halten von „kompetentem und motiviertem Personal in genügender Anzahl“. Die Bundesverwaltung verspricht „zeitgemässe und zukunftsgerichtete Arbeitsbedingungen, die sie auf dem Arbeitsmarkt als attraktive und konkurrenzfähige Arbeitgeberin positionieren.“ </p><p><strong>Chancen für alle</strong></p><p>Konkrete Eckpunkte sich ein wertschätzender Umgang, gute Führung, ein angenehmes Arbeitsklima, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, auch durch vielfältige und flexible Arbeitsmodelle, sowie Chancengleichheit und Diversität. Die Anstellungsbedingungen sollen so entwickelt werden, dass sie die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in unterschiedlichen Lebensphasen aufnehmen. „Dabei soll das Potenzial älterer Mitarbeitender besser gefördert und genutzt werden.“ </p><p>Neben einem höheren Anteil von Frauen strebt die Bundesverwaltung auch eine angemessene Sprachenvertretung und die Integration von Menschen mit Behinderung an.</p><p><strong>Personalentwicklung</strong></p><p>Ein wesentlicher Pfeiler der ganzen Entwicklung ist die Aus- und Weiterbildung sowie der Sensibilisierung der Führungskräfte. Diese befähigen das Personal zu qualitativ hochstehender Arbeit zugunsten der Öffentlichkeit unter erschwerten Bedingungen. „Dabei geht es insbesondere darum, zukünftig erforderliche Kompetenzen zu identifizieren und zu entwickeln.“ Natürlich ist zusätzliche Befähigung auch ein Mittel gegen den sich verschärfenden Fachkräftemangel. </p><p><strong>Interne Organisation</strong></p><p>Auch organisatorische Anpassungen sind möglich. So will der Bund den internen Arbeitsmarkt stärken und vermehrt eigene Nachwuchskräfte für Fach- und Kaderpositionen nachziehen. Tatsächlich steigen die Verbleibquoten zusehends an. Der Grund ist der spürbare Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung. Beide Faktoren erhöhen den Bedarf an (Kader)-Nachwuchskräften. Letzteres bedeutet: Je schwächer die Jahrgänge werden, desto eher ist der Bund interessiert daran, Talente zu behalten.</p><p><strong>Gesundheitsschutz</strong></p><p>Die angestiegenen Krankheitstage bereiten den Verantwortlichen Sorge. Von rund 7 Arbeitstagen während der Pandemie ist die Zahl der Ausfälle pro Vollzeitstelle innert Jahresfrist auf 8,5 Tage angestiegen. Der vermutete Grund für den Trend: «Das Zusammentreffen von Grippewellen, Corona-Infektionen und dem Wegfall der besonderen Schutzmassnahmen sowie die Zunahme von psychischen Erkrankungen dürften einen Einfluss auf den Anstieg der Krankheitstage gehabt haben.» </p><p>Mit dem steigenden Druck auf die einzelnen Mitarbeitenden, hat sich der Arbeitgeber vermehrt um die physische und psychische Gesundheit und das soziale Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden zu kümmern. Dem betrieblichen Gesundheitsschutz will der Bund vermehrte Bedeutung beimessen. </p><p><strong>Lohn und Teuerung</strong></p><p>Die Frage der Teuerung erweist sich aktuell als Knacknuss. Kaum stieg diese aufgrund der kriselnden Weltwirtschaft an, konnte der Arbeitgeber das rasante Tempo nicht mehr mithalten und hat entschieden, die zuvor angestaute und erwartete Teuerung für 2024 nicht auszugleichen. <br>Im Lohnbereich betonen die Partner, dass sie die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann anstreben. Sie setzen sich auch das Ziel, dass der nicht voll gewährte Teuerungsausgleiche aufgeholt werden kann. Im selben Rahmen haben sich die Sozialpartner auf den Grundsatz geeinigt, den flexiblen Übergang in den Ruhestand zu fordern, und bei einer stark erhöhten Teuerung einen ausserordentlichen Teuerungsausgleich auf den Renten zu prüfen.</p><p>Dabei hatte sich der Bund auch schon in früheren Papieren dazu verpflichtet, mit den Sozialpartnern jährlich über Lohnmassnahmen zu diskutieren. Diese zielen auf die Erhaltung der Kaufkraft und des Reallohns. Wie bisher sollten dabei als Eckwerte die Situation am Arbeitsmarkt, Stichwort Fachkräftemangel, Wirtschaftsindikatoren wie Konjunktur- und Teuerungsentwicklung sowie die Haushaltslage des Bundes angemessen berücksichtigt werden. Dafür bietet der Bund an, entsprechende Mittel für Lohnmassnahmen freizumachen.<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Drei neue Bundesämter für mehr Sicherheit</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114707</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat im Department VBS drei neue Verwaltungseinheiten geschaffen. Sie sollen insbesondere die Sicherheitspolitik der Schweiz stärken.]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 15:45:12 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Anfang Jahr haben das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS), das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Armeekommando Cyber (Kdo Cy) im VBS das Licht der Administrationswelt erblickt. Der Bundesrat zahlt mit diesen neuen Verwaltungseinheiten in die Sicherheitspolitik ein. Er möchte damit sicherstellen, dass die Schweiz die zunehmenden Bedrohungen und Gefahren in einem sich ständig verschlechternden internationalen Sicherheitsumfeld wirksam bewältigen kann. <br></p><p>Der Bundesrat reagiert laut einer Mitteilung mit diesem Schritt unter anderem auf den Angriff Russlands auf die Ukraine. Er zeige, wie Mittel der hybriden Konfliktführung herkömmliche militärische Mittel zusehends ergänzen: Desinformation etwa oder die Beeinflussung über Druckausübung und Erpressung. Die Palette könne bis zu Cyberangriffen und verdeckten Operationen reichen. «Die Schweiz muss diesen Herausforderungen auf kohärente und wirksame Weise begegnen, um ihre Sicherheit zu erhöhen und zur internationalen Stabilität beizutragen», unterstreicht der Bundesrat.<br></p><p><strong>Ein Staatssekretariat für wirksame Sicherheitspolitik</strong><br></p><p>Das SEPOS unter der Leitung von Staatssekretär Markus Mäder kümmert sich neben der Sicherheitspolitik auch um die Informationssicherheit. Es koordiniert und entwickelt die Sicherheitspolitik auf verschiedenen Ebenen. Es soll die Lage analysieren und politischen Entscheidungsträgern Grundlagen für das weitere Vorgehen erarbeiten. Zu diesem Behufe befasst sich SEPOS mit internationaler Kooperation und der Verteidigungs- und Rüstungspolitik sowie mit der strategischen Ausrichtung der Armee und bereitet Entscheidungen über ihre Einsätze in der Schweiz und im Ausland vor.<br></p><p><strong>Ein Bundesamt für die Cyberstrategie</strong><br></p><p>Das Bundesamt für Cybersicherheit von Florian Schütz koordiniert die Umsetzung der Nationalen Cyberstrategie und fungiert als Kompetenzzentrum für Fragen rund um Cyberrisiken und ist Anlaufstelle für Unternehmen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und die Bevölkerung. Es harmonisiert in diesem Rahmen die präventiven Massnahmen des Bundes gegen Bedrohungen im Cyberraum, sensibilisiert und informiert. <br></p><p>Damit ersetzt es das bisherige Nationale Zentrum für Cybersicherheit und führt dessen Arbeiten weiter. Schliesslich nimmt das Amt Meldungen zu Cybervorfällen und Bedrohungen entgegen und unterstützt die Betreiber von kritischen Infrastrukturen, führt technische Analysen zur Bewertung und Abwehr von Gefahren im Cyberrraum durch. Es identifiziert und behebt Schwachstellen.<br></p><p><strong>Permanente Sicherheit im Cyberraum </strong><br></p><p>Innerhalb der Armee kümmert sich das neue Kommando Cyber um den Cyberraum. Dessen Bedeutung nimmt auch in der Kriegsführung markant zu, wie aktuell in der Ukraine zu sehen ist. Das Kommando von Divisionär Simon Müller schützt permanent primär die IKT-Infrastruktur der Armee gegen Angriffe im Cyber- und elektromagnetischen Raum (CER), Es ersetzt die Führungsunterstützungsbasis der Armee und überwacht laut der Mitteilung die «Lage im CER im Alltag, bei Einsätzen und in Krisensituationen.» So könne die Armee ihre Mittel zur richtigen Zeit und am richtigen Ort einsetzen und damit optimal wirken. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ein musikalischer Ausflug in die Tonhalle Zürich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114311</link>
<description><![CDATA[Wir besuchen eine Generalprobe mit Kian Soltani (Violoncello).]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 15:57:41 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>​​​​​​​<span style="font-size:11pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="background-color:white"><span arial=""><span style="color:black">In der Saison 2024 können die Mitglieder und Angehörige des VKB an drei Generalproben teilnehmen. </span></span></span><span arial="">Bei der Generalprobe handelt sich um <span style="background-color:white"><span style="color:black">die jeweils letzte Probe vor einer öffentlichen Aufführung. </span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="background-color:white"><span arial=""><span style="color:black">Erleben Sie, wie Grosses entsteht! Die öffentlichen Generalproben vermitteln einen Einblick in die Arbeitsweise des Orchesters und dessen Dirigenten.</span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="background-color:white"><span arial=""><span style="color:black">Wir freuen uns Sie zu der ersten Generalprobe des Tonhalle Orchesters, unter der Leitung von Semyon Bychkov einzuladen. Es werden Werke von Schostakowitsch und Brahms gespielt, der Solist ist Kian Soltani auf dem Violoncello.</span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="background-color:white"><span arial=""><span style="color:black">Diese Aufführung findet am 14. Februar 2024 um 10.00 Uhr im Konzertsaal Tonhalle Zürich statt.</span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="background-color:white"><span arial=""><span style="color:black">Die Anmeldefrist läuft bis am 23. Januar 2024. Information und <strong><a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/11909" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/11909">Anmeldung unter Events</a></strong>.</span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mehr Flexibilität bei der Arbeit für den Bund ist möglich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114141</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat sein Konzept für mehr Flexibilität und neuen Arbeitsformen skizziert, vor allem für Modelle der Selbstorganisation.]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 21:12:29 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Wer für den Bund arbeitet, hat viele Freiheiten, wie er oder sie die Tätigkeit organisiert, wenn auch in Absprache mit der vorgesetzten Stelle. Flexible Arbeitsformen seien ja schliesslich auch schon seit einiger Zeit möglich, seit 2021 hätten sich «Spielraum und Möglichkeiten nochmals deutlich vergrössert» habe. Dies ist die Ausgangslage in einem Bericht des Bundesrats über dezentrale, agile Organisationsformen, die Reaktion auf ein Postulat der Zürcher Nationalrätin Min Li Marti (SP). Zentrale Elemente des Berichts sind selbstorganisierte Arbeitsformen, inwiefern sie bereits existieren, wie sie anwendbar sind und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen.</p><p><strong>Selbstorganisation besteht - mindestens teilweise</strong></p><p>Eine erste Analyse zeigt, dass in den meisten Bereichen des Bundes die Mitarbeitenden schon eine hohe Selbstständigkeit bei der Wahl ihrer Arbeitsform haben. Die Resultate zeigen, dass viele Teams seit Jahren eigenständig arbeiten, ohne dies direkt als Selbstorganisation zu bezeichnen. Grundlage dafür sind laut dem Bericht verschiedene Konzepte, Instrumente und Tools. </p><p>Selbstorganisierte Arbeitsformen böten mehr Spielraum für die individuelle Weiterentwicklung der Mitarbeitenden, erhöhten somit die intrinsische Motivation und förderten das Selbstmanagement auf allen Stufen. «Die Aufgaben und das Arbeitsergebnis rücken in den Mittelpunkt, was zu mehr Flexibilität, aber auch zu mehr Eigenverantwortung führt.» Dadurch ergäben sich mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit und im Ausgleich mit dem Privatleben, schreibt der Bundesrat. </p><p><strong>Verschiedene Bedingungen müssen gegeben sein</strong></p><p>Laut dem Bundesrat müssten aber gewisse Rahmenbedingungen erfüllt sein, damit selbstorganisierte Teams erfolgreich arbeiten können. So benötigen sie eine klare Rollenverteilung, die Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Kompetenzen definiert. </p><p>Methodische Schulungen, eine professionelle Begleitung, der Wille der Mitarbeitenden zur Übernahme von mehr Verantwortung, ein neues aufgabenorientiertes und dynamisches Rollenverständnis und insbesondere das Commitment der oberen Führungsetage seien wichtige Bedingungen für die Förderung neuer Arbeitsformen. «Letztlich verlangt eine selbstorganisierte Kollaboration nach einem kontinuierlichen Wandel in der Unternehmens- und Führungskultur sowie nach einem veränderten Selbstverständnis in vielen Aspekten der eingeübten Arbeitsweisen.» Der Kulturwandel müsse unter anderem das teilweise stark verankerte hierarchische Denken in den Köpfen vieler Menschen auflösen. Das werde eine Weile dauern, so der Bericht.</p><p>Die Erfahrung zeige: Das Experimentieren mit selbstorganisierten Arbeitsformen setze zudem eine offene Fehlerkultur und eine Zusammenarbeit voraus, welche auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Mitarbeitende und Vorgesetzte brauchen Mut und Weitsicht, um bekannte Pfade zu verlassen und neue Wege der Kollaboration zu wagen. </p><p><strong>Verschiedene Einschränkungen</strong></p><p>Regeln und Prozesse schränkten die Selbstorganisation umgekehrt ein. Neue Kompetenzen, Erwartungen und Verantwortungen, aber auch mehr Freiheiten und die geforderte Eigeninitiative könnten zudem bisweilen zu Leistungseinbussen oder zu Überforderung führen. Die Folge wiederum könne eine höhere Fluktuation sein.</p><p>Führungskräfte täten sich in der Praxis zeitweise schwer, in ihrer neuen Rolle Entscheide zu delegieren, für die sie nicht über die fachliche Kompetenz verfügen. Im Gegenzug bekundeten auch Mitarbeitende Schwierigkeiten, mehr Verantwortung zu übernehmen und Entscheide eigenständig zu fällen.</p><p>Die neuen Kompetenzen erforderten von den Mitarbeitenden einen hohen Reifegrad. Daher ist die Einführung auch abhängig von der individuellen Teamkonstellation. Besonders kleinere Teams mit gut qualifizierten Mitarbeitenden und einer hohen Fachexpertise eignen sich gut für Selbstorganisation. Arbeitsbereiche mit einem hohen Kontrollgrad und einer ausgeprägten Fremdsteuerung lassen sich weniger gut auf diese Weise führen. </p><p>Weitergehende Modelle, wie dasjenige der Holokratie mit einer grundlegend neuen Organisation, einer starken Verregelung und dafür dem radikalen Abbau von Hierarchie, sei bei einem so grossen und komplexen Organismus wie dem Bund aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar. </p><p><strong>Im Sinne des Bundesrates</strong></p><p>Der Bundesrat betont die Werte für die Zusammenarbeit in der Bundesverwaltung, die er 2022 beschlossen hat:  Mut, Vertrauen, Weitsicht. Sie hälfen dabei, die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Er stellt klar, dass die Förderung neuer Arbeitsformen kein Selbstzweck sein könne, sondern als eine Reaktion auf die zunehmende Digitalisierung und auf aktuelle Entwicklungen und den Generationenwechsel auf dem Arbeitsmarkt verstanden werden müsse.</p><p>Fazit: Die organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Bundesverwaltung erlauben eine selbstorganisierte Zusammenarbeit. Je nach Umstand können bestehende Funktionen durchaus in dynamische Rollenstrukturen überführt werden. Es gibt auch Instrumente, Werkzeuge und Tools zur Unterstützung selbstorganisierter Zusammenarbeit. Schliesslich ist es bereits jetzt möglich, Pilotversuche durchzuführen, um Arbeitsformen zu entwickeln.</p><p><strong>Noch mehr Schulung als jetzt schon </strong></p><p>Abschliessend hält der Bundesrat fest, dass Selbstorganisation noch stärker als bisher schon in den Kursplan des Ausbildungszentrums der Bundesverwaltung aufgenommen wird. Es werde im Rahmen seiner neuen Führungsausbildung ab 2024 zusätzlich auch entsprechende Module aufnehmen und anbieten.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Bund gibt sich eine neue Personalstrategie</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114398</link>
<description><![CDATA[Alle rund vier Jahre gibt der Bundesrat der Bundesverwaltung ein Konzept, was sie bei ihrer Personalpolitik beachten und welche Ziele sie erreichen soll.]]></description>
<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 15:45:44 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Alle rund vier Jahre gibt der Bundesrat der Bundesverwaltung eine Strategie, was diese bei ihrer Personalpolitik beachten und welche Ziele sie damit erreichen soll. Diejenige von 2024 bis 2027 hat der Bundesrat Anfang Dezember 2023 gutgeheissen.</p><p>Die primären Herausforderungen, mit welchen der Bund wie auch die Privatwirtschaft zu kämpfen haben, sind der demographische Wandel und die Folgen der Digitalisierung. Hinzu kommen der verstärkte Wettbewerb um Arbeitskräfte (Fachkräftemangel) und die knappen finanziellen Ressourcen des Bundes. Gegen alle diese Herausforderungen muss sich der Arbeitgeber Bund wappnen. </p><p>Die neue Personalstrategie hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 8. Dezember 2023 erlassen. Er reagiert auf die neue Arbeitswelt mit Massnahmen entlang von vier Achsen: «Mitarbeitende gewinnen und halten», «Nachwuchs sicherstellen und Perspektiven aufzeigen», «Wissen erhalten und transferieren» und «Innovationen fördern und Digitalisierung nutzen». </p><p><strong>Digitalisierung und Demographie</strong></p><p>Die Digitalisierung umfasst namentlich HR-Prozesse, die Erweiterung und die Professionalisierung der Recruiting-Kanäle, die Entwicklung einer sich an den Stärken orientierenden Employer-Branding-Strategie und die Stärkung und der Ausbau von Förder- und Nachwuchsprogrammen. Aufgabenfelder, Berufsprofile und der Arbeitsmarkt verändern sich stark. Die Digitalisierung ermöglicht einerseits neue Lösungen und beeinflusst andererseits die Prozesse und die Art, wie Menschen zusammenarbeiten. </p><p>Der demographische Wandel - weniger wissenschaftlich auch als Überalterung der Gesellschaft bezeichnet - umfasst die Pensionierung der geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge sowie den nicht genügenden Ersatz durch jüngere. Das Durchschnittsalter steigt stetig an. Der Anstieg betrug innerhalb von rund fünf Jahren im Schnitt ein halbes Jahr. Zudem rücken neue Anspruchshaltungen und Werte in den Vordergrund, „Work-Life-Balance“ ersetzt „Schaffe, krampfe, Häusle baue“. Die Zahlen belegen es: Der oder die typische Angestellte beim Bund ist rund 46 Jahre alt. </p><p><strong>Fortschreitende Entwicklung</strong></p><p>Dennoch: Weitgehend folgt der Bundesrat seinen bisherigen personalpolitischen Konzepten. Insbesondere der demographische Wandel und der Fachkräftemangel beschäftigen ihn schon seit geraumer Zeit. Damit stellt die Personalstrategie für die kommende Legislatur 2024 – 2027 keine fundamental neuen Elemente in den Vordergrund und beinhaltet damit auch keine weitergehenden revolutionären Aspekte, bildet aber ein programmatisches Fortschreiten der Vorgängerstrategie.<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>2023 war ein schwieriges Jahr für die Personalpolitik - und 2024?</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114395</link>
<description><![CDATA[Ihre VKB wagt einen Rückblick auf das vergangene und einen Ausblick auf das kommende Jahr.]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 20:34:17 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif"><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. November 2023 beschlossen, den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung im Rahmen der Lohnmassnahmen 2024 einen Teuerungsausgleich von lediglich einem Prozent zu gewähren. Die Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen Bund gehen für 2023 von einer Jahresteuerung von 2,2 Prozent aus. Weil die Teuerung im Jahr 2024 nicht voll ausgeglichen werden kann, sollen die Mitarbeitenden in den Lohnklassen 1 bis 11 im März 2024 zudem eine Sonderzulage von 500 Franken erhalten. Der Bundesrat setzt damit um, was Bundesrätin Karin Keller-Sutter am 16. November 2023 den Spitzen der Personalverbände in Aussicht gestellt hatte.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif"><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Personalverbände forderten in den Verhandlungen den vollen Teuerungsausgleich für das Bundespersonal. Die Vorsteherin des EFD wies darauf hin, dass ein voller Ausgleich der Teuerung aufgrund des aktuell sehr engen finanziellen Spielraums nicht möglich sei.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Trübe Aussichten für 2024</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Konjunkturprognosen erwarten für 2024 ein unterdurchschnittliches Wachstum der Wirtschaft von 1,1 Prozent und eine Teuerung von 1,9 Prozent. Der Bundeshaushalt steht nach wie vor im Zeichen des Sparens.</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Gemeinsam führen: mehr Lebensqualität auch für Chefs</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113735</link>
<description><![CDATA[Top-Sharing. Unter diesem Begriff ist eine geteilte Kaderposition gemeint, eine Chef-Stelle unter 100 Prozent. Dem Bundesrat ist das Modell sympa, nicht mehr.]]></description>
<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 15:07:53 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Dem grünliberalen Nationalrat Thomas Brunner schwebt ein einfaches und auf den ersten Blick innovatives Führungsmodell vor.   Zwei oder mehrere Chefs oder - eben Cheffinnen - sollen sich eine Leitung teilen. Also beide Teilzeit arbeiten, dafür einen angemessenen Lohn sowie ganz viel Lebensqualität erhalten. Er hat seine Ideen diesen Herbst in einer Interpellation skizziert und sie als „ein kooperatives Modell mit Zukunftspotenzial“ bezeichnet. </p><p>Top-Sharing vereinfacht die Kombination von Beruf und Familie massiv, so Brunner. Doch die Forschritte in „gelebtem“ Top-Sharing wirkten doch eher gemächlich. Modelle wie dieses waren bisher vor allem Angestellten in mittleren Positionen vorenthalten, also Frauen und Männern, die zwar genug verdienen, um sich Abstriche leisten zu können, aber zugleich so wenig Verantwortung haben, dass sie am Abend auch einfach aus dem Büro hinaus laufen können, ohne die Arbeit ständig dabei zu haben. Zugegeben, auch dann noch sei es schwierig, Karriere und Kinder schwierig zu vereinen. So oder so sei Verzicht an der Tagesordnung mit weiteren Folgen wie dem Fach- und Führungskräftemangel. Top-Sharing verteile die Last auf mehreren Buckeln, sei dafür aber herausfordernder in der Koordination der Aufgaben. </p><p>Brunner sieht nicht nur mehr Effizienz, gerade im Rahmen der Auftragstaktik, und vor allem eine verbesserte Residenz der Mitarbeitenden als Chancen. <br></p><p><strong>Erfolgsfaktoren und Stopersteine</strong><br></p><p>In seiner Antwort unterstreicht der Bundesrat, dass die Funktionalität des Top-Sharings - wie auch jene des weiter verbreiteten Job-Sharings - von vielen Faktoren abnhängt und sehr stark an die Personen gebunden ist, welche diese Tan- oder Polydems bilden. Innerhalb bestimmter Grenzen biete die Bundesverwaltung schon flexible Arbeitsmodelle an, welche auch das Aufteilen von Stellen ermöglichen. Doch wie in vielen anderen Bereichen auch - Stichwort mobiles Arbeiten - können Angestellte keinen Anspruch erheben und ist am Ende des Tages die vorgesetzte Stelle verantwortlich. Dies gilt verstärkt für die Besetzung anspruchsvoller Leitungspositionen.</p><p>Der Bundesrat teilt jedoch die Meinung des Interpellanten, dass flexible Arbeitsmodelle nicht nur für die erleichterte Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig sind, sie hätten naturgemäss auch Vorteile bei der Rekrutierung gerade von Fach- und Führungskräften. „Der Bund unterstützt seinerseits die Entstehung innovativer Arbeitsformen durch Informationsprojekte zur Verbreitung von Beispielen guter Praxis.“ Darüber hinaus gewähre er Finanzhilfen, für die Förderung von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen etwa oder der Vertretung von Frauen auf allen hierarchischen Stufen. Unterstützt würden gerade auch Job- und Topsharing-Projekte.</p><p>  </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Angriff gegen berufliche Vorsorge der Bundesangestellten abgewehrt</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114140</link>
<description><![CDATA[Wie seine zuständige Kommission hat auch der Ständerat zwei SVP-Motionen, die sich gegen die Interessen der Bundesangestellte Gericht haben abgelehnt.]]></description>
<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 14:59:54 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Zehn unterstützenden Stimmen standen 31 ablehnende gegenüber, als der Ständerat gegen Ende der Wintersession zwei Motionen der SVP behandelte. Der Nationalrat hatte ein halbes Jahr zuvor die beiden Vorstösse deutlich angenommen. Im ersten Vorstoss ging es um die Reduktion des Anteils des Bundes an die Beiträge der beruflichen Vorsorge seiner Angestellten, beim zweiten um eine Begrenzung der Altersgutschriften. Konkret heisst das, dass der Bund das gesetzlich vorgeschriebene und in der Privatwirtschaft übliche Ausmass nicht übertreffen, also nicht höher als zu 55 Prozent der Beiträge bezahle. <br></p><p><strong>Angeblich bessere Bedingungen</strong><br></p><p>Die SVP hatte sich daran gestört. dass der Bund seinen Angestellten gute Bedingungen für die berufliche Vorsorge gewährt. So ist der Anteil der Arbeitgeberbeiträge höher als in Teilen der Privatwirtschaft. Die Vorstösse wollten diese Bedingungen  verschlechtern. Von vornherein war klar, dass die Motionen auf einer schwachen Basis standen, gingen sie doch von einer einheitlichen Regelung in der Privatwirtschaft aus und dass diese deutlich schlechter sei als jene des Bundes. „Das ist allerdings in der Praxis nicht der Fall“, stellte Ständerat Daniel Jositsch (SP, ZH) im Plenum im Namen der Kommission klar.</p><p>Beide Seiten argumentierten mit dem - generell unbestrittenen - Fachkräftemangel. Während die Kritiker in diesem Kampf um kluge Köpfe die Position des Bunds gegenüber der Privatwirtschaft schwächen wollen, betonte der Bundesrat, wie wichtig die Attraktivität des Bundes als Arbeitgeber ist, um seine Dienste der Bevölkerung mit bester Qualität anbieten zu können. „Die beiden Motionen würden nun in einem Punkt der Anstellungsbedingungen den Bund sehr stark einschränken.“ Die zuständige Bundesrätin Karin Keller-Sutter stellte klar: „Der Bundesrat muss sicherstellen, dass zur Erfüllung der Bundesaufgaben genügend Personal in der geforderten Qualität rekrutiert und auch gehalten werden kann.“ <br></p><p>Schliesslich leide der Bund genauso unter dem Fachkräftemangel, wie die Privatwirtschaft - gerade angesichts des steigenden Personalbedarfs wegen der Digitalisierung und des demographischen Wandels, also einer grossen Anzahl von Pensionierungen in naher Zukunft. Hier sind die Beiträge des Arbeitgebers in die berufliche Vorsorge ein wichtiger Teil eines Gesamtpakets für Personalwerbung und Motivation. „Die Umsetzung der beiden Motionen würde zu deutlichen Renteneinbussen führen. Konkret dürften es bis zu 600 Franken pro Monat im Standardplan und bis zu 1400 Franken pro Monat im Kaderplan sein“, mahnte Keller-Sutter. Und sie würden eine starre Regelung schaffen, welche dem Bund die Flexibilität für den Auftritt auf dem Arbeitsmarkt nehmen würde. <br></p><p><strong>Umfassender Bericht in Arbeit</strong></p><p>Für die Kommission war es zudem wichtig, einen Bericht zur Frage abzuwarten, den der Bundesrat aktuell zu diesen Fragen ausarbeitet. So werde klar, „ob hier tatsächlich ein Missverhältnis vorliegt und erst dann analysieren, ob ein Handlungsbedarf vorliegt.“</p><p>SVP-Ständerätin Esther Friedli (SG) hatte betont, dass sie an sich nicht gegen einen attraktiven Arbeitgeber Bund sei, dass aber dieser „viel zu weit“ gehe. Der Bund bezahle nicht nur früher, sondern auch höhere Altersgutschriften als in der Privatwirtschaft. Der Bund bezahle 70 Prozent der Beiträge statt 50 Prozent wie vorgeschrieben, so Friedli. Keller-Sutter entgegnete dazu, dass der Bund über alle Alterskategorien hinweg lediglich rund 60 Prozent der Beiträge übernehme. „Das entspricht einer gängigen Aufteilung in den öffentlich-rechtlichen Pensionskassen oder auch in Pensionskassen von grossen Unternehmen.“</p><p>Attraktiv sei ja schon gut, so Friedli weiter, aber „irgendwie muss man da auch noch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler oder auch die Privatwirtschaft im Auge behalten. Denn diese Grosszügigkeit ist eine vom Bund geschenkte und vor allem auch von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanzierte Mehrleistung.“ Friedli wiederholte die Standardargumente ihrer Partei, dass Bundesangestellte ohnehin Gutverdiener seien und das Personalbudget des Bundes zu hoch sei.</p><p>Die VKB hatte im Vorfeld die Vorstösse kritisiert und darauf hingewiesen, dass der Kaderplan, der ab Lohnklasse 24 gilt, als Vorsorgeplan aufgehoben werden würde. Durch die tieferen Beiträge von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden wäre zudem eine Rentensenkung von bis zu 20% die Folge.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Diesmal geht es um Design thinking</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/114310</link>
<description><![CDATA[Der vierte Informations- und Vernetzungsanlass der VKB findet am 31. Januar 2024 wieder in der Bibliothek am Guisanplatz statt.]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 14:37:55 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Kennen Sie <em>design thinking</em>? Klingt das für Sie nach einer modernen Art des Denkens und Arbeitens? Aber Sie können sich sonst nicht viel darunter vorstellen? Dann laden wir Sie ein zu unserem nächsten Informations- und Vernetzungsanlass vom 31. Januar 2024 in die Bibliothek am Guisanplatz in Bern.</span></span></p><p class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span times="" new="" roman=""><em><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Design Thinking im öffentlichen Sektor: Innovationskraft für erfolgreiches Handeln</span></span></span></em></span></span></span></p><p class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Design Thinking hat sich in der Privatwirtschaft als kraftvolle Methode zur Lösung komplexer Probleme und zur Förderung von Innovationen bewährt. Doch wie kann diese kreative Herangehensweise im öffentlichen Sektor effektiv eingesetzt werden? Dieser Vortrag führt durch die Grundlagen und Best Practices des Design Thinkings im Kontext der öffentlichen Verwaltung.</span></span></span></span></span></span></p><p class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">In diesem Vortrag werden wir:</span></span></span></span></span></span></p><ul><li style="margin-left:8px" class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="vertical-align:baseline"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Die Prinzipien des Design Thinkings kennenlernen und wie sie auf den öffentlichen Sektor übertragen werden können</span></span></span></span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px" class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="vertical-align:baseline"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Konkrete Beispiele erfolgreicher Design Thinking-Anwendungen in öffentlichen Organisationen vorstellen</span></span></span></span></span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px" class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="vertical-align:baseline"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Herausforderungen und Potenziale bei der Nutzung von Design Thinking diskutieren</span></span></span></span></span></span></span></span></li></ul><p class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Lassen Sie uns gemeinsam die kreativen Wege erkunden, wie Design Thinking im öffentlichen Sektor eingesetzt werden kann, um gesellschaftlichen Wandel und Innovation voranzutreiben.</span></span></span></span></span></span></p><p class="v1"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span times="" new="" roman=""><span lang="DE" style="font-size:11.0pt"><span arial=""><span style="color:black">Vor dem Vortrag organisieren wir eine kurze Führung durch die Bibliothek am Guisanplatz. Sie können sich für beides oder nur für den Vortrag und das darauf folgende Apéro anmelden.</span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:8px"><em><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="background-color:white"><span style="color:#2c363a">31. Januar 2024, Bibliothek am Guisanplatz, ab 16.15 Uhr mit Führung / 17:00 – 19:00 Uhr</span></span></span></span></em></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:16px;"><strong><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR" arial="">Dieser Anlass ist ausverkauft, die Aufnahme auf eine Warteliste ist jedoch möglich.&nbsp;</span></span></span></strong></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Agroscope-Führung traf sich mit den Personalverbänden</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113933</link>
<description><![CDATA[Am 4. Dezember 2023 haben sich die Personalverbände zum zweiten Austausch mit der Direktion von Agroscope in Liebefeld (BE) getroffen. ]]></description>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2023 13:46:38 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 4. Dezember 2023 haben sich die Personalverbände zum zweiten Austausch mit der Direktion von Agroscope in Liebefeld (BE) getroffen. Der Präsident der Sektion Zürich, Giovanni Salemme, hat die VKB am zweiten Austausch mit der Direktion von Agroscope&nbsp;vertreten. Im Vorfeld hatten alle Personalverbände Fragen zu aktuellen Entwicklungen von Agroscope eingereicht.</p><p>Im Zentrum der Gespräche der Verbände des Bundespersonals mit der Leitung von Agroscope stand erneut die Zentralisierung in Posieux (FR), die sich - Stand Dezember 2023 - um ein Jahr verzögern wird. Die Teilnehmenden thematisierten die Auswirkungen der vom Bundesrat in Auftrag gegebenen Querschnittskürzungen von 2% sowie die Vakanzen im Bereich HR und IT. Schliesslich brachten sie auch spezifische Themen rund um die Handhabung des Personalrechts zur Sprache.</p><p>Hier unterstrich die VKB die Notwendigkeit, die Vorgaben des Bundespersonalrechts für unbefristete Anstellungen zu respektieren, unabhängig von der Finanzierung der Stelle. Die Direktion erklärte, dass die Umschichtung von 5% des ordentlichen Budgets von Agroscope von den Forschungsbereichen zu den Supporteinheiten von Agroscope eine dringende Massnahme sei, um auch den Forschenden von Agroscope moderne Arbeitsmittel zur Verfügung stellen zu können. Dass diese Budgetverschiebung zusammen mit der 2%- Querschnittskürzung eine grosse Belastung für die Forschungsbereiche sei, hat die Direktion anerkannt.</p><p>Die VKB wird den sozialpartnerschaftlichen Dialog auch im Jahr 2024 fortsetzen, um die Interessen der Führungs- und Fachkader vertreten - sowohl bei Agroscope, wie auch in anderen Bereichen der Bundesverwaltung.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Das SEM steht weiterhin vor grossen Herausforderungen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113880</link>
<description><![CDATA[Verschiedene Sorgen beschäftigen das Staatssekretariat für Migration SEM. Dies zeigte sich am letzten Treffen mit den Personalverbänden.]]></description>
<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 14:35:54 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das SEM ist weiterhin mit überdurchschnittlichen Herausforderungen konfrontiert. Dies betrifft insbesondere den Asylbereich. Aktuell liegt die Zahl der Gesuche pro Monat bei rund 2000. Die Mitarbeitenden sind müde, die Arbeitsbelastung ist zu hoch. Dies zeigt sich unter anderem bei den krankheitsbedingten Abwesenheiten. Die generelle Fluktuation betrug im Jahr 2022 7,3%, das entspricht einem Anstieg um fast 2 Prozentpunkte innert zweier Jahre. Während dieser Wert noch leicht unter dem Bundes-Schnitt liegt, kommt das SEM mit 9,7 Krankheitstagen pro Stelle und Jahr auf einen Wert deutlich über dem Mittel der gesamten Bundesverwaltung. Das SEM möchte angesichts dieser Zahlen 2024 einen Schwerpunkt im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements setzen.</p><p>Der Fokus richtet sich auf ein Finanzprojekt innerhalb des Justiz- und Polizeidepartements, welches die Schwankungen im SEM berücksichtigen soll. Das System konzentriert sich auf den Abbau von Pendenzen. Dafür haben die Verantwortlichen 180 zusätzliche Vollzeitäquivalente befristet bewilligt. Die Bedingung dafür: Erfolgt innerhalb von 9 Monaten nach Lancierung ein Rückgang der Asylgesuche, müssen diese Stellen wieder abgebaut werden. Das Modell könnte künftig auch für andere Bundesämter interessant werden.</p><p>Die kürzlich abgeschlossene Reorganisation des Asylbereichs beurteilt das SEM als gut. Die Massnahmen haben insbesondere zu einer Entlastung im obersten Kader geführt. Die Rückmeldungen des mittleren und unteren Kaders sind laut der Analyse des SEM ebenfalls gut. Doch die Situation der Kader ist stark unterschiedlich, sie führen zwischen 8  und 17 direkt unterstellte Mitarbeitende. Zu einem Problem entwickelt sich zusehends, dass Führungskräfte und Mitarbeitende immer häufiger dauernd erreichbar sein müssen. Sie müssen immer öfter auch am Wochenende dringende Anfragen beantworten.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kein Byzanz in Bundesbern</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113710</link>
<description><![CDATA[Die Eidgenossenschaft als modernes Byzanz? Diesmal hat sich die SVP an der „Bürokratie“ und „Regulierung“ in der Bundesverwaltung abgearbeitet.]]></description>
<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 21:09:16 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Kaum ist der Pulverdampf ihrer Dauer-Breitseiten gegen das Bundespersonal verraucht, schon hat die SVP ein anderes Ziel ins Visier genommen. Diesmal triggert sie eine angebliche Bürokratie, die sie sich bemüssigt sieht abzubauen und die Überregulierung, die sie in der Bundesverwaltung wittert.&nbsp;</p><p>Der Aargauer Nationalrat Thomas Burgherr fordert den Bundesrat in einer Motion auf, in der Verwaltung „ein Programm einzuleiten, welches Bürokratie, übermässige Regulierungen, administrative Aufwände abbaut.“ Dabei möchte er den Staatsbetriebn vereinfachen, auf das Wesentliche konzentrieren, wie er schreibt, der Staat soll auf Auflagen, Weisungen, Reglemente, Formulare und Dokumentationspflichten verzichten. Das Ziel sei, dass sich die Mitarbeitenden des Bundes auf „ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren“. Diese Aufgaben sieht er vornehmlich im Gesundheitswesen, sin de Sicherheit und in der Bildung. Gesrade in diesen Bereichen sei administrativer Papierkram ein Problem. „Freiheit und Eigenverantwortung werden auch dort durch staatliche Regulierungen stetig zurückgedrängt und unternehmerisches Denken und Handeln gebremst. Innovation, Kreativität und Vielfalt werden durch Bürokratie untergraben.“ Statt Büroarbeit zu machen, sollen sich die Angestellte um die Menschen kümmern, so Burgherr.</p><p>Der Bundesrat teile die Meinung des Nationalrats um den Abbau unnötiger administrativer Aufwände und die Vereinfachung allfälliger Regulierungen. Allerdings beträfen viele Bereiche, die Burgherr anspreche, kantonale Hoheit. Der Bundesrat sei ohnehin verpflichtet, zu prüfen, dass die Bundesverwaltung ihre Aufgaben effizient und im Sinne voN Verfassung und Gesetz zu erfüllen. Regulierungen müssten strenge Kritierien erfüllen, bevor sie dem Parlament zum Beschlussvorgelegt werden. Fazit: Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion. „Einmalige «Entrümpelungsaktionen» generieren einen unverhältnismässig grossen Aufwand, dem ein qualitativ eher bescheidener Nutzen gegenübersteht.“</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Allen Bemühungen der Personalverbände zum Trotz: Bundesangestellten droht auch 2024 Kaufkraftverlust</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113687</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat bestätigt: für die Lohnmassnahmen 2024 gibt es 1 Prozent. Höhere Teuerung hin oder her. ]]></description>
<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 08:11:19 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat hat sich nicht erweichen lassen und hält an dem einen Prozent Teuerungsausgleich für die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung fest. Dies war von Beginn an sein Angebot gewesen, diesen Wert haben er und die oberste Personalchefin, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, während drei Verhandlungsrunden mit den Personalverbänden festgehalten und nun definitiv im Budget 2024 eingestellt.</p><p>Wie das Eidgenössische Personalamt schreibt, ist der Bundesrat sich dabei durchaus bewusst, dass die Teuerung aktuell bei über 2 Prozent liegt. Ein voller Teuerungsausgleich liege jedoch angesichts der heiklen Finanzlage des Bundes nicht drin.&nbsp;</p><p>Dennoch: In einem Punkt zeigen sich der Bundesrat und Finanzministerin Karin Keller-Sutter konziliant. Angestellte bis Lohnklasse 11 erhalten eine einmalige Sonderzulage von 500 Franken. Das hatte die Bundesrätin anlässlich der letzten Verhandlungsrunde mit den Personalverbänden am <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/_ber_uns/detailview/article/113402/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6MX0=" href="https://vkb-acc.ch/_ber_uns/detailview/article/113402/eyJlIjoiMTMwMzMzIiwiaSI6MX0=">16. November 2023</a> in Aussicht gestellt.&nbsp;</p><p>Diese hatten in den Verhandlungen den vollen Teuerungsausgleich für das Bundespersonal gefordert, insgesamt 3 Prozent, zusammengesetzt aus der aktuellen Teuerung und den angesammelten Restanzen der Vorjahre sowie unter Berücksichtigung der rasant steigenden Krankenkassenprämien.</p><p>„Der Umgang mit der aufgelaufenen Teuerung soll in den künftigen Lohngesprächen thematisiert werden“, stellt das EPA im Namen des Bundesrates in Aussicht.&nbsp;</p><p>Die Lohnmassnahmen sind nun Teil der Debatten des Parlaments im Rahmen des Voranschlags 2024.</p><p>Die Personalverbände zeigen sich schwer enttäuscht. Die VKB stellt klar, dass die Kaufkraft der Angestellten des Bundes, trotz angespannter Lage im Bundeshaushalt erhalten bleiben soll. Das eingestellte Prozent ist ungenügend und muss deutlich erhöht werden. Die Personalverbände werden sich auch nächstes Jahr mit aller Kraft zugunsten eines vollen Ausgleichs der angelaufenen Teuerung samt Restanzen der Vorjahre einsetzen.&nbsp;<br></p><p>Zudem muss der Bundesrat realistische und umsetzbare Perspektiven für die Mitarbeitenden aufzeigen - Fachkräftemangel und Personalknappheit können auch der obersten Personalchefin nicht gleichgültig sein.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ständeratskommission lehnt gegen Bundesangestellte gerichtete SVP-Motionen ab</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113681</link>
<description><![CDATA[Die vorberatende Kommission des Ständerates beantragt die Ablehnung zweier Motionen der SVP. Diese benachteiligen die Angestellten des Bundes.]]></description>
<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 20:48:40 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Es ist ein typischer Fall eines Etappensiegs. Der Nationalrat hatte im Sommer zwei SVP-Vorstösse unterstützt, welche die berufliche Vorsorge und damit die Arbeitsbedingungen der Bundesangestellten verschlechtern wollen. Eine grosse Mehrheit der Mitglieder der Staatspolitischen Kommission des Ständerates haben den Forderungen eine klare Absage erteilt.</p><p>Im ersten Vorstoss (<a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223959" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223959">22.3959</a>) geht es um die Reduktion des Anteils des Bundes an die Beiträge der beruflichen Vorsorge seiner Angestellten, beim zweiten (<a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223960" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223960">22.3960</a>) um eine Begrenzung der Altersgutschriften. Dies, weil diese Gutschriften über dem gesetzlichen Minimum liegen.&nbsp;</p><p>Konkret heisst das, dass der Bund das gesetzlich vorgeschriebene und in der Privatwirtschaft übliche Ausmass nicht übertreffen, also nicht höher als zu 55 Prozent der Beiträge bezahlt. Der erhöhte Beitrag wirkt sich bei Kaderangestellten noch deutlicher aus. Das Gesetz würde eigentlich eine hälftige Beteiligung vorschreiben.&nbsp;</p><p>Der Bund begründet seine Grosszügigkeit mit der harten Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt gegen eine Privatwirtschaft, die selbst zum Teil sehr gute Bedingungen anwendet. „Der Bundesrat muss sicherstellen, dass der Bund die für die Aufgabenerfüllung notwendigen Mitarbeitenden in der geforderten Qualität und Anzahl rekrutieren und halten kann.“ Nur mit konkurrenzfähigen Anstellungsbedingungen könne die Bundesverwaltung derzeit die ausgeschriebenen Stellen besetzen - und dies oft erst in einer zweiten Bewerbungsrunde. Der Bundesrat hatte davor gewarnt, dass die Annahme der Motion die Position des Bundes auf dem Arbeitsmarkt schwächen würde. Die deutliche Kommissionsmehrheit teilt die Sorge des Bundesrates um gute Anstellungsbedingungen und damit eine höhere Attraktivität des Bundes als Arbeitgeber.</p><p>Mit dem Bundesrat beantragt sie nun Ablehnung der Motion und stellt sich gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Angestellten des Bundes. „Solche Massnahmen würden zu einer drastischen Kürzung der Renten führen, und dies obschon alle Sektoren – einschliesslich des Bundes – unter einem Fachkräftemangel leiden und daher attraktive Arbeitsbedingungen bieten müssen.“ Die Kommission verweist auch darauf, dass sich der Bundesrat in Erfüllung anderer Vorstösse schon mit einer Analyse über sämtliche Anstellungsbedingungen beschäftigt und sie mit denjenigen des Privatsektors vergleicht. Man müsse auf die Ergebnisse dieser Studie warten. „Sie wird einen Überblick über die Anstellungsbedingungen liefern und aussagekräftige Rückschlüsse ermöglichen.“ Davor seien weiterführende Veränderungen verfrüht.</p><p>Der Ständerat wird sich gemäss Geschäftsprogramm am 14. Dezember 2023 mit den beiden Motionen befassen.</p><p>Die VKB stellt fest:&nbsp;Eine nähere Prüfung und Analyse ergibt, dass beide Motionen führen zu einer drastischen Verschlechterung der künftigen Rentenleistungen. Der Kaderplan, der ab Lohnklasse 24 gilt, würde als Vorsorgeplan aufgehoben werden. Durch die tieferen Beiträge von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden wäre eine Rentensenkung von bis zu 20% die Folge.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Eine Strategie für den Umgang mit Daten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113326</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat will die Anwendung von künstlicher Intelligenz und die Arbeit von Daten auf eine neue Grundlage stellen.]]></description>
<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 08:00:24 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Open Source Intelligence, ganzheitliche Modellsysteme zur Entscheidungsunterstützung oder die Qualitätssicherung von Daten durch Plausibilitätsprüfungen: Begriffe, die selbst vielen Studierten nicht besonders geläufig sind. Mit ihnen beschäftigt sich die Datenwissenschaft. Erstmals hat die Bundesverwaltung in diesem Bereich eine Strategie formuliert und nun laut einer Mitteilung Massnahmen umgesetzt. </p><p>Der Bundesrat hat dafür einen Bericht über konkrete Anwendungsfälle in den verschiedenen Politik- und Tätigkeitsfeldern des Bundes und einen Verhaltenskodex für menschenzentrierte und vertrauenswürdige Datenwissenschaft zur Kenntnis genommen. Neben der Nutzung von Datenwissenschaft im Arbeitsalltag konkretisiert der Bericht die Rahmenbedingungen für ihren departementsübergreifenden Einsatz. </p><p>Die Strategie folgt einer Reihe vom  Grundprinzipien. Unter ihnen sind: Daten- und Informationsschutz, Nichtdiskriminierung, Erklärbarkeit, Transparenz, Reproduzierbarkeit, Objektivität und ein ethischer Umgang mit Daten und Ergebnissen. </p><p>Der Verhaltenskodex ist freiwillig und keine verbindliche Weisung oder Rechtsverordnung. Er soll sensibilisieren und zum Einsatt der Datenwissenschaft im Arbeitsalltag befähigen. In einem weiteren Schritt soll er die Glaubwürdigkeit der Arbeit der Verwaltungseinheiten erhöhen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Künstliche Intelligenz (KI) stärken. </p><p>Einige Bundesämter setzen bereits Datenwissenschaft ein, etwa um Entwicklungen im Personenverkehr zu berechnen oder Gewittervorhersagen zu verbessern. Das Potenzial ist aber noch gross. Der Bundesrat will deshalb den Einsatz der Datenwissenschaft vorantreiben.</p><p>Mit der neuen Strategie ist der Aufbau des Kompetenzzentrums für Datenwissenschaft und des Kompetenznetzwerks für künstliche Intelligenz verbunden. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mehr Diversität als die Privatwirtschaft</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113322</link>
<description><![CDATA[Der Bund will ein Vorbild bei der Verteilung von Sprachen und Geschlechtern sein. Er hat die Vorgaben für die erweiterte Bundesverwaltung angepasst.]]></description>
<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 10:46:58 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Bund will in Sachen Diversität seine Vorbildrolle einnehmen. Die <a data-cke-saved-href="http://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/113403/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDIzLTAxLTAxX18yMDIzLTEyLTMxIiwiaSI6Mzd9" href="http://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/113403/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDIzLTAxLTAxX18yMDIzLTEyLTMxIiwiaSI6Mzd9">Vertretung der Sprachgemeinschaften und Geschlechter in der Bundesverwaltung&nbsp;(LINK) </a>wird schon länger genau gemonitort. Nun möchte der Bundesrat auch die obersten Leitungsorgane der bundesnahen Unternehmen und Anstalten in die Verantwortung nehmen.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Anfang November hat der Bundesrat deshalb beschlossen, deren Zielvorgaben für die Vertretung der Sprachgemeinschaften und Geschlechter per Anfang 2024 anzupassen. Laut einer Mitteilung des Eidgenössischen Personalamtes möchte der Bundesrat die geltenden Regelungen über die Chefetagen der betreffenden Organisationen noch ausgewogener gestalten, als sie jetzt schon sind. Die Entwicklung will der Bundesrat in seinem regelmässigen Kaderlohnreporting an die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte aufzeigen.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Gleich bleiben die geltenden Richtwerte für die Vertretung der Sprachgemeinschaften, da auch die sprachliche Verteilung sich seit 2021 nicht wesentlich verändert habe.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Deutsch 62,2 Prozent, </span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Französisch 22,9 Prozent, </span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Italienisch 8,0 Prozent</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Rätoromanisch 0,5 Prozent.</span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bei den Geschlechtern strebt der Bundesrat grundsätzlich eine nahezu hälftige Verteilung an. Die meisten Verwaltungs- und Institutsräte haben allerdings eine ungerade Mitgliederzahl. Deshalb gelte die Gleichverteilung der Geschlechter bei 40 Prozent als erreicht. Dieses Ziel soll bis Ende 2027 erreicht werden. Für börsenkotierte Unternehmen gilt ein Richtwert von 30 Prozent. «Damit nimmt der Bund seine Vorbildfunktion weiterhin wahr», schliesst der Bundesrat.</span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Lohnmassnahmen 2024 für Bundesangestellte: Bundesrat bewegt sich nicht</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113402</link>
<description><![CDATA[Die Lohnverhandlungen der Personalverbände mit Finanzministerin Bundesrätin Karin Keller-Sutter sind gescheitert.]]></description>
<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 09:42:54 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:14pt"><span arial="" narrow="">Drei Runden lang haben die Personalverbände für einen höheren Teuerungsausgleich verhandelt – rausgekommen ist dabei nichts. Auch nach der letzten Sitzung der Lohngespräche am 16. November 2023 liegen die Forderungen der Verbände und das Angebot von Finanzministerin Karin Keller-Sutter zu weit auseinander. Bis zu drei Prozent – also einem vollen Teuerungsausgleich und dem Ausgleich der Restanz aus den Vorjahren – wollten die Verbände. Ein Prozent hatte die oberste Personalchefin des Bundes angeboten und in das Budget 2024 eingestellt</span></span></span><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:14pt"><span arial="" narrow="">. Eine Einigung auf ein gemeinsames Resultat war nicht möglich. </span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:14pt"><span arial="" narrow="">Aus Sicht der Personalverbände sind die Lohnverhandlungen damit gescheitert. Sie zeigen sich schwer enttäuscht. Schon im Vorfeld hatte die VKB klargestellt, dass die Kaufkraft der Angestellten des Bundes, trotz angespannter Lage im Bundeshaushalt erhalten bleiben soll. Das eingestellte Prozent ist ungenügend und muss deutlich erhöht werden.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:14pt"><span arial="" narrow="">Der Bundesrat wird nun in den kommenden Wochen abschliessend über die Lohnmassnahmen befinden. &nbsp;</span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kein Prämienkompromiss bei Militärversicherung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113241</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat setzt die Deckung der Prämien der Militärversicherung auf 90 Prozent fest. Das bedeutet ein Plus von 13,2 Prozent bei den Prämien.]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 21:37:38 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Militärversicherten ziehen den Kürzeren. Das Bundesamt für Gesundheit hatte gefordert, dass die Prämien die Kosten der Militärversicherung mindestens zu 90% decken sollen. Die Personalverbände waren von den aktuellen 80% Deckung ausgegangen und hatten die Schmerzensgrenze bei 83% angesetzt und eine <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/110972/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDIzLTAxLTAxX18yMDIzLTEyLTMxIiwiaSI6MTl9" href="https://vkb-acc.ch/beitr_ge_news/detailview/article/110972/eyJlIjoiMzE5MzkiLCJ0eXBlIjoic3BlY2lhbCIsInRpbWUiOiIyMDIzLTAxLTAxX18yMDIzLTEyLTMxIiwiaSI6MTl9">Petition</a> lanciert. Dieser Wert entspricht der aktuellen realen Deckung. Den Rest bezahlt der Bund. Der Bundesrat hat sich nun gänzlich auf die Seite des BAG gestellt und laut einer Mitteilung vom 15. November den Deckungsgrad auf 90% festgelegt.</p><p>Das heisst für die Angehörigen der Militärversicherung eine Prämienerhöhung von 50 Franken auf 430 Franken oder ein Plus von 13,2%. Das ist deutlich höher als die durchschnittliche Erhöhung für andere Krankenversicherte. Die Änderung tritt auf Anfang Jahr in Kraft. Sie gilt für aktive Berufsmilitärs und Pensionierte, die sich freiwillig weiter versichern lassen.</p><p>Der Kompromiss entlastet den Bundeshaushalt um 1,4 Millionen Franken pro Jahr, begründet der Bundesrat die Sparmassnahme.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mehr Mindestzins für die Bundes-Renten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/112907</link>
