Statuten

Statuten der Vereinigung der Kader des Bundes VKB

(8. Mai 2001)

Art. 1 Zweck
Die Vereinigung der Kader des Bundes (VKB) bezweckt die Wahrung der beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder, die Förderung der Zusammenarbeit und die Pflege des persönlichen Kontaktes.

Die Vereinigung ist vom Bundesrat anerkannte Verhandlungspartnerin.

Zur Unterstützung ihrer Tätigkeit kann die Vereinigung nach Bedarf mit andern Institutionen mit kaderspezifischer Ausrichtung im In- und Ausland zusammenarbeiten.

Die Vereinigung ist politisch und konfessionell neutral.

Die Vereinigung kann Dienstleistungen für ihre Mitglieder anbieten und vermitteln.

Art. 2 Mitgliedschaft
Mitglieder der Vereinigung können alle Bundesbediensteten werden, die in der 18. Lohnklasse oder höher eingereiht sind, oder die eine Berufslaufbahn eingeschlagen haben, deren Anfangsposition mindestens in der 15. Lohnklasse liegt.

Mitglieder der Vereinigung können auch alle Personen werden, die als Kader bei einer Körperschaft oder Anstalt mit direkter oder indirekter Beteiligung des Bundes angestellt sind.

Die Mitglieder der Vereinigung können anderen Personalorganisationen angehören.

Mitglieder, die aus dem Bundesdienst oder aus dem Dienst einer Körperschaft oder Anstalt mit Beteiligung des Bundes ausscheiden, können der Vereinigung weiterhin angehören.

Art. 3 Mitgliederversammlung
Oberstes Organ der Vereinigung ist die Mitgliederversammlung. Ihr obliegen:

a) die Genehmigung des Jahresberichts und des Tätigkeitsprogramms;
b) die Genehmigung der Rechnung, die Festsetzung des Mitgliederbeitrags sowie die Genehmigung des Voranschlags;
c) die Wahl des Zentralpräsidenten oder der Zentralpräsidentin und der übrigen Mitglieder
d) des Zentralvorstandes, jeweils für zwei Jahre;
e) die Wahl der Kontrollstelle, jeweils für zwei Jahre;
f) der Entscheid in allen grundsätzlichen Angelegenheiten.

Die Mitgliederversammlung wird in der Regel jährlich durch den Zentralvorstand einberufen.

Art. 4 Zentralvorstand
Der Zentralvorstand besteht aus

a) der Geschäftsleitung;
b) den die Departemente, Bundesämter und weitere Stellen vertretenden Mitgliedern;
c) den Vertretern der Sektionen.

In der Regel sollen im Zentralvorstand Mitarbeitende aller Departemente, die Pensionierten und alle Amtssprachen vertreten sein.

Der Zentralvorstand

– wählt die Geschäftsleitung und bezeichnet fallweise weitere Funktionsträger/innen;
– unterbreitet der Mitgliederversammlung die Wahlvorschläge;
– behandelt finanzielle Fragen grösserer Tragweite und verabschiedet die Jahresrechnung, die
Höhe der Mitgliederbeiträge und den Voranschlag zu Handen der Mitgliederversammlung;
– legt die Ziele der VKB-Tätigkeit fest und behandelt alle wichtigen Geschäfte und Entscheide, sofern dies nicht aus zeitlichen Gründen durch die Geschäftsleitung geschehen muss.

Der Zentralvorstand kann zu seinen Sitzungen andere Mitglieder beiziehen und zur Prüfung bestimmter Fragen Arbeitsausschüsse einsetzen.

Art. 5 Geschäftsleitung
Der Geschäftsleitung gehören an:

– der Zentralpräsident oder die Zentralpräsidentin;
– der Vizepräsident oder die Vizepräsidentin;
– der Generalsekretär oder die Generalsekretärin;
– der Stellvertretende Generalsekretär oder die Stellvertretende Generalsekretärin;
– der Zentralkassier oder die Zentralkassierin;
– der Redaktor oder die Redaktorin des Informationsorgans.

Mit Ausnahme des Zentralpräsidenten oder der Zentralpräsidentin wird die Geschäftsleitung durch den Zentralvorstand gewählt.

Die Geschäftsleitung ist das ausführende Organ der Vereinigung. Sie besorgt die laufenden Geschäfte und vertritt die Vereinigung nach innen und nach aussen.

Die Geschäftsleitung kann zu ihren Sitzungen andere Mitglieder beiziehen und zur Prüfung bestimmter Fragen Arbeitsausschüsse einsetzen.

Art. 6 Sektionen und assoziierte Institutionen
Mitglieder der Vereinigung, die bestimmten Berufsgruppen oder Regionen angehören, können sich zu Sektionen zusammenschliessen. Die Organisationsreglemente der Sektionen bedürfen der Genehmigung durch den Zentralvorstand.

Die Zusammenarbeit mit den assoziierten Institutionen wird vertraglich geregelt.

Die Vertreter der Sektionen und assoziierten Institutionen informieren den Zentralvorstand bzw. die Geschäftsleitung über wichtige Geschäfte aus ihrem Bereich.

Art. 7 Finanzen
Die Aufwendungen für die Verfolgung des Zwecks der Vereinigung werden aus den Mitgliederbeiträgen und Erträgen aus Dienstleistungen gedeckt. Als Rechnungsjahr gilt das Kalenderjahr.
Für Verbindlichkeiten haftet die Vereinigung ausschliesslich mit ihrem Vermögen.

Art. 8 Informationsorgan
Offizielles Informationsorgan der Vereinigung sind die „Periodischen Mitteilungen“.

Art. 9 Übrige Bestimmungen
Im übrigen gelten die Bestimmungen von Art. 60 ff des Zivilgesetzbuches / ZGB.

Art. 10 Genehmigung der Statuten
Diese Statuten wurden an der Mitgliederversammlung vom 8. Mai 2001 genehmigt. Sie sind an diesem Tag in Kraft getreten und ersetzen jene vom 9. Juni 1998.