<description><![CDATA[Die zuständige Kommission hat es vorgeschlagen, der Bundesrat hat es eingesehen: Der Mindestzinssatz auf die Renten der Bundesangestellten wird angehoben.]]></description>
<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 20:03:05 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Per Januar 2024 werden die Vorsorgeguthaben der Versicherten von Mitarbeitenden des Bundes neu mit 1,25 statt mit 1 Prozent verzinst. Der Bundesrat hat laut einer Mitteilung die entsprechende Anhebung am 1. November 2023 beschlossen. Er geht damit auf einen Vorstoss der Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge ein. </span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Grund für den Schritt ist laut der Mitteilung die höhere Inflation und der damit verbundene Kaufkraftverlust. So werde die Leistungsfähigkeit der zweiten Säule geschmälert, so die Mitteilung. In einer Vernehmlassung reichten die Forderungen der Sozialpartner zwischen 0,75 Prozent und 2 Prozent.</span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Eine Anhebung ist möglich, wenn die Rendite der Bundesobligationen sowie von Aktien, Anleihen und Liegenschaften dies erlaubt. Dies ist nun der Fall. Die Verzinsung der Bundesobligationen ist 2022 innert Jahresfrist um rund 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Einen Taucher hatten letztes Jahr Aktien und Anleihen zu verzeichnen. Die Werte haben sich im laufenden Jahr laut der Mitteilung deutlich erholt. </span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie haben laut der Mitteilung ausserdem diesen Sommer wieder einen Deckungsgrad von 110 Prozent erreicht, erstmals seit Ende 2019. Das liege beides über dem langjährigen Schnitt. Trotz der Kaufkraftschwäche seien also die Renditeerwartungen und die Sanierungsfähigkeit der Vorsorgeeinrichtungen seien also deutlich besser. «Die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen ist demnach stabil.» Daraus schlisse der Bundesrat: «Eine leichte Anhebung der Mindestverzinsung ist gerechtfertigt.»</span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>ETH-Bereich in Finanznot</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111623</link>
<description><![CDATA[Die Botschaft zur Finanzplanung für den ETH-Bereich ist für diesen schmerzlich. Statt ausgebaut zu werden, wird er finanziell an der kurzen Leine gehalten.]]></description>
<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 17:38:20 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Üblicherweise legt der Bundesrat den eidgenössischen Räten alle vier Jahre eine Botschaft für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation vor. Diese BFI-Botschaft erhielten nun erstmals im Vorfeld verschiedene interessierte Stellen zur Konsultation. Im September endete die Frist. Und das Vorgehen hat natürlich einen Grund: Vorgesehen sind Kürzungen im ETH-Bereich.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Auf den ersten Blick sind diese nicht besonders hoch. Faktisch wächst das Budget im Bereich ETH auch wirklich. Allerdings tut es dies nur mit 1,6%. Der ETH-Rat setzt die Latte für ein gesundes reales Wachstum für den Bereich auf 2,5 Prozent pro Jahr. Nur so könne der ETH-Bereich seine zahlreichen Aufgaben zugunsten der Wirtschaft und Gesellschaft erfüllen kann. Nur so könnten die technischen Hochschulen die Schweiz bei der Lösung anstehender Herausforderungen wie der Energiewende, der Digitalisierung oder auch der Cybersicherheit umfassend unterstützen.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Den ETH-Bereich stärken statt zusätzlich schwächen</span></span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Der faktische Kürzungsvorschlag ist eine Folge der Sparmassnahmen des Bundes im Finanzplan bis 2028. Der ETH-Bereich ist gleich mehrfach davon betroffen: Erstens verzichtet der Bund auf die Budgetierung des Pflichtbeitrags für das vom EU-Rahmenprogramm<strong> </strong>Horizon Europe nach dem Ausschluss der Schweiz aus dem Programm. Zweitens wird das Budget quer durch alle Abteilungen um 2 Prozent reduziert. Und drittens erhalten die Angestellten keinen Teuerungsausgleich, was zu faktischen Kürzung der Finanzen von bis zu 5 Prozent gegenüber dem früheren Finanzplan führt. «Angesichts der Teuerungsprognosen ist zu befürchten, dass real ein Null- oder Negativ-Wachstum resultieren wird.» Dies alles kommt zusätzlich zum angesprochenen Wachstum mit angezogener Handbremse.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Stetig steigende Studierendenzahlen</span></span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass der ETH-Bereich als Folge der Kürzungsmassnahmen auf die Reserven zurückgreifen muss. Sie wären wichtig für finanzielle Flexibilität, für den Ausgleich höherer Material- und Energiepreise, für die Planungssicherheit und Investitionen in neue wissenschaftliche Bereiche. Zugleich steigt die Zahl der Studierenden stetig an. In zehn Jahren haben sich zum Beispiel die Studierendenzahlen in der Informatik mehr als verdoppelt. Insgesamt stieg ihre Zahl in der selben Frist um 30 Prozent. </span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Es brauche für die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für die Wirtschaft und die Gesellschaft Investitionen in die Lehre und in die Infrastruktur. Der ETH-Rat befürchtet. dass Professuren nicht besetzt werden können. «Bei wachsenden Studierendenzahlen bedeutet dies ein schlechteres Betreuungsverhältnis, ein drohender Abfall in den Rankings sowie eine Schwächung der Forschung.» Die Verantwortlichen möchten Zulassungsbeschränkungen vermeiden, wie sie schreiben.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Fazit: Abstieg in die 2. Liga droht</span></span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Der ETH-Rat zeigt sich bei allem Verständnis gemäss einer Mitteilung «besorgt, dass der ETH-Bereich mit angekündigten Kürzungen von 70 bis 80 Millionen Franken pro Jahr besonders stark betroffen ist.» Nötig sei im Gegenteil eine Aufstockung der Mittel für Forschung und Lehre. «Die unzureichenden Finanzmittel, die der Bund für den Zeitraum 2025-2028 bewilligt hat, beeinträchtigen dieses Erfolgsmodell», schreiben die Verantwortlichen. Sie verweisen auf die weltweite Bedeutung Technischen Hochschulen und ihrer Institute für den Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz hin. </span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Mit den eingeplanten Mitteln könne der ETH-Bereich seine Aufgaben «nur noch eingeschränkt erfüllen. (…) Dies schadet (…) dem gesamten Wirtschafts- und Innovationsstandort.» Kurz: Der ETH-Bereich sei auf eine ausreichende und stabile Finanzierung des Bunds angewiesen. Es liege nun am Parlament, dem ETH-Bereich die nötigen Mittel zu sprechen.</span></span></span></span></span><br></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Der Innovationsmotor des Landes</span></span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Der ETH-Bereich ist in 13 Kantonen aktiv. Er arbeitet eng mit der Wirtschaft und den Behörden zusammen. Ein wichtiges Element ist die Gründung von Start-ups. Allein 2022 sind 54 Spin-offs gestartet. Sie treansferieren ihre Entdeckungen in den Labors der ETH-Institute in die Gesellschaft,. Die Privatwirtschaft investierte rund 1,7 Mia. Franken in Spin-offs aus dem ETH-Bereich. Für jeden Franken erhält die Schweiz <span style="text-decoration:none"><span style="text-underline:none">fünf Franken an Wertschöpfung</span></span> zurück. Der ETH-Bereich entlässt jedes Jahr 6000 Abgänger ins Berufs- und Forschungsleben, insbesondere in Informatik und Ingenieurwesen. Bereichen mit einem akuten Fachkräftemangel. Sie haben einen weitreichenden gesellschaftlichen Nutzen, zum Beispiel mit <span style="text-decoration:none"><span style="text-underline:none">Lawinenwarnung</span></span>en, dem <span style="text-decoration:none"><span style="text-underline:none">Erdbebendienst</span></span> oder das <span style="text-decoration:none"><span style="text-underline:none">Center for Security Studies</span></span>. </span></span></span></span></span><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Von wegen «paradiesische Zustände» für Bundesangestellte!</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111901</link>
<description><![CDATA[Das Bundespersonalgesetz abschaffen? Kommt gar nicht infrage, hielt Bundesrätin Karin Keller-Suter auf einen SVP-Vorstoss hin fest. Der Nationalrat folgte ihr.]]></description>
<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 12:53:41 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Abermals hat die <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=62015" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=62015">SVP</a> im Parlament einen Angriff gegen die Personalpolitik des Bundes und gegen die Interessen der Bundesangestellten geritten. In einer von zwei ähnlichen Motionen forderte sie den Bundesrat auf, das Bundespersonalgesetz (BPG) aufzuheben. In Zukunft sollen die Arbeitsverträge des Bundes nur noch den Vorgaben des Obligationenrechts entsprechen, unabhängig vom Charakter der jeweiligen Tätigkeit. Stichwort Monopolberufe - und ohne Rücksicht auf den herrschenden Arbeitskräftemangel. Ganz zu schweigen davon, dass dieser noch stark zunehmen wird. Einmal mehr hat die Partei für ihre Abbaupolitik die Notwendigkeit von Sparmassnahmen als Argument angeführt.</p><p>Die Löhne, die berufliche Vorsorge und andere Bedingungen - Bundesangestellte arbeiteten angeblich in «paradiesischen Zuständen.» Die SVP findet: «Angesichts der Kostenexplosion beim Bundespersonalwesen sind diese nicht mehr zu rechtfertigen.» Und ihr Thurgauer Nationalrat Manuel Strupler, einer der fleissigsten Autoren seiner Partei von Vorstössen im Zusammenhang mit dem Bundespersonal, betonte: «Eine Sonderstellung von Bundesangestellten gegenüber allen anderen Arbeitnehmern in der Schweiz ist weder gerechtfertigt noch zeitgemäss. Dieser Extrazug ist für uns total unverständlich.»</p><p>Und um die schlechteren Arbeitsbedingungen zu erreichen, möchte die SVP das BPG streichen. Vielmehr soll das OR den Rahmen setzen - so wie dies auch für jeden privatwirtschaftlichen Arbeitgeber gilt. Und dies, obschon Bundesrat und Parlament das BPG bereits dem OR und dem privaten Arbeitsrecht angenähert haben. Der Bundesrat weist in seiner Antwort darauf hin, dass allein schon die Bundesverfassung Einschränkungen zugunsten der Angestellten macht - beispielsweise mittels dem Gleichbehandlungsgebot, der Verhältnismässigkeit und des Willkürverbots. Das Parlament habe eine integrale Übernahme des OR im Personalrecht abgelehnt. «Die zuständige Kommission sah keinen Mehrwert in einem derartigen Wechsel.»</p><p>Der Bundesrat hatte Ablehnung der Motion beantragt. Er betont, dass die Schweiz eines der liberalsten Personalgesetze für öffentlich-rechtliche Angestellte in Europa habe. «Die personalrechtlichen Regelungen der Bundesangestellten entsprechen schon heute weitgehend denjenigen der Privatwirtschaft.» Fazit: Von paradiesischen Zuständen kann laut dem Bundesrat keine Rede sein. Ausserdem seien viele der angeblichen Privilegien, welche die SVP ins Feld geführt habe, gar nicht im Personalrecht geregelt, sondern seien Teil der Personalpolitik. Diese Regelungen gebe es in dieser oder ähnlicher Form auch in der Privatwirtschaft.&nbsp;</p><p>Finanzministerin verweis auf einen der grössten Unterschiede zum OR: «Die Kündigung von Bundesangestellten darf nur aus sachlichen Gründen erfolgen, und sie muss schriftlich in einer Verfügung begründet werden.» Sie betonte allerdings auch, dass auch die Privatwirtschaft sich bei Kündigungen an klare Regeln halten müsse, sie dürfe ja auch nicht einfach willkürlich kündigen, so die Bundesrätin am Ende ihrer Ausführungen im Rat.</p><p>Der Bundesrat hatte die Ablehnung der Motion beantragt. Der Nationalrat folgte ihm mit 130 Ja gegen rund 50 Nein-Stimmen aus den Reihen der SVP.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Grundlage der digitalen Transformation ist eine neue Verwaltungskultur</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/112477</link>
<description><![CDATA[Zwei Forscherinnen warben vor VKB-Mitgliedern für eine Verwaltungskultur, welche Innovation fördert, um die digitale Transformation voranzutreiben.]]></description>
<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 10:49:37 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span arial="">Rund dreissig VKB-Mitglieder aus verschiedenen Bereichen der ganzen Bundesverwaltung haben sich anlässlich des Informations- und Vernetzungsanlasses vom 25. Oktober 2023 in der Bibliothek am Guisanplatz in Bern zu einem interessanten Impulsreferat von Kathrin Schmidt und Prof. Jennifer Hehn getroffen. Beide arbeiten am Institut für Digital Technology Management der Berner Fachhochschule BFH. Der einstündige Anlass stand unter dem Titel «Schaffen einer innovationsfördernden Verwaltungskultur für die digitale Transformation». In einem angeregten und lebendigen Austausch haben die kompetenten Referentinnen und die VKB-Mitglieder rege über interessante Inputs, eigene Erfahrungen und Ideen diskutiert. </span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span arial="">Beim anschliessenden Apéro konnten die Teilnehmenden individuelle Praxiserfahrungen und Fragen zu laufenden oder zukünftigen Innovationsprojekten austauschen. </span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span arial="">Weitere Informationen und Anregungen entnehmen Sie bitte der angehängten Präsentation.</span></span></span></span></span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neues Angebot Krankenversicherung Helsana</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/112383</link>
<description><![CDATA[Ab sofort steht Ihnen als VKB-Mitglied und Ihren im gleichen Haushalt lebenden Familienangehörigen ein weiteres Dienstleistungsangebot der Krankenkasse Helsana...]]></description>
<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 10:58:44 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ab sofort steht Ihnen als VKB-Mitglied und Ihren im gleichen Haushalt lebenden Familienangehörigen ein weiteres Dienstleistungsangebot der Krankenkasse Helsana zur Verfügung. Sie bietet auf ausgewählten Zusatzversicherungsprodukten einen Kollektiv-Rabatt von 10% an. Sämtliche Informationen dazu finden Sie als Mitglied auf unserer Webseite&nbsp;www.vkb-acc.ch in unserem geschützten <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/login" href="https://vkb-acc.ch/login">Login-Bereich</a>.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Schärfere Zähne für den Datenschutzbeauftragten </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111923</link>
<description><![CDATA[Waren sie archivwürdig oder nicht, die Daten welche das EDI der zuständigen Parlamentskommission im Erpressungsfall Berset vorenthalten hatte?]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 10:49:23 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Eine seltsame Episode des Umgang mit der Ablage und Archivierung in der Bundesverwaltung möchte die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S) geklärt haben. Konkret geht es um E-Mails im Generalsekretariat des EDI, welche die Kommission im Zusammenhang mit der Erpressung von Departementsvorsteher Bundesrat Alain Berset gesucht hatte. Die Kommission findet die einschlägigen Bestimmungen im Öffentlichkeits- und Archivierungsgesetz ungenügend. Die Vorgaben sind über die ganze Bundesverwaltung hinweg uneinheitlich, kritisiert die GPK-S in einer Mitteilung als Abschluss einer Untersuchung.</p><p>Die Untersuchungen hatte die Kommission im Juli 2022 begonnen. Hintergrund war die Veröffentlichung des Berichts der GPK zu den «Abklärungen zur versuchten Erpressung von Bundesrat Alain Berset». Die Kommission begann in der Folge, die Regelungen für die Aufbewahrung und Archivierung von Dokumenten in der Bundesverwaltung zu untersuchen. Auch die Vorgaben und Verfahren für den Zugang zu amtlichen Dokumenten standen im Fokus.</p><p><strong>Die Empfehlungen der Kommission&nbsp;</strong></p><p>Die Kommission stellt einen Widerspruch zwischen dem Archivierungs- und dem Öffentlichkeitsgesetz vor. Dies führe zu unterschiedlichen Regelungen und Terminologien. Das Verhältnis zwischen den Bestimmungen der beiden Gesetze soll geklärt werden. Ein besonderer Fokus müsse auf Dokumente gelegt werden, welche sowohl amtlichen wie auch privaten Charakter aufweisen - insbesondere denn, wenn sie Magistratspersonen betreffen. «Sie ersucht den Bundesrat, die Anpassung des einschlägigen Rechts zu prüfen.»</p><p>In einem zweiten Schritt müsse der Bundesrat besondere Massnahmen für austretende Mitarbeitende prüfen, wenn es um die Aufbewahrungs- und Archivierungspflicht geht. «Eine solche Regelung wäre insbesondere für Angehörige des höheren Kaders zu erlassen.» In diesem Rahmen sei es auch sinnvoll, dass Daten auch nach dem Ausscheiden dieser Mitarbeitenden über eine bestimmte Dauer hinweg verfügbar seien, damit sie bei Bedarf wiederhergestellt werden können. So habe die Kommission selbst die Erfahrung gemacht, dass die geltende Aufbewahrungsfrist von viereinhalb Monaten je nach hierarchischer Position unzureichend sei. «Die Archivwürdigkeit und Geschäftsrelevanz gewisser Daten können erst nach einer gewissen Zeit ersichtlich sein.»</p><p>In einem weiteren Schritt empfiehlt die Kommission, dass das Öffentlichkeitsgesetz bei der nächsten Revision auch auf abgeschlossene Strafverfahren anwendbar gemacht werden sollte.</p><p>Schliesslich hielt die Kommission fest, dass das Einsichtsrecht der Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten ungenügend sei und gestärkt werden müsste. Die Beauftragte müsse ein&nbsp; Interventions- oder Verfügungsrecht erhalten, wenn ihr Einsichtsrecht nicht respektiert werde. Dies gelte zum Beispiel bei Schlichtungsverfahren, wenn die Beauftragte zur Erfüllung ihres Auftrages den amtlichen Charakter aller Dokumente und Dossiers überprüfen müsse.</p><p><strong>Vermutlich amtlich und damit archivwürdig</strong></p><p>Die GPK-S unter Vorsitz von Ständerat Matthias Michel (FDP, ZG) gelangt zum Schluss, dass sie nicht abschliessend beurteilen könne, in welchem Umfang die nicht auffindbaren E-Mails existiert haben und ob ein Teil davon eventuell vernichtet worden sei. Sie kritisiert das Generalsekretariat des EDI, dass dieses sich geweigert habe, der Datenschutzbeauftragten Einsicht in die Dokumente zu gewähren. Sie sei damit ihren rechtlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen. «Es ist davon auszugehen, dass die fraglichen E-Mails nicht nur privater Natur waren, sondern auch einen Bezug zum Amt des Departementsvorstehers hatten.» Somit sei es möglich, dass die Daten hätten archiviert werden müssen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der Chef Logistikbasis der Armee empfängt die Sozialpartner</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/112248</link>
<description><![CDATA[Am 26. September 2023 haben Divisionär Rolf Siegenthaler (Chef Logistikbasis der Armee), Rolf Burren (Leiter Armeelogistikcenter Thun) und Christian Roth (Leiter...]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:05:42 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span arial="">Am 26. September 2023 haben Divisionär Rolf Siegenthaler (Chef Logistikbasis der Armee), Rolf Burren (Leiter Armeelogistikcenter Thun) und Christian Roth (Leiter Human Resources LBA) die Sozialpartner in Thun empfangen. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span arial="">Der Chef LBA ist seit knapp einem Jahr im Amt. Gleich bei der Begrüssung hat er die Wichtigkeit einer transparenten und regelmässigen Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern unterstrichen und seine Gesprächsbereitschaft bekundet. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span arial="">Das Treffen ermöglichte uns einen Einblick in verschiedene Themen auf Ebene Führung und Personelles. Es war geprägt von einem offenen und konstruktiven Dialog.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span arial="">Der Chef LBA zeigte die gewählte Vorgehensweise bei der Herleitung der Strategie LBA auf. Er ging dabei von der Vision «Die Schweizer Armee im Jahr 2030» aus. Weiter kamen verschiedene HR-relevante Themen zur Sprache. Und der Personalchef der LBA beschrieb den Prozess der Begleitung bei Langzeitabwesenheiten. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span arial="">Ziel der engen Begleitung seitens HR und der direkten Vorgesetzten ist, die Reintegration in den Arbeitsprozess zu ermöglichen. Um die jungen Menschen für die vielen Berufsbilder, die die LBA bietet, zu gewinnen, hat das HR verschiedene Strategien entwickelt und nutzt bewusst die entsprechenden vielfältigen Kanäle</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span arial="">Ein spannender Rundgang auf dem Areal in Thun mit Besichtigung des Hochregallagers sowie der Werkstatt mit anschliessendem kleinem Imbiss bildeten den Abschluss des Treffens.</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Neue Vertreterin der Arbeitgeber im Vorsorge-Führungsorgan</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/112095</link>
<description><![CDATA[Agathe Tobola Dreyfuss ist neu Mitglied im paritätischen Organ des Vorsorgewerks Bund als Vertreterin der Bundesverwaltung. ]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 18:25:12 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat hat gemäss einer Mitteilung Agathe Tobola Dreyfuss zum Mitglied in das paritätische Organ des Vorsorgewerks Bund (POB) gewählt. Sie wird dort für die Amtsdauer bis 2027 die Interessen der Arbeitgeberin Bundesverwaltung vertreten. Sie amtet aktuell als Leiterin Diversity und Personalmarketing im Generalsekretariat UVEK. Sie ersetzt im Organ Marianne Wannier.</p><p>Das POB setzt sich je zur Hälfte aus Vertretungen der Arbeitnehmenden und der Arbeitgebenden zusammen. Seine Hauptaufgabe ist es, über Änderungen im Vorsorgereglement und im Anschlussvertrag zu beschliessen. Im Weiteren legt es den Zinssatz für die Verzinsung der Altersguthaben fest, entscheidet über die Verwendung von allfälligen Überschüssen und führt bei Bedarf Teilliquidationen durch. Im Falle einer Unterdeckung prüft das POB, ob Sanierungsmassnahmen durchgeführt werden müssen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>BAG bald nicht mehr im Krisenmodus</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111889</link>
<description><![CDATA[Kurzzeitig war das Bundesamt für Gesundheit deutlich grösser als sonst. Der Grund: Corona. Ab 2024 herrscht im Amt wieder Normalzustand.]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 14:35:40 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Eindrücklich, wie man mit einer Behauptung daneben liegen kann. Die Zürcher SVP-Nationalrätin Therese Schläpfer wollte in der Herbstsession wissen, wie der Bund die 660 zusätzlichen Stellen reduzieren wolle, die das Bundesamt für Gesundheit im Rahmen der COVID-Pandemie geschaffen haben soll. Die Krise, so Schläpfer weiter, sei ja schliesslich überwunden.</p><p>Bundespräsident und Gesundheitsminister Alain Berset bestätigte zwar, dass ab 2024 keine <span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif">«</span></span>zusätzlichen Stellen mehr als Auswirkung der Covid-19-Pandemie im BAG vorhanden<span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif">»</span></span> seien. Doch dann rechnete er vor. Der Höchststand der Krisenorganisation beim BAG habe die Zahl von 250 Mitarbeitenden nie übertroffen. Das Maximum sei 2021 erreicht gewesen. Dabei gab er auch zu bedenken, dass die Mehrheit interne, also festangestellte Mitarbeitende gewesen seien, welche das BAG für die Dauer der Krise dieser Abteilung zugeteilt hatte.</p><p>Lediglich 100 zusätzliche Mitarbeitende habe das BAG temporär dafür eingesetzt. Diese seien auch umgehend nach Auflösung der Krisenorganisation im April 2022 kontinuierlich abgebaut worden.</p><p>Im Jahr 2023 werden laut Berset noch 40 Stellen für Folgearbeiten eingesetzt - eben, bis Ende Jahr.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bund soll als Arbeitgeber bescheidener auftreten</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111752</link>
<description><![CDATA[Die FDP möchte dem Bund als Arbeitgeber seine - angeblichen - Vorteile auf dem Arbeitsmarkt nehmen. Der Nationalrat unterstützt dieses Ansinnen.]]></description>
<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 16:16:35 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In einem weiteren <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61979" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61979">Vorstoss</a> beschäftigte sich der Walliser FDP-Nationalrat Philippe Nantermod mit dem Bund als Arbeitgeber. Er wirft der öffentliche Hand vor, unlautere Praktiken bei der Personalrekrutierung anzuwenden und dabei von Wettbewerbsvorteilen zu profitieren. Er will  gegen «jegliche Form von Dumping oder unlauterem Wettbewerb kämpfen». </p><p>Dafür forderte er in einem Postulat einen Vergleich der Arbeitsbedingungen von öffentlichen und privaten Stellen in verschiedenen Sektoren. «Neben dem Lohn sollen hierbei auch nicht lohnabhängige Leistungen wie Ferien, Arbeitszeiten und Rente berücksichtigt werden.» </p><p>Schliesslich verlangt er eine Untersuchung der Folgen dieser angeblichen Vorteile des Bundes auf dem Arbeitsmarkt. Nantermod stützt sich bei seiner Argumentation auf dieselbe - stark umstrittene - Studie der Universität Luzern, welche auch SVP-Vertreter für ihre Vorstösse verwenden. Dies mit dem Ziel, den Handlungsspieltaum des Bundes als Arbeitgeber einzuschränken. <br>​​​​​​​Auch er ist überzeugt: «Privatunternehmen stehen in der Personalanwerbung in direktem Wettbewerb mit dem öffentlichen Sektor, verfügen dabei aber in der Regel nicht über die gleich umfangreichen Mittel wie der Staat.» Er kritisierte, dass die Privatwirtschaft Spitzenkräfte ausbilde, der Staat sie dann aber mit seinen besseren Arbeitsbedingungen abschöpfe.</p><p>Nach demjenigen zur Privatisierung von Bundesbetrieben brachte Nantermod auch diesen Vorstoss durch - diesmal sogar mit Zustimmung des Bundesrats. </p><p>Dieser hatte diesmal Annahme des Postulats beantragt, allerdings mit dem Hinweis: «Welche Konsequenzen dieser haben wird, bleibt abzuwarten und hängt vom Ergebnis des Vergleichs ab.» Ausserdem liege ihm ein fast gleich lautender Auftrag aus dem Ständerat vor, er werde also ohnehin einen Bericht ausarbeiten - unabhängig vom Ergebnis der Abstimmung im Rat. </p><p>Entsprechend überwies der Rat das Postulat mit 125 Stimmen gegenüber 67 an den Bundesrat. Erfolglos hatte sich SP-Nationalrat Baptiste Hurni (NE) für den Bund in die Bresche geworfen und für den Bund Handlungsspielraum in der Personalpolitik in einer Zeit eines akuten Fachkräftemangels gefordert.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat muss Bericht über Möglichkeiten zur Privatisierung von Bundes-AGs vorlegen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111747</link>
<description><![CDATA[Die FDP setzt sich nun für ein Privatisierung der bundesnahen Betriebe ein. Einen Vorstoss für einen Bericht dazu hat der Nationalrat knapp angenommen.]]></description>
<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 16:38:01 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Staatliche oder staatsnahe Unternehmen gibt es fast in jedem Land. So auch in der Schweiz. Der Walliser FDP-Nationalrat Phlippe Nantermod, der in der Vergangenheit schon mit ähnlichen Vorstössen aufgefallen war, hat den Bundesrat <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61934" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61934">aufgefordert</a>, die Zweckmässigkeit der Privatisierung der öffentlichen Unternehmen prüfen. Die Begründung für seinen Vorschoss: die  bundesnahen Unternehmen, namentlich SBB, Post und Swisscom, sich weit von ihren alten Geschäftsfeldern entfernt und neuen Wertschöpfungsketten gefunden hätten.«Das führt dazu, dass diese Unternehmen immer mehr im Wettbewerb mit privaten Unternehmen stehen.»</p><p>Besonders im Fokus hat Nantermod jene Unternehmen, die in geschützten Monopolbereichen tätig sind und «so aus einer gegenüber den Privatsektor privilegieren Position heraus in den Markt eingreifen.» Deshalb soll der Bundesrat das Geschäftsgebaren der drei Unternehmen untersuchen und ihre Privatisierung überprüfen. Alternativ sollen die bundesnahen Unternehmen sich aus bestimmten Tätigkeitsfeldern zurückziehen oder mindestens ihre Monopolstellungen und Aufträge aufgeben.<br></p><p>In der Ratsdebatte wies er darauf hin, dass gerade die Swisscom in einem harten Wettbewerb mit Konkurrenten im Telecombereich stehe und die SBB es mit anderen Bahnunternehmen zu tun habe. Er kritisierte im Übrigen, dass nicht alle Bürgerinnen und Bürger mit den Dienstleistungen der staatsnahen Betriebe zufrieden seien. «Unter diesen Umständen ist der Verbleib dieser Unternehmen in öffentlicher Hand mindestens zweifelhaft.»</p><p>Eine Privatisierung würde den marktmächtigen Bundesfirmen einen grösseren Handlungsspielraum ermöglichen und die Dynamik nicht unnötig behindern, so Nantermod. «Der Bund muss aber auch prüfen, wie der Wettbewerb ausbalanciert werden kann, indem vermieden wird, dass öffentliche Unternehmen unlauteren Wettbewerb betreiben.»</p><p>Der Bundesrat hatte eine Ablehnung des Postulats beantragt und und seiner Eignerstrategie festgehalten. «Es gibt für jedes der bundesnahen Unternehmen einen ordentlichen strukturierten Prozess gibt und wir eingreifen, wenn es notwendig ist.» Es sei selbstverständlich, dass die früheren Regiebetriwbe angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen einen Handlungsspielraum haben. Sie müssten rasch reagieren können. </p><p>Allerdings wolle er die Strategie und die Positionierung der «verselbständigten Einheiten» überprüfen. Zu dieser Reflexion gehöre auch die Frage der Privatisierung. «Als Eigner muss der Bundesrat solche Entwicklungen sowie die Auswirkungen auf die durch die Einheiten zu erfüllenden Aufgaben soweit wie möglich antizipieren», stellte Bundesrat Albert Rösti klar und sagte, er sehe aus diesen Gründen keinen Grund für einen Bericht zusätzlich zu jenen, die er in der Vergangenheit dazu schon gemacht habe. «Wir lehnen das Postulat ab, weil es für jedes der bundesnahen Unternehmen einen ordentlichen strukturierten Prozess gibt und wir eingreifen, wenn es notwendig ist.» </p><p>Der Nationalrat hat dien Vorstoss denkbar knapp mit 92 zu 87 Stimmten bei fünf Enthaltungen überwiesen an den Bundesrat. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Informations- und Vernetzungsanlass vom 25. Oktober 2023</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111658</link>
<description><![CDATA[Wir freuen uns, Sie zu folgendem Event am Feierabend einzuladen.]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 10:32:52 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p paraid="428771614" paraeid="{7acd124c-9459-4de4-a399-1faf0cdaa448}{129}"><strong>Informations- und Vernetzungsanlass vom 25. Oktober 2023, Bibliothek am Guisanplatz, 17.00 – 18:30 Uhr&nbsp;</strong></p><p paraid="1825967873" paraeid="{7acd124c-9459-4de4-a399-1faf0cdaa448}{218}"><em><strong>Kathrin Schmidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin &amp; Prof. Dr. Jennifer Hehn, Dozentin, Institut Digital Technology Management, Berner Fachhochschule : « Schaffen einer innovationsförderlichen Verwaltungskultur für die digitale Transformation »&nbsp;&nbsp;</strong></em></p><p paraid="559741661" paraeid="{fc56f513-2aa8-4c64-8a9d-2e62c3d3ace1}{77}">Innovation und Innovationsfähigkeit im öffentlichen Sektor ist politisches Programm und somit Aufgabe jeder öffentlichen Stelle geworden. Dieser klare Wechsel der Rolle des Staates in Bezug auf Innovation stellt Führungskräfte vor Herausforderungen im öffentlichen Sektor und es erfordert nicht nur Massnahmen zu formulieren, die Innovation ermöglichen.&nbsp;</p><p paraid="1572470849" paraeid="{fc56f513-2aa8-4c64-8a9d-2e62c3d3ace1}{83}">Der Vortrag von Kathrin Schmidt und Prof. Dr. Jennifer Hehn befasst sich mit dem Kulturwandel im öffentlichen Sektor und gibt Einblick in Elemente, die eine innovationsfreundliche Verwaltungskultur fördern und somit die digitale Transformation im öffentlichen Sektor erleichtern. Nach dem Referat gibt es Raum für Diskussionen und einen offenen Austausch zu den erhaltenen Impulsen.</p><p paraid="1922569454" paraeid="{fc56f513-2aa8-4c64-8a9d-2e62c3d3ace1}{167}"><u>Programm</u></p><p paraid="1860433203" paraeid="{fc56f513-2aa8-4c64-8a9d-2e62c3d3ace1}{177}">Ab 16:45 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden&nbsp;</p><p paraid="1860433203" paraeid="{fc56f513-2aa8-4c64-8a9d-2e62c3d3ace1}{177}">17:00 Uhr Begrüssung &amp; Einführung, Dr. Hans Wipfli, Zentralpräsident VKB-ACC&nbsp;</p><p paraid="2024544768" paraeid="{fc56f513-2aa8-4c64-8a9d-2e62c3d3ace1}{239}">17:05 - 17:50 Uhr Inputreferat und Diskussion, Kathrin Schmidt &amp; Prof. Dr. Jennifer Hehn</p><p paraid="2109243608" paraeid="{3f1e8ff4-986c-41a5-8613-a7dcae6e5c63}{40}">bis 18:30 Uhr Apéro&nbsp;</p><p paraid="1567178711" paraeid="{3f1e8ff4-986c-41a5-8613-a7dcae6e5c63}{58}">Anmeldefrist: 20. Oktober 2023 -&gt; <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/10906" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/10906"><span style="font-size:12px"><strong>Anmeldung</strong></span></a></p><p paraid="913748046" paraeid="{3f1e8ff4-986c-41a5-8613-a7dcae6e5c63}{88}">Bitte beachten Sie, dass die Platzzahl beschränkt ist.</p><p paraid="913748046" paraeid="{3f1e8ff4-986c-41a5-8613-a7dcae6e5c63}{88}"><a data-cke-saved-href="https://www.big.admin.ch/" href="https://www.big.admin.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibliothek am Guisanplatz BiG (admin.ch)</a>&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Keine Nachteile bei der Stellenausschreibung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111231</link>
<description><![CDATA[Eine Zürcher SP-Nationalrätin hatte mit einer Motion Lohntransparenz bei Stelleninseraten des Bundes verlangt. Er habe seine Vorbildfunktion wahrzunehmen.]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 13:20:12 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>SP-Nationalrätin Nationalrätin Min Li Marti (ZH) <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61995" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61995">forderte</a> vom Bundesrat Lohntransparenz bei Stellenausschreibungen des Bundes (siehe <a data-cke-saved-href="https://www.vkbacc.ch/2023-vkb-mittelungen/#mitteilungen-02-2023/2/" href="https://www.vkbacc.ch/2023-vkb-mittelungen/#mitteilungen-02-2023/2/">Periodische Mitteilungen Nr 2/23</a>). Die Lohnbandbreite oder der zu erwartende Lohn sei anzugeben. Sie erhofft sich so einen besseren Beitrag gegen die Lohndiskriminierung. Der Bund habe eine Vorbildfunktion und nenne die Lohnklassen ja auch schon in internen Ausschreibungen. «Es ist nicht ganz ersichtlich, warum diese Transparenz nicht auch gegenüber von Externen gelten soll.»</p><p>Lohntransparenz und Lohngerechtigkeit sind dem Bundesrat gemäss seiner Stellungnahme zwar ein Anliegen. Doch weder die Nennung der Lohnbandbreite noch die Angabe der Lohnklasse im Stelleninserat seien zielführend.  Die Lohntabelle mit den Höchstbeträgen der jeweiligen Lohnklassen sei im Internet publiziert und somit für alle einsehbar. Der genannte Ziellohn jedoch werde erst nach mehreren Erfahrungsjahren und mit guten Leistungen erreicht. «Der Einstiegslohn jedoch hängt von der funktionsrelevanten Vorbildung und der anrechenbaren Erfahrung ab.» </p><p>Jede Stelle werde vor einer Ausschreibung nach einheitlichen und objektiven Kriterien bewertet und einer Lohnklasse zugewiesen. Der Lohn sei nur eine von verschiedenen Komponenten, welche die Attraktivität einer Stelle bestimmten. Er werde regelmässig einer Gleichheitsanalyse unterzogen. Entsprechend ist für den Bundesrat klar: Die bezahlten Löhne der Bundesverwaltung entsprechen dem rechtlichen Rahmen. Zudem hat er das EPA beauftragt, Optimierungen am Lohnsystem vorzunehmen und zu prüfen, ob zusätzliche Informationen bezüglich der Löhne auch externen Bewerbenden zur Verfügung gestellt werden können.</p><p>Der Bundesrat und Finanzministerin Karin Keller-Suter hatten die Ablehnung der Motion beantragt. Der Nationalrat folgte ihnen nach kurzer Debatte und lehnte die Motion von Marti mit 106 zu 82 Stimmen ab. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Monopolberufe gibt es nur in der Bundesverwaltung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111326</link>
<description><![CDATA[Die Hälfte der Bundesangestellten arbeitet in Monopolberufen. Streichkonzerte in diesen Bereichen findet der Bundesrat sinnlos.]]></description>
<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 21:33:24 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Bei den verschiedentlich Angriffen der SVP auf den Stellenbestand der Bundesverwaltung geraten auch einmal die Monopolberufe des Bundes ins Visier von Vorstössen. Das ist auch weiter nicht verwunderlich, ist doch jeder zweite Angestellte beim Bund tatsächlich in einem Monopolberuf beschäftigt. So hielt Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf einen Vorstoss von Seiten der SVP-Fraktion fest, dass ein Stellenabbau gerade im diesem Bereich nicht zielführend sei. Diese Berufe wären bei einem generellen Stellenabbau besonders betroffen. </p><p>Monopolberufe sind solche, die nur in der Bundesverwaltung ausgeübt werden können. Die meisten sind bestimmte hoheitliche Aufgaben, für die ausschliesslich der Bund zuständig ist. Es geht vor allem um Berufe im Sicherheitsbereich, bei der Bundespolizei Fedpol etwa, beim Grenzschutz und Zoll, beim Nachrichtendienst, im diplomatischen und konsularischen Dienst und insbesondere bei der Armee. Innerhalb der Bundesverwaltung ist die Armee die grösste Arbeitgeberin. Rund 9000 Mitarbeitende sind bei der Armee beschäftigt. Knapp ein Drittel ist in militärischen Monopolberufen engagiert, wie zum Beispiel Berufsoffizier, Fachberufsoffizier Militärpolizei oder militärischer Flugdienst. </p><p>In diesen Bereichen finden sich attraktive Berufe und Funktionen, die es nur in der Bundesverwaltung gibt – die erforderlichen spezifischen Ausbildungen inbegriffen. Die Möglichkeiten eines Berufswechsels bei diesen Berufen sind jedoch beschränkt. Das Bundespersonalrecht sieht für Beschäftigte in Monopolberufen längere Kündigungsfristen vor.</p><p>Der Nationalrat hatte den Sparantrag mit grosser Mehrheit abgelehnt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Sicherer: PUBLICA investiert in Immobilien</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111215</link>
<description><![CDATA[Pensionskassen wie die PUBLICA sitzen naturgemäss auf immensen Geldmitteln. Sie müssen sie gewinnbringend einsetzen.]]></description>
<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 21:10:49 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Pensionskasse (PK) des Bundespersonals PUBLICA hat aktuell 3,3 Milliarden Franken direkt in Immobilien investiert. Das sind rund 8 Prozent des gesamten Anlagevermögens. Der aktuelle Anteil aller PK in der Schweiz liegt bei 17,4 Prozent. Die Kassen dürfen nicht mehr als 30 Prozent der Mittel in Immobilien anlegen.</p><p>Seit 2019 hat PUBLICA Objekte im Wert von rund 500 Millionen Franken gekauft. Aktuell beisitzt PUBLICA 76 Liegenschaften. Total ist das vermietbare Fläche in der Grösse von rund 90 Fussballfeldern.&nbsp;</p><p>In 50 Ortschaften in der Schweiz besitzt PUBLICA eines oder mehrere Objekte. Der durchschnittliche Wert eines Objekts beträgt 44 Millionen Franken. Das Portfolio wird laufend weiter ausgebaut.</p><p><strong>Warum sind Immobilien wichtig?</strong></p><p>Die Idee ist simpel: Aktiv arbeitende Versicherte zahlen Jahr für Jahr einen Teil ihres Lohnes in die Pensionskasse ein. Dieser Beittrag wie auch jener des Arbejtgebers bildet die Grundlage für das Altersguthaben.&nbsp;</p><p>Die Kasse nun ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sie am Ende der Einzahlspanne, generell mit der Pensionierung, ein möglichst hoher Betrag wieder an die Versicherten zurückzahlen kann. Sie sollen nach der Pensionierung möglichst sorgenfrei leben können.&nbsp;</p><p>Dafür richten Pensionskassen ihre Anlagestrategie konsequent auf ein langfristiges Kapitalwachstum aus. In unruhigen Zeiten wie diesen stehen dabei Immobilien besonders im Fokus. Sie bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Rendite und Stabilität. Laut <a data-cke-saved-href="https://www.ubs.com/microsites/focus/de/markets/2022/pension-fund-performance.htm" href="https://www.ubs.com/microsites/focus/de/markets/2022/pension-fund-performance.htm">UBS </a>sind sie sogar eine der Anlagen mit den höchsten durchschnittlichen Renditen. Sie haben selbst in den an Wirtschafts und Finanzkrisen reichen Jahren 2009-2021 eine Rendite von über 6 % erzielt.&nbsp;</p><p>Immobilien sichern über Mieteinnahmen auch regelmässige Liquiditätszuflüsse. Daraus können die Kassen anstehende Renten auszahlen.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Keine Abbaupolitik auf dem Buckel des Staatspersonals</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110721</link>
<description><![CDATA[Der Nationalrat wehrt einen Frontalangriff der SVP ab. Er will keine Personalbremse für den Bund und keine Handschellen für die bundesrätliche Personalpolitik.]]></description>
<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 20:54:16 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Nur 49 Mitglieder waren dafür, dass der Nationalrat einer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220465" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220465">Parlamentarischer Initiative</a> von Seiten der SVP Folge leiste - die vollständige SVP-Fraktion sowie vereinzelte FDP-Angehörige. 118 ihrer Kolleginnen und Kollegen waren dagegen.&nbsp;</p><p>Der Vorstoss von SVP-Nationalrat Thomas Burgherr (AG) befasste sich mit den Rahmenbedingungen im Bundespersonalgesetz für die Entwicklung des Personaletats der Eidgenossenschaft. „Die Staatsausgaben wachsen und wachsen. Das Verwaltungspersonal wird immer zahlreicher“, sagte Burgherr iim Rat. Er forderte, dass die Anzahl der Stellen beim Bund nicht stärker wachsen soll, als der Schnitt in der Privatwirtschaft. Dasselbe gelte für die Ausgaben für dass Personal vis-à-vis des Bruttoinlandsprodukts sowie für das durchschnittliche Erwerbseinkommen für eine Vollzeitstelle.&nbsp;</p><p>Reduktionen sollen insbesondere bei den mittleren und den Kaderstellen realisiert werden. Burgherr wollte ausserdem verhindern, dass Reduktionen beim Personaletat mit der Beauftragung externer Dienstleister ausgeglichen werden. Vielmehr sollen Optimierungen und Periodisierungen die wegfallenden Kapazitäten ausgleichen. Schliesslich wollte Burgherr sogar die Anstellung von Angestellten mit akademischem Bildungshintergrund bremsen. Der Aargauer erhielt Schützenhilfe von seinem Thurgauer Kollegen Manuel Strupler. Dieser hatte in den letzten Monaten wie auch Burgherr mehrere Vorstösse gegen die Interessen des Bundespersonals und die bisherige bundesrätliche Personalpolitik eingereicht „Die Schere zur Privatwirtschaft immer weiter aufgeht“, monierte Strupler.</p><p><strong>Mehrheit kämpft gegen falsche Signale</strong></p><p>Im Einklang mit der Position des Bundesrates zeigte eine Mehrheit des Parlaments dem Anliegen der SVP und vereinzelten FDP-Mitgliedern die kalte Schulter. Kommissionssprecherin Sarah Wyss (SP, BS) sprach von einer Übersteuerung und pochte auf den personalpolitischen Handlungsspielraum des Bundes und des Parlaments. „Wir steuern über Soll-Grössen, über Zielwerte, über Leistungen und über das Budget, jedoch nicht über FTE. Das wäre ein Paradigmenwechsel.“ Die Lohnvergleiche der Initianten aufgrund bestimmter Studien hinkten, argumentierte Wyss. „Die Vergleichbarkeit der Aufgaben ist nicht gegeben.“ Die Mehrheit der Kommission taxiere die Initiative „deshalb schlicht als ein Angriff auf das Bundespersonal und auf dessen Arbeit.“</p><p>Ihr Kollege Jean-Paul Gschwend (Mitte, JU) wies zudem die Behauptung der Initianten zurück, dass die Personalkosten einen übermässigen Anteil des Bundeshaushalts darstellen. Tatsächlich litten beide - der öffentliche, wie auch der private Sektor - gleichermassen unter den Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel. Der Bund dürfe deshalb nicht benachteiligt werden.<br><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesrat ist gegen Lohnobergrenzen bei Bundeskadern</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111009</link>
<description><![CDATA[Wie Krankenversicherungen soll auch der Bund keine Lohnobergrenze einhalten müssen. Der Bundesrat stellt sich gegen einen Deckel. ]]></description>
<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 15:56:02 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Jeder vierzigste Bundesangestellte verdient mehr als 250'000 Franken – die Arbeitgeberbeiträge für die berufliche Vorsorge inbegriffen. Das sind rund 1000 Personen. Zuvor hatte der Nationalrat beschlossen, dass die Obergrenze von Löhnen von Krankenkassen-Kadern bei 250'000 Franken gedeckelt werden soll. Dieser Deckel ist in der Welt der privaten Sozialversicherungen neu, Einrichtungen der beruflichen Vorsorge kennen zum Beispiel keine solchen Regelungen. FDP-Nationalrat Philippe Nantermod wollte in einer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224416" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224416">Interpellation</a> wissen, ob dies zu Rekrutierungsproblemen bei den Krankenkassen führen könne. Er wollte dabei einen Vergleich mit dem Arbeitgeber Bund und dessen für Nantermod offensichtlich zu hohen Löhnen ziehen. </p><p>In seiner Entgegnung stellt sich der Bundesrat erneut gegen die Einführung einer Lohnobergrenze für Mitarbeitende des Bundes. Er kontert, dass Krankenkassen im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zwar privatwirtschaftlich organisiert sind und  eine Lohnobergrenze als Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Krankenversicherer zu verstehen, aber eine öffentliche Aufgabe wahrnehmen und daher zu einer gewissen Zurückhaltung verpflichtet sind. Allerdings lehne er auch eine – letztlich moralisch begründete – Obergrenze für die Krankenkassenlöhne ab. Kaderstellen und Stellen mit höchsten Qualifikationsanforderungen müssten diese bestmöglich besetzen und dafür marktgerechte Löhne bezahlen können.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Informations- und Vernetzungsanlass vom 9. Oktober 2023</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111069</link>
<description><![CDATA[Wir freuen uns, Sie zu folgendem Event am Feierabend einzuladen]]></description>
<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 07:25:47 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><strong><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Informations- und Vernetzungsanlass vom 9. Oktober 2023, ETH Zürich, Gebäude LFW, Universitätstrasse 2, 8006 Zürich, Lichthof 17.00 – 18:30 Uhr</span></span></strong></span></span></p><p class="pf0"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Prof. Dr. Sabrina Schell, Berner Fachhochschule: «Arbeit – Ihre Bedeutung in der Vergangenheit und in der Zukunft»</span></em></strong></span></span></span></p><p class="pf0"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Smalltalks beim Apéro beginnen häufig mit dem Satz «Und, was machen Sie so?», insbesondere, wenn es sich um einen beruflichen Kontext handelt. Aber auch im privaten Umfeld sprechen wir häufig über unseren Beruf. Denn Arbeit ist das halbe Leben. Dennoch hat sich die Arbeit und insbesondere der gesellschaftliche Blick auf Arbeit gewandelt im Laufe der Zeit. Die Zukunft der Arbeit steht in den Sternen, aber es gibt schon deutliche Hinweise was auf uns zukommt: Eine stärkere Individualisierung, andere Führungsformen, mehr Arbeitnehmer:innenautonomie insbesondere in Bezug auf Arbeitszeit und Arbeitsort und nicht zuletzt: Die ständige Suche nach dem Sinn in Arbeit. Auf die Sinnsuche und in den Diskurs zu, was in der Zukunft auf die Gesellschaft, Organisationen und das Individuum zukommen wird, gehen wir gemeinsam mit Prof. Dr. Sabrina Schell, Professorin für New Work an der Berner Fachhochschule. &nbsp;Nach einem kurzen Impulsreferat gibt es Raum für Diskussionen und einen offenen Austausch rund um das Thema: Wie können wir die Zukunft der Arbeit gestalten.</span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR" style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Programm</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR" style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ab 16:45 Uhr &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eintreffen der Teilnehmenden<br>17:00 Uhr &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Begrüssung &amp; Einführung, Dr. Hans Wipfli, Zentralpräsident VKB-ACC<br>17:05 - ca. 17:50 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inputreferat und Diskussion, Prof. Dr. Sabrina Schell<br>bis 18:30 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Apéro</span></span></span></span><br><br></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR" style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anmeldefrist: 4. Oktober 2023- &gt; <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/10266" href="https://vkb-acc.ch/events/view/event/10266">zur Anmeldung</a></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bitte beachten Sie, dass die Platzzahl beschränkt ist.</span></span></span></span></p><p class="pf0"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><a data-cke-saved-href="https://usys.ethz.ch/departement/standorte/lfw.html" href="https://usys.ethz.ch/departement/standorte/lfw.html" style="color:blue; text-decoration:underline"><strong><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">https://usys.ethz.ch/departement/standorte/lfw.html</span></span></strong></a></span></span></p><p class="pf0"><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Berufsoffizierin oder Berufsoffizier: «Ein Beruf mit spannenden Aussichten» </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/111305</link>
<description><![CDATA[Giuliana Schintu erzählt von ihrem Entscheid, ihren Einsatz in der Schweizer Armee fortzusetzen und eine Karriere als Berufsmilitär einzuschlagen.]]></description>
<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 21:03:31 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Das VBS ist mit seinen sieben Verwaltungseinheiten, darunter die Gruppe Verteidigung, das grösste Departement der Bundesverwaltung mit insgesamt rund 12'000 Angestellten. So gemeinhin könnte man glauben: eine klassische Männerdomäne. Doch im VBS ist die Kultur im Wandel. Berufsoffiziersanwärterin Giuliana&nbsp;Schintu&nbsp;hat beschlossen, nach ihrer Milizzeit bei der Schweizer Armee eine Karriere als Berufsmilitär anzutreten. In diesem Interview gewährt sie uns einen Einblick in ihren Beruf.</p><p><strong>Giuliana Schintu, war es schon immer Ihr Ziel, Berufsoffizierin zu werden?</strong></p><p>Ursprünglich wollte ich meinen Lebensunterhalt mit Marketing oder in der Öffentlichkeitsarbeit verdienen. Nach meinem Studium suchte ich dann doch nach einer anderen Herausforderung und rückte 2019 in die Infanterieschule Chur ein. Eins führte zum anderen. Ich machte weiter und absolvierte die Kaderschule, die ich als äusserst bereichernd empfand. Während meiner Dienstzeit schätzte ich die Struktur und Kultur der Schweizer Armee sehr. Die Möglichkeit, meine Begeisterung an andere weiterzugeben, sowie die vielfältigen beruflichen Perspektiven überzeugten mich, meinen Einsatz fortzusetzen.</p><p><strong>Welche Aufgaben und Funktionen&nbsp;übernimmt&nbsp;eine Berufsoffizierin oder ein Berufsoffizier?</strong></p><p>Berufsmilitärs üben sehr unterschiedliche Funktionen aus. Ich selbst werde in meinem ersten Einsatz nach der Militärakademie die Verantwortung für die Planung und den reibungslosen Ablauf einer der Rekrutenschulen der Schweizer Armee übernehmen. Parallel dazu werde ich mich auch um die Weiterbildung und Betreuung der jungen Milizkader kümmern. Dieser Beruf bietet einen abwechslungsreichen Alltag voller Herausforderungen. Der Beruf bietet zudem zahlreiche spannende Perspektiven, wie zum Beispiel Friedensförderungsdienste oder eine lange Auslandkommandierung.</p><p><strong>Welche wesentlichen Eigenschaften muss man für diese Laufbahn mitbringen?</strong></p><p>Als Berufsoffizierin oder Berufsoffizier wird die Selbst-, Sozial- und Führungskompetenz stark auf die Probe gestellt. Wer diese Karriere bei der Schweizer Armee absolvieren will, muss verantwortungsbewusst sein und die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung mitbringen. Sie oder er erhält aber vor allem auch eine einmalige Gelegenheit, sich in einem von Kameradschaft geprägten Umfeld weiterzuentwickeln und einen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz zu leisten.</p><p><br></p><p>Quelle: <a data-cke-saved-href="https://bpw.ch/images/content/Courrier%202023/Web_P92885_Senger_u_Partner_BPWcourrier_23_DE.pdf" href="https://bpw.ch/images/content/Courrier%202023/Web_P92885_Senger_u_Partner_BPWcourrier_23_DE.pdf">BPW Courrier 2023</a>, Seite 30-31</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Verbände wehren sich gegen höhere Prämien für Militärversicherte</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110972</link>
<description><![CDATA[Die Personalverbände lehnen die geplante Erhöhung der Prämien der Militärversicherung um 13,2 Prozent auf einen Kostendeckungsgrad von 90% ab. ]]></description>
<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 20:54:58 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Wie bei den „zivilen“ Krankenkassenprämien werden auch die Prämien für die Militärversicherung regelmässig und ausgehend von den Gesundheitskosten ausgerechnet. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will auf Druck der Eidgenössischen Finanzverwaltung mit einer Prämienerhöhung per 1. Januar 2024&nbsp; einen Kostendeckungsgrad von 90 Prozent erreichen. In Verhandlungen mit verschiedenen Stellen des Bundes wollen die Personalverbände das massive Prämienwachstum verhindern. Sie lancieren auch eine Petition mit dem entsprechenden Wortlaut an den Bundesrat.</p><p>Um den Zielwert zu erreichen, müssten die Prämien um inakzeptable 13,2% auf brutto 430 Franken erhöht werden. Dabei argumentiert das BAG damit, dass die Versicherten trotz dieser auf den ersten Blick hohen Prämie gegenüber privaten Versicherten Vorteile haben, da sie weder eine Franchise noch Selbstbehalt bezahlen müssen und dass ihre Versicherung freie Arztwahl und ein weitreichender Leistungskatalog umfasst.&nbsp;</p><p>Die Personalverbände gehen angesichts des Spardrucks beim Bund von den „mindestens 80%“ aus dem Militärversicherungsgesetz aus und räumen maximal eine moderate Erhöhung von 4%&nbsp; ein. Damit zeigen sie sich bereit, den aktuellen Deckungsgrad von rund 83% auszugleichen. Dieser ist allerdings jetzt schon höher ist als derjenige privater Krankenversicherungen mit einem Wert von rund 67%.&nbsp;</p><p>Die Personalverbände kritisieren, dass mit Sparmassnahmen wie diesen einzelne Personalkategorien stärker benachteiligt werden als andere, wie im vorliegenden Fall eben die Militärversicherten. Die Absicht, über Prämien Mehreinnahmen zu generieren, um damit allgemeine Sparvorhaben durchzusetzen, ist laut den Personalverbänden nicht zielführend und widerspricht Sinn und Zweck der Militärversicherung. Sie weisen auch darauf hin, dass die Versicherten schon 2018 ein Prämienerhöhung von rund 16,5 Prozent einstecken mussten. Das lag schon damals weit über der Prämienerhöhung bei den privaten Versicherungen.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesangestellte im Homeoffice: Ja, aber….</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110975</link>
<description><![CDATA[Für den Bundesrat ist Homeoffice zwar unter Umständen ein sinnvolles Instrument. Doch es müssen viele Bedingungen erfüllt sein.]]></description>
<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 20:33:21 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat bewertet flexible Arbeitsformen als ein Gewinn sowohl für Mitarbeitende, als auch für die Arbeitgeberin Bundesverwaltung. Dies stellt er in einer Stellungnahme auf eine <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20237488" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20237488">Anfrage</a> aus der SVP-Parlamentsfraktion dar. Bei der Personalbefragung 2022 habe mehr als ein Viertel der Mitarbeitenden effizienteres Arbeiten als Hauptgrund für Homeoffice angegeben. Der Bund wolle ein zeitgemässes Arbeitsumfeld schaffen, um ein attraktiver Arbeitgeber für kompetente und motivierte Mitarbeitende zu sein - für bestehende und angehende.</p><p>Die Vorgesetzten fördern laut dem Bundesrat, soweit es von der Aufgabenerfüllung her möglich und mit den betrieblichen Interessen vereinbar ist, mobiles Arbeiten. Es sei allerdings klar, dass die Mitarbeitenden keinen rechtlichen Anspruch auf die freie Wahl des Arbeitsortes haben - auch nicht von Homeoffice. Das gelte erst recht für Mitarbeitende, welche in Bereichen arbeiten, in denen Homeoffice gar nicht möglich ist - beispielsweise im Sicherheitssektor. Die Arbeit im Homeoffice sei im Übrigen auch Thema in den regelmässigen Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgesprächen. Darin werde neben der Leistung auch der Gesundheitsschutz angesprochen. </p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>ETH-Rat analysiert die Struktur des Bereichs</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110974</link>
<description><![CDATA[Die Technischen Hochschulen und ihre Forschungsinstitutionen sollen sich für die Zukunft fit machen. Dies ist der Auftrag des Bundesrates an den ETH-Rat. ]]></description>
<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:19:14 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Tessiner SP-Nationalrätin Martina Munz wollte erfahren haben, dass die Zusammenführung des Paul-Scherrer-Institut PSI, die Materialprüfungsanstalt Empa, das  Wasserforschungsinstitut Eawag und die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL geplant sei. Sie erinnerte, dass schon 2020 eine Fusion von Eawag und WSL erwogen, doch dann als ineffektiv verworfen wurde.</p><p>Der Bundesrat hat laut seiner Entgegnung auf den <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20237478" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20237478">Vorstoss</a> Munz den ETH-Rat eine Evaluation der Struktur des Bereichs von den Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Das hält die Landesregierung in seinen strategischen Zielen für den Bereich de nächsten Jahre fest. Der Grund für den Auftrag an die Verantwortlichen des ETH-Bereichs sei die grosse globale Konkurrenz und der Wettbewerb, die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in denen die Hochschulen stehen. Der ETHe-Rat hat eine Arbeitsgruppe gebildet, in denen die Institutionen der beteiligten aus dem ETH-Rat vertreten sind. Das Ziel der angestrebten Anpassungen ist es, den ETH-Bereich für die Zukunft aufzustellen und ihm dafür die passenden Strukturen zu verpassen.</p><p>Verschiedene Möglichkeiten werden dabei untersucht. Einen Bericht erwartet der Bundesrat im Lauf des Jahres 2024. Der ETH-Rat hat bestimmte Entscheidungsbefugnisse, das Recht über die Schaffung oder Aufhebung von Forschungsinstitutionen hat jedoch das Parlament.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mit 70 Jahren, da fängt auch beim Bund das Rentnerleben an </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110977</link>
<description><![CDATA[Eine SVP-Forderung nach einer Aufhebung einer Altersguillotine beim Bund hatte Sympathien im Nationalrat. Die Ständeratskommission erklärt sie für erledigt.]]></description>
<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 21:22:52 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Ein deutlicher Zuspruch des Nationalrats mit 116 zu 70 Stimmen, aber ein Zu-null-Nein in der zuständigen <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61564" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=61564">Ständeratskommission</a> und dann als erledigt betrachtet. Das war das Schicksal eines personalpolitischen Vorstosses der SVP. Der frühere Zürcher Nationalrat Hans-Ueli Vogt hatte gefordert, dass ältere Personen bei der Anstellung beim Bund keine Benachteiligung erleben dürfen. Der Ständerat war da ganz anderer Meinung als die grosse Kammer und lehnte im Einklang mit Bundesrat und zuständiger Kommission den Vorstoss ohne Gegenstimmen ab.</p><p>Vogt wollte mehrere Gesetze auf allen staatlichen Ebenen  so ändern dass eine „Diskriminierung älterer Menschen“ zum Beispiel anhand von Altersschranken verbieten solle. Er plädierte für "Chancengleichheit" und "tatsächliche Gleichstellung" älterer und jüngerer Menschen. Vielmehr stellte er sich vor, dass das Erreichen des regulären Rentenalters nicht nur, kein Hindernis ein, sondern vielmehr als Vorteil verstanden werden sollte. Die Annahme, wonach jemand ab einem bestimmten Alter für seine Arbeit automatisch nicht mehr geeignet sei, treffe nicht zu und sei diskriminierend. Vielmehr seien sie gerade für intellektbasierte Tätigkeiten geeigneter als für körperliche. Der Staat habe da als gute Arbeitgeber gegenüber der Privatwirtschaft ein Vorbild zu sein. „Zudem liegt das Vorhandensein von genügenden und auch attraktiven Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Interesse angesichts der steigenden Lebenserwartung der Menschen und der Überalterung der Gesellschaft“, argumentierte Vogt.</p><p>Auch Bundesrat und Ständeratskommission wollen keine Benachteiligung älterer Mitarbeitenden. Doch gleich von Diskriminierung zu sprechen. Das Diskriminierungsverbot sei aber nicht absolut, so Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. Es könne durchaus sachliche Gründe für einen Ausschluss aufgrund des Alters geben. „Die Rechtsprechung erachtet gesetzliche Höchstaltersgrenzen in verschiedensten Lebensbereichen als zulässig.“ Zudem sei es heute bereits möglich, dass Mitarbeitende des Bundes bis zum 70. Altersjahr weiterbeschäftigt werden. Frauen können bis zum 65. Altersjahr weiter arbeiten. Auf der anderen Seite würde ein „Verzicht auf eine Altersgrenze den Generationenwechsel in der Verwaltung nicht sicherstellen.“ Deshalb hatte der Bundesrat die Ablehnung der Motion beantragt.</p><p>Kommissionssprecher Hans Stöckli (SP, BE) ergänzte anlässlich der Septembersession, dass eine Diskriminierung nur dann vorliege könne, wenn „Menschen in vergleichbaren Situationen aufgrund des Alters und ohne sachliche Gründe unterschiedlich behandelt werden - mit dem Resultat, dass ihnen Rechte verweigert werden.“<br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Ausnahme des Whistleblowings konkurriert mit dem Verfahrensgrundsatz des Dienstwegs</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110679</link>
<description><![CDATA[Der Dienstweg ist eine Folge der hierarchischen Gliederung der Verwaltung. Er verbindet direkt die einzelnen Führungsstufen. Anträge, Gesuche und Mitteilungen...]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 19:54:54 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Dienstweg ist eine Folge der hierarchischen Gliederung der Verwaltung. Er verbindet direkt die einzelnen Führungsstufen. Anträge, Gesuche und Mitteilungen erfolgen auf dem Dienstweg.</p><p>Er ist einzuhalten, damit der Vorgesetzte erfährt, was in seinem Aufgabenbereich geschieht. So kann er seine Verantwortung wahrnehmen. Wenn Zeitmangel oder andere zwingende Gründe zur Abweichung vom Dienstweg zwingen, müssen die übergangenen Stellen möglichst rasch orientiert werden.</p><p>Weder im Personalrecht noch im Organisationsrecht des Bundes ist vom Dienstweg die Rede. In einzelnen Bundesämtern wird er in internen Geschäftsordnungen geregelt. Die Einhaltung des Dienstweges ist Vorschrift und arbeitsrechtliche Pflicht zugleich, die das Treueverhältnis des Angestellten zum Arbeitgeber berührt. </p><p><strong>Gibt es Ausnahmen vom Dienstweg?</strong></p><p>Die Rechtsprechung akzeptiert Ausnahmen im Rahmen von Whistleblowing. Stellt der/die Angestellte regelwidriges Verhalten, Missstände oder illegales Handeln bei der unmittelbar vorgesetzten Person fest, macht die Meldung an diesen keinen Sinn. Dann darf der/die Angestellte vom Dienstweg abweichen und eine Meldung an die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) richten. Sie kann als Aufsichtsbehörde diskret und vor Ort die Plausibilität der Vorwürfe prüfen und allenfalls Massnahmen anordnen.<br></p><p>Wer die internen Kommunikationsregeln nicht einhält, verletzt die Treuepflicht und kann gekündigt werden. Das hat Bundesgericht im Jahre 2016 entschieden. </p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Berater kommen beim Bund nicht zu oft zum Einsatz</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110713</link>
<description><![CDATA[Das Engagement externer Berater beim Bund und ihre Kosten waren Thema im Parlament. ]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 20:20:10 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In der Antwort auf eine Interpellation im Nationalrat stellt sich der Bundesrat der Kritik, zu oft externe Beratern hinzuzuziehen. SVP-Nationalrat Lukas Reimann (SG) hatte Rechenschaft verlangt umd unter amderem moniert, dass „mit externen Beratern ein Einstellungsstopp beim Personalbestand des Bundes umgangen werden“ könnte.<br></p><p>Er stellte klar, dass externe Berater das Bundespersonal keineswegs ersetzen. Sie erbringen punktuelle Leistungen, um vorgegebene Aufträge der Ämter zu erfüllen, welche diese nicht erfüllen könnem. Das gelte zum Beispiel für Fälle wenn besondere Kenntnisse oder unabhängige Beratungen nötig sind.</p><p>Die Verwaltungseinheiten entscheiden lau Bundesrat selbständig, ob sie mit internen oder externen Ressourcen ein Projekt durchführen wollen. Entscheidende Faktoren sind etwa Dauer, Komplexität, Kompetenzen, verfügbare internen Ressourcen und Budget.<br></p><p>In dieser Hinsicht ermöglicht der Einsatz von Externen, den Personalbestand auf einem „beständigen Niveau“ zu halten, so der Bundesrat.<br></p><p><strong>Vor allem KMUs mandatiert</strong></p><p>Die zentrale Bundesverwaltung arbeitete laut einer Zusammenstellung des Bundesrates im Jahr 2021 mit etwas über .4400 Anbietern im Bereich Beratung zusammen. Neun von zehn von ihnen sind KMU. <br></p><p><strong>Stark schwankende Aufwände</strong></p><p>Die Aufwände der zentralen Bundesverwaltung für Beratungs- und Unterstützungsleistungen schwankten stark. 2016 betrugen sie gegen 200 Millionen Franken. Sie sanken dann schrittweise bis auf 151 Millionen Franken im Jahr 2019 um dann wieder anzusteigen: 2020 auf 169 Millionen und im Jahr 2021 auf 175 Millionen Franken. Das ist ein Anstieg von immerhin einem Sechstel des Gesamtbetrages innert dreier Jahre. <br></p><p>Die Höhe der Entschädigungen schwanke stark und liege zwischen 50 und 750 Franken pro Stunde. Der Mittelwert liege bei 213 Franken pro Stunde.<br></p><p><a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233473" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233473">https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233473</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommission fordert höhere Verzinsung der Pensionskassenguthaben im Jahre 2024</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110572</link>
<description><![CDATA[Die Kommission für berufliche Vorsorge empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2024 auf 1,25 Prozent zu erhöhen.]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 20:21:47 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Eine Erhöhung des Mindestzinssatzes um einen Viertel Prozentpunkt: Das wäre sin Lichtblick für die Versicherten. Die BVG-Kommission trägt mit ihrer Empfehlung insbesondere dem deutlichen Anstieg der Zinsen infolge der gestiegenen Inflation Rechnung. Die Vorschläge der Kommissionsmitglieder reichten dieses Jahr von 0.50% bis 2%.</p><p>Die Performance des Jahres 2022 war suboptimal. Steigende Inflation und Zinsen haben letztes Jahr zu deutlich fallenden Kursen an den Finanzmärkten geführt. Im aktuellen Jahr hat sich die Situation wieder etwas entspannt.</p><p>Bei der Empfehlung der Kommission wurde ebenfalls berücksichtigt, dass es sich um einen Minimalzins handelt. Das paritätisch besetzte oberste Organ einer jeden Vorsorgeeinrichtung kann diesen Satz überschreiten, sofern die finanzielle Situation es zulässt.</p><p>Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss. Entscheidend für die Festlegung der Höhe des Mindestzinssatzes ist die Entwicklung der Rendite der Bundesobligationen sowie zusätzlich der Aktien, Anleihen und Liegenschaften.</p><p><strong>Abwärtsspirale bei den Zinsen beendet</strong></p><p>Im Jahre 2008 betrug der Mindestzinssatz noch 2,75 Prozent. Er sank dann schrittweise auf den seit 2017 gültigen Wert von 1,0 Prozent. Dieser Tiefpunkt ist Ausdruck einer dramatischen Entwicklung auf den Zinsmärkten. </p><p><strong>Auch kein Zinseszins: doppelter Nachteil</strong></p><p>Dem Sparkapital wird so jährlich nur ein minimaler Zins beigefügt. Doch damit noch nicht alles. Das geringe Wachstum des angesparten Geldes senkt auch den Zinseszinseffekt. Dieser wäre über 40 Jahre Beitragsjahre gerechnet zentral für das Wachstum des Ersparten doch so kommt er kaum zum Tragen. </p><p>Zum Vergleich: Bei einem konstanten Zinssatz von 1,5 Prozent würde es 47 Jahre dauern, bis sich das Sparkapital verdoppelt, bei einem Zinssatz von 2 Prozent wären es 35 Jahre.</p><p>Bleiben die Zinsen weiterhin tief, steigt das angesparte Alterskapital weniger stark an. Jedenfalls deutlich weniger, als der Gesetzgeber 1985 es angenommen hatte. </p><p>Nicht zu vergessen, dass seit einigen Jahren auch der Umwandlungssatz für die Berechnung der Rente ausgesprochen tief ist. Neben dem geringeren Wachstum des Sparkapitals ist das ein zusätzlicher Tiefschlag für die Angestellten. </p><p>Über eine allfällige Änderung des Satzes entscheidet der Bundesrat nach dem Redaktionsschluss dieser Zeitschrift. </p><p><strong>Einzelorgane entscheiden autonom</strong></p><p>Jedes paritätische Organ jeder unabhängigen Vorsorgeeinrichtung innerhalb der Pensionskasse PUBLICA legt die Verzinsung der Altersguthaben aelbst fest. Dies geschieht<strong> </strong>jeweils im vierten Quartal über die Verzinsung der Altersguthaben im laufenden Jahr sowie über die Verzinsung der Austrittsleistung für das folgende. </p><p>Von besonderer Bedeutung sind die Entscheide der Organe des Vorsorgewerks Bund und des ETH-Bereiches, denen die Mehrheit des Personals angehört.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Lohnunterschiede beim Bund kleiner als woanders</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110680</link>
<description><![CDATA[Eine Studie der Gewerkschaft Unia zeigt auf: Die Lohnschere beim Bund geht weniger auf als nur schon bei bundesnahen Betrieben.]]></description>
<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 19:05:39 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Gewerkschaft Unia hat die Lohngestaltung von 37 Schweizer Unternehmen untersucht. Die Lohnschere beträgt laut einer Mitteilung etwa 1:140. Die höchste Diskrepanz findet sich mit 1:307 weiterhin bei Roche. Unter den zehn Unternehmen mit der grössten Lohnschere, hat sich diese weiter geöffnet.</p><p>Die Lohnschere bezeichnet das Verhältnis zwischen den Top-Managergehältern eines Unternehmens und den tiefsten Löhnen der jeweiligen Angestellten.<br></p><p><strong>Bund ist nur bei 1:6</strong></p><p>Gemäss Lohntabelle 2023 für die Bundesverwaltung liegt der höchste Bruttolohn der Angestellten bei 397'266 Franken (Lohnklasse 38), der Bruttolohn der Lohnklasse 1 bei 65'142 Franken. Die Lohnschere beim Bund beträgt demnach 1:6.<br></p><p>Acht Chefs von Bundesbetrieben erhalten mehr als eine halbe Million Franken Entlöhnung. Dennoch stellte sich heraus, dass bei den öffentlichen Unternehmen Post (1:18) und SBB (1:17) die Unterschiede zwischen Höchstlohn und Tiefstlohn am geringsten sind. Sie belegen die Plätze 35 und 36 unter den 37 untersuchten Unternehmen. Das „Schlusslicht“ ist Coop mit 1:10.</p><p><br></p><p><a data-cke-saved-href="https://www.unia.ch/de/arbeitswelt/von-a-z/lohn/lohnschere-studie" href="https://www.unia.ch/de/arbeitswelt/von-a-z/lohn/lohnschere-studie">https://www.unia.ch/de/arbeitswelt/von-a-z/lohn/lohnschere-studie</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>SVP greift nun auch die Bundes-Renten an</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110158</link>
<description><![CDATA[In ihrem Bestreben, die Attraktivität des Bundes als Arbeitgeber zu reduzieren, hat die SVP die Renten entdeckt.]]></description>
<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 08:28:49 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Seit Monaten greift die SVP mit Vorstössen in den Eidgenössischen Räten die geltenden Anstellungsbedingungen des Bundespersonals an. Im Fokus der zwei letzten Motionen standen der Arbeitgeberanteil an die berufliche Vorsorge sowiedie Sparbeiträge der Bundesangestellten. Gegen den Willen des Bundesrates und der Personalverbände nahm die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat die beiden Motionen auffallend deutlich mit </span><a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223959%3F" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223959%3F" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-family:&quot;Helvetica Neue&quot;">115 zu 70 Stimmen</span></a><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>, respektive </span><a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223960" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223960" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-family:&quot;Helvetica Neue&quot;">108 zu 75</span></a><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'> Stimmen an.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Neues Zahlmodell verlangt</span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Eine Motion verlangte die Deckelung des Arbeitgeberbeitrages auf 55 Prozent (heute: Anteil Bund 51,1%-63,8% im Standardplan, 53,3%-66,4% im Kaderplan). Die zweite setzt eine Höchstmarke beim Berechnungssatz der Altersgutschriften. Dieser dürfe nicht mehr als 5 Prozent über dem gesetzlichen Minimum liegen. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Den Motionären schwebt ein Vorsorgeplan mit deutlich tieferen Sparbeiträgen des Bundes vor. Sie sollen bei 5 Prozentpunkten über BVG-Plan gedeckelt werden. Bei dieser Anpassung soll auch der Kaderplan (ab Lohnklasse 24) ersatzlos gestrichen werden. Um das so entstehende „Minus“ auszugleichen, werden die Angestellten tiefer in die Tasche greifen müssen. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Der Spareffekt für den Bund würde nach dieser Methode 162 Millionen Franken oder rund einen Viertel des Gesamtumfangs der Gesamtsumme der einbezahlten Beiträge betragen. Die Arbeitnehmenden müssten dafür rund 1,7 Prozent mehr einzahlen.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Mehr Beitrag für gleich viel Rente</span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Die beiden Motionen liegen nun dem Ständerat vor. Sie sollen Mitte Oktober in der zuständigen Kommission des Ständerates und nach den Wahlen,in der neuen Zusammensetzung im Plenum behandelt werden.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Bei einer Annahme dieser Motionen drohen den Versicherten der Pensionskasse des Bundes PUBLICA und ihren rund 42’000 Versicherten – davon rundim 14’000 Kaderplan - Nachteile. Der Bund bezahlt an die Arbeitgeberanteile mehr als das BVG-Obligatorium vorsieht. So hat der Bund seit dem Systemwechsel bei der Beruflichen Vorsorge von 2008 seinen Pensionierten weiterhin eine Rente rund 60% des letzten versicherten Verdienstes versprochen. Dafür trägt er - je nach Alter des Versicherten - einen Anteil von bis zu 63,8 Prozent für Angestellte bis zur Lohnklasse 23 und von maximal 66,4 Prozent ab Lohnklasse 24 bei den Kadern. Im Schnitt beträgt der Anteil Bund 60 Prozent.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Die Beiträge für die Altersvorsorge, Risikoversicherung und Überbrückungsrente dürfen umgerechnet zusammen zwischen 11 und 13,5 Prozent der versicherbaren Lohnsumme betragen. Der Bund lag bei der letzten Prüfung Ende 2021 knapp unter der Obergrenze.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Der Umwandlungssatz - deren Höhe die Vorsorgeeinrichtung selbst bestimmen kann - liegt bei PUBLICA aktuell beim regulären Antritt der Rente bei 5,09%. Damit liegt die Bundes-Pensionskasse deutlich unter dem durchschnittlichen Umwandlungssatz. Dieser beträgt schweizweit 5,4%, der BVG-Mindestsatz ist mit 6,8 % sogar noch höher.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Bis zu 16’800 Franken weniger Rente pro Jahr</span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Generell gilt: Je tiefer der Satz, desto tiefer die Renten. Um also eine bestimmte Rentenhöhe weiterhin zu garantieren, müssen die Sparbeiträge erhöht werden. Mit dem Modell der SVP würden die Leistungen um 15 im Standard- bis zu 20 Prozent im Kaderplan sinken. Umgerechnet wären das bis zu 600 Franken weniger für die tieferen Lohnklassen und 400 bis 1400 Franken für die Kader - im Monat! </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="FR-CH" style='font-family:"Helvetica Neue"'>Der Bund steht mit seinen vorteilhaften Bedingungen für seine Angestellten nicht allein. Auch andere Pensionskassen öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber kennen eine Reihe von Anreizen. Das gilt im Übrigen auch für viele Privatunternehmungen - gerade im Zeitalter des Fachkräftemangels.</span></span></span></span></p><div aria-label="Seitenumbruch" contenteditable="false" data-cke-display-name="pagebreak" data-cke-pagebreak="1" title="Seitenumbruch" style="page-break-after:always" class="cke_pagebreak"><br></div>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mehr Aufgaben heisst höhere Personalkosten für den Bund</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110193</link>
<description><![CDATA[Zusätzliche Aufgaben für den Bund führen zu einem Rekordwert bei den Personalkosten.]]></description>
<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 20:15:41 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Bundesrat geht nach dem Krisenknick der letzten Jahre von einer wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2024 aus. Experten rechnen konkret mit einem realen Wirtschaftswachstum von bis zu 1,5%. Deshalb budgetiert der Bundesrat bei der Erfolgsrechnung einen Ertragsüberschuss von rund 4 Milliarden Franken bei einem Gesamtertrag von 83 Milliarden Franken - allerdings ohne ausserordentliche Ausgaben von rund 10 Milliarden Franken gerechnet. </p><p>Das bedeutet mutmasslich: Der Spardruck im Personalbereich nimmt tendenziell wieder ab. Allerdings steigen die Personalkosten und der Personaletat dennoch - auf einen Rekordwert von rund 6,5 Milliarden Franken und auf gegen 39’000 Vollzeitstellen. Das entspricht einem Plus bei den Personalausgaben von rund 1,7 %. </p><p>Die Gründe für die Zunahme sind die generelle Zunahme der Planstellen aufgrund neuer Aufgaben, allgemeine Lohnmassnahmen (91 Millionen Franken) und der Teuerungsausgleich (31 Millionen Franken für die vollständige Finanzierung des Teuerungsausgleichs 2023 sowie für einen Teuerungsausgleich von 1% für das Jahr 2024). Auffällig ist schliesslich der Anstieg der Durchschnittslöhne insbesondere in der Verteidigung und beim BAZG wegen neuer Funktionen mit höheren Anforderungen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die VKB trifft Michael Zürcher, Personalchef Verteidigung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110282</link>
<description><![CDATA[Michael Zürcher ist seit dem 1. März 2023 Personalchef Verteidigung. Im Rahmen eines ersten Austausches am 31. August 2023 hat die VKB einige Personalfragen angesprochen....]]></description>
<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 08:25:23 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Michael Zürcher ist seit dem 1. März 2023 Personalchef Verteidigung. Im Rahmen eines ersten Austausches am 31. August 2023 hat die VKB einige Personalfragen angesprochen. Sie hat auch die Entwicklungsperspektiven von zivilen Kadern thematisiert. Michael Zürcher hat diesbezüglich unterstrichen, dass bei neu zu besetzenden Kaderfunktionen jeweils überprüft wird, ob sich eine zivile oder eine militärische Besetzung der Funktion besser eignet. Dabei wird insbesondere auf die Kompetenzen geachtet, welche die/der Stelleninhaber/in mitbringen muss. In der Vergangenheit wurden deshalb auch vermehrt militärische Kaderfunktionen durch zivile Funktionen besetzt. Das System von «Doppelbewertungen» (zivile oder militärische Kompetenzen) ermöglicht der Gruppe Verteidigung jeweils, die am besten geeignete Person für die entsprechende Kaderposition zu rekrutieren. Dieses Vorgehen ermöglicht ein grösstmögliches Mass an Durchlässigkeit. Anlässlich des Anlasses mit dem Chef der Armee für die zivilen Kader im Oktober 2023 werden die Entwicklungsperspektiven nochmals aufgezeigt.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Weiter wurden wir informiert, dass der Steuerungsausschuss BM 4.0 erst in seiner Sitzung im November 2023 über die Thematik eines allfällig neuen Lohnsystem entschieden wird.</span></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 16. September 2023 findet der nächste Dialog VBS statt. Der Personalchef Verteidigung wird ebenfalls teilnehmen.</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Inflation macht nicht nur Bundesangestellten Sorgen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110026</link>
<description><![CDATA[Laut einer Umfrage bereiten steigende Preise zwei von drei Menschen in der Schweiz Kopfzerbrechen. Inflation bedeutet ohne Teuerungsausgleich Kaufkraftverlust.]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 08:57:54 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die durchschnittliche Jahresteuerung 2022 belief sich auf 2,8 Prozent. Eine derartige Teuerung hat die Schweiz seit 1993 nicht mehr erlebt.<br></p><p>Die Aufgabe, die Inflationsrate niedrig und stabil zu halten, ist eine der Hauptaufgaben der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Sie soll die Inflationsrate durch Geldpolitik steuern. Dazu nutzt sie verschiedene Instrumente, wie die Festsetzung des Leitzinses. Aus Sicht der Nationalbank bedeutet Preisstabilität einen Anstieg des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) von nicht mehr als 2 Prozent pro Jahr. Mit Erhöhungen des Leitzinses wirkt die Nationalbank dem gestiegenen Inflationsdruck entgegen. Sie will auf diesem Weg die Teuerungsrate senken.<br></p><p><strong>Hohe Teuerung und Zinswende</strong><br></p><p>Der Ausbruch des Ukrainekrieges prägte das Jahr 2022. Danach sind die Preise für Energie und Rohstoffe markant gestiegen. Auch die langjährige Tiefzinsphase war unter diesen Umständen rasch vorbei. Die Zinsen stiegen und mit ihnen auch die Mieten. Auch Kreditnehmer müssen jetzt tiefer in die Tasche greifen.<br></p><p>Die erhöhte Inflation senkt nicht nur die Kaufkraft der arbeitstätigen Konsumentinnen und Konsumenten, sie zersetzt auch die Einkommen der Rentenbeziehenden.<br></p><p><strong>Kein voller Teuerungsausgleich beim Bund für 2023</strong><br></p><p>Der Bundesrat hatte im Dezember 2022 beschlossen, dem Bundespersonal für das Jahr 2023 einen Teuerungsausgleich von 2,5 Prozent zu gewähren. Von lediglich 2,5 Prozent, da die Teuerung am Ende des Jahres 2022 mit 2,8 Prozent höher war als der gewährte Ausgleich der Teuerung. Deshalb sind die Reallöhne des Bundespersonals schon im laufenden Jahr gesunken.</p><p>Im Zeichen des Sparens wird der Teuerungsausgleich für das Bundespersonal im Parlament zunehmend in Frage gestellt. So hat der Ständerat am 31. Mai einen Teuerungsausgleich für die Entschädigungen der Ratsmitglieder abgelehnt, um ein Zeichen zu setzen. <br></p><p>Zurzeit wird eine durchschnittliche Jahresteuerung von rund 2,4 bis 2,6 Prozent prognostiziert. Aktuell ist jedoch nur 1 Prozent für den Teuerungsausgleich im Budget 2024 des Bundes eingestellt. Das Delta, das offensichtlich besteht, die Differenz zwischen dem gewährten Teuerungsausgleich und der realen Teuerung, bedeutet einen deutlichen Kaufkraftverlust für die Bundesangestellten.<br></p><p>Dieses Jahr müssen die Personalverbände des Bundes deshalb den Fokus in den Lohnverhandlungen für 2024 auf den Erhalt der Kaufkraft der Angestellten und somit auf den Teuerungsausgleich legen.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Whistleblowing-Plattform des Bundes erweist sich als erfolgreich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110136</link>
<description><![CDATA[Die Bundesverwaltung hat eine Plattform für die Korruptionsprävention lanciert. Hier können Verdachtsmomente anonym eingereicht werden.  ]]></description>
<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 19:06:34 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Whistleblowing meint vor allem Meldungen von Angestellten einer Organisation, einer Firma oder einer Verwaltung sowie von Privaten zu schädigendem Verhalten und Unregelmässigkeiten. Im vorliegenden Fall betrifft die Präventionskampagne die Bundesverwaltung, bundesnahe Organisationen oder Subventionsempfänger.</p><p>Diese Meldungen können schriftlich auf der gesicherten externen Plattform der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) <a data-cke-saved-href="https://www.bkms-system.ch/EFK-de" href="https://www.bkms-system.ch/EFK-de"><em>www.whistleblowing.admin.ch</em></a><em> </em>hinterlegt werden. So können Personen, die einen entsprechenden Verdacht hegen, Informationen anonym und geschützt mitteilten. Die Meldungen können nicht zurückverfolgt werden. Über 90 Prozent der Meldungen gehen bei der EFK auf diesem Weg ein. Im Jahre 2022 gingen 232 Meldungen ein, 34 Prozent von Angestellten des Bundes und 66 Prozent von Externen.</p><p>Der EFK als unabhängige Meldestelle dienen diese Informationen zur Aufdeckung von Schwachstellen in der Organisation und den Arbeitsprozessen. Für die Meldung genügt ein hinreichender Verdacht. Die so angezeigten Vorfälle fliessen in laufende oder geplante Prüfungen der EFK ein und tragen zur Verbesserung des Verwaltungsbetriebes bei.</p><p>Das Bundespersonalgesetz (BPG) schützt die Angestellten des Bundes: Wer in guten Treuen eine Meldung erstattet, darf deswegen nicht in seiner beruflichen Stellung benachteiligt werden.<br></p><p><strong>Anzeigepflicht bei strafrechtlich relevantem Verhalten</strong><br></p><p>Nach Artikel 22a BPG sind die Angestellten nachgerade verpflichtet, alle von Amtes wegen zu verfolgenden Verbrechen und Vergehen anzuzeigen, von denen sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit Kenntnis erhalten. Diese Anzeige können sie wahlweise bei den Strafverfolgungsbehörden, bei den Vorgesetzten oder bei der EFK erstatten. <br></p><p>Auch der Verhaltenskodex für die Bundesverwaltung unterstreicht, dass sie weder strafrechtlich relevante - darunter fallen Bestechung oder Betrug - noch regelwidrige Verhaltensweisen wie ein Verstoss gegen die Regeln der guten Verwaltungsführung duldet. Dies gilt für ihre Angestellten wie auch Dritte, mit denen sie in Beziehung steht.<br></p><p><strong>Regelung im ETH-Bereich</strong><br></p><p>Die ETH Zürich hat eigene Whistleblowing-Weisungen erlassen. Professorinnen und Professoren sowie Angestellte der ETH Zürich, die im Rahmen ihrer amtlichen Tätigkeit Kenntnis von schwerwiegenden Verbrechen oder Vergehen wie ungetreuer Geschäftsbesorgung, Betrug sowie Amtsmissbrauch erlangen, sind zur Meldung verpflichtet. Die Meldung geht an die nächsthöhere vorgesetzte Stelle. Diese Stellen informieren umgehend den zuständigen Vizepräsidenten über die Anzeige.<br></p><p>Bleiben ETH-interne Stellen in der Sache offensichtlich und ohne jede Begründung untätig, können die Mitarbeitenden der ETH Zürich entweder an die Ombudsperson des ETH-Rates oder an die EFK gelangen.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Ferien: Die Attraktivität des Bundes steht auf dem Spiel</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110015</link>
<description><![CDATA[An seiner Sommersession hat der Nationalrat den Angriff der SVP auf den Ferienanspruch der Bundesangestellten abgewehrt.]]></description>
<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 18:14:55 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223961" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223961">Motion</a> der SVP-Fraktion hatte vorgesehen, den Ferienanspruch des Bundespersonals auf fünf Wochen zu deckeln. Konkret geht es um den Ferienanspruch gemäss Artikel 67 der Bundespersonalverordnung. Er sieht vor, dass jüngere oder ältere Mitarbeitende 6, kurz vor der Pensionierung stehende Mitarbeitende total 7 Wochen Ferien pro Kalenderjahr erhalten.<br></p><p>Strupler hatte in der Debatte ins Feld geführt, dass die Bundesangestellten auch im Bereich des Urlaubs mehr Rechte hätten als die Privatwirtschaft. „Unser Anliegen zielt darauf ab, gleich lange Spiesse mit der Privatwirtschaft zu schaffen.“ Das Gesetz schreibe ja vier Wochen vor, betonte er. Die SVP begründete ihren Vorstoss mit dem hohen Anteil des Personalaufwands am Bundeshaushalt. „Die Kostenexplosion beim Bundespersonal muss endlich gestoppt oder wenigstens gebremst werden.“ Eine Deckelung des Ferienaspruchs trage dazu bei, Personal sparen und entspanne den Fachkräftemangel für den Bund. Strupler äusserte die Befürchtung, dass die aktuelle Regelung dazu führe, dass die Bundesangestellten mehr in den Ferien als am Arbeitsplatz seinen. Die Möglichkeiten der mobilen Arbeit trügen schon vielen Forderungen des Personals Rechnung.</p><p>Der Bundesrat hatte argumentiert, dass eine Deckelung des Ferienanspruch den Fachkräftemangel vielmehr verschärfen würde. Zudem sei die Lockerung der Ferienregelung im Trend, um der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben Rechnung zu tragen. Bundesrätin Keller-Sutter Karin wiederholte die Gegenargumente des Bundesrates und unterstrich die Notwendigkeit, dass der Bund konkurrenzfähig bleiben müsse. Aktuell gibt es für ihn keinen Grund, an den bisherigen Regelungen zu rütteln. Der Bund stehe „selbstverständlich in Konkurrenz zu privaten Arbeitgebern. Der Bund ist auch auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen.“ Dem Bund würden immer mehr Aufgaben übertragen, welche er zur Zufriedenheit der Bevölkerung mit der gebotenen Qualität ausführen müsse und wolle. Dafür brauche er eben das entsprechende Personal. </p><p>Der Nationalrat ist der Landesregierung gefolgt und hat die Motion mit 126 zu 53 Stimmen abgelehnt.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Bundesverwaltung erhält Hausaufgaben für eine angemessene Vertretung der Frauen in Spitzenpositionen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/113403</link>
<description><![CDATA[Die Bundesverwaltung hält insgesamt alle Vorgaben des Bundesrates in Bezug auf die Zusammensetzung des Personals ein.]]></description>
<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 20:30:52 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>​​​​​​​<span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Der Bundesrat informiert regelmässig über die Entwicklungen im Personalbereich der Bundesverwaltung, so die Mitteilung des Eidgenössische Personalamts von März. Das EPA hat sie diesen Frühling publiziert.<em> </em>Der Bericht ermöglicht eine Analyse des Fortschritts in der Personalpolitik des Bundes. Aktuell liegt der Fokus auf fünf strategischen Zielen. Sie bilden unter anderem die Geschlechterverteilung und die Sprachenvertretung ab. Ende 2023 sollen bestimmte Zielbänder erreicht werden, so die Vorgabe des Bundesrates an die Verwaltung.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Insbesondere in Bezug auf die angemessene Vertretung der Landessprachen sind die Verantwortlichen mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. Ende 2022 war die Vertretung aller Sprachgruppen innerhalb der vorgegebenen Parameter.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:Helvetica">Frauenanteil entwickelt sich – langsam</span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Wenn man die Frauenanteile jedoch genauer anschaut und auf bestimmte Felder fokussiert, sehen die Werte weniger zufriedenstellend aus. So sind die Geschlechterverteilung über alle Lohnklassen hinweg und insbesondere der Frauenanteil in der Verteidigung und im Grenzwachtkorps unbefriedigend. Die grössten Sorgen bereitet jedoch der Frauenanteil in den obersten Kaderlohnklassen. Sie liegen ausserhalb der angestrebten Bandbreite. </span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Es zeigt sich, dass die beiden Departemente mit uniformiertem Personal – das VBS mit der Armee und das EFD mit dem Grenzwachtkorps – mit bestenfalls 40 Prozent Frauenanteil weit unter dem Schnitt liegen. Hier liegen die Werte – beim GWK allerdings nur knapp – unter den Sollwerten. Auch das UVEK weist mit 39 Prozent einen sehr tiefen Frauenanteil auf. Der Bericht erklärt dies mit dem hohen Anteil an Ingenieuren in den Schlüsselbereichen des Departements und dem nach wie vor geringen Anteil von Frauen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Wie beim VBS zeige die Tendenz beim UVEK aber nach oben. Mehr Frauen als Männer arbeiten beim Aussendepartment EDA und, beim EDI mit 51,3 resp. 54,3 Prozent. Am ausgeglichensten sind die Bundeskanzlei und das Departement WBF.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:Helvetica">Fast ausgeglichen – aber nur fast</span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Aktuell sind insgesamt rund 44,6 Prozent der Bundesangestellten Frauen. Der Anteil ist leicht um 0,2 Prozentpunkte angestiegen. Allerdings sieht die Zielvorgabe einen Frauenanteil von 46 Prozent vor. Um dieses Ziel zu erreichen, so der Bericht, «muss jede ausgetretene Frau durch eine Frau ersetzt werden und jede vierte Stelle, die von einem Mann frei wird, neu mit einer Frau besetzt werden.» </span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Zwar konnten die Werte im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden, schreibt das EPA, doch: «In diesen Bereichen müssen die Massnahmen weitergeführt oder gar verstärkt werden.» Sonst könnten die Zielwerte bis Ende 2023 vermutlich nicht erreicht werden.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:Helvetica">Toppositionen noch immer schwach besetzt</span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Auch die Erhöhung des Anteils der Frauen in höheren Positionen ist auf einem guten Weg. Mindestens in den mittleren Kaderlohnklassen hat die Bundesverwaltung die Vorgaben erreicht, so der Bericht. Die mittleren Kader bestehen aus 36,3 Prozent Frauen. Dies gilt als im Vergleich mit Kantonsverwaltungen (siehe Kasten) recht hoch. Erstmals wurde der definierte Sollwert von 36 Prozent erreicht und übertroffen. </span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Trotz einer deutlichen Zunahme von 1,4 Prozentpunkten konnte der Wert bei den hohen Positionen, also Lohnklasse 30 und höher, mit 26 Prozent knapp noch nicht erreicht werden. Aber die Hoffnung bleibt: «Aufgrund dieser Tendenz sollte der definierte Sollwert per Ende 2023 erreicht werden können.»</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Die höchsten Werte für Top-Kader weist das EDI mit 37,2 Prozent Frauen auf. Es ist auch das einzige Departement, das unter den mittleren Kaderleuten mehr Frauen als Männer ausweist. Im VBS dagegen sind nur 13 Prozent der Topkader Frauen.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:Helvetica">Französischsprachige nehmen zu</span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Knapp 70 Prozent der Bundesangestellten geben als Hauptsprache Deutsch an, erstmals fällt der Wert unter 70 Prozent, wenn auch knapp. 23 Prozent sind französischsprachig, ihr Anteil ist stetig steigend. Die Italienischsprachigen mit knapp 7 Prozent und Rätoromanen mit 0,5 Prozent bleiben seit Jahren ähnlich gut vertreten. Die höchsten Anteile an Deutschsprachigen weisen das VBS und das UVEK auf, während die Bundeskanzlei mit den Übersetzungsdiensten am meisten Italienischsprachige hat. </span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:Helvetica">Der Bund hat eine Personalstrategie </span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Die vorliegende Analyse ist ein wesentliches Element für die Personalpolitik des Bundes. Weitere Elemente sind die Zufriedenheitsbefragung, welche dieses Jahr wieder als Vollerhebung durchgeführt wird, eine Optimierung des Lohnsystems, Kommunikationsmassnahmen und Kampagnen sowie Massnahmen zur Abfederung des demographischen Wandels. Schliesslich erarbeitet die Bundesverwaltung eine Personalstrategie für die Zeit zwischen 2024 und 2027 unter Einbezug aller Stellen. Über diese werden die VKB-Mitteilungen in einer ihrer nächsten Ausgaben berichten. </span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:Helvetica">Der Bundesrat legt für jede Legislatur eine Reihe strategischer Ziele in Form von Sollwerten fest. An einer Sitzung im März hat der Bundesrat das Reporting für 2022 gutheissen. Es liegt nun den eidgenössischen Räten zur Behandlung vor.</span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:14.0pt"><span arial="">Frauen beim Bund im Hoch</span></span></strong></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span arial="">Der Report 2023 des Headhunters Guido Schilling stellt fest: Während der öffentliche Sektor 23 Prozent weibliche Topkader beschäftigt, sind es in den Geschäftsleitungen privater Arbeitgeber nur 17 Prozent. Unter den öffentlichen Arbeitgebern nimmt der Bund eine Vorreiterrolle ein. Der Frauenanteil in höheren Positionen liegt bei 38 Prozent, bei den Kantonen sind die Werte deutlich schwächer. Der Schillingreport erhebt seit 2006 die Daten zur Zusammensetzung der Geschäftsleitungen der 100 grössten Arbeitgeber der Schweiz. Er schafft Transparenz an der Spitze. </span></span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Nur wenige Grenzgänger in der Bundesverwaltung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110189</link>
<description><![CDATA[Der Tessiner Lega-Nationalrat Lorenzo Quadri stösst sich in einem Vorstoss an der hohen Zahl von Grenzgängern in seinem Kanton und wollte es genau wissen: arbeiten...]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 11:08:05 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Tessiner Lega-Nationalrat <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/biografie?CouncillorId=4046" href="https://www.parlament.ch/de/biografie?CouncillorId=4046">Lorenzo Quadri</a> stösst sich in einem <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233912" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233912">Vorstoss</a> an der hohen Zahl von Grenzgängern in seinem Kanton und wollte es genau wissen: arbeiten auch welche in der Bundesverwaltung und wenn ja, wieviele. „Der Staat muss selbstredend mit gutem Beispiel vorangehen und darauf verzichten, Personen mit G-Ausweis einzustellen.“ Der Bundesrat rechnete vor: In der Schweiz seien insgesamt etwas über 386’000 Grenzgänger tätig - also Personen, die für eine Arbeitsstelle über eine Staatsgrenze pendeln. Vier von fünf Grenzgängern arbeiteten in der Region Genfersee, im Tessin oder in der Gegend von Basel. Die Zunahme betrug gegenüber der Vorjahresperiode über 6 Prozent.</p><p>Doch für die Bundesverwaltung seien lediglich 100 Grenzgänger mit ausländischer Staatsangehörigkeit tätig - dies entspricht 0,2 Prozent des Personalbestandes des Bundes oder nur 0,0003 Prozent aller Grenzgänger. Der grösste Teil - zwei Drittel - arbeitet für das EFD in Genf, also für Zoll und Grenzwacht.</p><p>Allerdings nehme die Zahl der Grenzgänger in der Schweiz tatsächlich zu, und sie bildeten grade zum Tessin mit einer Zunahme von 4 Prozent und einer Gesamtzahl von fast 80’000 Personen eine grosse Gruppe „Diese hohe Zahl von Grenzgängerinnen und Grenzgängern kann zu Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt: Lohndumping, Verdrängung der einheimischen Arbeitskräfte usw. führen“, schrieb Quadri.</p><p>Aufschlüsselung nach Departementen und Beschäftigungskanton (gemäss Bundesratsantwort):</p><table cellspacing="0" cellpadding="0" class=" cke_show_border"><tbody><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>Departement</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Kanton Dienstort</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Anzahl Grenzgänger/innen</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>EDI</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Bern</p></td><td style="vertical-align:top"><p>3</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Genf</p></td><td style="vertical-align:top"><p>1</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Neuenburg</p></td><td style="vertical-align:top"><p>3</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Zürich</p></td><td style="vertical-align:top"><p>3</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Ergebnis</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>10</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>EJPD</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Basel-Stadt</p></td><td style="vertical-align:top"><p>2</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Tessin</p></td><td style="vertical-align:top"><p>2</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Ergebnis</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>4</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>VBS</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Bern</p></td><td style="vertical-align:top"><p>1</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Ergebnis</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>1</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>EFD</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Genf</p></td><td style="vertical-align:top"><p>67</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Ergebnis</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>67</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>WBF</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Thurgau</p></td><td style="vertical-align:top"><p>4</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Zürich</p></td><td style="vertical-align:top"><p>4</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Ergebnis</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>8</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>UVEK</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Aargau</p></td><td style="vertical-align:top"><p>1</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Bern</p></td><td style="vertical-align:top"><p>1</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p>Zürich</p></td><td style="vertical-align:top"><p>5</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Ergebnis</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>7</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>Total</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><br></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>97</strong></p></td></tr></tbody></table><p><br></p><ul><li><ul><li><br></li></ul></li></ul>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mehr Kostenwahrheit beim Teuerungsausgleich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/110010</link>
<description><![CDATA[Bundesangestellte haben einen grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Teuerungsausgleich. Das Problem: Die Statistik berücksichtigt die Krankenkassenprämien nicht.]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Sep 2023 08:44:30 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Im Bundespersonalgesetz steht deutsch und deutlich (Artikel 16): Der Arbeitgeber Bund hat seinen Angestellten auf dem Lohn oder einzelnen Lohnanteilen sowie auf weitere Leistungen einen angemessenen Teuerungsausgleich auszurichten. Er darf dabei seine wirtschaftliche und finanzielle Lage sowie die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigen. </p><p>Und was dabei entscheidend ist: Diese Bestimmung ist nicht als Kann-Formulierung ausgestaltet. Das Personal hat somit grundsätzlich einen Anspruch auf einen Teuerungsausgleich.</p><p><strong>Teuerungsausgleich erhält die Kaufkraft</strong></p><p>Allerdings ist im Gesetz nicht ein vollumfänglicher, sondern ein angemessener Ausgleich der Teuerung vorgesehen. In der Botschaft zum Gesetz wurde ausgeführt, dass der Teuerungsausgleich in erster Linie der Kaufkrafterhaltung dient. </p><p>Nun sieht der Bund für 2024 im ordentlichen Haushalt ein Defizit von 0,5 Milliarden Franken vor. Für 2024 gehen die Prognosen von einem Wachstum der Wirtschaft von 1,5 Prozent aus, bei einer Teuerung von 1,5 Prozent. Die konjunkturelle Abkühlung dürfte sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Nach 2,0 Prozent im Jahresdurchschnitt 2023 sollte die Arbeitslosenquote 2024 bei 2,3 Prozent zu liegen kommen.</p><p>In den letzten vier Jahren belief sich die kumulierte Teuerung auf 3,1 Prozent. Die prognostizierte Teuerung in diesem Jahr wird über 2 Prozent liegen. Die aktuellen Teuerungsprognosen belaufen sich auf 2,4 bis 2,5 Prozent.</p><p>Für Lohnmassnahmen 2024 zugunsten des Bundespersonals sind im Voranschlag bloss 1 Prozent eingestellt. Es zeichnet sich ab, dass die Inflation in diesem Jahr die Kaufkraft der Angestellten des Bundes schwinden lässt. Das sind denkbar schlechte Aussichten für die Haushaltsbudgets der Mitarbeitenden des Bundes.</p><p><strong>Warenkorb berücksichtigt keine Kassenprämien</strong></p><p>Weiterhin steigen die Krankenkassenprämien scheinbar unaufhaltsam. Für 2024 wird eine erneute starke Zunahme erwartet. Die mittlere Prämie steigt in diesem Jahr um 6,6 Prozent! Die Kassenprämien verzerren die Aussagekraft der Teuerungsstatistik, fliessen sie doch nicht in den Landesindex der Konsumentenpreise ein.  </p><p><strong>Position der Personalverbände</strong></p><p>Bei dieser Sachlage müssen die Personalverbände darauf tendieren, dass bei der Beurteilung der Erhaltung der Kaufkraft auch die stetig steigenden Prämien der Krankenkassen einbezogen werden.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Informationsaustausch PUBLICA vom 11. Juli 2023 mit den Sozialpartnern</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/109156</link>
<description><![CDATA[Beim Austausch vom 11. Juli 2023 mit der Direktorin und dem Leiter HR wurde die laufende Organisationsentwicklung im Bereich Vorsorge eingehend besprochen. Dabei...]]></description>
<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 08:14:49 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Beim Austausch vom 11. Juli 2023 mit der Direktorin und dem Leiter HR wurde die laufende Organisationsentwicklung im Bereich Vorsorge eingehend besprochen. Dabei geht es um eine Vereinfachung der Strukturen, der Reduktion von drei auf zwei Kundenbereiche mit der Integration der IV-Belange und dem Aufbau eines kleinen Teams Entwicklung Vorsorge, das sich schwerpunktmässig mit Innovationen auseinandersetzt. Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Personalreglements haben aus organisatorischen Gründen eine Verzögerung erfahren. Intensiv besprochen wurden auch die zwei von der SVP-Fraktion im vergangenen Herbst eingereichten Motionen betreffend die berufliche Vorsorge. Eine Annahme dieser beiden Motionen durch die Räte würde einen erheblichen Einfluss auf die zweite Säule der Mitarbeitenden der Bundesverwaltung haben. Insgesamt würden sich damit die Anstellungsbedingungen massiv verschlechtern.</span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Manchmal darf das Handy einfach weiter surren</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/109842</link>
<description><![CDATA[Wie andere Angestellte auch haben Mitarbeitende der Bundesverwaltung das Recht, in ihrer Freizeit nicht erreichbar zu sein.]]></description>
<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 18:14:03 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Mit einer Motion wollte die Tessiner Grünen-Nationalrätin Greta Gysin <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213139" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213139">im März 2021</a> den Bundesrat beauftragen, eine Änderung des Arbeitsgesetzes auszuarbeiten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen demgemäss das Recht erhalten, ausserhalb der Arbeitszeit für den Arbeitgeber nicht erreichbar zu sein. Das heisst konkret, sie sollen das Handy beispielsweise einfach weiter läuten lassen, wenn die Chefin anruft.</p><p>Die Covid-19-Pandemie hat laut Gysin zu einer starken Verbreitung der Arbeit im Homeoffice geführt. 30 Prozent der Angestellten gaben im ersten Corona-Jahr 2020 an, dass sie die Frage der ständigen Erreichbarkeit sehr häufig beschäftigt hat. Denn wer zuhause als arbeitet, muss im Gegenzug eine viel höhere Erreichbarkeit gewährleisten. Die Folge: Die Trennung zwischen Privat- und Berufsleben ist für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seither immer weniger klar. Während viele von der Arbeit zuhause auf der einen Seite profitieren, beispielsweise, weil sie weniger pendeln müssen oder Beruf und Familie besser vereinbaren können, gibt es auf der anderen Seite auch reale Risiken für ihre Gesundheit.  Insbesondere gilt das für ihre psychische Gesundheit: Es drohen Stress, Überarbeitung und familiäre Konflikte. Sie forderte deshalb: «Die Flexibilisierung der Arbeitsformen muss begleitet werden von einer Anpassung der Bestimmungen zum Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.»</p><p>Am 17. März dieses Jahres wurde die Motion abgeschrieben, weil sie nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt worden ist. Der Bundesrat hatte zuvor die Ablehnung der Motion beantragt. Er begründete seine Absage damit, dass schon heute die bestehenden gesetzlichen Schranken für die ständige Erreichbarkeit genügen.</p><p>Der Bundesrat stellt klar, dass während der Ruhezeit kein Anspruch des Arbeitgebers besteht, die Arbeitnehmenden erreichen zu können. Daraus sei zu schliessen, dass diese bereits das Recht haben, nicht erreichbar zu sein. Er betont aber, dass es zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmenden unter dem Aspekt der psychosozialen Risiken wichtig sei, Zeitfenster zu definieren. Diese sollten regeln, wann eine Leistung erbracht werden muss und wann nicht.</p><p>Zudem sind laut dem Bundesrat aufgrund einer <a data-cke-saved-href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160484" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160484">parlamentarischen Initiative</a> noch aus dem Vor-Pandemie-Jahr 2016 gesetzliche Arbeiten im Gange, um den Zeitrahmen für die individuelle Tages- und Abendarbeit auszudehnen. Auch Arbeitstätigkeiten während der Ruhezeiten sind im Rahmen dieser Anpassung ein Thema. Der Bundesrat ist der Meinung, dass die Frage der Erreichbarkeit im Rahmen dieser Revisionsarbeiten zu diskutieren ist. Es sei daher nicht angezeigt, ein paralleles Revisionsprojekt in Angriff zu nehmen.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Keine Sanierungsmassnahmen für die PUBLICA  trotz Unterdeckung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/109840</link>
<description><![CDATA[Ende 2022 hat die PUBLICA einen konsolidierten Deckungsgrad von rund 96 Prozent aufgewiesen. Kein Grund für Panik, meinen die Verantwortlichen.]]></description>
<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 13:56:40 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Kassenkommission hat entschieden. Trotz der deutlichen Unterdeckung bei der offene Vorsorgewerke, will sie keine Sanierungsmassnahmen ergreifen. Ende 2022 lag der Deckungsgrad bei 96,1% (wir haben mehrfach berichtet). Angesichts der Unterdeckung haben die paritätischen Organe und die Kassenkommission Massnahmen zur Sanierung erwogen. Da </p><p>Experten das Ausmass der Unterdeckungen der beruflichen Vorsorge jedoch als gering eingestuft haben, haben die Verantwortlichen letztlich auf weiterführende Schritte verzichtet. Jedenfalls für sen Moment.<br></p><p>Gering bedeutet, dass die Unterdeckungen erwartungsgemäss innerhalb von fünf Jahren ohne Sanierungsmassnahmen behoben werden können. Der konsolidierte Deckungsgrad hat lediglich einen Informationscharakter und verpflichtet die Kasse bei einer Unterdeckung, sämtliche Destinatäre zu informieren. Für allfällige Auswirkungen für Versicherte und Rentenbeziehende ist nur der Deckungsgrad des eigenen Vorsorgewerkes massgebend. <br></p><p>Die PUBLICA wird bis Januar 2024 alle versicherten Personen und die Rentenbeziehenden informiert haben. <br></p><p>Die Aussichten sind unterdessen etwas besser. In der ersten Hälfte des Jahres 2023 ist der konsolidierte Deckungsgrad wieder gestiegen. Die Märkte bleiben jedoch volatil. Die Verantwortlichen beobachten due Situation laufend weiter. Sie beurteilen jeweils Ende Jahr neu, ob Sanierungsmassnahmen nötig sind.</p><p><br></p><table cellspacing="0" cellpadding="0" class=" cke_show_border"><tbody><tr><td style="vertical-align:top"><p><strong>Vorsorgewerk</strong></p></td><td style="vertical-align:top"><p><strong>Deckungsgrad per 31.12.2022</strong></p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>Angeschlossene Organisationen</p></td><td style="vertical-align:top"><p>100,5 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>Bund</p></td><td style="vertical-align:top"><p>95,5 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>ENSI</p></td><td style="vertical-align:top"><p>98,2 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>ETH</p></td><td style="vertical-align:top"><p>97,2 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>FINMA</p></td><td style="vertical-align:top"><p>98,3 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>IGE</p></td><td style="vertical-align:top"><p>100,8 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>METAS</p></td><td style="vertical-align:top"><p>96,1 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>PUBLICA</p></td><td style="vertical-align:top"><p>99,3 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>RAB</p></td><td style="vertical-align:top"><p>98,4 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>SNM</p></td><td style="vertical-align:top"><p>99,6 %</p></td></tr><tr><td style="vertical-align:top"><p>Swissmedic</p></td><td style="vertical-align:top"><p>99,0 %</p></td></tr></tbody></table>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mitjahresgespräch der Personalverbände mit der Direktion des BIT vom 6. Juli 2023</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/109155</link>
<description><![CDATA[Am 6. Juli 2023 haben sich die Personalverbände mit dem Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) Dirk Lindemann getroffen und sich über...]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 17:41:41 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 6. Juli 2023 haben sich die Personalverbände mit dem Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) Dirk Lindemann getroffen und sich über aktuelle Themen ausgetauscht. Besprochen wurden die Ergebnisse des durchgeführten Pulscheck 2022 und die laufende Reorganisation RUVER. Bei der Reorganisation RUVER geht es um den Block-Move von 340 Mitarbeitenden der Führungsunterstützungsbasis der Armee mit 500 Fachanwendungen zum BIT. Dabei geht es auch um die Entflechtung der Armee-Informatik von der Verwaltungsinformatik, welche Bundesrat Parmelin nach dem RUAG-Leak vor einigen Jahren angestossen hat.</span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Treffen der Sozialpartner mit EHB-Vertretern vom 3. Juli 2023</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/109154</link>
<description><![CDATA[Am 3. Juli 2023 haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner mit dem Ratspräsidenten Adrian Wüthrich und der Direktorin Barbara Fontanellaz der Eidgenössischen...]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 17:41:05 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span lang="DE" style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 3. Juli 2023 haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner mit dem Ratspräsidenten Adrian Wüthrich und der Direktorin Barbara Fontanellaz der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung (EHB) getroffen und ausgetauscht. Bei diesem Austausch ging es um verschiedene Informationen betreffend Personelles, Ausblick Lohnentwicklungsmassnahmen 2024, finanzielle Situation/BFI-Botschaft, Überführung der Mitarbeitenden in das neue Lohnsystem, neue Mitwirkungsverordnung, Ergebnisse und Massnahmen aus der Führungsbeurteilung 2022 und der Folgearbeiten zur institutionellen Akkreditierung. Die VKB hat sich insbesondere dafür eingesetzt, dass der Lehrkörper, bestehend aus Dozierenden und Lehrbeauftragten, in der neuen Mitwirkungsverordnung angemessen berücksichtigt wird.</span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>SEM: Neue Strukturen, um Krisensituationen noch besser bewältigen zu können</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/100425</link>
<description><![CDATA[Das SEM hat die Personalverbände am 9. September 2022 zu einem Informationstreffen zum Projekt: „Optimierung Führungsstruktur Stabsbereiche und Dienstbereich...]]></description>
<pubDate>Sun, 16 Oct 2022 09:01:11 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das SEM hat die Personalverbände am 9. September 2022 zu einem Informationstreffen zum Projekt: „Optimierung Führungsstruktur Stabsbereiche und Dienstbereich Asyl 2023 (OFS 2023)“&nbsp; eingeladen. Seitens SEM waren die Staatssekretärin, Christine Schraner Burgener, der Projektleiter OFS 2023, Urs von Arb, die HR-Chefin, Meret Stoppia, sowie Mary-Jorda Abraha, PEKO SEM, anwesend.</span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Konflikt in der Ukraine und die daraus resultierenden Flüchtlingsströme haben das SEM auf eine harte Probe gestellt und von allen Mitarbeitenden, vor allem im Dienstbereich Asyl, einen enormen Einsatz abverlangt. Diese Krisensituation hat auch die Schwachstellen der bestehenden Organisationsform aufgezeigt. Die daraus resultierenden Erfahrungen will sich die Staatssekretärin zu Nutze machen, um für kommende Krisensituationen noch besser aufgestellt zu sein. </span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Optimierungsprojekt nicht um einen verdeckten Stellenabbau handelt. Es wird zu Verschiebungen kommen, die Inhalte der Aufgaben bleiben grundsätzlich unverändert und allenfalls kann es zu Tiefereinreihungen kommen, wobei in diesem Fall die geltenden gesetzlichen Vorgaben gemäss BPV eingehalten werden. Hingegen wurde versichert, dass es zu keinem Stellenaufhebungsprozess kommen wird. Mit den direkt betroffenen Führungskräften wurden bereits Gespräche geführt und alle Mitarbeitenden wurden informiert. Sowohl die Staatssekretärin wie auch der Projektleiter pflegen eine Kultur der offenen Tür. </span></span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Führung des SEM ist eine offene und transparente Kommunikation mit den Personalverbänden wichtig. Das nächste Treffen ist für den 21. November 2022 angesetzt.</span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die VKB stellt sich für die Herausforderungen der Zukunft neu auf</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/97086</link>
<description><![CDATA[Nach zwei turbulenten Corona-Jahren hat sich die VKB neu organisiert. Der Vorstand hat sich im Zeichen der Digitalisierung verjüngt.]]></description>
<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 23:29:02 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die VKB hat einen neuen Zentralvorstand. Nach dem Rücktritt von vier verdienten Mitgliedern hat die Mitgliederversammlung vier neue Angehörige für die Führungsgremien der VKB gewählt. Gemäss Beschluss des Vorstandes vom 28. Januar 2022 fand die Versammlung aufgrund der noch immer nicht ausgestandenen Corona-Pandemie auf elektronischem und brieflichem Weg statt. Die Mitglieder erhielten im April Einladung, Traktanden, Revisorenbericht, Tätigkeitsprogramm. Die Stimmabgabe, mit Frist bis zum 11. Mai 2022, war auch auf der Website www.vkb-acc.ch möglich. </span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">An der Abstimmung und Wahl nahmen 597 Mitglieder online sowie 46 Mitglieder schriftlich teil, gültig waren total 643 Stimmen – das entspricht etwa 15 Prozent aller Mitglieder. 2021, als die Mitgliederversammlung ebenfalls online und schriftlich stattfand, hatten 407 Personen eilgenommen, da on rund 50 schriftlich. Das ist gegenüber der Mitgliederversammlung von 2021, die ebenfalls online und brieflich stattgefunden hat, eine deutliche Zunahme. Der Vorstand freut sich, wenn die modernere Kommunikation der VKB zu einer höheren Wahl- und Stimmbeteiligung geführt hat. </span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Gewählt sind in corpore mit total 626 zu 17 Gegenstimmen in den Zentralvorstand:</span></span></p><p><br></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Frau Rita Flühmann, Leiterin Human Resources der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung,</span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Herr Mathias Berger, Leiter Rechtsdienst der Wirtschafts-, Energie und Umweltdirektion des Kantons Bern, früherer Chef eines Rechtsdienstes im Departement VBS,</span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Herr Yannick Buchter, Controller im Stab Kommando Ausbildung der Gruppe Verteidigung des Departements VBS,</span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">sowie Herr Fahrettin Calislar, Publizist und Redaktor bei den Freiburger Nachrichten, früher stellvertretender Chefredaktor in der Kommunikation der Gruppe Verteidigung des Departements VBS.</span></span></li></ul><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bestätigt wurden der Zentralpräsident Dr. Hans Wipfli mit allem gegenüber acht Gegenstimmen und die bisherigen Mitglieder des Zentralvorstandes in corpore mit drei Gegenstimmen.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Auch die Rechnungsrevisoren erhielten von der Mitgliederversammlung mit vier Gegenstimmen ein weiteres Mandat.</span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Auch die anderen Traktanden nahmen die Mitglieder der VKB an:</span></span></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">einstimmig den Geschäftsbericht 2021 </span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">einstimmig die Beibehaltung des Mitgliederbeitrages 2022 von SFr. 70.- für Aktive und SFr. 35.- für Pensionierte</span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">mit einer Gegenstimme die Jahresrechnung 2021 mit einem Gewinn von 766 Franken</span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">mit fünf Gegenstimmen den Voranschlag 2022, der bei Einnahmen von SFr. 312'000.- und Ausgaben von SFr. 319'500.- Franken einen Verlust von SFr. 7500.- vorsieht </span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">mit einer Gegenstimme den Tätigkeitsprogramm 2021/2022 – im Vordergrund stehen weiterhin Kaderpolitik, die berufliche Vorsorge und die Revision von Bundespersonalgesetz und Bundespersonalverordnung</span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">und mit 15 Gegenstimmen die vorgelegten, zumeist redaktionellen Anpassungen der Statuten</span></span></li></ul><p><br></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Mitgliederbestand der VKB (4267, davon 1646 Pensionierte) blieb knapp im Rahmen der Vorjahre.</span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Geniesser-Spaziergang im Oberwallis</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/96437</link>
<description><![CDATA[Margrith Bachmann, GL VKB]]></description>
<pubDate>Thu, 26 May 2022 10:10:17 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">23 VKB-Mitglieder haben sich am 19. Mai 2022 in Visp zum Geniesserspaziergang unter der Leitung unseres ortskundigen Seniorenmitglieds und Wanderleiters Armin Borner eingefunden.</span></span></em></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach einer kurzen Postautofahrt und einem kurzen Anstieg zu Fuss erreichten wir oberhalb von Baltschieder einen Aussichtspunkt mit Blick auf die dritte</span></span><span lang="DE" style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> Rhonekorrektion, die Autobahn-Südumfahrung von Visp, die Lötschberg-NEAT mit dem Basistunnel-Südportal, die Lonza-Komplexe</span></span><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">, die </span></span><span lang="DE" style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Spuren des Waldbrands Visp/Eyholz im April 2011 und unser Ziel Baltschieder, das im September 2000 überschwemmt wurde.</span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Hier erfolgte bereits die erste Degustation auserlesener Walliser Weine mit Walliser-Fleischspezialitäten und Roggen- und Safranbrot. Im Anschluss an die Degustation verteilte Armin einen Wissens-Quiz-Fragebogen für GeniesserInnen. Die Auswertung erfolgte nach dem Mittagessen.</span></span></span></span></span></p><p>​​​​​​​<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dann ging es weiter. Auf dem neuen Rhonedamm mit seiner vielfältigen Flora und Fauna sammelte unser Wanderleiter Armin einen bunten Blumenstrauss und die Teilnehmenden versuchten eine Artenbestimmung vorzunehmen. </span></span></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein feines Mittagessen</span></span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Restaurant Baltschiederbach erwartete uns ein Gourmetessen: Spargelgratin mit Hamma (Walliserdeutsch für Rohschinken), als Hauptgang Entrecôte vom Eringerrind mit Gemüsegarnitur und Safrankartoffelstock, begleitet von je einem exzellenten Walliser Weiss- und Rotwein, und als Dessert ein selbstgemachtes Glace-Trio mit frischen Erdbeeren.</span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Verdauungsspaziergang führte uns entlang des Baltschiederbachs zur Grossbaustelle Hochwasserschutz Baltschiederbach. Der Ausbau der Talsperre und die Gerinneausweitung schützen die Bevölkerung vor Hochwasser und Geschiebematerial. </span></span></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Spezielle Schafsrasse</span></span></strong></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anschliessend führte uns Armin durch das schmucke Dorf, und wir lauschten seinen mitreissenden Sagen und Anekdoten sowie seinen Ausführungen zum kulturellen Leben im Dorf. Er informierte die Teilnehmenden auch über die Schwarznasen-Schafzucht. Speziell ist bei dieser autochtonen Walliser Rasse, dass weibliche Schafe zusätzlich zur namensgebenden schwarzen Nase auch schwarze Schwanzflecken. Gedrehte Hörner haben beide Geschlechter.</span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Postauto brachte uns zum Bahnhof Visp zurück, wo in der nahe gelegenen Parkanlage die letzte Degustation mit drei Dessertweinen und einer süssen Überraschung, einer Aprikosenschnitte, stattfand.</span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein grosser Dank gebührt unserem Wanderleiter Armin Borner und unserem Senioren-Delegierten Erwin Steuri.</span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Aufhebung des Ortszuschlages</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/95533</link>
<description><![CDATA[Der Bundesrat hat sich für Optimierungen am bestehenden Lohnsystem ausgesprochen. Unter anderem soll der Ortszuschlag aufgehoben und in den Grundlohn integriert...]]></description>
<pubDate>Sun, 01 May 2022 20:20:31 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><em>Der Bundesrat hat sich für Optimierungen am bestehenden Lohnsystem ausgesprochen. Unter anderem soll der Ortszuschlag aufgehoben und in den Grundlohn integriert werden. </em></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. April 2022 den Bericht in Erfüllung des Postulats 19.3974 der Finanzkommission des Nationalrats vom 6. September 2019 verabschiedet.</span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Im Rahmen dieses Berichts hat sich der Bundesrat auch für Optimierungen am bestehenden Lohnsystem ausgesprochen – u. a. soll der Ortszuschlag aufgehoben und in den Grundlohn integriert werden. </span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Damit dies möglich ist, müssen die Lohnklassenmaxima entsprechend erhöht werden. Der Bundesrat hat sich nun im Grundsatz für die Erhöhung der Lohnklassenmaxima um den Betrag der Ortszuschlagsstufe 13 ausgesprochen. Damit bleibt das Lohnniveau aller Mitarbeitenden auch nach der Optimierung gleich. </span></span></span></p><p>​​​​​​​<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Alle Mitarbeitenden werden bei der Umstellung mit der IST-Lohnsumme, bestehend aus IST-Lohn und IST-Ortszuschlag in das angepasste Lohnklassensystem überführt. Das Eidg. Finanzdepartement wird nun das Detailkonzept ausarbeiten und die Anpassung der Rechtsgrundlagen vorbereiten. Beides wird dem Bundesrat bis Ende 2023 zur Genehmigung unterbreitet.</span></span></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>DIALOG VBS</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/94319</link>
<description><![CDATA[Das periodische Treffen der Sozialpartner mit dem VBS fand am 25. März 2022 im Bundeshaus Ost statt. ]]></description>
<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 09:09:00 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das VBS war vertreten durch den Stv Generalsekretär/C Ressourcen, Marc Siegenthaler und Personalverantwortliche der Gruppen und Ämter. </span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Informiert wurde über personalrelevante Themen wie z. B.</span></span></span></span></span></p><ul><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Rechnung Personalaufwand</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Jahresbericht Vertrauensstelle VBS</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Lohnsystem Bundesverwaltung</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neue rechtliche Grundlagen (entsprechende Papiere wurden abgegeben)</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Reporting Personalbeurteilungen</span></span></span></span></span></li></ul><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Danach informierten die Gruppen und Ämter aus ihrer Sicht. Anschliessend berichteten die Personalverbände.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der nächste DIALOG findet am Freitag, 28. Oktober 2022 statt.</span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Austausch VKB mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/92852</link>
<description><![CDATA[Der Austausch der VKB mit dem BBL fand am 8. Februar 2022 statt. Das BBL war vertreten durch den Direktor Pierre Broye und die Personalchefin Marlies Grünig. Das...]]></description>
<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 09:34:11 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Der Austausch der VKB mit dem BBL fand am 8. Februar 2022 statt. Das BBL war vertreten durch den Direktor Pierre Broye und die Personalchefin Marlies Grünig. Das BBL informierte über den Stand und die Herausforderungen der sich im Gang befindenden Reorganisation und die neue Organisation ab 01.01.2022.</p><p>Der Anlass fand in einem positiven sozialpartnerschaftlichen Geist statt. Auf Fragen und Anliegen der VKB wurde eingegangen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Umfassende Transformation bei der Eidg. Zollverwaltung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/92451</link>
<description><![CDATA[Die Eidg. Zollverwaltung wurde am 1. Januar 2022 zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Die Funktionen der operativen Mitarbeitenden des Amtes – mitAusnahme...]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 17:07:55 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Eidg. Zollverwaltung wurde am 1. Januar 2022 zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Die Funktionen der operativen Mitarbeitenden des Amtes – mit</p><p>Ausnahme der Direktion – wurden einem Dienstgrad zugewiesen, vom Gefreiten bis zum Obersten – in Anlehnung an die Grade des Grenzwachtkorps. Diese Gradierung wird von</p><p>bisherigen Zollfachleuten als weitreichende Neuerung wahrgenommen.&nbsp;<br></p><p>Die bisherigen Berufe «Zollfachmann/-frau» und «Grenzwächter/-in» wurden in einem neuen Berufsbild «Fachspezialist/-in Zoll- und Grenzsicherheit» vereint. Das Eidg. Personalamt hat</p><p>diese Funktion am 21. Januar in die Lohnklasse 17 eingereiht. Für die Angehörigen des Grenzwachtkorps bedeutet dies zwei zusätzliche Lohnklassen, für die bisherigen Zollfach-</p><p>leute eine Lohnklasse weniger. Dieser Einreihungsentscheid des Eidg. Personalamtes war nicht verhandelbar.&nbsp;Für die Angehörigen des Grenzwachtkorps wird die Lohnklasse 17 per 1. Januar 2024 eingeführt. Für die Zollfachleute wird die Lohnklasse per 1. Januar 2028 angepasst. Ab 2028 werden die Lohngarantien (Art. 52a der Bundespersonalverordnung) wirksam, sodass Lohnreduktionen frühestens im Jahre 2030 eintreten.</p><p>Diese sozialverträglichen Übergangsfristen sind das Ergebnis von Verhandlungen der Personalverbände mit dem Bundesamt. An diesen war die Vereinigung der Kader des Bundes mit ihrer Sektion Offiziere des Grenzwachtkorps beteiligt.</p><p>Die VKB bedauert, dass der Einreihungsentscheid des Eidg. Personalamtes zu einer Lohnreduktion für Zollfachleute führt.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Rückblick und Ausblick</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/92394</link>
<description><![CDATA[2021: das zweite Jahr der Pandemie - ein ausserordentliches und schwieriges Jahr]]></description>
<pubDate>Sun, 23 Jan 2022 08:49:14 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Immer noch in der Krisenbewältigung</p><p>Die Krise dauert länger als erwartet. Ab Januar 2021 wurde in der Schweiz allmählich</p><p>geimpft. Dennoch musste - aufgrund der Corona-Situation - die Mitgliederversammlung der</p><p>VKB im Mai ein weiteres Mal abgesagt werden.</p><p>Im Sommer</p><p>entspannte sich die Situation,</p><p>doch im Herbst wurde die Lage erneut immer kritischer.</p><p>Das Virus, mit seinen Mutationen,</p><p>gibt weiterhin den Takt vor.</p><p>Die Pandemie hat die Entwicklung zu flexiblen Arbeitsformen beschleunigt</p><p>Mit der Revision der Bundespersonalverordnung vom 12. Mai 2021 wurde ermöglicht, dass</p><p>in den Räumlichkeiten der Arbeitgeberin oder im Homeoffice, aber auch in Co-Working</p><p>Spaces, Hub-Arbeitsplätzen oder flexiblen Teamräumen gearbeitet werden kann. Seit dem 1.</p><p>Juli kann zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden vereinbart werden, wo die</p><p>Mitarbeitenden ihre Arbeit erbringen. Zwei Drittel der Angestellten steht diese Möglichkeit</p><p>offen; ein Drittel, wie z.B. die Zollverwaltung, leistet weiterhin Dienst vor Ort.</p><p>Wo flexibel gearbeitet wird, braucht es in Zukunft weniger Arbeitsplätze im Büro: Kollektive</p><p>Arbeitsplätze,</p><p>Desksharing, Open space, Flex Work</p><p>werden die Bürowelt der Zukunft</p><p>prägen.</p><p>Die neue Arbeitsplatzgestaltung wird für alle Beteiligten in den nächsten Jahren</p><p>grosse Veränderungen mit sich bringen.</p><p>Erfolgreicher Einsatz der Personalverbände</p><p>Im Jahre 2021 gab es wegen der Corona-Krise keine Lohnmassnahmen für das</p><p>Bundespersonal. Ein schöner Erfolg für die Personalverbände ist daher der Beschluss des</p><p>Bundesrates vom 10. November 2021,</p><p>dem Bundespersonal im Rahmen der</p><p>Lohnmassnahmen 2022 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent zu gewähren. Auch der</p><p>Beschluss des Bundesrates vom 8. September 2021,</p><p>auf die Reform der Militärversicherung,</p><p>verbunden mit einem Abbau von Leistungen, zu verzichten, ist erfreulich.</p><p>Wenig Anerkennung für die gute Arbeit des Bundespersonals</p><p>Die Pandemie hat das Personal weiterhin gefordert, vor allem jene Angestellten, die direkt</p><p>mit der Bewältigung der Krise beschäftigt sind. Teile der Verwaltung, wie z.B. das Bundesamt</p><p>für Gesundheit, die Armeeapotheke, die Eidg. Zollverwaltung, die Eidg. Finanzverwaltung</p><p>und das seco mussten zahlreiche Mehrstunden leisten.</p><p>Diese Arbeit unter schwierigen Bedingungen wurde vom Parlament wenig anerkannt. So</p><p>beschloss das Parlament beim Voranschlag Mehrausgaben von 236 Millionen Franken.</p><p>Einzig die Ausgaben für das Personal wurden um 21 Millionen Franken gekürzt. Ferner gab</p><p>es weiterhin Vorstösse, die den Personalaufwand reduzieren oder die Ortszulage streichen</p><p>wollen.</p><p>Reorganisationen sorgen für Unruhe</p><p>In der Verwaltung wird andauernd umstrukturiert. Für grosse Unruhe beim Personal vor</p><p>allem die</p><p>Eidg. Zollverwaltung mit dem Projekt DaziT. Sie wird 2022 zum Bundesamt für Zoll</p><p>und Grenzsicherheit (BAZG). Tausende von Angestellten übernahmen neue Funktionen,</p><p>ohne deren Bewertung und Einreihung in eine Lohnklasse zu kennen.</p><p>Vom Projekt betroffen</p><p>sind 4500 Stellen. Alle Funktionen im neuen Organigramm werden erst am Ende des</p><p>Prozesses im Jahre 2022 neu bewertet und eingestuft.</p><p>Aussichten für 2022</p><p>​</p><p><canvas width="1091.75" height="1544.125"></canvas></p><p>Vor mageren Jahren für das Personal</p><p>Niemand weiss, wie sich die Pandemie in der nächsten Zeit entwickeln wird. Nach wie vor</p><p>besteht eine besondere Lage, die auf die Stimmung drückt und viele belastet.</p><p>Bei den Konjunkturprognosen für das Jahr 2022 herrscht, wegen der Pandemie, grosse</p><p>Unsicherheit. Die Prognosen erwarten ein Wachstum von 3 Prozent für 2022. Die</p><p>inländische</p><p>Teuerung zieht an und wird auf 1,1 Prozent (2021: 0,6 %) geschätzt.</p><p>Solange die Krise andauert, können Sparmassnahmen des Bundes, insbesondere auch</p><p>beim Personal, kein Thema sein. Dennoch wurden in der Wintersession die Ausgaben für</p><p>das Personal um 21 Millionen Franken gekürzt, was 125 beantragte Stellen weniger</p><p>bedeutet. Der Druck auf das Personal wird höher. Trends wie Flex Work, Digitalisierung und</p><p>Umstrukturierungen werden die Bundesverwaltung weiterhin beschäftigen. Die digitale</p><p>Transformation in der Bundesverwaltung wird im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der</p><p>VKB am 11. Mai 2022 stehen. Referent ist Direktor Dirk Lindemann, Bundesamt für</p><p>Informatik und Telekommunikation (BIT).</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Sitzung Personalverbände mit dem Bundesamt für Statistik (BFS)</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/91429</link>
<description><![CDATA[Das periodische Treffen der Sozialpartner mit dem BFS fand am 2. Dezember 2021 wegen der Coronalage per Skype-Besprechung statt. ]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 06:29:07 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">. Das BFS war vertreten durch den Direktor Georges-Simon Ulrich, den Abteilungsleiter Ressourcen Patrick Grossen und den Personalchef Alfredo Maccecchini. </span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das BFS informierte über den Stand und die Herausforderungen der beiden Bundesratsaufträge:</span></span></span></span></span></p><ul><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nationale Datenbewirtschaftung (NaDB)</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Data Science Competence Center (DSCC)</span></span></span></span></span></li></ul><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Besprochen wurden auch die finanziellen Herausforderungen für das BFS in diesem und den kommenden Jahren. Es zeichnen sich Nachtragskredite ab.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Gesprochen wurde auch über flexible Arbeitsformen, Home Office und agile Arbeitsformen.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zudem wurde über den Stand des Projektes «Überprüfung Einreihungen BFS» informiert.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Anlass fand in einem positiven sozialpartnerschaftlichen Geist statt. Auf Fragen und Anliegen der Personalverbände wird eingegangen.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein nächstes Treffen mit den Personalverbänden ist für das Frühjahr 2022 geplant.</span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Informationsanlass des VBS, Bereich Verteidigung (V)</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/91406</link>
<description><![CDATA[Das periodische Treffen der Sozialpartner mit dem Bereich V des VBS fand am 30. November 2021 wegen der Coronalage per Videokonferenz statt. ]]></description>
<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 10:42:03 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das VBS, Bereich V, war vertreten durch den Chef der Armee (CdA), Korpskommandant Thomas Süssli, den Personalchef V Daniel Gafner und weiteren Mitarbeitern. </span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der CdA informierte über die Vision 2030, welche in sieben Bereiche aufgeteilt ist:</span></span></span></span></span></p><ul><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Menschen für Sicherheit</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Klarer, machbarer Auftrag der Armee (A)</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Menschen im Zentrum</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Leadership unterscheidet uns</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Den Bedrohungen voraus</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Digital schlagkräftig</span></span></span></span></span></li><li style="margin-bottom:16px; margin-left:8px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Konsequent ausgerichtet</span></span></span></span></span></li></ul><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dazu werden jetzt Strategien erarbeitet.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ferner orientierte der CdA über Diversität in der Armee und das Projekt Berufsmilitär 4.0.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Personalchef V orientierte über die geplante Kaderausbildung und die Transformation der FUB zu einem Kommando Cyber. Ferner über die Revision von Weisungen, die Mobilität der Berufsmilitärs (BM), die Kollektivunfallversicherung der BM und die Fluktuation im Bereich V.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Anlass fand in einem positiven sozialpartnerschaftlichen Geist statt. Auf Fragen und Anliegen der Personalverbände wird eingegangen.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein nächstes Treffen mit den Personalverbänden ist für den Frühling 2022 geplant.</span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Staatssekretariat für Migration (SEM)</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/90866</link>
<description><![CDATA[Das periodische Treffen der Sozialpartner mit dem SEM fand am 10. November 2021 am Standort in Wabern statt. ]]></description>
<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 11:07:32 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das SEM war vertreten durch den Direktor und Staatssekretär Mario Gattiker, die Stv. Direktorin Barbara Büschi, den Vizedirektor Mathias Stettler, die Chefin HR Meret Stoppia und zwei Mitglieder der Personalkommission. Seitens der Personalverbände fehlte der Personalverband des Bundes (PVB).</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Besprochen wurden Diversität und Inklusion im SEM resultierend aus dem Projekt Chancengleichheit SEM. Ferner wurde die Ressourcensituation im Jahr 2022 und aktuelle Fragen der Covid19-Pandemie mit Bezug auf das SEM behandelt.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Staatssekretär Gattiker verabschiedete sich von den Personalverbänden mit dem besten Dank für die angenehme und gute Zusammenarbeit. Er geht Ende Jahr in Pension. Seine Nachfolgerin ist Christine Schraner Burgener.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Treffen fand in einem positiven sozialpartnerschaftlichen Geist statt. Auf Fragen und Anliegen der Personalverbände wird eingegangen.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein nächstes Treffen mit den Personalverbänden ist für den Frühling 2022 geplant.</span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Teuerungsausgleich von 0.5 Prozent für das Bundespersonal im Jahr 2022</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/90827</link>
<description><![CDATA[Im Gegenzug Verzicht auf eine Reallohnerhöhung. ]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 13:58:15 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.0pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><em>Die diesjährigen Lohnverhandlungen der Personalverbände des Bundes und der VKB mit Bundesrat Ueli Maurer fanden in einer guten Atmosphäre statt. Dem begründeten Begehren der Verbände, im Jahr 2022 dem Bundespersonal einen Lohnausgleich von 0.5 Prozent zu gewähren, wurde vom Vorsteher EFD, Bundesrat Ueli Maurer nach Diskussion stattgegeben. Er wird dem Gesamtbundesrat am 10. November 2021 diesen Antrag zur Beschlussfassung vorlegen. </em></span></span></span></p><p><br></p><p style="margin-right:-19px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.0pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><em>Konkret wird er dem Parlament hierzu einen Nachtragskredit beantragen, da im Personalbudget des Bundes wegen der im Frühjahr noch sehr tiefen Teuerung keine Mittel für eine Teuerungs­abgeltung eingestellt worden waren. </em></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.0pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><em>Im Gegenzug verzichteten die Personalverbände des Bundes – angesichts der coronabedingten ausserordentlichen Schuldenlast des Bundes von 25 Milliarden CHF auf generelle Reallohnerhöhungen für das Jahr 2022. Dies aber nur unter der Erwartung, dass auch in Zukunft eine allfällige Teuerung voll abgegolten würde. </em></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.0pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><em>&nbsp;</em></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:15.0pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><em>Der Vorsteher EFD und oberster Personalchef des Bundes hielt fest: „Wir fordern nichts Ungewöhnliches“; auch aus finanzpolitischer Sicht handelt es sich um eine „massvolle und vernünftige Lösung“. Ueli Maurer betonte: „Wir wollen dem Personal ein entsprechendes positives Signal geben, dass der Bundesrat auch in Zukunft am Grundsatz eines Teuerungsausgleichs festhalten wird.“ Dieser Teuerungsgleich wird vom Bundesrat dem Personal des Bundes auch zur Kaufkrafterhaltung und damit des Konsums als Stütze der Konjunktur gewährt. </em></span></span></span>​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>METAS</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/90002</link>
<description><![CDATA[Das jährliche Treffen der Sozialpartner mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) fand am 14. Oktober 2021 am Standort in Wabern statt. Das METAS...]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 08:16:01 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das jährliche Treffen der Sozialpartner mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) fand am 14. Oktober 2021 am Standort in Wabern statt. Das METAS war vertreten durch den Direktor Philippe Richard, den Vizedirektor Hanspeter Andres, die Personalchefin Ruth Maurer und einem Mitglied der Personalkommission.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach einem kurzen Rückblick wurde über den Teuerungsausgleich und das Vorsorgewerk METAS gesprochen. </span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Da die Teuerung im laufenden Jahr berechnet nach dem Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) per Ende August 2021 0% betrug, wird beim METAS per 1.1.2022 kein Teuerungsausgleich ausgerichtet.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Deckungsgrad des Vorsorgewerkes METAS belief sich Ende August 2021 auf 110.8%. Erfreulich.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Treffen fand in einem positiven sozialpartnerschaftlichen Geist statt. Auf Fragen und Anliegen der Personalverbände wird eingegangen.</span></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:16px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:8.0cm"><span style="line-height:12pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das METAS ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Es ist in seiner Organisation und Betriebsführung selbständig und führt eine eigene Rechnung. Es wird nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt. Die Organe des Instituts sind der Institutsrat, die Geschäftsführung und die Revisionsstelle.</span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">15.10.2021 bom</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Verzicht auf die Reform der Militärversicherung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/89089</link>
<description><![CDATA[Die im Jahre 2018 angekündigte Optimierung….Am 29. August 2018 kündigte der Bundesrat strukturelle Optimierungen in der Bundesverwaltung an. Das Eidg. Departement...]]></description>
<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 09:09:37 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die im Jahre 2018 angekündigte Optimierung….</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 29. August 2018 kündigte der Bundesrat strukturelle Optimierungen in der Bundesverwaltung an. </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Eidg. Departement des Innern prüft sowohl den <em>Verzicht auf die freiwillige Versicherung als auch den Verzicht auf den Versicherungsschutz bei Krankheit der</em> <em>beruflich Versicherten durch die Militärversicherung</em>. Dies unter Berücksichtigung einer angemessenen Übergangsfrist für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wird dem Bundesrat zu Beginn der nächsten Legislatur (2020-2023) eine Vernehmlassungsvorlage dazu unterbreiten.</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">wird von allen Personalverbänden bekämpft… </span></strong></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die VKB und auch alle anderen Personalverbände haben diese Reform von Anfang an bekämpft, weil damit das militärische Berufspersonal an Vorteilen verlieren würde. Die geplante Reform würde die bisherigen Anstellungsbedingungen verschlechtern und den Beruf unattraktiv machen.</span></span></span></span></p><p><br></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">… und bringt nur geringfügige Einsparungen</span></strong></span></span></span></p><p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">im Bericht zur Staatsrechnung 2020 führt der Bundesrat im Abschnitt «Strukturelle Reformen der Bundesverwaltung» zur Reform der Militärversicherung folgendes aus:</span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">«Es haben diverse Sitzungen zwischen dem GS-EDI und GS-VBS stattgefunden, anlässlich welchen insbesondere die finanziellen Auswirkungen eines Systemwechsels sowie mögliche flankierende Massnahmen analysiert worden sind.</span></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dabei hat sich gezeigt, dass sich für den Bund nur geringfügige Einsparungen realisieren lassen, weil es teilweise bloss zu Verschiebungen von bisherigen Leistungen der Militärversicherung an das Departement VBS kommt und der Bund letztlich in der Pflicht bleibt.</span></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf der anderen Seite resultiert eine Mehrbelastung der Kantone, insbesondere wegen der Kostenbeteiligung an den stationären Behandlungskosten und im Bereich der Prämienverbilligung.»</span></span></span></span></p><p><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Angesichts dieser Verhältnisse hat der Bundesrat am 8. September 2021 beschlossen, auf die Umsetzung der Massnahme zu verzichten.</span></strong></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Transfer der Zulassungsstelle Pflanzenschutzmittel ins BLV und Organisationsüberprüfung im BLW</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/89053</link>
<description><![CDATA[Am jährlichen Sozialpartnertreffen mit den Personalverbänden orientierte am 2. September 2021 der Direktor vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Christian Hofer,...]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 09:15:18 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am jährlichen Sozialpartnertreffen mit den Personalverbänden orientierte am 2. September 2021 der Direktor vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Christian Hofer, mit seinem Stab über aktuelle Fragen.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <em>Zulassungsstelle für Pflanzenschutzmittel des Bundes</em> wird anfangs 2022 vom BLW zum Bundes­amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) transferiert. </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Zu­las­sungsver­fahren wird dadurch klarer vom Risikobeurteilungsverfahren getrennt, was die Unabhängigkeit der verschiedenen Organe stärkt und den Ablauf optimiert. Die Evaluation erfolgte durch ein externes Unternehmen. </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Direkt werden 8 Mitarbeitende (FTE) vom BLW ins BLV verschoben. Diese Verschiebung von einem Amt zum anderen erfolgt örtlich auf dem Campus Liebefeld zwischen zwei Gebäuden mit wenigen hundert Meter Abstand und ist somit für die Betroffenen diesbezüglich kaum relevant. &nbsp;Organisatorisch und inhaltlich er­folgen jedoch einige Anpassungen. So wurden unter Einbezug der betroffenen Mitarbeiten­den die Stellen­beschreibungen den neuen Tätigkeiten angepasst und neue Pflichtenhefte erarbeitet. Für die Mitarbeitenden, welche das Amt wechseln, wurde die Klassierung auf bisheriger Höhe bestätigt. Auch in Zukunft werden die betroffenen Mitarbeitenden weiter über das Projekt </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">«Transfer und Integration» informiert.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Stimmung bei den betroffenen Mitarbeitenden ist gemäss Aussage des Projektleiters beim BLW, Felix Fraga, relativ gut, obwohl diese Reorganisation zusammen mit dem Departements­wechsel vom WBF zum EDI für alle Beteiligten keine leichte Aufgabe darstellte.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Direktor Christian Hofer orientierte zusätzlich über die bevorstehende <em>Organisationsüber­prüfung im BLW,</em> welcher er selber bei seinem Amtsantritt in Aussicht gestellt hatte: Er will, dass das BLW sich den <em>agrarpolitischen Veränderungen sowie dem digitalen Wandel</em> stellt. Dabei stehen Aufgaben, Prozesse, Schnittstellen sowie Führungsorganisation im Fokus.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Damit möglichst wenig interne Ressourcen gebunden werden, wird das BLW von der externen <em>Firma Res Publica Consulting AG (RPC)</em> unterstützt. Christian Hofer betonte, dass es sich nicht um eine Sparübung handelt und dass keine Stellen abgebaut werden, sondern es geht darum, das BLW als Organisation zu stärken.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die BLW-Mitarbeitenden wurden bereits anfangs dieser Woche informiert; am 3. September 2021 findet zudem ein virtueller Austausch statt, anlässlich dessen die Mitarbeitenden Christian Hofer und der Projektleiterin Fragen stellen können: Schon bisher wurde im BLW eine gute Kommunikationskultur gepflegt; deshalb bestehe bei den Mitarbeitenden eine gute Einstellung und Erwartungshaltung zum Projekt.</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Informationstreffen beim Schweizerischen Nationalmuseum (SNM) in Zürich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/89052</link>
<description><![CDATA[Dieses Frühjahr hat Frau Denise Tonella die Direktion des SNM übernommen. ]]></description>
<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 09:12:34 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Tessiner Historikerin informierte am 21. September 2021 erstmals die Personalverbände über Entwicklungen am SNM. Sie beantwortete zusammen mit der Geschäftsleitung und Personalchef Thomas Fechtelkord vor Ort im Landesmuseum Zürich aktuelle Fragen. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Schwerpunktthema „Digitale Transformation“</span></em></strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> werden drei Bereiche definiert:</span></span></span></span></p><ul><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Sammlungsmanagement-System</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Online-Zugang inkl. digitale Verwaltung und</span></span></span></span></li><li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Externer digitaler Zugang zu den Sammlungen</span></span></span></span></li></ul><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf die Frage nach den Auswirkungen dieses Grossprojektes versicherte uns Denise Tonella, Personal einzusparen sei nicht das Ziel, sondern die gegebenen Budgetmittel sollen effektiver eingesetzt werden. Im Rahmen des RUMBA-Projekts der Bundesverwaltung soll das Ressourcen- und Umweltmanagement des SNM optimiert werden. Dabei sollen die Ressourcen auch intern verteilt werden, und zwar bei seit Jahren weiterhin stabilem Personalbestand. </span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Für das Schwerpunktthema „Digitale Transformation“ wurde das Budget seitens Bund genehmigt. Eine externe Beratung ist mit Mitarbeiterbeteiligung vorgesehen. Die Schulung des Personals in allen Bereichen (nicht nur in Digitaler Transformation) wird verstärkt.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beim Home Office</span></em></strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> wurden beim SNM keine starren Regeln erlassen, sondern die Bundesrichtlinien werden flexibel angewendet. Wichtig ist auch die Gesundheit der Mitarbeitenden, welche Zuhause arbeiten. 81 Prozent aller Mitarbeitenden arbeiten Teilzeit und relativ wenige erledigen reine Verwaltungsarbeiten. Aufgrund der speziellen Situation an den Museen (auch räumlich) wird kaum ein Desk Sharing angewendet werden können.</span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im gegenwärtigen Zeitpunkt besteht <strong><em>keine COVID- Zertifikatspflicht</em></strong> für die Mitarbeitenden. Sofern diese geimpft sind (Zertifikat) werden diese <strong><em>von der Maskenpflicht in Innenräumen befreit. </em></strong></span></span></span></span></p><p style="margin-bottom:13px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Informationstreffen fand – wie in den Vorjahren unter Direktor Andreas Spillmann – in einem positiven sozialpartner­schaftlichen Geist statt: Auf die Anliegen der Personalverbände wird eingegangen.</span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Pandemie: Ausstieg und Einstieg in eine neue Arbeitswelt</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/87016</link>
<description><![CDATA[Die Impfkampagne schreitet voran, beh&ouml;rdliche Einschr&auml;nkungen fallen weg. Die Pandemie ist noch nicht &uuml;berwunden. Aber wir sind auf einem guten Weg,...]]></description>
<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 12:06:39 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-family:Arial,serif"><em>Die Impfkampagne schreitet voran, beh&ouml;rdliche Einschr&auml;nkungen fallen weg. Die Pandemie ist noch nicht &uuml;berwunden. Aber wir sind auf einem guten Weg, die Normalisierung r&uuml;ckt n&auml;her. Bis zu 25&#39;000 von insgesamt 38&#39;000 Mitarbeitenden der Bundesverwaltung arbeiten seit dem 19. Oktober 2020 im Homeoffice. Nach den Sommerferien werden sie nach und nach an ihren Arbeitsplatz zur&uuml;ckkehren. Verschiedene Trends weisen auf einen grossen Umbruch in der Arbeitswelt hin: das klassische B&uuml;ro mit Akten am Arbeitsort, bei dem jeder an seinem eigenen Schreibtisch sitzt, wird verschwinden.</em></span></p>

<p><span style="font-family:Arial,serif"><strong>Mobil-flexibles Arbeiten und Einf&uuml;hrung kollektiver Arbeitspl&auml;tze (Desksharing)</strong></span></p>

<p><span style="font-family:Arial,serif">Zwei Drittel der Angestellten des Bundes erhalten die M&ouml;glichkeit, ab 1. Juli mit ihren Vorgesetzten flexible Arbeitsformen, wie Homeoffice, zu vereinbaren. So wird sich mit der Zeit eine Mischung aus Arbeit von zu Hause und Arbeit im B&uuml;ro etablieren &ndash; ein neues, hybrides Arbeitsmodell.</span></p>

<p><span style="font-family:Arial,serif">Wo in breitem Masse mobil gearbeitet wird, werden B&uuml;rofl&auml;chen am Arbeitsort weniger ausgelastet. Das Homeoffice leistet dem </span><span style="font-family:Arial,serif"><em>Desksharing</em></span><span style="font-family:Arial,serif"> Vorschub.</span></p>

<p><span style="font-family:Arial,serif">Der Bundesrat hat am 18. Dezember 2020 ein Konzept f&uuml;r die Einf&uuml;hrung kollektiver Arbeitspl&auml;tze gutgeheissen. Er beauftragt damit die Departemente und die Bundeskanzlei, f&uuml;r Standardb&uuml;roarbeitspl&auml;tze im Inland, im Zusammenhang mit dem Ausbau flexibler Arbeitsformen, grunds&auml;tzlich Desksharing einzuf&uuml;hren. Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden langfristig keinen eigenen Arbeitsplatz mehr haben. Bis Ende dieses Sommers wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die ein &uuml;bergeordnetes Change Konzept erstellen wird.</span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-family:Arial,serif"><span style="font-size:medium"><span style="font-size:small"><em>Neue Arbeitsplatzgestaltung &ndash; grosse Ver&auml;nderungen f&uuml;r alle Beteiligten</em></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-family:Arial,serif"><span style="font-size:medium"><span style="font-size:small">Indem auf fest zugewiesene Arbeitspl&auml;tze vermehrt verzichtet wird, k&ouml;nnen Fl&auml;chen optimaler genutzt werden. K&uuml;nftig sollen R&auml;umlichkeiten mit unterschiedlicher Ausstattung f&uuml;r die unterschiedlichen Arbeitssituationen (Sitzungen, Konferenzen, Austausch, ruhiges Arbeiten etc.) zur Verf&uuml;gung stehen. Damit k&ouml;nnen die Anforderungen des individuellen und teamorientierten Arbeitens besser ber&uuml;cksichtigt werden. </span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-family:Arial,serif"><span style="font-size:medium"><span style="font-size:small">Die neue Arbeitsplatzgestaltung wird f&uuml;r alle Beteiligten gr&ouml;ssere Ver&auml;nderungen mit sich bringen. Die</span><span style="font-size:small"> F&uuml;hrungskr&auml;fte werden kaum mehr Einzelb&uuml;ros besitzen, sondern ebenfalls in den offenen Fl&auml;chen sitzen. Auch werden</span><span style="font-size:small"> </span><span style="font-size:small">Kompetenztrainings f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte notwendig: wie arbeitet und f&uuml;hrt man im Multispace mit Desksharing.</span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-family:Arial,serif"><span style="font-size:medium"><span style="font-size:small"><strong>Digitale Transformation: der Einsatz elektronischer Mittel zur Erf&uuml;llung von Beh&ouml;rdenaufgaben</strong></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-family:Arial,serif">Bundesrat Ueli Maurer treibt die digitale Transformation voran. Ein Beispiel bildet das Projekt DaziT in der Eidg. Zollverwaltung, f&uuml;r welches das Parlament im Jahre 2017 einen Kredit von 400 Millionen Franken bewilligt hat. Mit der Vereinfachung und Digitalisierung der Gesch&auml;ftsprozesse in Richtung papierloses B&uuml;ro sind </span><span style="font-family:Arial,serif">umw&auml;lzende &Auml;nderungen der Organisation verbunden, welche zu Unruhe beim Personal f&uuml;hren. In den n&auml;chsten Jahren sollen weitere Digitalisierungsprojekte in der Verwaltung folgen. Denn der Bundesrat hat in seinen Jahreszielen f&uuml;r 2021 folgendes festgehalten:</span><span style="font-family:Arial,serif"> Der Bund erbringt seine staatlichen Leistungen effizient und m&ouml;glichst digital.</span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mitgliederversammlung 2021 in der besonderen Lage</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/85525</link>
<description><![CDATA[Ausserordentliches Verfahren für die Ausübung des Stimmrechts ]]></description>
<pubDate>Mon, 17 May 2021 10:24:42 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-left:-9px; margin-right:-38px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:10.0cm"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Zentralvorstand musste am 1. M&auml;rz die Mitgliederversammlung 2021 vom 5. Mai auf Grund der aktuellen Situation mit dem Corona Virus absagen. Nach Artikel 27 der COVID-19-Verordnung 3 des Bundesrates vom 19. Juni 2020 kann bei Versammlungen von Gesellschaften ein Verfahren auf schriftlichem Weg oder in elektronischer Form angeordnet werden.</span></span></span></span></span></span></p>

<p style="margin-left:-9px; margin-right:-38px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:10.0cm"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Daher wurden die Mitglieder ab 6. April per Post mit den Unterlagen (Einladung, Traktanden, Revisorenbericht, T&auml;tigkeitsprogramm) und einem Stimmzettel f&uuml;r die schriftliche Abstimmung dokumentiert. Die Stimmabgabe, mit Frist bis zum 5. Mai, war auch elektronisch m&ouml;glich auf der Website </span></span><a href="http://www.vkb-acc.ch" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"><span style="text-decoration:none"><span style="text-underline:none">www.vkb-acc.ch</span></span></span></span></a><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">.</span></span></span></span></span></span></p>

<p style="margin-left:-9px; margin-right:-38px"><span style="font-size:12pt"><span style="tab-stops:10.0cm"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:11.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">An der Abstimmung haben 407 Mitglieder im In- und Ausland (von 4277) teilgenommen, was einer Stimmbeteiligung von rund 10<strong> </strong>Prozent entspricht. Elektronisch haben 355<strong> </strong>Mitglieder abgestimmt, schriftlich 52<strong>.</strong> Allen Antr&auml;gen zugestimmt haben 406 Mitglieder. </span></span></span></span></span></span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Verzicht auf die Reform der Militärversicherung</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/84512</link>
<description><![CDATA[Die im Jahre 2018 angek&uuml;ndigte Optimierung&hellip;.

Am 29. August 2018 k&uuml;ndigte der Bundesrat strukturelle Optimierungen in der Bundesverwaltung an. Das...]]></description>
<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 18:40:52 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:106%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die im Jahre 2018 angek&uuml;ndigte Optimierung&hellip;.</span></strong></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:106%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 29. August 2018 k&uuml;ndigte der Bundesrat strukturelle Optimierungen in der Bundesverwaltung an. </span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Eidg. Departement des Innern pr&uuml;ft sowohl den Verzicht auf die freiwillige Versicherung als auch den Verzicht auf den Versicherungsschutz bei Krankheit der beruflich Versicherten durch die Milit&auml;rversicherung. Dies unter Ber&uuml;cksichtigung einer angemessenen &Uuml;bergangsfrist f&uuml;r die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wird dem Bundesrat zu Beginn der n&auml;chsten Legislatur (2020-2023) eine Vernehmlassungsvorlage dazu unterbreiten.</span></span></span></span></p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">wird von allen Personalverb&auml;nden bek&auml;mpft&hellip; </span></strong></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die VKB und auch alle anderen Personalverb&auml;nde haben diese Reform von Anfang an bek&auml;mpft, weil damit das milit&auml;rische Berufspersonal an Vorteilen verlieren w&uuml;rde. Die geplante Reform w&uuml;rde die bisherigen Anstellungsbedingungen verschlechtern und den Beruf unattraktiv machen.</span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:106%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&hellip; und bringt nur geringf&uuml;gige Einsparungen</span></strong></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:106%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">im Bericht zur Staatsrechnung 2020 f&uuml;hrt der Bundesrat im Abschnitt &laquo;Strukturelle Reformen der Bundesverwaltung&raquo; zur Reform der Milit&auml;rversicherung folgendes aus:</span></span></span></span></p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Es haben diverse Sitzungen zwischen dem GS-EDI und GS-VBS stattgefunden, anl&auml;sslich welchen insbesondere die finanziellen Auswirkungen eines Systemwechsels sowie m&ouml;gliche flankierende Massnahmen analysiert worden sind.</span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dabei hat sich gezeigt, dass sich f&uuml;r den Bund nur geringf&uuml;gige Einsparungen realisieren lassen, weil es teilweise bloss zu Verschiebungen von bisherigen Leistungen der Milit&auml;rversicherung an das Departement VBS kommt und der Bund letztlich in der Pflicht bleibt.</span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf der anderen Seite resultiert eine Mehrbelastung der Kantone, insbesondere wegen der Kostenbeteiligung an den station&auml;ren Behandlungskosten und im Bereich der Pr&auml;mienverbilligung.</span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Angesichts dieser Verh&auml;ltnisse ist vorgesehen, dem Bundesrat 2021 ein Aussprachepapier mit dem <em>Verzicht auf die Umsetzung der Massnahme </em>zu unterbreiten.</span></span></span></span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Multispace: der Bundesrat will mehr Grossraumbüros</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/83064</link>
<description><![CDATA[Eine Interpellation aus dem Nationalrat stellte dem Bundesrat Fragen zur physischen und psychischen Gesundheit in Grossraumb&uuml;ros der Bundesverwaltung nach dem...]]></description>
<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 17:40:40 +0100</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eine Interpellation aus dem Nationalrat stellte dem Bundesrat Fragen zur physischen und psychischen Gesundheit in Grossraumb&uuml;ros der Bundesverwaltung nach dem Standard Multispace. Der Antwort des Bundesrates vom 13. Januar 2021 entnehmen wir die folgenden Ausf&uuml;hrungen:</span></em></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kennt der Bundesrat die Risiken von Grossraumb&uuml;ros?</span></strong></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Bundesrat ist sich der Chancen und Risiken von Multispace-Arbeitsr&auml;umen bewusst. Daher schenkt die Bundesverwaltung der Konzeption, Planung, Gestaltung und Realisierung von Arbeitspl&auml;tzen und B&uuml;roraumumgebungen grosse Beachtung. Alle Wege zum nachhaltigen Erhalt und zur F&ouml;rderung der Gesundheit der Mitarbeitenden sowie deren Leistungsf&auml;higkeit werden beschritten. Die Multispace-Arbeitsr&auml;ume der Bundesverwaltung entsprechen Artikel 24 der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz.</span></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Sind Grossraumb&uuml;ros nicht gef&auml;hrlich in Bezug auf die Verbreitung von Covid-19?</span></strong></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Bundesrat trifft verschiedene Vorkehrungen, um die Verbreitung von Covid-19 in Multispace-Arbeitsr&auml;umen zu minimieren. Die Verwaltungseinheiten erstellen Schutzkonzepte und stellen sicher, dass die aktuellen Vorgaben des Bundesamtes f&uuml;r Gesundheit (BAG) eingehalten werden.</span></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&Uuml;ber wie viele B&uuml;roarbeitspl&auml;tze verf&uuml;gt die Bundesverwaltung?</span></strong></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Schweizweit gibt es 32&#39;337 B&uuml;roarbeitspl&auml;tze der zivilen Bundesverwaltung in 219 Objekten.</span></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die meisten B&uuml;roarbeitspl&auml;tze der zivilen Bundesverwaltung befinden sich im Raum Bern. Ende 2019 betrug die Kapazit&auml;t der 117 B&uuml;ro- und Verwaltungsgeb&auml;ude im Raum Bern 26&#39;423 B&uuml;roarbeitspl&auml;tze. Dies entspricht einem Anteil von rund 82 Prozent.</span></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wie sieht der Bundesrat die Zukunft der Grossraumb&uuml;ros?</span></strong></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ende 2019 befanden sich 8&#39;440 B&uuml;roarbeitspl&auml;tze der Bundesverwaltung in einem Campusgeb&auml;ude nach dem Standard Multispace. </span></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Bundesrat erachtet es als wichtig, dass die F&uuml;hrungskr&auml;fte und Mitarbeitenden f&uuml;r die Weiterentwicklung ihres Arbeitsumfeldes einbezogen werden. Den spezifischen Bed&uuml;rfnissen aller Beteiligten wird durch einen st&auml;ndigen Austausch und einer kontinuierlichen Anpassung Rechnung getragen.</span></span></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="text-autospace:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bis Ende 2024 werden es insgesamt 12&#39;840 B&uuml;roarbeitspl&auml;tze in einem Campusgeb&auml;ude nach dem Standard Multispace sein.</span></span></span></span></span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Rückblick und Ausblick</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/82784</link>
<description><![CDATA[2020: ein Jahr der Pandemie - ein ausserordentliches und schwieriges Jahr]]></description>
<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 10:16:12 +0100</pubDate>
<guid isPermaLink="false">748b9fadf46c436994e34fc1bb5f5441</guid>
<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Corona-Pandemie hat das Leben weltweit massiv ver&auml;ndert</span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Coronavirus hat die Schweiz im Fr&uuml;hjahr 2020 unerwartet getroffen und zu drastischen Massnahmen und Verhaltens&auml;nderungen gezwungen. Das &ouml;ffentliche Leben, soziale und wirtschaftliche T&auml;tigkeiten mussten, zum Schutz der Gesundheit, massiv eingeschr&auml;nkt werden. Eine dramatische Entwicklung, welche weltweit die Wirtschaft in eine Rezession st&uuml;rzte. </span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Angestellten des Bundes wurden nach Hause geschickt, um dort im Homeoffice zu arbeiten: ein breit angelegter Praxistest. Versammlungen wurden verboten, weshalb Rapporte und Besprechungen via Video- und Telefonkonferenzen stattfanden: F&uuml;hren des Personals auf Distanz. Dienstreisen im Inland fielen weg, die Schliessung der Grenzen verhinderte Reisen ins Ausland.</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auch die Mitgliederversammlung 2020 der VKB im Mai musste abgesagt werden. Die Genehmigung der Traktanden erfolgte im schriftlichen oder im elektronischen Verfahren.</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">R&uuml;ckf&uuml;hrung des Betriebes in eine neue Normalit&auml;t. R&uuml;ckschlag im Oktober</span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach den <span style="color:black">Lockerungsschritten im zweiten Quartal zwang</span> eine zweite Welle von Infektionen im Oktober erneut viele Angestellte des Bundes ins Homeoffice. Zehn Monate nach Ausbruch der Pandemie befindet sich die Schweiz noch immer mitten in der Krisenbew&auml;ltigung. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Das Virus gibt weiterhin den Takt vor. </span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wenig Bewegung in der Personalpolitik</span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Personalpolitik des Bundes gab es weniger Bewegung als fr&uuml;her, da die Arbeiten von Bundesrat und Bundesverwaltung weitgehend auf die Bew&auml;ltigung der Corona-Krise ausgerichtet waren. Die VKB konnte zu einer Revision der Bundespersonalverordnung und zu einer Teilrevision der Verordnung des EDA zur Bundespersonalverordnung Stellung nehmen. Dar&uuml;ber hinaus galt es, Forderungen aus dem Parlament entgegen zu treten, die eine K&uuml;rzung der L&ouml;hne des Bundes ab einem Jahreslohn von 100 000 Franken verlangten. </span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eine gute Nachricht f&uuml;r das Personal war der Entscheid des Bundesrates,</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge f&uuml;r 2021 bei 1 Prozent zu belassen.</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bisher ohne Erfolg engagierte sich die VKB beim Bundesrat und bei der Gesch&auml;ftspr&uuml;fungskommission des Nationalrates daf&uuml;r, dass eine Rechtsgrundlage betreffend <em>Anwaltskosten bei Administrativuntersuchungen</em> geschaffen wird. Wenn der Schlussbericht einer Administrativuntersuchung ergibt, dass involvierten Angestellten kein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann, sollen ihnen unseres Erachtens die Anwaltskosten zur&uuml;ckerstattet werden.</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Viel Bewegung f&uuml;r die Pensionskasse PUBLICA</span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Corona-Pandemie f&uuml;hrte im Fr&uuml;hjahr zu einem starken Einbruch bei den Finanzm&auml;rkten. Dank der Stabilisierungsmassnahmen der Regierungen und Notenbanken erholten sich die Kurse wieder. Der Deckungsgrad der Pensionskasse per Ende Jahr entwickelte sich g&uuml;nstig.</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ende September 2020 verliess Direktor Dieter Stohler nach einer Amtszeit von 9 Jahren die Pensionskasse, um eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit aufzunehmen. Seine Stelle &uuml;bernahm am 1. November Frau Dr. Doris Bianchi.</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Aussichten f&uuml;r 2021</span></strong></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"><span style="color:black">Vor mageren Jahren f&uuml;r das Personal</span></span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"><span style="color:black">Bei den Konjunkturprognosen f&uuml;r das Jahr 2021 herrscht, wegen der Pandemie, grosse Unsicherheit. Mit der Impfung besteht die Hoffnung, dass die Krise bew&auml;ltigt werden kann. Die g&uuml;nstigen Prognosen erwarten ab dem Fr&uuml;hjahr 2021 eine allm&auml;hliche Erholung der Wirtschaft und ein Wachstum von 3 Prozent f&uuml;r 2021. Die </span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">inl&auml;ndische Teuerung f&auml;llt in den Jahren 2020 und 2021 wieder negativ aus (-0,7 %; -0,1 %). </span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">F&uuml;r Finanzpolitiker stehen die ausserordentlichen Ausgaben des Bundes im Jahre 2020 von sch&auml;tzungsweise 18 Milliarden Franken, die</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> zu einem Anstieg der Schulden f&uuml;hren, im Raum.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> Wann und wie sollen sie abgebaut werden?</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Solange die Krise andauert, k&ouml;nnen Sparmassnahmen des Bundes, insbesondere auch beim Personal, kein Thema sein. Denn der private Konsum st&uuml;tzt die Konjunktur in der Schweiz und diese sollte nicht durch Sparmassnahmen abgew&uuml;rgt werden. </span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das klassische B&uuml;ro wird nach und nach verschwinden</span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"><span style="color:black">Die Pandemie hat die Gesch&auml;ftsabl&auml;ufe der Verwaltung ver&auml;ndert. Einen zentralen Trend bilden die zunehmenden <em>mobilen Arbeitsformen wie Homeoffice</em> und die <em>Digitalisierung der Gesch&auml;ftsprozesse, </em>der Einsatz elektronischer Mittel zur Erf&uuml;llung von Beh&ouml;rdenaufgaben. Der Bundesrat treibt 2021 die digitale Transformation voran. Ein Beispiel bildet das Projekt SUPERB zur Modernisierung der Supportprozesse, f&uuml;r welches das Parlament im Jahre 2020 Kredite in der H&ouml;he von 560 Millionen Franken bewilligt hat.</span></span></span></span></span></p>

<p class="Default"><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black"><span style="font-size:11.0pt">Diese Trends f&uuml;hren mittel- und langfristig dazu, dass das klassische B&uuml;ro mit Akten am Arbeitsort, bei dem jeder an seinem eigenen Schreibtisch sitzt, verschwindet: Desksharing pr&auml;gt die B&uuml;rowelt der Zukunft. Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden keinen eigenen Arbeitsplatz mehr haben werden.</span></span></span></span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Keine generellen Lohnmassnahmen 2021 sowie Absichtserklärung unterzeichnet </title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/82308</link>
<description><![CDATA[Bundesrat Ueli Maurer hat die Personalverb&auml;nde der Bundesverwaltung anl&auml;sslich der Lohngespr&auml;che vom 26. November 2020 dar&uuml;ber informiert, dass...]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 10:29:49 +0100</pubDate>
<guid isPermaLink="false">c5eb380ea381949e5b50393e5bf15532</guid>
<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><em><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bundesrat Ueli Maurer hat die Personalverb&auml;nde der Bundesverwaltung anl&auml;sslich der Lohngespr&auml;che vom 26. November 2020 dar&uuml;ber informiert, dass die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung 2021 keine generellen Lohnmassnahmen erhalten. Die Sozialpartner haben zudem die gemeinsame Absichtserkl&auml;rung 2020&ndash;2023 f&uuml;r die Bundesverwaltung unterzeichnet. </span></em></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seit dem letzten Treffen zwischen den Sozialpartnern im Mai 2020 hat sich an der grunds&auml;tzlichen Ausgangslage nichts ver&auml;ndert. Die Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen Bund gehen f&uuml;r 2020 von einer Jahresteuerung von -0,7<strong> </strong>Prozent aus (Stand Oktober 2020).</span></span></span></span></p>

<p style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Sozialpartner haben zudem die gemeinsame Absichtserkl&auml;rung 2020&ndash;2023 f&uuml;r die Bundesverwaltung unterzeichnet. Diese gilt als Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft und zum Dialog. Sie skizziert, wie die Sozialpartnerschaft in der Bundesverwaltung organisiert und gelebt wird. Zudem nennt sie die zentralen personalpolitischen Herausforderungen und legt dazu Stossrichtungen fest.</span></span></span></span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Angriff der SVP auf die Löhne des Kaders beim Bund</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/78107</link>
<description><![CDATA[Kürzung der Löhne der Angestellten des Bundes ab einem Jahreslohn von 100’000 Franken für die nächsten zwei Jahre um mindestens 5 Prozent. ]]></description>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 19:33:37 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Am 19. Juni hat Nationalrat Thomas Burgherr (SVP/AG) eine Motion eingereicht, die den Bundesrat auffordert, die L&ouml;hne der Bundesangestellten ab einem Jahreslohn von 100 000 Franken f&uuml;r die n&auml;chsten 2 Jahre um mindestens 5 Prozent zu k&uuml;rzen. Diese Forderung wird wie folgt begr&uuml;ndet:</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Angesichts der angespannten Situation in der Privatwirtschaft, wo viele ihren Arbeitsplatz verlieren oder vor&uuml;bergehend nur 80 Prozent verdienen und die Ums&auml;tze vieler Firmen einbrechen, fordert diese Motion ein <em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:italic; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Zeichen der Solidarit&auml;t in Zeiten der Krise</em>. Die Krise trifft die gesamte Privatwirtschaft mit ihren Arbeitgebern und Mitarbeitern massiv.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Das sehr gut verdienende Staatspersonal mit L&ouml;hnen ab 100 000 Franken pro Jahr soll damit zur Abfederung der enormen ausserordentlichen Staatsausgaben aus der Corona-Zeit und prognostizierten Mindereinnahmen infolge Wirtschaftskrise beitragen. Alle m&uuml;ssen in den kommenden Jahren den G&uuml;rtel etwas enger schnallen. Die Mehrbelastung der &ouml;ffentlichen Haushalte d&uuml;rfen wir nicht einseitig den Steuerzahlern aufb&uuml;rden. Der Staat selbst darf sich hier nicht ausnehmen. Nur so bleiben wir glaubw&uuml;rdig und verhindern ungerechte Zust&auml;nde.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Denn bei L&ouml;hnen ab 100 000 Franken pro Jahr und ohne unternehmerisches Risiko &uuml;bernehmen zu m&uuml;ssen, st&uuml;rzt diese symbolische Lohnk&uuml;rzung niemanden ins Elend. Es w&auml;re lediglich ein Zeichen der Solidarit&auml;t. Es wird weniger Steuereinnahmen geben und die Sozialkosten werden weiter merklich zunehmen. Zudem gilt es die grosse Neuverschuldung aus diesem Jahr wieder abzuarbeiten. Das m&uuml;ssen wir alle nun gemeinsam tragen.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Bemerkungen der VKB</strong></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Das geforderte Lohnopfer des Kaders stellt ein falsches Signal dar. Es w&uuml;rde vor allem jene Personalgruppe treffen, die bei der Bew&auml;ltigung der Corona-Krise am meisten gefordert war und &Uuml;berzeit geleistet hat. Andere Arbeitgeber, wie die Post, haben die ausserordentlichen Leistungen des Personals w&auml;hrend der Krise mit einer Pr&auml;mie anerkannt. Eine Lohnk&uuml;rzung, die etwa 18 000 Angestellte treffen w&uuml;rde, wirkt demotivierend und schw&auml;cht die Kaufkraft der L&ouml;hne. Die VKB wird sich mit aller Kraft daf&uuml;r einsetzen, dass diese ungerechtfertigte und einseitige Lohnk&uuml;rzung abgelehnt wird. Dasselbe gilt f&uuml;r die Forderung der Schweizerischen Volkspartei vom 26. Juni 2020 nach einem Stellenabbau in der Bundesverwaltung.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mitgliederversammlung 2020 in der ausserordentlichen Lage</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/78106</link>
<description><![CDATA[Ausserordentliches Verfahren f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Stimmrechts&nbsp;

Nach Artikel 6a der COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrates vom 16. M&auml;rz 2020 kann...]]></description>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 19:32:33 +0200</pubDate>
<guid isPermaLink="false">de0403236e1a3c1c7e095ac4d38db2e5</guid>
<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Ausserordentliches Verfahren f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Stimmrechts</strong><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</strong></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Nach Artikel 6a der COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrates vom 16. M&auml;rz 2020 kann bei</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Versammlungen von Gesellschaften ein Verfahren auf schriftlichem Weg oder in elektronischer Form angeordnet werden. Daher wurden die Mitglieder ab 1. Juni per Post mit den Unterlagen (Einladung, Traktanden, Revisorenbericht, T&auml;tigkeitsprogramm) und einem Stimmzettel f&uuml;r die schriftliche Abstimmung dokumentiert. Die Stimmabgabe, mit Frist bis zum 30. Juni, war auch elektronisch m&ouml;glich auf der Website <a href="http://www.vkb-acc.ch/" style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; color: rgb(0, 102, 204); font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-decoration: none; vertical-align: baseline;">www.vkb-acc.ch</a>.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">An der Abstimmung haben 1501 Mitglieder im In- und Ausland (von 4183) teilgenommen, was</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">einer Stimmbeteiligung von &uuml;ber 35 Prozent entspricht. Elektronisch haben 863 Mitglieder abgestimmt, schriftlich 638. Allen Antr&auml;gen zugestimmt haben 1488 Mitglieder.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Vereinigung der Kader des Bundes – eine Milizorganisation</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/77071</link>
<description><![CDATA[Die VKB &ndash; der besondere Personalverband des Bundes

Sechs Verb&auml;nde sind heute anerkannte Sozialpartner des Bundes und f&uuml;hren Verhandlungen mit dem...]]></description>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2020 07:18:40 +0200</pubDate>
<guid isPermaLink="false">e6a3d676859f03c9ec65e137d29e6c65</guid>
<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Die VKB &ndash; der besondere Personalverband des Bundes</strong></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Sechs Verb&auml;nde sind heute anerkannte Sozialpartner des Bundes und f&uuml;hren Verhandlungen mit dem Eidg. Finanzdepartement und anderen Arbeitgebervertretungen. Drei von ihnen sind dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund angeschlossen und treten als Verhandlungsgemeinschaft des Bundespersonals auf: der Personalverband des Bundes PVB; garanto, die Gewerkschaft des Zoll- und Grenzwachtpersonals und der vpod: Verband des Personals &ouml;ffentlicher Dienste. Weitere Verb&auml;nde sind transfair, Personalverband des nationalen Service Public, und swissPersona, beide dem Dachverband TravailSuisse angeschlossen. Und die Vereinigung der Kader des Bundes VKB.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Stimme des Kaders. Arbeit im Milizsystem</strong></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die VKB ist eine freie und unabh&auml;ngige Interessengemeinschaft. Sie vertritt einzig die generellen Interessen der F&uuml;hrungs- und Fachkader des Bundes. Ihre eigenst&auml;ndige Stimme wird von den Arbeitgebern geh&ouml;rt und beeinflusst ihre Entscheide.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die VKB arbeitet im Milizsystem: Gesch&auml;ftsleitung und Zentralvorstand der VKB arbeiten nebenamtlich. Sie werden durch eine nebenamtlich t&auml;tige Gesch&auml;ftsstelle unterst&uuml;tzt. Die T&auml;tigkeit in Organen der VKB wird mit Sitzungsgeldern entsch&auml;digt. Mitglieder der Gesch&auml;ftsleitung erhalten bescheidene pauschale Entsch&auml;digungen. Diese Milizorganisation gestattet es, die Mitgliederbeitr&auml;ge pro Jahr tief zu halten: Aktive Fr. 70, Pensionierte Fr. 35.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:italic; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Leistungen</em><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:italic; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die VKB informiert ihre Mitglieder viertelj&auml;hrlich in deutscher und franz&ouml;sischer Sprache durch ihre &bdquo;VKB-Mitteilungen&ldquo;. In individuellen Angelegenheiten bietet sie ihren Mitgliedern Auskunft und Beratung in Fragen des Arbeitsrechts (Bundespersonalgesetz usw.) und der beruflichen Vorsorge. Diese Beratung ist als &bdquo;Erste Hilfe&ldquo; gedacht. Sie ist kostenlos. Dazu kommt eine Rechtsschutzversicherung f&uuml;r die aktiven Mitglieder der VKB f&uuml;r ausserordentli che F&auml;lle wie K&uuml;ndigungsverfahren. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen die Mitglieder von Angeboten f&uuml;r Dienstleistungen wie z.B. Versicherungen, profitieren.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">F&uuml;r die VKB engagieren sich Angestellte des Bundes und Pensionierte&nbsp;</strong></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die VKB verf&uuml;gt nicht &uuml;ber die finanziellen Mittel, um eine professionelle Gesch&auml;ftsstelle zu unterhalten. Die Gesch&auml;fte des Verbandes werden von Mitgliedern nebenamtlich in freiwilliger T&auml;tigkeit erledigt. Wer sich in Organen der VKB bet&auml;tigt, wirkt an der Gestaltung der Personalpolitik des Bundes und der beruflichen Vorsorge f&uuml;r Angestellte des Bundes mit.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Arbeit in einem Verein bedeutet immer Teamarbeit. Man hilft sich gegenseitig und lernt von einander. Jedes Mitglied bringt sein Wissen und K&ouml;nnen, seine Erfahrung ein. Aus dem Zusammenwirken ergibt sich der Erfolg. Die Mitarbeit in einem Verein bietet die Chance, neue Einblicke zu gewinnen und Projekte mitzugestalten. Wer sich in einem Verein engagiert, lernt auch neue Personen kennen, kann ein neues Netzwerk aufbauen.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die VKB ist darauf angewiesen, dass sowohl Aktive als auch Pensionierte sich bereit erkl&auml;ren, sich im Zentralvorstand zu engagieren. Der Zentralpr&auml;sident und die Mitglieder der</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Gesch&auml;ftsleitung sind gerne bereit, interessierte Personen &uuml;ber die Mitarbeit in unserer Organisation zu informieren.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Rückblick und Ausblick 2019: überwiegend ein gutes Jahr für die Personalpolitik</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/77070</link>
<description><![CDATA[Erstmals seit 2014 eine generelle Erh&ouml;hung der L&ouml;hne um 1 Prozent

Die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung erhalten 2020 eine Lohnerh&ouml;hung von insgesamt...]]></description>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 19:20:38 +0200</pubDate>
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<category>Beiträge VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Erstmals seit 2014 eine generelle Erh&ouml;hung der L&ouml;hne um 1 Prozent</em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung erhalten 2020 eine Lohnerh&ouml;hung von insgesamt einem Prozent. Sie ist angesichts der hohen &Uuml;bersch&uuml;sse im Bundeshaushalt seit 2015 mehr als gerechtfertigt. F&uuml;r die Vereinigung der Kader des Bundes war es sehr wichtig, dass der Vorsteher des Eidg. Finanzdepartements auf die Forderung nach einer generellen Lohnerh&ouml;hung von 100 Franken pro Monat f&uuml;r alle Angestellten nicht eingetreten ist. Sie h&auml;tte eine Abkehr von der prozentualen Erh&ouml;hung der L&ouml;hne hin zu einem fixen Betrag bedeutet. Die VKB ist Bundesrat Ueli Maurer f&uuml;r sein Engagement zugunsten des Bundespersonals zu Dank verpflichtet.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Erfreulich ist auch, dass das Parlament &ndash; in neuer Zusammensetzung &ndash; mit dem Budgetbeschluss der Lohnerh&ouml;hung zugestimmt und damit dem Personal seine Wertsch&auml;tzung ausgedr&uuml;ckt hat.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Pensionskasse PUBLICA auf Kurs</em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">PUBLICA hat per 1. Januar 2019 die technischen Parameter angepasst. Der technische Zinssatz f&uuml;r die offenen Vorsorgewerke wurde von bisher 2,75 auf 2,0 Prozent gesenkt. Der Umwandlungssatz f&uuml;r M&auml;nner im Alter 65 bzw. f&uuml;r Frauen im Alter 64 betr&auml;gt neu 5,09 Prozent (vormals 5,65 Prozent). Die Anpassung der technischen Parameter f&uuml;hrte zur Senkung des Deckungsgrades.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Im B&ouml;rsenjahr 2018 gingen die Kurse im letzten Quartal auf Talfahrt und f&uuml;hrten bei PUBLICA f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2018 zu einer negativen Rendite (-3,26%). Schon im Januar 2019 entwickelten sich die Kurse positiv und mit einer Rendite von 9,0 Prozent erzielte PUBLICA 2019 ein gutes Ergebnis dank einem ausserordentlichen B&ouml;rsenjahr. Es wird sich auch g&uuml;nstig auf den Deckungsgrad (2018: 101,2%) auswirken, der noch nicht errechnet ist.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Revision des Bundespersonalrechts und Personalstrategie 2020-2023<span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</span></em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. November 2019 eine Revision des Bundespersonalrechts verabschiedet. Er r&auml;umt den Mitarbeiterinnen der Bundesverwaltung einen Anspruch auf Weiterarbeit bis 65 ein und stellt sie in dieser Hinsicht den m&auml;nnlichen Kollegen gleich. Ausserdem schafft er weitere Bestimmungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben und hebt Leistungen des Arbeitgebers auf. Mit Beschluss vom 6. Dezember 2019 genehmigte der Bundesrat die Personalstrategie Bundesverwaltung 2020&ndash;2023. Diese fokussiert auf die Herausforderungen der digitalen Transformation. Bei beiden Gesch&auml;ften wurden die Anliegen der VKB weitgehend ber&uuml;cksichtigt.<span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</span></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Unerfreuliches: Ordentliches Rentenalter auch f&uuml;r das milit&auml;rische Personal und das Grenzwachtkorps</em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Bisher traten Mitarbeitende der besonderen Personalkategorien &ndash; das milit&auml;rische Personal und das Grenzwachtkorps &ndash; fr&uuml;her als die &uuml;brigen Mitarbeitenden der Bundesverwaltung in den Ruhestand. Am 10. April genehmigte der Bundesrat die Revision der Verordnung und legte das ordentliche Rentenalter f&uuml;r diese Personalkategorien fest. Beim betroffenen Personal hat dieser Beschluss Missstimmung und Entt&auml;uschung ausgel&ouml;st, besonders bei den milit&auml;rischen Berufskadern. Offen ist, ob es mit der neuen Regelung weiterhin gelingen wird, die notwendigen Fachkr&auml;fte f&uuml;r diese besonderen Berufe, die Monopolberufe sind, zu gewinnen.<span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</span></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Aussichten f&uuml;r 2020: Moderate Entwicklung der Schweizer Konjunktur</strong></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Die Konjunkturprognosen f&uuml;r das Jahr 2020 rechnen mit politischer Unsicherheit, internationalen Handelskonflikten und weisen auf grosse Risken hin, weshalb eine moderate Entwicklung der Schweizer Konjunktur angenommen wird. Es wird ein Wachstum der Wirtschaft zwischen 1,4 bis 1,7 Prozent und eine Teuerung von 0,1 Prozent prognostiziert. Beim Bundeshaushalt wird f&uuml;r 2019 ein<strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"> </strong>&Uuml;berschuss von 2,6 Milliarden Franken erwartet, w&auml;hrend der Budgetbeschluss des Parlaments f&uuml;r 2020 von einem &Uuml;berschuss von 344 Millionen Franken ausgeht.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Der Bundesrat weiterhin auf Sparkurs</em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Unter dem Titel &raquo;Strukturelle Optimierungen in der Bundesverwaltung&raquo; l&auml;uft weiterhin ein mittelfristiges Sparprogramm. Bei der <em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Milit&auml;rversicherung</em> pr&uuml;ft das Eidg. Departement des Innern sowohl den Verzicht auf die freiwillige Versicherung als auch den Verzicht auf den Versicherungsschutz bei Krankheit der beruflich Versicherten durch die Milit&auml;rversicherung<em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">. </em>Nach der Erh&ouml;hung des Pensionierungsalters l&auml;uft dies auf eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen f&uuml;r das milit&auml;rische Berufspersonal hinaus. Dieses Projekt wird von den Personalverb&auml;nden einhellig abgelehnt.<span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</span></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Klimapolitik und Digitalisierung &ndash; Schl&uuml;sselbegriffe f&uuml;r 2020</em></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Der &laquo;Aktionsplan Flugreisen&raquo; ist Teil des &laquo;Klimapakets Bundesverwaltung&raquo;, das der Bundesrat am 3. Juli 2019 verabschiedet hatte. Bis 2030 will er die Bundesverwaltung damit klimaneutral machen. Der Aktionsplan<strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"> </strong>wird ab Mitte 2020 von allen Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung umgesetzt<strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">.</strong> So muss bei Reisezeiten unter 6 Stunden k&uuml;nftig der Zug statt das Flugzeug genommen und auf Langstreckenfl&uuml;gen vor allem Economy- statt Business-Klasse geflogen werden.<span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</span></p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">In den Jahreszielen f&uuml;r 2020 hat der Bundesrat die Digitalisierung als Schwerpunkt bezeichnet. Der Bund soll seine staatlichen Leistungen effizient und m&ouml;glichst digital erbringen. Die Digitalisierung wird von der Technologie getrieben: durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik sollen vor allem Abl&auml;ufe modernisiert werden. Zahlreiche Programme und Aktivit&auml;ten sind unter diesem Titel im Gange und werden die Arbeitswelt stark ver&auml;ndern.<span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">&nbsp;</span></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Die Vereinigung der Kader des Bundes</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/77506</link>
<description><![CDATA[Gegr&uuml;ndet 1948 als unabh&auml;ngiger, eigenst&auml;ndiger, politisch und konfessionell neutraler Zusammenschluss von Kadern.&nbsp;Eine Organisation zur Interessenvertretung...]]></description>
<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 14:15:05 +0100</pubDate>
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<category>VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Gegr&uuml;ndet 1948 als unabh&auml;ngiger, eigenst&auml;ndiger, politisch und konfessionell neutraler Zusammenschluss von Kadern.&nbsp;Eine Organisation zur Interessenvertretung (keine Gewerkschaft) und ein Netzwerk f&uuml;r F&uuml;hrungs- und Fachkader sowie ehemalige Kader.</p>

<p><strong><span style="color:#2980b9">Werden Sie Mitglied &ndash;&nbsp;CHF 70.00 / Jahr f&uuml;r aktive&nbsp;und CHF 35.00 / Jahr f&uuml;r pensionierte Mitglieder (CHF 100.00 und CHF 50.00 / Jahr f&uuml;r Mitglieder der Sektion Mil Berufskader)</span></strong></p>

<p>Die Vereinigung der Kader des Bundes</p>

<p>ist eine freie, unabh&auml;ngige Interessengemeinschaft von Kadern</p>

<p>setzt sich konsequent f&uuml;r eine zeitgem&auml;sse Kaderpolitik ein</p>

<p>vertritt die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder partnerschaftlich gegen&uuml;ber den Arbeitgebern</p>

<p>interveniert, wenn die Interessen ihrer Mitglieder ber&uuml;hrt werden</p>

<p>tritt als selbst&auml;ndige Verhandlungspartnerin gegen&uuml;ber den Arbeitgebern auf</p>

<p>nimmt Stellung zu aktuellen personalpolitischen Kaderfragen</p>

<p>pflegt aktive Kontakte zu Arbeitgebern, Parlamentariern und anderen Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft</p>

<p>bietet ihren Mitgliedern Dienstleistungen und Beratungen an</p>

<p>z&auml;hlt f&uuml;nf besondere Gesch&auml;ftsbereiche:&nbsp;Z&uuml;rich/Ostschweiz,&nbsp;EPFL (ETH Lausanne),&nbsp;milit&auml;rische Berufskader,&nbsp;Offiziere des Grenzwachtkorps&nbsp;und&nbsp;Instruktorinnen und Instruktoren des Bundesamtes f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die VKB in Kürze</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/77718</link>
<description><![CDATA[Postadresse

Vereinigung der Kader des Bundes

Postfach

3001 Bern


Gesch&auml;ftsstelle
Telefon: 079 128 63 44, E-Mail office(at)vkb-acc.ch

Zweck und Wirken
Die...]]></description>
<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 14:16:31 +0100</pubDate>
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<category>VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Postadresse</strong></p>

<p>Vereinigung der Kader des Bundes</p>

<p>Postfach</p>

<p>3001 Bern</p>

<div class="entry-content" itemprop="text" style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">
<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Gesch&auml;ftsstelle</strong><br style="box-sizing: inherit;" />
Telefon: 079 128 63 44, E-Mail office(at)vkb-acc.ch</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Zweck und Wirken</strong><br style="box-sizing: inherit;" />
Die 1948 gegr&uuml;ndete Vereinigung der Kader des Bundes bezweckt die Wahrung der beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder, die F&ouml;rderung der Zusammenarbeit und die Pflege des pers&ouml;nlichen Kontaktes. Dazu bietet sie ihren Mitgliedern g&uuml;nstige Dienstleistungen.</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Die VKB ist eine freie und unabh&auml;ngige Interessengemeinschaft der F&uuml;hrungs- und Fachkader und nimmt an allen offiziellen Verhandlungen &uuml;ber personalpolitische Fragen mit dem Bundesrat, dem Finanzdepartement, Personalamt und der PUBLICA sowie dem ETH-Rat teil</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Organisationsbereich</strong><br style="box-sizing: inherit;" />
F&uuml;hrungs- und Fachkader (aktive und pensionierte) der allgemeinen Bundesverwaltung (ab Lohnklasse 18) und des ETH-Bereichs (ab Funktionsstufe 9). Unter vergleichbaren Voraussetzungen k&ouml;nnen ebenfalls Personen beitreten, die bei einer Unternehmung mit Beteiligung des Bundes (zB SBB, Die Post, Swisscom AG und RUAG) arbeiten.</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Struktur, Mitgliederzahl</strong><br style="box-sizing: inherit;" />
Innerhalb der Vereinigung bilden die Mitglieder aus dem Raum Z&uuml;rich / Ostschweiz (inkl. ETH), die Mitarbeitenden der Ecole polytechnique f&eacute;d&eacute;rale in Lausanne (EPFL), die Milit&auml;rischen Berufskader, die Offiziere des Grenzwachtkorps sowie die Instruktoren des Bundesamtes f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz (VIBABS) eigene Sektionen.</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Mitgliederzahl: rund 4&rsquo;000.</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Die VKB ist eine Milizorganisation; Gesch&auml;ftsleitung und Zentralvorstand arbeiten nebenamtlich. Sie werden durch die Gesch&auml;ftsstelle unterst&uuml;tzt.</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Mitgliederinformation</strong><br style="box-sizing: inherit;" />
&ndash; laufend im Internet&nbsp;<em style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:italic; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">www.vkb-acc.ch</em>&nbsp;unter dem Menu &bdquo;Aktuelles&ldquo;<br style="box-sizing: inherit;" />
&ndash; viertelj&auml;hrlich in deutscher und franz&ouml;sischer Sprache erscheinendes Heft &bdquo;VKB-Mitteilungen&ldquo;<br style="box-sizing: inherit;" />
&ndash;&nbsp;Mitgliederversammlung<br style="box-sizing: inherit;" />
&ndash; Veranstaltungen der Sektionen</p>

<p style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Mitgliederbeitrag</strong><br style="box-sizing: inherit;" />
aktive: 70.00 Franken, pensionierte: 35.00&nbsp;Franken</p>
</div>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Warum VKB</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/78111</link>
<description><![CDATA[7 gute Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Mitgliedschaft bei der Vereinigung der Kader des Bundes


	Die VKB vertritt als einziger und unabh&auml;ngiger Kaderverband die...]]></description>
<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 14:16:16 +0100</pubDate>
<guid isPermaLink="false">8a985ad2b8c28db004628f66df2c6b15</guid>
<category>VKB</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">7 gute Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Mitgliedschaft bei der Vereinigung der Kader des Bundes</strong></p>

<ol style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; list-style-image:none; list-style-position:outside; list-style-type:decimal; margin-bottom:28px; margin-left:28px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">Die VKB vertritt als einziger und unabh&auml;ngiger Kaderverband die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder gegen&uuml;ber dem Bundesrat, dem Eidg. Finanzdepartement, den &uuml;brigen Departementen, dem ETH-Bereich, dem Eidg. Personalamt und der Pensionskasse des Bundes.</li>
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">Der Rechtsberater der VKB ber&auml;t Mitglieder in Fragen des Arbeitsrechts und der beruflichen Vorsorge. Die aktiven Mitglieder der VKB sind bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Arbeitsverh&auml;ltnis (Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht) obligatorisch bei einer Rechtsschutzversicherung versichert. Die Pr&auml;mie ist im Mitgliederbeitrag inbegriffen.</li>
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">Die VKB informiert ihre Mitglieder viertelj&auml;hrlich in deutscher und franz&ouml;sischer Sprache &uuml;ber personalpolitische Fragen mit dem Heft &bdquo;VKB-Mitteilungen&ldquo; sowie laufend &uuml;ber Internet www.vkb-acc.ch.</li>
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">Die Mitgliedschaft bei der VKB bietet den Zugang zu interessanten Nebenleistungen
	<ul>
		<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">(<a href="https://vkb-acc.ch/vorteile">Ihre Vorteile</a>)</li>
	</ul>
	</li>
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">Gesch&auml;ftsleitung und Zentralvorstand der VKB arbeiten nebenamtlich, was sich g&uuml;nstig auf den Mitgliederbeitrag auswirkt.</li>
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;">Die Mitglieder der VKB sind frei, innerhalb der Vereinigung Sektionen zu bilden. Zurzeit sind es deren f&uuml;nf: Sektion Z&uuml;rich/Ostschweiz, Section EPFL (ETH Lausanne) sowie die Sektionen milit&auml;rische Berufskader, Offiziere des Grenzwachtkorps, Instruktor/innen des Bundesamtes f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz.</li>
	<li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"><span style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; line-height:1.5; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Seit 2009 sind spezielle Angebote f&uuml;r Senioren verf&uuml;gbar.</span></li>
</ol>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:1.5; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Neu eintretende Mitglieder erhalten die Unterlagen f&uuml;r Dienstleistungen beim Eintritt.</p>

<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Mitglieder, die aus dem Bundesdienst oder aus den Unternehmungen ausscheiden, k&ouml;nnen weiterhin der VKB angeh&ouml;ren und von den Nebenleistungen profitieren.</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>CORNÈRCARD KREDITKARTE GOLD; KOSTENLOS</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/87017</link>
<description><![CDATA[Die Cornèrcard Kreditkarte GOLD erhalten Sie als Mitglied der VKB sowie Ihre Partnerin/Ihr Partner unbefristet kostenlos.Wichtig:Damit die Spezialofferte für die...]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 13:27:22 +0100</pubDate>
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<category>Partner 1</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-left:24px"><br></p><p style="margin-bottom:30px"><span style="font-size:11pt"><span style="vertical-align:middle"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Cornèrcard Kreditkarte GOLD erhalten Sie als Mitglied der VKB sowie Ihre Partnerin/Ihr Partner unbefristet kostenlos.</span></span></span></span></span></p><p><span style="color:#e74c3c">Wichtig:</span></p><p><span style="color:#e74c3c">Damit die Spezialofferte für die Karten gültig ist und die Cornèr Bank&nbsp;die erhaltenen Anträge der VKB zuordnen kann, muss ausschliesslich der Kartenantrag, welcher <strong>via Link auf dem&nbsp;</strong></span><span style="color:#e74c3c"><strong>Infoblatt</strong>&nbsp;(im Anhang) zur Verfügung steht, benutzt werden. Dem Kartenantrag ist zusätzlich noch das Infoblatt beizulegen.</span></p><p><span style="color:#e74c3c">Dieses Angebot gilt nur für Mitglieder der VKB, deshalb erhalten Sie <strong>Zugang zum Infoblatt ausschliesslich über das Login </strong>auf unserer Webseite www.vkb-acc.ch. Loggen Sie sich dazu mit der für Sie hinterlegten Mailadresse ein. Sie finden das Infoblatt unter Dokumente direkt auf der Einstiegsseite.</span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Konditionen Mercedes Benz</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/77069</link>
<description><![CDATA[Die VKB hat mit Mercedes-Benz Schweiz AG eine Vereinbarung zum verbilligten Kauf von Neuwagen abgeschlossen.Vorgehen: Alle offiziellen Mercedes-Benz – Händler...]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 12:34:06 +0100</pubDate>
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<category>Partner 1</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:10px"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a">Die VKB hat mit Mercedes-Benz Schweiz AG eine Vereinbarung zum verbilligten Kauf von Neuwagen abgeschlossen.</span></span></span></span></span></span></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; margin-bottom:10px"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="box-sizing:border-box"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-variant-caps:normal"><span style="orphans:2"><span style="widows:2"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><span style="word-spacing:0px"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a">Vorgehen: Alle offiziellen Mercedes-Benz – Händler der Schweiz gewähren den Rabatt gegen Vorweisen des von der VKB rechtsgültig unterzeichneten Bestätigungsformulars. Dieses Formular kann bei der VKB bestellt werden:&nbsp;<a data-cke-saved-href="mailto:office@vkb-acc.ch?subject=Anfrage%20Flottenformular%20Mercedes" href="mailto:office@vkb-acc.ch?subject=Anfrage%20Flottenformular%20Mercedes">office@vkb-acc.ch</a>&nbsp;oder schriftlich bei VKB, Postfach, 3001 Bern.<br style="box-sizing:border-box">Das Fahrzeug muss im Namen des Mitglieds fakturiert und während mindestens 6 Monaten immatrikuliert werden.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><br></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; margin-bottom:10px"><br></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><strong><span style="font-size:11.5pt"><span style="font-family:CorpoS">Attraktive&nbsp;Lagerprämien</span></span></strong><br><span style="font-size:11.5pt"><span style="font-family:CorpoS">Werfen Sie bei dieser Gelegenheit einen Blick auf unsere aktuellen&nbsp;Lagerprämien&nbsp;für diverse Fahrzeugmodelle.&nbsp;Diese&nbsp;Prämien&nbsp;bieten&nbsp;Ihnen&nbsp;nicht&nbsp;nur&nbsp;finanzielle&nbsp;Vorteile,&nbsp;sondern&nbsp;auch&nbsp;die&nbsp;Möglichkeit,&nbsp;Ihre&nbsp;Flotte&nbsp;mit&nbsp;hochwertigen&nbsp;Fahrzeugen&nbsp;zu&nbsp;erweitern.</span></span></span></span></p><p>​​​​​​​<span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:11.5pt"><span style="font-family:CorpoS">Über den untenstehenden Link gelangen Sie auf direktem Wege zu unseren sofort verfügbaren Lagerfahrzeugen. </span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:11.5pt"><span style="font-family:CorpoS"><a data-cke-saved-href="https://www.mercedes-benz.ch/de/passengercars/buy/new-car/search-results.html/vehicleCategory-new-passenger-cars/sortType-price-asc" href="https://www.mercedes-benz.ch/de/passengercars/buy/new-car/search-results.html/vehicleCategory-new-passenger-cars/sortType-price-asc" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">Neuwagen finden im online Verkaufsraum | Mercedes-Benz Store</a></span></span></span></span>​​​​​​​</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Krankenversicherung Helsana</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/112384</link>
<description><![CDATA[Helsana bietet für die Mitglieder der VKB vorteilhafte Vergünstigungen, wie beispielsweise:]]></description>
<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 10:56:09 +0100</pubDate>
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<category>Partner 1</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Grosszügige Familienrabatte im Bereich der Zusatzversicherungen, optimaler Versicherungsschutz, auch bei Reisen im Ausland, zum Beispiel mit den Modellen COMPLETA und TOP oder Notfallservice rund um die Uhr bei medizinischen Fragen.</p><p>Weitere Informationen mit direktem Zugang zu Helsana finden Sie als Mitglied auf unserer Webseite via unseren geschützten <a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/login" href="https://vkb-acc.ch/login">Login-Bereich</a>.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>«EXKLUSIVE ANGEBOTE FÜR VKB-MITGLIEDER MIT DRIVE.»</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/105928</link>
<description><![CDATA[RABATTE AUF BMW- UND MINI-MODELLE ENTDECKEN.]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 13:23:28 +0200</pubDate>
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<category>Partner 1</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-left:189px; text-indent:-141.6pt">Du erhältst ausgewählte Modelle zu besonders attraktiven Konditionen. Registriere dich jetzt für das individualisierte Kundenportal und erfahre, welche exklusiven Angebote auf dich warten.</p><p>JETZT KUNDENPORTAL BESUCHEN UNTER - <a target="_blank" data-cke-saved-href="https://bmwgroup-portal.ch/auth/login" href="https://bmwgroup-portal.ch/auth/login" rel="noopener">https://bmwgroup-portal.ch/auth/login</a>&nbsp;</p><p><br></p><p><strong>Bedingungen</strong></p><p>​​​Der Händler benötigt eine Member-Bestätigung, damit er die entsprechenden Rabatte für das Fahrzeug gewähren kann. Es handelt sich dabei um eine Bestätigung durch den Verband, dass du berechtigt bist, das entsprechende Fahrzeug zu vergünstigten Konditionen zu beziehen.</p><p>Die Bestätigung und alle weiteren Informationen findest du nach der Anmeldung auf deiner persönlichen BMW Corporate Sales Portal Website.</p><p>Der Registrierungscode, welchen du für den Zugang zu deiner persönlichen Website und somit auch zur Einsicht deiner BMW und MINI Konditionen benötigst, ist streng vertraulich zu behandeln und darf an Dritte keinesfalls weitergegeben werden.</p><p><br></p><p><strong>Wichtig</strong></p><p><strong><span style="color:#c0392b">Dieses Angebot gilt nur für Mitglieder der VKB, deshalb erhalten Sie&nbsp;Zugang zum Code ausschliesslich über das Login&nbsp;auf unserer Webseite www.vkb-acc.ch. Loggen Sie sich dazu mit der für Sie hinterlegten Mailadresse ein. Sie finden das Angebot unter Dokumente direkt auf der Einstiegsseite.&nbsp;</span></strong></p><p><span style="color:#c0392b"><strong>Aktuell funktioniert der Zugriff mit dem durch BMW zur Verfügung gestellten persönlichen Link nur über private Geräte. Das BIT blockiert aktuell den Zugriff über Bundesarbeitsplätze noch. Eine Anfrage dazu läuft.</strong></span></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Rabatt auf Dienstleistungen bei VZ Vermögenszentrum AG</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/84285</link>
<description><![CDATA[Angeboten wird Beratung in den Bereichen Nachlass, Pensionierung und Vorsorge durch VZ Vermögenszentrum AG, ein Finanzdienstleister mit Niederlassungen in der ganzen...]]></description>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 15:10:17 +0200</pubDate>
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<category>Partner 1</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<div style="margin-bottom: 10px;">Angeboten wird Beratung in den Bereichen Nachlass, Pensionierung und Vorsorge durch VZ Vermögenszentrum AG, ein Finanzdienstleister mit Niederlassungen in der ganzen Schweiz. Mitglieder der VKB erhalten einen Rabatt von 15 % auf den Beratungsdienstleistungen (nicht auf Umsatzdienstleistungen, die auf einen prozentualen Ansatz der Volumen basieren).. Telefon 044/207 27 27.<span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="box-sizing:border-box"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-variant-caps:normal"><span style="orphans:2"><span style="widows:2"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><span style="word-spacing:0px"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a"> <a data-cke-saved-href="https://www.vzch.com" href="https://www.vzch.com">www.vzch.com</a></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Krankenkasse KPT</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/84283</link>
<description><![CDATA[Die VKB hat mit der KPT Versicherungen AG (KPT) einen Kollektivvertrag abgeschlossen. Über 3000 VKB-Mitglieder, deren Familienangehörige eingeschlossen, sind bis...]]></description>
<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 10:37:14 +0200</pubDate>
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<category>Partner 1</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:10px"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a">Die VKB hat mit der KPT Versicherungen AG (KPT) einen Kollektivvertrag abgeschlossen. Über 3000 VKB-Mitglieder, deren Familienangehörige eingeschlossen, sind bis heute dem Kollektivvertrag beigetreten. Interessenten melden sich bei der Geschäftsstelle (Tel. 079/128 63 44) oder per Mail an&nbsp;office@vkb-acc.ch</span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Vorteile für VKB-Mitglieder bei Polestar</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123134</link>
<description><![CDATA[Der schwedische E-Autohersteller Polestar und die Vereinigung der Kader des Bundes VKB spannen zusammen. VKB-Mitglieder erhalten Sonderkonditionen.]]></description>
<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 10:26:18 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%25253Cmeta%252520charset%25253D%252522UTF-8%252522%252520%25252F%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p>Mitglieder der VKB (aktive und pensionierte) haben die Möglichkeit, Fahrzeuge der Marke Polestar zu Sonderkonditionen kaufen. Dafür müssen Mitglieder lediglich eine Bestätigung ausfüllen. Die VKB bestätigt dem Partner die Mitgliedschaft bestätigen.</p><p><!--{cke_protected}{C}%3C!%2D%2D%7BC%7D%253C!%252D%252D%25253Cmeta%252520charset%25253D%252522UTF-8%252522%252520%25252F%25253E%252D%252D%253E%2D%2D%3E--></p><p>Sind Sie ein Führungs- und Fachkader der allgemeinen Bundesverwaltung (ab Lohnklasse 18) und des ETH-Bereichs (ab Funktionsstufe 8)? Dann&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://vkb-acc.ch/beitritt1" href="https://vkb-acc.ch/beitritt1">werden Sie Mitglied</a>&nbsp;und profitieren Sie von den Sonderkonditionen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Der VKB-MITGLIEDER-Rabatt bei Audi</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/123131</link>
<description><![CDATA[Der Autoimporteur AMAG und die Vereinigung der Kader des Bundes VKB spannen zusammen. Die Mitglieder erhalten Audi-Rabatte.]]></description>
<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 10:18:53 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Mitglieder der VKB (aktive und pensionierte) haben die Möglichkeit, Fahrzeuge der Marke Audi zu Sonderkonditionen zu kaufen. Dafür müssten Sie nur eine Bestätigung ausfüllen, die Bedingungen gutheissen und das Formular bei der VKB einreichen. Diese würde dann dem Partner Ihre Mitgliedschaft bestätigen, WENN Sie Mitglied wären.</p><p>Die Audi MemberPlus-Konditionen sind auf der ganzen Audi-Palette anwendbar.<br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Angebot der Europcar für die Mitglieder der Vereinigung der Kader des Bundes</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/87914</link>
<description><![CDATA[Europcar bietet für die Mitglieder der VKB folgende&nbsp;Vergünstigungen:15% im Inland und 10% im AuslandDieses Angebot gilt nur für Mitglieder der VKB, deshalb...]]></description>
<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 16:57:19 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Europcar bietet für die Mitglieder der VKB folgende&nbsp;Vergünstigungen:</p><p>15% im Inland und 10% im Ausland</p><p><br></p><p>Dieses Angebot gilt nur für Mitglieder der VKB, deshalb erhalten Sie&nbsp;<strong>Zugang zum Angebotsblatt ausschliesslich über das Login&nbsp;</strong>auf unserer Webseite www.vkb-acc.ch. Loggen Sie sich dazu mit der für Sie hinterlegten Mailadresse ein. Sie finden das Angebot unter Dokumente direkt auf der Einstiegsseite.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mazda, Vorteilskonditionen</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/87069</link>
<description><![CDATA[Mazda bietet allen Mitgliedern der Vereinigung der Kader des Bundes (VKB) Spezialkonditionen beim Kauf/Leasing von Neufahrzeugen an.Für weitere Informationen öffnen...]]></description>
<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 08:43:15 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span mazda="" type=""><span style="color:#002060">Mazda bietet allen Mitgliedern der Vereinigung der Kader des Bundes (VKB) Spezialkonditionen beim Kauf/Leasing von Neufahrzeugen an.</span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:10.0pt"><span mazda="" type=""><span style="color:#002060">Für weitere Informationen öffnen Sie den Link:&nbsp;</span></span></span><a data-cke-saved-href="https://de.mazda.ch/fleet-e/" href="https://de.mazda.ch/fleet-e/">Business - Flottenmodelle (mazda.ch)</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Volvo – Ihr exklusives Flottenangebot</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/78103</link>
<description><![CDATA[Die VKB hat mit Volvo Car Switzerland AG eine Vereinbarung zum verbilligten Kauf von Neuwagen abgeschlossen.Vorgehen: Alle offiziellen Volvo Händler der Schweiz...]]></description>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 15:17:01 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:10px"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a">Die VKB hat mit Volvo Car Switzerland AG eine Vereinbarung zum verbilligten Kauf von Neuwagen abgeschlossen.</span></span></span></span></span></span></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; margin-bottom:10px"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="box-sizing:border-box"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-variant-caps:normal"><span style="orphans:2"><span style="widows:2"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><span style="word-spacing:0px"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a">Vorgehen: Alle offiziellen Volvo Händler der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein gewähren den Rabatt gegen Vorweisen des von der VKB rechtsgültig unterzeichneten Bestätigungsformulars. Dieses Formular kann bei der VKB bestellt werden: <a data-cke-saved-href="mailto:office@vkb-acc.ch?subject=Anfrage%20Flottenformular%20Volvo" href="mailto:office@vkb-acc.ch?subject=Anfrage%20Flottenformular%20Volvo">office@vkb-acc.ch</a> oder schriftlich bei VKB, Postfach, 3001 Bern.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; margin-bottom:10px"><span style="font-size:12pt"><span style="background-color:white"><span style="box-sizing:border-box"><span style="font-variant-ligatures:normal"><span style="font-variant-caps:normal"><span style="orphans:2"><span style="widows:2"><span style="text-decoration-thickness:initial"><span style="text-decoration-style:initial"><span style="text-decoration-color:initial"><span style="word-spacing:0px"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;,serif"><span style="color:#78787a">Das Fahrzeug muss im Namen des Mitglieds fakturiert und während mindestens 6 Monaten und 6000 km immatrikuliert werden.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p><p><strong>Dieses Angebot gilt nur für Mitglieder der VKB, deshalb erhalten Sie&nbsp;Zugang zum Code ausschliesslich über das Login&nbsp;auf unserer Webseite&nbsp;<a data-cke-saved-href="http://www.vkb-acc.ch/" href="http://www.vkb-acc.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.vkb-acc.ch</a>. Loggen Sie sich dazu mit der für Sie hinterlegten Mailadresse ein. Sie finden das Angebot unter Dokumente direkt auf der Einstiegsseite.&nbsp;</strong>​​​​​​​</p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Wertsachenversicherung Zurich</title>
<link>https://vkb-acc.ch/die_vkb/detailview/page/78105</link>
<description><![CDATA[Wertsachenversicherung – für wen lohnt sie sich? &nbsp;Fragen und Antworten von Zurich zu diesem ThemaWertsachenversicherung: Nur etwas für Millionäre?Ganz...]]></description>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 15:20:48 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Wertsachenversicherung – für wen lohnt sie sich? </strong>&nbsp;<br>Fragen und Antworten von Zurich zu diesem Thema<br></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Wertsachenversicherung: Nur etwas für Millionäre?</strong><br>Ganz und gar nicht. Denn nicht nur Luxusgegenstände lassen sich versichern, sondern alles, was einem lieb und teuer ist, vom Trauring über die Designerbrille bis zum Surfbrett. Auch medizinische Hilfsmittel wie eine wertvolle Brille, der Rollator oder das Hörgerät können abgesichert werden.</p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Gegen welche Schäden sind meine Sachen versichert?</strong><br>Sie profitieren von dem umfassenden Schutz «All Risk». Das heisst: Alles ist versichert, was nicht explizit ausgeschlossen ist. Dazu gehört der Diebstahl Ihrer Armbanduhr genauso wie die heruntergefallene Kamera oder der antike Teppich, auf dem ein Glas Rotwein landet.</p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Ist dieser umfassende Schutz nicht viel zu teuer?</strong><br>Sie werden positiv überrascht sein. Zum Beispiel kostet die Versicherung für einen Ring im Wert von 5000 Schweizer Franken pro Jahr nur 53 Schweizer Franken.<br></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Was ist, wenn mir selbst etwas kaputtgeht?</strong><br>Kein Problem. Die All-Risk-Deckung greift ebenfalls bei Schäden, die Sie selbst aus Versehen verursachen. Wir zahlen also auch, wenn die Parfümflasche in Ihrer Designerhandtasche ausläuft, das Kind Ihre Brille von der Nase reisst oder beim Abstauben die Skulptur vom Sockel fällt.</p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Ich habe bereits eine Hausratversicherung abgeschlossen. Weshalb lohnt sich eine zusätzliche Wertsachenversicherung?</strong><br>Sie lohnt sich gerade für wertvolle Stücke, denn dank All-Risk-Deckung ist der Versicherungsschutz viel umfassender als bei der Hausratversicherung. Übrigens können Sie die entsprechend versicherten Gegenstände aus der Hausratversicherung herausnehmen und dort Prämien sparen.<br></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Wertsachenversicherung: die wichtigsten Leistungen im Überblick</strong></p><ul style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; list-style-image:none; list-style-position:outside; list-style-type:disc; margin-bottom:28px; margin-left:28px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Verloren? Beschädigt? Zerstört? </strong><br>Mit dem umfassenden Schutz «All Risk» können Sie ruhig schlafen.</li><li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Flexibler Schutz für Ihre Lieblingsstücke</strong><br>Sie entscheiden, welche Gegenstände Sie versichern wollen.</li><li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Breites Spektrum</strong><br>Versichern Sie auch Musikinstrumente, Waffen, Füllfederhalter, Handtaschen oder Hörgeräte.</li><li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Weltweit auf der sicheren Seite</strong><br>Wenn Sie auf Reisen gehen, sind Ihre Lieblingsstücke ebenfalls versichert.</li><li style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; 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padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Dumm gelaufen? </strong><br>Die Versicherung greift auch dann, wenn Ihnen selbst ein Missgeschick passiert.</li></ul><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px">Übrigens: Als <strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">VKB-Mitglied</strong> profitieren Sie zusätzlich von <strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">10 Prozent Rabatt</strong> auf die Wertsachenversicherung.</p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Wünschen Sie eine schnelle und kompetente Beratung? Ihre Generalagentur in Ihrer Nähe finden Sie ganz einfach mit dem </strong><a data-cke-saved-href="http://www.zurich.ch/agentur" href="http://www.zurich.ch/agentur" style="border-bottom-color: currentColor; border-bottom-style: none; border-bottom-width: 0px; border-image-outset: 0; border-image-repeat: stretch; border-image-slice: 100%; border-image-source: none; border-image-width: 1; border-left-color: currentColor; border-left-style: none; border-left-width: 0px; border-right-color: currentColor; border-right-style: none; border-right-width: 0px; border-top-color: currentColor; border-top-style: none; border-top-width: 0px; box-sizing: inherit; color: rgb(0, 102, 204); font-family: inherit; font-size: inherit; font-size-adjust: none; font-stretch: inherit; font-style: inherit; font-variant: inherit; font-weight: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Agenturfinder</strong></a></p><p style="-webkit-text-stroke-width:0px; border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; color:#333333; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:inherit; letter-spacing:normal; line-height:inherit; margin-bottom:28px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:28px; orphans:2; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; text-align:left; text-decoration:none; text-indent:0px; text-transform:none; vertical-align:baseline; white-space:normal; word-spacing:0px"><strong style="border-bottom-color:currentColor; border-bottom-style:none; border-bottom-width:0px; border-image-outset:0; border-image-repeat:stretch; border-image-slice:100%; border-image-source:none; border-image-width:1; border-left-color:currentColor; border-left-style:none; border-left-width:0px; border-right-color:currentColor; border-right-style:none; border-right-width:0px; border-top-color:currentColor; border-top-style:none; border-top-width:0px; box-sizing:inherit; font-family:inherit; font-size-adjust:none; font-size:inherit; font-stretch:inherit; font-style:inherit; font-variant:inherit; font-weight:700; line-height:inherit; margin-bottom:0px; margin-left:0px; margin-right:0px; margin-top:0px; padding-bottom:0px; padding-left:0px; padding-right:0px; padding-top:0px; vertical-align:baseline">Oder rufen Sie unsere Hotline an: 0800&nbsp;33&nbsp;88&nbsp;33. (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr). Bitte erwähnen Sie Ihre Mitgliedschaft bei der VKB.</strong></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>ZURICH - Sonderkonditionen für VKB-Mitglieder</title>
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<description><![CDATA[Holen Sie sich jetzt den besten Schutz und profitieren Sie von den günstigen Sonderkonditionen: Wie beispielsweise bei der Auto- sowie Motorradversicherung oder...]]></description>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 15:17:57 +0200</pubDate>
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<category>Partner 2</category>
<category>Vorteile</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Holen Sie sich jetzt den besten Schutz und profitieren Sie von den günstigen Sonderkonditionen: Wie beispielsweise bei der Auto- sowie Motorradversicherung oder bei unserer Hausrat-, Privathaftpflicht- Gebäude-Versicherung sowie unsere spezielle Wertsachen-Versicherung (All Risk).</p><p>Die besonderen Konditionen sind möglich dank der langjährigen Zusammenarbeit von &nbsp;Zurich und VKB.</p><p>Ihre persönlichen Vorteile:</p><p>Sonderkonditionen als VKB-Mitglied: 10% Rabatt und bei Abschluss von mehreren Policen bis zu einem Kombinationsrabatt von 30% Rabatt</p><p>Ihr Lebenspartner im gleichen Haushalt profitieren ebenfalls</p><p>7×24-Stunden-Service im Schadenfall</p><p>Autoversicherung: – Unfallfreies Fahren wird belohnt. Keine automatische Prämienerhöhung nach einem Unfall. – Drei Jahre unfallfrei Fahren reduziert den Selbstbehalt in der Haftpflicht und Kollision um 500 Schweizer Franken und nach weiteren drei schadenfreien Jahren nochmals um 500 Schweizer Franken.</p><p>Schweizweit 27 Help Points für rasche und unbürokratische Hilfe</p><p>Umfassende Beratung durch unsere Versicherungsexperten</p><p>Günstigere Kaskoprämie mit Zurich Help Point Plus</p><p>Wünschen Sie eine schnelle und kompetente Beratung? Ihre Generalagentur in Ihrer Nähe finden Sie ganz einfach mit dem Agenturfinder</p><p>Oder Berechnen Sie<a data-cke-saved-href="https://www.zurich.ch/de/partner/login?pac=vris3KNg" href="https://www.zurich.ch/de/partner/login?pac=vris3KNg"> Ihre Offerten einfach und bequem online</a> (Code: vris3KNg) oder über die Hotline: 0800&nbsp;33&nbsp;88&nbsp;33. (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr). Bitte erwähnen Sie Ihre Mitgliedschaft bei der VKB.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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